travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200615. Apr. 2019 · #1
Sehr tragischer Vorfall am Morgen. Mueller hat sich besonders für die deutschen Interessen, v.a. die Sprache im Land, eingesetzt.
"Ein Doppelmord erschüttert Arandis. Wie Medien übereinstimmen berichten wurden der Geschäftsführer des Bergbau- und Technologie-Instituts NIMT Eckhart Mueller und sein Vize Heimo Hellwig am frühen Morgen vor dem Eingang des Instituts erschossen. Der Vorfall wurde von Institutsmitarbeitern und der Polizei der Region Erongo bestätigt. Die Polizei habe die Umgebung gesichert, heißt es weiter. Der Mörder soll die beiden Männer gezielt angegangen und mit mindestens sieben Schüssen niedergestreckt haben. Zu den Motiven gibt es bisher keine Angaben. - Mueller war zudem jahrelang Vorsitzender des Deutschen Kulturrats in Namibia." (Hitradio Namibia, 15.4.2019)
Gruß aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Mir fehlen die Worte! Die Müllers trifft es aber auch knüppeldick: erst der Überfall im Wronsky, in ihrem Laden in Omaruru, und jetzt das. Die arme Gudrun.
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201115. Apr. 2019 · #3
Habe die traurige Nachricht heute um 7.00 erhalten von meinen damaligen Mitschülern auf unserer WA Gruppe. Sehr sehr traurig. 🙁 Eckhart Mueller war unser Schulleiter in den letzten drei Jahren an der Deutschen Oberschule Swakopmund.
Habe Ihn nochmal im Dezember 18 bei Woermann in Swakop kurz getroffen. RIP
Best Regards
Adolf
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Oberfranke46 Beiträge · seit 201116. Apr. 2019 · #4
@ Logi
Gudrun ist bereits seit einigen Monaten an schwerer Krankheit verstorben. Das Wronsky samt Restaurant ist verpachet.
Gudrun ist bereits seit einigen Monaten an schwerer Krankheit verstorben. Das Wronsky samt Restaurant ist verpachet.
Das weiß ich, ich war nämlich über den Jahreswechsel in Omaruru. 😉
LG Logi
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200616. Apr. 2019 · #6
OFF TOPIC ----------------
Das weiß ich, ich war nämlich über den Jahreswechsel in Omaruru. 😉
aber wieso schreibst Du dann "Die arme Gudrun"? Sie bekommt es ja zum Glück nicht mehr mit...
Viele Grüße Christian
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Treffender Kommentar im Namibian zu dieser Schandtat:
It is so said. He was one of them who wanted to support all namibians wish diserve a second chance. Where is namibia going??? Sell all to China and kill eveybody who want´s to develope the country?? Shame - Timo Haller | 2019-04-15 [63685]
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200617. Apr. 2019 · #10
"Zwei Personen wurden in Zusammenhang mit dem Doppelmord in Arandis vom Montag für Befragungen festgenommen. Dies bestätigte Polizeipräsident Sebastian Ndeitunga. Die Personen seien in der Nacht verhört worden, heißt es. Eine Person wurde in Karibib, die andere in Tsumeb festgenommen. Es wird vermutet, dass sie genauere Informationen zu den Umständen die zu den Morden geführt haben geben können. Bei einem Mann handele es sich um ein sogenanntes DDR-Kind, das für die namibische Befreiungsarmee PLAN gekämpft haben soll. Die andere Person habe vor den Morden in den Sozialen Medien verdächtige Informationen zum Bergbau- und Technologieinstitut NIMT verbreitet. – Am Montagmorgen waren der NIMT-Geschäftsführer Eckhardt Mueller und sein Vize Heimo Hellwig vor dem Institut erschossen worden." (Hitradio Namibia, 17.4.2019)
Viele Grüße Christian
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Cruiser2'530 Beiträge · seit 201117. Apr. 2019 · #11
Es gibt ja auch ein sehr aktuelles PDF, gezeichnet mit 'Whistle Blower', mit schweren Anschuldigungen an die NIMT und eine schrifliche Aufforderung, diesbezüglich von der Anti-Korruptions Kommission, datiert 5 March 2019, diese Anschuldigungen bis 5 April 2019 zu erklären. PDF hab ich vorliegen.
Wird sicher noch einiges an den Tag kommen.
Best Regards
Adolf
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Eine Woche nach den brutalen Morden an den beiden NIMT-Führungskräften, Eckhart Mueller (72) und Heimo Hellwig (60), tappt die Polizei weiterhin im Dunkeln....
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201319. Juni 2019 · #16
Gibt es denn hier etwas Neues oder verlaufen die Ermittlungen im Sande?
Ich war im Mai 2015 ein weiteres Mal Mal im Wronsky Haus gewesen, weil es in Frau Müllers Laden nicht die üblichen Souvenirs gab, sondern man immer etwas Besonderes entdecken konnte, auch saß man im schattigen Restaurant sehr angenehm und konnte dort gut essen.
Es muss wohl kurz nach dem Überfall gewesen sein, man sah Frau Müller die Folgen noch an; doch sie sagte, es gehe ihr gut, und sie wolle sich nicht ins Bockshorn jagen lassen, sie habe Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Es tut mir sehr leid um die beiden!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201119. Juni 2019 · #17
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201319. Juni 2019 · #18
Habe ich leider nicht. Konnte aber bei mehrmaligem Aufruf des Links - danke dafür - entnehmen, dass jemand in Haft ist, der sein Geständnis widerrufen hat.
Liebe Grüße von Gabriele
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200619. Juni 2019 · #19
Hallo Berg-Eule,
der mutmaßliche Täter hat gestanden, angeblich aber nach Druck durch die Polizei ("Sie wolle sonst seine Frau festnehmen"... halte ich für eine eher eingeschänkte Art der Folter ;-))
In dem Geständnis gibt er zu Protokoll, er sei gegen 22 Uhr in Arandis eingetroffen aber „zu früh gewesen“, weshalb er in seinem Wagen, ein Nissan NP300, in der Wüste unweit der Ortschaft gewartet habe. Am nächsten Morgen (15. April) sei er nach Arandis gefahren und habe Muellers Mercedes in die Ortschaft einbiegen sehen und dem Fahrzeug gefolgt. „Ich war erstaunt, wie reibungslos alles verlief“, wird er im Geständnis zitiert. Mueller habe vor dem NIMT-Haupteingang angehalten und er direkt dahinter.
„Nichts falsch gemacht“ „Ich war erstaunt, dass (NIMT-Schulleiter Hendrik) Koekemoer nicht dabei war. Er ist ein netter Mensch“, heißt es in dem Geständnis. Ursprünglich habe er mit beiden Personen reden wollen, allerdings habe Hellwig ihn konfrontiert und ihn auf Deutsch gefragt, was er dort mache. Mueller hingegen, habe gesagt „hau ab“ und dabei einen Ton angewandt, „den wir alle hassen“. Er habe die Kontrolle verloren und im Affekt gehandelt. Dabei habe er einen sogenannten „Mosambique Drill“ angewandt, wonach eine Person zweimal in den Oberkörper und dann einmal in den Kopf geschossen werde.
Er habe zuerst Hellwig niedergestreckt und dann Mueller – allerdings habe er bei ihm „übertrieben“ und ihn mehr als zweimal in den Oberkörper geschossen, bevor der ihn mit einem Kopfschuss getötet habe. Anschließend sei er mit seinem Wagen rund 50 Kilometer in die Wüste gefahren und habe die Waffe an einer unbekannten Stelle bei einem Felsvorsprung im Sand vergraben. „Ich wollte Selbstmord begehen, doch konnte es nicht durchziehen, weil eine Stimme in meinem Kopf mir sagte, dass ich nicht falsch gemacht habe“, wird Lichtenstrasser in dem Geständnis zitiert. Und: „Was passiert ist, war eine schlechte Sache, aber ich bin nicht traurig, dass es passiert ist.“
Die neue Geschichte des mutmaßlichen Doppelmörders ist relativ schwierig nachzuvollziehen. Zu lesen in der AZ von letztem Freitag:
Wenngleich er die Vorwürfe von sich wies, gab er zu, sich an dem besagten Tag, dem 15. April 2019, unweit von Arandis „in der Wüste aufgehalten“ zu haben. Dies begründete er mit der Tatsache, dass er sich am Sonntag zuvor (14. April), mit seiner Frau in Tsumeb gestritten habe. „Ich sagte ihr, ich fahr zu Jason“, sagte er mit Verweis auf einen NIMT-Arbeiter, der in Swakopmund wohnhaft ist. Er habe wie immer seine Pistole des Kalibers .38-Special und die dazugehörende Munition aus dem Tresor genommen und sei Richtung Süden abgefahren.
Wegen Schulterschmerzen habe er unterwegs starke Schmerztabletten zu sich genommen und zwischen Usakos und Arandis „aufgrund einkehrender Müdigkeit und Verwirrung“ angehalten um am Straßenrand zu schlafen. „Ich bin am Montagmorgen (dem Tag der Morde) verwirrt aufgewacht und bin aus Sicherheitsgründen ein Stück weiter in die Wüste gefahren, wo ich erneut eingeschlafen bin“, erklärte er. Am Dienstag habe er dann beschlossen, zurück nach Tsumeb zu fahren. Während der Fahrt habe er im Radio von den Morden gehört und sei am gleichen Tag in Karibib festgenommen worden.
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201319. Juni 2019 · #20
Danke Christian, die zweite Aussage klingt sehr wirr, die erste scheint erzwungen.
Ist jedenfalls mal was Neues, dass Weiße von einem Weißen erschossen worden sein sollen.
Liebe Grüße von Gabriele
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