TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201627. Jan. 2019 · #1
Moin allerseits,
ich grübele gerade über einer möglichen Reiseroute, die wir mit Camper 2020 machen wollen. Meine Idee ist, von Namibia aus in den KTP zu fahren (Mata Mara), dort auf der Südafrikanischen Seite ein paar Tage zu bleiben, um dann nach Norden Richtung Botswana zu fahren. Leider finde ich überhaupt keine Info über Camps oder Zeltplätze auf dem Botswanischem Teil des KTP. Oder ich suche flasch, wer weiß.
Wo kann ich Infos zu dem Thema finden? Gibt es eine Übersicht, oder hat vielleicht jemand ein paar Tipps aus der eigenen Erfahrung heraus?
@Zugvogel547 Beiträge · seit 201427. Jan. 2019 · #3
TinuHH schrieb: ich grübele gerade über einer möglichen Reiseroute, die wir mit Camper 2020 machen wollen. Meine Idee ist, von Namibia aus in den KTP zu fahren (Mata Mara), dort auf der Südafrikanischen Seite ein paar Tage zu bleiben, um dann nach Norden Richtung Botswana zu fahren. Leider finde ich überhaupt keine Info über Camps oder Zeltplätze auf dem Botswanischem Teil des KTP. Oder ich suche flasch, wer weiß.
Wo kann ich Infos zu dem Thema finden? Gibt es eine Übersicht, oder hat vielleicht jemand ein paar Tipps aus der eigenen Erfahrung heraus?
Hallo Martin
Wollt ihr denn in die Kaa-Region fahren oder in die Mabuasehube-Region? Zur Mabua kann ich dir gerne einige Infos geben, die Kaa-Region werden wir diese Jahr zum ersten Mal bereisen aber erst im Oktober...
Der Ilona-Hupe Botswana-Reiseführer bietet reichlich Informationen zum (Botswana-Teil des) KTP. Ebenso wirst du in einigen Reiseberichten hier im Forum Informationen dazu finden. Vielleicht hilft dir auch diese Website , um dir zumindest mal einen Überblick über die verschiedenen Campsites zu schaffen. Ansonsten komme ich im südafrikanischen '4x4 Community Forum' auch immer zu vielen nützlichen Informationen (auch zu Botswana).
kalachee1'059 Beiträge · seit 200627. Jan. 2019 · #4
Hallo Martin
In der Zwischenzeit hast du ja schon per PN einiges an Informationen erhalten von mir. Ich schreibe hier aber nun auch noch etwas dazu, weil es vielleicht ja auch andere interessiert.
Wir sind gerade jetzt auch so gefahren wie von dir angedacht: von Namibia kommend nach Mata Mata und dann mit Stopps in Rooiputs, (Polentswa - gecancelled, Geschichte dann im Reisebericht...) und Nossob rüber zur Mabuasehube-Pfanne.
Rooiputs und Polentswa befinden sich auf der botswanischen Seite im Nossob-Tal, also eigentlich direkt auf der anderen Seite der Grenze. Man kann von diesen Campsites aus also immer gleich ins Nossob-Tal fahren für die Gamedrives. Die Campsites sind nicht eingezäunt, man kann also jederzeit Tierbegegnungen haben und sollte daher etwas umsichtig handeln. Beide liegen sehr schön, wobei Rooitputs nur 26km von Twee Rivieren entfernt ist. Das ist noch praktisch, weil wenn ihr dann nach Botswana weiterfahren wollt, müsst ihr so oder so dort vorbei wegen den Grenzformalitäten. Polentswa liegt wunderschön weit oben und einsam im Norden etwas erhöht über der gleichnamigen Pfanne, welche man dadurch schön überblicken kann.
In der Region um das Kaa-Gate gibt es auch noch Campsites, dort war ich aber noch nicht wirklich bis einmal eine Nacht am Gate selber. Eigentlich auch sehr schön, aber wenn ihr schon nach Botswana wollt, solltet ihr auf jeden Fall in die Mabuasehube-Sektion fahren. Dort gibt es mehrere Pfannen (Bosobogolo, Mpayathutlwa, Mabuasehube, Lesholoago, Monamodi) und an jeder hat es auch Campsites. Sehr wild, sehr einsam, Natur pur. Die frühen Morgenstunden und die Abende dort sind einfach ein Erlebnis für sich. Bisher empfehlen kann ich an der Mabuasehube Pfanne die Campsites Nr. 2 und 3, schön am Pfannenrand mit fantastischem Ausblick. Und das nächste Mal werden wir sicher zur Lesholoago Campsite fahren, diese liegt ebenfalls sehr schön und nur wenige hundert Meter vom künstlichen Wasserloch entfernt. Ein künstliches Wasserloch hat es auch an der Mpayathutlwa Pfanne, an der Mabuasehube hat es keines und wenn dort kein Wasser mehr steht, auch keine Tiere mehr (zumindest vergangene Woche nicht...).
Von der Mabuasehube-Sektion kann man dann gut an einem Tag über Hukuntsi und Kang rausfahren und schafft es auch gut bis Ghanzi. Ist zwar ein recht langer Fahrtag, aber es gibt dazwischen eigentlich nicht wirklich etwas, wofür sich ein Zwischenhalt lohnen würde. Haben wir jetzt auch wieder gemacht, vom Mabua Gate nach Hukuntsi ist die Piste mittlerweile in sehr gutem Zustand, Teile davon sind bereits geschottert (wird offenbar grad gemacht momentan), der Rest breite Tiefsandpiste, wo man aber sehr gut vorwärts kommt. Ab Hukuntsi alles allerfeinste Teerstrasse.
Trinkwasser: vergiss die Angaben auf der T4A-Karte. Auf der Campsite Mabua gab es keines, da sind nicht mal mehr Wasserhahnen montiert. Aber ihr werdet ja wohl mit einem Bushcamper fahren, da sollte das nicht so ein Problem sein.
Wenn man vom Nossob-Tal nach Mabua fahren will, empfiehlt sich in jedem Fall vorgängig eine Übernachtung im Nossob-Camp. Der Abzweig auf die Piste hinüber nach Mabua ist nur 3km vom Gate im Nossob-Camp entfernt und man kann vorher natürlich an der Tanke noch Diesel bunkern und allfällige Vorräte im Shop nachkaufen.
Die Piste nach Mabua ist derzeit in einem absolut erbärmlichen Zustand, monströs viel Wellblech, es schüttelt und rüttelt echt heftig und macht die Fahrt sehr anstrengend. Ich hoffe sehr, dass der Regen jetzt noch kommt, weil danach dürfte dann auch die Piste wieder etwas ruhiger zu fahren sein. Aber abgesehen davon ist die Strecke wunderschön und mit einem starken Fahrzeug à la Toyota Hilux und Konsorten absolut kein Problem.
Soviel mal dazu. Wie gesagt, wenn du noch was wissen willst, melde dich einfach.
Super, vielen Dank, Logi. Sehr schön übersichtlich.
@Zugvogel schrieb: Wollt ihr denn in die Kaa-Region fahren oder in die Mabuasehube-Region? Zur Mabua kann ich dir gerne einige Infos geben, die Kaa-Region werden wir diese Jahr zum ersten Mal bereisen aber erst im Oktober...
Hallo Stefanie, vielen Dank! Das steht aktuell noch nicht ganz fest. Reizen würde mich, gerade nach den begeisterten Schilderungen von Sam, Mabuasehube. Das muss ich aber in die Gesamtplanung einbauen. Da ich nicht weiß, wie man im KTP fahren kann, wie lange man von A nach B braucht (z.B. von Nassob bis Mabuasehube), kann ich den Rest noch nicht wirklich planen. Eigentlich möchten wir weiter in den Norden, um über Maun Richtung Caprivi zu fahren. Keine Ahnung ob das in drei Wochen (Start/Ende: Windhoek). realistisch ist.
kalachee schrieb: ..... ausführliche Info ....
Danke Dir ganz herzlich, Sam. Ich habe Dir auch schon per PM geschrieben. Das ist wirklich viel Input, das ackere ich nach und nach durch.
Auch Dir herzlichen Dank, Werner. Das ist wirklich sehr übersichtlich und informativ.
Die erste, sehr vorsichtige Planung sieht so aus, wenn auch noch komplett ohne die Anzahl der Übernachtungen oder die genauen Campingplätze bezeichnen zu können:
Start in Windoek Eine Übernachtung auf dem Weg nach Mata Mara Nassob Mabuasehube oder Kaa-Region (auch abhängig von der Attraktivität des Gebietes und der Tierwelt) Weiterfahrt nach Norden Nxai Pan Chobe Caprivi
Alles andere ist vollkommen ungeplant. Daher wäre eine Einschätzung von Euch extrem hilfreich, ob das ohne Hetze in drei Wochen machbar ist, oder ob ich das gleich vergessen kann und wir uns spezialisieren sollten.
@Zugvogel547 Beiträge · seit 201428. Jan. 2019 · #7
TinuHH schrieb: Die erste, sehr vorsichtige Planung sieht so aus, wenn auch noch komplett ohne die Anzahl der Übernachtungen oder die genauen Campingplätze bezeichnen zu können:
Start in Windoek Eine Übernachtung auf dem Weg nach Mata Mara Nassob Mabuasehube oder Kaa-Region (auch abhängig von der Attraktivität des Gebietes und der Tierwelt) Weiterfahrt nach Norden Nxai Pan Chobe Caprivi
Guten Abend Martin
Die Mabuaregion hat uns damals 2016 ebenfalls sehr gut gefallen. Tiertechnisch soll dort definitiv viel mehr los sein, als in der Kaa-Region. Wir hatten wirklich wunderbare Löwensichtungen (u.a. auf der Campsite) in der Mabua, ebenfalls sehr viele Greifvögel (v.a. Bateleure und Geier), neben vielen Springböcken und Oryx auch die (im KTP) selteneren Kudus sowie mehrmals Brown Hyenas sowie Erdmännchen.
Dazu kommt die wunderbare Pfannen-Landschaft, die Einfachheit und die eindrückliche Einsamkeit der Mabua-Region. Dort lohnt es sich definitiv mindestens 3 Nächte zu verbringen. Wir waren damals auf der Bosobogolo CS, einer der Mabua CS sowie auf Lesholoago, wobei uns Lesholoago am besten gefallen hat (weil wir dort auch die besten Sichtungen hatten 😉 ) Von Nossob her haben wir bis nach Bosobogolo damals Anfangs September inklusive einer längeren Frühstückspause auf Matopi ca. 6-6.5h gebraucht (163km).
EUEulenspiegel148 Beiträge · seit 201828. Jan. 2019 · #8
Hallo Martin, wir waren jetzt 3x im KTP, jedesmal zur gleichen Zeit (Februar) und haben dabei alle Regionen kennengelernt. Da wir immer nur mit einem Fahrzeug unterwegs sind fehlen uns eigentlich an Streckenkenntnis nur die 4x4 Tracks in Botswana, da diese nur mit 2 Fahrzeugen befahrbar sind. Wichtig für die genauere Beantwortung Deiner Fragen ist Dein Reisezeitraum. Wann in 2020 willst Du in den KTP? Gruß Till
TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201628. Jan. 2019 · #9
Hallo Stefanie,
danke Dir! Klingt sehr verlockend. Ich glaube, das werden wir uns mal genauer ansehen.
TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201628. Jan. 2019 · #10
Eulenspiegel schrieb:Hallo Martin, wir waren jetzt 3x im KTP, jedesmal zur gleichen Zeit (Februar) und haben dabei alle Regionen kennengelernt. Da wir immer nur mit einem Fahrzeug unterwegs sind fehlen uns eigentlich an Streckenkenntnis nur die 4x4 Tracks in Botswana, da diese nur mit 2 Fahrzeugen befahrbar sind. Wichtig für die genauere Beantwortung Deiner Fragen ist Dein Reisezeitraum. Wann in 2020 willst Du in den KTP? Gruß Till
Hallo Till,
stimmt, das hatte ich noch nicht erwähnt. Wir planen bisher Mitte September bis Anfang Oktober. Wobei das auch noch nicht in Stein gemeißelt ist.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200629. Jan. 2019 · #11
Hallo Martin
Die Kalahari ist ein sehr fragiles System und es ändert sich jeweils rasch aufgrund lokaler Begebenheiten (Regen!) und ist wohl noch stärker von den Jahreszeiten abhängig, in welchen Regionen mit welchen Tiersichtungen zu rechnen ist, als in anderen Parks.
Wie es im September - Oktober in der Mabua normalerweise so ist, weiss ich nicht, zu dieser Jahreszeit waren wir noch nie da. Generell aber gilt diese Zeit als sehr gut geeignet. Nur, wie ich schon geschrieben habe: in der Mabuasehube-Region hat es nicht an allen Pfannen künstliche Wasserlöcher (wie im Nossob und dem Auob-Tal). Wir waren ja jetzt an der Mabuasehube-Pfanne und dort hatte es kein stehendes Wasser mehr, so dass die Tiere alle weg waren. Letztes Jahr hatten wir dort aber fantastische Tiersichtungen, da konnte man den ganzen Tag auf der Campsite sitzen und in die Pfanne gucken, da war immer etwas los. Aber ihr könntet ja zum Beispiel zwei Nächte an der Mabuasehube- und zwei Nächte an der Lesholoago-Pfanne übernachten (ist eh näher am Gate) und dann von dort aus weiter in nördlicher Richtung wie von dir angedacht.
Dazu noch eine Anmerkung: Bau zwischen Mata Mata und Nossob noch eine Übernachtung im südlichen Teil (Twee Rivieren - nicht attraktiv - oder Rooiputs) ein wegen den beim Parkeingang in Twee Rivieren zu erledigenden Grenzformalitäten (in Mata Mata gibt es nur den namibischen Grenzposten; dort reist ihr aus Namibia aus und müsst dann in Twee Rivieren bei der botswanischen Immigration einreisen, weil ihr ja dann über Botswana den Park wieder verlässt). Ansonsten ist die Fahrt von Mata Mata nach Twee Rivieren zum Erledigen der Formalitäten und nachher noch hoch bis Nossob ganz entschieden viel zu viel. Rein Stundenmässig vielleicht gerade so in einem Tag innerhalb der Parköffnungszeiten zu schaffen, aber kein Mensch würde das wirklich wollen.
Per PN hast du mich noch wegen der Strecke gefragt von Nossob nach Mabua. Ich antworte gleich hier, weil diese Frage offenbar immer mal wieder auftaucht:
Für den «Mabua-Nossob-Trail», auf dem Kartenausschnitt die obere der beiden eingezeichneten Pisten, benötigt man einerseits ein vorab gebuchtes Permit und diesen Trail darf man nur von West nach Ost, also von der Malatso-Pfanne nach Nossob befahren. Daher fällt das für eure angedachte Reise ja sowieso flach.
Der «Boso-Trail» benötigt keine gesonderte Buchung (man braucht aber für den botswanischen Teil vorreservierte und bezahlte Campsites, sonst nix erlaube!) und dieser kann in beiden Richtungen befahren werden. Es ist eine einspurige Piste, Gegenverkehr kann also etwas tricky sein, wäre aber eigentlich nicht allzu wahrscheinlich. Wäre? Weil wir es in unseren beiden Fahrten dort rüber doch tatsächlich geschafft haben, jeweils auf Gegenverkehr zu treffen. 😁
Liebe Grüsse, jetzt leider wieder aus dem kalten Zürich Sam
falls ich es irgendwo überlesen habe, bitte ignorieren. 😐 Aber wo soll es denn danach hingehen? Also weiter in Botswana, oder wieder über Mata Mata zurück? lg Uwe
TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201629. Jan. 2019 · #13
sternschnubi schrieb: falls ich es irgendwo überlesen habe, bitte ignorieren. 😐 Aber wo soll es denn danach hingehen? Also weiter in Botswana, oder wieder über Mata Mata zurück? lg Uwe
Moin Uwe,
hatte ich irgendwo schon geschrieben, aber egal. Wir wollen von da weiter Richtung Norden, Maun, Chobe - so als grobe Richtung. Aber wie sich schon schrieb, das ist eine Idee! Wenn das nicht realistisch ist, wird umgebaut.
@Sam: Herzlichen Dank, eine ausführlichere Antwort kommt!
sternschnubi schrieb: falls ich es irgendwo überlesen habe, bitte ignorieren. 😐 Aber wo soll es denn danach hingehen? Also weiter in Botswana, oder wieder über Mata Mata zurück? lg Uwe
Moin Uwe,
hatte ich irgendwo schon geschrieben, aber egal. Wir wollen von da weiter Richtung Norden, Maun, Chobe - so als grobe Richtung. Aber wie sich schon schrieb, das ist eine Idee! Wenn das nicht realistisch ist, wird umgebaut.
@Sam: Herzlichen Dank, eine ausführlichere Antwort kommt!
Herzliche Grüße Martin
Grüß dich Martin,
wir sind beide "Ausgänge" bereits gefahren. Jeweils in beide Richtungen. In der Mabua area wirst du vermutlich die größere Tierausbeute haben. Von Nossob aus bis zum Kaa Gate kannst du völlig problemlos fahren, ist aber eintönig und einsam.
Sowohl vom Kaa Gate als auch vom Mabua Gate führt eine cutline nach "oben". Von Kaa Richtung Hukuntsi und Ghanzi. Von Mabua auch Richtung Sekoma. Viel Spass beim Weiterplanen.
Hallo Martin, vielleicht kann ich den Hinweisen der "Vorschreiber" noch etwas hinzufügen. Einen Zwischenstopp in Two Rivers/ Twee Riveren halte ich für unabdingbar. Du mußt durch die Botswanische Immigration (geöffnet nur bis 16 Uhr). Zum Übernachten würde ich CS auf der Botswanaseite vorziehen. Sind viel billiger und viel ruhiger. In Richtung MABU schafft man es nur mit Zwischenstopp in Nossob oder einer der MatopiCS. Bei Übernachtung in Matopi solltest Du spätestens gegen 14 Uhr in Nossob abfahren (abmelden bei den Rangern nicht vergessen) um sicher im Tageslicht anzukommen. Mabu hat gegenüber KAA den Landschaftsvorteil. Lichtere Vegetation, dadurch mehr Weite. Zu Deiner geplanten Reisezeit müssen alle Tiere an die Wasserlöcher. Nicht alle Pfannen in Mabu haben welche. Die mit, sind dann die bessere WAhl der CS. Nachteil MABU: Inzwischen sind 80% der CS privatisiert (SKL oder BigFoot). Bedeutet höhere Preise und bei gemischter Buchung neben dem Privatanbieter noch Buchung über DWNP. Wir waren 2016 auf Mabu und Monamodi. Letztere CS hatte sogar Wasseranschluss (leicht salzig). Diese sollte auch noch unter Verwaltung vom DWNP sein (?). In der KAA REgion waren wir 2014 und 2018. Wir hatten tolle Löwenerlebnisse auf der CS am Gate und einen Schakal, der sich mit an den Tisch setzen wollte. Die Vegetation in dieser Region ist etwas dichter, die Pfannen aber wunderschön. Beide CS an der Swartpan haben Wasser und einen Blick auf die Pfanne. Die CS1 den besseren, weil näher dran am Wasserloch. Diese Region ist einsamer, wir trafen jeweils für mehrere Tage niemanden. Alles wird vom DWNP verwaltet. Preiswerter kann man nicht campen. Die Pisten waren 2018 iO. Auf der Fahrt in Richtung KAA brauchst Du ebenfalls einen Zwischenstopp. Entweder Nossob oder die beste CS im Park: Polentswa. In TR kann man auch nach Polentswa4 fragen. Diese CS gibt es offiziell nicht, existiert aber. Es ist der Overflow, für Besucher zur oder von der Kaa Region. Sie liegt oberhalb der 3 offiziellen, an der Piste zur Lodge. Diese CS hat den besten Blick auf die Pfanne, ist aber ohne Infrastruktur. Ich wünsch viel Spaß beim Planen und noch mehr beim Reisen. Gruß Till
TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201630. Jan. 2019 · #16
Moin Sam,
kalachee schrieb: Wie es im September - Oktober in der Mabua normalerweise so ist, weiss ich nicht, zu dieser Jahreszeit waren wir noch nie da. Generell aber gilt diese Zeit als sehr gut geeignet. Nur, wie ich schon geschrieben habe: in der Mabuasehube-Region hat es nicht an allen Pfannen künstliche Wasserlöcher (wie im Nossob und dem Auob-Tal). Wir waren ja jetzt an der Mabuasehube-Pfanne und dort hatte es kein stehendes Wasser mehr, so dass die Tiere alle weg waren. Letztes Jahr hatten wir dort aber fantastische Tiersichtungen, da konnte man den ganzen Tag auf der Campsite sitzen und in die Pfanne gucken, da war immer etwas los. Aber ihr könntet ja zum Beispiel zwei Nächte an der Mabuasehube- und zwei Nächte an der Lesholoago-Pfanne übernachten (ist eh näher am Gate) und dann von dort aus weiter in nördlicher Richtung wie von dir angedacht.
Ja, das klingt gut. Wir wollen sowieso die zur Verfügung stehenden Tage etwas aufteilen, um unterschiedliche Gegenden kennen zu lernen.
kalachee schrieb: Dazu noch eine Anmerkung: Bau zwischen Mata Mata und Nossob noch eine Übernachtung im südlichen Teil (Twee Rivieren - nicht attraktiv - oder Rooiputs) ein wegen den beim Parkeingang in Twee Rivieren zu erledigenden Grenzformalitäten (in Mata Mata gibt es nur den namibischen Grenzposten; dort reist ihr aus Namibia aus und müsst dann in Twee Rivieren bei der botswanischen Immigration einreisen, weil ihr ja dann über Botswana den Park wieder verlässt). Ansonsten ist die Fahrt von Mata Mata nach Twee Rivieren zum Erledigen der Formalitäten und nachher noch hoch bis Nossob ganz entschieden viel zu viel. Rein Stundenmässig vielleicht gerade so in einem Tag innerhalb der Parköffnungszeiten zu schaffen, aber kein Mensch würde das wirklich wollen.
Alles klar, danke. Dann baue ich den Schlenker auf jeden Fall mit ein.
kalachee schrieb: Per PN hast du mich noch wegen der Strecke gefragt von Nossob nach Mabua. Ich antworte gleich hier, weil diese Frage offenbar immer mal wieder auftaucht:
…
Ok, super, vielen Dank! Das ging aus der Karte, die ich auf die Schnelle im internet gefunden habe, nicht hervor, da konnte ich nur sie Strecke nach Osten sehen.
Was muss man im Mabu Gebiet, oder grundsätzlich im KTP, für eine Nacht auf einem Campground ausgeben?
TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201630. Jan. 2019 · #17
Eulenspiegel schrieb:
—— viele Informationen —-
Moin Till,
Dir auch ganz herzlichen Dank für die vielen wichtigen Informationen! Am nächsten Wochenende ist Reisemesse in Hamburg, da werde ich mal hingehen und mit diesen Infos ein paar Leute befragen. Und dann werde ich - so hoffe ich - etwas Zeit finden, Eure gesammelten Infos in eine Übersicht zu bringen, damit ich konkret loslegen kann.
Eine Frage habe ich noch. Welche Strecken sind im KTP grundsätzlich machbar? Also ohne Fotostopps etc.? Ich kenne im KTP nur die Piste ab Mata Mara nach Süd-Osten.
Hallo Martin, in 3 Aufenthalten im KTP sind wir fast jeden Meter der ohne Extrapermit befahrbaren Pisten gefahren. Die Hauptstrecken im Aob- und im Nossobtal kann man normalerweise ohne 4x4 und ohne Senkung des Reifendrucks fahren. Eine Senkung auf 1,5 empfehle ich aber, vor allem bei Wellblechabschnitten ist es komfortabeler. Alles außerhalb der Hauptpisten mit 1,5. Keine der Strecken habe ich als besonders schwierig empfunden. Die ersten 20-30 km in Richtung Mabu sind die Dünen etwas höher. Aber im 2 Gang mit Schwung und 4x4 war keine ein wirkliches Problem. Du wirst in der Trockenzeit unterwegs sein, wir hatten in 2018 noch einige heftige Schlammlöcher nach 2 Tagen Regen im Südteil. Gruß Till
TinuHHThemenstarter898 Beiträge · seit 201630. Jan. 2019 · #19
Hallo Till, danke Dir! Meine Frage bezog sich eher auf die Geschwindikeiten, die machbar sind. Also die Strecken, die man als realistisch zu Grunde legen sollte. Auf den normalen Gravel-Strecken in NAM versuchen wir nur im Notfall mehr als 300ß-350km / Tag zu machen. Erfahrungsgemäß springen einem dauernd irgendwelche Motive vor das Auto, für die man anhalten muss. Klar, dass man das im KTP nicht schafft, aber für die Planung würde ich mich an groben Empfehlungen orgientieren.
TinuHH schrieb:Hallo Till, danke Dir! Meine Frage bezog sich eher auf die Geschwindikeiten, die machbar sind. Also die Strecken, die man als realistisch zu Grunde legen sollte. Auf den normalen Gravel-Strecken in NAM versuchen wir nur im Notfall mehr als 300ß-350km / Tag zu machen. Erfahrungsgemäß springen einem dauernd irgendwelche Motive vor das Auto, für die man anhalten muss. Klar, dass man das im KTP nicht schafft, aber für die Planung würde ich mich an groben Empfehlungen orgientieren.
Danke und viele Grüße Martin
Hallo Martin,
ich würde auf keinen Fall mehr als 30-40km pro Stunde veranschlagen, eher weniger. Zumindest in der Mabuaregion geht garantiert nicht mehr. Und du bis ja auch nicht auf der Flucht, oder? Und meines Wissens sind nur die 4 CS an der Mabuapan und die beiden Mpaya CS privatisiert. Alles andere läuft gegenwärtig noch über DWNP soviel ich weiß.