Reisebericht Tigersafari Indien Mai 2018

Reisebericht 51 Antworten · 9'300 Aufrufe · gestartet 02. Dez. 2018 von CrocV
2'191 Beiträge · seit 201608. Dez. 2018 · #21
Hallo,

ein toller und sehr interessanter Bericht. Ich freue mich, dass es statt Löwen, Geparden und Leoparden - Tiger zu sehen gibt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter165 Beiträge · seit 201508. Dez. 2018 · #22
23.05.2018 Auf der Jagd
Die Morgenausfahrt beginnt in Sachen Sichtungsreihenfolge fast wie der Nachmittag zuvor: Schakale und zwei Wildhunde streifen durch die Landschaft.

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Und dann treffen wir auf eine Ansammlung von Jeeps: Wieder ein Tiger ! Das dominante Männchen liegt zunächst hinter einem Baumstamm. Lediglich der Kopf ist zu sehen.

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Dann erhebt er sich und läuft fast direkt auf uns zu und einige Meter vor uns über die Straße.

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Zufrieden fahren wir weiter und erfreuen uns an der Natur. Wir erreichen eine Picknickstelle mit Toiletten. Hier sind bereits viele Jeeps versammelt. Auch wir machen hier Rast und verspeisen unser auf der Motorhaube ausgebreitete Frühstückspaket zusammen mit Fahrer und Guide. Bei der Weiterfahrt kommen uns 2 Elefanten samt Mahouds entgegen. Und einige Minuten später sehen wir das dominante Männchen wieder. Ganz ruhig streift der Tiger im Wald durch sein Revier.

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Bleibt kurz stehen, um in typischer Katzenart ein paar Gräser zur besseren Verdauung zu fressen und läuft dann in den dichteren Wald, wo wir ihn aus den Augen verlieren.

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Danach fahren wir mal wieder einige Zeit durch die Landschaft und beobachten Vögel und eine Horde Hanuman-Languren, die besonders malerisch in einem Baum verteilt sitzen und sich die grünen Blätter schmecken lassen.

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Dann bitten wir unseren Fahrer, uns doch noch mal an einem besonders schönen Ghosttree vorbei zu fahren, der uns zuvor schon aufgefallen ist.

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Nachdem wir diesen ausgiebig bestaunt und fotografiert haben, beobachten wir wieder Vögel, Landschaft und sonstige Axis.

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Zuletzt sehen wir noch einen hohlen Baum mit einer Öffnung auf halber Höhe und einer weitere Öffnung weiter oben am Stamm. In der unteren Öffnung erkennen wir mindestens 5 Hanuman-Languren, die sich in den hohlen Baum reingequetscht haben. Ein köstlicher Anblick. Nach und nach kommen einzelne Tiere heraus und wir erkennen, das der ganze hohle Stamm bis oben voll ist mit Languren !

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Diese Hanumanaffen schaffen es doch immer wieder mit noch aberwitzigeren Positionen, das wir sie fotografieren. Gefühlt Affenbilder Nummer 120 bis 130. 🙂
So geht auch diese Ausfahrt zu Ende. Unter Mittag beobachten wir kurz die Frösche auf dem Lodgegelände und die Agamen in unserer zusätzlichen Open-Air-Dusche hinter dem Bungalow.

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Am Mittwoch nachmittag haben alle Nationalparks des Bundesstaates Madhya Pradesh geschlossen. Aber ein Teil des Pench Nationalparks liegt im Bundesstaat Maharashtra. Und dieser Teil des Parks ist auch nachmittags geöffnet. Hier ergibt sich auch die einmalige Gelegenheit, die ansonsten fixe Belegung der Jeeps zu ändern. Wir „tauschen“ also unsere Mitreisende gegen zwei andere Mitreisende.
Und auch Adi und Raghu können uns auf dieser einen Ausfahrt begleiten. Adi als preisgekrönter Naturfotograf steigt natürlich in den Jeep mit unseren „Fotografen“, sprich den Mitreisenden mit den ganz großen Fotoapparaten. Raghu dagegen wird bei uns einsteigen.
Wir fahren mit den Jeeps schon eine halbe Stunde eher los, da wir einige Kilometer vor uns haben, um über die Grenze der beiden Bundesstaaten zu kommen. Am Gate des Nationalparks angekommen, wechselt unser Fahrer noch den Jeep, wir nehmen unseren Guide auf und los geht es.
Wir sind jetzt 7 Personen im Jeep ( 4 Reisende, Raghu, Fahrer, Guide ). Und da wird es schon recht eng auf den beiden Sitzreihen hinter dem Fahrer. Eine Mitreisende sitzt zum Glück auf dem Beifahrersitz. Aber dennoch müssen Raghu, der Guide und ich zu dritt auf der letzten Sitzbank richtig eng zusammenrücken. Für diese eine Ausfahrt ok, aber hier bekomme ich nochmals einen der Gründe bestätigt, warum wir diese Reise bei Diamir gebucht haben.
In der Reisebeschreibung wurde ausdrücklich erwähnt, das max. 4 Personen pro Jeep fahren. Ein großes Plus an Komfort und ein Riesenvorteil beim Fotografieren. Denn die Jeeps sind normalerweise wie schon erwähnt immer mit 6 Reisenden belegt. Und dann hat man keinerlei Bewegungsfreiheit mehr.
Wir wollen diesen Nachmittag in der Natur genießen und von Raghus Wissen über Tiere und Pflanzen profitieren und uns daher vor allem den anderen Dingen neben dem Tiger widmen. Aber plötzlich stehen einige Fahrzeuge vor uns und Raghu ruft: „Tiger“ Und tatsächlich bewegt sich ein junger männlicher Tiger auf einem Hügelrücken parallel zu unserer Piste. Ein Blick von Raghu auf das Tier genügt: „Er ist hungrig. Er wird jagen !“ .

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Und er hat recht. In einer kleinen Senke voraus äst ein Axishirsch. Der Tiger hat diesen längst erspäht und schleicht nun geduckt minutenlang ganz langsam immer näher an das Tier heran. Wir beobachten dieses Anschleichen des großen Raubtieres mit atemloser Spannung.

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Hier habe ich dann den Foto runtergenommen, Ich wollte das mit eigenen Augen sehen !
Denn jetzt spannt sich der ganze Körper des Tigers deutlich sichtbar an. Steif wie ein Brett steht der Tiger einen Moment mit kerzengeradem Rücken da und fixiert seine Beute. Raghu flüstert: „Das ist der Moment vor der Attacke. Ganz typisch. Fantastisch“. Dann sprintet der Tiger los und stürmt auf seine Beute zu. Aber der Axishirsch erkennt die Gefahr rechtzeitig und kann fliehen. Der junge unerfahrene Tiger bleibt sichtlich frustriert stehen,

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geht noch einige Schritte und legt sich dann hin.

Deutlich sehen wir in minutenlang schwer hecheln. Dieser Angriff in der Nachmittagshitze hat ihn viel gekostet. Denn durch den Sprint ist der Tiger extrem aufgeheizt. Durch das Hecheln kühlt er sich wieder ab.

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Raghu erklärt, das 90% der Angriffe bei Tag fehlschlagen. Erfahrene Tiger jagen fast immer nachts. Daher sei es ein unglaubliches Glück für uns, das wir diese -wenn auch erfolglose- Jagd eines Tigers mit eigenen Augen miterleben konnten. Unser Fahrer vermutet, der Tiger wird noch etwas liegen bleiben, um sich zu erholen und dann schnurgerade zum nächsten Wasserloch laufen, um sich zu erfrischen. Und wirklich erhebt sich der Tiger wenig später und läuft nach hinten in den Wald weg.

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Der direkten Weg zum Wasserloch, wie die Guides wissen. Wir fahren also los, um vor dem Tiger am Wasserloch zu sein. Die Piste schlängelt sich durch den Wald.
Nach einer engen Kurve stehen wieder mehrere Jeeps. Eine Tigerin hat im Gelände ihre 3 Jungtiere zurückgelassen, um ungestört umher streifen zu können. Nach und nach entdecken wir die drei ca. 8 Monate alten Jungtiere. Zwei von ihnen sitzen unter einen Baum am Hang.

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Erst als eines der beiden Tiere den Hang hinunter läuft entdecken wir dort im Gras das dritte Jungtier.

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Wir beobachten längere Zeit die Jungtiere, dann fahren wir aber doch weiter. Denn ohne die Mutter werden diese keine größeren Aktivitäten entfalten. Am Wasserloch angekommen, ist das Tigermännchen natürlich nicht mehr zu sehen. Die drei jungen Tiger haben uns ja „aufgehalten“.
Nach diesem tigerlastigen Beginn fahren wir nun in einen abgelegenen Bereich des Nationalparks.
Und hier bekommen wir einen Eindruck von Raghus Kenntnissen. Beeindruckend, was er alles über das Verhalten der Tiere weiß. Wir bekommen viele Vögel gezeigt. Und Raghu sagt immer, macht eure Kameras bereit und drückt ab, wenn ich es sage. Dann habt ihr den Vogel beim Abflug auf dem Bild. Und tatsächlich. Keine Ahnung, woran er den Moment erkennt, aber er liegt immer richtig mit seiner Vorhersage des Abfluges. Bei schwierig zu fotografierenden Motiven greift er auch mal nach der Kamera der Mitreisenden, um im manuellen Modus zu fotografieren. Denn er ist auch selbst ein versierter Naturfotograf. Raghu will uns einige schöne Landschaften zeigen. Im Wald tauchen immer häufiger Felsbrocken auf. Wir sehen wieder viele Vögel und endlich auch mal ein Streifenhörnchen, das sich tatsächlich fotografieren lässt. Unterdessen erzählt uns Raghu viel über die Tiere.
Unter anderem erklärt er uns den Grund für die Alarmrufe der Hirsche und Affen, wenn diese einen Tiger bemerken. Der Ruf dient nicht etwa dazu, andere Tiere vor dem Tiger zu warnen. Nein, der Ruf ist für den Tiger, um ihm zu sagen: Ich habe dich entdeckt, es ist zwecklos mich anzugreifen, spare dir deine Kraft. Dabei gibt es in Sachen Alarmruf zwischen den einzelnen Hirscharten aber große Unterschiede. Sambarhirsche geben immer ehrliche Alarmrufe an. Sprich, sie nutzen den Ruf nur, wenn sie wirklich einen Tiger entdeckt haben. Axishirsche bluffen auch. Ist ihnen etwas nicht geheuer, setzen sie auch einfach mal so einen Alarmruf „ins Blaue“ ab. In der Hoffnung, das ein sich eventuell anschleichender, noch unentdeckter Tiger darauf herein fällt und die Jagd abbricht. In der Brunft setzen manche Axis-Männchen noch eins drauf. Wenn sie merken, das die von ihnen umworbene Weibchen nicht interessiert sind, setzen sie eine Alarmruf ab um die Weibchen bei der daraufhin von ihnen initiierten „Flucht“ mit sich zu locken.
Ich habe lediglich 1x quasi aus der Hüfte ein Foto eines Sambar hinbekommen, der gerade einen AlarmCall absetzt.
Wenn man bedenkt, das es entstanden ist, während der Fahrerwährend der Fahrt aufgrund des Calls abrupt stark abgebremst hat, ist es doch ganz gut 😄

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Dann sehen wir zu unserer großen Freude noch eine Gruppe weiblicher Nilgau-Antilopen mit Jungtieren und einige Meter weiter sogar noch für eine kurze Zeit ein Männchen dieser schönen Antilopen.

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Ein toller Abschluss dieser letzten Ausfahrt im Pench Nationalpark, der sich für uns ähnlich reich an Tigern erwies, wie die anderen besuchten Nationalparks.
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2018
547 Beiträge · seit 201708. Dez. 2018 · #23
Hallo,
es macht mir viel Freude, euch auf dieser außergewöhnlichen Safari zu begleiten 😁
Tiger sind wahrlich majestätische, kraftvolle und wunderschöne Tiere. Wenn man deine Schilderungen so liest, könnte man leicht dem Eindruck erliegen, dass es in dem von euch besuchten Gebiet von diesen normalerweise doch eher seltenen Tieren nur so wimmelt.
Hast du dazu vielleicht einige Hintergrundinformationen? Das würde mich wirklich interessieren.
Mir gefällt auch sehr, dass du dich, neben den „Hauptakteuren“ aber auch für kleinere Tiere und die Landschaft interessierst und deine Eindrücke mit uns teilst. So wird das eine richtig runde Sache.
Der geschilderte Jagdversuch war auch ein echtes Schmankerl. Glückwunsch 🤩

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Vielen Dank und liebe Grüße
Kordula 🙂
Themenstarter165 Beiträge · seit 201508. Dez. 2018 · #24
Hallo Dandelion,
vielen Dank. Aber der Eindruck täuscht wirklich etwas.
Ich schildere hier wirklich fast alle Tiersichtungen.
Es ist ein Zusammenschnitt jeweils eines ganzen Tages mit je zwei stundenlangen Ausfahrten.
Dazwischen sind immer wieder längere Phasen ohne Tiersichtungen bzw. "nur" Axishirsche, Languren etc.
Mein Bericht vom 2. Tag im Kahna N.P. (der schwüle Tag mit den Gewittern) beinhaltet z.B. wirklich alle relevanten Tierfotos die an dem Tag entstanden sind. Also genau zwei Fotos. Über den ganzen Tag.
Aber natürlich haben wir auch an diesem Tag unglaublich viele Eindrücke gesammelt, denn langweilig ist uns nie. Denn erstens sahen wir die indische Landschaft und die Pflanzenwelt. Und zweitens ist da ja ständig dieses "Könnte"- Gefühl. Denn hinter dem nächsten Gebüsch, Baum, Hügel könnte sich eine neue Szenerie aus der Tierwelt auftun für uns.

PS: Den Reisebericht-Eintrag vorher mit der Jagd "musst" du jetzt aber nochmal anschauen. Ich habe ihn jetzt erst mit allen Bildern "angefüttert".
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2018
1'737 Beiträge · seit 201008. Dez. 2018 · #25
Denn die Jeeps sind normalerweise wie schon erwähnt immer mit 6 Reisenden belegt.
Hallo CrocV

Ich bin natürlich auch noch dabei. Danke für Deine Eindrücke. Wir waren ja im Februar in allen drei Tiger Reserves, die Du bisher beschrieben hast und noch in einigen weiteren Parks. Deine obige Aussage kann ich leier so nicht stehen lassen, denn sie ist falsch. Man kann in allen Nationalparks und Tiger Reserves natürlich "Exclusive Safaris" buchen. Wir waren auf allen Safaris nur zu zweit und teilten mit niemanden Fremden unser Gypsy, ausgenommen Fahrer und Park Guide plus hier und da ein zusätzlicher Naturalist, da die Bedingungen in allen Parks unterschiedlich sind, was das Wechseln von Fahrern und Guides betrifft.

Ich freu mich auf die Fortsetzung.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2018
48 Beiträge · seit 201608. Dez. 2018 · #26
Toller Bericht.

Indien steht bei mir ganz oben, bei meiner Frau leider ganz unten auf der Wunschliste.
Aber mit so einer tierlastigen Tour könnte ich sie eventuell erweichen 😗

allerdings wäre sie bei 40-50 °C sowas von raus ...
204 Beiträge · seit 201609. Dez. 2018 · #27
Ruft Erinnerungen wach, allerdings finde ich erschreckend, wie viele Jeeps den Tiger aufspüren wollen. Wir waren 2008 auf Tigersafari in Indien und höchstens mal zu zwei Jeeps da, wenn es eine Sichtung gab.
Liebe Grüße
Traute
1'624 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #28
Hallo CrocV
vielen Dank für Dein zügiges Schreiben. Und da Du Euren Veranstalter genannnt hast, weiß ich jetzt auch, dass ich mich noch auf Tadoba freuen darf-stimmst? Eure Tigersichtungen waren ja wirklich sehr zahlreich.

Vielleicht ein Tipp für Tigersafariinteressierte. Fauna Reisen (ich bin weder verwandt, noch verschwägert, noch habe ich je eine Reise mit denen unternommen, habe es mir aber lange überlegt) bietet Gruppenreisen an, bei denen zwei Touris pro Fahrzeug unterwegs sind. Sich eine individuelle Safari nach Wunsch zusammenzustellen, ist aber auch nicht schwierig.

Wer Bilderfutter braucht, um den Partner zu überzeugen, kennt hoffentlich Christa´s Homepage (botswanadreams), die Indienseiten auf Ingrids Welt und vielleicht hilft auch dieser Bericht https://www.ingrids-reisewelt.de/index.php?board=3;action=display;threadid=19044

Einen schönen geruhsamen 2. Advent wünscht Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
Themenstarter165 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #29
Hallo Botswanadreams,

stimmt. Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt.
Ich wollte nur verdeutlichen, das man aufpassen sollte bei der Auswahl seines Safarianbieters.
Denn ich habe bei einigen anderen Veranstaltern Angebote gesehen, bei denen der Jeep mit 6 Gästen besetzt wird.
Gut das du da nochmal eingehackt hast.
Die Berichte hier im Forum soll ja auch dazu dienen, den Lesern hilfreiche Tipps zu geben für die eigenen Reiseplanung.

Ich danke dir.

Viele Grüße
Ralf
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
Themenstarter165 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #30
Hallo Tom_b,

ja das mit den 40-50 Grad ist schon ein Wort.
Allerdings kann man sich da doch etwas darauf vorbereiten:
1. Keine nackte Haut und keine enge Klamotten wie T-Shirts.
Wir nehmen uns ein Beispiel an den Bewohners solch heißer Regionen wie z.B. Sahara.
Die Tuaregs z.B würden nie auf die Idee kommen, in kurzer Hose und T-Shirt durch die Gegend zu ziehen.
Wir tragen leichte lange Hosen und lange Hemden. Die Hemden sogar eine Nummer zu groß.
Durch die lange Kleidung verhindern wir das die Sonne direkt auf unsere Haut scheint und somit unsere Körper direkt aufheizt.
Durch die luftige, sehr weite Kleidung bilden sich zwischen Haut und Kleidung Luftpolster. Auch diese Luftpolster "dämmen" den Körper etwas ab gegen die extrem heiße Luft der Umgebung.
2. Große Kopfbedeckung
Weite, große Hüte sind bei uns Pflicht. Der weite Hut beschattet den Kopf und die Schultern. Auch das hilft.

Und dann kommt natürlich noch hinzu, das man ja in der Natur in offenen Jepps unterwegs ist.
D.h. kein aufgeheizter Beton oder Asphalt weit und breit und sobald der Jeep in Bewegung ist: Auch immer etwas Fahrtwind.

All das lindert das Ganze doch sehr.
Aber natürlich gibt es gerade bei der Nachmittagsausfahrt doch auch immer wieder Momente, wo man so richtig dampft....
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
Themenstarter165 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #31
Hallo Sphinx,

stimmt Tadoba kommt noch. Am Montag. 😁
Und Faunareisen habe ich auch immer wieder im Visier bei unserer Reiseplanung.
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
1'737 Beiträge · seit 201009. Dez. 2018 · #32
Hallo Ralf

Vielleicht auch hier nochmals eine Ergänzung zu Temperaturen, für alle, die jetzt einen Schreck bekommen haben. Man muss ja nicht im Mai nach Indien reisen, um Tieger und Co. zu sehen. Das ist die Zeit kurz vor dem Monsun, heiß und staubig . Januar bis März ist wohl die beste Zeit für eine Safari. Da ist die Sicht in den Wald hinein schon besser. Das üppigere Grün vom letzten Monsun ist bereits abgetrocknet. Die Temperaturen in der Mittagszeit sind angenehm warm, da reicht ein T-Shirt. Doch am Morgen ist Winterjacke, Mütze und Schal angesagt. Eine Decke zum Einkuscheln im offenen Gypsy ist sehr angenehm. Ab 09:00 Uhr kann man dann beginnen, die erste Schicht vom Zwiebel Look abzulegen.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter165 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #33
Hallo Christa,

das ist absolut richtig. Danke.
Wir haben uns aber bewusst für den Mai entschieden.
Zum einen, weil bei der Reise im Mai ein deutscher Reiseleiter dabei war. Was vor allem meine Frau angenehmer findet.
Aber auch wegen der Sichtungen.
Meine persönliche (evt. sehr subjektive) Theorie dazu:
Denn auf dem Höhepunkt der Trockenzeit konzentrieren dich die Tiere auf die wenige Bereiche mit ausreichend Wasser.
Die Häufigkeit der Sichtungen erhöht sich dadurch tendenziell.
Und gerade weil meine Frau und ich beruflich leider nur wenig Zeit haben. wollten wir in den zur Verfügung stehenden 10 Safaritagen das Ganze optimieren. Ich habe Berichte der gleiche Tour in Februar gelesen mit wesentlich weniger Tigersichtungen.
Der Plan ist für uns perfekt aufgegangen.
Aber natürlich gibt es bei der großen Hitze relativ wenig Aktivitäten bei den Tieren zu beobachten....
Bewegt wird sich nur, wenn unbedingt notwendig....
Bei den Vögeln war dies besonders auffällig. Auf fast allen Fotos haben die Vögel den Schnabel weit offen.
Um sich dadurch etwas abzukühlen.
Aber da kann jeder für sich den richtigen Zeitpunkt wählen.....
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
Themenstarter165 Beiträge · seit 201509. Dez. 2018 · #34
Neben der Frage zum Zeitpunkt der Reise gibt es meiner Meinung nach aber noch einen weiteren Faktor zu berücksichtigen:
Die jeweilige Zone in den Nationalparks, in der man unterwegs ist.

Ich will mal versuchen, das mit meinen geringen Kenntnissen (da wir die Reise ja nicht selbst organisiert haben) zu erläutern.
Evt. ist ja Christa so freundlich, uns hier noch einige Infos mehr zu geben.

Im Kanha N.P. waren wir in folgenden Zonen:
1. Nachmittag: Mukki-Zone
1.Vormittag: Kanha-Zone
2. Nachmittag: Kanha-Zone
2. Vormittag: Kisli-Zone
3. Nachmittag: Kanha-Zone (Gewitter)
Die für uns beste Zone im Kanha N.P. war die gleichnamige Kanha-Zone.
Hier hatten hier unsere Tigersichtungen.
Die einzelnen Zonen sind meines Wissens 4 Monate vorher buchbar.
Und da ist es wohl so, das die begehrten Zonen zuerst ausgebucht sind.
Bei meiner (zugegeben) minimalen Recherche nach unserer Safari habe ich auf TripAdvisor India viele Einträge von Indern gefunden, die sich auch bezüglich der "besten" Zonen ausgetauscht haben.
Mit Sicherheit ein spannendes Thema, das man bei der individuellen Planung beachten sollte.
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Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2018
1'737 Beiträge · seit 201009. Dez. 2018 · #35
Mit den Zonen in den Tiger Reserves kann ich nicht wirklich weiterhelfen. Die Buchungen hat unser Indisches Unternehmen gemacht, die auf Wildlife spezialisiert sind. Außerdem ist das ganze Prozedere je Park sehr unterschiedlich. In Kaziranga darf man selbst entscheiden, wo man wann hin möchte. In Gir ist es ein morgendliches und nachmittägliches Lottospiel, welcher Route man zugeteilt wird. In Satpura darf man sich in der Core Area frei bewegen, da ehe nur 12 Fahrzeuge Zugang haben.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter165 Beiträge · seit 201510. Dez. 2018 · #36
Ich habe jetzt auch nochmal meine Notizen von unterwegs gewälzt:
In Bandhavgarh war die Tala-Zone die Zone mit den Tigersichtungen.
Die Magadhi- und die Khitauli-Zone waren sehr trocken und damit recht arm an Wild. Hier auch keine Tigersichtungen.
Kanha habe ich schon im vorigen Eintrag aufgelistet.
In Pench war es so, das wir in allen Zonen Tiger gesehen haben.
Und in Tadoba konnte ich eine Einteilung in Zonen nicht erkennen. Laut Homepage gibt es aber auch dort Zonen.
Wir sind bei jeder Ausfahrt in den gleichen Gebieten unterwegs gewesen. Leider habe ich in meinen Notizen zu den Zonen nichts vermerkt.
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Themenstarter165 Beiträge · seit 201510. Dez. 2018 · #37
24.05.2018 Auf nach Tadoba
Am nächsten Morgen können wir tatsächlich etwas länger ausschlafen. Frühstück erst um 7:30 Uhr. Da füllt man sich ja fast wie im Urlaub 🙂
Danach fahren wir zum Tadoba Nationalpark. Die meiste Zeit können wir auf eine vierspurigen, asphaltierten Nationalstraße fahren. An der Großstadt Nagpur vorbei führt uns unser Weg immer weiter nach Süden. Zur Mittagszeit erreichen wir unsere Lodge (IRAI Safari Retreat, Morhali) mit dem -wie immer- bereits bereitstehenden Mittagessen. Danach beziehen wir unsere Zimmer und richten uns ein.

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Hier in Tadoba ist einiges anders:
Es ist nochmals ein paar Grad heißer, die Nachmittagsausfahren beginnen bereits um 14:30 und enden schon um 18:30 Uhr. Und wir werden bei alle vier Ausfahrten neben unserem Fahrer auch immer den gleichen Guide behalten. Das alles bemerken wir aber erst nach und nach.
Und noch etwas ist anders. Hier kosten große Kameras pro Ausfahrt zusätzlich 200 Rubien. Zahlbar am Gate. Bei der ersten Ausfahrt bittet mich daher unser Fahrer mit ihm vor zum Gate zu kommen. Während er unseren Guide am Schalter der Guide-Association holt, stehe ich mit unseren Reisepässen am Registrierungsschalter des Parks an. Als ich dran bin, ist unser Fahrer aber wieder da und regelt alles. Ich muss nur kurz meine Kamera zeigen und bestätigen, das wir keine größeren Kameras haben. Dann ist mein „Job“ beendet.
Dennoch werden bei der Einfahrt direkt am Gate nochmals die Ausweise und Kameras kontrolliert. Alles eben etwas anders in Tadoba. Auch die Hauptpiste durch den Park ist hier durchgehend asphaltiert. Davon zweigen dann rechts und links viele Naturpisten ab.
Noch einige uns neue Dinge: Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km wird ignoriert. Und nach einigen Kilometern kommt ein weiteres Gate. Hier müssen sich unsere Guides bei der Ausfahrt registrieren. Dieses innere Gate zählt anscheinend für die Zeitnahme zum rechtzeitigen Verlassen des Parks. Und alle Gedanken der Fahrer und Guides drehen sich hier noch stärker um den Tiger.
Wir erreichen nach einiger Zeit ein Wasserloch, wo ein großer Gaurbulle zwei Tigerjungen ins Unterholz vertrieben hat.

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Die Mutter hat die beiden wohl hier in der Nähe des Wasserlochs zurückgelassen, um auf einen Streifzug zu gehen. Wir beobachten die Szenerie einige Zeit. Eines der Tigerjungen ist besonders mutig und läuft durch das Unterholz zum Wasser. Aber nach einem Schnauben des Gaur zieht es sich doch wieder ins Unterholz zurück. Nach einiger Zeit fahren wir weiter, denn auch hier werden die Jungen nicht vor der Rückkehr der Mutter herauskommen. Wenige Minuten später kommen an ein weiteres Wasserloch mit etlichen Jeeps. Ein Tiger liegt hier gut sichtbar im Wasser. Eine Wohltat für die Katze in der Nachmittagshitze.

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Wir dagegen stehen in unserem offenen Jeep in der zweiten Reihe in der prallen Sonne. Gut, das wir unsere weite, lange Kleidung samt den weiten Hüten an haben. So ist unser Körper doch zumindest der Sonne nicht direkt ausgesetzt und erhitzt sich nicht ganz so. Aber der Schweiß läuft auch bei uns in Strömen. Dann ergibt sich zum Glück eine Lücke zwischen den Fahrzeugen und wir können in den Schatten eines Baumes fahren. Jetzt stehen wir sogar in der ersten Reihe. Dennoch überlegen wir nach einiger Zeit, ob wir weiterfahren. Unser Fahrer schaut auf die Uhr und meint: Der Tiger wird um 17 Uhr aufstehen und los laufen. OK. Warten wir also noch die 15 Minuten. Und was soll ich sagen, um 17:00 Uhr fängt der Tiger an zu gähnen, sich zu strecken und 5 Minuten später steht er auf und läuft langsam den Hang neben dem Wasserloch hinauf und verschwindet im Wald
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Wir fahren ein Stück weiter, um zu sehen, ob er einen Weg überquert. Aber der Tiger kommt nicht. Wir bitten unseren Fahrer und Guide nun nach anderen Tieren Ausschau zu halten. Und das wir uns gerne auf die Suche nach einen Lippenbär machen möchten. Lippenbären werden wesentlich seltener gesichtet als Tiger. Auf der weiteren Fahrt sehen wir noch an einem See Krokodile und viele Vögel. Als wir bereits die Rückfahrt auf der Hauptpiste angetreten haben, stoppt unser Fahrer plötzlich. Der Guide hat Alarmrufe gehört. Innerhalb wenigen Minuten haben die Fahrer und Guides nur mittels Handzeichen mit mehreren Jeeps eine lange Kette am Straßenrand koordiniert. Jeder Jeep immer in Sichtweise zum nächsten Jeep. So wird eine längere Strecke der Straße überwacht.

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Aber es folgen keine weiteren Alarmrufe und so setzen wir nach einigen Minuten unsere Heimfahrt fort.
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zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2018
Themenstarter165 Beiträge · seit 201510. Dez. 2018 · #38
25.05.2018 Tiger hautnah ........
Bei der Morgensafari haben wir jetzt also erstmals die selben Guide wie am Vortag. Das ist schon ein Vorteil, wenn der Guide weiß, was wir bei den vorherigen Ausfahrten gesehen haben – und vor allem, was er uns schon erzählt hat.
Wir fahren heute langsamer. Suchen Vögel und kleine Tiere. Sehen wie jeden Morgen unseren Glücksvogel: Die Hinduracke. Kommen zu einigen Jeeps. Erfahren, das wir einen Lippenbär nur um wenige Minuten verpasst haben. Schlechtes Timing. Dann ein Rudel Wildhunde (Rothunde) direkt an der Straße an einem Wasserloch ! Gutes Timing.

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Einige Zeit lang können wir die Tiere aus nächster Nähe beobachten.

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In weiteren Verlauf finden wir eineHindu-Halsbandeure und (ich vermute) einen Nördlichen Schwarznackenhasen.
Wir genießen die Natur.

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Dann kommen wir an eine große Ansammlung von Jeeps. Gerade als wir am Ende der langen Reihe von Jeeps anhalten, kommt ein Stück voran die Tigerin Maya mit ihren zwei Jungtieren aus dem Unterholz. Perfektes Timing. Zunächst läuft die Tigerin auf der freien Fläche neben der Piste mit den stehenden Jeeps einige Meter in die andere Richtung von uns weg.

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Aber ihre beiden Jungen laufen in unsere Richtung !

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Da dreht auch die Tigerin um. Glücksgefühle. Jetzt läuft die Tigerin mit ihren beiden Jungtieren direkt auf uns zu.

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Und dann nur 2-3 Meter entfernt an unserem offenen Jeep entlang an uns vorbei. „Dont move“ flüstert unser Fahrer. Wir sind seeeeeeeeeehr nahe dran an den Tigern ! Näher werden wir nie mehr im Leben einem wilden Tiger kommen.

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Noch einige Zeit können wir den drei Tigern hinterher blicken, wie sie neben der Piste entlang laufen.

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Alle Insassen der Jeeps halten den Atem an. Es ist minutenlang still, kein Jeep setzt den Tigern nach. Alle sind damit beschäftigt, zu begreifen und zu verarbeiten, was da eben passiert ist. Selbst die Fahrer und Guides schweigen. Dann löst sich die Spannung als die Tiger weit hinter uns in einen Seitenweg einbiegen und aus unserem Blickfeld verschwinden. Unser Fahrer starrt mich an und sagt: „Hast du gesehen, wie nah Maya mit den Jungen an uns vorbei gelaufen ist ?“ So als könnte er es selbst immer noch nicht fassen.
Jetzt fahren doch 2-3 Jeeps hinter den Tiger her. Auch unser Fahrer will losfahren. Aber wir bitten ihn zu stoppen. Die Tigerin ist mit ihren Jungtieren auf uns zu gekommen. So sollte es sein bei Tierbeobachtungen. Verfolgen wir die Tigerin jetzt, ist das eine ganz andere Situation und setzt die Tiere unter Umständen unter Stress. Das muss nicht sein. Wir fahren ein Stück weiter an einen See. Unter einem schattigen Baum essen wir im Jeep unser Frühstückspaket wie immer zusammen mit unserem Fahrer und Guide. Vor uns am Seeufer ein großer Baum mit vielen Sittichen. Einmal fliegen alle Sittiche plötzlich über unsere Köpfe hinweg auf und davon. Ein Raubvogel ist der Grund. Als dieser weg ist, kommen die Sittiche nach und nach zurück. Der Guide zeigt mir auf seinem Handy ein Bild mit zwei Tigerbrüdern, die vor einigen Tagen unter diesem Baum lagen. Ein beliebter Rastplatz. Nicht nur für uns.
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zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2018
Themenstarter165 Beiträge · seit 201510. Dez. 2018 · #39
…. und ein Kill !
Danach fahren wir weiter. Meine Frau entdeckt am Stamm einer Palme einen Bengalenwaran.

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Er klettert den Stamm schnell hoch und verschwindet in den Palmblättern. Am Kot rings um die Palme erkennen wir, das in den Palmblättern eine Fledermauskolonie lebt. Es dauert einige Minuten. Dann lautes Rauscheln. Etliche Fledermäuse fliegen aus dem Blättern heraus. Aber nicht um zu fliehen. In einer Schleife kommen sie zurück und stürzen sich mit Schwung ungebremst zurück in die Blätter, um den angreifenden Waran zu verscheuchen. Plötzlich wird der Waran wieder sichtbar. Im Maul eine zappelnde Fledermaus.

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Blitzschnell ist er den Stamm runter geklettert. Am Boden versucht er die Fledermaus zu töten. Mehrfach schlägt er sie gegen einen Felsen. Nach einigen Minuten Kampf, bei dem es mehrfach so aussah, als würde sich die Fledermaus befreien können, erschlafft diese und der Waran zieht sich mit seiner Beute unter einen großen Stein zurück, um sie zu verschlingen.

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Nach dieser eindringlichen Szene beobachten wir ein Stück weiter noch eine Familie Gaur einige Zeit direkt am Straßenrand.

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Dann verlassen wir um 9 Uhr die Kernzone und werden nur noch mal kurz aufgehalten durch einen "Roadblock".
Zu dem Zeitpunkt hatte icdh mir zum wiederholten Male vorgenommen: Keine Langurenbilder mehr. Egal was die Burschen anstellen. Aber das musste dann doch wieder sein 😄

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Und endlich gelingt mir auch ein Foto der flinken Hörnchen !

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sind gegen 10 Uhr bei unserer Lodge. Die Safarizeiten in Tadoba sind auch am Vormittag kürzer. 6-9 Uhr in der Kernzone. Danach noch etwas in der Pufferzone bis zum äußeren Gate. Dadurch haben wir unter Mittag ungewohnt viel Zeit. Diese können wir aber auch brauchen zum Regenerieren. Ist hier im südlichsten Park unserer Route die Sonne und Hitze doch noch mal einen Tick heftiger: 48 Grad im Schatten erreicht das Thermometer.
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0
Themenstarter165 Beiträge · seit 201510. Dez. 2018 · #40
Die Nachmittagsausfahrt verläuft recht ruhig. Auch die Tiere ziehen sich bei der Hitze zurück. Wir suchen in den Wäldern auf einsamen Wegen fern aller anderen Fahrzeuge nach dem Lippenbär. Den „Luxus“ leisten wir uns nach den viele Tigersichtungen der Reise.
Aber weder Lippenbär noch irgendwelche andere Tiere sind zu sehen. Wir fahren entlang eines ausgetrockneten Flussbettes. Aber auch hier ist nichts zu sehen.

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Nach einer langen Fahrt durch völlig leere Gebiete erreichen wir eine Kreuzung.
Von links oben kommen 4-5 Jeeps in schneller Fahrt auf uns zu. Die Tigerin Maya mit ihren 2 Jungen wurde wieder gesichtet. Da wir durch die lange Zeit ohne jegliche Sichtung irgendwelcher Tiere in der Nachmittagshitze mürbe sind, folgen wir den Jeeps. Unser Guide fragt uns extra nochmal: „Seit ihr sicher ? Da werden richtig viele Fahrzeuge sein, da nirgendwo sonst was gesichtet wurde.“ Sicher sind wir nicht wirklich. Aber nach gefühlt stundenlanger Fahrt durch das Nichts.... Am Sichtungsort angekommen bestätigt sich die Vermutung. Mehr als 20 Jeeps stehen an einer T-Kreuzung. In die Piste, an deren Rand die Tiger im Wald liegen, können wir gar nicht einbiegen. Selbst die Piste davor ist dicht. Unser listiger Guide dirigiert unseren Fahrer aber nach und nach durch den Pulk an der Einmündung der anderen Piste -vorbei ? Wir schlängeln uns durch alle Fahrzeuge und stehen jetzt erst recht richtig weit weg vom Sichtungsort in der anderen Piste. Unser Guide postiert unseren Jeep an einem Einschnitt der tief in den Wald reicht. Er vermutet, das Maya und die Jungen nicht wie von den Jeeps erwartet, die andere Piste überqueren, sondern durch den Wald über die Schneise in Richtung eines Wasserlochs laufen wird zur Erfrischung bei der Hitze. Und tatsächlich: Wenige Minuten später hören wir Tumult bei den anderen Fahrzeugen. Die Tiger haben sich erhoben und laufen – wie von unserem Guide vermutet – in unsere Richtung zu Wasserloch. Wir sehen die Tiere einige Momente über den Einschnitt laufen.

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Jetzt fahren wir als nunmehr erstes (!) Fahrzeug vorneweg in Richtung Wasserloch und sichern uns dort die beste Beobachtungsposition. Perfekt ! Naja, beinahe. Denn leider legen sich die Tiger irgendwo im Wald wieder hin und kommen nicht zum Wasserloch. Aber unser Guide hat schon einen neuen Plan: Da alle Jeeps des Sektors hier sind, ist es an der Hauptpiste ruhig. Diese Piste quer durch den Park wird dann auch gerne von Tigern und anderen Tieren genutzt. Tiere sind auch nicht blöd: Warum durchs Unterholz quälen, wenn es einen freien Weg gibt. Vor allem ein Tigermännchen hat diese Vorliebe. Wir fahren los. Nach einiger Zeit sichten wir einen Haubenadler malerisch im Wald und machen einen Fotostopp.

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Dann erreichen wir die Hauptstraße. Hier sind mittlerweile noch drei andere Jeeps mit der gleichen Idee. Und tatsächlich. Der männliche Tiger läuft hier entlang. Durch die Ankunft der anderen Wagen ist er ins Unterholz ausgewichen. Wir sind nur Minuten zu spät um ihn noch im Freien auf der Straße zu sehen, aber rechtzeitig genug, um ihn noch deutlich einige Zeit parallel zur Straße im Wald laufen zu sehen. Immer wieder können wir ihn deutlich durch Lücken in der Vegetation erkennen.

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Als er tiefer im Wald verschwindet, fahren wir Richtung inneres Gate und dann weiter zum äußeren Gate. Wir fahren langsam. Halten nochmal Ausschau nach dem Lippenbär. Kurz vor dem äußeren Gate sehen wir etliche Jeeps stehen. Als wir ankommen, erfahren wir, das wenige Minuten zuvor eine Tigerin mit 4 Jungen die Straße überquert hat. So ist das eben auf Safari, manchmal hat man Glück und ist zur rechten Zeit am rechten Ort und dann ist man mal wieder die eine Minute zu spät. Da ist es gut, das wir auf dieser Reise so viele Ausfahrten gemacht haben. So gleichen sich die „richtigen und die falschen Zeitpunkte“ auf lange Sicht aus.
Nach dem Abendessen setzen wir uns noch für einige Zeit mit unseren Reiseorganisatoren zusammen und machen eine Feedback-Runde. Wobei es echt schwer war, bei dieser tollen Reise ein „Haar in der Suppe“ zu finden. 🙂
Jaguar-Safari 2016: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11943-reisebericht-pantanal-2016-durch-die-serengeti-s%C3%BCdamerikas/ Nordperu 2017: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11861-reisebericht-nordperu-2017-auf-den-spuren-alter-kulturen/&pageNo=1 Mexiko 2022: https://www.unsernordamerika.de/suite53/forum/index.php?thread/11564-reisebericht-mexiko-2022-auf-den-spuren-alter-kulturen/ Äthiopien 2019: www.namibia-forum.ch/forum/168-diverses/298975-reisebericht-drei-wochen-aethiopien-mit-dem-rotel.html Indien Tigersafari 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/296690-reisebericht-tigersafari-indien-mai-2018.html Uganda 2015: https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287855-uganda-ruanda-nicht-nur-primaten.html?limitstart=0