swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200627. Aug. 2018 · #1Nächstes Jahr werden wir unseren Bus nach Europa verschiffen. Aus verschiedenen Gründen möchten wir das lieber von Namibia aus machen. Da unser Bus fast 3 Meter hoch ist passt er nicht ein einen Container. Nach unseren schlechten Erfahrung beim runter schicken muss es aber eine direkter Transport, ohne Halt in Westafrika sein.
Mafratours bietet dies lieder nur von Norden nach Süden an, sonst kennen ich nur noch
Seabridge-Tours. Die machen es aber nur von Südafrika (PE) aus.
Für einen Hinweis wär ich dankbar.
Gruss
Emanuel
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Aug. 2018 · #2Hi Emanuel,
soweit ich weiß gibt es kein RoRo von Namibia, nur nach Namibia.
Aber frag z.B. mal bei Namship (
http://de.namship.net/) nach, die werden Dir definitiv Auskunft geben können.
Viele Grüße
Christian
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swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200629. Aug. 2018 · #3Hallo Christian
Olaf Hoffmann von Namship hat mir schon geantwortet. Scheinbar gibt es eine Reederei welche von Walvis Bay direkt nach Vigo fährt.
Ich vermute Vigo liegt im Nord-Westen von Spanien, 40km von Santiago de Compostela. Werde mehr posten sobald ich weitere Infos habe.
Gruss
Emanuel
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200629. Aug. 2018 · #4Also Namship kann ausser Vigo (Galizien) auch noch die Zielhafen Lissabon, Rotterdam, Antwerpen und Hamburg anbieten.
Uns geht es ja vorallem darum, dass keine Stopps in Westafrika gemacht werden. Damit haben wir 2013 bei herunter verschiffen schlechte Erfahtungen gemacht. Mehr
HIER.
Gruss
Emanuel
NamiBilly444 Beiträge · seit 201129. Aug. 2018 · #5Hallo Emanuel,
unser Fahrzeug ist gerade unterwegs von P.E. mit nächstem Stop in Vigo. Wir haben keine "RoRo-Möglichkeit" von Walvisbay gefunden. Vor Jahren hatten wir mal ab Walvisbay im "Open Top" Container verschifft, wir fanden das nicht so optimal. Was spricht aus deiner Sicht gegen Seabridge und P.E.? Ich kann erst in ca. drei Wochen berichten, wie es wirklich war...
Gruß NamiBilly
FOFocus517 Beiträge · seit 201829. Aug. 2018 · #6Hallo,
habe in umgekehrter Reihenfolge mit Srabridge nach PE verschifft, Für mich von A bis Z perfekt. Sollte ich Rückvetschiffen Wurde ich den Umweg nach PE in Kauf nehmen.
VG
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200629. Aug. 2018 · #7Ja, ich weiss dass man von PE u.A. mit Seabridge direkt nach Europa verschiffen kann. Ich habe auch nichts gegen PE, aber wir haben eventuell ein Visa Problem in Südafrika, so dass wir uns dort nicht lang genug aufhalten können. Den Wagen wollen wir erst im April oder Mai verschiffen.
Ist alles ein bisschen kompliziert, deshalb suchen wir eine Alternative.
Gruss
Emanuel
NamiBilly444 Beiträge · seit 201130. Aug. 2018 · #8Hallo Emanuel,
tschuldigung, an das hinreichend bekannte Visa Problem hatte ich nicht gedacht. Wir waren schon mal im Mai in Südafrika und jetzt im August. Dazwischen waren wir zu Hause in D. Dann gibt es das besagte Problem nicht...
Gruß NamiBilly
giraffenmog649 Beiträge · seit 200730. Aug. 2018 · #9Hallo, leider kann ich Dir zum Thema Verschifgung von NAM aus keine Tipps geben. Wir haben in beiden Richtungen den Hafen von PE genutzt.
Aber ich hab in Euerem Block über die Probleme mit dem aufgebrochenen Wagen gelesen.
Unser Spediteur hat uns dringend davor gewarnt, irgendetwas anderes als zum Fahrzeug gehörende Teile in den Wagen zu packen. Selbst Campingstühle und Geschirr ist nach seinen Aussagen keine gute Idee. Lediglich Ersatzteile wurden lose mitbefördert. Alles andere war fest angeschraubt.
Der Grund war überings nicht, dass der Wagen aufgebrochen werden könnte, sondern der Zoll am Ankunftshafen. Bettzeug, Kleidung, Vorräte, Campingkram könnte zu Einfuhrzöllen führen. Ich war ganz erstaunt, als ich gesehen habe, was da so alles in Euerem Wagen drin war.....
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200630. Aug. 2018 · #10Bei RoRo müssen die Diebe den Wagen nicht aufbrechen, der Schlüssel steckt im Zündschloss.
Ich vermute gestohlen wurde bei einem Zwischenstopp in Westafrika. Da werden viele Gebrauchtwagen ausgeladen. So haben die Gauner auch noch ein Transportmittel für das Diebesgut.
Der Bus wurde übrigens unmittelbar nach der Ankunft von der Spedition vom Hafen auf das Firmengelände gefahren. In Walvis Bay blieb nicht viel Zeit für eine solche Aktion.
Wir haben daraus gelernt und wollen es nun besser machen, aber wenn möglich von Namibia aus!
Gruss
Emanuel
FOFocus517 Beiträge · seit 201830. Aug. 2018 · #11FOFocus517 Beiträge · seit 201830. Aug. 2018 · #12
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200630. Aug. 2018 · #13Das Angebot von Namship ist angekommen.
Es ist deutlich höhre als das was ich auf der Seabridge Seite selber berechnet habe. Aber falls wir das Visa Problem in Südafrika nicht hinkriegen haben wir nun eine Alternative.
Danke für alle Hinweise und Tipps.
Gruss
Emanuel
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200631. Aug. 2018 · #14Wie erst jetzt erfahren habe wird der Wagen ab Walvys Bay als Break Bulk verladen, also nicht RoRo sondern mit mit einem Kran.
Soll keine Problem sein aber mir gefält das nicht so ganz. 😊
Gruss
Emanuel
NamiBilly444 Beiträge · seit 201131. Aug. 2018 · #15Hallo Emanuel,
jetzt erinnere ich mich wieder, warum wir vor einigen Jahren mal ab Walvis Bay im Open Top Container verschifft haben. Die einzige Alternative ab Walvis war diese "Break Bulk" Möglichkeit. Man hatte uns nahezu versichert, dass diese "Break Bulk Schiffe" schon voll in Walvis Bay ankommen und das Fahrzeug mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ganz oben frei auf dem Deck stehen wird.
Gruß NamiBilly
landcruiser1970151 Beiträge · seit 201631. Aug. 2018 · #16Wäre ein High-Cube-Container keine Variante? Der ist innen 2.34 Meter breit und 2.69 Meter hoch. Notfalls könntet ihr den Bus ja mit kleineren Rädern reinstellen (Montage kurz vor dem Verlad, billigste gebrauchte Räder vom Schrott oder so. Nur mal laut gedacht). Dann dürfte die Sicherheit einiges höher sein als bei RoRo.
(Haben Euren Bus übrigens im Sommer 2015 im Etosha bei zwei Wasserlöchern gesehen - lustiger Zufall).
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200601. Sept. 2018 · #17landcruiser1970 schrieb:Wäre ein High-Cube-Container keine Variante? Der ist innen 2.34 Meter breit und 2.69 Meter hoch. Notfalls könntet ihr den Bus ja mit kleineren Rädern reinstellen (Montage kurz vor dem Verlad, billigste gebrauchte Räder vom Schrott oder so. Nur mal laut gedacht). Dann dürfte die Sicherheit einiges höher sein als bei RoRo.
(Haben Euren Bus übrigens im Sommer 2015 im Etosha bei zwei Wasserlöchern gesehen - lustiger Zufall).
Unser Bus ist etwa 3 Meter hoch, das könnte knapp werden im High-Cube auch ohn Reifen.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Sept. 2018 · #18Hi Emanuel,
es wird doch wohl einen "echten" RoRo-Verladehafen irgendwie im südlichen/östlichen/westlichen Afrika geben, der sich außerhalb Südafrikas befindet?`Wenn es Euch so wichtig ist RoRo zu verschiffen, wäre es vielleicht eine Möglichkeit einfach dorthin zu fahren?
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200601. Sept. 2018 · #19Hallo Christian
Ja das sind alles Möglichkeiten, aber jetzt geht es zuerst mal nach Botswana, Sambia und Simbabwe. Dann werde wir möglichst spät in diesm Jahr in SA einreisen und 3 Monate bekommen. Dort versuchen wir unser Visa Problem zu lösen und sehen weiter. Morgen geht es nun richtig los.
Gruss
Emanuel
CaravanShippers1 Beiträge · seit 201922. Feb. 2019 · #20Von Luanda bietet eine RoRo Reederei einen regelmässigen Dienst nach Europa (Antwerpen&Hamburg) an.
Falls noch von Interesse, könnten wir helfen.
www.Caravan-Shippers.com