endlich, ja endlich bin ich soweit, dass ich mich mal wieder an einen Reisebericht hier wage 😗 Ist ja nicht so, als hätte ich die letzten Touren nicht dokumentiert, aber da hat’s halt nur für Berichte auf der HP gereicht 😉
Diesmal, ja diesmal hab ich gedacht, das machst Du jetzt mal wieder, aber zack zack
Aus dem zack zack ist natürlich nichts geworden 😣 zu wenig Zeit, zu viele Forumstreffen (Pfingsten/Büsnau, etc. 😄 ) runder Geburtstag (nein, nicht meiner 😎 ) und zuletzt viel zu schönes Wetter. Da das anhaltend schöne Wetter aber so langsam auch keine Ausrede mehr sein kann, fang ich einfach mal an und wer Lust hat, kann selbstverständlich gerne mit fahren…
Da die meisten von Euch uns ja kennen, stell ich mal (stellvertretend für die ganze Hühnchen-Schar) einen Vertreter vor, der uns häufig begleitet hat…
May I introduce… Fränck – the Fränkolinsche
Und da wir ja bekennende Hühnchen Legastheniker sind, werdet Ihr ganz häufig vergeblich auf eine entsprechende Benamsung warten
Richtig schwer getan habe ich mich mit dem Arbeitstitel
Arbeitstitel - ja, schon so ein Thema, so richtig schlüssig wollte mir da nichts von der Hand… Botswana reloaded war mir zu profan, außerdem haben wir uns ja, im Gegensatz zu 2011, dazu entschlossen, einen Monat eher zu fahren, daher fiel ein ‘Schokoladenwettessen‘ ja gleich mal aus, hinzu kommt, dass wir mit der CKGR neues Terrain erkundet haben.
Der spät beginnenden Regenzeit geschuldet, hatten wir diesmal ordentlich hohes Gras und es war unheimlich grün. Immer wieder aufpassen mussten wir aber, bei noch nicht vollständig abgetrockneten Matschelöchern, so dass wir es uns irgendwann zur Regel gemacht haben: ‘whenever there’s a detour – use it !!!‘ – daraus ergab sich dann auch der Titel des Reiseberichtes.
Ich wär dann soweit, es kann los gehen…
Noch nicht ganz, ein bisschen Vorgeplänkel müsst Ihr noch ertragen, bin ich doch ein Fan von Übersichten, so dass man gleich entscheiden kann, interessiert mich die Tour, oder steig ich erst gar nicht ein.
Daher hier die Übersicht unserer Reisetage und eine entsprechende Karte als Übersicht.
20.4./21.4.18 Anreise über Frankfurt nach Windhoek 21.04.18 Sa Windhoek Kalahari Bush Breaks 22.04.18 So Kalahari BB Grassland Lodge 23.04.18 Mo Grassland Lodge CKGR – Piper Pan 24.04.18 Di CKGR Piper Pan CKGR Letihau 25.04.18 Mi CKGR Letihau CKGR Sunday Pan 26.04.18 Do CKGR Sunday Pan 27.04.18 Fr CKGR Sunday Letlhakane 28.04.18 Sa Letlhakane Kubu Island 29.04.18 So Kubu Island Nxai Pan 30.04.18 Mo Nxai Pan über Maun – Kaziikini 01.05.18 Di Kaziikini Moremi GR – 3rd Bridge 02.05.18 Mi 3rd Bridge Xakanaxa 03.05.18 Do Xakanaxa North Gate 04.05.18 Fr North Gate 05.05.18 Sa North Gate Savuti 06.05.18 So Savuti Linyanti 07.05.18 Mo Linyanti Kasane (Chobe) 08.05.18 Di Kasane Bwabwata NP – Nambwa 09.05.18 Mi Bwabwata NP 10.05.18 Do Nambwa Nunda 11.05.18 Fr Mahango Core Grootfontein (Maori) 12.05.18 Sa Maori Teufelsbach 13.05.18 So Teufelsbach Windhoek - Abends Rückflug nach Frankfurt
Gebucht hab ich, ähnlich wie für die 2011er Tour, die für uns wichtigen Campsites auf eigene Faust. Ist meiner Meinung nach immer noch easy machbar, bedarf aber ein wenig Nerven und so hab ich im August 2017 innerhalb von 10 Tagen alles zusammen gebucht, was ich so wollte. Ein paar Unstimmigkeiten hab ich einfach auf mich zukommen lassen, wie zB die Zahlung für Kubu Island, die nicht möglich war, wo aber eine Bestätigung (und netter Mail-Kontakt) vorlag, auch die Zahlung an Xomae erwies sich als sehr zäh, was aber eher an den Sicherheitsbestimmungen meiner Bank, als an Xomae selbst lag (dank meiner Freundin Susi, konnten wir das Problem aber lösen) und dann gab es noch ein echtes Highlight mit der Reservierung/Buchung für die Xakanaxa Campsite… das erzähl ich aber erst, wenn wir dort ankommen. Auch die so gefürchteten Doppelbuchungen konnten wir (fast) erleben, aber auch dazu mehr im Bericht. Und natürlich das leidige Thema ‘Autovermietung' 😗 die Diskussionen dazu verfolge ich schon, mag aber nicht wirklich was dazu zu sagen. Einzig, dass ich diesmal ein bisschen mehr Bauchweh hatte und um die abzuschalten, hab ich einfach ein paar Tage vorher eine Mail geschrieben, mit der Bitte das ein oder andere zu beachten… was soll ich sagen 😉 hat bis auf eine kleine Ausnahme auch echt wieder gut funktioniert
Und jetzt ist aber auch Schluss mit dem Vorgeplänkel, da wird einem ja ganz schwindelig.
Kann’s denn endlich los gehen – jaaa es kann 🤩
so stay tuned
die Claxerin
Teil 205. Aug. 2018
*** und gleich mal schön ne Fehlermeldung beim Upload - läuft **
An einem wolkenlosen Tag
strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen, die aufgehende Sonne wärmt so langsam (bei um die 7°C auch echt nötig) und man hört die morgentliche Vogelparade…
Wir sitzen wieder im Teufelsbach River Camp. Hach ist das schön hier, hier kann die Reise beginnen…
Aber halt, stopp !!! 😣 wir beginnen unsere Tour diesmal nicht hier, neeeiiiin – sie endet hier und heute… und schon heute Abend werden wir in der Air Namibia Maschine zurück nach Frankfurt sitzen !!!
Wir können gar nicht glauben, wie schnell die gut 3 Wochen, die hinter uns liegen, vergangen sind. Waren es wirklich gut 3 Wochen?
Wir haben die ganzen Eindrücke der letzten Tage und Wochen ja noch gar nicht verarbeitet und haben fast ein bisschen das Gefühl, dass es erst gestern war, als unsere Anreise nach Windhoek begann…
Teil 305. Aug. 2018
Anreise, Wagenübernahme und ab Richtung Kalahari 20./21. April 18
So ne Anreise ist ja mitunter immer ganz spannend, hört man ja häufig, was nicht geklappt hat 😣 ein bisschen Unruhe macht sich da schon breit, als es im Vorfeld heißt, die Bahn richtet nach Ostern ne Großbaustelle zwischen D’dorf und Köln ein. Au weia, den Flug wollen wir ja auf keinen Fall verpassen 😮 Ich nehm das Ende mal vorweg: S-Bahn pünktlich, ICE locker und sehr früh erwischt (dank Rail ‘n Fly ist ja egal, welcher Zug zum Flug genommen wird) und in Frankfurt angekommen, innerhalb von einer Minute (echt jetzt) bei Air Namibia eingecheckt – wow, läuft. Die Zeit bis zum Flug verbringen wir, wie so häufig, bei MC und bei Sicherheit-Check muss ich das erste Mal seit langem nicht mit dem Fotogeraffel zur Sprengstoff-Kontrolle (dabei muss ich natürlich an den ausgelösten Alarm im vergangenen Jahr in Whitehorse denken 😗 )
für die,die uns nicht kennen 😎
Es läuft diesmal wirklich, denn der Flieger ist pünktlich, nicht ganz voll und das Entertainment funktioniert auch (leider nicht bei allen), der GT ist O.K., das Essen so lala (ist aber egal) und… wir sind ne halbe Stunde früher am Ziel - um 6.00h landen wir bereits in Windhoek. Die Einreise geht schnell (ein bisschen Routine gehört vlt. dazu), auf’s Gepäck müssen wir ein Weilchen warten, aber der Fahrer von Savanna ist bereits da und da wir weder Geld ziehen, noch auf andere Gäste warten müssen, geht’s gleich los und: 7.30h Ankunft bei Savanna – in Bestzeit.
Die Übergabe des Fahrzeuges dauert allerdings jetzt ein bisschen. Die gewünschte Ausstattung für die CKGR (Central Kalahari) und das Delta ist noch nicht 100% fertig. Wir bekommen noch, zu den 4 neuen Reifen am Fahrzeug, zwei flacken neue Ersatzreifen montiert. Batterie ist O.K.; Gasflaschen voll; Solarpanel i.O.; zwei zusätzliche Staubkisten, nen Konverter für den Zigaretten-Anzünder (so können wir während der Fahrt kontrolliert meine Akkus laden) und Sandmatten, für Desaster-Fahrten
Hab ich was vergessen? ja, die Jerry-Can – die war auch dabei – also eigentlich sollte nix schief gehen. Ich sollte aber erwähnen, dass es ein älteres Fahrzeugmodell ist, da ich (Unwissende 😊 ) unbedingt die 3.0 Maschine für die Tour haben wollte. Vielleicht hätte ich aber auch nicht erwähnen sollen, was wir vorhaben (hahaha). Auf jeden Fall ist die Karre rundum verkratzt und verbeult und hat mit seinem Bj. 2/2014 auch schon ein paar Kilometer auf dem Tacho; uns egal, Hauptsache zuverlässig, das aber können wir erst am Ende der Tour beurteilen. Bis alles gecheckt, verstaut und verräumt ist – es fehlten zunächst noch die Stühle, das Braaigrid und die Aufstellstangen für das Dach (welche wir die ganze Zeit nicht einmal benutz haben) – ist es bereits 9.30h – Huch, jetzt aber los zum Einkaufen. Das dauert dann auch noch mal zwei Stunden und mit anschließendem Tanken, verlassen wir Windhoek zwar erst um kurz vor 13.00h, sind aber noch voll im Zeitplan. Das kann man von unserem Navi nicht unbedingt sagen, denn irgendwie stimmt die Ankunftszeit so gar nicht 🙄 wir checken aber schnell, dass die Abschaffung der Zeitumstellung die Ursache dafür ist und beheben den Fehler. Vorbei am Flughafben geht’s für uns zum 1. Mal über die B6 Richtung Gobabis. Das Kalahari Bush Breaks ist unser Ziel, welches wir nach 3 Stunden, ohne besondere Vorkommnisse, erreichen. Puuuhhh, wir sind ehrlich, die Strecke hat sich ganz schön gezogen und wir sind etwas geschlaucht. Nachdem wir den Wagen auf Platz #7 gestellt haben, gibt’s erst mal nen Kaffee. Die Anreise muss jetzt doch erst mal sacken. Wir verräumen noch ein bisschen unseren Kram und die Einkäufe und dann werfen wir gegen 18.00h zum ersten Mal das Feuer an. Schnell noch geduscht und nen kurzen Plausch mit den holländischen Nachbarn und schon liegt die Boerewoors auf dem Braaigrid. Dazu gibt’s das 1. Savanna – wir sind angekommen 😘
Gegen 20.00h merken wir aber doch ganz schön die Müdigkeit und als es ne Stunde später in die Waagerechte geht, haben wir auch schnell die Augen zu.
Gefahrene Kilometer: ca. 270 km Kalahari Bush Breaks: 280N$
So Ihr Lieben und morgen bereits geht's über die Grenze nach Botswana - ob das reibungslos klappt 😉
Nachti sagt die Claxerin
Teil 405. Aug. 2018
Moinsen Ihr Lieben 😘 ich mach mal gleich weiter - läuft gerade 😉
Der Tag der 1000 Gatter – nein, es waren nicht ganz so viele 22. April 18
Wir waren wohl echt fertig, anders kann man nicht erklären, dass uns die 10 Stunden Nacht echt gutgetan hat. Okay, 1x waren wir gegen 4.30h draußen und haben uns den wahnsinns Sternenhimmel angesehen. Da der zunehmende Mond leider omnipräsent ist, kommt die Milchstraße erst so spät, äähhh früh so richtig zur Geltung, wenn der Gutste sich verabschiedet hat. Wir stehen gegen 6.45h auf, eigentlich schon viel zu spät, denn das schönste Licht ist schon vorbei, aber noch sind wir nicht in der richtigen Spur, so dass auch der morgentliche Ablauf noch nicht so fluppt. Mit Frühstück und unserer Lieblingsbeschäftigung “räumen“ (irgendwie hat immer noch nicht alles seinen optimalen Platz), kommen wir um 8.40h los. Nach nunr 25 Kilometern erreichen wir die Grenze. Zügig ist die Ausreise aus Namibia erledigt und die Einreise nach Botswana geht fast genauso schnell und niemand, wirklich niemand, interessiert, ob und was wir an Lebensmitteln dabei haben 🙄 , wobei eines der Fahrzeuge unserer SA-Nachbarn von Kalahari Bush Breaks Hinterrücks gecheckt wird und dabei gleich der Alarm losgeht… allerdings müssen wir lachen, denn als wir dem Alarm auf den Grund gehen, sehen wir nen kleinen, rot getigerten Stubenkater hochkant vorne am Auto stehen, er holt sich die Roadkills vom Kühlergrill. Wenn das der Fahrzeugcheck ist, nehmen wir den gerne 🤩 Warten müssen wir dann ein wenig, als wir die Straßengebühr entrichten müssen, obwohl wir nur zwei Leute vor uns haben. Wir zahlen, in Ermangelung an Pula, in Nam$, was so überhaupt kein Problem darstellt. Wir hätten auch mit der Kreditkarte bezahlen können, das aber hätte wahrscheinlich länger gedauert, als die 200N$ über den Tresen zu schieben (es hätte im Übrigen 152 Pula gekostet). Und so überqueren wir um 9.30h die botswanische Grenze. Nächster Stopp ist Ghanzi, bis dahin passiert nicht viel; Esel, Rinder, Ziegen und Pferde (die alle gut im Futter stehen) säumen den Weg. Ein Detour wg. ner Baustelle und ein kleiner Boxenstopp und schon sind wir gegen 12.00h da. Es geht zunächst noch mal für ein paar Kleinigkeiten in den Spar, dann ziehen wir die ersten Pula, bevor es zur Engen Tankstelle geht. Hier füllen wir nicht nur unseren Tank randvoll, nein, auch die Jerry-Can (oder heißt es der Jerry Can?) wird voll gemacht – eiserne Reserve sozusagen 😛 Außerdem kaufen wir noch ein paar Packs Holz, bevor wir uns wieder auf die Socken machen. Wir fahren die A3 hoch bis D’kar und nehmen dort den Abzweig zur Grassland Lodge. Einem Tipp von Take off’s (die vor zwei Jahren hier waren) folgend, soll sowohl die Lodge, als auch die Zufahrt zum Xade Gate der CKGR gut sein. Die Zufahrt zur Lodge selber, besteht aus 60 Kilometer, zum Teil tiefsandigem Farmpad, mit einigen Gattern, die es zu öffnen und schließen gilt – EINIGE !!! Wir zählen, nein machen Strichliste und kommen 15 Gatter später, nach gut zwei Stunden, gegen 15.00h in der Lodge an.
Wir machen nicht nur die Campsite klar, nein wir nehmen auch das Angebot des Game Drives an, denn irgendwie haben wir Bock drauf. Auch zu den Wild Dogs möchten wir, so dass das Programm für den restlichen Tag schnell steht. Wir fahren also zur Campsite rüber, wo wir gegen 16.00h aufgegabelt werden. Für ein bisschen räumen (jaja, wir tun es immer noch 🤪 ) und nen schnellen Sundowner aka Savanna ist aber noch Zeit. Außerdem lernen wir Bärbel und Martin, versierte Afrika Reisende aus Thüringen, kennen. Mit Ihnen teilen wir nicht nur die Campsite, sondern auch den Game Drive. Beide sind mega nett und mit dem gemeinsamen Nenner ‘Afrika‘ steht einem entspannten Abend nichts mehr im Weg. Wobei sich bei den beiden die Entspannung in Grenzen hält, ist doch ne Schweißnaht vom Doppeltank undicht und lässt stetig und ständig Diesel durchsickern 😮 Wir hoffen sehr und drücken fest die Daumen, dass Bushlore ne akzeptable und schnelle Lösung bereit hält, denn die beiden haben in zwei Tagen die 1. Reservierung für den KTP… *** Bärbel, wenn du das liest, mach mal bitte Meldung !!! ***
Und so sitzen wir gegen 16.00h alle vier im Game Drive Fahrzeug und werden zunächst auf unseren Wunsch in das Wild Dog Gehege gefahren. Spannend, denn hier können wir aussteigen und die Tiere aus nächster Nähe betrachten. Die anderen beiden verzichten dankend, sind sie doch gestern in den Genuss der Fütterung (2x pro Woche) gekommen. War der Respekt vor den Tieren bis dahin groß… jetzt ist er noch größer, denn die beiden verfütterten Donkeys waren wohl so schnell vertilgt, dass es wohl ziemlich schaurig war.
Wir setzen unseren Game Drive fort und werden die nächsten zwei Stunden kreuz und quer durch das Gelände kutschiert. Gnu, Oryx, Hartebest, Zebra, Elan, Giraffe, Strauß, Steinbock, Impala, Springbock, etc. bekommen wir zu sehen. Von den beiden Rhinos fehlt allerdings jede Spur. Schade, aber für uns jetzt kein wirkliches Problem. Den Drive selber finden wir mal wieder ganz nett und ne angenehme Einstimmung, mehr aber auch nicht 😎
Zurück auf der Campsite ist Zeit fürs Essen und so zaubern wir auf die Schnelle ein Oryx Stroganoff, lekker! Den Rest des Abends lassen wir mit Bärbel und Martin bei einem Bier ausklingen. Schnell vergeht, bei der ein oder anderen Geschichte aus Afrika, die Zeit, so dass wir erst gegen 23.00h in die Federn kommen. Ein netter und echt kurzweiliger Abend, an den wir gerne zurückdenken.
Gefahrene Kilometer: 331 km Grassland Lodge: 400 Pula pP
nächster Stopp - CKGR - wir sind gespannt - Ihr auch 😄
bis glischens Claudia (für die, die meinen Namen noch nicht kennen 🤪 )
Teil 505. Aug. 2018
weiter geht's - wenn auch etwas holprig, denn beim Hochladen bekommt ich erst mal nur ne Fehlermeldung 😵
Die Kalahari ruft – von der Grassland Lodge zur Piper Pan 23. April 18
Man merkt, dass die Erholung bereits eingesetzt hat (oder aber: wir sind in der Spur), denn als der Wecker um 6.15h klingelt, sind wir richtig fit, obwohl wir für unsere Verhältnisse ja richtig spät im Bett waren. Gemütlich frühstücken wir… es gibt die ersten Eier und auch die Papaya bettelt darum verzehrt zu werden. Anschließend beschäftigen wir uns noch ein letztes Mal mit unserem Lieblingsthema: räumen und umpacken 😄 das sollte aber an Tag zwei noch erlaubt sein 😛
die Campsite der Grassland Lodge
Bis wir dann soweit sind, uns von Bärbel und Martin verabschiedet haben, den Reifendruck reduziert haben und alles an seinem Platz sein sollte, ist es kurz vor 9.00h. Und so zockeln wir über das Gelände der Grassland Lodge Richtung CKGR, öffnen und schließen das letzte (Nr. 16) Tor und ab geht’s … Haaaalt !!! Sind wir überhaupt richtig? Lag da nicht eben ein Wegweiser auf dem Boden? Also lieber noch mal zurück und das ist gut so, denn das wäre ihr Preis gewesen 😣 jetzt aber, richtige Richtung, richtiger Weg und der lässt sich so prima fahren, dass wir nach 1½ Stunden die Cutline zur CKGR erreichen.
hier lässt es sich noch prima fahren
Da es ab hier recht tiefsandig ist, schalten wir zum 1. Mal den 4x4 dazu und wühlen uns die nächste halbe Stunde bis zum offiziellen Schild durch. Bis zum Xade Gate wird der Pad nicht besser, aber auch die 23 Kilometer dahin haben wir bald geschafft. Kurz vor dem Gate sehen wir Elefanten… Elefanten??? in der Kalahari??? sei’s drumm 😎
schon gut zu erkennen 😉 allet jrün 🤩 typisches Gate - hier das Xade Gate der CKGR
Schnell sind wir am Gate abgefertigt, lediglich der prüfende Blick auf die Unterlagen hat ein wenig gedauert. Bevor wir gegen 12.00h weiterfahren, installieren wir uns noch mit dem Fotogeraffel und machen einen letzten Boxenstopp. Die gut 70 Kilometer bis zur Piper Pan, unserem heutigen Ziel, sind lt. Karte in ca. 3½ Stunden zu bewältigen. Aaaajaaa, unser Navi kennt uns allerdings besser und zeigt als Ankunftszeit nur gute 2 Stunden an. Allerdings muss man sagen, dass die Verhältnisse echt gut sind, alles ist trocken und nur ein paar tiefsandige Passagen reduzieren die Durchschnittgeschwindigkeit. Hinzu kommt, dass es total verbuscht ist und bei ca. 34°C nicht der geringste Hauch von Tieren zu sehen ist.
Das ändert sich, als wir kurz vor unserem Ziel eine Pan erreichen, auf der eine riiiiiesige Herde Oryxe steht. Für Fotos reicht’s nicht wirklich, dafür ist die Luft zu warm und so gucken und genießen wir einfach nur.
Um 14.15h erreichen wir dann die Campsite Pip02 an der Piper Pan und da es noch viel zu warm, mit viel zu grellem Licht hat, installieren wir uns erst mal. Ein stetiges ‚Gnu-Böööh‘ ist aus der Ferne zu hören, das werden wir nachher mal erkunden, den Eli sehen wir aber sofort und gucken uns wieder mal an ‘Elis in der Kalahari?‘. Nur gut, dass er in gebührendem Abstand bleibt und uns nicht zum Handeln zwingt. Handeln müssen wir dennoch, denn die Honey-Squeze Flasche hat den Ritt nicht gut verpackt und eine riesen Sauerei verursacht 😣 ein bisschen Schwund ist bei so einem Ritt fast immer und Honig riecht definitiv besser, als Diesel und daher sind wir froh, dass die Jerry-Can nach wie vor dicht ist und wir nur ein bisschen Honig weg schrubbern dürfen 😗 Nach nem Kaffee mit Besuch (das Steinböckchen hat sich überhaupt nicht an uns gestört) zockeln wir um 16.30h noch mal ne Runde los…
...der Weg ist nicht weit, denn die Piper Pan ist ja direkt um die Ecke. Bei herrlichem Licht genießen wir riesige Herden Oryx, Gnus und Springböcke, sehen massig Perlhühner, Giraffen und auch Kudus, bevor wir gegen 18.00h zurück zur Campsite fahren.
Wir machen Feuer und vertreiben uns die Zeit, bis die Glut zu gebrauchen ist, mit Lichtmalerei 🤪
neue Schreibweise
geht doch 🤪
anschließend genießen wir Lambchops und gegrillte Sandwiches bei nem leckeren Roten. Tagebuch wird auch noch geschrieben und die ersten Versuche, Sterne zu fotografieren werden gestartet.
Es ist angenehm mild, dennoch sind wir um 21.30h im Dach verschwunden. Morgen früh wollen wir noch vor dem Frühstück ne Runde um die Piper Pan drehen, also früh raus…
Gefahrene Kilometer: 172 km CKGR – Piper Pan Nr. 2
das war schon mal ein schöner Einstieg in die CKGR - gerne mehr 🤩 gibt's auch... später 😉 bis dahin wünsch ich Euch nen angenehmen Sonntag Morgen Claudia
Teil 605. Aug. 2018
weiter geht's 🤩 mal sehen, ob ich das Tempo für ne Weile halten kann 🤪
Ritt durch die Central Kalahari – von der Piper Pan nach Letihau (Ckwil06) 24. April 18
Und so klingelt um 6.00h der Wecker… waaaaahhhh, es ist ja noch stockdunkel 🙄 Also lassen wir noch zwei Mal nachklingeln, bevor wir ne viertel Stunde später auf den Beinen sind. Nach ner kurzen Katzenwäsche machen wir uns ein paar Minuten später auf den Weg zur Piper Pan. Die hat uns gestern Abend im letzten Licht so gut gefallen, dass wir heute noch mal ne Morgenrunde drehen. Es ist toll, das Licht einmalig und Tiere hat’s auch ohne Ende. Neben den üblichen Verdächtigen sehen wir auch zum ersten Mal bei dieser Tour zwei Löffelhunde (es werden nicht die letzten sein 😉 ) nur von den Löwen fehlt irgendwie jede Spur, den ganzen Abend und in der Nacht haben wir sie gehört, aber zu sehen ist von denen leider nichts. Das mag aber auch daran liegen, dass das güldene Gras zum Teil sehr hoch ist, was eine Sicht auf die Faulpelze ja eher auf ein Minimum reduziert.
Nach zwei Stunden beenden wir erst mal unseren Morning Game Drive (das Licht wird eh zu grell) und fahren zum Frühstück zurück. Als wir an Pip01 vorbeikommen, stellen wir fest, dass die Bewohner bereits weg sind und so okkupieren wir kurze Hand den Platz. Nicht ganz so viel Schatten, wie auf Platz Nr. 2, dafür aber direkt an der Pan – auch toll – ich könnte mich gar nicht entscheiden, welcher Platz schöner ist ? naja, ist eh Geschmacksache.
PIP01 - direkt an der Pan
Während des Frühstücks lassen wir uns von Hörnchen und allerhand Federvieh bespaßen und nach ner anschließenden Busch-Dusche geht’s gegen 10.45h wieder auf den Weg. Nächster Stopp Lethiau (Nr. 6). Die Fahrt dorthin ist recht ereignislos, gut so denn die tiefen Matsch Spuren in und neben der Strecke deuten massiv darauf hin, dass es hier vor einigen Tagen/Wochen wohl nicht so entspannt her ging. So ganz entspannt ist es auch heute nicht, denn man muss schon aufpassen, wo man lang fährt, dass man an den entsprechenden Stellen langsam fährt und bei den dazwischen liegenden, übelsten Wellblechpisten, alles am Körper behält - ich sach nur: nix für die 3. 😵 Dennoch sind wir bereits nach 2 Stunden da und da weiterfahren keine Option ist - die Reservierungen hier sind ja schon schwierig genug, da bleibt kein Spielraum für Plan B 😎 - installieren wir uns, machen Siesta und essen gegen 13.30h ne Kleinigkeit. Zwischendurch versuchen wir uns mal im ‘Birden‘ ? Muuuuhahaha, wir und birden, aber egal. Es weht ein leichter Wind, was die Temperaturen von über 30°C ganz angenehm macht.
Gegen 16.00h zieht es uns aber noch mal auf den Weg, mal sehen, ob es nicht doch noch was zu sehen gibt. Leider ist die Runde nicht so ergiebig, wie erhofft. Die Fahrt zu dem nahegelegenen Wasserloch hätten wir uns auch sparen können, es ist trocken, denn Wasser gibt’s hier nur in der Trockenzeit und davon sind wir ja noch ein ganzes Stück entfernt. Auch Tiere hat’s nur vereinzelt, so dass wir uns zeitig auf den Rückweg machen.
Es gelingt uns fast, im Hellen zu kochen, bis aber das Straußengulasch mit Möhren, Süßkartoffeln und Papaya auf dem Teller ist, ist es nach 19.00h – ergo: dunkel 😗
wollte auch was abhaben 😛
Wir sitzen noch ne ganze Weile am Feuer, lauschen dabei den Barking Gekos und versuchen die Mossies so gut wie möglich abzuwehren, bevor wir gegen 21.30h ins Bett verschwinden. Wir finden, rein subjektiv und gerade zu dieser Jahreszeit mit dem hohen Bewuchs, resp. Gras, ist Letihau nur was für den Transit. Hätten wir das gewusst, hätten wir es vielleicht anders gemacht und wären weiter gefahren… beim nächsten Mal wissen wir’s besser ?
Gefahrene Kilometer: 85,4 km CKGR – Letihau Ckwil06
Mal sehen, ob ich's im nächsten Abschnitt besser hin bekomme - das System hier will überlistet werden 😄
bis gleich Claudia
Teil 705. Aug. 2018
Auf der Suche nach Oryx – von Letihau zur Sunday Pan 25. April 18
Um 6.15h klingelt der Wecker und mit der aufgehenden Sonne sitzen wir, bei wärmer werdenden Temperaturen, gemütlich beim Frühstück. Da wir es nicht weit haben und so was wie ein Game Drive hier getrost ausfallen kann, haben wir alle Zeit der Welt. Es ist daher fast 9.00h, als wir die Letihau Campsite verlassen.
Am Wasserloch (ohne Wasser) treffen wir auf zwei Safari Fahrzeuge, die uns von nem Löwen an der Deception Pan berichten. Okay, da kommen wir ja auch vorbei… bis dahin sehen wir wieder massig viele Oryx Antilopen (haha, plural) und genauso viele Springböcke, vereinzelt Gnus und Strauße. Riesentrappen brauchen gar nicht erwähnt werden, davon hat’s hier so viele, dass ich (glaub ich) noch nicht mal ein Foto gemacht habe.
die alten Kampfhähne 😄
andere Stelle, gleiche Situation 🤪
'wir haben gaaa nix gemacht' 😗
wieder gut zu erkennen - die total zerfahrenen Wege in der CKGR 😮
An der Deception Pan angekommen, drehen wir ne Runde drum herum und sehen bereits von weitem drei Fahrzeuge… warum, können wir uns denken, also fahren wir auch mal hin. Aber ganz ehrlich, wenn wir’s nicht gewusst hätten und die anderen nicht dort gestanden hätten, wir hätten den Pascha nicht gesehen. So schön das hohe Gras ja ist, viel sehen kann man dadurch leider nicht. Wir erhaschen lediglich einen kurzen Blick auf den Burschen, als der sich umbettet – das war’s…
diesmal gibt's auch ein Beweis-Foto 😛
na super, so bekomm ich mein Katzen-Trauma nie in den Griff (wir können doch keine Katzen 🤪 )
die Deception Pan
... und so fahren wir weiter. Wir drehen ne Schleife über die Kori Pan und treffen zwei Deutsche, die seit ein paar Tagen ohne besondere Sichtungen hier rum cruisen (dann scheint es ja nicht unbedingt an unsrer Sichtungsfee zu liegen) Wir verabschieden uns mit den Worten “mal sehen, ob wir nicht ein paar Oryx finden“ und brechen in schallendes Gelächter aus
Gegen Mittag sind wir bereits auf der Campsite Sunday Pan Nr. 4. Der Platz liegt etwas erhöht mit einem, etwas verbuschten, Ausblick auf die Pan. Das Ganze hat ein bissen was von ‘Jurassic Park‘.
Wir lesen und vespern ein bisschen, birden mal wieder (hahaha), bevor wir uns gegen 16.00h noch mal auf den Weg machen.
ich gebe zu: kein Bird 🤪
Unterwegs treffen wir die ‘Nachbarn‘ von Campsite Nr. 2 (dort sind wir morgen), aber auch sie haben nichts Außergewöhnliches gesehen (allerdings waren sie heute Morgen diejenigen, die den Löwen aufgespürt haben) 🤩 Aber auch ‘good news‘ haben die beiden für uns, denn sie waren vor zwei Tagen, die ersten, die nach der Regenzeit nach Kubu Island konnten – klasse, also sollte es für uns in 3 Tagen auch kein Problem sein. Wir verabschieden uns und fahren noch weiter bis zur Leopard Pan, sehen Schakale, viele Löffelhunde und auch ein Steinbock-Pärchen lässt sich von uns ablichten, ohne gleich reiß aus zu nehmen (O.K. die hatten andere Sachen im Sinn ?)
dies hier sollte unsere Schlüsselstelle für übermorgen früh werden - nur gut, dass wir das jetzt noch nicht wissen
bei so vielen Oryx' kann man schon mal ungehalten werden 😣 aber isch schwör - das waren wir nicht 😛
Mit dem letzten Licht reiten wir um 18.00h den Hügel zur Campsite hoch…
Das nun folgende Abendprogramm besteht nicht nur aus Kochen – heute gibt’s Zebra gegrillt mit Kartoffelsalat – nein, da die dicken Falter uns zielstrebig zum Ort des Verfalls führen, müssen wir auch die Gemüsekiste säubern. Buuuäääähhh, die Möhren haben es nicht geschafft, die haben sich wund gelegen und die ganze Kiste voll gesabscht 🤢 Wir retten, was zu retten ist und hauen den Rest weg. Hmmm, irgendwie ist immer ein bisschen Schwund bei so nem Ritt (an die Möhren hab ich dabei am wenigsten gedacht) Nach dem Essen wird gespült und noch ein bisschen der Nachthimmel studiert. Zum Fotografieren ist der Mond viel zu präsent. Schön ist’s dennoch.
keine Sterne am Himmel... dann fotografieren wir halt den Mond 😉 Freihand
Ach ja, ein erstes Lebenszeichen nach Hause haben wir auch abgesetzt ? das Eulenmuckelsche Satphone funktionert einwandfrei ? (auch morgen – hahaha)
Gefahrene Kilometer: 105,5 km CKGR – Sun04
Jetzt würde ich sagen - et lüppt 😉 kann also später weiter gehen bis dann Claudia
Teil 805. Aug. 2018
Fahrtag in der CKGR – nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen 26. April 2018
Heute ist Fahrtag… nein, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen, fahren wir gegen 7.00h von der Sunday Pan zur Leopard Pan und von dort durch das Passarge Valley. Superschön, viel Gras, viele Oryxe und Springböcke, ein paar Giraffen und Eli ‘Poo‘, gaaanz frisch. Aber von dem Verursacher fehlt jede Spur. Naja, es gab schon genug Abdrücke im Sand, aber irgendwann ist der Gute dann wohl im Gestrüpp verschwunden, bevor wir ihn zu Gesicht bekommen haben. Allerdings ist bei der so arg zugebuschten Strecke eine hautnahe Begegnung auch eher kein ‘must have‘ Gegen 10.00h steuern wir die Campsite #2 des Passarge Valley an. Sie ist höher gelegen, mit einem wahnsinns Ausblick, aber auch kaum Schatten. Für ein verspätetes Frühstück reich es aber allemal und so trödeln, oder besser genießen wir die Gegend, bis wir knappe zwei Stunden später weiterfahren.
Wir treffen die netten ‘Nachbarn‘ von Gestern wieder (es sollte nicht das letzte Mal sein), die uns berichten, dass nur ein Stück weiter ein liegen gebliebenes Lodge Fahrzeug steht, denen aber wohl bereits das Mäh-Kommando zur Hilfe gekommen ist. Hmmm, Mäh-Kommando? Wir müssen erst mal überlegen, aber tatsächlich, auf den Hauptstrecken in der CKGR ist der sonst so hoch gewachsene Mittelstreifen abgemäht, da dieser wohl in der Vergangenheit öfter die Ursache dafür war, dass Fahrzeuge Feuer gefangen haben und das ist weder für Mensch noch Natur erstrebenswert (Bilder davon haben wir zu genüge gesehen). Wir fahren bis zu dem Wasserloch der Passarge Pan, sehen die üblichen Verdächtigen, Giraffen und ein paar Strauße, sonst ist hier aber eher tote Hose.
Unser nächstes Ziel wäre das Tau Pan Wasserloch gewesen, wäre 😗 denn irgendwann stehen wir an einer Kreuzung – links: Tau-Pan Lodge = no excess ! – rechts: Tau-Pan Airstrip – no excess!; geradeaus: Mittelstreifen nicht gemäht ! no way! (zumindest für uns) Wir kehren daher um und nehmen die Cutline Road Richtung Deseption Valley, bis wir irgendwann links abbiegen und zum Kaffee auf dem Platz #2 der Sunday Pan stehen. Wieder schein jemand Wasser und Futter für die Vögel ausgelegt zu haben (ich seh das ja sehr zwiespältig – Wasser ja, Futter eigentlich ein no go) Dennoch bekommen wir so unbeabsichtigt, den ein oder anderen Piepmatz vor die Linse.
Mr. Reinlich - oder aber 😵 einer muss immer das Wasser versauen 😣
zugegeben... kein Piepmatz 😗
Nach dem Kaffee drehen wir nochmal ne Runde um die Pan...
... und treffen dabei ein Paar aus Westaustralien, die auf der Suche nach Ihrer Campsite sind -die Nummer 2 Ahhhjaaa, da ist sie also, die berühmt, berüchtigte Doppelbuchung und eigentlich sollten wir echt sauer sein, denn den beiden wurde der Platz erst vor zwei Tagen in Maun zugewiesen. Aber irgendwie finden wir es auch spannend, was die beiden zu erzählen haben und so blicken wir einem kurzweiligen Abend entgegen. Mit den Worten ‘wir stellen schon mal das Bier kalt‘ verabschieden wir uns von den Beiden… und – ich nehm das Ende jetzt mal vorweg – wir haben sie nicht mehr gesehen. Eigentlich schade, aber vielleicht haben sie auch einfach unseren Tipp befolgt und sind auf einen der beiden freien Plätze gegangen, denn ausgebucht, ist die Central Kalahari ja nun wirklich nicht, auch wenn einem das immer so vermittelt wird. Und so verbringen wir nen gemütlichen Abend allein, schmeißen gegen 19.30h das Oryx auf den Grill und bereiten das Foto Geraffel für die nächtliche Foto Session vor. Der Mond steht, wie seit Tagen, pünktlich zum Essen am Himmel, so dass wir fast kein weiters Licht brauchen. Aufpassen muss man allerdings höllisch, dass man sich bei den ganzen Erdhörnchen Bauten, bzw. deren Eingängen nicht die Hacken bricht. Die Vorwitzigen Kerlchen haben uns bereits den Nachmittag versüßt, jetzt zur Dunkelheit, ist aber ruhe im Bau. Es ist echt ein lauer Abend, perfekt eigentlich, um später in der Nacht, wenn der Mond sich dann weitestgehend verzogen hat, ein paar Sterne zu fotografieren.
Denkste Puppe !!! Gerade, als wir ins Bett wollen, ist es zu hören, unverkennbar - Löwen!!! Na toll, den ganzen Tag sieht man keinen, aber wenn man mal vor hat, Nachts rumzugeistern, verderben sie alles 😛 Somit hat sich unser Plan, ein paar Sterne zu fotografieren, hier an dieser Stelle in Luft aufgelöst – wir wollen doch kein Katzenfutter werden.
Gefahrene Kilometer: 168,4 km (wie gesagt, kein muss) CKGR – Sun02
Morgen bereits verlassen wir die CKGR wieder - wirklich 😗 lasst Euch überraschen
Sonnige Grüße Claudia
Teil 905. Aug. 2018
Herzstillstand – für einen Augenblick 27. April 2018
Zwei Mal hören wir die Löwen noch, dann ist Ruhe. Mit dem 1. Licht sind wir auf den Beinen, kneifen uns den Morning Drive und frühstücken gemütlich in der Sonne.
Um 8.00h sind wir startklar und fahren zur Leopard Pan. Oryx‘, Gnus, Springböcke, Schakale… aber keine Löwen (wundert uns jetzt auch nicht wirklich) Wir nehmen den Pad auf die Pan und wollen einen Augenblick die Ruhe und die grasenden Tiere genießen.
eigentlich kein besonderes Bild - aber es war das letzte, bevor unser Herz kurz stehen blieb 😣
In dem Augenblick, als Axel den Motor abstellt, hören wir nen kurzen Piep-Ton, den wir nicht orten können, gucken uns an und denken noch, egal… das böse Erwachen kommt Minuten später, als Axel den Wagen wieder starten will – nichts! absolut gar nichts!!! Kein Mucks gibt die Karre von sich – Schxxxe! Wir stehen mitten auf der Pan, in der prallen Sonne Im ersten Affekt möchte ich aus dem Fenster kotzen, mir ist schlecht 🤢 Dann aber setzt der Verstand wieder ein: Essen u. Wasser für die nächsten Tage – check; Sat-Phone – check… O.K. sollte irgendwie gehen. Nach nem Rundumblick, steigen wir aus und gucken mal unter die Motorhaube – hat aber ein wenig was von ner Blondine am Straßenrand 😣 : jaaa, der Motor ist noch da… 😗 ...und dann erscheint am Horizont plötzlich ein Fahrzeug! Die Australier? Nein, es sind David und Eva, die beiden, denen wir ja schon mehrfach begegnet sind. Mann, sind wir happy, sie zu sehen. Und so stehen wenig später beide Männer kopfüber im ‘Maschinenraum‘ – Batterie? Nöö, das ist mit nem Überbrückungsversuch schnell geklärt. Ein bisschen hier gewackelt, ein bisschen dort gezuppelt, mal ne Sicherung raus und wieder rein gesteckt… noch mal mit ein bisschen mehr Nachdruck am kompletten Sicherungsblock gerappelt… 😈 “Halt! Da ist das Piepen wieder! – wackel noch mal“ Auf einmal leuchten ein paar der Symbole am Armaturenbrett wieder – “aahhh ja - und, versuch mal zu starten“ Jep! Zündung, und die Karre springt wieder an Was bitte war das denn? Wir nennen es mal Riiiesen-Glück, trauen dem Braten aber nur bedingt, so dass wir das Angebot, bis Rakops Konvoi zu fahren, gerne annehmen 😘 Lustiger, oder auch komischerweise ist alles auf Reset (Uhr, Kilometerzähler, Radio… nur der Gesamtzähler nicht), dafür funktioniert Axel’s Fensterheber zum 1. Mal einwandfrei… Und so nehmen wir Kurs auf das Matswere Gate, Pause machen wir nur mit laufendem Motor.
Aber als wir ne Stunde später dort ankommen, trauen wir uns sogar diesen abzustellen. Beim auschecken fällt sogar die Doppelbuchung auf. Ein ‘sorry for that‘ bekommen wir zu hören, obwohl wir ja gar keinen Stress damit hatten. Einen kritischen Blick auf unsere Unterlagen müssen wir uns dennoch gefallen lassen, haben wir zwar nen Voucher von BigFoot, mit dem Hinweis, dass auch Park & Vehicle Fee inklusive ist, dennoch fehlt irgendwie die DWNP Unterlage (auch die anschließende Suche zu Hause, brachte kein entsprechendes Dokument hervor 🙄 ) Und so verlassen wir nach vier viel zu kurzen Tagen die CKGR… Nicht aber, ohne vorher mit unseren ‘Rettern‘ die Mail Adressen auszutauschen 😘 mit ganz viel Glück sehen wir uns vielleicht in ein paar Tagen noch mal in Kasane… Wir fahren noch das Stück Tiefsand bis zur B300 und dann trennen sich unsere Wege… wir steuern die Gegend von Letlhakane an, die anderen beiden fahren nach Maun – Tschöööö und noch mal 1000 Dank für Eure Hilfe
Vom Matswere Gate bis nach Rakops haben wir ungefähr ne Stunde gebraucht, dort angekommen wollen wir (ja, wir sind zu faul, den Kompressor in Gang zu bringen) den Reifendruck wieder erhöhen, haben aber an der ortsansässigen Tanke kein Glück (am Tyre Repair sind wir mal gepflegt vorbeigerauscht 😣 ) und so müssen wir das Ding doch mal rausholen. Ne knappe viertel Stunde später setzen wir gegen 13.00h unsere Fahrt über die B300 gen Osten fort, passieren 2 Vet-Fences, bei denen aber nicht kontrolliert wird und stehen gegen 14.30h an der Tuu Thebe Lodge, die auch eine Campsite hat.
Vet-Fence voraus
Auch wenn es noch sehr früh ist, haben wir die Weiterfahrt nach Kubu Island nicht geplant, schließlich wollen wir vorher noch Tanken und evtl. ein paar Lebensmittel einkaufen… das machen wir dann morgen. Wir sind nach den paar Tagen im Off wieder in der Zivilisation, laden die Batterien, Akkus und machen den Wassertank für die nächsten Tage wieder voll und nutzen den freien Nachmittag mal zur Daten- und Körperpflege, sogar Wifi hat’s hier, da können wir mal wieder mit der Heimat kommunizieren. Der ein oder andere Klönschnack mit den Nachbarn ist natürlich auch selbstverständlich.
die Campsite der Tuu Thebe Lodge kurz vor Letlhakane
Am Abend gibt’s nen lekker Eintopf, ein wenig der Tatsache geschuldet, dass das Obst und Gemüse ziemlich durchgeritten ist und weg muss. Und so lassen wir uns wenig später Strauß mit Möhren, Süßkartoffeln und Birnen mit dem lekker Weißwein schmecken. So aufregend wie der Tag begonnen hat, so ruhig endet er; abgesehen von der Straße, die natürlich gut zu hören ist, aber das haben wir einfach mal billigend in Kauf genommen und bereits morgen geht’s ja schon wieder in die Einsamkeit – Kubu Island wartet. Bleibt zu hoffen, dass das heutige Manöver von unserem Boliden ein einmaliger Ausrutscher war.
Gefahrene Kilometer: 248,6 km Tuu Thebe Lodge & Campsite – 90 Pula pP
Ich hoffe, Ihr habt wenigstens ein bisschen mitgelitten 😄 ist ja noch mal gut gegangen
sagt die Claxerin
Teil 1006. Aug. 2018
Kubu Island – ein Traum im Nirgendwo 28. April 2018
Obwohl wir an der B300 campen, wird es in der Nacht ruhig und wir haben einen entspannten Tagesbeginn, frühstücken und machen uns um 8.15h auf den Weg. Zunächst tanken wir bei Engen in Letlhakane Schrotti auf und ziehen bei der Gelegenheit direkt mal Bares, da bei Engen gleich ein ATM steht. Danach fahren wir nach Letlhakane rein. Vorsichtshalber wollen wir noch ein neues Abschleppseil kaufen, da unseres so gut wie durchgerissen ist (haben wir bei der Übergabe nicht kontrolliert). Nach einer kleinen Irrfahrt werden wir bei ‚Midas‘ fündig. Zuerst allerdings waren wir bei Spar und was da kam, war wieder so typisch… 😄 wir parken den Wagen und sofort kommt ein Typ angeschossen, der uns während wir einkaufen, die Scheiben vom Fahrzeug putzen will. Na gut, dann mal los… Als wir wenig später zurückkommen, trauen wir unseren Augen kaum – noch nie hatten wir so blinde und verschmierte Scheiben – OMG, wir können uns das Lachen kaum verkneifen dabei hat der Typ sich bestimmt die allergrößte Mühe gegeben. Uns aber bleibt nichts anderes übrig, als noch mal bei Carltex reinzufahren und die Scheiben reinigen zu lassen.
kurz vor Mmatshumo sehen wir diesen Trümmer
Danach geht es für uns weiter nach Kubu Island, zunächst steuern wir in Mmatshumo das Office von denen an, zeigen unsere Reservierung und lassen uns noch mal bestätigen, dass wir hinkönnen, wenn auch nur über den Detour, denn die Pan, von Süden kommend, ist noch nicht befahrbar. Also an km 17 nicht rechts auf/über die Pan. Genauso die Strecke Richtung Gweta, also diagonal nach Nordwesten ist nicht befahrbar, also werden wir die immer befahrbare Strecke Richtung Nata nehmen, wenn wir dann morgen wieder von Kubu Island wegfahren. Im Dorf holen wir noch Feuerholz und fahren dann gegen 10.15h los. Nach ca. 5 km halten wir an einem Viewing Deck, aber die Weite der Pan lässt sich hier nur erahnen. Die knapp 60 Kilometer (ist ja wg. des Umweges etwas mehr) sind sehr abwechslungsreich, buschig, holprig, sandig und ein Stück über die Pan geht’s auch, ohne besondere Vorkommnisse. Dass das auch anders sein kann, können wir anhand der Fahrspuren gut erkennen – Hammer! Am schlimmsten sieht’s aus, wenn die Matsche über die Wiese umfahren wurde – Drama inklusive – man sieht die Kampfspuren und möchte nicht wissen, was sich hier vor ein paar Wochen abgespielt hat (Videos im Netz gibt’s ja reichlich).
die Dramen lassen sich nur erahnen 😣
hier auf keinen Fall die kurze Strecke nehmen
Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichen wir Kubu Island und sind sofort hin und weg. Das ist ein Traum hier und genau unser Geschmack. Wir checken erst mal ein (bezahlen können wir später) und dürfen uns nen Platz raussuchen, der uns gefällt (Nr. 6 soll schön sein, so der Tipp von Mula dem Camp Attendant) Nachdem wir das Eiland (es ist in Wirklichkeit ja eher eine Landzunge) umrundet haben, suchen wir uns ein Plätzchen und es wird tatsächlich die Nr. 6 (Palapye).
keine Angst, so schnell werdet Ihr mich nicht los 😄
Da es zum Laufen noch viel zu warm ist, machen wir erst mal ausgiebig Siesta im Schatten des Wagens. Dennoch hält es uns bei der schönen Landschaft nicht lange auf unseren Plätzen, so dass wir festes Schuhwerk anziehen, was zu trinken einpacken und losziehen. Kreuz und quer marschieren wir über das Gebiet, bestaunen die vielen Baobabs von allen Seiten und natürlich den Weitblick über die Pan – einfach toll.
Die Zeit vergeht wie im Flug und nachdem wir die Gebühren bei Mula ganz unkompliziert beglichen haben, ziehen wir zum Sonnenuntergang noch mal los. Im letzten Licht genießen wir von unserem Platz den Sundowner – einfach grandios.
Erst als die Sonne endgültig am Horizont verschwunden ist, machen wir Feuer und bereiten das Essen vor. Das letzte Stück Fleisch aus Windhoek (Zebra) geht wenig später auf’s Feuer, dazu gibt’s nen Couscous Salat. Lange, lange sitzen wir draußen, genießen die Stille, die vom Mond angestrahlten Baobabs und den ein oder anderen Absacker, bevor wir bei Vollmond irgendwann im Bett verschwinden.
Gefahrene Kilometer: 109,9km Kubu Island: Nr. 6 – Palapye – 150 Pula pP (hinzu kommen Eintritt u. Steuer – insg. 478 Pula)
Anhand der vielen Bilder könnt Ihr gut erkennen, dass es uns hier wirklich gut gefallen hat 🤩
und 'Zitronenfalter' hat's hier auch, obwohl böse Zungen ja behaupten es wär ein 'Zitronenquetscher' 😄
Ich glaub, ich hab die letzten gut 24 Stunden einigermaßen abgeliefert... 😎 in dem Tempo wird's wahrscheinlich nicht weiter gehen, aber: 'sie ist stets bemüht' 😉
wünscht die Claxerin
Teil 1106. Aug. 2018
Nxai Pan/Baines Baobabs – ein unentspanntes Ende 29. April 2018
So entspannt wie der Tag anfängt, so aufregend endet er 🤢 Aber fangen wir von vorne an: 6.15h klingelt der Wecker – waaaahhh, hier draußen ist es ja viel heller um die Zeit. Schnell auf, Zelt runter und los. Wir wollen doch unbedingt den Sonnenaufgang erleben und sehen, wie sich die schönen Baobabs im Morgenlicht zeigen. Wir fahren zunächst ein Stück und laufen dann einfach kreuz und quer. Hier ein Bild, da ein Baum, bis das Morgenlicht so langsam vergeht, es ist einfach herrlich.
Dann erst machen wir uns auf, zurück zu unserer Campsite. Jetzt gibt’s erst mal Frühstück , und zwar reichhaltig, denn wir haben die 8 (in Worten acht) gecrashten Eier von gestern zu bewältigen 😗 die den Sturz aus dem Kühlschrank nicht schadlos überlebt haben. Natürlich schaffen wir nicht alle (bleibt was für morgen) aber wir lassen uns Zeit und genießen den Rest des Morgens uns zögern so lange es geht raus.
jaaaa, Ei hat's heute reichlich, da ist auch was übrig 😉
Hier hat es uns extrem gut gefallen, aber gegen 9.00h heißt es dann Abschied nehmen. Und so zockeln wir die gut 90 km bis zur A3 gen Norden hoch. Gute 3 Stunden später erreichen wir dann, nach einer Fahrt durch unglaublich schöne Landschaft, die Strecke Nata/Gweta.
Huch 🙄 es hat sogar Gegenverkehr
Wir biegen gen Westen ab und haben jetzt noch knappe 150 km, bis zum Eingang der Nxai Pan vor uns. Die A3 ist der Horror, Potholes bis zum Abwinken; nix mit Tempomat und laufen lassen… 2x erwischt es uns ganz schön, geht aber alles gut. Man sieht die Bombentrichter häufig nicht rechtzeitig, kann aber im Gegenverkehr gut erkennen, wenn so eine Stelle kommt (die Leute fahren wie betrunken um die Potholes herum). Um 14.15h stehen wir dann wohlbehalten am Gate zur Nxai Pan
zahlen die noch nicht entrichtete National Park Gebühr (ist hier in bar ohne Probleme möglich) und fragen, ob wir die gebuchte Campsite (Baobab3) mit der Nummer 1 oder aber mit ner Campsite am South Camp tauschen können… ‘Baobab 1 geht nicht und South Camp ist fully booked‘ bekommen wir zu hören, ‘aber wir können ja mal hinfahren und vor Ort fragen‘ Oookaaay, ist ja auch nicht weit 🙄 Allerdings ist es noch früh und so entscheiden wir (nein, eher ich) dass es doch ganz nett wäre, mal hinzufahren und ein paar Tiere zu gucken. Die knapp 40km holprigster Tiefsand ever, sind so schlimm, dass ich diese Entscheidung echt bereue.
Noch mehr bereue ich, überhaupt den Wunsch geäußert zu haben, die Nxai Pan zu besuchen. Haben wir sie doch aus 2011 in schöner und spannender Erinnerung (ich denke dabei an die Löwenbegegnung im Camp), so trifft uns fast der Schlag! Es ist nicht nur wummelig und voll, es ist auch noch alles total zerfahren, es sieht aus, wie auf, nem Schlachtfeld – wir sind total enttäuscht – auch wenn wir einige Tiere sehen (Eli, Zebra, Orys, Springböcke, Giraffen… um nur einige zu nennen)
Gut, dass das mit dem Platz hier nicht geklappt hat und schnell zurück zu den Baines Baobabs. Schnell geht allerdings auch so gar nicht, denn zunächst haben wir Eli-Roadblock und danach verlangt die zerfahrene Tiefsandpiste alles von uns. Die Zeit drängt mittlerweile, wir wollen ja nicht im Dunkeln ankommen und so schaffen wir es gerade noch im letzten Licht zu den Baines Baobabs. Wow, toll und bei diesem Licht echt der Hammer. Aber was uns noch mehr fasziniert, ist dass die Kudiakam Pan noch komplett voll Wasser ist.
Das erklärt auch, dass wir am Gate nicht auf den Platz #1 wechseln konnten. Er ist schlichtweg nicht zu erreichen. Also machen wir uns auf zur Campsite #3, denn so weit kann die ja nicht weg sein… weit gefehlt! Je weiter wir fahren, desto dunkler wird es und die Strecke am Rande der Pan ist auch mehr nass, als trocken. Als wir dann das Navi mal zur Hilfe nehmen, stellen wir fest, dass es tatsächlich noch mind. 4 Kilometer sind … und daher ziehen wir, an einer geeigneten Stelle, einfach die Reißleine. Einigermaßen gerade und trocken steht unser Bolide jetzt am Rande der Pan… uns steht einfach nicht der Sinn, sich im Dunkeln im Matsch festzufahren und ob wir jetzt hier stehen, oder in einem ‘very basic camp‘ macht für uns keinen Unterschied. Genug der Aufregung.
19.00h – Motor aus, Leinen fest und erst mal runter kommen. Feuer machen wir wenig später in einem fetten Eli-Matsch-Abdruck. Kochen brauchen wir nicht, da wir von gestern noch ‚Leftovers‘ haben. Und so lassen wir, nach dem sich die Gemüter wieder beruhigt haben, den Abend am Feuer bis 21.00h ausklingen. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass bei unserer Ankunft hier, ein Schwarm Flamingos im allerletzten Licht über die Pan gezogen ist – hatte was. Dennoch sind wir uns einig, die Nxai Pan brauchen wir kein weiters Mal. Wir hatten sie so schön in Erinnerung – hätten wir die Box der Pandora doch besser geschlossen gelassen.
Gefahrene Kilometer: 335 km Nxai Pan NP – Baines Baobab #3 (auf halber Strecke)
Mal sehen, ob wir die Nacht an der Pan ohne Schaden überstehen... wenn ja, gibt's nachher noch ein Kapitel 😄
bis dahin die Claxerin
Teil 1206. Aug. 2018
einer geht noch 😄
Monatsende in Maun - von Baines Baobabs in Richtung Moremi GR 30. April 2018
Obwohl wir gestern Abend nicht ganz so entspannt waren, hatten wir eine wirklich entspannte Nacht und der Morgen an der Kudiakam Pan entschädigt uns für die gestrige Enttäuschung. Ist das schön hier, immer wieder kreisen die Flamingos über die Pan.
sieht im Hellen erst mal gar nicht so wild aus 🙄
noch vor Sonnenaufgang
die passen gar nicht alle auf's Bild 😄
Wir sehen eine riesige Herde Büffel in Höhe der Baobabs ans Wasser gehen, die aber, von irgendwas aufgeschreckt, ziemlich schnell wieder verschwinden. Von schnell verschwinden ist bei uns aber keine Spur, so dass wir erst gegen 9.00h los kommen. Noch während des Frühstück fährt tatsächlich der Wagen der Xomae Goup vorbei und fragt, ob alles in Ordnung wäre und stimmt uns zu, alles richtig gemacht zu haben. Die Grillstelle haben wir bereits so hergerichtet, dass davon keine Spur mehr zu sehen ist, und als wir fahren, sieht’s aus, als wäre nichts gewesen (selbstverständlich eigentlich) Im Hellen sieht die Fahrspur fast noch schlimmer aus… dass wir überhaupt so weit gekommen sind.
übel, wenn man hier vom Weg abkommt 😮
so nah und doch so fern - die Campsite #1
ein letzter Blick zurück - Baines Baobabs 😘
Wir nehmen diesmal die etwas kürzere Strecke an der Pan und folgen den bereits vorhandenen Spuren, bis wir wieder auf dem Hauptweg sind. Die verbleibenden 18 km bis zum Gate reiten wir wieder durch übelsten Tiefsand 🤢 Um kurz nach 10.00h checken wir aus, werfen den Kompressor an und mit genug Reifendruck geht’s auf die A3 nach Maun. Die Strecke ist wieder richtig schlecht und die entgegenkommenden Fahrer zeigen anhand ihrer Fahrweise die Potholes schon von weitem an. Erst als wir den Vet-Fence (durchgewunken) erreichen, wird’s endlich besser. Gegen Mittag sind wir in Maun und es trifft uns fast der Schlag… alle scheinen auf den Beinen zu sein – hmmm, letzter Tag im Monat, es gab wahrscheinlich Geld. Überall gibt’s Verkaufsstände und überall ist es voll, an der Tankstelle, im Supermarkt… ein Gewummel ohne Ende und nach der Ruhe der letzten zwei Tage sind wir fast ein wenig überfordert., spulen aber unsere ‘to-do‘ Liste ab. Zunächst Tanken, der Versuch, anschließend auch den Wassertank zu füllen, scheitert, der Druck ist so schwach, dass das Wasser nicht bis in den Tank hoch kommt, müssen wir wohl improvisieren, ist allerdings nicht so schlimm, da es im Moremi ja Wasser gibt. Dann springen wir noch schnell bei Delta Deli rein und kaufen dort Fleisch für die nächsten Tage, Elan und Kudu stehen diesmal auf dem Programm. Es gibt Hack und auch Geschnetzeltes (jaaaa, es muss nicht immer nur der Lappen auf’s Braaigrid 😉 ) Bei Spar und Tops holen wir auch noch ein paar Kleinigkeiten und dann geht’s ins DWNP Office, da wir für die nächsten Tage im Moremi und Savuti noch bezahlen müssen und das entsprechende Permit brauchen. Das alles braucht so seine Zeit, so dass wir erst gegen 14.15h weiter fahren. Gut, dass wir von Anfang an geplant haben, nur bis ins Kaziikini Community Camp zu fahren, so dass wir ne Stunde später bereits dort sind. Beim einchecken schlucken wir ein weinig über den Preis – wollen die doch tatsächlich 580Pula haben – doch wir können den Camp Attendant bequatschen, so dass wir ‘nur‘ 420Pula zahlen müssen (auch eine nachträgliche Recherche im Netz hat keine Preise zu Tage gebracht - ein Geschmäckle bleibt daher 😐 )
Den Rest des Nachmittages verbringen wir mit Körper- und Datenpflege, sichern die bis dahin gemachten Bilder, versuchen den Mörder-Schlamm der Kudiakam Pan aus unserem Auto zu bekommen und füllen ‘per Hand‘ den Wassertanker auf, was mit einer abgeschnittenen Wasserflasche relativ gut geht und nach bereits 12 Litern ist der Tank schon wieder voll.
Kaziikini Wildlife 🤪
Irgendwann schmeißen wir das Feuer an und werfen ne Boerewoors aufs Braaigrid, dazu gibt’s nen Rote-Beete Salat und ne Spinat Teigtasche. Wir hören in einiger Entfernung nen Eli durchs Unterholz ziehen und lauschen dem Gesang in der Community (vielleicht auch in der nahe gelegenen Lodge). Schöööön, das könnten die ruhig den ganzen Abend machen, tun sie aber leider nicht. Und so verziehen wir uns dann, zu unserer üblichen Zeit, ins Bett.
Gefahrene Kilometer: 241,3 km Kaziikini Community Camp – 210 Pula pP
Morgen, ja Morgen geht's dann in die Moremi GR - nach 2011 zum 2. Mal und wir sind seeehr gespannt 🤩 Ihr auch 😉
Das soll für heute reichen...
ist zwar noch was früh, aber dennoch sagt die Claxerin
Teil 1307. Aug. 2018
Auf in den Moremi 1. Mai 2018
Der wolkenlose Himmel hat sich bereits gestern verzogen, Ergebnis der bedeckten Nacht: es war sooo warm. Auch das Licht lässt am Morgen noch zu wünschen übrig, so dass wir erst um 6.20h aufstehen und ausgiebig frühstücken.
Villa Rieva und Villa Bacho sind auch dabei 🤪
Um kurz vor 8.00h sind wir dann bereit für unser 2. Moremi Abenteuer. Den Reifendruck hat Axel bereits gestern Abend reduziert, so dass wir gleich loslegen können. Ab der Kaziikini Campsite sind es nur etwa 25 km; die haben es aber gleich in sich. Ziemlich zerfahren, müssen wir immer wieder bis in den 1. Gang runter. Aber: wir sehen bereits hier: Elis, Giraffen, Zebras, Impalas & Co. –
stellvertretend für das ganze Gezumsels am Wegesrand 🤪 Impalas
was wir nicht sehen, sind die Hyänen und der Leo, der ca. 1 km vor dem South Gate den Pad kreuzt und das wohl nur 10 Minuten vor uns. So bekommen wir es gegen 9.00h am Gate erzählt (wollen wir das wirklich wissen 😣 ) Nachdem das Procedere am Gate erledigt ist, geht’s los. Nur wenig später, als wir ca. in Höhe der Xini Lagoon sind, staunen wir nicht schlecht, als uns ein Löwenpärchen auf dem Weg entgegenkommt. Leider verschwinden sie, ohne auch nur ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, ziemlich schnell wieder im Dickicht.
Huch, damit haben wir jetzt nicht gerechnet 🤩
ziemlich nah 😄
sehr nah sogar 🤩
Wir nehmen den Loop der Xini Lagoon; Landschaftlich ein Traum, Tiere hat’s gerade nicht so viele, obwohl wir nur angenehme 25°C haben.
Kurz bevor wir den Hauptpad wieder erreichen, ‘geraten‘ wir in eine ziemlich große Herde von Giraffen. Über 25 von ihnen stehen rechts und links vom Weg und glotzen (wir glotzen natürlich auch).
Wir cruisen weiter Richtung 3rd Bridge, unserem heutigen Ziel. Immer wieder Impalas, aber auch Zebras und Gnus säumen den Weg. Voller Spannung erreichen wir die 1. Brücke, können aber ohne Probleme, trockenen Reifens, drüberfahren. Ähnlich geht’s mit der 2. Brücke… das haben wir anders in Erinnerung 😉
und hier mal 2 Bilder aus 2011 - 1st Bridge
2nd Bridge
Auf der weitern Fahrt sehen wir allerhand Hufgetrappel 😘
Gegen 13.00h erreichen wir bereits die Xomae Campsite von 3rd Bridge, vor dessen Toren sich riesige Wassertümpel befinden. Immer wieder sieht man Hippos und auch nen Pelikan bekommen wir vor die Linse. Der Check-in am Gate verläuft ganz schnell, was man bei Xomae dann leider nicht sagen kann, denn, anders als 2011, haben die jetzt hier (genau wie an der Nxai Pan) ein Office… warum, erschließt sich uns nicht, denn das Chaos ist auch so perfekt, denn unsere Campsite #4 ist belegt - na super Wir unterhalten uns allerdings wenig später mit der SA-Männertruppe, die im Grunde das selbe Problem haben, denn auch ihre Campsite ist belegt. Zur Erklärung: die von der #4 hätten auf die #2 umziehen müssen, die von der#2 auf die #8 und gut wäre es gewesen. Die von der #2 haben sich mit 4 Fahrzeugen und dem ganzen Geraffel schlichtweg geweigert (was ich auch ein bisschen nachvollziehen kann, wenn ich bei zwei gebuchten Nächten innerhalb des Camps umziehen soll) und so haben die Jungs von der#4 wohl auch gedacht: warten wir mal ab, vielleicht sind die neuen ja bereit auf die #8 zu gehen und so haben wir es letzten Endes auch gemacht. Wir sind auf die #8 und die #2 und die #4 konnten bleiben (soweit alles verstanden ) Nach einer kleinen Entspannungspause zockeln wir gegen 14.30h wieder los. Wir wollen ja Tiere gucken, im Gegensatz zu den SAlern von der #4, die machen Urlaub und tun derweil nichts. O-Ton: wenn wir Tiere sehen wollen, gucken wir National Geographics (was stimmt nicht, mit denen 🙄 ) Da cruisen wir lieber noch ein bisschen rum.
Axel hat auch noch ne Rechnung aus 2011 mit nem Baum am Mboma Loop offen ? also selbstredend, dass wir diesen Loop fahren 😗
gleiche Stelle - anderes Auto 😄 hab mal im Archiv gekramt 🤪
Landschaftlich ein Traum, verwunschener Wald wechselt sich mit satten Grasebenen ab.
Unzählbar viele Impalas säumen den Weg, ein paar Elis sehen wir auch und wir lernen, dass Giraffen sehr wohl die Früchte, bzw die Hülsen des Leberwurstbaumes fressen. Uns wird schon beim zusehen schlecht und es kratzt am Zäpfchen – wer’s mag 😵
Nach zwei Stunden beenden wir (diesmal unfallfrei) unsere Fahrt, bzw. stehen wieder auf der Hauptroute. Da wir aber noch nicht zurück wollen, fahren wir ein Stück in entgegengesetzter Richtung. Viele Vögel gibt’s zu sehen, Zebras, natürlich Impalas und zu guter letzt noch ne riesige Herde Elis.
Für den ersten Tag sind wir ganz Happy. O.K. von den Löwen hätten wir gerne noch länger was gehabt, die kamen so plötzlich, dass wir noch gar nicht drauf eingestellt waren. Gegen 18.00h machen wir es uns auf unserer #8 bequem. Ganz ehrlich… uns gefällt die weit besser, als die #4 – winwin würd ich sagen 🤩 Aus dem in Maun gekauften Game-Hack gibt’s ne leckere Mischung für Encheladas, denn es muss nicht immer Braai sein, allerdings haben wir es auch noch nicht geschafft, mal ne Pizza zu machen, aber wir haben ja noch ein paar Tage. Wie gewohnt, verschwinden wir gegen 21.30h in den Federn – mal sehen, was die Sichtungsfee morgen für uns bereit hält.
Gefahrene Kilometer: 81 km Moremi GR – 3rd Bridge #8
und den ersten tragischen Bruch gab's heute auch 😮 Wein ab heute nur noch Stiel los 🤪
ich hoffe, Euch hat der 1. Tag im Moremi auch so gut gefallen, wie uns 😘 also bleibt dran, es geht weiter...
aber nicht mehr heute
sagt die Claxerin
Teil 1409. Aug. 2018
Moin Ihr Lieben 😘 heute mal die Morgenschicht ... 🤪 für die lieben Kommentare und Danke-Button Drücker nehm ich mir dann heute Abend die Zeit 😘 ich freu mich mega, dass Ihr Euch so zahlreich in die Karre quetscht 🤩
Durch den Moremi – von der 3rd Bridge nach Xakanaxa 2. Mai 2018
Um 5.50h klingelt der Wecker – wir werden immer früher, das soll aber nicht heißen, dass wir früher aufstehen. Es ist nämlich noch stockfinster und seit einiger Zeit ist ein Löwe zu hören. Kurz nach 6h hält uns dann aber nichts mehr; wir stehen auf, machen uns fertig und kochen noch nen Kaffee, für den Fall, dass uns was aufhält 😉 noch bevor die Sonne aufgeht, rumpeln wir vom Platz und fahren zunächst ein Stückchen in Richtung 2nd Bridge. Wir sehen die dicken Katzenspuren auf dem Weg, sie verschwinden aber irgendwann im Gestrüpp, so dass wir einfach weiter fahren nicht aber ohne alles aufzusaugen, was uns in die Quere kommt. Es ist ein herrlicher Morgen
Zebras, Lechwes, Giraffen, Gnus, Kuhantilopen… oder sind es Leierantilopen, und und und.
Nach zwei Stunden sind wir aber genug gecruised, so dass es Zeit für ein Frühstück wird. Das genießen wir auf unserem Platz in 3rd Bridge, immer wieder unterbrochen von irgendwelchen Piepmätzen
will ich Euch nicht vorenthalten: die #8 - richtig groß und richtig schön
Wir können uns kaum losreißen und kommen daher erst gegen 10.00h hier weg.
Kannten wir so nicht: die Bude von Xomae - ... und beim nächsten Mal gibt's hier bestimmt Fritten 🤪
und das Bild macht ja wohl jeder, bevor er durch/drüber fährt - die 3rd Bridge
Am Gate ausgetragen rumpeln wir wenig später bereits über die 3rd Bridge. Danach schrauben wir uns einfach durch die Gegend Richtung Xakanaxa. Der Weg ist das Ziel, dennoch lassen wir uns durch allzu übel aussehende Wasserdurchfahrten vom Weg abbringen.
hier lassen wir dann mal die Finger von 😗
Nein, grobe Schnitzer in dieser Art brauchen wir seit unserem letzten SA Urlaub nicht mehr. Dennoch sind wir erstaunt, um wie viel trockener es im Gegensatz zu 2011 ist. Hätten wir so gar nicht mit gerechnet.
da hätte ich tatsächlich gerne mal gewusst, um welche Art Glanzstar es sich handelt, sieht auf jeden Fall total zerrupft aus 🙄
der Kollege hier ist schon ziemlich gebräunt 😄
Kurz hinter der 4th Bridge treffen wir auf eine ziemlich große Büffel Herde, sogar ganz kleine sind dabei, die verschwinden allerdings so sehr in dem hohen Gras, dass ein Foto von Ihnen fast unmöglich ist.
Huch 😮 hab ich wohl das Deo vergessen 🤪
hier verstecken sich im hohen Gras die Lütten... ohne Chance auf ein Foto 😣
auch witzig... 😄 an dieser Stelle sind wir 2011 gescheitert, kurz vorm Ziel (Xakanaxa)
und diesmal war es überhaupt kein Thema 🤪
Wir fahren (gefühlt) jeden möglichen Weg, was natürlich quatsch ist und kommen gegen 13.00h in Xakanaxa an. Wie bereits erwähnt, hab ich alle Buchungen für’s Delta ja selbst gemacht und auch zu Xakanaxa gibt’s ne Story…
1. Anfrage – keine Antwort; 2. Anfrage – auch keine Antwort; 3. Anfrage (da war Biggi so lieb und hat letzten August persönlich für mich gefragt 😘 ) – auch keine direkte Antwort 🙄 Aaaaber 😗 ein paar Tage später kommt tatsächlich ne Antwort, aber nicht eine, sondern 3 !!! 😣 Auf alle Anfragen erhalte ich eine Reservierungsbestätigung und zwar für Platz 2,5 u. 9 😄 Ich hab mich dann für Platz 5 entschieden und diesen bezahlt, den Voucher allerdings hab ich für Platz 2 erhalten und so stehen wir jetzt auf Platz No. 2 im Xakanaxa Camp 🤪
Ein bisschen klein, aber so ist es jetzt. Nicht ganz, denn irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die 5 und die 9 frei bleiben werden 😗 das müssen wir also mal im Auge behalten. Wir machen erst mal ne Tee-Pause, gehen duschen und lassen uns wieder einmal von dem Federvieh ablenken.
Gegen 15.00h jedoch machen wir uns noch mal auf den Weg. Am Gate waren wir ja auch noch nicht, also checken wir mal ein und fragen dabei mal ganz vorsichtig, ob wir nicht auf Platz 9 wechseln können. Hmmmm, die ist reserviert… aber wenn bis 18.00h keiner kommt – no problem.
Wir cruisen erst mal los, vorbei am alten Airstrip (der war 2011 noch intakt) und dann Richtung Paradies Pools
so sah es hier 2011 aus 😉
ein Traum – die Landschaft zieht uns immer wieder in ihren Bann.
Wir sehen die üblichen Verdächtigen, ja sogar zum 1. Mal nen Waterbuck. Was aber fehlt, sind die Katzen. Wir können einfach keine Katzen 😣 ähnlich, wie wir in Kanada keine Wale können 😗 egal, wir finden es toll hier. Die Pisten sind allerdings zum Teil nicht ohne. Wahrscheinlich haben die großen Grauen einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass aus der kleinsten Pfütze ein riesen Loch geworden ist, um das man jetzt mit aller Vorsicht rumbuxieren muss. Für Schrotti und den Fahrer aber kein Problem und so fahren wir bis 18.00h durch die Gegend, immer ein Auge im Busch, das andere auf dem Weg.
Zurück im Camp… muss ich es erwähnen 😗 ist die Nr. 9 natürlich frei und so zögern wir gar nicht lange und installieren uns dort 🤩 Ein schöner freier Platz mit guter Sicht, der so richtig nach unserem Geschmack ist. Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass heute Abend die Plätze 2, 4, 5 und 6 frei bleiben… und wieder erschließt sich uns nicht, wie dieses Buchungssystem funktioniert. Oder muss es heißen, nicht funktioniert 😣 Wir genießen bei letztem Licht den Sundowner und werfen das Feuer an. Es gibt heute Kudu mit Kartoffelsalat und zum ‘Nachtisch‘ machen wir tatsächlich mal wieder Poppkorn 😄
Kleiner Wehrmutstropfen: man hört von den 3 Lodges in der Nähe die Generatoren, aber auch den Gesang zum Dinner… als der verstummt, lauschen wir nur noch den ‘Klinker-Klönker‘ Fröschen und sind gespannt, was die Nacht hier so sein Unwesen treibt. Ach ja, Meldung nach Hause haben wir, nach ner Woche, auch mal wieder gemacht. Hätten zwar gestern in 3rd Bridge das Wifi von Xomae nutzen können, aber mal ganz ehrlich – geht’s noch 😮
Gefahrene Kilometer: 78,3 km Moremi GR – Xakanaxa #9
So Ihr Lieben... ich muss jetzt erst mal was tun 😗 und so sagt die Claxerin 'bis später in diesem Theater' 😄
Teil 1510. Aug. 2018
Moremi GR – es geht zum Khwai North Gate Oder auch: whenever there’s a detour – use it !!! 😗 da gibt es heute welche, die hätten das besser mal beherzt 😣 3. Mai 2018
Gegen 2.00h werden wir wach, weil ein Hippo durch unser Wohnzimmer streift 😮 Wie in Slowmotion robbt es über die Wiese und verschwindet im Schilf, nicht aber ohne vorher noch mal auf den Wohnzimmerteppich zu kacken 🤢 nur wenig später kommt ein Eli vorbei, aber dann kehrt auch wieder Ruhe ein. Wir stehen zwar mit dem ersten Licht auf, finden unsere Campsite aber so schön, dass wir den Morgen hier in Ruhe genießen und bei aufgehender Sonne frühstücken.
die letzte Nacht hat Spuren hinterlassen
Unterhalten werden wir von den vielen Vögeln, die am Morgen besonders aktiv sind.
Gegen 8.00h knaddeln wir aber doch los, ein bisschen was wollen wir ja vielleicht doch noch vor die Linse bekommen.
Wir steuern zunächst noch mal Paradies Pools an, bekommen aber, außer nem sich merkwürdig verhaltenden Greif (O.K. wir sind halt keine Birder und haben keine Ahnung, was der macht) nur die üblichen Verdächtigen zu sehen.
was macht der nur 🙄 dat is ja 'n Vogel 🤪
Und so fahren wir dann Richtung Khwai North Gate... Bevor wir zu den Dombo Hippo Pools abbiegen, kommen wir einer französischen Gruppe mit zwei Fahrzeugen wohl gerade recht 😗 wir hätten aber auch gerne ne Stunde eher kommen können 😣 Wie bereits erwähnt, sind die Pads im Moremi so ausgefahren und grottenschlecht, dass das Fahren nicht immer Spaß macht. Hinzu kommt, dass die ein oder andere Senke immer noch echt muddy ist 😮 …und genau das, ist einem der Franzosen zum Verhängnis geworden. Mitten durch ist halt nicht unbedingt die Ideallinie und so steckt er jetzt bis zur Achse im Schlamm. Fahrer und Beifahrerin haben bereits mit dem Ausgraben begonnen und sehen entsprechend aus 🤢 Warum ein rausschleppen mit dem anderen Fahrzeug nicht funktioniert hat? Wir wissen es nicht, tippen aber auf reine Unwissenheit. Schleppen ist für uns jetzt auch keine Option, also drehen wir und bereiten die Winde vor 😉 Erst mal am Haken und dann mit Gefühl (die kannten zunächst nur Vollgas 😣 ), geht’s relativ schnell und ohne Probleme. Was lernen wir daraus wenn’s nen Detour gibt (ja den gab’s auch hier 😗 ) nutze ihn auch. Wir werden im Verlauf dieser Reise immer wieder darauf zurück kommen 😉
im Rahmen der dsgvo kam von Axel der Vorschlag, doch einfach französische Flaggen über die Gesichter zu ziehen 😄 pöse
Nach dem wir an dieser Stelle nicht mehr gebraucht werden, fahren wir weiter. Auf die Schlammpackung hätten die beiden bestimmt gerne verzichtet. Im weiteren Verlauf der Strecke müssen wir doch mal durchs Wasser, ohne Detour, aber auch ohne Probleme. Kurz bevor wir Dombo Hippo Pools erreichen, treffen wir ein Research Vehicle, auf der Suche nach nem Wild Dog Rudel. Diese sind wohl jeden Morgen hier anzutreffen, so dass wir uns das für morgen früh gleich mal auf’s Fähnchen schreiben. Die Hippo Pools machen ihrem Namen alle Ehre – Hippos ohne Ende, aber irgendwie auch langweilig, wenn sie sooo unaktiv sind.
auf den Fotos kommt der Modder gar nicht zur Geltung 😐
Wir zockeln die letzten 14 Kilometer bis zum North Gate durch die Floodplains, wobei davon keine Rede sein kann. Denn so zerritten und schlammig die Wege im Moremi sind, die Floodplains sind trocken und es sieht einfach nur toll aus.
Gegen 13.00h kommen wir im Camp an und bekommen fast nen Schlag: die ganzen Zufahrten sehen aus, als hätte ne Bombe eingeschlagen. Alles verschlammt und total zerfahren. Überall liegen Holzstämme in den Schlammlöchern, was davon zeugt, dass sich hier bereits einige übelst festgefahren haben 😣 Eine echte Challenge ist auch das finden der Campsite 😣 Am Eingang steht zwar ne große Tafel, auf der mal der Plan zu sehen war, der ist aber so verblichen, dass es schier unmöglich ist und so brauchen wir ein paar Minuten, bis sich uns die Logik der Platzverteilung erschließt und wir auf unserem Platz Nr. 3 stehen. Und sind wir recht zufrieden. Der wohl einzige Platz mit Blick auf den Fluß, wird für die nächsten zwei Nächte unser Zuhause sein. Man sieht zwar nur Schilf, hört aber das ein oder andere Hippo, also muss es ja Wasser geben 😉
Nach ner kleinen Stärkung machen wir uns aber noch mal auf den Weg. Wir würden ja zu gerne mal Löwen sehen, aber das ist uns mal wieder nicht vergönnt 😵 wir glauben nun auch zu wissen, warum wir nach unserer 2011er Tour für das darauffolgende Jahr den KTP ins Visier genommen haben; irgendwie wiederholt sich die Situation 😣
Nachdem wir noch ein bisschen gecruised sind, treffen wir gegen 17.30h wir wieder auf der Campsite ein. Nen Sundowner hatten wir bereits unterwegs und den Sundowner über der Khwai Bridge können wir gerad live erleben - Hippo und Eli inklusive.
Nach nem Schnack mit den Nachbarn werfen wir das Feuer an. Da wir nicht mehr so viel Holz hatten, haben wir uns heute Nachmittag ne Schubkarre voll bringen lassen, so dass wir theoretisch bis in die Morgenstunden am Feuer sitzen könnten. Nach leckeren Grill-Sandwiches und Salat lassen wir den Tag ausklingen und ziehen schon mal ein kleines Moremi Fazit. Nett wäre, wenn wir an unserem letzten Tag hier doch noch mal ein bisschen was anderes vor die Linse bekämen… Ihr wisst schon, was ich meine
Gefahrene Kilometer: 89,7km Moremi GR – Khwai North Gate #3
Junge, Junge, die Zeit rast aber auch nur so davon - O.K. einen letzten Tag haben wir ja noch im Moremi und vielleicht gibt's den auch noch vor dem Wochenende 😉
bis dahin sagt die Claxerin
Teil 1610. Aug. 2018
Moinsen Ihr Lieben 😘 und da wir am Wochenende bei lieben Forums-Freunden sein werden, gibt's noch ein Kapitel 'to go' 😘
Fahrtag in der Khwai Region 4. Mai 2018
Zehn vor 6.00h klingelt der Wecker und 20 Minuten später knaddeln wir vom Hof, äääähhhh holpern wir von der Campsite. Noch im Dunkeln schlagen wir den Weg zu den Dombo Hippo Pools ein. Wir treffen auf ein paar Elefanten, sehen unzählbar viele Katzenspuren und meinen auch, Spuren von Wild Dogs zu entdecken. Bis wir gegen 7.00h ankommen, sehen wir aber weder Cats noch Dogs 😐 In dem Hippo Pool liegen wieder viele Namensgeber; ein bisschen mehr Action tät den Klopsen sicher gut. Wir genießen derweil die Stille und Einsamkeit, denn außer uns ist niemand hier.
Immer wieder tauchen Tiere auf und natürlich Vögel ohne Ende.
Schon während des Frühstücks beobachten wir einen Schreiseeadler, der irgendwann zu seinem Erkundungsflug startet, so dass wir uns entsprechend positionieren. Der eigentliche Zugriff im Wasser geschieht dann aber so überraschend schnell, dass wir es beide völlig versemmeln und kein gescheites Bild zustande bekommen und so eine Chance bekommen wir bestimmt nicht wieder.
das sind wirklich nicht mehr als Beweisbilder 😗
die deutlich zeigen, dass wir es versemmelt haben 😣
Zwischendurch gibt’s auch ein bisschen Beef bei den Hippos, so dass ich wenigstens mal etwas mehr, als nur die dahin dümpelnden Klopse vor der Linse habe.
Und auch zwei Lechwe Böcke tun uns den Gefallen, und fighten im Wasser, was wir so bis dahin auch noch nicht gesehen haben.
so sehen Sieger aus 😄
Gegen 9.30h lösen wir uns von dem wunderbaren Ort, treffen noch mal das Wild Dog Research Team und schlagen dann die Wet-Road gen Xakanaxa ein. Gestern haben wir noch einen Bogen um die Wasserduchfahrt dort gemacht, heute sind wir, mit nur einen kleinen Wasserdurchfahrt, wieder auf dem Hauptpad Richtung Khwai.
jaaa, hier trauen wir uns auch mal durch 🤪
Bis wir, kreuz und quer gefahren, wieder im Camp sind ist es Mittag und wir entscheiden uns für eine Dusch-Siesta. Außerdem ist es längst Zeit für nen Apfelpfannkuchen. Und so verbringen wir die nächsten zwei Stunden genau damit.
Hab ich schon erwähnt, dass Platz Nr. 3 ne ganz nette Aussicht hat. Wenn man sich das olle Blechboot (warum muss ich dabei immer an Walther Matthau und Jack Lemmon denken) und das alte Pick-up Canopy wegdenkt, sieht es richtig nett hier aus – und natürlich muss man den Antennen-Mast vom Khwai Village ignorieren (jaja, hier ist schon längst die Neuzeit eingezogen)
Gegen 14.00h machen wir uns noch mal auf den Weg. Wir wollen diesmal östlich des Hauptweges bleiben, verfransen uns allerdings erstmal und müssen noch mal auf Anfang 😗
so sieht es auf der Campsite aus 😮
Bei der Weiterfahrt sehen wir die ersten Elis im Tageslicht und natürlich Impalas und Lechwes. Auch Familie Waterbuck kommt uns vor die Linse. Was uns verborgen bleibt, sind… na Ihr könnt es raten – die Katzen 😣
Da aber weder das Sighting Board am Gate noch andere Reisenden auf Katzen hinweisen, scheint es nicht explizit an uns zu liegen. Wir beschließen, nach ein paar Modder-Durchfahrten, umzukehren. Nicht aber, ohne uns noch mal zu verfransen. Allerdings sehen wir dabei ein totes Impala mit einer merkwürdigen Verletzung. Ganz frisch kann man deutlich am Rippenbogen einen gut 5cm langen Cut sehen. Finden wir irgendwie komisch, haben aber keine Erklärung dafür 🤨 Aber wir beschließen, uns das Tier morgen früh noch mal anzusehen und fahren weiter. Beim nächsten Abzweiger schaffen wir es wieder, die feuchtere Strecke zu wählen und gerade, als wir einen schlüssigen Weg finden, tauchen zwei Elis auf, die uns nicht so toll finden (wahrscheinlich stehen wir in ‘ihrem‘ Modderloch) wobei wir uns einig sind: dem einen sind wir ziemlich egal, der andere ist eher neugierig (der will nur spielen) dennoch sind solche ‘close encounter‘ immer gut für nen hohen Puls. Nach dieser Begegnung fahren wir noch ein Stück, beschließen aber gegen 17.00h den Game Drive Tag für heute zu beenden. Zurück im Camp gibt’s erst mal nen Sundowner und wenig später setzen wir zum ersen Mal bei dieser Tour den Pizza Teig an. Heute ist sozusagen, Tag der Mehlspeisen. Hmmm, lekker und zum Nachtisch gibt’s noch mal ne Ladung Popkorn.
ich schwööör, normalerweise sieht es nicht so chaotisch bei uns aus
Beim anschließenden Spülen spackt der Kocher zum ersten Mal 😵 fängt sich aber nach ein paar beherzten Griffen wieder. Die Flasche ist neu und voll, von daher sollte es keine Probleme geben… wäre auch eher suboptimal 😣 Wie gewohnt, verschwinden wir gegen 21.30h im Dach. Wir hoffen allerdings, dass unsere Schweizer Nachbarn mit ihrem Auto-Alarm den Ball flach halten, denn den ganzen Abend über haben sie fleißig Musik damit gemacht. Khwai hat echt Camping Charakter 😠 brauchen wir so eigentlich nicht und kommt daher auch auf den Index 🤢 Mal sehen, wie es morgen in Savuti aussieht und ob wir da mit Chance endlich mal was mit Tatzen vor die Linse bekommen.
Gefahrene Kilometer: 81,9 km Moremi GR – Khwai North Gate #3
So Ihr Lieben, ich verabschiede mich an dieser Stelle schon mal für das Wochenende und wünsche Euch allen ein wunderschönes
Teil 1712. Aug. 2018
CuF schrieb:hoffentlich geht das Wochenende schnell vorüber 😉
ich kann nur sagen, ja leider 😉 und noch schneller geht's rum, wenn man das mit lieben Forums-Freunden verbringt 😘
aaaaber... dafür geht's jetzt hier noch ein bisschen weiter 😉
Den Zugestiegenen ein herzlich Willkommen und für die Kommentare: lieben Dank (den ein oder anderen werde ich morgen mal in Ruhe beantworten)
Büffel und Zebras so weit das Auge reicht – Savuti lässt grüßen 5. Mai 2018
Da wir uns für den Morning Drive, die Stelle mit dem toten Impala vorgenommen haben, fahren wir heute nicht im Dunkeln los, sondern rumpeln erst um 6.30h vom Platz. Das tote Impala liegt immer noch, unverändert mit dem Cut zwischen den Rippen, im Dreck. Man kann lediglich erkennen, dass es gestern wirklich frisch war. Mit den üblichen Verdächtigen, aber ohne Elis, beenden wir unsere letzte Tour im Moremi.
wie höflich er sich von uns verabschiedet 😄
Da die Vervet Monkeys bei den Nachbarn bereits was abgegriffen haben, entschließen wir uns für ein schnelles Frühstück im Stehen und machen uns dann gegen 8.15h auf den Weg.
Zügig bringen wir noch das Auscheck Procedere hinter uns und schon rappeln wir über die Brücke am Khwai.
Die wenig später folgende Wasserdurchfahrt (die man mittlerweile auch umfahren könnte) kommt uns sehr bekannt vor 😉 wirkt aber lange nicht mehr so bedrohlich auf uns, wie vor 7 Jahren. Der Rest der Strecke bis zum Abzweig zum Mababe Gate geht recht zügig, allerdings haben wir am Abzweig nen Roadblock, der uns staunen lässt. Noch nie haben wir so viele Buffalos gesehen. Es müssen mehr als 300 Tiere sein; links und rechts der Straße, viele Jungtiere – Wahnsinn.
Wir nutzen die Chance, als ein einheimischer LKW sich den Weg durch die Menge bahnt und schlüpfen gleich mit durch die Lücke, so dass wir weiterfahren können.
Gegen 10.00h checken wir am Mababe Gate für den Chobe NP ein und lassen uns von der völlig unmotivierten Dame am Tresen den Weg erklären.
Die Mash Road selber ist nicht komplett befahrbar, wir können sie aber glücklicherweise ein ganzes Stück fahren, bevor wir ca. 28km vor dem Ziel auf die Sandridge Road wechseln. Die ist so grottenschlecht, wie wir sie in Erinnerung haben.
Und daher behält das Navi diesmal recht mit den angegebenen 4 Stunden vom North Gate nach Savuti. Wir nehmen, trotzt Mittagshitze noch einen kleinen Schlenker mit, treffen aber außer Impalas und Zebras im Schatten, niemanden.
** und jetzt zur nächsten Buchungs-Story **
Im Savuti Camp angekommen checken wir mit dem üblichen Eintrag im Buch beim DWNP Office ein und steuern anschließend die gebuchte Campsite No. 9 an. Hmmm, die CV2 ist unbesetzt und die finden wir so mega schön, direkt am Chanel (genau wie die Nr. 4 und Paradies) also fragen wir mal bei der Dame von SKL vor Ort nach… und siehe da, es liegt zwar ne Reservierung vor, die aber wurde nicht bezahlt und daher bleibt der Platz wohl frei und wir können dort hin 🤩 Im Nachhinein ärgere ich mich ein bisschen, dass ich vor zwei Tagen am North Gate nicht mal gefragt habe, ob wir nicht doch nen Tag früher nach Savuti können, denn eigentlich wäre wir viel lieber hier zwei Nächte geblieben, aber bei der Buchung war es natürlich ‘fully booked‘ und so haben wir alternativ zwei Nächte am North Gate verbracht. Und ganz ehrlich, uns gefällt die Savannenlandschaft am Savuti besser, als die dicht bewachsenen Wälder in der Khwai Region.
Die Mittagszeit verbringen wir nun im Schatten der CV2 und das gute an einem Pizza-Abend ist, die kalte Pizza am nächsten Tag und die lassen wir uns jetzt schmecken 😉 Ein ‘räuberisches‘ Baumhörnchen macht sich derweil im inneren des Fahrzeuges über die Cracker Krümel her, denn die liegen nach dem holprigen Ritt über die Sandpiste schön auf dem Teppich verteilt – Afrikanischer Akkusauger, sozusagen 🤪 allerdings hab ich wenig Lust auf nen blinden Passagier und so bleibt im Anschluss bis auf weiteres die hintere Tür geschlossen.
Erwähnen sollte ich auch an dieser Stelle, dass bei dem Höllenritt heute das zweite Weinglas dran glauben musste, so dass wir wohl den Rest der Reise diesen aus den Blechbechern trinken werden 😗
Nach nem Kaffee zockeln wir frühzeitig noch mal los, denn unsere Zeit hier ist ja leider knapp und so wollen wir sie bestmöglich nutzen. Da der Savuti, anders als vor 7 Jahren, nicht fließt, können wir kreuz und quer durch den Chanel fahren. Die Landschaft gefällt uns ausgesprochen gut und durch das Flussbett lässt es sich prima fahren.
Gefühlt checken wir jeden Baum, doch ein Leo lässt sich nicht finden. Auch Löwen… Fehlanzeige, dabei läuft das Essen hier in unzählbarer Menge auf und ab. Wir haben noch nie so viele Zebras gesehen – Waaaahnsinn.
hierzu muss ich erzählen... ich hatte auf ein schönes Bild im Abflug gehofft 😉
... und was macht der Spacko 🤪 stürzt sich mit nem Köpper gen Boden 🙄
Wir hängen nach ner Runde gen Süden noch ne Schleife gen Norden ran und fahren bis Harvey Pan. Wir kommen knapp zu spät, denn die Elis verlassen soeben das Wasserloch und verschwinden im Dickicht. Für uns wird es so langsam Zeit… der Sundowner wartet und den genehmigen wir uns an einem nahegelegenen Stretching Point. Wir staunen nicht schlecht, denn IM Wasserloch dösen 3 Hippos – gehören die hier überhaupt hin 🙄
Gegen 18.00h machen wir uns dann auf die Socken, zurück ins Camp. Ist ja nicht weit, daher sind wir zeitig zurück. Mit unserem restlichen Holz machen wir Feuer und bereiten die Kudu-Steaks und den Couscous Salat vor.
Gerade als die Glut perfekt ist, bekommen wir Besuch 😮 Na toll, steht doch ein dicker Eli direkt am Rande unserer Campsite und mümmelt sich in aller Seelenruhe das Gras rein 🙄 Unser Essen fällt daher, den immer prüfenden Blicken zu dem grauen Riesen, etwas unentspannter aus, schließlich wollen wir ja nicht unvorbereitet sein, wenn er was abhaben möchte. Möchte er nicht, aber verschwinden mag er auch nicht 😵 Erst als das letzte Stück Holz runter gebrannt ist und wir uns ins Bett verziehen, zieht auch er weiter. War ihm dann wohl zu langweilig 😄
So Ihr Lieben, nun ist das Wochenende tatsächlich so gut wie vorbei 😣 ich hoffe, Ihr hattet ein schönes und würde mich freuen, Euch gleich zu Wochenbeginn hier wieder zu treffen 😎
Nachti sagt an dieser Stelle nicht nur die Claxerin 😘
nein, auch das Hippo aus Savuti ist schon gaaaaanz müüüüüde 🤪
Teil 1813. Aug. 2018
Na, da fang ich die Woche doch gleich so an, wie ich sie beendet habe 😉
Der heiße Ritt zum Linyanti – Tiefsand und Modder lässt grüßen 6. Mai 2018
Die Nacht war mega ruhig. Kein Eli, nix Wildes, nur die Hippos aus der Nachbarschaft und die Impalas waren zu hören. Um 6.00h klingelt der Wecker und wir machen uns sofort auf… gefrühstückt wird später. Noch im Dunkeln, bei 7°C zockeln wir Richtung Leopards Rock. Auf dem Weg hat es wieder Löwenspuren, denen wir folgen, aber leider verschwinden sie irgendwann nach rechts zur Sandridge. Auch bei unserem 2. Besuch im Savuti haben wir kein Glück mit Cats, Dogs, Leo’s und Hyänen 😣 können wir einfach nicht.
Bad Hair Day 😄
Dafür können wir Zebras… und zwar 100te. Es sind so viele und soweit das Auge reicht, sieht man sie in der Mash stehen.
** ACHTUNG 🤪 wer keine Zebras mag, der sollte jetzt die Augen schließen 😛 **
pahhh - immer nur Zebras - ich bin doch auch noch da 😄
Nachdem wir gut 3 Stunden gekreist sind, fahren wir zurück und machen Frühstück – Ei und Toast darf es heute mal wieder sein - gaaaanz gemütlich, so dass wir erst gegen 10.00h weg kommen.
hier noch mal die Campsite #2 im Hellen (im Hintergrund sieht man die #4)
liegen direkt am Channel - allerdings ist dieser meist trocken
Der Weg nach Linyanti ist ja nicht weit – 40km… daher fahren wir zunächstn noch mal bei den Hippos von gestern Abend vorbei und gucken, ob wir noch ein paar Elis finden. Nööö, auch die sind irgendwie verschütt – nur die üblichen Verdächtigen lassen sich blicken und so machen wir uns auf den Weg…
na bitte, geht doch - Flugstudie 😛
Und der hat es echt in sich! “interessant“ sagt Axel; “sportlich“ würde ich sagen. Übelste Tiefandpassagen (bei denen wir zum 1. Mal den Lowgear benutzen) wechseln sich mit Modder-Durchfahrten ab. Gut nur, dass es für die schlimmsten Stellen Detour gibt, oder sie zum größten Teil bereits abgetrocknet sind und wir durchmatschen. Zwischendurch kommt uns ein LKW der Anti-Poaching Einheit entgegen (die wir am Abend auch noch mal treffen werden) aber ansonsten ist hier nichts los – wir sind alleine unterwegs.
Gegen 13.00h kommen wir am Linyanti an und freuen uns auf eine Pause. Der Blick von unserer Campsite CL1 ist einfach toll. Die Sonne scheint, das Wasser glitzert und die Hippos sind zu hören.
Tatsächlich sind, im Gegensatz zu den letzten Tagen, alle Campsites belegt. O.K. bei nur drei Plätzen und zwei Notplätzen nicht so verwunderlich. Ziemlich schnell kommen wir mit unseren kanadischen Nachbarn ins Gespräch, die eine ähnliche Tour in umgekehrter Richtung fahren. Die daraus sich ergebenden Tipps und Tricks werden bei nem Bier besprochen. Und auch sonst gibt’s viel zu schnacken, nicht nur weil wir von Yukon-Tour vom letzten Jahr zu berichten haben 😄 So vergeht die Zeit bis zum Kaffee recht zügig und wie wir nun mal sind, können wir es uns nicht verkneifen, nach dem Kaffee noch mal Sträßchen rauf, Sträßchen runter zu fahren. Mehr geht hier in Sachen Gamedrive eh nicht und dann ist es teilweise auch noch ziemlich buschig, so dass wir eine weitere Fahrt für morgen früh gleich von der Liste streichen. Wir sehen ein paar Elis, Giraffen, Lechwes und 😗 natürlich ! Impalas 🤪 Ach ja, Baboons hat’s hier auch – buuuäääähhhh – keinen weiteren Kommentar 🤢
nochmal ne Flugstudie 🤩
Zurück auf der Campsite schnacken wir noch mal mit den Nachbarn, zeigen unser Fahrzeug (nicht zum 1. Mal und nach wie vor mit Begeisterung 😉 ) und werfen das Feuer an… heute allerdings nur als schmückendes Beiwerk, da wir auf dem Kocher nen Eintopf mit Geschnetzeltem, Kürbis, Bohnen und Pfirsichen machen. Zum ersten Mal bei dieser Tour sind die Mossies echt aktiv und lästig. Mal sehen, wie wir morgen früh aussehen…
P.S. und seit langem haben wir mal wieder die "Grusel-Cam" am Start 🤪
So Ihr Lieben, ich wünsch Euch nen angenehmen Wochenstart und zockel jetzt auch mal los 😘
bis später sagt die Claxerin 😉
Teil 1914. Aug. 2018
Auf nach Kasane – Touri-Hochburg (wem’s gefällt) 7. Mai 2018
Zeitig sind wir auf den Beinen, die Mossies haben uns weitestgehend in Ruhe gelassen und da wir nicht wissen, ob das gleiche für die Baboons gilt, fällt das Frühstück etwas kleiner aus. Also nur eine Müsli auf die Faust und los. Natürlich nicht, ohne sich von den kanadischen Nachbarn zu verabschieden – echt ne lustige Truppe und bei 4 Pärchen in zwei Autos zieh ich echt den Hut – das ist wahre Freundschaft 😉 Gegen 7.30h verlassen wir das Camp und stehen gute 15 Minuten später am Gate… vor verschlossenem Tor. 🙄 Hmmm, was nun, weit und breit niemand zu sehen, aber ein kurzer Check ergibt, dass zwar beide Gates geschlossen sind, aber auf dem einwärtigen das Hängeschloss nicht zu ist. Na dann nehmen wir doch das… und setzen unsere Fahrt fort.
Auch diese Strecke hat es in sich, zwar viel breite, als gestern, aber genauso tiefsandig mit schlammigen Stellen. Wir bleiben uns treu – wenn immer es einen Detour gibt, nutzen wir ihn. An einer Stelle gibt’s allerdings keinen und so müssen wir zum ersten mal so richtig durch den Dreck. Eigentlich nicht schlimm, wenn der Modder nicht auch noch so stinken würde – buuuääähhh.
einer der wenigen, angenehmen Streckenabschnitte
Ungefähr 2½ Stunden brauchen wir bis Kachikau. An dem kurz davor liegenden tiefsandigen Anstieg haben sich die Südafrikaner, die wir bereits in Xakanaxa gesehen haben, mit ihrem Gespann festgefahren. Hilfe ist bereits vor Ort und schleppt die Beiden den Anstieg rauf, wir fragen dennoch, ob alles i.O. ist uns sie noch Hilfe benötigen - “nein, alles klar, aber lieb von Euch“
… und so fahren wir weiter. Da ab Kachikau die Straße asphaltiert ist, erhöhen wir nach einer Woche wieder unseren Reifendruck und fahren nach Kasane.
Am Gate zur Transitstrecke tragen wir uns ein, um uns etwas später wieder auszutragen. Ewas surreal fanden wir die beiden Elis an der Kreuzung, die direkt unter dem Subway-Werbeplakat standen (leider ohne Foto) ‘nature meets zivilisation‘ 🙄
Wie geplant früh, sind wir gegen 12.00h bereits in Kasane. Einkaufen und Tanken wollen wir später, denn erstmal gilt es eine Campsite zu finden. Reserviert haben wir nichts, es gibt ja genug Möglichkeiten. Wir werden aber schnell eines Besseren belehrt. Unsere 1. Wahl, die Theben River Lodge – fully booked 🙄 unsere 2. Wahl, Senyati Safari Camp (hier haben wir schöne Erinnerungen aus 2011) – fully booked 🙄 Allerdings ist man hier so lieb und fragt bei der Chobe River Lodge an (3. Wahl) – aber… auch ausgebucht 😮 Das gibt’s doch nicht. Gerade als wir beratschlagen, was wir als nächstes tun, kommen die ‘festgefahrenen‘ Südafrikaner… und die haben ne Buchung für Senyati. Und nicht nur das, die sind sogar so lieb und bieten uns an, mit auf ihre Campsite zu gehen 😊 Man trifft sich immer zweimal, sag ich dazu 😘
die Grenzabfertigung von Kazungula steht fast bis zum Abzweig des Senyati Camps 😵
Wir aber wollen erst noch mal schauen, denn zwei Lodges haben wir auf dem Weg hierher noch gesehen und die steuern wir jetzt an. Hier ist unsere 1. Wahl die ‘Big 5 Safari Lodge‘ (die älteren von Euch kennen vlt. noch die Toro Lodge) und die gefällt uns auf Anhieb. Allerdings ist hier gerade richtig Alarm… 😮 und erst jetzt geht uns ein Licht auf, denn ‘fully booked‘ könnte durchaus auch heißen, dass nicht alle Campsites zur Verfügung stehen, denn der Chobe ist so hoch, da stehen die meisten Campsites unter Wasser. Im Fall der Big 5 ist eher die Rezi, das Restaurant und die River-Chalets betroffen, die Campsite liegt etwas weiter hinten und so kommen wir hier auch unter – Glück gehabt. Auch einen Boatcruise für heute Nachmittag können wir buchen, prima. Da ja die Rezi unter Wasser steht und nur über Sandsäcke zu erreichen ist, fällt die Meldung nach Hause (denn nur dort ist Wlan-Empfang) recht kurz aus. Erschwert wird das Ganze von ein paar Krokodilen, die sich im Hochwasser vor den River-Chalets aufhalten… nix für schwache Gemüter 🙄 😄
da bekommt 'Riverfront' gleich ne andere Bedeutung 😗
Gegen 15.00h brechen wir für den Boatcruise auf, einkaufen und tanken haben wir uns geschenkt; stattdessen gönnen wir uns mal ein bisschen Körperpflege nach den Tagen im Delta. Als wir zur Tour eingesammelt werden, gesellt sich ein Pärchen aus der Heimat dazu und sofort stellen wir fest, dass die Chemie stimmt. Gemeinsam genießen wir die Tour, haben viel zu erzählen und finden es gar nicht so schlimm, dass wir nicht viel sehen. Obwohl es für uns Widerholungstäter echt ernüchternd ist – 7 Elis und ne Hand voll Hippos und Krokodile, sogar Impalas lassen sich nicht blicken. Dafür tummeln sich unendlich viele Boote auf dem Chobe 🤨 hmmm, da hatten wir andere Erwartungen.
die einzigen Elis auf unserem Bootcruise 😣
mmmjommm mmmmjommm 😄
'you are not alone' 😛
O-Ton Axel: der ist bestimmt engagiert und hockt da jeden Tag 🤪
1a Zahnpasta-Lächeln 😄
und der Kumpel hat mal gezeigt, dass er auch anders kann
Der Sonnenuntergang entschädigt aber, denn der ist immer wieder schön, von daher lohnt so ein Bootcruise mE immer 🤩
ja der Sundowner entschädigt natürlich immer 😄
Gegen 18.00h ist die Tour dann aber auch vorbei. Mit ein bisschen Wartezeit lassen wir uns wieder zurück zur Lodge bringen und verabreden uns für wenig später mit Patrick und Corinna zum Dinner. Im provisorisch eingerichteten Restaurant, unter einem großen Zelt, sind wir fast die einzigen. Das Essen ist O.K. aber mehr auch nicht – vergeblich warten wir auf nen Nachtisch und das Bier ist auch aus (hat wahrscheinlich das Hochwasser mitgerissen 🤪 ) So trinken wir den letzten Absacker zusammen mit den beiden noch bei uns, bevor es gegen 23.00h ins Bett geht. Entgegen unserer ursprünglichen Planung, lassen wir es morgen ruhig angehen, außerdem steht noch einkaufen und tanken auf dem Programm. Ob wir uns morgen früh die Chobe Riverfront als Selbstfahrer antun werden? Bleibt abzuwarten, wir schlafen über diesen Gedanken mal ne Nacht.
Gefahrene Kilometer: 196,8 Kasane – Big 5 Lodge (Camping)
und schlafen ist ne gute Überleitung 🤪 daher sagt die Claxerin
Teil 2014. Aug. 2018
mit nem klaren Ziel vor Augen - Frrrrreiiiiiitag 🤩 geht die Fahrt auch direkt weiter 😉
Es geht zurück nach Namibia – der Caprivi wartet 8. Mai 2018
Irgendwie ist uns die Entscheidung nach dem Bootcruise recht leichtgefallen, hier nicht um 6.00h an die Chobe Riverfront zu fahren. Daher stehen wir erst um 6.15h auf und lassen es gemütlich angehen.
Impresssionen von unserem Platz auf der 'Big5Lodge'
Bis wir soweit sind, ist es kurz vor 8.00h… nur los können wir noch nicht, da wir noch nicht bezahlt haben und die komplette Rezi gestern noch wegen der Kroks geräumt wurde 🙄 Das erfahre ich aber erst jetzt, nachdem ich mich vorhin noch mal über die Sandsäcke zum Wlan Bereich durchgehangelt habe. Der Chef empfängt mich mit großen Augen und hält mich für ziemlich mutig (vielleicht aber auch für ziemlich dämlich 😗 ) Ich sag nur, dass das die wohl die waghalsigsten Nachrichten meines Lebens waren 😄 Bis endlich das Kartenlesegerät gefunden wird, der Rechner vergeblich hochgefahren wird und wir endlich bezahlt haben, ist es 9.00h. Wir entschließen uns, aufgrund der mauen Tiersichtung auf den Gamedrive am Chobe komplett zu verzichten und dafür lieber früher in unserem Lieblingspark anzukommen. Daher tanken wir und erledigen noch unsere Einkäufe (dann brauchen wir später nicht nach Katima rein) und verlassen Kasane dann um 10.15h (der Liquor Store macht ja auch erst um 10.00h auf) Den Transit Korridor passieren wir mit dem üblichen Procedere und der Grenzübergang Ngoma Bridge geht auch total zügig.
Und nun heißt unser nächster Stopp: Bwabwata NP, Kwando Core. Wer aber die B8 schonmal gefahren ist, der weiß… es ist sooo langweilig 😵 da muss irgendwann mal die richtige Musik mit der richtigen Lautstärke dafür sorgen, dass wir nicht vom Weg abkommen.
Gegen 14.00h tragen wir uns im Office ein, entrichten die Parkgebühr und fahren zur Nambwa Campsite.
Hide, auf dem Weg nach Nambwa
und die Aussicht von dort
Gut, dass wir reserviert haben… und so beziehen wir für die nächsten zwei Nächte die Nr. 3.
und hier die Aussicht von der Nambwa Campsite #3
Nach nem kleinen Boxenstopp ziehen wir wieder los, mal sehen, ob wir hier wenigstens ein paar Elis mehr sehen. Sehen wir und sind total happy.
Weniger happy sind wir darüber, dass einige der früher befahrbaren Strecken, nicht mehr befahrbar sind, bzw. gesperrt worden sind 😐 Gerade die Strecke am Horseshoe entlang war immer die schönste, wenn auch sehr tiefsandig 😣 und immer gut für nahe Sichtungen. Das war für die Parkverwaltung aber der Grund, diese Strecke zu sperren, denn zum Teil wurden die Tiere auf dem Weg zum Wasser so bedrängt, bzw. verunsichert, dass es aus Sicht des Tierschutzes keine andere Wahl gab. Hinzu kam dann wohl auch noch der Vorfall aus dem Juli ’17, wo eine Eli-Kuh ein Gamedrive Fahrzeug einer nahe gelegenen Lodge auf die Seite gelegt hat… Jetzt fährt man halt nen riesen Bogen durch dichtes Gestrüpp und hat nur noch an einer Stelle (ca. in der Mitte) die Chance ans Horseshoe zu kommen – dafür wurde dort aber ein Hide installiert, so dass man den Wagen verlassen kann und von dort in Ruhe beobachten kann. Trotz des Wehrmutstropfens enttäuscht der Park uns wieder nicht. Die Tiere sind so relaxed, wie noch nirgendwo anders auf dieser Tour. Wenn immer wir halten (und wir müssen tatsächlich mal halten und Luft aus den Reifen lassen) laufen sie nicht gleich davon, sondern sind irgendwie eher interessiert. Reedböcke, Kudus, Wasserböcke, Lechwes und natürlich Impalas, sehen wir neben den Elis zu Hauf.
Leider ist die Anzahl der Hippos stark zurück gegangen; meine direkte Frage an einen Gamedrive Fahrer, ob das mit dem Milzbrand Ausbruch im letzten Jahr zusammenhängt, wurde vehement verneint… 🙄 es kann sich aber jeder nen Reim draus machen; zumal wir bereits jemanden getroffen/gesprochen haben, der zu dieser Zeit hier im Park war und das war nicht schön anzusehen 🤢 Man merkt den Rückgang aber deutlich. Wir beenden unsere Runde gegen 18.00h du werfen, nachdem wir den Sundowner auf dem kleinen Holzdeck unserer Campsie genossen haben, das Feuer an.
Gemütlich lassen wir bei lauen Temperaturen den Tag ausklingen und verschwinden gegen 22.00h im Bett.