Tipps für unsere Rundreise Namibia/Botswana

26 Antworten · 3'834 Aufrufe · gestartet 01. Aug. 2018 von Cabri
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201801. Aug. 2018 · #1
Hallo,

wir (2Personen) fliegen im September zum ersten Mal nach Namibia bzw. Generell das erste Mal nach Afrika.

Wir haben folgende Route gebucht, d.h. alle Unterkünfte bereits gebucht teilweise mit Pirschfahrten.
Ankunft Windhoek 1 Nacht
Übernachtung Kalahari Game Liebe (2 Nächte)
Namib Rand Nature Reserve ( 2 Nächte)
Sesriem (2 Nächte)
Swakopmund (2 Nächte)
Damaraland ( 2 Nächte)
Etosha Nationalpark (2x1Nacht)
Onguma Game Reserve (2 Nächte)
Mdumu NP (2 Nächte)
Chobe NP (2 Nächte)
Victoria Falls (2 Nächte)

Wir haben ein Double Cap 4x4 mit Dachzelt.

Nun unsere Fragen: Wie viel Bargeld sollte man ca. für Victoria Falls mitnehmen? Unterkunft mit Frühstück bereits gezahlt.
Irgendwelche Tipps/Hinweise für Ausflüge/Restaurants o.ä? Muss man die Game Drives bzw. Lion Tracking vorab bei der Lodge/Camp buchen z.b. Kalahari Game Lodge? Hat jemand Erfahrung mit dem Lions Walk der in Victoria Falls angeboten wird? Ist ein Navi zwangsläufig notwendig?

Über Antworten jeglicher Art freuen wir uns.
LG Cabri
16,9k Beiträge · seit 201201. Aug. 2018 · #2
Cabri schrieb:
Hat jemand Erfahrung mit dem Lions Walk der in Victoria Falls angeboten wird? .....
Über Antworten jeglicher Art freuen wir uns.
Hallo Cabri,

ich nehme Dich mal beim Wort 😎

Bezüglich des Lion Walks empfehle ich Dir die aktuelle Sendung des WDR aus der Reihe "Kritisch Reisen": Safari in Südafrika - Vom Schnappschuss zum Abschuss

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-kritisch-reisen-safari-in-suedafrika---vom-schnappschuss-zum-abschuss-100.html

Eventuell möchtest Du/Ihr ja die Idee mit dem "Lions Walk" noch einmal überdenken.

LG
Logi
Themenstarter9 Beiträge · seit 201801. Aug. 2018 · #3
Dankeschön für den Hinweis, habe das Video direkt angeschaut.
1'680 Beiträge · seit 200701. Aug. 2018 · #4
Logi schrieb:
Bezüglich des Lion Walks empfehle ich Dir die aktuelle Sendung des WDR aus der Reihe "Kritisch Reisen": Safari in Südafrika - Vom Schnappschuss zum Abschuss

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-kritisch-reisen-safari-in-suedafrika---vom-schnappschuss-zum-abschuss-100.html
und ich ergänze um:
Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Löwen - auch wenn die Doku nicht aktuell ist, die Thematik ist es leider immer noch *sigh*
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
7'263 Beiträge · seit 200602. Aug. 2018 · #5
Cabri schrieb:Muss man die Game Drives bzw. Lion Tracking vorab bei der Lodge/Camp buchen z.b. Kalahari Game Lodge? Hat jemand Erfahrung mit dem Lions Walk der in Victoria Falls angeboten wird? Ist ein Navi zwangsläufig notwendig?
Hallo Cabri

Wegen des Lions Walk schliesse ich mich den anderen Beiträgen an. Lasst das bleiben!
Die Pirschfahrt der Kalahari Game Lodge ist etwas komplett anderes und kann gut gemacht werden. Diese kannst Du vor Ort buchen.
Ich bin ein Verfechter für das Navi. Auch wenn es ohne geht ist es dennoch sehr hilfreich.
Siehe auch: Umfrage: Nutzt Du ein Navi in Namibia?

Du hast eine Tour eingestellt, bei der ich hoffe, dass Ihr dazwischen noch einige Tage habt. Sonst ist es fahrtechnisch teilweise grenzwertig. Wir sind zwar vor ein paar Tagen auch von der Kalahari Game Lodge nach Windhoek gefahren, das war aber das Ende der Reise und wir sind routinierte Fahrer in Namibia. Gleich als ersten Reisetag möchte ich das nicht machen. Noch schlimmer ist Onguma nach Mudumu (über 800 km).

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
Themenstarter9 Beiträge · seit 201802. Aug. 2018 · #6
Die Route ist genau so geplant (durch ein Reisebüro). Die Strecken sind uns im Nachhinein auch als sehr lang vorgekommen, vor allem die 800km. Uns wurde nach Rückfrage mitgeteilt, dass es kein Sinn mache zwischendurch (Caprivi) zu übernachten und wir morgens sofort bei der Dämmerung los fahren sollen, dann wäre dies an 1 Tag machbar...Wird eben ein langer Fahrtag. Hoffe natürlich, dass wir das so hinbekommen, auch wenn es etwas stressig erscheint.

Vielen Dank für die bisherigen Rückantworten.
2'497 Beiträge · seit 201102. Aug. 2018 · #7
Eine so lange Strecke ist eigentlich unverantwortlich, selbst Google veranschlagt 9 Stunden reine Fahrzeit und das kommt eher nicht hin. Da sind keinerlei Stopps drin. Die Strecken Windhoek-Kalahari Game Lodge mit min.6 Stunden und von dort zum Namib Rand mit min. 7 Stunden sind auch nicht ohne.

Da hat mal wieder ein Reisebüro so richtig Ahnung. War von denen schon mal jemand im Caprivi, in dem man bei Divundu und bei Kongola jeweils mehrere Tage in traumhaften Nationalparks verbringen kann, herrliche Bootstouren machen kann...

Ich würde vor allem wegen der Strecke Onguma-Mudumu noch mal nachhaken und mich nicht einfach so abspeisen lassen mit geht schon. Wenn´s nicht geht, habt Ihr das Problem. Vielfahrer fahren Onguma-Rundu, Hartgesottene Onguma-Divundu, noch weiter hab ich bisher von keinem gehört.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
16,9k Beiträge · seit 201202. Aug. 2018 · #8
Hallo Cabri,

bitte mach Dein Reisebüro auf das Nachtfahrverbot der Leihwagenvermieter aufmerksam!

LG
Logi
79 Beiträge · seit 201802. Aug. 2018 · #9
Hallo,
wir sind diesen Mai Onguma nach Divundu (Mobola Lodge) an einem Tag gefahren und haben noch in Grootfontein kurz eingekauft. Aber passieren hätte nichts dürfen (Reifenplatzer/Beschödigung durch Schlagloch u.ä.). Wir kamen kurz vor der Abenddämmerung in der Mobola Lodge an, obwohl wir zeitig losgefahren waren. Dann noch weiter nach Mudumu zu fahren, würde ich nicht raten. Und ganz recht: Ihr habt dann das Problem, nicht das Reisebüro, wenn es zu lang dauert. Wir kamen auf einer anderen Strecke einmal zu einer ungeplanten Nachtfahrt und obwohl das nur 20 km bei schlechter Sicht und drohenden Tierquerungen waren, haben wir das bewusst nie mehr wiederholt.
Viele Grüße von der kleinen Hexe
7'263 Beiträge · seit 200602. Aug. 2018 · #10
Cabri schrieb:Die Route ist genau so geplant (durch ein Reisebüro). Die Strecken sind uns im Nachhinein auch als sehr lang vorgekommen, vor allem die 800km. Uns wurde nach Rückfrage mitgeteilt, dass es kein Sinn mache zwischendurch (Caprivi) zu übernachten und wir morgens sofort bei der Dämmerung los fahren sollen, dann wäre dies an 1 Tag machbar.
OK. Wieder mal eine Reisebüro mit Null Ahnung. Ich würde diese Tour auf keinen Fall fahren.
Ihr solltet bei den langen Strecken jeweils einen zusätzlichen Übernachtungsstopp einplanen. So wie der Plan ist, ist es ein Gehetze. Ihr habt dann zwar zwei Nächte vor Ort gebucht, aber was bringen die, wenn Ihr im Graben, Spital oder Sarg landet?

Sucht am besten das Gespräch mit dem Reisebüro. Vielleicht lässt sich da etwas machen. Ansonsten würde ich versuchen von dieser Reise zurück zu treten, weil das Risiko zu hoch ist.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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35 Beiträge · seit 201702. Aug. 2018 · #11
Hallo Cabri,

der Mitarbeiter des Reisebüros hat wirklich keine Ahnung. 😮
Auch wenn die die Straße durch den Caprivizipfel geteert ist, gibt es dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Man glaubt zwar, dass man ruhig 100 km/h fahren kann, aber die Leihfahrzeuge haben alle ein Trackingsystem, so dass ihr im Schadenfall (auch wenn nicht selbst verschuldet) selbst haftet, wenn ihr die Geschwindigkeit auch nur gering überschritten habt. Desweiteren fahrt ihr dort durch einen Nationalpark, den Elefanten durchqueren (alte Wanderrouten).
Nie im Leben schafft ihr diese Strecke bei Tageslicht!
Vor allem ist der Caprivizipfel viel zu schön, um da einfach durchzubrettern. Wir sind damals von Namutoni nach Rundu (Übernachtung in Hakusembe Lodge), von dort aus zu den Popa Falls / Divundu (2 Übernachtungen in Shametu Lodge), von dort nach Kongola (2 Übernachtungen im Mavunje Camp). Und schon dabei fand ich, dass wir Zuviel im Auto gesessen haben.

Lasst eure Tour nochmal überarbeiten, wenn ihr gesund und ohne Extrakosten für kaputtes Auto, zu schnelles Autofahren etc. nach Hause kommen wollt.

LG von Andaria
2003 Australien mit Brunei 2013 Südafrika 2017 Namibia - Botswana / Chobe 2019 Botswana - Südafrika
Themenstarter9 Beiträge · seit 201802. Aug. 2018 · #12
Danke für die Antworten. Wir werden wegen der Fahrt durch den Caprivi nochmals Kontakt zum Reisebüro aufnehmen. Gegebenfalls buchen wir eine Nacht in der Mitte hinzu, falls die eine Nacht im Camp nicht mehr stornierbar sein sollte. Kann man in Rundu übernachten? Bzw. Kennt jemand ein Campsite ca in der Mitte unserer Fahrtstrecke?
35 Beiträge · seit 201702. Aug. 2018 · #13
Die Hakusembe Lodge in Rundu hat schöne Campsites:

https://store.gondwana-collection.com/accommodation/hakusembe-campsite

Und noch ein Tipp für Zimbabwe.

Nur um die Victoriafälle zu sehen, hätte ich mir das ganze komplizierte Einreiseprozedere mit Fahrzeug gespart. Dauert unter Umständen sehr lange, Extrakosten für das Fahrzeug und erfordert Schmiergeld für die Grenzbeamten, sonst geht der Schlagbaum nicht hoch.
Eine geführte Tagestour vom Chobe aus (Kasane) reicht völlig und man hat einen kundigen Fahrer dabei, der sich mit den Grenzformalitäten auskennt.
Man kann auch von Kasane zurückfliegen.
2003 Australien mit Brunei 2013 Südafrika 2017 Namibia - Botswana / Chobe 2019 Botswana - Südafrika
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2018
Themenstarter9 Beiträge · seit 201802. Aug. 2018 · #14
Wir bekommen jetzt eine kostenlose Umbuchung mit Zwischenstopp in Popa Falls. Zwar auch eine weite Strecke, aber besser als nichts. Dann haben wir immerhin das geregelt.

Danke für den Tipp mit Kasane. Hatte vergessen zu erwähnen, dass wir unser eigenes Fahrzeug an der Grenze von Namibia und Botswana abgeben und anschließend mit einem Guide unterwegs sind.
4'984 Beiträge · seit 201602. Aug. 2018 · #15
Andaria schrieb:Die Hakusembe Lodge in Rundu hat schöne Campsites:

https://store.gondwana-collection.com/accommodation/hakusembe-campsite

Und noch ein Tipp für Zimbabwe.

Nur um die Victoriafälle zu sehen, hätte ich mir das ganze komplizierte Einreiseprozedere mit Fahrzeug gespart. Dauert unter Umständen sehr lange, Extrakosten für das Fahrzeug und erfordert Schmiergeld für die Grenzbeamten, sonst geht der Schlagbaum nicht hoch.
Eine geführte Tagestour vom Chobe aus (Kasane) reicht völlig und man hat einen kundigen Fahrer dabei, der sich mit den Grenzformalitäten auskennt.
Man kann auch von Kasane zurückfliegen.
Hallo Andaria,
wo hast du denn die Geschichte vom Schmiergeld her?
Gruß Gina
35 Beiträge · seit 201702. Aug. 2018 · #16
Hallo Gina,

Freunde von mir waren 2014 in Botswana und Zimbabwe und sind mit ihrem Mietwagen nach Zimbabwe eingereist. Sie standen halt an dem Schlagbaum, hatten alle Formalitäten erfüllt und dies dem Grenzbeamten auch nachweisen können und warteten darauf, dass der Schlagbaum hochging. Die Papiere hatten sie von dem Mann am Schlagbaum schon längst wieder bekommen, und da standen sie nun, warteten und warteten. Es passierte aber nichts. Dann überkam sie ein Geistesblitz, dass die Arbeit den Schlagbaum hochzulassen auch vielleicht noch Extrageld kostet. Nachdem der auch noch seine 30 US-DOLLAR bekam, ging dann der Schlagbaum hoch. Erst hatten meine Freunde 10 $ angeboten, da passierte noch nichts. Nach 20 $ auch noch nichts, aber 30 $ waren dann wohl ok. Ist doch ein echt fairer Preis, oder???

LG von Andrea
2003 Australien mit Brunei 2013 Südafrika 2017 Namibia - Botswana / Chobe 2019 Botswana - Südafrika
4'984 Beiträge · seit 201602. Aug. 2018 · #17
Hallo Andrea,

ok, das ist lange her, und die Zeiten von solchen Vorfällen, insbesondere von road blocks, sind GsD vorbei.
Ich denke ganz einfach, dass du mit solchen Berichten einen falschen Eindruck der derzeitigen Situation beschreibst,
der andere davon abhalten könnte, den heute mMn völlig problemlosen Grenzübertritt auf eigene Faust zu "wagen".
Es gibt an dieser Grenze sogar staatliche Grenzübertrittshelfer, die den Papierkram für dich und dein Auto KOSTENLOS erledigen.
Gruß Gina
P.S.:
In deinem Reisebericht von 2017 hat sich ein Fehler eingeschlichen.
Das Wechselgeld beim Rainforest waren bestimmt Bond-Notes, keine ZIM-Dollar, denn die gibts seit 2015 nicht mehr. 😉
1'014 Beiträge · seit 201602. Aug. 2018 · #18
Ich möchte Deinen Freunden gewiß nicht zu nahe treten, aber manchmal werden Erzählungen über Reiseerfahrungenger ein bißchen "aufgepeppt".

Yanjep
16,9k Beiträge · seit 201202. Aug. 2018 · #19
yanjep schrieb:Ich möchte Deinen Freunden gewiß nicht zu nahe treten, aber manchmal werden Erzählungen über Reiseerfahrungenger ein bißchen "aufgepeppt".
Die "kostenpflichtigen" Roadblocks waren in Simbabwe bis vor kurzem durchaus Usus.
Nicht umsonst fahren die Shuttle-Busse von Botswana nicht über die Grenze, sondern die Gäste steigen vor dem Grenzposten aus und dahinter in ein anderes Fahrzeug, diesmal aus ZIM, wieder ein.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201202. Aug. 2018 · #20
GinaChris schrieb:Das Wechselgeld beim Rainforest waren bestimmt Bond-Notes, keine ZIM-Dollar, denn die gibts seit 2015 nicht mehr. 😉
Sehe ich auch so! 😉

Deswegen empfiehlt es sich unbedingt Dollarnoten in kleinen Scheinen dabei zu haben, denn außerhalb Simbabwe werden die Bond-Notes nicht anerkannt.

Die alten ZIM-Dollar verkaufen findige, fliegende Händler bündelweise als Souvenir an Touristen.

LG
Logi