ADaddicted_to_natureThemenstarter6 Beiträge · seit 201817. Juli 2018 · #1Hallo ihr Lieben,
wir haben uns nu ausgerüstet mit Tabletten 😎 . Die sollen wir einen Tag bevor in den Etosha fahren einnehmen, dann jeden Tag und weitere 7 Tage nach Rükkehr. Eine Freundin sagte nun, dass die auf den Magen schlagen und einem mitunter übel wird 🤢
Macht es da Sinn die Tabletten zum Abendessen zu nehmen? Finde es schade, wenn das Urlaubsfeeling drunter leidet, aber besser als Malaria 🤪
TRtravelNAMIBIA33,0k Beiträge · seit 200617. Juli 2018 · #2Hallo addicted_to_nature,
nicht, dass ich Arzt wäre, aber reist ihr demnächst nach Etosha.? Es fröstelt hier und die Wahrscheinlichkeit eine Mücke zu sehen ist so groß einzuschätzen, wie der Fund einer Stecknadel in der Namib. Es gibt schlichtweg meiner Meinung nach kein Malariarisko derzeit in Etosha. Die Einnahme und dann auch die Problematik "wann" dürfte sich damit eigentlich erledigen...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
ADaddicted_to_natureThemenstarter6 Beiträge · seit 201817. Juli 2018 · #3Hallo Christian,
wir sind erst Ende August im Etosha. Oh Gott was heißt den fröstelt 😄 ich wollte mir noch t-shirts kaufen, vielleicht switche ich nochmal um zu Pullovern 😄
Kann man das echt so sicher von der Temperatur aus beurteilen? Mmh ich denke ich wir werden dennoch auf Nummer sicher gehen und die Tabletten nehmen, zumal wir auch zu den victoria falls und zum Okavango wollen
Liebe Grüße noch aus Berlin 🙂
TRtravelNAMIBIA33,0k Beiträge · seit 200617. Juli 2018 · #4Oh Gott was heißt den fröstelt
ihr reist im tiefsten Winter!
Kann man das echt so sicher von der Temperatur aus beurteilen?
Na ja, bei Kälte gibt es keine/weniger Insekten. Das ist in Deutschland etc ja nicht anders.
Mmh ich denke ich wir werden dennoch auf Nummer sicher gehen und die Tabletten nehmen, zumal wir auch zu den victoria falls und zum Okavango wollen
Für Okavango durchaus das ganze Jahr über sinnvoll. Dann würde ich aber auch erst zu Beginn der Reise dorthin beginnen und nicht im winterlichen Namibia (wobei es - da kann ich Euch beruhigen, im Norden des Landes wärmer als im Süden ist).
Viele Grüße
Christian
MAMarcBerger16 Beiträge · seit 201717. Juli 2018 · #5Hi, man soll dieses Medikament sowieso grundsätzlich mit Nahrung zusammen einnehmen um die Resorption zu verbessern. Aber wie schon erwähnt ist eine Malariaprophylaxe in Etosha im Winter völlig unnötig. Erstens gibt es so gut wie keine Mücken und falls doch, dann ist die Chance eine mit Plasmodium zu erwischen nahe Null. Trotzdem natürlich nach der Reise bei grippalen Infekten den Arzt auf die Reise hinweisen. Malaria lässt sich heutzutage sehr gut behandeln.
Viele Grüße.
Markus
Apotheker
WAwaterlike873 Beiträge · seit 201417. Juli 2018 · #6Hallo,
wir waren im April/Mai im Caprivie und am Okavango und haben eine gute Vorsorge durch richtige Kleidung und Mückenschutz vorgenommen, keine Malariaprophylaxe. Wir haben 5 Stiche bekommen (und es hatte viel Wasser!) Malariamedikamente hatten wir als Standby dabei und nicht gebraucht... genau wie 2 Jahre vorher.
NENetti59847 Beiträge · seit 201518. Juli 2018 · #7addicted_to_nature schrieb:Hallo Christian,
wir sind erst Ende August im Etosha. Oh Gott was heißt den fröstelt 😄 ich wollte mir noch t-shirts kaufen, vielleicht switche ich nochmal um zu Pullovern 😄
Kann man das echt so sicher von der Temperatur aus beurteilen? Mmh ich denke ich wir werden dennoch auf Nummer sicher gehen und die Tabletten nehmen, zumal wir auch zu den victoria falls und zum Okavango wollen
Liebe Grüße noch aus Berlin 🙂
Guten Morgen,
wir waren letztes Jahr im August im Etosha. Meine Empfehlung = Zwiebellook. Morgens und Abends haben wir uns eine Fleecejacke übergeschmissen, tagsüber im T-Shirt geschwitzt.
Im Koffer waren Mütze und Handschuhe 😄 😄 nie gebraucht. Wenn du allerdings einen geführten Gamedrive im Etosha machen möchtest, die werden im offenen Wagen gemacht, dickere Jacke und Mütze einpacken. Dazu einen dünneren Schal/Tuch als Mundschutz. Es kann sehr staubig werden.
Also alles ganz easy
LG Netti
PS: Malariavorsorge haben wir nicht mitgenommen und ich kann mich an keine Mücke erinnern 😉
CAcamperfan235 Beiträge · seit 201618. Juli 2018 · #8Unser Tropenmediziner empfahl uns die Einnahme zusammen mit einem Glas Vollmilch sofern man sonst auch Milch trinkt und verträgt. Man solle nämlich die Tabletten eig mit einer eher fetthaltigen Mahlzeit einnehmen. Schwierig da wir zb keine fetthaltigen Brotaufstriche oder Wurstwaren essen und auch nicht ständig Rahm- oder Sahnesaucen....
Bei uns hats funktioniert, hatten keinerlei Nebenwirkungen.
ADaddicted_to_natureThemenstarter6 Beiträge · seit 201820. Juli 2018 · #9Vielen lieben Dank für eure vielen Antworten.
Also die Tabletten nehmen wir mit und entscheiden dann vor Ort.
Netti59, danke für den Tipp mit dem Tuch. Ich habe mir schon eine Schutzbrille aus dem Labor geliehen, falls es mal windig wird 😎
Für Unternehmungen etc machen wir uns Anfang August einen Plan, da bin ich mit den Prüfungen durch. Werdet also bestimmt dann nochmal von mir hören 😄
CAcamperfan235 Beiträge · seit 201620. Juli 2018 · #10Okavango und VF ist die Prophylaxe auf jeden Fall sinnvoll, da könnt ihr dann ruhig schon in Etosha anfangen. Ich persönlich halte nichts von stand by, da ich mir nicht zutraue eine Grippe oder sonstiges Unwohlsein von einer Malaria unterscheiden zu können und ich daher im Zweifelsfall eh zum Arzt gehe, der dann in der Regel die passenden Medikamente zur Verfügung hat.
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200620. Juli 2018 · #11camperfan schrieb:Unser Tropenmediziner empfahl uns die Einnahme zusammen mit einem Glas Vollmilch sofern man sonst auch Milch trinkt und verträgt.
... steht übrigens auch in der Packungsbeilage, dass die Einnahme der Tabletten in Verbindung mit Milchprodukten erfolgten sollte, um die Wirksamkeit zu erhöhen.
Gruß
Wolfgang
ADaddicted_to_natureThemenstarter6 Beiträge · seit 201821. Juli 2018 · #12camperfan schrieb:Okavango und VF ist die Prophylaxe auf jeden Fall sinnvoll, da könnt ihr dann ruhig schon in Etosha anfangen. Ich persönlich halte nichts von stand by, da ich mir nicht zutraue eine Grippe oder sonstiges Unwohlsein von einer Malaria unterscheiden zu können und ich daher im Zweifelsfall eh zum Arzt gehe, der dann in der Regel die passenden Medikamente zur Verfügung hat.
Ja das denke ich mir auch. Kaum kratzt der Hals ein bisschen oder man niest und zack bekommt man Panik 🙄 also lieber auf Nummer sicher gehen 😉