MAmapleThemenstarter6 Beiträge · seit 201804. Juli 2018 · #1
Hallo Zusammen!
Wir gehen Anfang August zum ersten Mal nach Namibia. Wir Übernachten in Lodges (meistens mit Abendessen). Unsere Route: Windhoek > Seriem > Swakopmund > Omaruru > Twyfeldfontein > Etosha > Waterberg > Windhoek. Dauer: 17 Tage (haben leider nicht mehr Ferien am Stück…)
Habe schon einige Tipps hier im Forum gefunden. Habe aber auch noch einige offene Fragen...
- Wir haben einen Ford Ranger 4x4 gemietet, wie sieht das aus mit dem Reifendruck? Muss ich den Reifendruck senken, wenn wir auf Schotter fahren und wieder Pumpen wenn wir auf Asphalt fahren? - Im Sossusvlei NP mit dem Auto bis zum Parkplatz oder lieber den Shuttel nehmen? Sicherheit? - Bezüglich Bargeld: Beim Tanken mit Kreditkarte oder mit Bargeld bezahlen? Literpreis? - Wie viel sollte man allgemein mitnehmen (auch für Lebensmittel)? Evt. vor Ort am Bankomat Bargeld beziehen?
Vielen Dank im Voraus
Freundliche Grüsse maple
TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201704. Juli 2018 · #2
Wir hatten einen Hilux. Sossusvlei sind wir durchgefahren . Ging lt unserem Fahrer problemlos. Bei uns hatte es gerade geregnet darum war der Sand fester. Aber uns wurde vorher von anderen Reisenden gesagt man könnte generell gut fahren. Reifendruck abgesenkt . Ich glaube sonst auch mal (D707) . Wieviel weiß ich nicht- war nicht der Fahrer.
Tanken haben wir immer mit Karte bezahlt. Trinkgeld dann in Münzen
Bargeld haben wir nichts mitgenommen sondern Vorort an Airport aus dem Automat geholt. Dann unterwegs . Da gibt es genug Möglichkeiten
Topobär5'479 Beiträge · seit 200904. Juli 2018 · #3
Auf Schotter bin ich meist mit 1,8bar unterwegs. Ist auch die Empfehlung meines Vermieters. Wenn die Asphaltstrecken nur kurz sind pumpe ich nicht wieder auf, sondern fahre lieber etwas langsamer.
Wenn Ihr schon einen 4x4 habt, solltet Ihr im Sossusvlei auch bis nach hinten fahren. Den Spaß sollte man sich gönnen und mehr als festfahren kann nicht passieren. Es musste noch niemand der sich festgefahren hat im Sossusvlei übernachten.
loeffel1'412 Beiträge · seit 201304. Juli 2018 · #4
Hallo maple,
August, das ist ja schon bald, da ist die Vorfreude bestimmt schon riesengroß 🙂 . Zu deinen Fragen:
maple schrieb: - Wir haben einen Ford Ranger 4x4 gemietet, wie sieht das aus mit dem Reifendruck? Muss ich den Reifendruck senken, wenn wir auf Schotter fahren und wieder Pumpen wenn wir auf Asphalt fahren?
Bei unserer letzten Tour hatte uns ein Tourguide einen Reifendruck von 1,8 bar empfohlen für alles (bis auf Tiefsand). Damit sind wir überall problemlos durchgekommen ohne den Druck in irgendeiner Form unterwegs zu verändern.
maple schrieb: - Im Sossusvlei NP mit dem Auto bis zum Parkplatz oder lieber den Shuttel nehmen? Sicherheit?
Das hängt davon ab, was ihr euch zutraut. Wenn ihr selber fahren wollt, würde ich den Druck abe rweiter absenken. Da gibt es aber mit Sicherheit Spezialisten hier im Forum, die dazu mehr sagen können. Wir sind damals mit dem Shuttle gefahren. Sicherheit: Ich gehe mal davon aus, dass ihr eure Sachen in der Lodge habet und das Auto leer ist. Wertsachen habt ihr dabei.
maple schrieb: - Bezüglich Bargeld: Beim Tanken mit Kreditkarte oder mit Bargeld bezahlen? Literpreis?
Meist kann man inzwischen mit Kreditkarte zahlen, Trinkgeld in bar. Literpreis ist auf jeden Fall günstiger als in Deutschland. Wir haben im April/Mai zwischen 12 und 13 Nam$ pro Liter Diesel bezahlt.
maple schrieb: - Wie viel sollte man allgemein mitnehmen (auch für Lebensmittel)? Evt. vor Ort am Bankomat Bargeld beziehen?
Wieviel ihr braucht, das hängt natürlich von euren Bedürfnissen ab. Bargeld-Erstversorgung am besten am Flughafen, da gibt es ATMs. Auch in jeder Stadt und an vielen Tankstellen gibt es ATMs, ebenso in Sesriem in der Sossusvlei Lodge. Ich würde immer soviel dabei haben, dass man auch mal eine Tankfüllung oder Lodgerechnung in bar zahlen kann, wenn Kartenzahlung aus irgendwelchen Gründen mal nicht funktioniert.
MAmapleThemenstarter6 Beiträge · seit 201806. Juli 2018 · #5
Vielen Dank für die prompten und hilfreichen Antworten... Dann werde ich am zweiten Tag eine Tankstelle ansteuern und den Reifendruck auf 1.8bar senken.. Die meisten Strassen sind ja sowieso Schotter (Seriem, Erongo, Etosha NP).
TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201706. Juli 2018 · #6
Ich denke das du nicht immer mit dem selben Reifendruck fahren kannst. Zumal nicht wenn du Sossusvlei durchfahren willst.
Da ist auch keine Tankstelle. Das musst du da vor Ort selber machen. Achte da drauf dass du beim Vermieter einen Kompressor mitbekommst . Wir haben auch nachgefragt sonst wäre der warscheinlich „vergessen“ worden . Man muss ja generell alles kontrollieren (bei uns fehlten auch ein paar andere Dinge)
- Wir haben einen Ford Ranger 4x4 gemietet, wie sieht das aus mit dem Reifendruck? Muss ich den Reifendruck senken, wenn wir auf Schotter fahren und wieder Pumpen wenn wir auf Asphalt fahren?
Ich fahre mit dem Reifendruck der im Herstellerheft bzw. im Türrahmen steht. Dieser wird von mir außer bei Tiefsand nicht verändert. Kenne keinen Namibier der auf die Idee kommen würde immer den Druck auf Asphalt/kein Asphalt zu verändern.
- Im Sossusvlei NP mit dem Auto bis zum Parkplatz oder lieber den Shuttel nehmen? Sicherheit?
Der Shuttle ist sehr teuer für die paar Kilometer. Wenn ihr gerne lauft, dann lauft (aber ein paar hundert Meter neben dem Fahrweg - ihr werdet dort schon Landschaft udn Ruhe genießen können). Ansonsten würde ich mit dem Auto fahren. Einfach Luft beim 2x4-Parkplatz ablassen und nach Rückkehr dort wieder aufpumpen.
- Bezüglich Bargeld: Beim Tanken mit Kreditkarte oder mit Bargeld bezahlen? Literpreis?
- Wie viel sollte man allgemein mitnehmen (auch für Lebensmittel)? Evt. vor Ort am Bankomat Bargeld beziehen?
Hierzu gibt es hunderte Threads. Ich persönlich würde einen Notgroschen/Treibstoffgeld in bar dabei haben und ansonsten alles mit Karte zahlen. So mache ich es zumindest jeden Tag hier. Du kannst selbst eine Packung Kaugummi im Supermarkt mit KK zahlen 🙂
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201109. Juli 2018 · #8
travelNAMIBIA schrieb:Ich fahre mit dem Reifendruck der im Herstellerheft bzw. im Türrahmen steht. Dieser wird von mir außer bei Tiefsand nicht verändert. Kenne keinen Namibier der auf die Idee kommen würde immer den Druck auf Asphalt/kein Asphalt zu verändern.
Ou man o man. 😗
Best Regards
Adolf
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Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
grob gesagt: 2/3 der Tanken weiterhin nur bar, 1/3 Karte
Da kann ich so nicht bestätigen. Sind gerade die "große Anfängerrunde" (ein Einheimischer nannte sie auch "Idiotenrunde") 😉 gefahren. Südlich bis Fish River, nördlich bis Etosha - und haben uns an die Hinweise gehalten, möglichst häufig zu tanken. Wir konnten - mit einer Ausnahme - immer mit Karte bezahlen. Aberr vielleicht liegt es daran, dass wir Gegenden bereist haben, wo viele - auch viele Touris - unterwegs sind ...
Nichts desto trotz sollte man natürlich immer darauf achten, ausreichend Bargeld dabei zu haben. Und Geldautomaten sind auch manchmal leer - oder (was uns auch passiert ist) sonntags nicht verfügbar ...
ich gehe davon aus, dass Du es also anders hältst. Ich habe weder Lust noch Zeit z.B. auf der Fahrt auf die Farm ständig irgendwas am Reifendruck zu machen: Erst Asphalt für 250 km, dann Schotter für 60 km, dann Asphalt für 120 km, dann Schotter für 120 km... da komme ich lieber ne Stunde früher an und genieße einen verfrühten Sundowner 🙂 Ich habe auch noch nie ein einziges Auto im Land gesehen, dass beim Übergang von Asphalt auf normal Schotterstraße am Straßenrand steht und Luft ablässt bzw. umgekehrt den Reifen pumpt.
Viele Grüße Christian
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Cruiser2'530 Beiträge · seit 201109. Juli 2018 · #11
Hier geht es aber nicht um nur kurze Strecken wie Du beschreibst sondern teilweise um sehr viel Gravel Travel auf meist schlechterem Schotter als das was Du fährst. Wenn ich micht richtig erinnere liegt die Farm wo Du immer willst, in der Gegend von Otjikondo und da fährt man fast nur auf dem roten feinen Sand.
Ist aber eigentlich auch egal, aber vielleicht solltest Du mal selber eine richtige Camping Tour fahren wie es viele Windhoeker tuen, dann lernst Du auch mal andere Leute kennen. 😈
Best Regards
Adolf
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Cananga274 Beiträge · seit 200609. Juli 2018 · #12
Vielleicht haben wir auf unseren vielen Reisen durch Südafrika und Namibia einfach nur Glück gehabt....wir haben wohl mal an der Tankstelle den Reifendruck kontrolliert, aber nie verändert, wenn wir von Teer auf gravel gewechselt sind, sind allerdings immer ein gemütliches Tempo gefahren.
Einen schönen Tag und Grüße aus dem Norden
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
ERErnst541'079 Beiträge · seit 201609. Juli 2018 · #13
Danke gebe ich auch noch meinen Senf dazu: 7000 Kilometer - KTP und Sossusvlei auf 1,6 abgesenkt - Sonst nur mit vorgeschriebenem Reifendruck gefahren. KEIN Reifenschaden. Ich dürfte wohl auch ein Glückskind sein 😄 . LG 🙂 Ernst
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201109. Juli 2018 · #14
Klar gibt es auch Glückskinder, aber auch solcher die mit geschredderten Reifen am Straßenrand stehen. 😗
Best Regards
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ERErnst541'079 Beiträge · seit 201609. Juli 2018 · #15
Hallo Cruiser! Da bin ich ganz bei dir. Natürlich kann man Pech haben, hängt auch davon ab, ob der Vormieter des Fahrzeuges irgendwo mit seiner Reifenflanke nicht pfleglich umgegangen ist. Da kann dann der beste Vermieter nichts dafür. Wohl aber, wenn er seine Fahrzeuge mit Reifen bestückt, die gerade mit Ach und Weh noch ein paar Kilometer halten. Mein Vermieter bestückt seine Fahrzeuge generell mit 10 Ply Reifen. Vermutlich hatte ich unter anderem deshalb noch keinen Reifenschaden. Und seien wir uns doch ehrlich, vorausschauendes fahren hat noch nie geschadet. Auch um der Reifen willen. LG 🙂 Ernst
n der Gegend von Otjikondo und da fährt man fast nur auf dem roten feinen Sand.
nö, Schwarzrand, in der Gegend von Helmeringhausen. Farm bei Otjikondo haben wir vor 4 Jahren verkauft (war aber auch bis vor die Haustür nur Asphalt).
Viele Grüße Christian
P.S. Der Reifendruck hat genau was mit Camping zu tun. Na ja, lassen wir es...
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MAmapleThemenstarter6 Beiträge · seit 201815. Juli 2018 · #17
Vielen Dank für die vielen Antworten...unsere Route wird etwa so aussehen wie im PDF markiert...📎 Namibia_1.pdf
ohne zu wissen, wie viele Tage Ihr wo seid, habe ich den Eindruck, bei 17 Tagen sieht die Runde, die Ihr Euch vorgenommen habt, gut aus. Ihr habt nicht überfrachtet und vernünftig geplant. Wenn Du die genauen Stationen und die Tage, die Ihr jeweils bleibt, noch verrätst, kommen sichen hier und da noch Tips.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
MAmapleThemenstarter6 Beiträge · seit 201816. Juli 2018 · #19
Hallo Karin, falls du noch einige Tips hast, würden wir uns riesig darüber freuen...
viel fällt mir dazu nicht mehr ein, außer dass Ihr sehr sauber geplant habt, keine Hetze, fast überall zwei Nächte. Toll, einfach genießen. 🤩
In Swakopmund habt Ihr zwar auch nur zwei Nächte, wenn Ihr trotzdem an einem Vormittag die Bootstour und an einem die Little Five Tour machen wollt, geht das, weil die nächste Unterkunft nicht allzu weit entfernt ist. Da kann man auch nach der Tour noch hin.
In Etosha würde ich mich mit einer Karte bewaffnet einfach allein auf den Weg machen, das geht prima und man kann seinen eigenen Turn fahren.
Rostock Ritz hätte für mich nicht sein müssen, ist aber natürlich eine nette Unterbrechung der Fahrt nach Swakopmund. Wir waren nur mal als Tagesbesucher da. Wenn Ihr aber so mehr Zeit für den Weg nach Swakopmund habt, würde ich vielleicht nicht die kürzeste, sonder diese Strecke nehmen: "Etwa 13 km nach dem Kuisebpass zweigt nach rechts die D1998 ab. Ihr fahrt auf der C14 zwei km weiter und biegt auf eine nummernlose Pad nach Norden ab zur C28. Sie ist permitpflichtig (Permit erhaltet Ihr im Büro im Sossusvlei) und führt durch eine verhältnismäßig wildtierreiche Landschaft, vorbei an den beiden Wasserlöchern Ganab (mit einem schönen Picknickplatz unter schattigen Bäumen) und Hotsas (mit einer Geierkolonie). Die gut ausgebaute C28 führt Euch nach Swakopmund und erlaubt Euch noch einen Abstecher in die Mondlandschaft und den Welwitschia-Drive (das Permit ist auch für diesen kleinen Abstecher gültig)." (Leider weiss ich nicht mehr, bei wem ich den Tip vor Jahren entnommen habe, sorry.)
In der Nähe von Twyfelfontein finden wir das Damara Living Museum noch lohnenswert und am Waterberg wandern wir immer gerne ein wenig.
Viel Spass und liebe Grüße. Lange hin ist es ja nun nicht mehr. Karin
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