Reisebericht

Allen Ernstens...

von Gromi · begonnen 13. Juni 2018 · 28 Teile

Teil 2114. Nov. 2018
Kurz vor 15 Uhr wurden wir im

Mesosaurus Camp

sehr freundlich empfangen und auf den Platz Nr. 4 geschickt

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Ein sehr schöner Platz an einem Schattenbaum

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mit einem riesigen Webervogelnest deren Bewohner uns unseren Aufenthalt nicht langweilig werden liessen. Die wussten genau, wie sie die "Es-wird-nicht-gefüttert-Regel" brechen konnten. Originalton Ernst "guck doch mal, wie die mich angucken"!

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Ich hingegen musste mich als Vogelscheuche nicht nur bei denen wieder einmal unbeliebt machen.
Nachdem wir uns installiert hatten, kletterte ich auf den kleinen Hügel hinter unseren Platz.
Eine gewaltige Landschaft geprägt von Köcherbäumen und Felsbrocke tat sich auf

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Zum Znacht war wieder einmal heimische Kost angesagt: Älplermagronen und Tomatensalat.
Bei einem Glas Rotwein bewunderten wir noch ein Weilchen das Mesosaurus-Scherenschnittpanorama

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und gingen bald einmal unter die Decke.
Am nächsten Tag hatten wir uns für die geführte Rundfahrt angemeldet. Pünktlich um neun trafen wir vor der Rezeption ein.

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Mit uns von der Partie waren noch zwei junge Schweizer Studenten. Wir mussten mit unseren Autos dem Führer hinterher fahren (einem jüngeren Mann, ich glaube er heisst Hendrik) welcher auf einem Geländetöff in Motocrossmanier vor uns her preschte und ständig auf uns warten musste, weil wir ja zu unseren gemieteten Fahrzeugen etwas mehr Sorge tragen mussten. Er zeigte uns das Grab eines um die vorletzte Jahrhundertwende gefallenen deutschen Kolonisten und die von seinem Vater in dessen Nähe gefundenen Mesosaurus-Versteinerungen

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Er erklärte die botanischen Besonderheiten der Köcherbäume, beschrieb uns die Entstehung der wie von spielenden Riesenkindern in freier Legomanier geschichteten Steinquaterhaufen

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hier ein Pudel

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da eine Quwietscheente
und versuchte aus einem dieser Gebilde eine Melodie heraus zu klopfen.

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Es gelang ihm so einigermassen.
Das alles dauerte eine knappe Stunde. Dann knatterte er mit seinem Töff zurück und liess uns alleine weiter schaue

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Wir hatten aber bald genug Steine gesehen und beschlossen noch rasch nach Keetmanshoop zu fahren.
Die Strasse führte uns an Steinmauern vorbei

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bis die fast wie eine Fata Morgana wirkende Skyline der Wüstenstadt auftauchte

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Im Shoprite kauften wir ein paar Kleinigkeiten und nahmen im "Lion" einen Imbiss. Natürlich hatten wir wieder viel zu viel Pommes bekommen und schafften die grossen Portionen nicht. Neben unserem Tisch hatten sich zwei Kinder aufgestellt, gerade so gross, dass sie über den Tisch blicken konnten, und starrten mit grossen Augen auf unsere Reste. Gerade als ich meinen in den Abfall werfen wollte hielt mich Ernst zurück und lies seinen Rest auch auf dem Tisch stehen. Beim hinaus gehen sahen wir, wie die beiden Kinder diese gierig verschlangen.
Auf dem Rückweg schauten wir noch rasch, der Neugierte halber, beim Giants Playground hinein
auch hier waren einmal sehr kreative Kräfte am Werk

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Pinocchio?

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Snoopy?

Am Abend liessen wir diesen steinreichen Tag mit einem Chili con Carne und einer Flasche Rotwein ausklingen.

Der nächste Morgen weckte uns mit strahleblauen Himmel und frischen 8°. Nach einem Eierundspeckfrühstück und Schwatz mit unseren netten Nachbarn machten wir uns auf in Richtung

Hobas
Nach dem Abzweig auf die D608 erwartete uns eine sensationell vielfältige Landschaft. Sie war geprägt durch
Weitsicht
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Canyons
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Kegelberge die es auf die Spitze trieben
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tierischen Trockenflüssen
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musikalischen Hinweisen
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Teil 2214. Nov. 2018
Wir überquerten gefährliche Bahnübergänge
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taten natürlich was uns geboten wurde
und da kam tatsächlich einer.

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Im Canyon Roadhouse kehrten wir für eine Rastpause ein

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und ich entdeckte nicht nur auf der Damentoilette erfreuliches

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sondern auch heimatlich anmutendes

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Gegen Drei am Nachmittag erreichten wir Hobas, durften uns den Stellplatz selber aussuchen
und fanden noch einen netten Aussenplatz

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Ansonsten empfanden wir die CS jedoch als ziemlich rummelig und riesig. Sie lud nicht unbedingt zum längeren Verweilen ein.
Die Ablution war sehr sauber und sah wir neu aus. Wir grillten uns zum Znacht feine Boerewors, Zwiebeln und Kartoffel, schwatzten noch mit den netten Nachbarn aus Lübeck und gingen halb Zehn in die Schlafsäcke.

Am nächsten Morgen, es war

Donnerstag, der 10. Mai,

nach Müesli und Tee machten wir uns auf zum Fish River Canyon. Auf dem Weg dahin sorgte eine leichte geistige Verwirrung meinerseits für Ernstens Heiterkeitsausbruch seinerseits. Dazu muss ich zu meiner Ehrenrettung gestehen, dass ich noch nie in meinem langen Leben leibhaftig an einem Canyon gestanden bin.
In meiner Vorstellung mussten wir ja erst einmal auf einen Berg hinauf fahren um dann in den Canyon hinab zu blicken zu können. Doch die Landschaft wurde immer flacher, nix Berge! Nachdem sich Ernst wieder eingerenkt und mich aufgeklärt hatte, konnte ich auch ein bisschen lachen. Peinliche Sache!
Der Blick in den Canyon war einfach grandios. Welch eine gewaltige Flusslandschaft! Da gab es nur sprachloses Staunen.

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Die Vormittagsonne zauberte mit Licht- und Schattenspielen nicht nur interessante Strukturen in die Landschaft sonder inspirierte uns ebenfalls zu einem schattenhaften Selfi

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An der Rezeption trafen wir noch einmal das Paar aus München und es gab wieder ein Rund zu berichten. Es ist immer wieder ein Phänomen, man fährt -zig Stunden durch einsame und menschenleere Gegenden und trifft doch immer wieder an den touristischen Hotspots bekannte Leute.
Doch bald mussten wir weiter. Auf der C12 fuhren wir neben der Eisenbahntrasse immer schön gerade aus.
Sahen beeindruckende Ingenieubauten

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und wurden vor deren Benutzern gewarnt

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Da es bereits Mittagszeit geworden war, kehrten wir im am Wege liegenden

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ein. Praktisch mitten im Nichts fanden wir eine gastliche Stätte deren Betreiber es an Kreativität nicht mangeln liessen

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Wir gönnten uns einen feinen Kaffee und einen ganz leckeren Apfelkuchen. Dann versorgten wir uns noch mit ausreichend Biltong und machten uns wieder auf den Weg.
An unserem nächstes Ziel in Aus gab es eine Mini Tankstelle und einen eben solchen Laden. Nachdem wir unser Gefährt betankt hatten wollten wir im Laden unter anderem auch unsere Bier- und Savannavorräte aufstocken. Die Vitrinen für diese Getränke waren aber mit Tüchern verhängt. Nun, wir dachten uns nichts dabei, schoben diese zur Seite und holten uns was wir brachten. Doch wir waren keine zwei Schritte weiter, kam die Chefin und nahm alles wieder aus dem Einkaufskorb und erklärte uns mit strengem Blick, dass es heute keinen Alkohol nirgendswo zu kaufen gibt, denn es war Auffahrt (oder Himmelfahrt) und da darf dieser in jeglicher Form nicht verkauft werden! So streng sind hier die Bräuche.
Wir schickten uns drein und verschoben alles auf den nächsten Tag.
Die C13 erwies sich als gut zu fahrende Sandstrasse und führte uns durch eine fantastische Landschaft.

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Wir erreichten unser Tagesziel

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gegen halb Fünf
und wurden sehr herzlich von Frau Oberholzer begrüsst und zu unserer CS begleitet.
Es gab drei CS neben einander aufgereiht, gleich hinter dem Farmhaus und dem Waschhüsli mit 2 Duschen und 2 WC

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einem gemütlichen Sitzplatz

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inklusive einem wunderbaren Panorama

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alles war sehr gepflegt und sauber.
Wir verpflegten uns noch mit einem kalten Buffet, bewunderten die fantastischen Farbenspiele der untergehenden Sonne

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Beobachteten noch die farmeigene Rinderherde, welche in appenzeller Naivkunstmanier dieWeide wechselte

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und gingen müde und dankbar für den erlebnisreichen Tag schon halb acht ins obere Stockwerk.

Also, meine lieben Mitfahrerinnen und Mitfahrer, das ist der momentane Stand der Dinge.
Es sei mir erlaubt den versprochenen Bericht über unsern Aufenthalt im Waschhüsli aufs nächste Mal zu verschieben.
Dann werde ich euch auch erzählen warum Sandkastenspiele nichts für Alpinisten ist, meine Brille Fielmannreif wurde und es uns immer noch zwischen den Zähnen knirscht, wie es sich in einem Wolkenkuckucksheim leben lässt und was "Abschied nehmen" real bedeutet.
Teil 2305. Dez. 2018
Die Zeit drängt, jetzt muss ich endlich einmal zum Schluss kommen, sonst kollidiere ich noch mit dem Christkind. Also dann, wer noch Zeit und Lust hat, bitte zur letzten Runde einsteigen und die Türen fest verschliessen, es wird zu guter Letzt noch stürmisch.

Am Freitag, den 11. Mai
nahmen wir Abschied von diesen schönen Fleckchen Erde. Es hatte angenehme 10° und wir machten uns, nach getaner Haus-und Hofarbeit, auf in Richtung Namibrand

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Da wir die bald einmal abzweigende Kultstrasse D707 im 2015 bereits kennengelernt hatten, verzichteten wir auf ein neues Abenteuer und fuhren auf der gut zu fahrenden C27 nach Betta.
Uns begegneten Gehörnte auf Futtersuche

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Und Geräderte, welche sich zu einem offensichtlich weit entfernten Ziel quälten

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Wir rätselten noch lange über deren woher und wohin, denn wir waren seit unserer Abfahrt an keinem Dorf oder Camp vorbei gekommen; und was diese Leute wohl antreiben mag, bei fast 38° in der prallen Sonne sich so zu martern.
In Betta machten wir einen Kaffeehalt und versorgten uns noch mit edlen Traubensaft.
Danach war's aber schon wieder fertig mit gut!

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Da nützte nichts von wegen rechts, mittig oder links zu fahren. Die C27 war durchweg katastrophal und wir kamen wieder einmal nur im gefühlten Schneckentempo voran.
Doch dann standen wir am Tor zum

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Volker hatte uns schon vorgewarnt; ab da gibt es nur einen Quasi-sozusagen-ungefähr-Pfad. Das Navi zeigt einen einsamen Pfeil im Niemandsland an. Hoffnungsvoll machten wir uns auf in Richtung

Family Hideout
und meinten, na irgendwann muss ja dann auch mal sowas wie ein Empfangsbüro kommen.

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In einer Baumgruppe kam ein grösseres Farmhaus in Sicht. Davor standen einige Autos und Leute. Diese winkten uns zu, wir winkten fröhlich zurück und fuhren weiter. Nach einer ganzen Weile, wir haderten schon mit unser Entscheidung, kamen wir wieder an ein nicht angeschriebenes Haus, hielten an, gingen hinein und standen in einem Wohnzimmer wo gerade eine südafrikanische Familie beim Mittagessen war. Sie erklärten uns, nicht gerade sehr freundlich, dass wir nicht die ersten waren, welche nach dem Büro gefragt hatten, aber so viel sie wüssten, gäbe es weiter hinten einen Campingplatz. Wir machten uns etwas peinlich berührt in diese Richtung auf den Weg der sich bald einmal teilte.

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Doch beim näher kommen wurde uns die Entscheidung auf wunderbare Weise abgenommen

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Die CS "Orion"

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idyllisch gelegen unter einem Schattenbaum mit Wind- und Sonnenschutz,
einem perfekt konzipierten Waschhüsli mit einer mustergültigen Abfallsammelstelle

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(Was bei uns die Frage aufwarf, ob es denn im Weiteren auch so vorbildlich getrennt wird?)
und einer Aussicht! Zum abliegen!

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hauseigener Düne

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und bewachten Wasserloch

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Kaum hatten wir uns installiert, fuhr eine junge Frau in einem kleinen Auto vor. Sie stellte sich als Mitarbeiterin der Parkverwaltung vor. Wir hätten uns in dem Farmhaus anmelden und eine Bewilligung für einen Selfdrive kaufen sollen. Sie knöpfte uns für diesen 600 N$ ab, sagte falls wir Hilfe brauchten, sollten wir uns ungeniert melden, wünschte uns einen guten Aufenthalt und machte sich wieder davon.
Mittlerweile hatte sich ein recht stürmischer Wind eingestellt und Ernst schaffte es mit Ach und Krach ein mehr oder weniger effizientes Feuer zu entfachen. Wir hatten das Gefühl, der unangenehme Wind kam von allen Seiten und der Windschutz nützte überhaupt nichts. Somit nahmen wir unsere Steaks zwischen zwei Toasts, füllten noch Zwiebelscheiben dazwischen. Mit Bier, Savanna und unseren Stühlen verzogen wir uns ins Innere des Waschhüslis.
Alsbald, es war schon gegen Acht, beendeten wir den Tag mit einem (kleinen) maltigen Bettmümpfeli.

Der Samstag empfing uns mit sehr frischen 5° und strahleblauen Himmel. Als erste machten wir uns auf zu einer morgendlichen Erkundungsfahrt.
Uns erwartete eine unendliche Sanddünenlandschaft

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Wir hielten Ausschau nach den Oryxen

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Na, wo laufen sie denn!?
Aber ausser ein paar ganz weit entfernten Grüppchen Oryxe, welche an diesem ausgetrocknete Gestrüpp herumknapperten

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sahen wir keine Tiere.
Am Mittag machten wir uns einen feinen Speckundeierbrunch und vertrödelten den Resttag. Da am Nachmittag sich wieder der Wind sehr stark machte, gab es zum Znacht "nur" ein Chili con Carne vom Gaskocher und eine Flasche Rotwein.
Und wieder brach die Nacht mit einem gewaltigen Sternenhimmel über uns herein. Es ist in Worten nicht zu beschreiben. Da meint man im All zu schweben. Das beflügelte mich zum einem wiederholten und wiederum kläglich gescheiterten Versuch, diesen zu fotografieren. Ich muss noch viel lernen! Demzufolge kein Bild.

Der neue Morgen brach mit schönen sehr kalten 4° und Raureif an. Dem geschuldet verlief das Einpacken ziemlich schnell und wir machten uns auf den Weg. Am Farmhaus meldeten wir uns ab. Die nette junge Frau wohnte dort mit einem ebensolch netten jungen Mann, welcher uns auch gleich noch den Reifendruck aufbesserte.
Nach der 11 km langen Sandpiste wurden wir freundlich verabschiedet

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und erreichten bald wieder die unverändert katastrophale C27

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In Sesriem
wurden wir auf der CS20 einquartiert

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Sie war schön am Rande des sonst sehr engen und vollen Platzes gelegen, mit freiem Blick auf die Sandwüste.

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In der nahe gelegenen Lodge meldeten wir uns für den nächsten Abend zum Dinner an und fuhren weiter um den Canyon zu inspizieren.
Dort waren wir nicht die Einzigen

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Im Canyon sahen wir, wie Wassers mit steter Kraft und Macht solche fantastische Steinlandschaften gehöhlt hatte.
Wir haben ja in der Schweiz auch gewaltige Schluchten, in denen aber immer noch wilde Bäche rauschen.
Doch hier war alles staubtrocken.

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ich musste viel Geduld aufbringen, um ein möglichst menschenleeres Foto zu schiessen
Zum Znacht assen wir in dem im Camp integrierten Restaurant. Ich eine feine Gemüseplatte und Ernst Poulet und Chips. Dazu ein kühles Bierchen.
Und um Acht war dann Lichter löschen.

Am nächsten Morgen war ab 5 Uhr allgemeine Tagwacht im Camp! Überall wurde lautstark und hektisch herum gewusselt. Man musste ja pressieren, um einen möglichst vorderen Startplatz in der Warteschlange zu ergattern. Wir liessen uns aber nicht beeindrucken und machten uns, nach einem gemütlichen Morgenmüesli und Kaffee so gegen 10.30 Uhr auf in Richtung Sussusvlei.
Niemand war am Eingang und an der legendären

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waren wir zuerst die Alleinigen

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doch Ernst gab nach ein paar gequälten Sisyphusschritten auf.

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Ich schaffte es noch ein Stückchen weiter. Doch als niemand kam, um mich mitzunehmen
gab ich auch auf und rutschte wieder hinunter.
Und siehe da, wer fuhr gerade auf den Parkplatz? - Mia und Walter, welche wir schon am Fish River Canyon getroffen hatten. Walter erstürmte wie ein richtiger Hochgebirgler den Berg und war schon gleich nur noch als kleiner Punkt zu sehen.
Teil 2405. Dez. 2018
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So sieht das ungefähr von unten aus, wenn da oben jemand steht.
Nach einem Austausch unserer bisherigen Erlebnisse setzten wir unsere Fahrt in Richtung Sussusvlei fort.
Auf einen perfekt asphaltierten Strasse durch das Tsauchabtal,
eskortiert von Sanddünen, erschaffen von dem grossartigen Künstlerteam "Sonne- Sand -Wind", vor dessen Ideenreichtum und Schöpferkraft alle berühmten Designer blass aussehen.

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Am 2x4 Parkplatz war dann Ende mit gut ausgebaut und es ging auf einer breiten Sandpiste mit Namen "Wühlkiste" weiter.

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Eine Idealspur zu finden war vergebliche Mühe und so schlingerten wir an eingebuddelten Campern (denen aber bereits Hilfe zuteilwurde) bis zum äusseren Parkplatz

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Nach einer Dreiviertelstunde mühsamen Laufens öffnete sich uns das Tal der toten Bäume.

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Andächtig betraten wir diesen mystischen Ort. Er war angenehm menschenleer.
So konnten wir diese meist fotografierten Bäume der Welt in aller Ruhe bewundern

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Hier einer dieser Shootingstars (der grosse dunkle, notabene)

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Teil 2505. Dez. 2018
Für den Abend hatten wir uns in der Sussusvlei Lodge zum Essen angemeldet. Diese wäre vom Campingplatz gut zu Fuss erreichbar, doch Ernst meinte, er wäre heute schon genug gelaufen, also fuhren wir hinüber. Man hatte uns auf der Terrasse einen 2er Tisch reserviert. Es war schon recht dunkel und die Temperatur war dementsprechend etwas sehr frisch. Als Beleuchtung brannte auf den Tischen je eine Kerze. War für ein romantischen Tete a Tete sicher gut gemeint, aber zum sehen was man auf dem Teller serviert bekam, völlig ungeeignet. So kühlte sich Ernstens Laune mit dem schnell kalt werdenden Essen entsprechend ab.
Aber er hat's überlebt. Denn am nächsten Morgen war ziemlich viel "Einsicht in die Notwendigkeit" gefordert!
Schon gegen Morgengrauen begann ein heftiger Sturm an unserem Camper zu rütteln. Ein scheuer Blick nach draussen zeigte uns waagerechte fliegende Sandbahnen. Einige Bodenzelte hatte es zusammen gelegt.
Viele Camper hatten schon gepackt und waren abgereist.

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Wir stiegen im Camper abwechselnd in unsere Kleider und sprinteten anschliessend ins Restaurant. Dort war man in aller Ruhe dabei den hereingewehten Sand von Tischen, Stühlen und Buffet zu wischen (solches war man sich hier schliesslich gewöhnt).
In der Hektik hatte ich vergessen, dass ich ja eine Brille trage. Somit wurde diese ein Fall für Fielmann. Sandstrahltechnik nennt man das wohl. Nach einem gemütlichen Kaffee machten wir uns dann auf den Weg.

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Der Sturm blies von links nach rechts und wir waren um das vor uns fahrende Auto froh. Konnten wir uns doch an dessen Stopplichtern orientieren.
In Solitär ass Ernst ein Sandwich, ich konnte mir aber ein Stück Apfelkuchen nicht verkneifen. Mit der Feststellung, dass dieser auch schon mal besser war.
Wir tankten unser Gefährt noch auf und nahmen zur Kenntnis, dass es vor knapp einen Monat hier das letzte Mal geregnet hatte.

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Bald kamen wir zum Abzweig

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Eine gut zu fahrend Schotterpiste, welche an sehr steilen Stellen, zu unserem grossen Erstaunen, sogar gepflastert war.

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Wir überfuhren den südlichen Wendekreis meines Sternzeichens

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und kamen über den gut ausgebauten Gamsbergpass zur C26 und zum Eingangstor nach

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und da war wieder einmal Ende mit Komfortstrasse.

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Wir quälten uns 18 Km über einen üblen Feldweg in Achterbahnmanier bis zur Farm.
Sie lag idyllisch eingebettet in einer wunderschönen Landschaft.

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Teil 2605. Dez. 2018
Hannelore und Frans begrüssten uns sehr herzlich und wir fühlten uns gleich heimisch.
Sie schickten uns zur CS1, oben am Berg unter einem Felsvorsprung gelegen mit einem grandiosen Ausblick

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Es war alles vorhanden:
ein Abgesandter des Empfangskomitees,

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für Ernst ein perfekter Hobbyraum,

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ein Freibad,

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einen Mitbewohner, der sich mit einem Klecks Joghurt bestechen lies

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und sich artig mit Kusshand bedankte

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Der nächste Tag war ausgefüllt mit:
(lt. Tagebuchoriginaltext) ich: Camper aufräumen, ausmisten, sortieren, Kleider ordentlich verpacken, Box für Hannelore füllen. Ernst: sonnen, duschen, sonnen, mit Nachbars schwatzen.
Also mit traditioneller einfacher Arbeitsteilung.
Diese hatten auch ihre Schuldigkeit getan und verschwanden in der Tasche.

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Am Abend grillten wir uns, sozusagen als Henkersmahlzeit, das letzte Shirlonsteak, assen das letzte Gemüse und tranken die letzte Flasche Rotwein.
Die Milchstrasse zeigte sich in voller Pracht und animierte mich doch noch einmal einen letzen Versuch zu wagen

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naja
Wir sassen noch lange am letzten Feuer

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Die Tatsache, dass das unsere letzte Nacht im Dachzelt sein wird und sich unsere Reise rasant dem Ende näherte, machte uns doch etwas wehmütig.
Habt ihr mal gezählt, wie viele Male ich "letzte" schreiben musste!!

Der neue Morgen begann etwas stürmisch mit angenehmen 15°. Nach Tee und Müesli packten wir zusammen.
Hannelore freute sich über unsere Übrigbleibsel. Diese wird sie an ihre Mitarbeiter verteilen.
Dann machten wir uns wieder zurück zur C26. Diese zeigte sich in Folge in einem sehr üblen Zustand.
Erst am Kuiseb Pass wurde es wieder besser

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Am Aussichtspunkt hielten wir an.
Dort hatte sich eine Gruppe Touristen um einen Camper versammelt. Als wir näher kamen stellte sich heraus, dass ein Schweizer Paar mit diesem am Hinterrad eine Panne hatte und er versuchte an das Reserverad heranzukommen, welches sinnigerweise! unter dem Fahrzeug befestigt war. Dieses gelang ihm schliesslich und er kam mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder hervor. Er hatte sich einen Hexenschuss eingefangen. Dann suchte er nach einem Wagenheber und fand einen, der höchstens kleinwagentauglich war. Mittlerweile war ein voll besetztes Safarimobil angekommen. Dessen Fahrerin, ein junge, zierliche Frau sprang heraus, fragte um was es geht, verschwand an ihrem Auto, kam mit einen High Lift Jack zurück, verscheuchte alle Hilfswilligen, holte erst mal Steine um die Vorderräder zu blockieren, löste routiniert die sehr verrosteten Radmuttern, wechselte das Rad, instruierte den Fahrer, wie er die Muttern noch mal kontrollieren musste, wischte sich die Hände mit Sand sauber und verschwand mit ihrer inzwischen etwas ungeduldigen Reisegruppe. Das ganze hatte höchsten eine Viertelstunde gedauert.
Ja, es gibt sie doch noch, die rettenden Engel!
Teil 2705. Dez. 2018
So kamen wir gegen 16 Uhr guter Dinge in Swakopmund im "Meikes Gasthaus" an

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wurden erst einmal freundlich vom Securitasmitarbeiter begrüsst

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und gleich darauf sehr herzlich von Meike und Klaus.
Wir durften Zimmer Nr.1 beziehen.

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Anschliessend liefen wir noch kurz im Städtli herum. Im "Kükis Pub" fanden wir noch einen freien Tisch und gönnten uns ein feines Znacht. Ernst kam endlich wieder zu seinen heiss geliebten Austern.
das sind die Reste!

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anschliessend verputzte er noch ein Steak! Ich begnügte mich mit einem bescheidenen aber sehr schmackhaften Salat mit Calamares.
Äusserst zufrieden und gesättigt liefen wir zurück in unsere Unterkunft.

Nach einer fast schlaflosen, von starken Gewittern durchzogenen Nacht, liessen wir es uns erst einmal bei eine reichhaltigen Frühstück gut gehen. Wir baten Meike uns für heute Abend im Kükis einen Vierertisch zu reservieren. Wir hatten uns mit Monika und Markus verabredet, sie wollten am Nachmittag ankommen und hatten schon bei Meike ein Zimmer gebucht.
Es regnete immer noch leicht und so zogen wir ohne Schirm wieder zur Stadtbesichtigung los, verweilten im Kultcafè Anton bei Kaffee und Kuchen und kamen dann völlig durchnässt wieder zurück.
Am Nachmittag trafen auch Monika und Markus ein. Wir liefen gemeinsam zum Kükis und verbrachten einen schönen Abend bei gutem Essen und viel "Gerede".

Für den nächsten Tag hatten wir schon im Voraus bei "Living Desert Adventure" eine "little 5 Tour" gebucht. Wir wurden pünktlich um 8 Uhr von Nico abgeholt und nachdem er noch weitere Mitfahrer eingesammelt hatte, ging es ab in die Wüste.

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Er erklärte uns anschaulich das Ökosystem der Namib

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und fand mit Unterstützung seines Kollegen diese und jene Wüstenbewohner

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z.B. diesen kleinen Kerl, welchen er aber nach dem Shooting schnell wieder in sein Sandloch zurück brachte.

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Diesem sah man jedoch die gute Fütterung durch die täglichen Tourguides an

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was ihn aber nicht hinderte wieder kräftig zuzulangen.

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Er erklärte uns, dass er das ausbuddeln einer weissen Witwe aus seinem Programm gestrichen hatte um deren Nestpflege nicht zu stören. Fanden wir lobenswert!
Nach einer rasanten Dünenfahrt, welche uns einen kleinen Adrenalinkick vermitteln sollte war's das schon und wir wurden um 13 Uhr an unserer Unterkunft wieder abgesetzt.
Für den Abend hatten wir über Meike im "Jetty" reservieren lasse. Wir wollten herausfinden, was an diesem so kultig war.
Es stürmte heftig

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Teil 2805. Dez. 2018
Da es noch Zeit hatte liefen wir bis ans Ende der Mole.

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Offensichtlich hatte jemanden dieses ernst genommen und war zurück gelaufen.

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Mit Monika und Markus verbrachten wir dann noch einen netten Abend im Jetty. Wobei wir unter'm Strich sagen müssen: hier war es uns viel zu gross, zu laut und zu teuer. Im Kükis hat es uns viel besser gefallen!
Dann fuhren wir mit einem Taxi nach Hause.

Am nächsten Morgen hiess es dann Abschied nehmen. Unsere beiden Freunde wollten noch ein paar Tage bleiben.
Wir packten schweren Herzens unsere Taschen, tankten unser Gefährt auf und machten uns gegen 10Uhr über die C28 und den Boshua Pass zurück nach Windhoek.
Der Rest ist schnell erzählt. Im "Tamboti" war dann ein- und umpacken angesagt. Wir füllten unsere dort deponierten Taschen und Koffer, packten alle von Magic Vibes geliehenen Campingutensilien wieder in eine Box. Sie würden diese dort bei Gelegenheit abholen. Am Abend liessen wir uns vom hausbekannten Taxi noch ins Joe's Beerhouse zum Nachtessen fahren und wieder zurück bringen. Dann fielen wir um 21 Uhr todmüde ins Bett.

Am Montag, den 21.Mai
fanden wir uns mit etwas Bauchweh um 9 Uhr bei Savanna ein. Wir zeigten den Schaden am Tressor, gestanden, dass wir nicht vollgetankt hatten und dass an einer Seite das Firmenlogo von Dornen zerkratzt war. Doch der Prüfungssexperte schaute nur nach dem Kilometerstand, den Campingutensilien und der Kühltruhe. Das war alles. Wir trödelten noch ein bisschen bis zu unserer Abfahrt um 10 Uhr herum. Dann brachten uns zwei Mitarbeiter von Savanna zum Flughafen, halfen uns noch unseren Gepäckkarren zu beladen, freuten sich über ein kleines Trinkgeld und wünschten uns einen guten Flug.
Der war es dann auch. Somit landeten wir am nächsten Morgen pünktlich um sieben in Zürich, wurden von unserm fürsorglichen Schwiegersohn in Empfang genommen und nach Hause gefahren.

Dort stand ich dann wie Falschgeld in meiner Küche herum.............................................................................................

wir kommen wieder!

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ALLEN ERNSTENS!

Somit, liebe Mitfahrerinnen und Mitfahrer, bin ich am Ende der Geschichte über unsere wundersame Reise durch Namibia und Botswana angelangt. Wer es bis hierher durchgehalten hat, bitte aussteigen.
Ich danke euch allen für eure Kommentare, Ergänzungen, Kritiken und Dankesbekundungen. Es hat mir viel Freude gemacht mit euch die Reise noch einmal zu erleben.

......................................DANKE.................................

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