Kurz vor 15 Uhr wurden wir im
Mesosaurus Camp
sehr freundlich empfangen und auf den Platz Nr. 4 geschickt
Ein sehr schöner Platz an einem Schattenbaum
mit einem riesigen Webervogelnest deren Bewohner uns unseren Aufenthalt nicht langweilig werden liessen. Die wussten genau, wie sie die "Es-wird-nicht-gefüttert-Regel" brechen konnten. Originalton Ernst "guck doch mal, wie die mich angucken"!
Ich hingegen musste mich als Vogelscheuche nicht nur bei denen wieder einmal unbeliebt machen.
Nachdem wir uns installiert hatten, kletterte ich auf den kleinen Hügel hinter unseren Platz.
Eine gewaltige Landschaft geprägt von Köcherbäumen und Felsbrocke tat sich auf.jpg)
Zum Znacht war wieder einmal heimische Kost angesagt: Älplermagronen und Tomatensalat.
Bei einem Glas Rotwein bewunderten wir noch ein Weilchen das Mesosaurus-Scherenschnittpanorama
und gingen bald einmal unter die Decke.
Am nächsten Tag hatten wir uns für die geführte Rundfahrt angemeldet. Pünktlich um neun trafen wir vor der Rezeption ein.
Mit uns von der Partie waren noch zwei junge Schweizer Studenten. Wir mussten mit unseren Autos dem Führer hinterher fahren (einem jüngeren Mann, ich glaube er heisst Hendrik) welcher auf einem Geländetöff in Motocrossmanier vor uns her preschte und ständig auf uns warten musste, weil wir ja zu unseren gemieteten Fahrzeugen etwas mehr Sorge tragen mussten. Er zeigte uns das Grab eines um die vorletzte Jahrhundertwende gefallenen deutschen Kolonisten und die von seinem Vater in dessen Nähe gefundenen Mesosaurus-Versteinerungen
Er erklärte die botanischen Besonderheiten der Köcherbäume, beschrieb uns die Entstehung der wie von spielenden Riesenkindern in freier Legomanier geschichteten Steinquaterhaufen
hier ein Pudel
da eine Quwietscheente
und versuchte aus einem dieser Gebilde eine Melodie heraus zu klopfen.
Es gelang ihm so einigermassen.
Das alles dauerte eine knappe Stunde. Dann knatterte er mit seinem Töff zurück und liess uns alleine weiter schaue
Wir hatten aber bald genug Steine gesehen und beschlossen noch rasch nach Keetmanshoop zu fahren.
Die Strasse führte uns an Steinmauern vorbei
bis die fast wie eine Fata Morgana wirkende Skyline der Wüstenstadt auftauchte.jpg)
Im Shoprite kauften wir ein paar Kleinigkeiten und nahmen im "Lion" einen Imbiss. Natürlich hatten wir wieder viel zu viel Pommes bekommen und schafften die grossen Portionen nicht. Neben unserem Tisch hatten sich zwei Kinder aufgestellt, gerade so gross, dass sie über den Tisch blicken konnten, und starrten mit grossen Augen auf unsere Reste. Gerade als ich meinen in den Abfall werfen wollte hielt mich Ernst zurück und lies seinen Rest auch auf dem Tisch stehen. Beim hinaus gehen sahen wir, wie die beiden Kinder diese gierig verschlangen.
Auf dem Rückweg schauten wir noch rasch, der Neugierte halber, beim Giants Playground hinein
auch hier waren einmal sehr kreative Kräfte am Werk
Pinocchio?
Snoopy?
Am Abend liessen wir diesen steinreichen Tag mit einem Chili con Carne und einer Flasche Rotwein ausklingen.
Der nächste Morgen weckte uns mit strahleblauen Himmel und frischen 8°. Nach einem Eierundspeckfrühstück und Schwatz mit unseren netten Nachbarn machten wir uns auf in Richtung
Hobas
Nach dem Abzweig auf die D608 erwartete uns eine sensationell vielfältige Landschaft. Sie war geprägt durch
Weitsicht
Canyons
Kegelberge die es auf die Spitze trieben
tierischen Trockenflüssen
musikalischen Hinweisen.jpg)
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Mesosaurus Camp
sehr freundlich empfangen und auf den Platz Nr. 4 geschickt
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Nachdem wir uns installiert hatten, kletterte ich auf den kleinen Hügel hinter unseren Platz.
Eine gewaltige Landschaft geprägt von Köcherbäumen und Felsbrocke tat sich auf
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Bei einem Glas Rotwein bewunderten wir noch ein Weilchen das Mesosaurus-Scherenschnittpanorama
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Am nächsten Tag hatten wir uns für die geführte Rundfahrt angemeldet. Pünktlich um neun trafen wir vor der Rezeption ein.
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und versuchte aus einem dieser Gebilde eine Melodie heraus zu klopfen.
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Das alles dauerte eine knappe Stunde. Dann knatterte er mit seinem Töff zurück und liess uns alleine weiter schaue
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Auf dem Rückweg schauten wir noch rasch, der Neugierte halber, beim Giants Playground hinein
auch hier waren einmal sehr kreative Kräfte am Werk
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Am Abend liessen wir diesen steinreichen Tag mit einem Chili con Carne und einer Flasche Rotwein ausklingen.
Der nächste Morgen weckte uns mit strahleblauen Himmel und frischen 8°. Nach einem Eierundspeckfrühstück und Schwatz mit unseren netten Nachbarn machten wir uns auf in Richtung
Hobas
Nach dem Abzweig auf die D608 erwartete uns eine sensationell vielfältige Landschaft. Sie war geprägt durch
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