Reisebericht

"Let's do it rustic..." - Kruger NP im April 2018

von Fortuna77 · begonnen 01. Juni 2018 · 25 Teile

Teil 101. Juni 2018
Liebe Formis,

eigentlich müsste dieser Bericht ja: "Low Budget durch den Krüger - Vol. 2" heißen... Schließlich hatte Markus im vergangenen Oktober die "low budget - Tour" alleine getestet und für gut befunden... 😉 😗 Aber ich glaube, das führt zu zuviel Verwirrung, trotz unterschiedlicher Foren! 😄

Doch nun von Anfang an:

Wie immer, haben wir auch für 2018 unsere Reisen mit langem Vorlauf geplant und gebucht! 😉 Anfang Februar erwähnte ich dann mal beiläufig zu Hause, dass ich noch 8 Tage Urlaub für 2018 verplanen könne - außerdem ließ ich wohl unbedacht so Worte wie "S.A." und "Wildcard" fallen... 🙄 Und schon schnappte die Falle zu! 😈 Markus war Feuer und Flamme und durchforstete das Internet nach Flügen etc.!

Bald war klar, an einem Dienstag Abend soll es losgehen und der Rückflug war für den Samstag drauf geplant. Somit hätten wir 10 Nächte vor Ort - nicht besonders viel, doch es reichte aus, um die Idee in die Tat umzusetzen. Bereits am nächsten Wochenende buchten wir die Flüge, noch bevor mein Urlaub überhaupt eingetragen und genehmigt war... 😣 😗

Damit sich das Budget, dieser spontanen Afrikareise, im Rahmen hält, entschieden wir uns dazu, dieses Mal die einfachsten Unterkünfte in den Camps zu buchen. Markus hatte auf seiner 2,5 wöchigen Tour im Oktober ganz gute Erfahrungen damit gemacht - warum sollte das nicht auch zu zweit gut klappen?!

Wer sich also von Gemeinschaftswaschräumen und - küchenblocks nicht abschrecken lässt, der kann für einen Kurztripp in den Kruger (und etwas Panoramaroute) gerne mit aufspringen... 😉

Hier unsere Stationen:
17. - 18.04.: Thokozani Lodge, White River
19. - 20.04.: Tamboti Tented Camp
21. - 22.04.: Letaba Rest Camp
23. - 24.04.: Balule Satellite Camp
25. - 28.04.: Lower Sabie Rest Camp

Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass sich eine weitere Nacht reingeschmuggelt hat... 😎 Aufgrund der Air France Streiks im April, wurden wir 2 Wochen vor Abflug angeschrieben, dass wir kostenlos umbuchen können. Dienstag und Mittwoch waren als Streiktage vorgesehen und da wir die Gefahr nicht eingehen wollten, an einem Dienstagabend in Paris zu stranden und nicht weiterzukommen, buchten wir auf den Montag um! Besondere Ereignisse erfordern schließlich besondere Maßnahmen... 😛

Soviel als Intro,
im nächsten Teil geht's dann los!

Liebe Grüße,
Nadja
Teil 201. Juni 2018
16./17.04.2018 - Anreise und Ankunft in der Thokozani Lodge

Es ist ein ganz normaler Montag - also, natürlich nicht ganz normal, denn schließlich fliegt man nicht jeden Montag nach S.A.! 🤩 Meine Tasche hatte ich am Wochenende gepackt, während Markus noch arbeiten musste. Dafür arbeite ich heute noch, so dass er in Ruhe packen kann... 😗

Unser Air France Flug (durchgeführt von Hop) startet erst um 20:35h ab Düsseldorf nach Paris, so dass wir in aller Ruhe mit der S-Bahn zum Flughafen fahren können. Ohne Verspätung oder sonstige Probleme landen wir eine gute Stunde später in Paris. Lediglich die kurze Umsteigezeit von 1,5 Stunden, bereitete uns im Vorfeld Kopfzerbrechen... Der Flughafen Charles de Gaulle gilt schließlich als berühmt, berüchtigt... 🙄 😣 😗

Lange Rede, kurzer Sinn... Vier Augen sehen mehr als zwei oder wie auch immer, auf alle Fälle erreichen wir rechtzeitig das Terminal 2E, von dem aus der A380 nach Johannesburg startet. Warum wir jedoch zwischenzeitlich als Transferpassagiere zu Fuß einen Parkplatz überqueren mussten/konnten, verstehen wir bis heute nicht. 😕

24 Stunden vor Abflug hatte Markus für uns einen Economy Platz im Oberdeck reservieren können. Wir erhofften uns davon, dass es in der Nacht etwas ruhiger sein würde und es ist auch wirklich angenehm. Das Essen schmeckt sogar recht gut und der Service unauffällig ruhig. Trotz der Sitzplätze in der Mittelreihe empfinden wir den Flug als angenehm und so verschlafe ich (zum Leidwesen von Markus) den meisten Teil der Reise... 😗

Pünktlich um 10.00 landen wir in Johannesburg, verlassen so schnell wie möglich den Flieger und stehen gar nicht mal so lange an der Immigration an. Auch die Reisetaschen kommen schnell und nach etwas Wartezeit bei Hertz erhalten wir die Schlüssel und sitzen bereits um zwanzig nach elf in unserem Toyota Corolla! Juhuuuu!!! Es kann losgehen...

Über die, uns bereits bekannte Strecke, N12 und N4 fahren wir ca. 350 Kilometer bis zum ersten Etappenstopp dieser Reise.
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Bei Milly's Trout Store machen wir eine kurze Pause, suchen die Toiletten auf, vertreten uns ein wenig die Beine, begutachten die Auslagen im Farmstall und kaufen noch schnell eine kalte Cola, bevor es weitergeht.

Mal wieder wählen wir die Strecke N4 über Waterfall Boven, da wir einen Abstecher über Kaapsehoop zu den Wildpferden machen wollen. 😎
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Leider gibt es auf dieser Strecke eine große Baustelle, die uns einiges an Zeit kostet und somit wird die Strecke für den Rückweg schon mal ausgeschlossen... 😣
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Blauer Himmel, Sonnenschein - die Bilder täuschen etwas, die Temperaturen liegen während der ganzen Fahrt bei knapp unter 20 Grad. Da ist es ja sogar in Deutschland wärmer! 😄
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Schon bald stehen die obligatorischen Warnschilder am Straßenrand...
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... und kurz drauf setzt auch der Nebel ein. 😮
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Die Temperatur fällt innerhalb weniger Minuten auf 15 Grad - das dritte Mal fahren wir nun diese Strecke und jedesmal erleben wir schlechtes Wetter und einen Temperaturabsturz. Ich frage mich, ob es Leute gibt, die sich freiwillig länger hier aufhalten?!
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Von den Pferden ist nix zu sehen und bis nach Berlin zieht es uns heute auch nicht mehr... 😉
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Erst als wir den Ort verlassen und die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, entdecken wir zwischen den Bäumen eine Stute mit Fohlen. Leider so versteckt, dass nur immer nur einer komplett auf's Bild passt. 😣
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Für die letzten 55 Kilometer benötigen wir noch eine knappe Stunde und erreichen um kurz vor vier die Thokozani Lodge in White River.
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2013 haben wir dort schon mal übernachtet, bei unserer ersten (alleine geplanten) Reise nach S.A. Von daher kennen wir die Gegebenheiten vor Ort und es war auch kein Problem gewesen, kurzfristig von einer auf zwei Nächte umzubuchen.

Holger sowie die beiden Hunde, Carla und Ben, begrüßen uns, als wir auf den Hof fahren. Statt des gebuchten Doppelzimmers erhalten wir die Schlüssel zu dem Familienzimmer "Warthog". Uns ist es gleich, wir haben nun zwar etwas mehr Platz, aber am Wichtigsten ist uns ein Kühlschrank im Zimmer, da wir unsere Einkäufe vor der Einfahrt in den Krüger erledigen wollen.

Von daher fahren wir recht bald, nach dem Ausladen und vorm Dunkelwerden, wieder in die Stadt zurück. Ziehen Geld, kaufen Biltong, besorgen eine neue Telefonkarte und stocken unsere Vorräte im Pick&Pay sowie im dazugehörigen Liquid Store auf.

Das Abendessen hatten wir vorab für sieben Uhr in der Lodge gebucht (bei vorheriger Reservierung ist dies möglich), damit wir den ersten Abend entspannt angehen lassen können und nicht mehr in der Dunkelheit fahren müssen. Zur Vorspeise gibt es einen griechischen Salat, danach Straußenfilet mit Kartoffeln sowie Bohnen im Speckmantel und zum Nachtisch noch Apfelkuchen mit Sahne! 😁 Dazu Savanna für mich und Bier für Markus. Herrlich! Satt und glücklich fallen wir kurz drauf ins Bett und schlafen unmittelbar (um halb neun (!)) ein. 😗

gefahrene Kilometer: 361
Teil 301. Juni 2018
18.04.2018 - Unser (fehlender) Teil der Panoramaroute

Gut ausgeschlafen, werden wir um sieben Uhr wach und machen uns erstmal einen Tee und genießen die Ruhe des Morgens.

Hier noch ein paar Bilder der Lodge...

Unser Zimmer im linken Teil des Hauptgebäudes
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Aussicht in den Garten
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Der Pool
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Der rechte Teil des Hauptgebäudes, mit Eingang zur Bar und zum Frühstücksraum
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Das Frühstück haben wir für halb neun mit Holger vereinbart. Es gibt frisches Obst mit Joghurt und Brot mit Käse und Aufschnitt, auf Eierspeisen verzichten wir...

Anschließend machen wir uns, bei angenehmen 18 Grad, auf den Weg zurück nach White River und von dort über die R537 zum Pinnacle Rock. Ursprünglich wollten wir nach der ersten Nacht direkt weiter in den Kruger fahren, durch die Umbuchung haben wir nun eine weitere Nacht vor Ort gewonnen. Da wir bereits zweimal an der Panoramaroute waren und schon einiges gesehen haben (Bourke's Luck Potholes, die Three Rondavels sowie diverse Wasserfälle), wollen wir uns nun auf Punkte konzentrieren, an denen wir bisher aufgrund von Wetterwechseln und/oder Nebel bis dato nicht viel gesehen haben... 😣 Außerdem steht der noch recht neue Graskop Gorge Lift auf dem Programm. 😎
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Für den Pinnacle hatte die Zeit bisher noch nie gereicht oder das Wetter war auf dem Rückweg umgeschlagen, so dass wir ihn bisher ausgelassen haben. Umso schöner ist es, dass heute die Sonne scheint und der Himmel klar ist. 🙂 Zudem treffen wir nur 2-3 weitere Autos auf dem Parkplatz an. Wir zahlen die R30 Gebühr und machen uns auf den Weg zu den verschiedenen Aussichtspunkten.
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Die Umgebung ist richtig schön, der Pinnacle liegt im Morgenlicht vor uns und wir sind happy und genießen die Aussicht.
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Es gibt kleine Wege, die zu verschiedenen Aussichtspunkten führen.
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Wir spazieren ein wenig hin und her, erfreuen uns an den Blumen und der schönen Aussicht und erste Tiersichtungen gibt es auch! 😄
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Leider etwas weit entfernt, in der Schlucht entdecken wir Dassies/Klippschliefer und Vervet Monkeys/südl. Grünmeerkatzen einen Samango Monkey/Diadem- oder Weißkehlmeerkatze. (Vielen Dank, Maddy und Sascha! 🙂 )
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Ein letzter Blick auf den Wasserfall und in die Ebene, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.
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Nur wenige Kilometer später erreichen wir God's Window - ja, hier waren wir in der Tat schon mal gewesen - allerdings sind wir damals noch nicht einmal ausgestiegen, da es so nebelig war... 🙄
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Erneut werden R30 fällig und wir dürfen unseren Toyota auf dem Parkplatz abstellen. Hier sind auch schon direkt mehr Touristen vor Ort und somit wuseliger... 😗
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Tatsächlich ist der Himmel (noch) so klar, dass wir auf das Lowfeld schauen können ! 🙂
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Wir freuen uns, dass wir im dritten Anlauf endlich mal ein wenig mehr sehen, allerdings fanden wir die Aussicht am Pinnacle sogar schöner...

Vielleicht liegt es jedoch auch daran, dass es von Minute zu Minute diesiger wird? 😐
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Nichtsdestotrotz machen wir uns auf den Weg hoch zum Rainforest. Zu Anfang geht es etliche Stufen hoch...
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... oben angekommen, führen Holzstege durch den Wald, immer wieder unterbrochen durch Felsbrocken, die umrundet oder überquert werden müssen.
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Wir erleben auf einmal eine ganz tolle und andere Atmosphäre und kommen uns wirklich ein wenig so vor, als wären wir im Urwald.
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Gott sei Dank, habe ich für diese "Expedition" das richtige Schuhwerk an! 🤪 😛
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Markus hingegen ist der Krise nah' und sieht mich schon mit bandagiertem Fuß, den Rest des Urlaubes auf dem Beifahrersitz sitzen! Was bei der anstehenden Fahrt durch den Kruger ja gar nicht so aufgefallen würde... 🤪

Ich spiele das Ganze runter - achte aber trotzdem ein wenig mehr als sonst auf den Weg. 😗
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Oben angekommen, sehen wir, dass die Sicht durch ein Feuer im Lowfeld zusätzlich getrübt wird. 😕
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Lange währt unserer Aufenthalt dort oben also nicht und wir machen uns (vorsichtig) wieder auf den Rückweg über die rutschigen Steine.

Der Blick auf den Parkplatz und die Souvenirstände
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Dort angekommen, schiele ich natürlich auf die Auslagen und entdecke u.a. einige Holzfiguren... So welche wollte ich doch immer schon haben... 😊 Unser Interesse bleibt natürlich nicht unentdeckt und eine tüchtige "Geschäftsfrau" macht mir direkt einen guten Preis. Statt der ausgezeichneten R380 möchte sie nur R200 von mir haben. Da können wir natürlich nicht "nein" sagen! 😉

Am "God's Window Café" ist noch kein großer Andrang - auch wir haben noch keinen richtigen Hunger und machen uns auf den Weg zum 1,3 Kilometer entfernten Wonder View.
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Es ist kein Eintritt fällig, am Rande des Parkplatzes sitzen allerdings auch hier ein paar freundliche Damen und bieten ihre Waren an.
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Die Sicht wird ebenfalls durch den aufsteigenden Rauch getrübt und wir können den Kruger nur erahnen - aber allzu lange müssen wir ja nun nicht mehr warten, bis wir endlich wieder dort sind!
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Hier noch ein Foto unseres schicken Flitzers:
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Für unsere bisherigen Touren in S.A. haben wir (mit Ausnahme der "Mutter-Kind-Tour" im Okt/Nov 17) immer eine Corolla Klasse gebucht und sind damit auch prima klar gekommen. Für zwei Personen würde sicherlich auch ein kleineres Auto reichen, aber uns ist es wichtig, dass wir das Gepäck möglichst im Kofferraum unterkriegen und somit nix Spannendes auf dem Rücksitz rumliegt... 😗

Fortsetzung folgt
Teil 402. Juni 2018
18.04.2018 - Teil 2 - Graskop Gorge Lift & MacMac Pools

Der Wonder View soll an diesem Tag der nördlichste Punkt unserer Panorama Tour sein. Bourke's Luck Potholes haben wir bereits zweimal (bei gutem sowie bei schlechten Wetter besucht) und der Three Rondavels Lookout Point ist zwar wunderschön, uns jedoch für diese Tour zu weit entfernt. Außerdem gibt es auch noch "neue" Dinge zu entdecken und somit fahren wir zurück in Richtung Graskop. Gerne hätten wir dort ja ein erstes Formi-Treffen angestoßen, doch wie wir im Forum verfolgt haben, hatte Formi "Graskop" gerade kurz zuvor seine Zelte in Graskop abgebrochen und seine Rundreise gestartet... 😉
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Also geht es auf direktem Weg zum neuen Graskop Lift, der erst Ende letzten Jahres in Betrieb genommen wurde. Für den Besuch der Plattform werden pro Person R20 fällig, für die Liftabfahrt und den Rundweg durch den Wald nochmal R175 pP.

Während Markus unsere "Multi Tickets" im super modernen Empfangsbereich kauft, mache ich bereits ein paar Bilder.
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Mit einem gläsernen Aufzug geht es 51 Meter in die Tiefe (und wenn man Glück hat, auch wieder hinauf 😄 ). Unten im Wald angekommen, befindet sich ein ca. 600 Meter langer, interaktiver Trail, der über Holzstege und Hängebrücken zwischen den Bäumen und am Wasserfall vorbei führt.

Hier mal eine kleine Übersicht zur Info:
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Besonders nett ist der Hinweis zum Notausgang! 😄 🤪

Viel zu schnell geht es die 51 Meter hinab... Es ist schon ein tolles Gefühl, in den Wald "einzutauchen".
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Unten angekommen, fühlen wir uns erneut, wie in einer anderen Welt.
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Alle paar Meter gibt es Infotafeln o.ä. zu der Tier- und Pflanzenwelt. Schade ist es nur, dass wir kaum Vögel, Tiere und Insekten zu Gesicht bekommen... 🤨
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Wie ihr sehen könnt, habe ich vor diesem Programmpunkt "schuhtechnisch" stark aufgerüstet!
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Aber auch diese Schuhauswahl erzeugt bei Markus nur Kopfschütteln. 😄 Tja, er muss mit dem Anblick während der nächsten Tage leben! 😛 Viel mehr Auswahl ist nicht mehr im Koffer - sonst hätten am Flughafen in Düsseldorf wohl auch nicht nur 16,5 kg auf der Uhr gestanden... 🤪 😎 😗
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An der Butterfly-Bar ist leider auch nix los... 😐
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... und somit kommen wir schon nach einer Stunde wieder am Lift an und es geht wieder hoch auf die Plattform.
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Ein Blick runter: 😵
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Insgesamt ist es ein sehr schön angelegtes Ausflugsziel, dem auch ein Café sowie Souvenirshops und Galerien angeschlossen sind, welches man ansteuern sollte, wenn man dort unterwegs ist!
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Da es erst kurz nach zwei ist, steuern wir auf dem Rückweg nach White River noch die MacMac Pools an (die Falls kennen wir bereits). Badesachen haben wir extra eingepackt, doch irgendwie traut sich das Thermometer nicht, die 20 Grad Marke zu knacken. 😕 Warum ist das eigentlich immer so?! Wenn man keine Möglichkeit zur Abkühlung hat ist es heiß und andersrum ist es kalt... Dies sagt auch die Wettervorhersage auf unseren Handys für die kommenden Tage so voraus! 🙄

Egal, jetzt sind wir vor Ort, dann wollen wir uns die Pools auch ansehen... R40 werden für uns beide fällig, allerdings erhalten wir hier nicht mal mehr eine Quittung. 😛
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Mit uns trifft nur ein weiteres Paar ein, ansonsten ist der Park- und Picknickplatz wie verwaist. 😗 Wir können uns aber bildlich vorstellen, wie es hier wohl am Wochenende bzw. bei gutem Wetter zugeht. Ein wirklich schönes Plätzchen - warum lässt uns heute nur die Sonne im Stich?! 🙁

Ich lasse es mir nicht nehmen und wate zumindest mit den Füßen durch's Wasser und erkunde die glitschigen Pools.
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Markus bewegt sich dagegen etwas eleganter "über" das Wasser und behält trockene Füße. 😛
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Wir machen uns rechtzeitig auf den Rückweg, denn kaum auf der Hauptstraße angekommen, regnet es plötzlich wie aus Eimern!
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Ein paar Kilometer weiter hört der Schauer jedoch schon wieder auf und in White River hat es lt. Holger gar nicht geregnet. Allen Temperaturen zum Trotz, springt Markus in den Pool - ich kann mich nicht dazu durchringen und erkunde lieber den Garten.
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An einen Hadeda Ibis/Hagedasch kann ich mich ranpirschen.
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Die anderen Vögelchen sind einfach zu flink und somit müssen die Pflanzen und Blumen herhalten... 😉
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Zwischen den Bananenstauden fliegen kleine Nektarvögel hin und her - doch sie halten sich zu versteckt. 😐
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Zumindest diese Kurrichane thrush/Rotschnabeldrossel kann ich auf ein Foto bannen. 🙂
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Mit den ganzen bunten Blümchen müssen wir uns in Zukunft dann wohl auch nochmal näher mal beschäftigen. Erstmal bin ich froh, dass ich bei den Vögeln mittlerweile einigermaßen klar komme... 🙄 😣 😗 Aber auch da ist noch viel Luft nach oben, merke ich hier jeden Tag!!! 😄 😄
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Da wir mittlerweile Hunger haben und auch noch mal beim Spar nach dunklem Brot schauen wollen (welches der Pick&Pay am Vortag nicht im Programm hatte), fahren wir gegen fünf in den Ort. Leider ist auch im Spar nichts zu holen - schade, in den letzten Jahren haben wir immer dunkles Brot kaufen können, nachdem wir uns während der ersten beiden Urlaube durch das Toast gequält haben. 😐 Na ja, die paar Tage werden wir auch mit Toast zurecht kommen!

Wir ergattern einen der letzten Tische im Ocean Basket und wundern uns, warum an einem Mittwoch Abend so viel los ist?! 🙄 Irgendwann lassen wir unsere Blicke schweifen und erkennen, dass an allen Tischen Asiaten sitzen. Anscheinend sind wir mitten in eine asiatische Reisegruppe gestolpert... 😄

Wir bestellen eine Tomaten-Fischsuppe sowie Maki-Röllchen zur Vorspeise und teilen uns dann die Fischplatte für 2 Personen. Mmmh... Auch wenn es sich um eine Kette handelt, sind wir mit dem Essen im Ocean Basket bisher immer gut gefahren.

Auf dem Rückweg tanken wir noch schnell, damit es am nächsten Morgen ohne Umweg, direkt in den Kruger gehen kann.

Wir trinken ein letztes Bier im Garten und krabbeln um neun in unserer "Himmelbett". Warum nutzt man Moskitonetze eigentlich immer, wenn sie da sind?! Die nächsten Tage muss es doch schließlich auch ohne gehen... 😄

Leider schlafen wir beide in dieser Nacht nicht so gut, sind oft wach und träumen schlecht. Vielleicht ist es jedoch auch nur die Aufregung - was werden die nächsten Tage wohl bringen?!

Gefahrene Kilometer: 208
Teil 502. Juni 2018
19.04.2018 - Von White River geht's durch den Kruger zum Tamboti Tented Camp

Der Wecker klingelt um sechs, wir haben am Vorabend mit Holger das Frühstück für sieben Uhr ausgemacht. Da wir mit einer langen Strecke bis zum ersten Camp starten (ca. 225 Kilometer, davon 190 im Kruger), wollen wir uns früh auf den Weg machen, da wir mit einer Fahrzeit von 8 - 10 Stunden rechnen.

Noch vor dem Frühstück mache ich noch ein paar Bilder von den Strelitzien im Garten.
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Die Taschen werden gepackt und um sieben stehen wir frisch geduscht am Frühstückstisch. 🙂 Dieses Mal sind bereits zwei Südafrikaner dort, die anscheinend beruflich in der Ecke sind. Erneut verzichten wir auf Eierspeisen, lassen uns jedoch das Obst mit Joghurt und die Käsebrote schmecken.

Dann heißt es Abschied nehmen, wir laden ein und verabschieden uns von Holger und Petra. Bereits um viertel vor acht sitzen wir im Auto - die Sonne scheint, doch das Thermometer zeigt nur 16 Grad an.
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Wir wollen über das Numbi Gate einfahren und somit führt längste Teil des Weges entlang der R538 in Richtung Hazyview.

Hier ein paar Impressionen der Strecke:
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Kurz vor der Einfahrt zum Kruger sehen wir einen überfahrenen Hund am Straßenrand liegen. 😐 Mmh, auf diese Sichtung hätte ich verzichten können... 🙁

Nach einer guten halben Stunde Fahrzeit sind wir dann am Gate! Juhuuuu!!!! Endlich wieder im Kruger (schließlich war mein letzter Aufenthalt dort bereits fast zwei Jahre her...). 😉
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Es ist kaum etwas los und somit geht das Einchecken schnell... Wie immer schließen Markus und ich Wetten ab, welches Tier wir zuerst sehen werden. Warthog und Impala sind da meist bei einem von uns dabei... 😉

Mit dieser "Erstsichtung" hätten wir jedoch nicht gerechnet... 😄
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Eine Giant blind snake/Blindschlange kreuzt die Fahrbahn.

Dieser Kite/Gleitaar kämpft aufgrund des Windes mit dem Gleichgewicht, pendelt sich jedoch bald wieder ein.
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Unser erstes Ziel ist das nahe am Gate gelegene Pretoriuskop Camp, wo wir kurz die Toilette aufsuchen und uns (mal wieder) eine Kruger Mappe kaufen.

Ca. 200 Meter vor der Einfahrt sehen wir links etwas im Gebüsch und finden tatsächlich eine halbstarke Hyäne. 😘
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Sie ist alleine unterwegs, verrichtet im hohen Gras ihr Geschäft und verzieht sich dann wieder in die Büsche.

Einfahrt Pretoriuskop Restcamp.
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Den nächsten Halt machen wir am Wasserloch Shitlhave
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Dort treffen wir auf einige Impalas und etliche Wasserböcke mit reichlich Nachwuchs. 😘
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Während die Jungen durch den Schlamm tapsen, fechten die Männchen Revierkämpfe aus. Sie sehen gut genährt und kräftig aus, kein Wunder, bei dem hohen Gras!
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Ein paar Vögel versüßen uns die weitere Stecke.

African Hoopoe/Wiedehopf
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Fork-tailed drongo/Trauerdrongo
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Mmh... und nun haben wir den Salat! 😕 Ist dies evtl. ein junger Goshawk?! Jawoll!!! 🙂 Und zwar ein junger Gabar Goshawk/Gabarhabicht! (Vielen Dank, Maddy! 😘 )
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Es ist halb elf und die Temperaturen sind ganz ordentlich angestiegen. 😣
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Am Transport Dam legen wir den nächsten Stop ein und sehen unseren ersten Elefanten!
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Diese Marabus sind am Flußufer des Sabie mit der Federpflege beschäftigt.
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Die Eisenbahnbrücke bei Skukuza.
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Wir verkneifen uns eine Pause in dem großen Camp und setzen unseren Weg fort. Ein Glück, denn sonst wäre uns dieser Kill durch die Lappen gegangen... 🤩
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Mit Genuss verspeist dieser Martial Eagle/Kampfadler die Maus, erst ein Stück und dann alles.
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Schwupp und weg... 🙄
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Die White-backed vultures/Weißrückengeier wärmen sich derweil am Flußufer auf.
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Auf dem Weg von Skukuza nach Satara sehen wir erneut Elefanten und auch Büffel.
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Southern Yellow-billed Hornbill/südl. Gelbschnabeltoko
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Auch die Impalas machen einen guten Eindruck. Dieses Männchen ist richtig schön speckig und strotzt vor Energie.
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Das kleine Steinbock-Weibchen macht dagegen eher einen etwas "zerzausten" Eindruck.
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Wollhalsstorch an Impala
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Hier erkennt man gut, wie hoch die Gräser rechts und links der Straße waren. Selbst wenn wir direkt neben den Tieren hielten, waren die Paviane fast verdeckt. 😮
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Uns wurde schnell klar, dass wir auf kooperative Tiere, wie dieses, hoffen mussten... 😗
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Wasserloch funktioniert jedoch auch (meist) ganz gut. 😉
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Fortsetzung folgt
Teil 602. Juni 2018
19.04.2018 - 2. Teil - Ankunft im Tamboti Tented Camp

Während der restlichen Strecke nach Satara sehen wir noch Giraffen...
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...mit und ohne Red-billed Oxpecker/Rotschnabel-Madenhacker
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Ein Kori Bustard/Riesentrappe Pärchen
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Der 2. sitzt rechts vom Busch... 😎
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Trabende Zebras
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sowie einen Lilac-breasted Roller/Gabelracke
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Um drei Uhr erreichen wir schließlich das Satara Restcamp. Auf dem Weg zur Toilette entdecken wir zwei Fledermäuse im Baum. Warum suchen sich diese Tiere eigentlich oft solch' belebte Plätze aus?! 😐 😄
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Die eine sieht ziemlich zerknautscht aus...
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...die andere schläft anscheinend mit offenen Augen. 🤨 Wahrscheinlich sind sie selbst nicht so glücklich über ihren heutigen Schlafplatz....
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Wir werfen einen Blick auf die Sichtungstafeln und holen uns am take-away Schalter im Tindlovu einen Kaffee, bevor wir unseren Weg weiter fortsetzen. Noch immer liegen 50 Kilometer bis zum Orpen Camp vor uns und dort erhalten wir dann die Schlüssel für unser Safari Zelt in Tamboti.

Der Stopp am Nsemani Dam fällt also nur kurz aus. Auf der linken Seite der Straße finden aktuell Bauarbeiten statt und im Wasser sehen wir einige Hippos.
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Für diesen Burchell's starling/Riesenglanzstar halten wir dennoch gerne noch mal an.
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Für die Zebras sowieso - sie stehen mitten auf der Straße und sind mit der nachmittäglichen Körperpflege beschäftigt. 😘
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Es ist zwar erst vier Uhr, doch die Abenddämmerung setzt bereits langsam ein.
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Dieses Swainson's Spurfowl/Swainsonfrankolin hat sich schon mal einen Schlafplatz gesucht.
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Ein einzelner Elefant streift durch die Ebene.
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Und dann entdecken wir in einem Busch noch einen ganzen Schwarm uns unbekannter Vögel. 😕 Leider ist das Bild nicht wirklich gut, aber evtl. kann uns trotzdem jemand helfen?!

Wattled Starlings - Vielen Dank, liebe Maddy! 🙂
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Diese Giraffe hat anscheinend eine Krankheit namens: Papillomaviren 🙁 Markus hatte im Oktober bereits eine weitere Giraffe mit diesen Beulen entdeckt und ein Forumsmitglied aus dem Nachbarforum konnte diesbezüglich Aufklärung leisten: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3608526/Need-neck-rub-Poor-giraffes-suffering-irritable-skin-condition-spread-birds-feeding-ticks-spotted-South-Africa.html
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Eigentlich wollen wir nur noch für spezielle Sichtungen halten, da die Zeit langsam drängt - also "verkaufe" ich Markus die Agame am Baum als seeehr speziell und er setzt prompt für ein paar Bilder nochmal zurück. 😘
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African Fish-eagle/Schreiseeadler
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Ca. 7,5 Kilometer vorm Orpen Camp gibt es dann plötzlich einen kleinen Stau. Wir beobachten die Leute in den Autos, in welche Richtung schauen sie nur?! 🙄 Schließlich fahren wir an ein Auto ran und das nette südafrikanische Ehepaar erklärt uns, dass eine Cheetah mit vier Cubs in der Ebene liegt. Mann kann sie leider nur nicht sehen... 😣 sie empfehlen uns, es auf der nächsten S-Straße zu versuchen, bevor sie selber drehen und ebenfalls den Weg dorthin einschlagen.

Nun gut, auch dort stehen bereits diverse Autos in Warteschleifen. Zumindest erkennen wir durch die Ferngläser einen Gepard, allerdings sitzen wir in unserem Corolla viel zu tief und haben aufgrund des hohen Gras keine Chance mehr zu entdecken.

Von daher nur ein schlechtes Bild zur Dokumentation. 🙁
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Rechts neben uns steht ein Kleinwagen und der Insasse fragt uns, was wir sehen... Markus erklärt es ihm und beschreibt die Richtung, allerdings sitzt er natürlich ebenso tief wie wir. Trotzdem strahlt er bei dem Wort "Cheetah" übers ganze Gesicht und erzählt uns, dass er ganz in der Nähe wohnt, mehrmals im Monat in den Kruger fährt und noch nie einen Geparden gesehen hat! Wir freuen uns richtig mit ihm und geben gerne unseren Platz frei - viel Action erwarten wir hier nicht mehr und außerdem wollen wir noch im Hellen ausladen...

Um fünf sind wir am Orpen Camp und werden in der Rezeption freundlich begrüßt.
Wir: "We have got a reservation"
Sie: "Oh, yes, you'll get tent N° 09. But where is the key...?" 🙄
Und wir dann auch so: 🙄 🙄

Der Schlüssel ist und bleibt unauffindbar und schließlich erhalten wir die Schlüssel zu Zelt Nr. 29. 😕 Nun, zumindest haben ein "Dach" über'm Kopf...

Ein Blue Wildebeest/Gnu im letzten Licht...
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... und schon sind war da!
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Im Tamboti Tented Camp gibt es 30 Zelte für 2-4 Personen ohne Bad/Küche sowie 10 Zelte mit entsprechender Ausstattung. Alle liegen nebeneinander am Timbavati River, durch den buschigen Bewuchs hat man allerdings recht viel Privatsphäre. Allerdings auch wenig Sicht auf's Flußbett! 😛
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Wir parken den Wagen und laden alles aus, der Kühlschrank steht sicher auf der Terrasse, geschützt durch einen Gitterschrank. Wie in vielen Camps, gibt es auch hier Probleme mit Affen... Nachdem alles verräumt ist, suchen wir die Abulutions auf und sind positiv überrascht. Sie sind zwar ein Stück entfernt, aber soweit sauber! Heißes Wasser gibt es ebenfalls im Küchenblock - dies ist schon mal gut zu wissen für den kommenden Morgen.

Wir wussten im Vorfeld, dass es ein langer Fahrtag werden wird, von daher gibt's zum Abendbrot heute nur Tomaten, Gurken, Schafskäse, Thunfisch und Knäckebrot. Das reicht allemal, wir sind platt nach 9,5 Stunden Fahrt, bleiben trotzdem noch bis halb neun draußen sitzen und trinken 1-2 Bier, bevor wir in die Betten krabbeln. Wir sind im Kruger - wir sind happy, lauschen den Geräuschen des Busches und sind uns nicht sicher, wie Freunde und Familie es hier gerade finden würden. 😄 🤪 😗

Ich lese noch ein paar Seiten, dann fallen mir die Augen zu. In der Nacht fängt es heftig an zu regnen, doch das stört uns in dem Moment nicht. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 247
Teil 703. Juni 2018
20.04.2018 - Gamedrive rund um Tamboti

Im April öffnen die Camptore um sechs Uhr, unser Wecker klingelt deshalb bereits um fünf. Doch es regnet immer noch wie aus Eimern und in beiderseitigem Einverständnis drehen wir uns nochmal um uns schlafen wieder ein... 😗

Um zwanzig nach sechs hört der Regen schließlich auf, wir ziehen uns etwas an, laufen durch die Pfützen bis zum Waschhaus und zapfen am Boiler im Küchenblock direkt heißes Wasser für Tee und Kaffee. Schnell ist auch die Kühltasche gepackt, die kleinen eingefrorenen Wasserflaschen dienen wie immer prima als Kühlakku und wir sitzen um sieben im Auto. Das Thermometer zeigt 18 Grad und die Sandpads präsentieren sich mehr oder weniger Corolla tauglich... 🤨
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Der Giraffenbulle stört sich hingegen nicht am Wetter und lässt sich beim Frühstück von uns nicht stören.
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Crowned Lapwing/Kronenkiebitz
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Frisch gewaschen, steht dieser Impala Dame das Fell noch ein wenig zu Berge.
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Unser Plan ist es, an diesem Morgen in Richtung Talamati über die S140 und dann weiter über die Sweni Road nach Satara zu fahren.
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Die Cheetahs haben sich mittlerweile natürlich verdrückt bzw. wohl noch mehr ins schützende Gebüsch zurück gezogen. Dafür sehen wir einige Gnus, die nach dem Regen anscheinend erst mal ein ausgiebiges Schlammbad genommen haben. 😁
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Auch auf der S140 präsentiert sich der Weg wie eine Modderpiste, wir lassen uns davon jedoch nicht beirren und wollen einfach schauen, wie weit wir kommen. Zur Not müssen wir halt umdrehen...
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Southern Yellow-billed Hornbill/Gelbschnabeltoko
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Schon nach kurzer Zeit entdecken wir einige Elefanten links im Gebüsch. Wir haben Glück, denn sie kreuzen genau vor uns den Weg.
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Auch einige noch recht kleine Familienmitglieder sind dabei. 😘
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Kurz darauf werden wir von einem Antipoaching Fahrzeug incl. Hundeverstärkung überholt. Uns bedrückt es immer wieder, dass das Thema Wilderei nach wie vor nicht abnimmt. 🙁
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Während der nächsten 1,5h Fahrzeit kommen uns noch einige Tiere vor die Linse, doch insgesamt ist es eine recht ruhige (wenn nicht sogar zähe) Fahrt. 😗
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Gabar Goshawk
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Magpie Shrike/Elsterwürger
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Impalas
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Immerhin lässt sich die Sonne nun zwischendurch mal blicken!
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Lilac-breasted Roller/Gabelracke
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Burchell's Coucal
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Es ist fast halb zehn und wir einigen uns darauf, am nahe gelegenen Picknickplatz "Muzandzeni" unsere Frühstückspause einzulegen. Bis nach Satara ist es uns definitiv zu weit - so lange wollen wir nicht warten... 😛

Da das Wasserloch "Ximangwaneni" auf dem Weg liegt, steuern wir dies natürlich an - ein paar Autos stehen dort verteilt. Nichts besonderes!
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Oder etwa doch?!?!?! Wir reiben uns die Augen, können gar nicht glauben, was wir dort sehen... WILDDOGS!!!!! 🤩 🤩 🤩 Aufgrund der wenigen Fahrzeuge, kann jeder "seinen" Platz einnehmen - wir haben das Gefühl, wir haben einen der Besten, da wir seitlich aus dem Fenster auf die Tiere schauen können...
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Insgesamt handelt es sich um ein Rudel von +10 Tieren, einige liegen faul im Sand, andere sind auf der anderen Seite des Wasserlochs aktiv und wieder andere rennen vor unserem Auto im hohen Gras auf und ab. Wahnsinn!!!
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Wir sind überglücklich und dankbar für diese Sichtung! 😊 Es macht einfach Spaß, diesen lebhaften Tieren zuzusehen. Ständig wuselt einer durch's Gebüsch, während das wohl trächtige (oder sehr vollgefressene) dominante Weibchen nur ab und zu den Kopf hebt und schaut und nach dem Rechten sieht...
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Sorry, für die Bilderflut... 😗
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Wir können uns gar nicht satt sehen, brechen jedoch trotzdem irgendwann zum Picknickplatz auf, da die Blase drückt. 😵


Fortsetzung folgt!
Teil 803. Juni 2018
20.04.2018 - Teil 2 - Gamedrive rund um Tamboti

Nach dieser genialen Wilddog Sichtung erreichen wir schon fast euphorisch den Picknickplatz. Hier ist bereits einiges los, auch diverse Gamedrivefahrzeuge haben diesen Platz für eine kurze Pause aufgesucht. Trotzdem ergattern wir noch einen Tisch am Rande und bereiten unser Frühstück zu und beobachten das Geschehen ringsum. Es gibt Obst, Müsli, Joghurt und Fruchtsaft... Nebenan werden bereits Gasgrill herangeschleppt und einige Südafrikaner werfen uns mitleidige Blicke zu. 😄 Wir ihnen auch, es ist halb elf und uns steht um diese Zeit noch nicht der Sinn nach Deftigem! 😉

Immer wieder laufen einzelne Personen zu einem nahe gelegenen großen Baum und schauen nach oben. Ein südafrikanisches Pärchen zeigt nach oben und erklärt. 😐 Nachdem wir wieder alles "affensicher" verstaut haben, lassen wir uns von ihnen ebenfalls eine Stelle im Baum zeigen - und tatsächlich sitzt dort oben (gut getarnt) eine kleine Southern White-faced African Scops-Owl/Afrikanische Zwergohreule. 😊 (Vielen Dank, Matthias! 🙂 )
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Leider hält sie ihr Köpfchen versteckt, aber wer kann ihr das Verübeln?! Schließlich ist es mitten am Tag und auch sie hat sich einen äußerst betriebsamen Schlafplatz gesucht. 🙄 Erneut sind wir happy! Wir hätten sie ohne Hilfe niemals entdeckt...
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Während ich unsere Teller etc. spüle, verbringt Markus nun seine Zeit damit, einer deutschen Reisegruppe die Position der Eule zu erklären. Ständig kommen neue Leute hinzu und einige sehen auch Minuten später noch nix... 😎 😗

Bevor sie Markus komplett vereinnahmen, kommt dieser lieber zum Küchenblock... Wir dürfen uns am abgekochten Wasser bedienen, so dass es noch einen Tee für die Weiterfahrt gibt, hinterlassen den Picknickplatz Betreibern ein Trinkgeld und setzen die Fahrt fort.

Unser Weg führt über die Sweni Road und anschließend über die H-6 bis zum Picknickplatz N'wanetsi.

Laughing Dove/Palmtaube
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White-backed Vulture/Weißrückengeier
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Eine Pavianfamilie stillt auf der Teerstraße an einer Pfütze seinen Durst. Der Kleine muss sich ganz schön festklammern. 🤪
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Nach einer kurzen Pipi-Pause setzen wir unseren Weg weiter fort. Es geht über die S100 zurück. Bisher hatten wir auf dieser, für tolle Sichtungen bekannten Strecke, immer "Katzenpech", aber wer weiß?! 😗
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Ziemlich zu Anfang der S100 sehen wir eine große Leoparden Schildkröte. Irgendwie sieht sie jedoch "verformt" aus. 😕 Zum Glück liegt sie auf Markus' Seite, er schaut raus und ich frage nur "ist sie tot?" Und er antwortet: "ich hoffe es für sie..." 🙁 Mein Tag ist gelaufen.... Wie kann man denn bitte so eine große Schildkröte überfahren?!?! 😠 😠 😠 Ich verfluche alle Touristen, Katzen, die S100 und das Satara Camp sicherheitshalber gleich mit!!! 😈 Am liebsten würde ich mich auf der Stelle zurück ins Camp beamen...

Lange Zeit sitze ich auf dem Beifahrersitz und schaue nur noch stur geradeaus. Erst die Wasserbockfamilie - mit süßem Nachwuchs - hellt meine Stimmung wieder auf.
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Auch die Kleinen haben bereits diese hübschen herzförmigen Nasen! 😘
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Das Zebrafohlen fühlt sich ebenfalls zu dem Wasserbockjungen hingezogen und macht einen langen Hals...
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...wie die Unschuld vom Lande... 😗
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... und plötzlich jagt er den kleinen Wasserbock quer durch die Gruppe.
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Die adulten Tiere beider Spezies schauen einfach zu - anscheinend handelt es sich hier um spielerisches "Überlebenstraining". 😄

In diesem Urlaub sehen wir so viele Frankoline, wie niemals zuvor...

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Eine Büffelherde steht im hohen Gras, doch von Katzen ist auch in diesem Urlaub, kein Spur zu sehen. Es scheint nicht unser Weg zu sein.
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Auf einen Stopp in Satara verzichten wir und fahren direkt weiter in Richtung Orpen Camp.

Auf dem Weg fällt mir ein seltsam aussehendes Nest auf, schwarze Vögel hüpfen umher. Aber Momentmal, die haben doch einen roten Schnabel, das sind doch keine Stare?! 🙄
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Wir tippen auf Red-billed Wood Hoopoe/Baumhopfe - allerdings bin ich mir jetzt beim Reiseberichtschreiben gar nicht mehr so sicher. Der Schnabel sieht dafür irgendwie kurz aus. 😕

Red-billed buffalo weavers/Büffelweber (Vielen lieben Dank, Alma und Matthias! 🙂 )
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Erneut überholt uns ein Rangerfahrzeug - mit gleich drei Hunden an Bord.
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Um halb vier sind wir am Orpen Camp, schnell kaufen wir Eis sowie ein wenig Baguette und getrocknete Mangos, bevor wir wieder zu unserem Zelt aufbrechen.
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Zurück im Camp sprangen wir unter die Dusche, die meisten Besucher waren noch unterwegs und somit war noch alles schön frisch und sauber! 😉

Während Markus sich um die Kohlen kümmerte, kämpfte ich mit dem Butternut und schnitt ihn in mundgerechte Stücke.

Hier dann auch mal ein paar Bilder von unserer Unterkunft:

Zwei Betten, ein Schrank und eine Steckdose (!), was braucht es mehr?!
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Unsere Sicht auf's Flussbett
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Der "affensichere" Kühlschrank auf der Terrasse
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Während wir mit den Vorbereitungen für's Essen beschäftigt sind, wird unser Auto genau unter die Lupe genommen, ob es nicht etwas zu holen gibt... Ihre feuchten Fußabdrücke blieben uns während der gesamten Reise erhalten. 😁
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Markus am Grill
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Schon um kurz vor sechs essen wir, mit Eintritt der Dunkelheit, zu Abend. Es gibt (mal wieder 😉 ) Filet mit Butternut und Schafskäse vom Grill, dazu Baguettebrot.
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Die Kunststoffteller, sowie einen Satz Besteck, Salz und Pfeffer, Spüli etc. haben wir bereits von Zuhause für unsere Tour mitgenommen. Da alle gebuchten Unterkünfte lt. Beschreibung ohne Ausstattung sind, mussten wir uns natürlich im Vorfeld überlegen, was wir ohne Töpfe etc. so "kochen". Soviel vorweg - satt geworden sind wir immer! 😛

Wir genießen den restlichen Abend auf der Terrasse bei Gin Tonic und lassen die Erlebnisse des Tages nochmal Revue passieren. Die Wilddogs werden einstimmig zur Sichtung des Tages gekrönt.

Bevor wir in die Betten kriechen, überspielen wir ordnungsgemäß - nach meinem Fiasko während des letzten Urlaubes - alle Bilder aufs Tablet. Die Akkus sind ebenfalls aufgeladen. "Prima! Dann haben wir ja alles..." denken wir... 😗

Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 190
Teil 904. Juni 2018
21.04.2018 - Von Tamboti geht's nach Letaba

Der Wecker klingelt um viertel nach fünf und schnell sind wir auf den Beinen. Im Halbdunklen suchen wir unsere Klamotten zusammen, die wir am Vorabend schon rausgelegt haben, ziehen uns an und machen uns auf den Weg zu den Waschräumen. Mittlerweile sind wir schon eingespielt, während des Weges putzen wir uns die Zähne, was direkt ein paar kostbare Minuten einspart... 😉 Katzenwäsche, heißes Wasser für die Thermobecher und Abmarsch.

Die restlichen Klamotten sind schnell zusammengepackt und das Auto ebenso schnell beladen. Um Viertel nach sechs sitzen wir im Auto und los geht's... Das Thermometer zeigt 17 Grad an, aber es ist trocken.

Bis nach Letaba sind es rund 125 Kilometer und wir haben grob 5 Stunden Fahrzeit angesetzt. Zuerst geht es über die H-7, bevor wir auf die S39 in Richtung Timbavati Picknicksite abbiegen wollen.

Die Sonne geht gerade auf.
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Ein Elefant steht am Wegesrand und verursacht prompt einen kleinen Stau. 😁
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Auch wenn wir Elefanten sehr lieben, haben wir keine Lust auf diese "Massenveranstaltung" und fahren langsam vorbei, sobald sich eine Gelegenheit ergibt.

Es zeigen sich Gnus und Kudus.
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Ansonsten ist es recht ruhig. Wir biegen zu den Lookoutpoints ab, doch im Timbavati Flußbett regt sich nix.
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Und dann erleben wir wieder so einen Moment... "richtige Zeit, richtiger Ort und so..." 😗

Denn nur 3 Minuten später stehen 2-3 Autos vor uns auf der Tar Road. Wir halten ebenfalls an und haben diesen Blick. 🤩
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Ein einzelner Halbstarker läuft durchs Gras und lässt sich hinter einem Busch nieder.
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Bevor wir weiter vorfahren können, um ggf. den störenden Busch zu umgehen, steht er wieder auf und läuft parallel zum Weg in unsere Richtung.
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Er wirkt unruhig, suchend... dreht sich wieder um.
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Zum Glück sind nicht mehr Autos angekommen, so dass die Fahrbahn blockiert ist. Vor unserem Auto wechselt er die Straßenseite und ist kurz drauf im Busch verschwunden.
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Ganze zehn Minuten hat das Spektakel gedauert und wir sind happy! Nach gut einer Stunde Fahrzeit stempeln wir den Tag bereits als ERFOLGREICH ab. 😉 Mit solchen Sichtungen haben wir in dieser Ecke eigentlich gar nicht gerechnet. Löwen (und davon reichlich) hatten wir erst für Lower Sabie u.U. auf dem Schirm... 😎

Dieser Pavian sitzt wenige hundert Meter weiter seelenruhig auf der Straße.
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Dann geht's ab auf die Gravelroad, weiter am Timbavati entlang.
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Sabota lark/Sabotallerche
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Natal spurfowl/Natalfrankolin
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In einigen Senken befindet sich immer noch Regenwasser vom Vortag, ansonsten ist die Strecke aber gut befahrbar.
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Burchell's Coucal Paar
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kleiner Schreihals: Southern white-crowned Shrike
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White-headed Vulture/Wollkopfgeier
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Southern Black-tit/Mohrenmeise
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Wir treffen auf ein Nyala Männchen
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Und endlich gelingt es mir auch, eine Banded Mongoose/Zebramanguste auf's Foto zu bannen. Diese kleinen Strolche sind so flink, dass ich meist nur "Weg mit Nix" auf den Bildern habe. 😗
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Es gibt viele Giraffen
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Um halb zehn ist der Picknickplatz in Sicht. Wahnsinn, wie schnell die Zeit immer vergeht...
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Wir frühstücken und genießen die Aussicht, noch ist es ziemlich ruhig, außer uns sind nur zwei weiter Fahrzeuge vor Ort. Es ist ein wirklich schöner Platz, nicht so überlaufen und schön gelegen... Nur das ansässige Buschböckchen lässt sich dieses Mal nicht blicken. 🙄

Dafür sitzen zwei Schwalben dekorativ auf dem Dach.
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Beim Spülen fragt mich der nette ältere Mitarbeiter am Picknickplatz, ob wir etwas "Besonderes" gesehen haben. Ich berichte von unserer Löwensichtung und erfreut sich für uns! Auch hier erhalten wir wieder heißes Wasser, so dass wir uns noch einen Tee für die Weiterfahrt machen können. Auch hier wird der Tip dankend angenommen und wir werden mit guten Wünschen verabschiedet.

Dann schlängeln wir uns weiter entlang des Timbavati auf der S39, in Richtung Norden.
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Am nahe gelegenen Retelpan Hide halten wir erneut. Viel ist nicht zu sehen, aber es ist schön grün überall! 🙂
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Am Piet Grobler Dam erwarten uns jede Menge Impalas und ein Steinbock Pärchen.
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Blacksmith Lapwing/Kronenkiebitz
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Und sie dürfen natürlich auch nicht fehlen, die wuseligen Helmeted Guineafowls/Helmperlhühner.
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Wir sehen noch eine Gruppe Kudus...
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... ansonsten ist hier tote Hose und wir fahren Kilometer weit nur durch Mopane. 🙄
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Ein "Highlight" sind Gnus am Wasserloch, kurz bevor wir die Tar Road wieder erreichen - und das soll schon etwas heißen. 😄
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Als wir den Olifants überqueren, machen wir natürlich den obligatorischen Stopp auf der Brücke und schauen auf's Flußbett. Er führt Wasser und es ist überall schön grün.
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Da wir früh dran sind, fahren wir auch zum N'wamanzi Lookout hoch.
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Auf einer der kleinen Inseln im Wasser erkennen wir durch's Fernglas ein Hippo und als es sich etwas bewegt, sehen wir auch das Kleine neben ihm. 😘
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Wir nehmen noch einen kleinen Loop am Rande des Weges mit und auch von hier sind Hippos zu sehen.
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Seltsamerweise haben wir jedes Mal wieder beobachtet, dass die Hippos am Olifants tagsüber im Sand liegen oder unterwegs sind. 😮

Die "Sand" Warnung vor Letaba kommt noch gerade recht... 😎
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... und ein paar Minuten später treffen wir auch schon am Camp ein!
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Fortsetzung folgt
Teil 1005. Juni 2018
21.04.2018 - Letaba Camp und Umgebung

Um kurz nach eins stehen wir somit an der Rezeption - viel zu früh, da die Check-in Zeit erst ab 14.00h ist. Die freundliche SANParks Mitarbeiterin übergibt uns trotz allem die Schlüssel für unsere Hütte Nr. 33, bittet uns jedoch, noch nicht direkt hinzufahren. Kein Problem! Wir wollen ohnehin erstmal in den Camp Shop... 😎

Als wir bei unserer Rundhütte eintreffen, sind wir überrascht. Es ist die vorletzte vorm Restaurant (okay, das kann natürlich laut werden - war es jedoch während unserem Aufenthaltes nie...) und wir haben sogar View!!! 🙂
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Schnell sind alle Sachen eingeräumt und verstaut. Der Kühlschrank steht hier im Innenraum, das nervt beim Einschlafen schon ein bisschen, aber ansonsten ist es geräumig (3 Betten sind vorhanden) und es gibt sogar ein Waschbecken im Zimmer.

(leider habe ich nur ein ziemliches unscharfes Bild vom Innenraum)
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Die Sanitäreinrichtungen liegen direkt hinter unserem Parkplatz.
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Auch wenn das Thermometer "nur" 25 Grad anzeigte und der Himmel ziemlich bewölkt ist, tauschen wir die kurzen Hosen gegen Badeklamotten und machen uns auf den Weg zum Pool.

Überall treffen wir auf völlig relaxte Buschböckchen. Diese kennen wir jedoch bereits von vorherigen Stopps in Letaba, da sie einem auch auf dem Parkplatz an der Rezeption und auf dem Weg zum Restaurant oft begegnen.
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Am Pool ist außer uns, nur eine Familie mit Kind, ansonsten ist es (noch) ruhig.
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Das Wasser ist recht sauber und schön erfrischend!
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Nichtsdestotrotz halten wir es nicht lange dort aus - wir wollen schließlich noch etwas von der Umgebung sehen... 😎

Die Gemeinschaftsküche wird kurz inspiziert. Sie liegt relativ weit weg von unserer Unterkunft, das macht jedoch nichts, da wir sogar einen Wasserkocher im Zimmer haben! LUXUS-Alarm!!! 🤩
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Bei unserem Nachmittagsdrive soll es zum Engelhardt Dam gehen, wir packen einige Nüsse und Biltong ein und sind schon wieder "on the road".

Der kleine Loop über die S95 ist recht unspannend, imposant sind jedoch die vom Hochwasser angespülten Wurzeln, die am Flußufer liegen.
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Blick auf den Letaba
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Auf der Zufahrt zum Matambeni Bird Hide treffen wir auf eine kleine Gruppe Elefanten.
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Die Tiere sind ganz relaxt, obwohl auch Kleine dabei sind. Mama interessiert sich mehr für's Abendessen. 😉
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Vom Hide aus, schaut man auf einen Teil des Engelhard Dams. Außer uns ist niemand vor Ort, es ist wunderbar ruhig, lediglich die Hippos grunzen immer mal wieder...
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Am Ufer sind einige Wasserschildkröten
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Außerdem sehen wir einen African Openbill/Mohrenklaffschnabel - unser erster!
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Ein paar Kroks liegen natürlich auch (gut getarnt) am anderen Ufer.
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Mit einem letzten Blick auf die kleinen Hippos verabschieden wir uns.
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Als wir den Hide verlassen, kommen zwei Südafrikaner (Vater und Sohn) rein. Sie warnen uns noch: "There are Olifants". Unsere Elefantenfamilie hat sich also bis zum Parkplatz bewegt. 😗
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Unser Auto steht links, die Elefanten geradeaus im Gebüsch. Langsam und vorsichtig bewegen wir uns zum Auto. Sie bleiben völlig entspannt und beachten uns gar nicht. 🙂
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Wir wollen noch hoch zum Longwe Lookout und folgen den Giraffen.
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Der Weg ist steinig und wir holpern mit unserem Corolla über die scharfkantigen Steine. 😕 Ablaufendes Wasser hat teilweise ziemliche Furchen ausgespült, doch Markus meistert die Strecke und bringt uns (und das Auto) heil hoch und wieder runter. 😘
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Blick auf den Engelhardt Dam
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Crested Francolin/Schopffrankolin
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Auf dem Rückweg befahren wir noch den mittleren Abzweig zum Anna Ledeboers Denkmal. Die Vegetation ist plötzlich anders und es gefällt uns außerordentlich gut hier. Das Hippo schaut obgleich des späten Besuchs zwar ein wenig genervt aus seinem Wasserloch heraus, aber ich finde es - umrahmt von lilafarbenen Blüten - einfach entzückend! 😊
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Es gibt hier auch einige Fevertrees, die uns immer an den Norden des Krugers erinnern!
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Man hat hier kaum vernünftige Sicht auf's Wasser, aber wir erkennen durch die Bäume und Büsche einige Wasserböcke und eine Gruppe Elefanten.
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Ein triefend nasser Adler sitzt - nach einem offensichtlich misslungenen Jagdversuch - auf einem Ast und richtet sich wieder her. Ist es evtl. ein junger Fish eagle/Schreiseeadler?! 😕
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Wir verändern unsere Position und haben nun bessere Sicht auf eine Gruppe Elefanten.
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Es ist zum schießen - während die meisten am Wasser ihren Durst stillen, "wälzt" sich einer regelrecht am Abhang! 😄
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Wir beobachten das muntere Treiben eine zeit lang und machen uns dann auf den Heimweg. Zwischen den Büschen sieht man immer wieder Flusspferde am Letaba.
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Um halb sechs kommen wir im Camp an. Markus bereitet den Grill vor und ich lade die Akkus auf. Also würde ich gerne... 😈 Shit - es ist kein Adapter Stecker im Fotorucksack! 😣 Zwei Stück hatten wir dieses Mal dabei und die habe ich beim einpacken total vergessen und sie stecken nun schön aufeinander gesteckt, in der Steckdose im Zelt Nr. 29 im Tamboti Camp. 🙁 Na Bravo, das geht ja gut los... 😗

Markus nimmt das Ganze locker und macht sich schnell auf den Weg zum Shop. Gott sei dank sind die ja meistens super gut ausgestattet!!! 🙂

Zum Abendessen gibt es heute Filet mit Grillgemüse und Pfefferschafskäse. Dazu wahlweise Bier oder Savanna. Wir genießen den lauen Abend auf unserer Terrasse und wundern uns, wie ruhig es hier im Camp ist. Vom Restaurant hört man kaum etwas, ab und an kommen mal Gäste vorbei, die vom Abendessen auf dem Weg zu ihrem Bungalow sind, aber ansonsten entpuppt sich die 33 als wunderbar gelegen. Die Hippos grunzen im Letaba und das Eis klirrt in unserem Gin Tonic. Hach, haben wir es gut!

Bevor es ins Bett geht werden noch schnell die Bilder überspielt, jeder macht ein paar Tagesnotizen und ich lese ein paar Seiten. Nur der Kühlschrank nervt, aber bald hören wir auch das nicht mehr. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 180
Teil 1108. Juni 2018
22.04.2018 - Letaba - Morning Drive

Um viertel nach fünf sind wir auf den Beinen. Da wir den Luxus eines eigenen Wasserkochers in unserer Hütte haben, kochen wir uns unser Tee-/Kaffeewasser dort, während wir unsere Kühltasche für die Fahrt packen und alles bereit legen. Plötzlich geht das Licht aus... 🙄 Ein Blick nach draußen verrät, dass es wohl im ganzen Camp einen Stromausfall gibt. Wir aktivieren also unsere Stirnlampen, absolvieren eine Katzenwäsche und ziehen los. Plötzlich höre ich eine vertraute Stimme aus meiner Hosentasche "Nadja..., ist alles okay...?!" 😮 Anscheinend hatte ich meine Tastatursperre im Handy nicht aktiviert und habe meine Schwester (Sonntag Morgen) um kurz vor sechs angerufen. 😣 😵 😗 Es folgt eine Entschuldigung und sowie ein kurzes "Update", dann kann es losgehen...

Wir sitzen um kurz nach sechs im Auto, mal wieder zeigt das Thermometer 17 Grad an und es scheint ein schöner, klarer Tag zu werden. Unser Weg soll uns heute Vormittag über die H9 zum Sable Dam führen, schließlich hatten wir in den vergangenen Tagen immer wieder Leopardensichtungen auf den Sichtungstafeln entdeckt. 😗

Wenige Kilometer hinter dem Letaba Camp stoßen wir jedoch erstmal auf einen Hyänenbau.
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Außer uns ist nur ein weiteres Fahrzeug vor Ort und somit haben wir gut Sicht auf die Bande.
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Hinter uns geht derweil die Sonne auf.
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Die Familie ist äußerst aktiv, 4-5 ausgewachsene sowie 6 kleine Hyänen wuseln umher. 🙂
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Wir beobachten das Geschehen eine zeit lang, setzen dann jedoch unseren Weg weiter fort - schließlich werden wir hier noch ein paar Mal vorbeischauen können!

Den Loop S69 nehmen wir mit, vor knapp zwei Jahren hatten wir hier mitten am Tag eine tolle Honeybadger Sichtung. Diesmal ist jedoch alles ruhig, trotzdem gefällt uns diese Stelle sehr.
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Kaum sind wir wieder auf der Tar Road taucht dieser Halbstarke von links auf. 🤩
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Er überquert die Straße und ist kurz drauf im Gebüsch verschwunden.
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Ein zweiter "Dreckspatz" mit kugelrundem Bauch folgt ihm.
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Diese Sichtung dauert keine zwei Minuten, dann ist nix mehr zu sehen. Wir fahren vor und zurück, aber keine Chance...

Beschwingt und zufrieden über unser Glück, setzen wir den Weg weiter fort. Am nächsten Wasserloch halten wir natürlich, allerdings ist nichts los.
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Auch für die Perlhühner halten wir und freuen uns, endlich mal Perlhuhnkücken zu Gesicht zu bekommen!
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Long-tailed Paradise Whydah/Schmalschwanzparadieswitwe (leider nur von hinten 🙁 )
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Dark Chanting Goshawk/Graubürzel-Singhabicht
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Zebras dürfen natürlich auch nicht fehlen... 😄
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Wenig später betritt von links ein großer Elefantenbulle die Fahrbahn und setzt dort seinen Weg weiter fort.
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Während einige 4x4 Fahrzeuge die "only 4x4 Route" nehmen, wählen die anderen den Rückwärtsgang. Wir folgen dem grauen Riesen einfach in sicherer Entfernung. 😗
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Ein Mutiger bleibt stehen und dies wird direkt mit "Ohrenaufstellen" quittiert! Aber wie heißt es so schön, "der Klügere gibt nach" und so verabschiedet sich der Eli wieder in die Büsche und gibt die Fahrbahn frei.
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Anhand der "Pyramiden" erkennen wir, dass wir nicht mehr allzu weit vom Picknickplatz entfernt sind.
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Es ist erst kurz nach acht und somit verschieben wir unser Frühstück noch ein wenig nach hinten. Nutzen jedoch die Gelegenheit, für eine Toilettenpause und unterhalten uns mit einem netten südafrikanischen Paar über unser Löwensichtung heute morgen.
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Während Markus heißes Wasser organisiert, laufe ich ein wenig über die Picnic Site und schieße ein paar Bilder. Es gibt ein kleines Museum und man kann geführte Erkundungstouren unternehmen. (beim späteren Bildersichern am Abend, ist Markus ganz überrascht und auch ein wenig angefressen, dass ich es ihm vor Ort nicht erzählt habe... 😗 )
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Als wir am Sable Hide eintreffen, sind wir die einzigen Besucher! Uns soll es recht sein... 😉
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Der Hide ist einer von zwei Übernachtungshides im Kruger. Eine Übernachtung in einem der Hides steht noch auf unserer "to-do" Liste!
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Wir sitzen kaum, da erscheinen am linken Ende des Wassers einige Elefanten...
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Strammen Schrittes marschieren sie auf's Wasser zu und stillen ihren Durst.
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Und es werden immer mehr! 🤩
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Dieser kleine Vogel sitzt auf unserer Uferseite im Gebüsch. Cisticola/Zistensänger?! 😕
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Sorry, es folgen noch einige Elefantenbilder... 😗
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Während wir die Tiere beobachten, stoßen die beiden Südafrikaner (Vater und Sohn) zu uns, die uns am Vorabend am Matambeni Hide vor den "Olifants" gewarnt haben. Sie sind kameratechnisch gut ausgerüstet und ab nun ist unser aller ständiges Klicken im Hide zu vernehmen. 😄

Nachdem der erste Durst gestillt ist, geht's ans Baden, erfrischen und spielen...
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... und hier sind alle Mittel recht! 😄
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Wie Kinder spielen die Elefanten im Wasser, während ein Einzelner alleine seine "Bahnen" zieht...
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Es ist einfach göttlich, diesen Tieren zuzusehen! Diese Lebensfreude!
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Die kleineren stehen unter strenger Überwachung der Mutterkühe.
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Schließlich dürfen sie jedoch auch am Rand ins Wasser und haben sichtlich Spaß! 🤩
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Mittlerweile sind immer mehr Besucher am Hide eingetroffen und dementsprechend steigt auch der Lärmpegel. Wir konnten die Elefanten gut eine Dreiviertelstunde in Ruhe beobachten und machen uns nun aus dem Staub.

Auf der anderen Seite des Wassers fahren wir einen kleinen Loop und halten dort für unser Frühstück. Aussteigen ist hier nicht uns somit wird einfach improvisiert... Käse, Biltong, Tauben und Cräcker müssen heute reichen! 😉
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Als ein einzelner Elefant in unserer Nähe das Wasser aufsucht, wird uns doch ein wenig mulmig. 🤨 Schließlich haben wir mit unserem wenig geländegängigen Fahrzeug schlechte Karten, falls er weiter in unsere Richtung kommt. 😕
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Aber er verhält sich unauffällig, doch als ein weiteres Fahrzeug eintrifft, machen wir Platz und machen uns auf den Rückweg.
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Einer der vielen Termitenhügel nahe des Phalaborwa Gates...
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Immer wieder sehen wir rechts und links Elefanten im Gebüsch.
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Und Termitenhügel... 😄
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Auf halber Strecke biegen wir links auf die S139 ab, da wir die Gravelroad bis zum Mingerhout Lookout fahren wollen.

Ein kleines Wasserloch liegt vermeintlich verlassen da.
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Doch nein, auch hier entdecken wir hübsche "kleine" Tiere.
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Beim Abstecher zum Marhunbyeni Wasserloch stören wir einen Büffel bei der Mittagsruhe. 😐
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Er liegt zwar weit entfernt von uns, steht jedoch auf unserem Hin- und Rückweg auf und schaut nicht begeistert drein. "Sorry, old guy, wir wollen Dich nicht stören... " und rumpeln langsam wieder davon.
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Bei N'wanetsi liegt ein grauer Brocken im Wasser.
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Allzu tief scheint das Wasser hier nicht zu sein, sonst wäre das Flusspferd wohl weiter abgetaucht... 😗
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Und dann steht tatsächlich unsere erste "Wasserdurchfahrt" an! 😎
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Auch am Mingerhout Lookout sehen wir Flusspferde im Wasser.
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Impalas
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Der Weg führt entlang des Letaba und entdecken wir Elefantenherden, die auf dem Weg zum Wasser sind...
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Einige wählen ziemlich steile Strecken... 😮
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Doch die meisten folgen der Leitkuh und gelangen sanfter zum Flussbett.
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Es ist kurz vor eins, als wir wieder im Camp eintreffen. Diese Giraffe ist einer unserer letzten Sichtungen, während eines wunderschönen Drives.
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Fortsetzung folgt
Teil 1229. Juni 2018
22.04.2018 - Teil 2: Letaba

Um halb zwei sind wir wieder am Camp. Da das Thermometer 29 Grad anzeigt, ziehen wir uns schnell um und springen einmal in den Pool. Hier ist jedoch heute mehr los und somit suchen wir bald das Weite...

Die Buschböckchen liegen relaxed im Schatten und schauen dem Treiben zu.
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Wir machen uns auf den Weg zum Elefantenmuseum und endlich lässt sich das erste Squirrel im Bild einfangen.
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Das Museum liegt zwischen der Rezeption und dem Restaurant und ist auf alle Fälle einen Besuch wert, auch wenn man nur einen "Zwischenstopp" im Camp einlegt.
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Hübsche Impalablumen blühen vorm Eingang. 😘
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Wir waren bereits vor einigen Jahren hier und somit habe ich dieses Mal gar nicht so viele Bilder gemacht...
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Neben den Stoßzähnen und Bildern ehemaliger Tusker, gibt es viele interessante Dinge zu entdecken. Eine sehr engagierte Mitarbeiterin kommt immer wieder zu uns und erklärt uns einiges. 🙂 Bei der Galerie mit den "Current Tuskers" entdeckt Markus
auch Xindzulundzulu. Er hatte das große Glück, ihn im letzten Oktober zu sehen und hat ihn anhand von Bildern im Nachhinein über SanParks identifizieren lassen.

Auf dem Weg zum Shop statten wir dann auch der Dayvisitors Site einen Besuch ab. Sie ist über einen Holzsteeg mit dem Maincamp verbunden und wir sind überrascht, wie schön sie angelegt ist.
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Neugierige Vervet Monkeys beobachten uns währenddessen ganz genau von oben... 😉
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Wir machen ein paar kleine Besorgungen im (gut sortierten) Shop, bevor wir den Rückweg antreten.
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Die hübschen Impalapflanzen können wir leider nicht mitnehmen. 🙁
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Trotz der Hitze entscheiden wir uns dafür, noch eine kleine Runde zu drehen... Während ich kurz die Toilette aufsuche, kommt Markus mit unseren S.A. Nachbarn vom Vorabend ins Gespräch. Das übliche, was wir gesehen haben, wo wir bereits waren und wie unsere weiteren Ziele aussehen. Bei der Erwähnung unseres nächsten Etappenziels lacht er und meint trocken, dass selbst ihnen das Balule Camp zu rustikal wäre... 😣 Oh je, worauf habe ich mich da nur eingelassen?! 😕 Er wünscht uns viel Erfolg für den "Nachmittagsdrive", auch dies ist ihnen zu anstrengend - tja, wer kann einem das bei knapp 30 Grad verübeln?! 😐 Aber schließlich haben wir nur ein paar Tage und wollen diese auch nutzen! 😉

Buschbock mit Nachwuchs
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Dark-capped Bulbul/Graubülbül
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Dieses mal schlagen wir den Weg in südliche Richtung ein und folgen der S94/S46, um von der anderen Seite einen Blick auf den Engelhard Dam zu werfen.
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Immer wieder gibt es kleine Loops und wir müssen jedes Mal schauen, ob sie auch "Corolla" tauglich sind. 🙄

Am Wasser entdecken wir einen einzelnen Elefantenbullen. Gott sei Dank ist er weit genug entfernt, dass ihn unsere Anwesenheit nicht zu stören scheint. In diesem Gelände hätten wir keine Möglichkeit, schnell den Rückzug anzutreten... 😗
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Grey Heron/Graureiher an Land.
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Ein Roadblock hält uns auf.
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Die Familie scheint bereits ihr Abendessen einzunehmen und hat keine Eile. Auch ganz kleine Elis sind dabei... 😘
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Schließlich verziehen sie sich weiter in die Büsche. Hier ist es so dicht bewachsen, dass wir ständig links und rechts aus dem Fenster schauen und auch Nase und Ohren einsetzen, um keinen dieser grauen Riesen zu "übersehen".

Ein scheues Warzenschwein beäugt uns, bevor es die Flucht ergreift.
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Erneut "rumpeln" wir einen Loop hinunter und werden mit einer tollen Aussicht auf's Wasser belohnt.
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Crested Barbet/Hauben-Bartvogel
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Schließlich erreichen wir den Wendepunkt, eine letzte Schlaufe, die wir noch drehen wollen, bevor es zurück zum Camp geht. Gleichzeitig sehen wir vor uns etwas aus dem Gebüsch kommen. Während ich noch die Kamera hebe, meint Markus "da ist ein Löwe!" Grinsend schaue ich durch den Sucher und erwidere nur "...und er hat Tupfen!". 🤩
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Tatsächlich kommt ein großes Leopardenmännchen aus dem Gebüsch hervor, würdigt uns nur eines einzigen Blickes und läuft zügig weiter querfeldein. Wir sind baff! Schnell drehen wir um, um den die Schlaufe zurückzufahren und ihn auf der anderen Seite hoffentlich nochmal zu entdecken. Hinter uns befindet sich ein weiteres Auto, sie stehen strategisch günstiger, lassen uns netterweise jedoch den Vortritt, da wir den Leo zuerst entdeckt haben und folgen uns dann erst. 🙂

Unser Plan geht auf und somit erhaschen wir noch ein paar weitere Blicke auf das wunderschöne Tier, bevor er strammen Schrittes im Busch verschwindet.
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Mal wieder hat diese Sichtung nur wenige Minuten gedauert, danach liegt alles still und leise im Abendlicht und es ist nichts zu sehen und zu hören... Wir freuen uns einfach wahnsinnig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein!!!
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Der Weg zurück verläuft recht unspektakulär und somit entschließen wir uns, nochmal am nahe gelegenen Hyänenbau vorbeizuschauen. Und wieder ist dort einiges los! 😄
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Die Kleinsten wuseln umher und es geht ruppig zur Sache.
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Während die einen nur ab und zu den Kopf heben und dann entspannt weitertrinken...
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... geht's weiter vor drunter und drüber! 🤪
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Als sich die Lage beruhigt (schließlich ist bald Schlafenszeit), fahren wir weiter bis zum S69 Loop. Ein letztes Mal wollen wir unser Glück hier probieren - aber natürlich lässt sich der Honeybadger wieder nicht sehen. 😉
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Dafür treffen wir noch auf ein paar Elefanten im letzten Tageslicht und bevor es ganz dunkel wird, fahren wir zurück ins Camp.
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Wir sind happy, mal wieder war es ein wunderschöner Tag im Kruger mit tollen Sichtungen und auch unser Nachmittagsdrive hat sich mehr als gelohnt! 🙂

Da die nächsten beiden Tage erneut auf Selbstversorgung ausgerichtet sind, essen wir heute mal im Tindlovu Restaurant. Viel los ist hier nicht und wir entscheiden uns jeweils für einen Burger mit Pommes und einem zusätzlichen Beilagensalat. Als unser Essen kommt, staunen wir nicht schlecht. Denn mein Burger wird mit Salat serviert. 🙄
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Okay, wir warten ab und können uns das Lachen kaum verkneifen, als wir kurze Zeit später jeweils unsere Beilagensalate erhalten. Da hat es also jemand ziemlich gut mit mir gemeint! 😄 Egal, Grünzeug ist ja schließlich gesund und bevor wir wieder etwas zurück gehen lassen müssen, esse ich meinen Burger mit Salat und Salat. 😛 Noch heute glaube ich, dass sie sich in der Küche wohl mehr über unsere (vermeintliche) Bestellung gewundert haben als wir... Touristen sind schon komische Leute! 😄

Schnell überspielen wir noch unsere Speicherkarten und sichern die Bilder alle einmal zusätzlich, bevor wir schon um neun in die Betten krabbeln. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 160
Teil 1304. Juli 2018
23.04.2018 - Abschied vom Letaba Camp...

Um viertel nach fünf klingelt der Wecker und wir krabbeln aus den Federn. Ich verzichte auf einen (unfreiwilligen) Anruf in der Heimat und springe lieber schnell unter die Dusche - die Aussagen unseres Nachbarn haben mich in Bezug auf Balule doch etwas skeptisch gemacht. Sicher ist sicher... 😗 Schnell wird noch Wasser für Tee und Kaffee gekocht und wir sitzen um kurz nach sechs im Auto.

Für unseren letzten Morningdrive von Letaba aus, entscheiden wir uns für die Route in Richtung Norden und biegen auf die H1-6 ab. Bereits wenige Minuten nach der Torausfahrt treffen wir auf eine Elefantenfamilie im Gebüsch.
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Kurz darauf überquert eine Hyäne die Straße.
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Dicht gefolgt von einer zweiten. Ob diese beiden wohl zu der Familie gehören, die wir am Vortag entdeckt haben?! Allzu weit ist die Entfernung nicht.
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Wir erreichen die Brücke, die über den Letaba führt und steigen in dem markierten Bereich aus dem Auto. Die Sonne ist gerade aufgegangen und eine Herde Elefanten quert das Flussbett - es ist einfach ein wunderschöner Moment und wir sind glücklich wieder im Krüger zu sein! 😊
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Wir genießen einfach den Moment und die Aussicht. Markus erwischt einen African Openbill/Mohrenklaffschnabel.
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Nach einer Viertelstunde reißen wir uns schweren Herzens los. Bereits jetzt ist uns klar, dass wir es nicht bis zum Mopani Camp schaffen werden, trotzdem wollen wir noch ein Stück in diese Richtung fahren.
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Wir biegen auf die Tsendze Schleife (S48) ab, bis wir schließlich wieder auf die H1-6 treffen, die uns zurück zum Camp führt.

Allzu viel sehen wir in den kommenden 1,5 Stunden nicht mehr, aber unser Tageshighlight hatten wir bereits am Letaba Fluss.

Steenbok/Steinböckchen - mit einem Horn
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Southern yellow billed hornbill/Südl. Gelbschnabeltoko
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African Fish-Eagle/Schreiseeadler
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European Roller/Blauracke - ob der Käfer sich seiner Gefahr bewusst ist?! Oder schmeckt der (BVB) Käfer wohl möglich gar nicht?! 😛
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Größenvergleich
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Wir machen einen letzten Abstecher am Hyänenbau und haben erneut Glück. 🙂
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Um neun sind wir wieder im Camp, frühstücken ein letztes Mal auf unserer Terrasse, bevor wir alles ins Auto laden. Pünktlich geben wir die Schlüssel ab und verlassen das Camp, kehren jedoch nach 100 Metern wieder um, um unsere vergessenen Kohlen einzuladen... 😉

Fortsetzung folgt
Teil 1404. Juli 2018
23.04.2018 - Teil 2 - Fahrt zum Balule Satellite Camp

Wie am Vortag befahren wir die S94 und folgen dann der S46 entlang des Letabas.

Marabou Stork/Marabu
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Fork-tailed Drongo/Trauerdrongo
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Ein Wasserbock schubbert sich am Gebüsch.
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African pied wagtail/Witwenstelze
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Immer wieder nehmen wir einen Loop mit - in uns schlummert die leise Hoffnung, den Leo nochmal zu sehen... Statt dessen begrüßt uns ein einzelner Büffel, dem wir gerne den Vortritt lassen. 😗
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Er stellt sich mitten in unsere Spur und wir warten geduldig, bis wir sicher vorbei fahren können.
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Yellow-billed egret Western cattle egret/Kuhreiher (Lieben Dank, maddy! 🙂 )
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Wir folgen der S93 in Richtung Olifants, wo wir für's Balule Camp einchecken müssen, nehmen dann jedoch den Umweg über die S44 und halten am Olifants Lookout.
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Von Kilometer zu Kilometer wird es trockener...
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... und es sind nur wenige Tiere zu sehen. Von daher halten wir gerne für diesen Impala Bock mit "Anhang".
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Ein Mini-Tornado kommt uns auf dem staubtrockenen Weg entgegen. 😉
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Immerhin treffen wir noch auf zwei Giraffen im Flußbett
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und ein kleines Squirrel (mal außerhalb eines Camps).
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Am Lookout kann man auf eigene Gefahr aussteigen und wir nutzen die Gelegenheit, um uns die Füsse zur vertreten.
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Obwohl die Gegen so trocken erscheint, ist der Olifants recht gut gefüllt.
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Eine einzelne Giraffe nähert sich dem Fluss und trinkt. Das haben wir bisher im Kruger noch nie beobachten können.
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Ganz oben rechts im Bild erkennt man bereits erste Gebäude des Olifants Camp. 😎
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Mittlerweile ist es richtig warm geworden - 33 Grad zeigt das Thermometer an und dementsprechend ruhig verläuft die Fahrt.

Kurz vor der Einfahrt zum Camp sehen wir noch ein Zebra am Wegesrand.
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Obwohl es erst kurz vor eins ist, erhalten wir den Schlüssel für unser Unit Nr. 5. Markus hatte im Vorfeld versucht, die Nr. 6 zu ergattern, da sie ganz hinten am Ende liegt, doch sie war bei unserer Anfrage bereits reserviert. 😐 Bei insgesamt sechs Hütten, ist es jedoch ohnehin nicht so entscheidend, welche man bekommt, da das Balule Camp einfach klein und beschaulich ist. 😉

Vor der Rezeption hängt ein Aushang, auf dem die möglichen Vergehen und Strafen abgebildet sind. Unser Meinung nach, sollte das viel öfter kontrolliert werden (gerade vor oder nach den Camps nahe der Gates... 😗 ).
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Im Camp eigenen Shop stocken wir unsere Vorräte auf, kaufen uns zudem ein Kaltgetränk und genießen von der Aussichtsplattform die wunderschöne Aussicht auf den Olifants River.
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Bis zum Balule Camp sind es von hier nur 10 Kilometer und meine Aufregung steigt, als wir uns auf den Weg machen.
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Wir folgen der hügeligen S-Road, hier sieht es schon wieder etwas grüner aus.
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Kurz vorm Camp überquert man den Olifants und wir freuen uns sehr über die beiden Kingfisher, die geduldig warten, bis wir sie auf's Foto gebannt haben. 😄
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An der Campeinfahrt gibt es zwei Tore, das linke führt zu den sechs Rondavels, das rechte auf die Campsite. Ein Mitarbeiter eilt hin und her, da um kurz nach zwei natürlich so etwas wie "Rush-hour" herrscht. 🤪
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Der Platz neben unserer Hütte ist vom Nachbarn aus Hütte Nr. 4 belegt und wir stellen uns kurzerhand auf die andere Seite und hoffen, dass die Gäste aus Nr. 6 nicht mit allzu großem Gefährt anreisen. 😗
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"welcome to our hut!"
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Warum auch immer, sind die sechs Hütten mit jeweils drei Betten ausgestattet - wodurch der Platz im Innenraum arg eingeschränkt ist. Ansonsten gibt es nicht viel, was stören könnte... Ein paar Kleiderhaken, Schrank, Spiegel, Ablagebank - that's it! Selbst auf Fenster hat man hier verzichtet. Dafür ist das Reetdach etwas erhöht aufgesetzt, damit durch den Schlitz rundum Licht und Luft herein kommt. Dieser ist durch eine Art Fliegengitter geschützt. Strom gibt es hier nicht, aber das wussten wir ja... 😉
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Ca. 20 Meter entfernt gibt es ein gesichertes "Kühlhaus". Dort befinden sich drei Truhen, für die sechs Einheiten, die über Gas betrieben werden. Hier muss man ein wenig logisch stapeln, damit der gewünschte Kühlgrad erreicht wird.
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Rechts davon befindet sich ein Küchenblock, mit Spülbecken und zwei Gasherden.
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Der Zaun umschließt das kleine Camp und man hat sogar ein wenig Ausblick auf den Olifants River. 🙂
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Die Waschräume befinden sich in Nähe der Hütten 2-3 und machen einen sauberen und ordentlichen Eindruck (also zumindest, wenn man auf "Busch" eingestellt ist 😛 ).
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Das kleine Rustic Camp war übrigens eins der ersten, in dem bereits zu Zeiten der Apartheid, alle Hautfarben/Rassen erlaubt waren. Heute bietet es mit seinen rustikalen Begebenheiten eine gute Möglichkeit, den großen und überlaufenen Camps zu entkommen und nahe der Wildnis zu übernachten.

Wir verstauen unsere Vorräte in einer Kühltruhe, verräumen das Gepäck in die Hütte und gönnen uns ein kühles Bier. Ich bin ebenso begeistert vom Camp, wie Markus es im Oktober war, als er seine erste Nacht hier verbracht hat. Und Markus fällt ein Stein vom Herzen... 😄

Obwohl es so schön idyllisch ist, raffen wir uns noch zu einer kurzen Erkundungsfahrt auf.

Der White-crowned shrike/Weißscheitelwürger beschert uns eine (bewusste) Erstsichtung.
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Lilac-breasted Roller/Gabelracke
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So schön der Sonnenaufgang am Letaba war, so gut gefällt uns der Olifants in der Abendstimmung. 🙂
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Und noch eine Erstsichtung: Goliath Heron/Goliathreiher (leider sehr weit entfernt 🙁 )
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Ein großes Krokodil zieht seine Runden und wir sind froh, im sicheren Auto zu sitzen.
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Abendstimmung
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Und unser hübscher kleiner Freund sitzt immer noch geduldig auf der Brücke und hofft auf ein leckeres Abendessen!
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Auch wir sind hungrig, doch die Küche bleibt kalt. Statt dessen bereiten wir uns einen Thunfischsalat zu und genießen den restlichen Abend mit einem Gin Tonic und lauschen den Geräuschen im Busch. Bevor es dunkel wird, kommt ein Mitarbeiter rum und hängt vor jede Hütte eine Petroleumlampe. Das erzeugt eine ungemein gemütliche Stimmung und als wir vom Zaun aus noch zwei Hyänen entdecken, ist unser Glück perfekt!

Unser Nachbarrondavel wurde übrigens nicht mehr belegt - nun gut, somit gibt es auch keine Probleme wegen der Parksituation. Und unsere Nummer fünf ist nun halt das letzte Rondavel in der Reihe. 😉

Mit Stirnlampen bewaffnet geht's in die Waschräume, auch hier steht jeweils eine Petroleumlampe und nach einer kurzen Katzenwäsche sind wir bettfertig. Um neun krabbeln wir in die Betten, schreiben jeweils noch ein wenig Tagebuch und lesen ein paar Mails. Wir sind fasziniert, wie gut der Empfang in dieser entlegenen Gegend über unseren Hotspot ist. Eigentlich wäre das gar nicht nötig, aber so nutzen wir die Gelegenheit, Freunden und Familie zu schreiben, wie gut es uns geht... Wir lauschen den Hyänen und schlafen schließlich ein. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 172
Teil 1517. Juli 2018
24.04.2018 - Balule Satelite Camp

In der Nacht hören wir immer mal wieder Hyänen, außerdem raschelt es ab und an in dem Schrank neben meinem Bett. Ansonsten schlafen wir gut in unserem "Hut". Um halb sechs stehen wir auf, kochen uns Wasser und starten bewaffnet mit Tee und Kaffee sowie einer gepackten Kühltasche über die S90 (Old Main Road) in Richtung Süden.

Bereits nach einer Viertelstunde läuft uns die erste Hyäne über den Weg.
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Im Hintergrund geht die Sonne auf.
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Ein Swainson's spurfowl/Swainsonsfrankolin sitzt noch auf seinem sicheren Schlafplatz.
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Morgenstimmung
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Landschaftlich ist es wunderschön, das Gras ist allerdings sehr hoch und man muss genau hinschauen, um etwas zu entdecken.

Wir sehen unseren ersten Schabrackenschakal des Urlaubes! 🙂
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Dann entdecken wir sogar einen zweiten - ein Jungtier, das sich nicht recht über den Schotterweg zu seiner Mutter traut.
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Es geht ein paar Mal hin und her...
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... schließlich sind beide vereint und verschwinden im hohen Gras.
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Kori Bustard/Riesentrappe
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Lappet-faced Vultures/Ohrengeier (leider arg gezoomt)
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Namaqua Dove/Kaptäubchen
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In einiger Entfernung entdecken wir einen weiteren Geier - es ist ein White headed Vulture/Wollkopfgeier.
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Und einen kleinen Piepmatz - ein Zitting Cisticola/Cistensänger.
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Ein einzelner Elefant streift durch's hohe Gras und wir kommen uns in unserem Corolla ziemlich winzig vor...
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Er beachtet uns jedoch nicht und widmet sich voller Hingabe seinem Frühstück. 😉
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African Stonechat/Schwarzkehlchen
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Wasserbock Familie
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Die Kleinen sind im hohen Gras kaum zu sehen.
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Der Weg ist gut uns wir sehen hier in den ersten Stunden kaum ein weiteres Auto.
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Martial Eagle juv./ junger Kampfadler
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Auf einem toten Ast sehen wir Purple Roller/Strichelracken. Das Paar singt im Duett - es ist einfach wunderschön anzusehen! 😘
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Als wir zum Wasserloch Gudzani East abbiegen, kommt uns ein Fahrzeug entgegen und der Fahrer spricht Markus an. 😐 Es ist kaum zu glauben, aber wir treffen hier doch tatsächlich auf "Chrissie" und ihren Mann! 😄 🤪 Chrissie und Markus hatten im Vorfeld Kontakt, als es um eine Buchung des Bush-Braais in L.S. ging... Leider passten unsere Daten nicht überein und somit wurde daraus nix. Umso mehr freuen wir uns, über das kurze Treffen und Kennenlernen! 🙂 (An dieser Stelle liebe Grüße nach Berlin - schade, dass es mit einem längeren Treffen nicht geklappt hat...)

Nach einem kurzen Plausch von Auto zu Auto setzen wir alle unseren Weg fort.

Das Wasserloch ist ziemlich zugebuscht und es ist absolut nichts zu sehen. 😣
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Barn swallows/Rauchschwalben Paar
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Auf einem toten Ast versucht ein Black-shouldered Kite/Gleitaar, das Gleichgewicht zu halten. Sein Gefieder wird richtig durchgepustet vom Wind. 😄
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Hier sind wir bei der Bestimmung total unsicher: Buschveld pipit/Buschpieper?! 😕
Sabota Lark/Sabotalerche (Vielen Dank für die Hilfe, liebe maddy!!! 🙂 )
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Kurz vor dem Abzweig auf die S100 treffen wir auf diesen Gesellen.
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Er überquert den Weg und beachtet uns kaum. Wir folgen ihm in einigem Abstand, doch plötzlich dreht er hinter der Kurve um und kommt auf uns zu... 😮
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Uups, da hat wohl jemand schlecht geschlafen?! Wir warten ab, bis er sich vollends in die Büsche geschlagen hat und sich seinem Frühstück widmet.
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Obwohl wir auf der S100 bisher jedes Mal enttäuscht wurden, wählen wir diese Strecke erneut. Irgendwann muss sich dort doch mal etwas zeigen... 🙄 Doch auch dieses Mal haben wir auf der "Katzenstraße" kein Glück. Immerhin treffen wir nicht erneut auf überfahrene Schildkröten! 😠 Diese Sichtung liegt mir immer noch schwer im Magen. 🙁

Magpie Shrike/Elsterwürger
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Strauße
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Kämpfende Zebras
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Außerdem sehen wir noch einige Elefanten, Impalas, Gnus und Wasserböcke, bevor wir nach zehn das Satara Restcamp erreichen, wo wir erstmal frühstücken.

Fortsetzung folgt
Teil 1617. Juli 2018
Teil 2 - 24.04.2018 - Rund um's Balule Camp

Angekommen in Satara, beschert uns der Blick auf die Sichtungstafel, dass es durchaus Katzenaktivität in der Ecke gibt... Auch von "Chrissie" erhalten wir später noch eine Nachricht per SMS, dass sie auf der H-6 einen Leo entdeckt haben - tja, so ist das nun mal auf der Pirsch... Manchmal hat man Glück, manchmal Pech. 😎 Nach dem Auftakt während der ersten Tage, wollen wir uns mal nicht beschweren... 😗

Auf der Dayvisitors Site ist kaum etwas los und so frühstücken wir in aller Ruhe. Auch die Vögel halten sich zurück - das haben wir zu anderen Jahreszeiten auch schon anders erlebt, da flatterte es nur so um uns herum, da jeder auf der Suche nach einem Krümelchen war...

Diese ungleiche Gespann entdecken wir nach dem Abwasch vor den Waschräumen.
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Den Crested Barbet/Haubenbartvogel wage ich zweifelsfrei zu bestimmen, könnte es sich bei dem Kleinen um einen Grey-headed sparrow/Graukopfsperling handeln?
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Wir wählen die Strecke zum Nsemani Wasserloch und folgen der S40 in Richtung Timbavati Picnicsite.

Etliche Marabus sitzen entfernt im Baum.
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Southern white-crowned Shrike/Weißscheitelwürger
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Auch dieser Lilac-breasted Roller/Gabelracke wird auf's Foto gebannt. Das Arrangement ist einfach zu schön... 🙂
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Wir folgen der Ntonemi Road bis zur H-Straße. Zig Blutschnabelweber schwirren um uns herum und fordern unsere "Jagdlust" heraus. 😄 Allerdings wird bald klar, das diese flinken Vögel schneller sind, als wir... 🙄 Immer wieder pirschen wir uns langsam mit dem Auto heran und schwubs' fliegt die ganze Meute von einem Busch zum nächsten. 😈 Die Fotos fallen entsprechend aus... 😣
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Nichtsdestotrotz gefällt uns die Strecke sehr und die quirligen Vögel unterhalten uns prächtig. Kaum ein Auto ist hier unterwegs und wir genießen die Fahrt.

Long-tailed paradise Whydah/Schmalschwanzparadieswitwe
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Wir folgen der H1-4 in Richtung Norden, als plötzlich rechts ein Weg abzweigt. Mmmh... 🤨 Dieser ist gar nicht in unserer Mappe vermerkt...
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(Dies sind Bilder vom nächsten Morgen, deshalb zeigt der Pfeil nach links... 😛 )
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Die S147 wurde als One-Way Route angelegt und führt am Ngotso Fluss entlang, bis sie am Ngotso Wehr auf die S89 trifft und ist landschaftlich wunderschön. 🙂

Ein Wagen steht am Wegesrand und nach der Durststrecke, die wir in den letzten Stunden hatten, freuen wir uns sehr über die Elefantensichtung!
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Wir rollen langsam weiter und erfahren von dem Ehepaar des anderen Wagens, dass sie nicht die Elefanten beobachten - sondern die Löwen, die entfernt unter einem Busch liegen. 🤩 Noch gerade erkennen wir, dass sich ein Familienmitglied zu den anderen gesellt und fallen lässt...
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Dann ist von diesen großen Tieren fast nichts mehr zu sehen - wir können aufgrund des hohen Grases noch nicht mal ausmachen, um wie viele Tiere es sich handelt.
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Trotz allem freuen wir uns über die Sichtung und den Hinweis, da wir uns nicht sicher sind, ob wir die Löwen in unserer Elefanten Euphorie überhaupt gesehen hätten. 😗

Wir schlängeln uns am Ngotso entlang und haben noch einige schöne Sichtungen, bevor wir das Camp erreichen.
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Great egret/Silberreiher
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Bereits um zwei sind wir wieder am Camp, entscheiden uns aufgrund der Hitze (34 Grad) jedoch für süßes Nichtstun, trinken ein Savanna und machen ein kleines Mittagsschläfchen, bevor wir duschen und uns ums Abendessen kümmern.

Während sich Markus um den Grill kümmert, kochen die Kartoffeln und ich bereite aus dem Rest einen Kartoffelsalat für den nächsten Tag vor.

Ein Red-billed Hornbill/Rotschnabeltoko inspiziert derweil unser Auto. 😄
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Gegen viertel nach fünf hören wir vorne am Tor Stimmen. Anscheinend handelt es sich um die Gäste aus Nr. 06 (die immer noch nicht belegt ist). Anhand des Stimmengewirrs wird klar, dass sie nicht im Olifants Camp eingecheckt haben und der Camp Offizier sie somit nicht rein lässt. Nach einiger Zeit fährt das Auto wieder weg und wir sind gespannt, ob sie nochmal auftauchen - was jedoch nicht der Fall sein wird... Wir wundern uns, da reserviert jemand extra die Nummer sechs und rafft es nicht, dass in einem anderen Camp eingecheckt werden muss?! 😣 🙄 Leute gibt's... 😄

Zum Abendessen gibt es Springbockfilet, Butternut und Schafskäse sowie Kartoffeln vom Grill. Es ist beruhigend ruhig und selbst die Hyänen lassen sich nicht blicken... Eine Mitarbeiterin läuft von Rondavel zu Rondavel und hängt jeweils eine Petroleumlampe vor die Tür.
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Im Hintergrund geht währenddessen die Sonne unter und wir genießen den Abend bei 1-2 Gin Tonics, bevor wir uns bereits um acht Uhr ins Bett verabschieden.
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Hach, ist das Leben nicht schön?! 😊

gefahrene Kilometer: 138
Teil 1717. Juli 2018
25.04.2018 - Abschied vom Balule Camp - auf geht's nach Lower Sabie...

Der Wecker geht um viertel nach fünf und wir sind schnell auf den Beinen. Heute steht uns eine lange Fahrt bis nach Lower Sabie bevor, von daher heißt es "zusammenpacken" - also alles, was irgendwie den Weg aus der Reisetasche gefunden hat... 😉 Im Grunde haben wir uns ganz gut organisiert und uns auf das Leben aus dem Koffer eingestellt. Auch wenn ich Markus' Meinung nach immer noch chaotisch unterwegs bin... 😛

Im Waschraum treffe ich erneut auf die riesige Heuschrecke, die mir am Abend vorher in Gesicht gesprungen ist. Sie fand meine Stirnlampe wohl spannender als die Ölfunzel... 😣 Zum Glück gibt es zwei Waschbecken, so dass wir uns nicht in die Quere kommen. Nach der Katzenwäsche ist auch das Wasser heiß und wir ziehen mit Sack und Pack um 06:11 h vom Hof. "Balule, wir kommen wieder! Schön war es hier!!!" 🙂
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Über'm Olifants geht gerade die Sonne auf, die die Landschaft in wunderbar goldenes Licht taucht.
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Auf einem Baum entdecken wir zwei African fish eagle/Schreiseeadler.
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Aufgrund der langen Fahrtstrecke (155 Kilometer) entscheiden wir uns heute für die H1-5 bzw. H1-4, um einen möglichst direkten Weg zu fahren.

"Die drei Damen (?) vom Grill" - Magpie Shrike/Elsterwürger
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Erneut sehen wir zwei Schakale
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Und mehrere White-backed Vultures/Weißrückengeier im besten Licht. (allerdings nur von hinten... 😄 )
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Wir sind keine Stunde gefahren, da gibt es plötzlich eine Stau! 🤨 Nanu, sind die Löwen von gestern etwa weiter gezogen und präsentieren sich am frühen Morgen den Parkbesuchern?! 🤪
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Aufgeregte Gnus rennen blöckend hin und her... Kaum sind sie auf der einen Straßenseite, rennen sie in Panik wieder zurück... Wie alle anderen Insassen beobachten wir die Tiere und schauen angestrengt in die Büsche. Eine Gefahrenrichtung kann man nicht ausmachen, dafür wirken die Gnus zu unentschlossen, aber irgendetwas stimmt nicht.
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Wir warten und warten, filmen und schauen durch's Fernglas - niente!!! 🙄

Nach zwanzig Minuten tauchen zwei Elefanten von links auf, die sich zum Wasser begeben.
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Wir halten sie nicht für die "Unruhestifter", doch da sich die Gnus etwas beruhigen, setzen wir unseren Weg fort. Ärgerlich, immer wenn man Zeit benötigt, muss man weiter... 😐

Wenige Minuten später treffen wir auf ein bekanntes Auto! 🙂 "Chrissie" und ihr Mann sind auf dem Weg in den Norden, während wir in Richtung Süden fahren. Also wird es wieder nichts mit einem Treffen und aufgrund der stärker befahrenen H-Straße, haben wir auch nicht wirklich viel Zeit zum klönen.

Geier-Mix
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Ein Black-shoulderd Kite/Gleitaar fliegt von einem Hälmchen zum nächsten... Die dünnen Ästchen machen die Landung nicht gerade einfach! 😄
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Ein letztes Mal in diesem Urlaub stoppen wir im Satara Camp, kochen uns erneut Tee und Kaffee, statten der Toilette einen kurzen Besuch ab und kaufen ein paar Kleinigkeiten im Campshop. Währenddessen wird auf dem Parkplatz ein ziemlich zerbeulter 4x4 auf einen Abschleppwagen geladen. 😮 Keine Ahnung, mit wem die Fahrer am Morgen Bekanntschaft gemacht haben, aber das Auto sieht nicht gut aus... 😣

Immer weiter geht es für uns, nun über die H1-3, in Richtung Süden.

Und dann bekomme ich sie endlich auf's Bild! Nach unzähligen Versuchen während der letzten Tage und vielen verschwommenen Straßenbildern entkommt mir diese Mangusten-Bande dieses Mal nicht so schnell!!! 😉
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Grey go-away bird/Graulärmvogel
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Giraffen-Trio
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Ein Adler kreist über uns und wir freuen uns, ihn auf's Bild zu bekommen. (hier wäre jede Bestimmung meinerseits geraten... 😗 )
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Kurz hinter dem Abzweig der S125 befindet sich ein kleiner Loop, der zum südlichsten Baobab führt, dem wir erstmalig einen Besuch abstatten!
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Den nächsten Dickhäuter erwischen wir nur von hinten - er scheint komplett mit seiner Körperpflege beschäftigt zu sein. 😉
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Wir nehmen den Loop, der am Orpen Dam vorbei führt und sind erstaunt, wie schnell sich die Landschaft verändert. Innerhalb von wenigen Kilometern liegen plötzlich die N'wamuriwa Berge vor uns.
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Am Orpen Dam Lookout treffen wir auf einige andere Besucher, insgesamt ist die Stimmung jedoch ruhig und beschaulich. Es ist ein schöner Platz, hübsch angelegt, mit Blick auf's Wasser.
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Auf einer der Stufen sitzt eine gruselige Spinne... Zum Glück sind wir von diesem Getier während unserer Reisen weitgehend verschont geblieben. Ein Foto muss jedoch trotzdem sein. 😛
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Hungrig erreichen wir schließlich den Picknickplatz Tshokwane. Hier herrscht (wie so oft) viel Trubel und wir suchen uns einen freien Tisch am Rand. Mittlerweile ist es 11.00 Uhr und wir sind schon wieder seit fast fünf Stunden unterwegs! Wahnsinn, wie schnell die Zeit hier immer wieder vergeht!!!

Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit, passt unser spätes "Frühstück" ganz gut ins Programm... 😎 Es gibt Kartoffelsalat (warum haben wir den vorher eigentlich noch nie gemacht?!) mit den dünn aufgeschnittenen Resten der Springbockfilets vom Vorabend!
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Während Markus danach alles wieder ins Auto verräumt, spüle ich schnell.
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Die Camps und Picnic-Sites sind echt gut für Selbstversorger ausgestattet. Trotzdem ärgere ich mich zum wiederholten Mal, dass es keinen Abflußstopfen gibt. Der Umgang mit den Ressourcen ist wirklich noch ausbaufähig - aber wahrscheinlich haben irgendwelche Volltxxxxx die Stopfen auch einfach mitgenommen?! 😵

Gut gestärkt setzen wir unseren Weg über die H10 fort und freuen uns über die Sichtung dieser kleinen Giraffe.
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Auch am Nkumbe Lookout halten wir, die Aussicht von hier oben ist wirklich wunderschön.
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Leider ist es jedoch auch gut besucht und so machen wir uns bald wieder auf...
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Wie aus dem Nichts taucht auf einmal ein Elefant von links auf und überquert die Straße.
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Wir nehmen den Muntshe Loop (S122) und fühlen uns zwischen den hohen Gräsern rechts und links wieder ganz klein. 😉
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Hier ist direkt weniger los und obwohl man aufgrund des hohen Gras nicht viel erkennen kann, gefällt uns die Landschaft sehr.

Magpie Shrike/Elsterwürger - mal wieder, aber sie halten immer so schön still... 😄
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African Grey Hornbill/Grautoko
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Der Mlondlozi Dam ist kaum gefüllt und wir sehen keine Tiere - im Oktober hatte Markus hier hingegen eine tolle Sichtung mit zig Elefanten und Büffeln.
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Southern white-crowned Shrike/Weißscheitelwürger männlicher Neuntöter/Red-backed Shrike (an Magpie Shrike) - Vielen Dank, Matthias! 🙂
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Lilac-breasted Roller/Gabelracke im Anflug
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Magpie Shrike/Elsterwürger
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Wir treffen auf eine Giraffenmutter mit Baby, beide überqueren vor uns den Weg. 😘
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Landschaft am Sabiefluß
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Es tut immer wieder gut, etwas "mehr" Wasser zu sehen...
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Ein African pied Wagtail/Witwenstelze hat eine Heuschrecke erbeutet.
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Wir statten dem Sunset Dam einen kurzen Besuch ab und entdecken auch den obligatorischen Pied Kingfisher/Graufischer...
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... bevor wir gegen 14.00h das Lower Sabie Restcamp erreichen.

Fortsetzung folgt
Teil 1818. Juli 2018
Teil 2 - 25.04.2018 - Ankunft im Lower Sabie Restcamp

Pünktlich zum allgemeinen Check-in treffen auch wir an der Rezeption ein. 😄 Während sich Markus anstellt, schaue ich mir die Sichtungstafeln an. In den vergangenen Wochen war immer wieder ein großes Löwenrudel rund ums Sabie Camp gesichtet worden. Und auch die Aussicht auf Leoparden und Cheetahs scheint aktuell nicht allzu schlecht zu sein... 😗
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Als Markus schließlich an der Reihe ist, wirkt die arme Dame am Empfangstresen etwas verzweifelt. 🤨 Da Lower Sabie immer gut gebucht ist, konnten wir unsere Buchung nur Stückweise vollziehen und mussten immer wieder warten, bis eine weitere Nacht frei wurde. Das hatte nun zur Folge, dass es drei Buchungen für vier Übernachtungen gibt und sie hin und her tricksen muss, damit wir das Zimmer nicht zwischendurch wechseln müssen... 🙄 Schließlich ist alles geklärt und wir erhalten den Schlüssel zur Nr. 50!

Ein paar Wochen vorher hatte Markus zudem ein Bush braai für vier Personen am 26.04. gebucht. Dies wirft nun weitere Fragen auf... Schließlich sind wir doch nur zu zweit! 😄 Wir beruhigen sie und weisen darauf hin, dass die weiteren Teilnehmer am nächsten Tag anreisen werden.... (Während ich meinen letzten Bericht hier im Forum schrieb, kam kurz das Thema "Krugerurlaub im April" auf und dadurch entwickelte sich schnell und unkompliziert eine Verabredung für ein Bush braai mit der lieben Alma und ihrem Mann Jürg. 🙂 Da wir zeitgleich zwei Nächte in Lower Sabie verbrachten, war schnell ein Datum ausgemacht und Markus hat entsprechend reserviert. )
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Diese Bush braais werden nur in einzelnen Camps und ab vier Personen angeboten. Sich zu zweit auf eine Art Warteliste setzen zu lassen funktioniert leider nicht, man muss direkt für mindestens vier Personen buchen, ansonsten hat man halt Pech.

Umso erstaunter sind wir, dass nun sogar noch Werbung (in Form eines Aushangs) für das bevorstehende Bushbraai gemacht wird... 😈
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Zumindest unsere Buchung für den Morning Walk am nächsten Tag wirft keine weiteren Fragen auf. 😎 Sicherheitshalber haben wir auch diesen vorab gebucht, da man aufgrund der Campgröße ja nie weiß, ob vor Ort noch Plätze verfügbar sind.

Frohen Mutes machen wir uns wenig später auf dem Weg zu unserem Hut und ich bin ein wenig entsetzt, als wir ankommen. 😮 Die EH3 Zimmer sind im Karreé angelegt und auf einen Schlag sieht man hier mehr Einheiten, als in den letzten Tagen zusammen... 😣 Schlagartig vermisse ich unsere kleines, schnuckeliges Balule Camp. 🙁
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Aber nun gut, nicht umsonst ist Lower Sabie sehr beliebt - verspricht die Umgebung doch meist gute Sichtungen! Außerdem ist es entsprechend nah am südl. Gate gelegen... Trotzdem ich brauche ein paar Minuten, um mich zu akklimatisieren. 😗
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Der Schlafraum ist zumindest groß und hell, es gibt genügend Platz und die Schränke sind sogar voll ausgestattet, obwohl dies nicht in der Beschreibung stand. Nachdem das Auto ausgeladen und alles verstaut ist, erkunden die Umgebung und suchen die nahe gelegenen Waschräume auf. Diese sind tipp-top in Ordnung und echt gut in Schuss. Da gibt es gar nix zu meckern! 😉

Bevor wir zu einer kleinen Nachmittagsrunde aufbrechen, springen wir kurz in den Pool, um uns abzukühlen. Allerdings merkt man auch hier direkt, dass es sich um eins der größeren Camps handelt, denn es ist einiges los dort.

Somit sind wir froh, als wir wieder im Auto sitzen und auf die Pirsch gehen können. 😎

Wir entscheiden uns dazu, eine kleine Schleife südlich des Camp zu fahren und treffen auch bald auf eine Gruppe Elefanten, die gerade vom Sabie River hoch kommt.
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Wir entdecken einige Giraffen neben der Straße im Gebüsch.
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Ehe wir uns versehen, kommen immer mehr Giraffen zum Vorschein und laufen vor uns her...
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Zuerst wirken sie noch ganz relaxed, bis ein Bulle von hinten angaloppiert kommt und die Herde aufmischt! 😮
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Wir können nicht erkennen, weshalb sie so aufgeschreckt wirken und hoffen nur, dass kein Gegenverkehr kommt, während die Gruppe über die H4-2 galoppiert. 🙄
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Aber es geht alles gut, die Giraffen beruhigen sich bald und wir biegen auf die S28 ab. Am Ntandanyathi Hide halten wir natürlich an, kommen jedoch nicht weit, da uns ein südafrikanisches Mädchen vor den Bienen warnt, die im Hide rumschwirren. 🙄

Also belassen wir es bei ein paar Bildern vom Parkplatz aus, bevor es weitergeht.
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Burchell's starling/Riesenglanzstar
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Zebras im Abendlicht
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Auf dem Rückweg sehen wir noch einen großen Elefantenbullen, der im Abendlicht auf uns zukommt.
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Während die Sonne untergeht, fahren wir die letzten Kilometer bis zum Camp und überqueren noch einmal den Sabie, um die tolle Stimmung zu genießen.
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Am nahe gelegenen Sunset Dam herrscht eine regelrechte Rush-hour! 😵
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Hier ist es uns definitiv zu voll, auch wenn die Abendstimmung sehr schön ist...
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Uns reicht es für heute! Es war ein langer Tag und wir haben Hunger!!! 😄 Dementsprechend froh sind wir, als wir im Restaurant einen Platz auf der Terrasse ergattern können. Doch wir haben uns zu früh gefreut, da unser Tisch quasi als nächster zur Kinderecke liegt... Während die Eltern weit entfernt sitzen und in Ruhe essen, haben wir das Vergnügen, diverse Konfrontationen unterschiedlicher Geschwistergruppen hautnah mitzuerleben. 😏

Egal, das Essen schmeckt zumindest sehr gut und für's nächte Mal wissen wir Bescheid! 😉 😛

Wir sind überrascht, dass fast alle Bewohner der EH3 Units im Bett verschwunden sind, als wir wieder bei unserer Nr. 50 eintreffen. Kurz vorher wurden noch lange Tafeln zusammengerückt und diverse Braai Feuer angefacht. Innerlich hatten wir uns bereits auf eine laute und lange Nacht eingestellt... 😗

So sitzen wir schließlich fast als einzige in unserem Karreé mit einem letzten Bier vor unserer Hütte, bis wir auch die Segel streichen und uns bettfertig machen. Schnell werden noch die Bilder des Tages gesichert und dann heißt es auch schon: Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 209
Teil 1921. Juli 2018
26.04.2018 - Lower Sabie Restcamp - Morning Walk

Um zwanzig vor fünf geht der Wecker. Flugs springen wir aus dem Bett, schließlich haben wir für heute einen Morning Walk gebucht. Beim Zähneputzen treffe ich im Waschraum auf zwei weitere Frauen, Französinnen, Mutter und Tochter. Beide sind im Safarilook gekleidet, die Tochter, hat ihr Hemd stylisch bauchfrei geknotet - werden sie etwa auch am Walk teilnehmen?! 🙄 Die Mutter verschwindet, taucht kurze Zeit später jedoch mit ihrer Make-up Tasche wieder auf. Dann wird gecremt, gepudert, gemalt... 🤨 Okay, anscheinend haben sie doch etwas anderes vor... 😗

Mit Softshelljacke und Kameras ausgestattet machen wir uns in der Dunkelheit auf den Weg zum Parkplatz, wo es einen Treffpunkt für alle Touren gibt.

Mein, zugegebener Maßen, eher funktionales Outfit. 😄
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Ein Gamedrivefahrzeug steht bereits bereit, von den Guides ist keine Spur zu sehen. Ein weiteres Pärchen trifft ein, junge Engländer. Dann stoppt ein Fahrzeug auf dem Parkplatz, neben den beiden Französinnen steigen nun auch Vater und Sohn aus. 😉 Wir sind komplett!

Ein Guide kommt herbei und erklärt uns den Ablauf, nach kurzer Wartezeit erscheint auch der zweite Guide (mit einem Kaffeebecher). Menno, mein Kaffee war aufgrund des Zeitmangels ausgefallen - wenn ich das gewusst hätte... 😵

Als wir um viertel vor sechs das Gate passieren, stehen bereits 4-5 Fahrzeuge in der Warteschlange. 🙄 Das Gate öffnet im April um sechs, wie in aller Welt kommt man auf die Idee, mindestens 15-20 Minuten vorher dort anzustehen, damit man evtl. der erste ist, der das Camp verlässt?! 😄

Zuerst biegen wir rechts ab und folgen der H-Straße.
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Anscheinend handelt es sich jedoch nur um eine kurze Kontrolltour, denn bald drehen wir wieder um und überqueren den Sabie River, um auf der anderen Seite einer S-Road parallel zum Fluß zu folgen.
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Bei dem Gamedrivefahrzeug handelt es sich um einen niegelnagelneuen Toyota, der mit etlichem Schnick-Schnack ausgestattet ist. Allein das Entertainmentdisplay ist schon sehenswert. 😛
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Während die beiden Guides gut gelaunt die Texte der Musik mitsingen, passieren wir eine Giraffe im Morgenlicht.
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Um viertel nach sechs geht schließlich die Sonne auf und wir erreichen den Startpunkt unserer Wanderung.
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Das Fahrzeug wird am Wegesrand geparkt und wir erhalten weitere Anweisungen und Verhaltensregeln von dem ersten Guide. (Leider habe ich keinen der beiden Namen notiert... 😣 )
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Zur Begrüßung sagte er zu mir: "I like your shoes" - mit dieser Bemerkung wird Markus mich den weiteren Vormittag immer wieder aufziehen! 😈 Ich bin übrigens bis heute der Meinung, dass er es vollkommen ernst meinte... 😛
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Dann ziehen wir los, die beiden bewaffneten Guides laufen, wie immer, vorne. Wir folgen im Gänsemarsch hintereinander her. Alle 5-10 Minuten lässt sich der erste der acht Gäste nach hinten fallen und läuft am Ende weiter. Dadurch entsteht ein rollierendes System und jeder von uns läuft mal vorne, in der Mitte oder am Schluss.
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Bereits nach wenigen Minuten treffen wir auf eine Zebraherde. Anhand unsere Schatten kann man erkennen, dass wir gar nicht weit von ihnen entfernt sind. 😎
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Ich bin erstaunt, normalerweise haben die Tiere eine wesentlich höhere Fluchtdistanz, wenn man ihnen zu Fuß begegnet, als wenn man sich in einem Fahrzeug nähert.

Obwohl wir einen Halbbogen schlagen, wird es ihnen doch ungeheuer und sie flüchten.
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In einiger Entfernung frisst ein einzelner Elefantenbulle. Unser Guide erklärt uns, in welche Richtung er laufen wird und welchen Bogen wir schlagen, damit wir ihm nicht in die Quere kommen. Erst als wir alle im Schatten eines Busches stehen und somit nicht direkt für ihn sichtbar sind, dürfen wir Bilder machen.
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Was für ein wunderschönes und imposantes Tier! Da kommt man sich doch richtig klein und hilflos vor... 😗
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Es ist ein tolles Gefühl, einem so großen und durchaus auch gefährlichen Tier zu Fuß so nahe zu sein und es beobachten zu dürfen. Normalerweise sind es oft die "kleinen" Dinge, um die es bei den Walks geht, wie Spuren, Kot, Pflanzen etc. Das hier ist jetzt schon eine andere Nummer und Markus und ich ich sind happy! 🙂
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Während der Bulle in aller Ruhe im Morgenlicht weiter zieht, meldet sich nun der jüngere der beiden Guides. Er stand etwas abseits und hat die Gegend "gesichert", während wir den Elefanten beobachteten. Nun meint er ganz cool: "there are two lions over there...". 🤨

So sehr wir uns auch bemühen, im ersten Moment können wir nix erkennen. Doch dann entdecken wir tatsächlich etwas zwischen Gräsern und Büschen. Wahnsinn!!! 🤩
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"they are moving, we will follow them..." 🙄 🤪 😕 Ja, nee... is' klar! Wir verfolgen zwei Löwen zu Fuß, dass glaubt uns doch niemand zuhause... 😄 😗

Es war jedoch kein Scherz und so laufen wir auf einmal mit der doppelten Schrittgeschwindigkeit durch's hohe Gras und verfolgen zwei Löwenmännchen! Das Gras ist kniehoch und immer noch feucht vom Morgentau, unsere Hosenbeine sind bereits bis zu den Knien nass, doch das bekommen wir kaum mit. Der jungen Französin geht es da schon etwas schlechter, in ihren Turnschuhen und mit aufgekrempelten Hosenbeinen, kratzt und scheuert es bei jedem Schritt an ihren Beinen... Als sich auch noch ihr Schnürsenkel löst, haben die Guides kein Erbarmen, dafür ist nun wirklich keine Zeit! 😈
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Bestimmt eine Viertelstunde verfolgen wir die beiden im strammen Schritt und man kann sie mittlerweile schon recht gut erkennen. Immer wieder schauen sie sich um und wundern sich, welche "Schlange" sie verfolgt. Löwen haben keine natürlichen Feinde, trotzdem haben sie instinktiv Respekt, da sie uns nicht einschätzen können. Es ist eine komplett surreale Situation! Und ich bin froh, dass diese beiden Männchen nicht allzu neugierig sind - sagt man das Katzen nicht auch nach?! 😄 😗
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Als die beiden eine Anhöhe hinauflaufen, bleiben wir zurück und schauen ihnen nach. Wir sind ungefähr 200 Meter von den Löwen entfernt und einfach nur baff!
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Während wir den Löwenmännchen hinterherschauen, übersetzt die Französin fleißig für ihre Familienmitglieder - anscheinend ist es ihr erster Walk und sie können gar nicht so richtig abschätzen, was wir soeben erlebt haben. 😄 Ich ärgere mich nur, dass wir die Bridgekamera nicht dabei haben, um in dieser Situation mehr Zoom zu haben. 🙁

Als die Löwen aus unserem Sichtfeld verschwunden sind, drehen wir ab und laufen zurück. Mittlerweile ist es schon ziemlich warm geworden und wir sind froh, als wir eine kurze Frühstückspause machen und die Jacken in die Rucksäcke verstauen können.
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Nun widmen wir uns den "normalen" Dingen, um die es bei solch' einem Walk eigentlich geht.

Erdlöcher, die von unterschiedlichsten Tieren als Bau genutzt werden...
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Im übrigen empfiehlt es sich nicht, sich direkt vor so einen Bau zu stellen. Ein aufgeschrecktes Warthog könnte wie eine Kanonenkugel heraus geschossen kommen und empfindliche Verletzungen verursachen...


... Spuren im Sand.
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Geschickt werden weitere Abdrücke eingezeichnet.
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Als wir weiterziehen, entdecken wir einen hübschen Kudubullen im dichten Gebüsch.
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Kennt jemand den Namen dieser hübschen (Heil-) Pflanze, deren Blüten Elefantenohren ähneln?
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Auf dem Weg zurück zum Gamedrivefahrzeug sehen wir erneut Giraffen, Zebras und Impalas...
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Nach fast drei Stunden treffen wir schließlich am Fahrzeug ein. Was für ein Walk!
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Mit leichter musikalischer Untermalung werden wir zurück zum Restcamp gefahren. Eine junge Giraffendame steht mitten auf der S-Road und ist im ersten Moment völlig unbeeindruckt von dem großen Fahrzeug.
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Schließlich gibt sie uns doch den Weg frei... 😉
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Weitere Giraffen beim Liebesspiel...
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Als die Guides uns erklären, dass es sich in diesem Fall um zwei Bullen handelt, geht ein leichtes Raunen durch's Fahrzeug und die männlichen Gäste drehen sich entsetzt ab. 😄

Aussicht auf das Lower Sabie Restcamp.
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Gegen halb zehn sind wir wieder am Camp, bedanken und verabschieden uns von den beiden Guides, genehmigen uns eine erfrischende Dusche und frühstücken in aller Ruhe vor unserer Hütte.

Hier nochmal die unsere "Ausbeute" des Morgens in Schriftform:
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Fortsetzung folgt
Teil 2001. Aug. 2018
26.04.2018 - Teil 2 - Fahrt vom Lower Sabie Camp nach Crocodile Bridge und zurück

Gut gestärkt machen wir uns gegen 11.00h über die H4-2 auf den Weg in Richtung Süden. Der Himmel ist strahlend blau und das Thermometer zeigt angenehme 25 Grad an. An der Rezeption hinterlässt Markus noch schnell eine Nachricht für Alma und Jürg, die heute anreisen. Mit ihnen wollen wir uns (unbekannter Weise) um halb vier an der Rezeption treffen...

Am Sabie River entdecken wir einen Büffel, der irgendwie eigenartig am Flußufer liegt. 😐
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Bequem sieht das nicht aus und wir erkennen auch keine Bewegung. Mmh... 😵 Auf dem Rückweg wollen wir nochmal nachschauen, ob doch noch Leben in ihm steckt und er seine Position verändert hat.

Ein Stück weiter treffen wir auf Flußpferde mit Jungtieren an Land - und einen fitteren Büffel. 😗
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Erneut können wir einen Greifvogel im Flug auf's Bild bannen - wagen jedoch auch hier keine Bestimmung. 😉
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Impalabock
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Hinter der Brücke, kurz vor Crocodile Bridge, gibt es einen kleinen Stau.
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Im Flußbett sehen wir einen Elefantenbullen mit imposanten Stoßzähnen.
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Die Insassen der rumstehenden Fahrzeuge sind jedoch anscheinend auf der Suche nach Geparden, die hier in den letzten Tagen immer wieder gesichtet wurden.

Diese Leopard Tortoise/Pantherschildkröte läuft am Straßenrand entlang und mir wird Angst und Bange, dass auch sie ein "Opfer" von rücksichtslosen "Katzenjägern" werden könnte. 🙄 Wir begleiten sie ein Stück, bis sie im Grünstreifen in Sicherheit ist.
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Dann haben wir unsere erste "Zweihörnchensichtung" des Urlaubes!!! 🤩 (ich übernehme hier mal die Begrifflichkeit von Laura... 😉 )
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Es ist schon traurig, dass man diese wunderbaren Tiere immer seltener zu Gesicht bekommt! 🙁

Gegen halb eins treffen wir schließlich am Crocodile Bridge Camp ein.
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Dieses kleine Camp, bzw. der Shop und die Cafébar, im äußersten Süden gefällt uns ausgesprochen gut und auch wenn wir hier bisher noch nie übernachtet haben, steuern wir es immer wieder gerne für einen Zwischenstopp an.
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Das "Gartencenter"
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In der Cafébar erhalten wir eine neue Koffeindosis.
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Und ja, wir finden tatsächlich auch ein Shirt für mich! 😎
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Auf dem Rückweg treffen wir auf diese x-beinige Zebradame, die ihren Teil zur Verkehrsberuhigung beiträgt. 😉
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Wir machen einen Abstecher zum Gasanftombi Dam, der erstaunlich wenig Wasser führt. Gute zwei Jahre vorher haben wir hier eine ganze Büffelherde beobachten können, die, beäugt von einigen großen Krokodilen, das Wasser eingenommen hat. Heute sehen wir zumindest zwei Elefanten am kläglichen Wasser"rest".
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Und nochmal von der anderen Seite...
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Die Impala-Jungs erinnern mich immer an kleine "Teufelchen" 😘
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Auf der S130 stellt sich dann die Frage: rechts oder links vorbei?! 🤪
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Kräftemessen am frühen Nachmittag
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Auf einem toten Baum entdecken wir einen jungen Bateleur
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Impala"auflauf"
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Kurz vorm Camp halten wir die Augen nach dem liegenden Büffel auf und: Puh, Gott sei Dank! Entweder hat er sich aus dem Staub gemacht oder zumindest an anderer Stelle (jedoch deutlich lebhafter) wieder niedergelassen... 😁
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Viel Zeit bleibt uns nicht mehr, bis wir uns auf den Weg zur Rezeption machen müssen, trotzdem legen wir uns für eine halbe Stunde auf's Ohr und sind gespannt, was uns der Nachmittag/Abend noch bringen wird. 😗

Fortsetzung folgt
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