MEMelancholikerThemenstarter26 Beiträge · seit 201828. Mai 2018 · #1Guten Tag,
wir das sind vier Personen, 16, 18, 53 und 55 Jahre, haben folgende Reise gebucht:
15.07. Windhoek: Ankunft und Übernahme des Campingfahrzeugs
16.07. Fahrt zum Campingplatz Tsauchab River Camp
17.&18.07. Sossusvlei: Unterkunft Sossus Oasis Campingplatz
19.07. Tagesendziel Swakopmund (wie sieht es hier mit dem Zustand der Strassen aus?)
20.07. Swakopmund: Vormittags ist Kayaking gebucht
21.07. Ziel Campingplatz Spitzkoppe (welche Strecke wird hier empfohlen?)
22.07. Ziel Brandberg White Lady Lodge
23.07. Ziel Ugab Terrace Lodge Campingplatz (wie könnte hier eine interessante Strecke aussehen? Twyfelfontein, "Orgelpfeifen", versteinerter Wald, Vingerklippe)
24.&25.07. Auf zum Tierparadies-Etosha, Unterkunft Halali (Wie sinnvoll bzw. wann sollte eine Nachtsafari gebucht werden?)
26.07. Durch den Etosha zum Onguma Tamboti Campingplatz.
27.07. An die Ufer des Okavangos; Unterkunft: Nkwazi Lodge Camping (Geplante Strecke D3001, D3016, B8. Wäre das viel länger als über B1, C42 und B8? Wie realistisch ist es einen Abstecher in den Mangetti NP zu machen? Wo sollten/können wir die Vorräte auffüllen, wenn wir die Route D3001, D3016 und B8 nähmen?)
28.07. Flussabwärts entlang am Okavango; Unterkunft: River Dance Lodge (Lieber früh in der Unterkunft ankommen und dort etwas buchen oder welche Highlights gibt es unterwegs?)
29.07. Vom Okavango zum Kwando; Unterkunft Namushasha Lodge Camping (Lieber früh in der Unterkunft ankommen und dort etwas buchen oder welche Highlights gibt es unterwegs?)
30.&31.7. Nkasa RuparaNationalpark; Unterkunft: Rupara Rest Camp
01.&02.08. Besuch des Chobe NP; Unterkunft: Chobe River Lodge Campingplatz (Lieber früh in der Unterkunft ankommen und dort etwas buchen oder welche Highlights gibt es unterwegs? Was haltet ihr von der Route C49, D3514 und D3507)
03.&04.08. Unterkunft: Camp Ngepi Campingplatz (Rückfahrt über Katima Mulilo; Lieber früh in der Unterkunft ankommen und dort etwas buchen oder welche Highlights gibt es unterwegs?)
05.08. Lange Fahrt über Rundu nach Grootfontein; Unterkunft: Tigerquelle
06.08. Windhoek - Abflug Abends mit Air Namibia
Es ist unsere erste Tour durch Namibia. Wir waren vor zwei Jahre für zwei Wochen auf den Kapverden.
Wir sind keine erfahrenen Allradfahrer, haben aber Erfahrungen mit Landmaschinen, allerdings schon ein paar Jahre her 😊 , und viele Kilometer mit PKWs auf dem Buckel.
Wenn alles nach Plan läuft dann bekommen wir einen HiLux mit Doppelkabine oder alternativ einen vergleichbaren Nissan.
Wir planen eine Typhus Impfung zu machen und Malaria Prophylaxe mit Malarone. Hepatitis hatten wir schon für die Kapverden gemacht. Die üblichen Impfungen für Deutschland sind frisch genug. Tollwut angeblich nicht notwendig.
Wir sind auf Kommentare und Tipps gespannt.
Have a nice day
TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201728. Mai 2018 · #2Zum Nightdrive Halali:
Wir haben den bei Ankunft nachmittags vor Ort für den nächsten Tag gebucht. Am Ankunftstag wäre er ausgebucht gewesen. Wenn man also nur eine Nacht dort ist würde ich vorher anrufen.
Wir haben uns für den Nightdrive entschieden weil man ja in der Dunkelheit nicht selber fahren darf. Alles andere kann man ja tagsüber selber abfahren. Die Tour hat uns sehr gefallen . Die Guides haben sich viel Mühe gegen und wir haben einige Tiere gesehen.
MEMelancholikerThemenstarter26 Beiträge · seit 201828. Mai 2018 · #3Hallo Tanjatanja,
vielen Dank für die Antwort. Das sehen wir genauso.
Allerdings habe ich irgendwo gelesen, das es sehr große Unterschiede bei den Guides gibt. Einige eigentlich nur Fahrer sind. Gibt es einen Favoriten?
Was sollten wir auf die Tour mitnehmen? Stirnlampen mit Rotlicht? Ferngläser helfen ja wohl eher nicht weiter.
Danke
Melancholiker
Flash20101'425 Beiträge · seit 201528. Mai 2018 · #4Hallo,
also da habt ihr euch aber mächtig was vorgenommen. Normalerweise verbringt man wenigstens zwei Nächte an einem Ort. Aber wie du schreibst, ist ja alles gebucht, daher jetzt keine weiteren KOmmentare zur Route.
Zu einem Night-Drive darfst du keine Taschenlampen mitnehmen, nur der Guide leuchtet. Auch darf man kein Blitzlicht verwenden. Ich hatte mein Fernglas mit, sonst nichts.
Die Guides der staatlichen Camps sind meistens nicht sehr motiviert, was aber auch viel an den Touristen liegt. Sie erwarten große Spannung und sind enttäuscht, wenn es nichts zu sehen gibt. Viele Guides bekommen nur Trinkgeld, wenn die Touris etwas "Großes" gesehen haben.
LG
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes!
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Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200928. Mai 2018 · #5Man muss nicht alles was angeboten wird auch mitmachen. Gegen eine Pirschfahrt in der Nacht sprechen mindestens genau so viele Gründe wie dafür. Überlege daher gut ob die Freude die Du dir erwartest die Belästigung der Tiere wert ist.
Gruß Klaus
TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201728. Mai 2018 · #6Ich weiß nicht wie unser Guide/Fahrer hieß. Es wurde mit zwei Autos gefahren. Teil verschiedene Strecken. Die Fahrer standen mit Funk in Kontakt und haben sich informiert wenn sie Tiere gesichtet haben.
Mitnehmen: Kamera und warme Klamotten (mit Kaputze oder Mütze) . Es wurde recht frisch da oben.
Die Guides haben Rotlicht.
Cananga274 Beiträge · seit 200628. Mai 2018 · #7Hallo,
wir waren letztes Jahr 2 Nächte in der River Dance Lodge, eine unserer Lieblingsunterkünfte. Service und Essen vorzüglich, die Unterkünfte sehr schön. Den Campingplatz kenne ich nicht, weiß auch nicht, wie weit er von der Lodge entfernt liegt. Angeboten wird von der Lodge nur die Bootstour. Wir habe diese am Nachmittag gemacht und fanden diese sehr schön und abwechslungsreich. Am nächsten Tag haben wir von da aus den Mahango Park besucht, auf dem Rückweg die Popafälle, die uns nicht sehr beeindruckt haben.
Danach waren wir 3 Nächte in der Namushasha Lodge, den Campingplatz haben wir auch besucht, liegt etwas abseits mit schöner Aussicht. Von der Lodge aus kann man morgens und am Nachmittag eine Bootstour machen, eine Tour ist verbunden mit einer Safari, die wir 2x gemacht haben, wir waren begeistert, schöne Landschaft, viele Tiere. An einem Abend gut 8o Elefanten am/im Fluß.
Was ich nicht weiß, ob man die Touren als Camper auch buchen kann, da würde ich nachfragen, wenn es in Frage kommt und rechtzeitig reservieren.
Den Nkasa Park kenne ich nicht. So viel ich gelesen habe, kann man den nur in der Trockenzeit befahren, das wäre ja im Juli/August. Wir weit es lohnt, werden sicher einige hier im Forum wissen.
Ich würde die beiden Nächte 30/31.7. Nkasa streichen und lieber je 2 Nächte in Riverdance/Namushasha bleiben.
Zu den vielen Stationen würde ich mir einen Reiseführer zu Hand nehmen.
.....lese gerade...auf der Rückfahrt seid ihr ja 2N im Camp Ngepi, das ist ja in der Nähe der Riverdance Lodge und des Mahango Parks. Damit hat sich mein Rat 2N Riverdance schon erledigt.
Gruß aus dem Norden
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
MEMelancholikerThemenstarter26 Beiträge · seit 201828. Mai 2018 · #8Hallo Flash2010,
die Meinung, das zwei Tage Aufenthalt an einem Ort Standard sein sollte kennen wir. Da wir aber eh jeden Tag neu aufbauen müssen, weil wir mit Dachzelten unterwegs sind, denken wir, das es vom Arbeitsaufwand unerheblich ist ob wir zwei Tage an einem Ort bleiben oder die Dachzelte jeden Abend an einem anderen Ort aufschlagen. Oder was haben wir da übersehen? 😕 Vielleicht können andere , dann den "Fehler" vermeiden. Etwas anderes wäre es meiner Meinung nach, wenn wir in Lodges abstiegen.
MEMelancholikerThemenstarter26 Beiträge · seit 201828. Mai 2018 · #9Hallo Frank,
Zu den vielen Stationen würde ich mir einen Reiseführer zu Hand nehmen
Wir haben als Reiseführer den Loose und Iwanowski. Oder meintest Du Namibianer?
TAtanjatanja137 Beiträge · seit 201728. Mai 2018 · #10Wir hatten auf unsere Reise ca 2/3 Lodges/Camping.
Ich gebe dir Recht. Mit den Dachzelten muss man eh alles einräumen. Wenn es keine festen Plätze gibt kann man nur Tisch und Stühle zum „besetzten“ stehen lassen.
Wir hatten auch einige 1 Tag Übernachtungen (Camping und Lodge/Pension) und das war ok für uns.
Zwei Tage waren uns wichtig wenn wir bestimmt Aktivitäten vor Ort machen wollte .
Zb Swakopmund : Little Five Tour oder Kanu (hätte auch drei Tage sein können)
Sossusvlei: langer Weg zum reinfahren und Abends nochmal rein den Sonnenuntergang genießen
Fishriver : canyonfahrt/Wandern
Auch im Etosha waren wir in einer Lodge zwei Tage
Wir empfanden die 1-Tagestouren nicht als stressig und würden es wieder so machen. Wir wollten viel sehen auch wenn man viel Strecke fahren musste in den drei Wochen und alles war klasse. Wir haben es nicht bereut es so zu machen.
Die eine/andere Station hätten wir gern einen Tag länger Tage genossen. Aber manches weiß man erst im Nachhinein .
Cananga274 Beiträge · seit 200629. Mai 2018 · #11...die beiden Reiseführer sind doch schon gut und dazu noch die Karte Namibia Tracks4Afrika.
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MEMelancholikerThemenstarter26 Beiträge · seit 201829. Mai 2018 · #12Hallo Cananga,
ich hab da mal eine Frage, die Karten von Tracks4Africa sind soweit ich das verstehe der Goldstandard. Was mich irritiert, sind die Zeitangaben zu den Strecken auf den Karten. Ich habe das Gefühl, das man da in der Regel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100km/h fahren muss und das passt irgendwie nicht zu den 80km/h die wir maximal mit unserem Camping Pickup fahren sollen. Muss ich da immer 20% mehr Zeit einrechnen?
Cananga274 Beiträge · seit 200629. Mai 2018 · #13Hallo,
die B-Straßen sind immer, die C-Straßen zT geteert, auf der Karte sind die geteerten C-Straßen rot eingezeichnet. Auf diesen Straßen sind wir bis zu 8o kmh gefahren, selten schneller. Die restlichen C und D-Straßen sind Sand/Schotterpisten und im Allgemeinen gut zu fahren. Wir lassen uns auf diesen Straßen immer Zeit, genießen die Landschaft, halten oft und fahren 50-6o, selten mal 7o. Wir schafften auf diesen Schotterstraßen meistens 50-60 km in der Stunde, das paßt auch ungefähr zu den Angaben auf der Karte Tracks4Afrika.
Wenn ich meine Route bei Google maps eingebe, rechne ich allerdings zu den angegebenen Fahrzeiten 20% hinzu, das kommt ganz gut hin.
Gruß aus dem sonnigen Norden
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2018 · #14Hallo Melancholiker,
ich hab da mal eine Frage, die Karten von Tracks4Africa sind soweit ich das verstehe der Goldstandard. Was mich irritiert, sind die Zeitangaben zu den Strecken auf den Karten. Ich habe das Gefühl, das man da in der Regel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100km/h fahren muss und das passt irgendwie nicht zu den 80km/h die wir maximal mit unserem Camping Pickup fahren sollen. Muss ich da immer 20% mehr Zeit einrechnen?
ich kenne praktisch keine Route in Namibia auf der man einen Schnitt von 100 km/h fährt. Wenn man normal auf Teer 120 km/h fährt (mit Mietwagen ja meist 100 km/h) kommt man schon auf keinen wirklichen Schnitt von 100. Abbremsen, Dörfer etc halten einen immer davon ab. Ich würde mal - mit Mietwagen - mit 80 km/h auf Teer und 60 km/h auf allem anderen (Ausnahme natürlich Schutzgebiete) rechnen.
Ich sehe gerade auf der T4A-Karte (
https://namibia-forum.ch/know-how/karten/241-namibia-nord.html) dass dort ähnliche Durchschnitte wie von mir genannt erzielt werden. Wie kommst Du auf die 100 km/?
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MichaelAC350 Beiträge · seit 201429. Mai 2018 · #15Hi Christian,
schau doch mal die Strecke am Panhandle entlang, die A35 von Mohembo Richtung Maun. Da sind praktisch alle Zeitangaben mit 100 km/h: 44km in 28min, 57km in 35min ... das "langsamste" ist ganz im Norden, 15km in 10min - nur schlappe 90km/h.
Keine Ahnung, wie die drauf kommen, aber diese Zeiten halte ich für Quatsch.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2018 · #16Hi Michael,
ich sprach von Namibia... von Botswana habe ich "keine" Ahnung. Aber die T4A-Zeiten berechnen sich ja als Mittel der verschiedenen Teilnehmer, die ihre Daten zur Verfügung stellen. Vielleicht gab es da nur einen, der eben gerast ist...
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
marimari2'240 Beiträge · seit 201130. Mai 2018 · #17Hallo,
ich würde die Strecke genau so fahren. 1 Night Stopps an Lodges, die einen River Cruise anbieten u. einen Drive zu ein paar Impalas reicht völlig aus 😉 😛
Ich würde die 3 Tage nach Namushasha 30,31,1 (Touri-Schuppen mit schräg abfallenden Campingplätzen - wenn man nicht die ersten 3 ergattert-, hier würde ich Camp Kwando wählen) nach Kasane - eine Nacht Ihaha. Tiertechnisch würde mir das besser gefallen. Beim Zurückfahren würde ich nicht ins Ngepi / sondern Nunda River Lodge (das ist für mich der schönste Campingplatz im Caprivi, hier lohnen 2 Nächte) und dann eine Nacht mehr bei Rückfahrt zur Verfügung haben - letzte Nacht in Windhoek z.B. Urban Camp.
Die Strecke Grootfontein- Windhoek lässt sich gut in 1 Tag fahren = Autobahn. Auch Caprivi, B8? kommt man relativ zügig (90-100km/h) vorwärts. Lieber früher in WDH als das Rumgeeier, wenn was am Auto gemacht werden muss. Den Abend kann man dann ja bei Joes oder Stellenbosch ausklingen lassen...
Gruss M.
Tidou463 Beiträge · seit 201530. Mai 2018 · #18Hallo,
Auch ich würde Nunda und Camp Kwando reservieren. Im Nunda unbedingt einen Stellplatz direkt am Wasser reservieren und im Camp Kwando empfehle ich dir einen Privat Campsite zu reservieren. Diese sind riesig und du hast deine private Toilette, Dusche, u.s.w.
Wir waren beim Horseshoe im Susuwe. Ist sehr schön, viele Tiere, aber die Pisten sind tiefsandig. Wir haben den Horseshoe zwischen der Nunda Lodge (Camp) und dem Camp Kwando gemacht.
V. G. Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls
2017, Uganda und Ruanda
2017, Kapstadt und Namibia
2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
MEMelancholikerThemenstarter26 Beiträge · seit 201830. Mai 2018 · #19Ich würde die 3 Tage nach Namushasha 30,31,1 (Touri-Schuppen mit schräg abfallenden Campingplätzen - wenn man nicht die ersten 3 ergattert-, hier würde ich Camp Kwando wählen) nach Kasane - eine Nacht Ihaha. Tiertechnisch würde mir das besser gefallen.
Was wäre der "tiertechnische" Vorteil? An Tipps dieser Art sind wir besonders interessiert, da für uns Wildtiere im Urlaub immer die high lights sind und auch die Triebfieber diesen klimatechnischen Wahnsinn zu inzszenieren.
Cananga274 Beiträge · seit 200630. Mai 2018 · #20marimari schrieb:Hallo,
Ich würde die 3 Tage nach Namushasha 30,31,1 (Touri-Schuppen mit schräg abfallenden Campingplätzen - wenn man nicht die ersten 3 ergattert-, hier würde ich Camp Kwando wählen)
Gruss M.
Die Bezeichnung Touri-Schuppen für die Namushasha Lodge kann man nicht einfach so stehen lassen, das könnte Leser evtl. von einem Besuch abhalten. Sie ist mit 24 Zimmern nicht unbedingt klein, aber sie liegt einfach wunderschön. Wir waren 3 Nächte dort, der Service war gut, das Personal sehr freundlich, das Essen am Abend vorzüglich. Aber das beste waren die 3 Touren in den Bwabwata, erst mit dem Boot, dann mit dem Fahrzeug. Es waren 1-2 weitere Fahrzeuge der Lodge in diesem Gebiet unterwegs, die uns nicht begegnet sind. Wir hatten das Gefühl, in diesem schönen Teil des Parks alleine zu sein. Wir haben sehr viele Tiere gesehen, an einem Abend gut 80 Elefanten am/im Fluß.
Es wird ja auch oft empfohlen nach Kasane zu fahren, um den Chobe Park zu besuchen. Das haben wir auch letztes Jahr nach Namushasha gemacht. Hätten wir gewußt, was uns erwartet, hätten wir Kasane ausgelassen und wären gleich weiter gefahren nach Simbabwe. Der Teil des Chobe Parks, den man besuchen darf, war voller Fahrzeuge. Vielleicht hatten wir auch Pech, daß im April nicht so viele Tiere zu sehen waren. Aber wenn welche entdeckt wurden, versammelten sich auch gleich 10-15 Fahrzeuge.
Aber hier geht es ja um das campen, das macht die ganze Sache ja auch erschwinglicher, die Unterkünfte in Kasane sind einfach überteuert. Und es ist die Frage, ob man an den Aktivitäten der Lodge überhaupt teilnehmen kann, wenn man den Campingplatz benutzt. Das sollte man im Vorwege unbedingt abklären und buchen.
Einen schönen Tag
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.