Um 6.00 Uhr treffen wir Frankie an der Rezeption. Im Stockdunkeln marschieren wir los entlang der ausgetretenen Pfade und warten dann beim „Dünensofa“ mit einer Tasse Kaffee in der Hand auf den Sonnenaufgang.
Bevor wir unseren weiteren Weg fortsetzen, frühstücken wir an diesem schönen Platz inmitten der Dünenlandschaft.
Die Wegführung ist hier weit weniger anstrengend im Vergleich zum TTT. Und es kreuzen deutlich mehr Tiere unseren Weg.
Auf dem 4000 Hektar großen Gelände leben zur Zeit Giraffe, Eland, Weißschwanzgnu, Streifengnu, Hartmannzebra, Steppenzebra, Nyala, Impala, Springbock, Blessbock, Rote Kuhantilope, Oryx, Kudu, Steinböckchen, Stachelschwein, Schuppentier, Erdferkel, Warzenschwein und Strauss.
Die Gnus stehen inmitten der sogenannten „Kalahari-Zwiebel“.
Über kleinere Dünenhügel wandern wir gemütlich durch die Savanne.
Eine Kuhantilope zeigt sich sichtlich von uns Fußgängern beeindruckt.
Soweit das Auge reicht „Zwiebeln“ und Gnus 😛.
Blessböcke haben ein schattiges Plätzchen gefunden.
Wir freuen uns sehr über eine blühende Teufelskralle.
Und nochmal Zwiebel an Gnu.
Auch die Giraffen sind unterwegs.
Aufgrund der steigenden Temperaturen sind wir froh, unser Rastlager für die Mittagszeit unter schattigen Kameldornbäumen zu erreichen. Hier erwartet uns ein reich gedeckter Tisch, Salat mit Hühnchenstreifen, gefüllte Wraps, Obst, kühle Getränke, frisches Wasser und bequeme Liegen.
Für die nächsten 2 Stunden können wir an diesem schattigen Plätzchen die mittägliche Hitze der Kalahari gut überstehen und uns für den zweiten Teil der Wanderung stärken.
Gut erholt starten wir in den Nachmittag und die Giraffen sind wieder unsere Wegbegleiter.
Am frühen Nachmittag erreichen wir nach 17,6 KM / 24.316 Schritten und 3 Stockwerken das Camp.
Ich dachte eigentlich, dass uns hier einfache Zelte und ein wenig „Bush-Feeling“ erwarten 😮. Wir treffen allerdings auf puren Luxus auf einer hohen Düne mit einer wunderschönen Aussicht in die Dünenlandschaft und auf ein Wasserloch. Ehrlich gesagt sind wir fast ein wenig enttäuscht, dass wir in einem gemauerten Haus schlafen werden 😗. Das Dünencamp wurde im Juli 2017 zu einer kleinen Lodge mit "richtigen" Häusern umgewandelt - zum Zeitpunkt unserer Buchung war noch von Zelten die Rede 😣.
Auf der gemütlichen Terrasse mit Pool erwarten uns Champagner, Kuchen und Frühlingsrollen, Obst, Kaltgetränke, Kaffee, Tee – einfach an Alles wurde gedacht – auch das ist uns persönlich schon fast zu viel des Guten.
Die gemütliche Sitzecke im „Maincamp“.
Und da der Pool ohnehin gefüllt ist, nehmen wir auch ein erfrischendes Bad. Ob ein Pool allerdings mitten in der Wüste unbedingt notwendig ist – aus unserer Sicht eher nicht 😕!
Am Wasserloch herrscht ein ständiges Kommen und Gehen.
Und Piepmätze hat’s natürlich auch....
... Kalahari Scrub Robin
Scaly-feathered Weaver
Einige Zeit später trifft auch unser Koch Levy ein. Er kümmert sich sofort um die Vor- und Zubereitung des Dinners – heute Abend wird gebraait.
Zum Sonnenuntergang erklimmen wir die Düne und genießen die abendliche Stimmung alleine inmitten der Dünen.
Das Camp von der Düne aus gesehen.
Im Norden ziehen Regenwolken auf…..
….. und zaubern dekorative Wölkchen an den Abendhimmel.
In den Dünen entdecken wir frische Spuren einer Sandsnake und unter den Bäumen im Camp scheint ein Shongololo-Festival stattzufinden - hunderte Tausendfüßler „füßeln“ im Laufe des Abends ein.
Beim Abendessen leisten uns Frankie und Levy Gesellschaft und wir verbringen einen mehr als unterhaltsamen Abend.
Wir fallen spät in unsere zwar sehr bequemen Betten - ein Feldbett unter freiem Himmel wäre uns persönlich aber deutlich lieber gewesen 😗.
Morgen bricht dann auch schon unser letzter voller Urlaubstag in Namibia an, den wir nach einem kurzen Spaziergang zurück zur Lodge recht gemütlich verbringen werden.
Teil 2212. Apr. 2018
27. Februar 2018 – Last Day in Paradise
Nach den Frühstück entdeckt Frankie eine gut getarnte Baby-Puffotter im Gebüsch. Wir hätten sie niemals entdeckt – zumindest nicht als sie noch im Busch saß 😮. Aber es gibt sie tatsächlich! Wir sehen sie nur meistens nicht - aber sie uns sehr wohl 😮 !
Da diese Schlange nicht zu blitzartigen Bewegungen neigt, können wir sie relativ entspannt wenn auch mit respektablen Abstand beobachten, während sie sich vom Busch zur Holzterrasse unseres Bungalows schlängelt, um sich zu sonnen.
Kurze Zeit später treten wir gemeinsam mit Frankie den Rückweg an.
Die Giraffen scheinen uns auf Schritt und Tritt zu folgen. Leider habe ich das Foto der Giraffen total vermasselt 😣 – dennoch als „Beweisfoto“. Ihr wisst schon - der Kampf mit der Kamera 🤢
Unterwegs gibt es nicht so wirklich viel Spannendes zu entdecken - diesen Baum finde ich ganz dekorativ.
Besonders freue ich mich über die „unzertrennlichen“ Lovebirds 😘 – die haben wir noch nie gesehen.
Nach gut 1 ½ Stunden, 6,5 Kilometern, 9.084 Schritten und einem Stockwerk erreichen wir nach einem nicht sonderlich beschwerlichen Fußmarsch wieder die Lodge. Wir sind gerade noch rechtzeitig für ein zweites Frühstück.
Den Nachmittag verbringen wir kurzweilig am Pool. Der Manager erzählt uns, dass eine Angestellte gestern unter unserem Auto eine ziemlich große Kapkobra entdeckt hat 🤩, die der freundliche „Schlangenfänger“ der Lodge eingefangen und weit entfernt wieder ausgesetzt hat 😗.
Später beobachten wir gemütlich von der Veranda aus das bunte Treiben am Wasserloch.
Zuerst stillt Familie Gnu ihren Hunger – es ist frisches Heu ausgelegt und das scheint zu munden.
Im fliegenden Wechsel trudelt Familie Eland ein.
So stattliche und schöne Eland-Antilopen habe ich noch nie gesehen und die Kleinsten sind so niedlich anzusehen – daher folgt eine eigentlich unangemessene Bilderflut 😗.
Ein weiterer Pas des Deux 😛
Das Erdhörnchen links im Bild scheint unerschrocken.
Das Kleine scheint das Heu noch nicht sonderlich zu mögen 😛
Zur Abwechslung mogelt sich ein Impala ins Bild....
... Und eine Cape Turtle-Dove im Gegenlicht.
Die Schatten werden allmählich länger – unser letzter Tag neigt sich nun unausweichlich dem Ende zu 🙁.
Das 5-gängige Dinner ist wieder vorzüglich. Zum Abschied zeigt sich Timon besonders kooperativ und zutraulich. So ein zahmes Erdmännchen ist schon zuckersüß 😘 😘 .
Leider filmt mein Mann mit seinem Handy immer Hochkant 😣.
Zurück am Bungalow versuche ich mich erneut an Nachtaufnahmen, allerdings finde ich für die mondhelle Nacht nicht wirklich die richtige Einstellung.
Wehmütig und von Abschiedsschmerz erfüllt bricht nun leider schon unsere letzte Nacht in Namibia herein 🙁.
Morgen geht es zurück nach Windhuk und eigentlich wollen wir noch gar nicht wieder zurück.
Teil 2313. Apr. 2018
28. Februar 2018 – Time to say Goodbye
Leider müssen wir auch dieses schöne Plätzchen schon wieder verlassen. Die KRD Lodge hat es als Neueinsteiger unter unsere persönliche TOP 10 geschafft 🙂 .
Ein Skink, der in den Kissens des Outdoorsofas zu leben scheint, zeigt sich zum Abschied.
Und auch Timon liegt uns nochmals zu Füßen 😘.
Nun geht es kurzes Stück entlang der B1, danach wählen wir die Strecke „hintenrum“. Zunächst der M45 dann der M33 bis Klein Nauas folgend. Ab hier geht es weiter auf der C15 / C23 durch das Khomas Hochland.
Da wir nach Olympia müssen, entscheiden wir uns für die Einflugschneise nach Windhuk über die D1463.
Eigentlich war ein Lunch auf GocheGanas geplant, kurz vorher entdecken wir aber die Zufahrt der Auas Safari Lodge und da wir diese Lodge noch nicht kennen, entscheiden wir uns dort einzukehren. Tagesbesucher sind hier willkommen (eigentlich gegen einen kleinen Obulus, der uns aber nicht berechnet wird).
Wir werden ausgesprochen freundlich empfangen und genießen die Sonnenstrahlen im schönen Garten.
Die Lodge liegt wunderschön, macht zwar schon einen leicht verblichenen Eindruck, das Personal allerdings ist super herzlich und motiviert und es schmeckt vorzüglich.
Nach dem Lunch geht es nun weiter entlang der D1463 bis wir schließlich die B1 erreichen. Kurze Zeit später erreichen wir dann auch schon die Hauptstadt, wo wir etwas zu früh auf den Hof von Desert Car Hire rollen. Die Autorückgabe verläuft völlig entspannt. Bevor der Shuttle Richtung Airport startklar ist, öffnet der Himmel über Windhuk seine Schleusen.
Das ist ganz sicher ein Zeichen und soll etwas bedeuten 😗!
Am Flughafen angekommen, ist der Schalter von Air Namibia zwar besetzt aber das Personal noch lange nicht gewillt, uns so frühzeitig einzuchecken 😈.
Daher machen wir es uns samt Gepäck in dem neuen kleinen Café vor dem Flughafengebäude gemütlich.
Aber irgendwann ist es dann tatsächlich soweit – und kurze Zeit später sitzen wir im Flieger Richtung Heimat 🙁
Wir sind nun am Ende des Berichts angelangt – aber wie gewohnt, folgt gleich in einem weiteren Kapitel noch das abschließende Fazit zu unserer diesjährigen Südentour.
Teil 2413. Apr. 2018
"Nix als Wüste – Going Down South" - Unser Fazit
Auch dieses Mal hat uns Namibia voll und ganz verzaubert und in seinen Bann gezogen. Diese faszinierenden Landschaften und endlosen Weiten haben uns auf unseren letzten Reisen doch sehr gefehlt!
Die Route und Unterkünfte habe ich selbst aufgrund unserer früheren Erfahrungen und Vorlieben mit ausreichend Zeit an den jeweiligen Orten geplant. Natürlich habe ich mir auch für diese Reise unglaublich viele Informationen aus den Reiseberichten im Forum gezogen und entsprechend zusammengestellt. Ein großes Dankeschön daher an die unermüdlichen und fleißigen Reiseberichtsschreiber 😘! Ohne Euch könnte ich keine einzige Reise vernünftig planen! Danke, dass Ihr trotz gelegentlicher Unkenrufe diese Arbeit und Mühen nicht scheut und uns mit Euren Eindrücken und den unglaublich wertvollen Informationen „versorgt“ 😘!
Meine Wunschplanung inklusive Unterkünfte und Aktivitäten habe ich fix und fertig an die Agentur unseres Vertrauens in Swakopmund zur Buchung weitergegeben. Den Trans Kalahari Walk hatte ich allerdings nicht auf dem Schirm – Eva hat uns nach unserer Buchungsanfrage darauf aufmerksam gemacht.
Die Permits für die permitpflichtigen Strecken haben wir diesmal von Deutschland aus über Carsten Möhle besorgen lassen. Das fanden wir prima – spart lästige Behördengänge – der Service kostet natürlich etwas Aufpreis und hat allerbestens geklappt!
Die etwas unglückliche KTP-Planung habe ich ebenfalls ganz alleine zu verantworten 😗. Ursprünglich hatte ich natürlich ausschließlich Übernachtungen im Park geplant. Dank der Hilfe von einigen lieben Fomis war ich dann auch bestens auf die Buchung und Nacht der Nächte vorbereitet. Alle Versuche vor offizieller Öffnung des SAN-Park-Portals über geheime (und korrupte 😗) Wege Buchungen zu tätigen, sind kläglich gescheitert. Trotz privater Kontakte zu namhaften südafrikanischen Veranstaltern war da nix zu machen 😈! Was dann tatsächlich buchbar und bestätigt war, hat mich ehrlich gesagt nicht überzeugt 🤢. Nach reiflicher Überlegung habe ich alles wieder storniert und beschlossen, diese unsägliche und nervenaufreibende Buchungsarie ad acta zu legen. Ich persönlich finde die Selbstversorger-Chalets völlig überteuert und dazu gelinde gesagt auch nicht besonders ansprechend 😗. Außerdem war mein Göttergatte von Anfang an von der Variante Selbstversorger nicht grade begeistert.
Zukünftig kommt der KTP für uns nur als Camper in Frage und die Buchungen werden wir in die Hände KTP-Buchungsprofis legen.
Besonders gefreut haben wir uns über unsere Treffen mit lieben Freunden! Das hat schon etwas Besonderes, in Afrika gleichgesinnte „Afrikaverrückte“ zu treffen und Erlebnisse zu teilen 😁. Und wer weiß, vielleicht organisieren wir ja eines Tages eine kuschelige „Forumsgruppenreise“ mit liebgewonnen Fomis 😗
Die Reisedauer von knapp 22 Tagen ist im Verhältnis zu den gewährten Urlaubstagen seitens unserer Arbeitgeber zwar üppig – aber gefühlt immer noch zu kurz 🙁.
Die Reisezeit Februar mögen wir persönlich sehr. Die Tage sind lang, das Land und die Unterkünfte nicht überlaufen und wir können dem nicht enden wollenden grauen, nasskalten europäischen Winter entfliehen. Die heißen Temperaturen sind im trockenen Wüstenklima erstaunlich gut erträglich.
Tiersichtungen sind natürlich immer Glücksache!! Zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein – das ist nach wie vor das Geheimrezept. Weder unsere suboptimale KTP-Planung, noch das fehlende Sichtungsglück haben unsere ohnehin nicht hochgeschraubten Erwartungen enttäuschen können. Thomas war übrigens auf einer Tagestour zwei Tage nach uns im Aobtal von der Torgos Lodge aus unterwegs und hat so Einiges vor die Linse bekommen 🙄. Wie sagt ein Sprichwort: „Bescheiden Glück kommt alle Tage" 😗.
Wesentlich für uns ist auf unseren Reisen das Naturerlebnis. Schöne Landschaften können uns nicht minder verzaubern und beeindrucken als spektakulärste Tiersichtungen.
Auch dieses Mal gab es weder in den „Städten“ an Tankstellen oder in Geschäften noch irgendwo im Nirgendwo auf dieser Reise eine befremdliche Situation. Wir halten uns an einfache Regeln - tragen keinerlei Wertgegenstände zur Schau, verriegeln das Auto grundsätzlich von Innen und Außen (Doubleckeck!), lassen das Auto nirgendwo vollbepackt alleine stehen und geben gerne einen großzügigen Obulus für offizielle Parkplatzwächter, fahren nicht im Dunkeln oder gar in der Nacht.
Und hier noch unsere Kurzbewertung:
Desert Car Hire, Toyota Hilux 2.5 TD 4x4 DC
Auch wenn die Fahrzeugflotte schon etwas älter ist, hat unser Auto auf uns einen perfekt gepflegten und gewarteten Eindruck gemacht. Die Übernahme war sehr gründlich, die Rückgabe völlig unkompliziert. Wir bestellen grundsätzlich als Zusatzequipment zum Fahrzeug – auch als Lodgehopper: Engel Fridge, Kompressor, Navi, 2tes Ersatzrad. Bei Wagenübernahme achten wir auf optische Mängel – auch unter dem Fahrzeug, Reifen und Motorraum. Vorhandene Schäden bei Übernahme halten wir fotografisch fest. Wir bestehen stets auf eine gründliche Einweisung und checken Verbandskasten, Wagenheber und sonstiges Werkzeug. Wir mieten inklusive der bestmöglichen Versicherung (inkl. Reifen und Glas). Für eventuelle Grenzübertritte die notwendigen Fahrzeugpapiere bei Übernahme des Wagens nicht vergessen! Das haben die Vermieter manchmal nicht auf dem Schirm.
Für die Zufahrt zum TTT als auch im KTP haben wir den 4x4 als nicht unbedingt notwendig aber „Nice to Have“ empfunden. Generell wäre ein 4x4 Fahrzeug für unsere gefahrene Strecke nicht notwendig gewesen. Insgesamt haben wir ca. 3.200 KM zurückgelegt.
Eagle Rock Guestfarm
Ein netter, herrlich entspannter Ort mit „Familienanschluss“ - ideal zum Ankommen - ohne viel Schnickschnack. Sehr gute Küche sowohl zum Dinner als auch zum Frühstück. Nicht für Leute mit Hundephobien geeignet 😗! Für uns jederzeit gerne wieder!
Cornerstone Guesthouse
Ebenfalls zu empfehlen. Geräumige Zimmer, schöner Garten, gutes Frühstück. Fußläufig kann man von hier aus wunderbar Swakopmund erkunden.
Klippspringer Canyon Tour mit Georg Erb
Georg überzeugt durch fundiertes Fachwissen und kommt sehr sympathisch rüber! Er kennt die Wüste wie seine Westentasche und hat uns in Regionen geführt, in die wir uns als Selbstfahrer nicht unbedingt trauen würden. Leider stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis nicht so ganz. Wir fanden die Tour übereinstimmend etwas überteuert, aber dennoch absolut empfehlenswert.
Desert Homesteadt
Wir haben uns hier wohlgefühlt. In der Hauptsaison würde ich die Lodge allerdings meiden, da könnte es ziemlich rummelig werden. Wenn man die Kosten nicht scheut, würde ich als Alternative den Desert Homestead Outpost empfehlen.
Für erfahrene Reiter sind die mehrtätigen Horsetrails oder Sleepouts sicher ein Highlight. Für die „normalen“ Ausritte würde ich immer versuchen, die Aktivität ohne weitere (fremde) Teilnehmer zu buchen.
Desert Homestead gehört übrigens wie die Kalahari Red Dunes Lodge zur Ondili Gruppe: http://www.ondili.de/
TokTokkie Trail
Unser absolutes Highlight! Wer kann, sollte diesen Trail nicht versäumen! Jederzeit wieder! Allerdings benötigt man schon eine relativ gute Grundkondition - insbesondere in der heißen Jahreszeit ist der Trail eher nix für bekennende Weicheier und Couchpotatoes 😎! Für uns persönlich eines der schönsten Erlebnisse unserer bisherigen Reisen!
Kanaan N/a'an ku sê Desert Retreat
Kanaan – das ist eine ganz besondere Adresse! Traumhafte Lage - Natur pur - Hervorragende Gastgeber. Nur zum Übernachten viel zu schade!
Lüderitz "Kairos Cottage"
Wir haben unser zugeteiltes Zimmer als eine schmuddelige und übelriechende Bruchbude empfunden 😈 🤢 . Die Gastgeberin wirkte auf uns fahrig und desinteressiert 😣 . Daher NULL Empfehlung – Finger weg! Note 6-!
Lüderitz "Nesthotel"
Tolle Lage direkt am Meer. Schöne, sehr saubere Zimmer mit Meerblick. Hervorragende Küche. Das Hotel wirkt zwar auf den ersten Blick recht groß und eher wie ein “Business”-Hotel, bietet aber auch für Urlauber (zumindest in der Nebensaison) Ruhe und ein schönes Ambiente.
Kolmanskop
Für uns ein mehr als interessanter und spannender Vormittag. Auf die geführte Tour kann man zwar auch gut verzichten, wir fanden sie aber dennoch informativ.
Pomona-Bogenfels-Tour
Eine exklusive Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes. Solange die Touren noch durchgeführt werden unbedingt eine Empfehlung! Vor dem historischen Hintergrund und auch landschaftlich wesentlich spannender als Kolmanskop – allerdings sind die Wohngebäude in Kolmanskop aus unserer Sicht wiederum sehenswerter. Wenn es sich zeitlich ausgeht möglichst beide Touren machen!
Alte Kalkoefen Lodge
Ein liebevoll geführtes Kleinod im Süden Namibias. Man muss dort gewesen sein, um den Zauber nachempfinden zu können! Kleine, sehr feine Unterkunft mit viel Historie und besonders liebenswerten Gastgebern! Aus unserer Sicht ein ganz besonderer Platz – möglichst zwei Nächte einplanen!
Torgos Lodge
Sehr einfache aber pieksaubere Lodge 4 Kilometer vor den Toren des KTP - die Lage im Aobtal hat einen besonderen Reiz. Hier steht die Chefin selbst am Herd – sehr gute landestypische Hausmannskost. Auch hier wurden wir von besonders liebenswerten Gastgebern aufgenommen!
Kalahari Red Dunes Lodge
Ein weiterer neu entdeckter Lieblingsort in Namibia. Die Bungalows sind sehr individuell und detailverliebt ausgestattet. Perfekte Küche, perfekter Service! Auch die Lage am Rande der roten Dünen begeistert!
Trans Kalahari Walk (Kalahari Red Dunes Lodge)
Der Walk selbst ist nicht besonders anspruchsvoll und in keinster Weise mit dem TTT vergleichbar. Wie Hanne treffend schrieb – jeder der Trails ist auf seine Weise einzigartig. Das Luxuscamp in den Dünen der Kalahari ist wirklich wunderschön – wir wünschen uns allerdings gerade bei solchen Aktivitäten etwas mehr Nähe zur Natur. Dennoch eine klare Empfehlung – gerade als weniger anspruchsvolle und vor allem ganzjährige Alternative zum TTT.
Zusammenfassend betrachtet war auch diese Reise wieder ein gelungener Mix aus „Basic“ und etwas Luxus. Wobei wir mittlerweile tatsächlich immer mehr in Richtung Camping tendieren. Einzig auf das „unterirdische“ Klostein-Erlebnis bei Frau Flodder hätten wir gerne verzichten können 😠.
Die eher suboptimale Planung im KTP hat dazu geführt, dass mein Göttergatte einer zukünftigen „KTP-Camper-Intensiv“ – Idee sehr zugetan ist 🤩. Wann wir die allerdings realisieren, steht noch in den Sternen 😗.
Ich hoffe, Euch hat „Nix als Wüste“ auf unserer Südentour genauso gut gefallen wie uns. Für uns war es eine wunderbare Reise mit vielen nachhaltig wirkenden Eindrücken, Begegnungen und Erlebnissen!
Im Januar 2019 üben wir uns erneut als Camper. In bewährter Besetzung stürzen wir uns gemeinsam mit unseren Freunden in das nächste Bush Adventure Light 2019 – dann rumpeln wir durch das Kaokoveld!
Bis dahin lasse auch ich mich gerne von den schönen Reiseberichten im Forum inspirieren und mir neue Flöhe ins Ohr setzen 😄.
Eigentlich könnte ich direkt schon wieder los – es gibt noch eine Lücke im September – mal sehen, ob ich die doch noch irgendwie sinnvoll füllen kann 🤪.
Und Last not Least!
Ein ganz herzliches Dankeschön für Eure Begleitung, Euer Interesse und die motivierenden Kommentare 😘! Danke auch an die unermüdlichen Bestimmungshelfer in Sachen Tiere und Pflanzen 😘! Und selbstverständlich gilt mein Dank auch immer der stillen Leserschaft!
Die Reise mit Euch gemeinsam nochmal zu durchleben hat wieder einmal mächtig Freude gemacht 🙂!
Und jetzt bleibt mir nur noch mit einem meiner Lieblingsvideos von EES “Tschüss” zu sagen!