Nachts durch Namibia mit Mietwagen

36 Antworten · 9'814 Aufrufe · gestartet 22. Feb. 2018 von kammerse
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Themenstarter24 Beiträge · seit 201822. Feb. 2018 · #1
😮 Ich habe jetzt mitlerweile oft gelesen, dass Nachtfahrten meist gar nicht versichert sind.
Ist es gefährlich Nachts mit Mietwagen durch Namibia zu fahren? (Schotterstraßen, Wildtiere, Raub...?) Wir haben Nachtfahrten geplant, weil wir nicht so viele Tage Zeit haben.

Wenn man mit einem Reiseveranstallter fährt, dann sind die Reisen so wahnsinnig teuer. Deshalb würden wir Mietwagen nehmen. Kennt ihr einen Reiseveranstallter, mit dem man im November für ca. 2000 Euro auch 14 Tage reisen könnte?
1'014 Beiträge · seit 201622. Feb. 2018 · #2
Nachtfahrten sind in der Regel verboten. Vermieter überwachen die Mietwagen meist (alle?) mit GPS. Ja, es treiben sich Leute, Vieh und Wild auf der Straße rum und es gibt viele Schotterpisten. Überdenk am besten die Route nochmal wenn Nachtfahrten eingeplant werden (müssen).

Yanjep
873 Beiträge · seit 201422. Feb. 2018 · #3
Was wollt ihr denn nachts??? Nachtfahrten sind wegen des Wildes nicht nur gefährlich sondern einfach nur Dummheit!
1'014 Beiträge · seit 201622. Feb. 2018 · #5
Okay, das nenne ich dann Beratungsresistent.
Nachtfahrten sind von den Vermietern nicht gestattet und auch gefährlich. Wenn es einen Unfall gibt, bedeutet das viel Geld und viel Ärger.
Bei Touranbietern muß man halt schauen, wer preislich im Budget liegt. Eine Overlandertour vielleicht?

Yanjep
Themenstarter24 Beiträge · seit 201822. Feb. 2018 · #6
danke ihr habt alle recht es ist wirklich zu kure zeit, danke für eure tipps
7'275 Beiträge · seit 200622. Feb. 2018 · #7
kammerse schrieb:😮 Ich habe jetzt mitlerweile oft gelesen, dass Nachtfahrten meist gar nicht versichert sind.
Ist es gefährlich Nachts mit Mietwagen durch Namibia zu fahren? (Schotterstraßen, Wildtiere, Raub...?) Wir haben Nachtfahrten geplant, weil wir nicht so viele Tage Zeit haben.

... mir ist es zweimal passiert, dass ich in die Nacht gekommen bin. Das ist super anstrengend für die Konzentration, kann ich Dir sagen.
In Deutschland hast Du Leitpfosten an den Straßen, die reflektieren und Linien auf der Fahrbahn, die man in der Regel auch gut sieht.
Auf den Pisten in Namibia hat der Schotter meist die gleiche Farbe und ist von der Umgebung kaum zu unterscheiden. Der Fahrbahnrand fällt oft seitlich ab und führt zu gefährlichen Situationen bis Überschlägen.
Ich habe einmal 'ne Kurve zu spät gesehen und direkt danach ging es zu einem Trockenfluss runter. Das Auto hob mit allen Rädern ab und ich hatte Glück, dass keine Kurve in dem Gefällstück war.
Bei Nacht fahren ist sehr gefährlich ...

Gruß
Wolfgang
16,9k Beiträge · seit 201222. Feb. 2018 · #8
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Zitierenzuletzt bearbeitet 14. März 2018Original ↗
873 Beiträge · seit 201422. Feb. 2018 · #9
in 14 Tagen geht doch einiges ohne Nachtfahrten.... da kann man ne Menge erleben, aber Gebiet begrenzen...
2'240 Beiträge · seit 201122. Feb. 2018 · #10
kammerse schrieb:: mit dem man im November für ca. 2000 Euro auch 14 Tage reisen könnte?
schau mal hier - vielleicht eine Variante?
https://www.berge-meer.de/angebote/namibia-das-farbenspiel-der-wueste-erleben
https://www.aldi-reisen.de/reisen/rundreisen/namibia/34717/details
https://www.bavaria-fernreisen.de/erlebnis-rundreisen-namibia-namibia-rundreise-naturerlebnis-namibia.html
Gruss Reisebüro - Lisi 😎
Bei Buchungserfolg bitte 5 Euro hierhin spenden: http://foundation.morethanadrop.org/ 🙂
Zitierenzuletzt bearbeitet 22. Feb. 2018Original ↗
1'014 Beiträge · seit 201622. Feb. 2018 · #11
Überlege Dir eine Tour, die mit Mietwagen und ohne Nachtfahrten machbar ist, buche die Flüge und genieße die tollen Landschaften und Tiere in Namibia. Ohne "Billigreisen.de" oder "Sehen Sie ganz Afrika in 14 Tagen".
Ich würde entweder die Tage in Kapstadt streichen und mich auf Namibia konzentrieren oder die Tage in Namibia der Kapregion zuschlagen. Einen Tod muß man halt sterben.

Yanjep
Zitierenzuletzt bearbeitet 22. Feb. 2018Original ↗
1'567 Beiträge · seit 201523. Feb. 2018 · #12
Hallo,

wir sind 5 km im Dunkeln in Namibia gefahren, und zwar vom Desert Camp zur Sossusvlei Lodge zum Abendessen. Es war halt um 17.30 Uhr dunkel im Juli. Wir haben uns mehr oder minder in Schrittgeschwindigkeit vorangetastet, da es wirklich stockfinster war und man nichts sehen konnte... Kein angenehmes Gefühl...
Das ging soweit ganz gut, aber es waren nur 5 (!!!!) Kilometer. Über eine längere Strecke hätten wir das auf keinen Fall machen wollen.
Abgesehen davon: Wann wollt ihr schlafen, wenn ihr tagsüber Programm habt...? 😐 😗
Euch bleibt eigentlich nur eins: Konzentriert euch in euren 9 Tagen auf ein begrenztes Gebiet!

Gruß
Bianca
1'042 Beiträge · seit 201623. Feb. 2018 · #13
Hallo Bianca,
binca75 schrieb:
wir sind 5 km im Dunkeln in Namibia gefahren, und zwar vom Desert Camp zur Sossusvlei Lodge zum Abendessen. Es war halt um 17.30 Uhr dunkel im Juli. Wir haben uns mehr oder minder in Schrittgeschwindigkeit vorangetastet, da es wirklich stockfinster war und man nichts sehen konnte... Kein angenehmes Gefühl...
Ich bin morgens vor Sonnenaufgang vom Sesriem Campsite Richtung Sossusvlei gestartet und hatte fast nicht die Asphaltstraße gefunden. Ich bin früher auch häufiger Nachts Offroad (allerdings in Europa) gefahren und hatte nie Probleme mich zu orientieren... in Namibia sieht aber bei Dunkelheit im Scheinwerferlicht alles irgendwie gleich aus. Man erkennt nicht mehr ob man noch auf der Piste ist oder schon daneben... 😄
binca75 schrieb:
Das ging soweit ganz gut, aber es waren nur 5 (!!!!) Kilometer. Über eine längere Strecke hätten wir das auf keinen Fall machen wollen.
Ich hatte es hin bekommen im Abstand von ca. 50 Metern an der Straße vorbei zu fahren ohne die gesehen zu haben... erst als ich auf dem Navi sah, dass ich völlig falsch bin und aus einer anderen Richtung zurück kam, da war die Straße plötzlich 😄

Falls jemand 18.04.2017 mich auf dem Sesriem Campsite beobachtet hat... ja ich war der völlig orientierungslose in einem Toyota Hilux der bei Dunkelheit "herum kroch" und nicht zum Sesriem Canyon wollte... 🤪

Gruß Markus

PS: In der Dunkelheit ist nicht nur verboten zu fahren sondern funktioniert auch nicht, jedenfalls nicht um Strecke zu machen.
2'060 Beiträge · seit 201323. Feb. 2018 · #14
Als Stadtmensch findet man sich in der Dunkelheit ganz schlecht zurecht, sogar zu Fuß! Wir wollten nach unserem ersten Abendessen im Tsaobis Nature Park ohne Taschenlampe zurück zum Bungalow, dabei verschätzten wir uns gewaltig und kamen nur mit einem großen Umweg dorthin. Am Auto hat man zwar Scheinwerfer, dennoch möchte ich auf den Straßen ohne Leitplanken und Mittelstreifen nachts nicht fahren müssen.
2'772 Beiträge · seit 200623. Feb. 2018 · #15
Ein Bekannter von uns ist erst neulich nachts mit einem Esel kollidiert... und der ist Namibianer!
785 Beiträge · seit 200823. Feb. 2018 · #16
Hi,

also wir unternehmen mit unserem LKW regelmäßig zugige Nachtfahrten, dies dient zur Frischfleichversorgung, wir haben meist nach wenigen Kilometern schon Erfolg und können wieder über Tage unser Potje füllen!!! 🤪 🤪

Ich finde es nicht Ok von euch hier einen Neuling diese günstige Variante der Lebensmittelbesorgung vor zu enthalten oder gar aus zu reden!!! 😛


Liebe Grüß und Waidmannsheil


Markus
2'772 Beiträge · seit 200623. Feb. 2018 · #17
@ Markus: du hast ja auch eine kräftigere Waffe, als wir Normalos mit unseren popeligen Toyota Hilux.... 😄
1'933 Beiträge · seit 200923. Feb. 2018 · #18
wir sind 5 km im Dunkeln in Namibia gefahren, und zwar vom Desert Camp zur Sossusvlei Lodge zum Abendessen. Wir haben uns mehr oder minder in Schrittgeschwindigkeit vorangetastet, da es wirklich stockfinster war und man nichts sehen konnte... Kein angenehmes Gefühl...Das ging soweit ganz gut, aber es waren nur 5 (!!!!) Kilometer.
Das steht bei uns im Oktober auch an.
Falls jemand 18.04.2017 mich auf dem Sesriem Campsite beobachtet hat... ja ich war der völlig orientierungslose in einem Toyota Hilux der bei Dunkelheit "herum kroch" und nicht zum Sesriem Canyon wollte... 🤪
So ähnlich erging es uns 2013 am 1. Abend auf Wüstenquell vom Farmhaus (Dinner) zurück zum Red Rock Chalet...für die 3 km brauchten wir mehr als 1/2 Stunde. Die Gravelroad war einfach nicht mehr erkennbar.

In Namibia im Dunkeln weite Strecken zu fahren ist ein no go!
16,9k Beiträge · seit 201223. Feb. 2018 · #19
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Zitierenzuletzt bearbeitet 13. März 2018Original ↗
16,9k Beiträge · seit 201223. Feb. 2018 · #20
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Zitierenzuletzt bearbeitet 13. März 2018Original ↗
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