Reisebericht

Zwei Frischlinge unterwegs

von Nadine*76 · begonnen 11. Feb. 2018 · 50 Teile

Teil 2104. März 2018
15. Mai

Wir stehen 5:30 Uhr auf und machen einen kurzen Spaziergang zum Wasserloch. Auch andere haben sich schon hier eingefunden und harren in der frischen Morgenluft aus, um sich die ersten Sichtungen des Tages nicht entgehen zu lassen. Leider ist, bis auf die fast schon obligatorischen Schakale nichts los. Nach einer Zeit ziehen wir wieder von dannen um das Zimmer zu räumen und unser Gepäck ins Auto zu schmeißen.
Wir fahren zum Restaurant und nehmen in aller Ruhe unser Frühstück ein. 😎

Danach der Gang zum Postamt, um endlich ein paar Postkarten loszuwerden. Da Sonntag ist, hat es allerdings leider geschlossen. Da hätten wir ja auch mal früher dran denken können. 🤨
Mir schwant, daß wir die Karten wohl so schnell nicht auf den Postweg bekommen werden....
Beim auschecken machen wir Meldung wegen einer defekten Sicherung in unserer Hütte die uns, und unseren Nachbarn, des öfteren Lichtlose Momente beschert hatte.
Die Mitarbeiterin bedankt sich und erklärt uns lächelnd, das wisse man bereits. Ok. Wir fragen uns, wie lange wohl schon... 😐

Egal, wir machen uns auf Richtung Westen. 😎
Unsere nächste Station ist das Dolomite Camp.
Auf dem Weg dorthin machen wir einen kleinen Abstecher zum 'Sprokieswoud'.

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Auf der weiteren Strecke haben wir die üblichen Begegnungen.

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In der Ferne zwei Elefanten

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kleiner Springbock

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großer Springbock 😉

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Zebra

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Noch ein Zebra 😗

Die gelbgrün gefärbte Vegetation macht sich ganz nett als Hintergrund.

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Ein riesiger Elefantenschädel liegt auch in der Nähe der Straße. Wie lange der wohl schon da liegt? 😐

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Im recht neu angelegten Camp Olifantsrus halten wir an und machen eine Pause.

Auf der Strecke verändert sich die Landschaft zusehends. Es wird leicht hügelig, aber auch dichter bewachsen.
Nach einiger Zeit sind wir von hoher, uneinsehbarer Buschlandschaft umgeben, als etwa 50 Meter vor uns ein Elefant die Fahrbahn kreuzt.
Natürlich folgt gleich der Griff zur Kamera. Es gelingt gerade ein Bild zu machen als ich einen Elefanten genau links von uns entdecke, der keine zehn Meter entfernt steht und bereits die Ohren nach vorne nimmt. 😮
Besser wir fahren mal weiter... 😵
Gerade als wir das in die Tat umgesetzt haben betritt vor uns eine Kuh die Straße, ein Kalb im Gefolge, das höchstens ein paar Wochen alt sein kann. 🙄
Sie bemerkt uns natürlich und dreht sich sofort in unsere Richtung, ebenfalls die Ohren vorn und den Rüssel erhoben.
Der Weg ist versperrt. 😣
Also Rückwärtsgang rein und langsam zurück fahren, um ihr zu zeigen, daß wir keine Bedrohung darstellen.
Nach einigen Metern Rückwärts stehen wir aber wieder genau bei dem Bullen, der uns als erstes gedroht hatte. Dieser wendet sich uns zu, hebt den Rüssel und trompetet uns ohrenbetäubend laut an. Keine zehn Meter neben uns. 🤢
Mist, es wird irgendwie unangenehm.
Da die Kuh vorne die Straße inzwischen verlassen hat, fahren wir wieder vorwärts, immer bedacht, nicht zu schnell zu fahren, um die Tiere nicht auch noch zu erschrecken. 😵
Es kommt wie es kommen muß, wir kommen wieder bei der Kuh an die noch neben der Straße im Gebüsch war. Sie dreht sich zu uns um, diesmal alles andere als amüsiert, und trabt an! 😮
Gas geben, schalten! Ich höre die Reifen durchdrehen und hoffe noch, daß ich mich nicht verschaltet habe... Da der Wagen auch rasch Geschwindigkeit aufnimmt, atmen wir erleichtert auf und sind einstimmig der Meinung, von Elefanten erstmal genug zu haben!!! 🙄

Und Fotos hab ich von dem Erlebnis auch nicht, da war wirklich nicht dran zu denken. 😣

Nach einiger Zeit wird die Landschaft wieder übersichtlicher und wir sind froh, wieder frühzeitig erkennen zu können, was sich in der Nähe aufhält. 😗
Teil 2204. März 2018
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Langsam nähern wir uns der Hügelkette, auf der sich Camp Dolomite befindet und wir können bei genauem Hinsehen auch schon die rietgedeckten Hütten erkennen, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. 🙂
Kurz vor der Hügelkette zweigt ein Weg links ab, der direkt in Richtung der Lodge führt. Zumindest wenn man dem Wegweiser Glauben schenkt. 😐
In der Annahme, so das Camp zu erreichen biegen wir ab. Zu Füßen des Hügels sehen wir eine Gruppe Elefanten an einem Wasserloch stehen, das direkt am Weg liegt.

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In sicherem Abstand postieren wir uns, um die Tiere nicht zu verärgern. Noch steckt uns das Erlebnis von vorhin in den Knochen. 🙄
Nach einigen Minuten machen sich die Elefanten davon und wir fahren langsam auf die Wasserstelle zu. Als wir uns annähern, müssen wir leider feststellen, daß der Weg lediglich bis zum Wasserloch führt. Wir stutzen, kehren dann um. An der Abzweigung angekommen, inspizieren wir nochmals den weißen Betonblock mit den Wegweisern. Der Pfeil zum Wasserloch ist einfach mit 'Dolomite' beschriftet, der Pfeil geradeaus mit 'Dolomite-Camp'. Da die Aufschrift ziemlich verwittert ist, haben wir das wohl falsch abgelesen. 😐

Gut, dann geradeaus. Wir sind die ersten Meter gefahren, da tritt in etwa 100 Metern Entfernung eine wohlbekannte, graue und nicht eben kleine Silhouette auf die Straße, bleibt stehen und blickt prompt in unsere Richtung. Nicht schon wieder! 😵
Offensichtlich ein Leittier, denn kurz nachdem sich der stattliche Elefant am Straßenrand postiert hat, treten weitere Tiere ins Blickfeld und überqueren in aller Gemütsruhe die Fahrbahn. Der Bulle bleibt stehen, und spielt den Schülerlotsen.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit hat die Herde, die einige sehr kleine Kälber dabei hat, endlich die Straße überquert und wir fahren vorsichtig weiter. Wir können die Tiere ein ganzes Stück abseits der Straße sehen und diese kümmern sich ihrerseits nicht mehr um uns.

Nach einer langgezogenen Linkskurve kommt dann auch die Einfahrt zum Camp in Sicht.
Wir parken das Fahrzeug unter der Remise und steigen aus. An den Pfosten der Überdachung hängen laminierte Zettel mit einem Hinweis, der besagt, man wisse über die Ankunft der Gäste Bescheid und man solle die Hupe betätigen, dann würde jemand kommen. 😁
Da sich nach dem dritten Mal Hupen und einer geraumen Wartezeit immer noch niemand blicken lässt, beschließen wir, zu Fuß zu gehen. 🤨

An der Rezeption stehen zwei junge Damen, die sich angeregt unterhalten. Wir erklären kurz unsere Situation und die Dame hinter der Theke meint, sie hätten keine Hupe gehört. 🙄 Mein Blick fällt auf die Kopfhörer, die zu ihrem Smartphone führen und ich denke mir mit hochgezogenen Augenbrauen meinen Teil, sage jedoch nichts...

Nachdem die Formalitäten geklärt sind, fährt uns jemand mit einem Buggy zum Parkplatz um das Gepäck zu holen und dann zurück nach oben, direkt zu unserer Hütte.

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Hier gefällt es uns ausgesprochen gut. 😎
Allerdings ist es im Inneren sehr heiß und stickig, also beschließen wir nach kurzem und erfolglosen Lüften einen Spaziergang zu unternehmen. Dieser endet am Pool.
Es gefällt uns hier und die Aussicht auf ein erfrischendes Bad hebt deutlich unsere Laune. 😎


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Das Wasser im Pool erweist sich als ausgesprochen kalt, so daß wir es nicht wirklich lange darin aushalten. Wir verbringen noch eine Weile auf den Liegen am Beckenrand und gehen dann aufs Zimmer um uns langsam für das Abendessen fertig zu machen. Vom Balkon aus genießen wir noch die herrliche Abendstimmung und die Aussicht auf die weite Ebene des Parks unter uns.


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Vor dem Abendessen machen wir einen Abstecher in die Bar und gönnen uns noch einen Gin-Tonic, der so langsam aber sicher zu unserem Lieblings Getränk avanciert. 😁

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In dem kleinen aber gemütliche Raum herrscht eine vertraute Stimmung und es finden angeregte Gespräche statt. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl.

Das Abendessen findet in zwei separaten, nach außen hin offenen und geschmackvoll eingerichteten Räumen statt, in denen jeweils nicht mehr als 12 bis 15 Personen Platz finden. Um dennoch alle Gäste zu verköstigen, gibt es einen Plan wer, wann und wo zum Essen Platz nehmen darf. Auf Grund des so organisierten Ablaufs findet das Abendessen in einem angenehm familiären und sehr unaufdringlichen Rahmen statt. Das Essen wird persönlich serviert und schmeckt wirklich ausgezeichnet. 😁

So Endet dann langsam aber sicher unser letzter Abend im Etosha Nationalpark.

Hier im Dolomite Camp hätten wir gerne noch eine Nacht länger gehabt!
Teil 2311. März 2018
16. Mai

Das Frühstück hier ist ebenfalls ausgesprochen lecker und wir genießen wie schon beim Abendessen, die tolle Atmosphäre, da man sich den luftigen Gastraum auch morgens mit nur einer handvoll anderen Gästen teilt.
Obgleich wir uns ausgesprochen wohl fühlen, beeilen wir uns trotzdem. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft treffen wir den Buggyfahrer von gestern wieder und bitten ihn, daß er uns in zwanzig Minuten abholen soll. Pünktlich steht er auf der Matte und bringt uns zum Parkplatz. 🙂

Wir konsultieren noch kurz die Straßenkarte und fahren dann los, Richtung Galton-Gate. Auf der Strecke haben wir ehr wenig Sichtungen.

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Zebramanguste

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Schildrabe

Auf der restlichen Fahrt durch den Park kommen wir noch an zwei Wasserlöchern vorbei, an denen wir jeweils ein wenig Zeit verbringen um das dortige Treiben zu beobachten.

Oryx:
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Springbock

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Bergzebra

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noch eines 🙂

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und auch ein Gaukler findet sich zum Trinken ein,

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er bleibt aber nicht lange

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wenigsten können wir seine Abreise ausgiebig fotografieren 😉
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Auf der Weiterfahrt stoppen wir noch als wir einen Wiedehopf im Gebüsch entdecken, auch er wird gebührend auf dem Speicherchip verewigt. 😎

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Wir können ihn ausgiebig bei der Futtersuche beobachten

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Ein Monteirotoko (?) macht ihm seine Futtersuche allerdings etwas schwer....

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er ist dem kleinen Wiedehopf echt hartnäckig auf den Fersen.

Nach einer sehr angenehmen weiteren Fahrt mit vergleichsweise wenig Waschbrettambiente durch die sehr schöne, leicht gebirgige Landschaft des westlichen Parks, kommen wir an das Galton-Gate, wo wir Etosha verlassen.

An der Schranke kommt eine Beamtin auf uns zu, die uns bittet das Fahrzeug zu verlassen, damit sie es desinfizieren kann. Von der anderen Seite erscheinen zwei Polizeibeamte in braunen Uniformen, die erklären, sie müssten das Fahrzeug auf Waffen und Schmuggelgut durchsuchen.
Wir fragen uns, warum das jetzt und nicht schon beim Betreten des Parks geschieht.

Während Klaus im Büro der Parkaufsicht, welches sich in einem kleinen schnuckeligen Wachtturm neben der Schranke befindet, die 'Ausreiseformalitäten' erledigt, wird unser Hilux desinfiziert und durchsucht, was offensichtlich beides eher halbherzig geschieht.

Nach dem Verlassen des Parks kommen wir zur Abwechslung wieder mal auf eine Teerstraße, die uns zunächst nach Osten, später dann nach Süden, über Kamanjab in Richtung Huab-Lodge führt.
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16. Mai, 2. Teil

Unterwegs nach Kamanjab fallen uns eine ganze Reihe von Anhaltern am Straßenrand auf. Die Fahrt ist ansonsten ereignislos.
In Kamanjab sollte eigentlich eine Tankstelle sein, die wir auch auf Anhieb finden, allerdings wird diese gerade renoviert und ist geschlossen. 😐
In dem Ort, der eigentlich nur aus einer Kreuzung und ein paar Gebäuden besteht, tummelt sich ein buntes Sammelsurium an Menschen, unter anderem sehen wir auch einige Himba mit ihren markanten Dreadlocks und ihren roten Lendenschurzen.
Am Straßenrand fällt uns ein 'China-Shop' auf und wir fragen uns, ob man hier, mitten im Nirgendwo überhaupt genug Abnehmer für diese Produkte, u.a. Porzellan, findet.... 🤨

Nach dem Ort geht die Straße wieder in Waschbrettschotter über.

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Wir kommen an den Abzweig zur Huab-Lodge und fahren das erste mal durch eines der Tore, welche die Grenze zu Privatbesitz markieren, der von öffentlichen Straßen durchquert wird.


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Der Straßenbelag wechselt von hellgrauem Schotter zu rotem Sand und das Fahren wird schlagartig angenehmer. Wir legen die 35 km, die zwischen eindrucksvollen Felsformationen und insgesamt fünf Tore führt, sehr entspannt zurück und genießen die Landschaft.


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Zwischenzeitlich mache ich mich als Toröffner schon ganz gut. 😎

Unterwegs scheuchen wir noch einen einzelnen Strauß auf, der prompt vor uns flüchtet. Der Vogel rennt allerdings geradlinig vor uns auf der Pad her, anstatt zur Seite hin auszuweichen.
Wir machen langsam um ihn nicht in Bedrängnis zu bringen und ich nutzt die Gelegenheit ein kleines Video zu drehen. 😉

Leider kann ich das Video hier nicht einstellen... 🙁

Später erfahren wir, daß er der einzige seiner Gattung auf dem gesamten Farmgelände ist und ihm das Laufen auf dem felsigen Boden abseits der Straße einfach unangenehm ist.
Wir durchqueren mehrere Farmen und kommen nach etwa 45 Minuten an der Lodge an.

Noch während wir aus dem Auto steigen, kommen uns zwei junge Frauen aus dem Haupthaus entgegen, die uns gleich freudestrahlend begrüßen. Nach dem Vorstellen, bitten uns die beiden in den Gemeinschaftsbereich der Lodge.
Dort steht schon eine kleine Erfrischung in Flüssiger Form für uns bereit. 🙂


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Die jüngere von beiden, sie ist Trainee auf der Anlage, weist uns in die Gepflogenheiten ein, erklärt uns das Gästeformular in das wir uns eintragen und zeigt uns unseren Bungalow.
Es ist wunderbar ruhig hier und man hat eine schöne Aussicht.


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Wenig später finden wir uns wieder im Haupthaus zu einem kleinen Lunch ein.
Jan, unser Gastgeber, steht in der Mitte des Raumes und begrüßt uns. Wir fragten uns kurz zuvor noch, ob er ebenfalls ein Gast ist, merkten jedoch sehr schnell das dem nicht so ist. 😗
Seine Frau Cathy kommt auch hin zu, begrüßt uns ebenfalls, zeigt uns das Buffet mit den angerichteten Speisen und bittet uns dann zu Tisch.
Wir nehmen etwas beklommen als erste Platz und warten, daß sich der Rest dazusetzt. Außer unseren Gastgebern setzen sich noch die beiden jungen Frauen zu uns, die uns zuerst willkommen hießen.
Sonst kommt niemand. Wir sind die einzigen Gäste.
Jan fragt uns später noch, ob wir einen Game-Drive mit Sundowner machen möchten. Natürlich wollen wir!! 😁

Um 15:30 finden wir uns also wieder im Haupthaus ein und können auch gleich losfahren.
Klaus fällt auf daß der Landcruiser mit dem wir fahren schon einige Jahre auf den Achsen haben muss und schätze ihn auf gut 30.


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Nach fünf Minuten Fahrt hält Jan an, macht den Motor aus und erklärt, dies hier wäre doch ein netter Platz für einen Sundowner. Wir blicken zur Sonne und verweisen auf die lange Wartezeit bis die Sonne untergehen würde. 😵
Er meint, dann warten wir eben.
Nun ja, den Namibischen Humor kennen wir ja inzwischen zur Genüge. 😄

Wir lassen uns also darauf ein und warten was jetzt kommt.
Jan beginnt einiges über die Geografie sowie der Geschichte der Ranch und des Umlandes zu berichten. Als wir schließlich weiterfahren stellt sich schnell heraus, daß er einen enormen Wissensschatz über die heimische Flora und Fauna besitzt. Er weiß schlichtweg von jedem Vogel, jeder Pflanze und auch sonst allem was hier lebt, den lateinischen Namen und was hier endemisch oder anderweitig besonders ist.
Sichtungen haben wir leider nicht sehr viele. Trotzdem ist es ein sehr schöner und lehrreicher Gamedrive für uns. 🙂

Auf unserem weiteren Weg muss er an einem Wasserreservoir vorbeifahren und ein Ventil überprüfen, kurz danach hält er an einem eindrucksvollen Baum und packt die Kühlbox mit dem Sundowner aus.


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Klaus fragt noch nach dem Alter des Landcruisers und Jan erklärt, er wäre nicht so ganz sicher über das Baujahr, meint aber er müsste zwischen '72 und '75 gebaut sein. 😮

Nach dem Gin-Tonic geht's zurück zur Lodge, wo inzwischen noch andere Gäste eingetroffen sind. Ein Pärchen aus Köln.

Wir essen gemeinsam zu Abend. Es gibt ausgezeichnet zubereitetes Rinderfilet mit leckeren Beilagen, die uns von den beiden Mitarbeiterinnen der Küche in jeweils ihrer Heimatsprache sowie in 'Kaiser-Wilhelm-Sprache', wie Jan es nennt, vorgestellt werden.
😄
Die drei Hunde des Anwesens widmen sich derweil ihren Knochen, an denen sie ausgiebig herum nagen.
Wir lassen den Abend mit gutem Wein und angeregten Gesprächen ausklingen.
Teil 2617. März 2018
17. Mai

Nach den ganzen Aktionen in den letzten Tagen, die mit frühem Aufstehen verbunden waren, beschließen wir an diesem Morgen wieder mal auszuschlafen.
Zum Frühstück, das wieder im Kreise der ganzen Gastgeberfamilie stattfindet, gibt es neben anderen Leckereien das eindeutig beste "Bushman's Omelett" das wir bis jetzt auf der Reise bekommen haben.
Nach dem Frühstück bleiben wir noch sitzen und quatschen mit unseren beiden Mitgästen über Gott und die Welt. Na ja, eher über die Welt... 😉

Später machen wir uns zu einem Morgenspaziergang auf und erkunden einen Teil der Strecke, die wir am vergangenen Abend bereits mit unserem Gastgeber vom Landcruiser aus gesehen haben. Sorgfältig achten wir darauf, den Grasbüscheln nicht zu nahe zu kommen, um nicht aus Versehen eine Schlange zum Angriff zu provozieren.
Was recht schwierig ist, denn es gibt recht viele davon hier. (Also Grasbüschel natürlich, Schlangen haben wir zum Glück nicht gesehen 😳)
Die Hitze wird allerdings schon bald recht unangenehm und wir kehren um.

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Schwarzbrust Schlangenadler

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Klaus hat offenbar was spannendes entdeckt 😉

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Auch die kleinen Tierchen wollen beachtet werden.

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Wie wir gestern gelernt haben, ein von Oryx gegrabenes Wasserloch.
Die Tiere können Wasser ausgezeichnet unter der Erde wittern und graben dann beharrlich.

In der Lodge zurück ziehen wir uns etwas leichteres an und begeben uns mit umgehängten Kameras zur heißen Quelle. 😎
Als wenn es nicht schon heiß genug wäre... 😄

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Ein paar Minuten kneippsches Wassertreten, dann gemütlich in den Schatten setzen und Vögel fotografieren. 😁
Aber auch Eidechsen gibt es hier reichlich. 😉

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Bei der Bestimmung der Reptilien muss ich jetzt wirklich passen. Wir beschränken uns auf die Unterscheidung zwischen
Eidechse und Gecko... 😊 😄

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Wellenastrild

Davon ist ein ganzer Schwarm neben uns in den Gräsern eingefallen. Ein Traum zum fotografieren! 🤩
Teil 2717. März 2018
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und zum Schluss noch mal "Eidechse" 😉

15:30 ist wieder Gamedrive mit dem obligatorischen Sundowner angesagt. Dieser findet diesmal nach viel Wissenswertem an einem großen Wasserspeicher neben zwei malerischen Dattelpalmen statt.

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Zum Abendessen, das uns, wie auch am Vorabend, von den beiden Köchinnen wieder in Damara und 'Hochdeutsch' vorgestellt wird, gibt es leckeres Hühnchen mit Süßkarotten und anderen äußerst leckeren Beilagen.
Nach dem Essen einigen wir uns noch, am morgendlichen Bushman-Walk teilzunehmen und gehen dann früh zu Bett, nicht ohne vorher die Koffer gepackt zu haben.
Teil 2817. März 2018
Keine Ahnung warum das Bild von den zwei Palmen jetzt verdreht ist... 🙄
Aber ich denke, mit etwas Fantasie und Kopfverdrehen werdet ihr es schon erkennen.
Es dient eh nur der Dokumentation und ist kein fotografisches Highlight... 😉
Teil 2918. März 2018
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Hab noch ein anderes Bild von den zwei Palmen gefunden, diesmal hoffentlich richtig rum! 😉
Teil 3018. März 2018
18. Mai

Genau 1,5 Minuten bevor der Wecker angeht werde ich wach und stehe auch gleich auf. (Bevor der innere Schweinehund mich wieder einschlafen lässt...)
Klaus schließt sich kurze Zeit später an. Duschen, Zähne putzen, die restlichen Sachen in den Koffer und ab in die Klamotten. Alles in gefühlten 40 Sekunden. Tatsächlich waren es wohl um die acht Minuten. 😗

Wir treffen uns um 6:30 mit den anderen im Haupthaus zum angekündigten Spaziergang.
Auf dem Weg rund um die Lodge erfahren wir nochmal alle möglichen Dinge über Flora, Fauna und Spurenlesen bis hin zur Leistungsfähigkeit der Solaranlage der Lodge.

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Auf den Felsen saßen unzählige Echsen und wärmten sich in den ersten Sonnenstrahlen.
Das erkennt man auf dem Foto zwar leider nicht wirklich, aber auch ohne Statisten hat uns diese Felsformation sehr gut gefallen.

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Nach dem anschließenden Frühstück und dem danach allgemeinem Verabschieden von allen, posen wir noch kurz fürs Gästealbum. Dann geht es weiter in Richtung Swakopmund.

Die etwa 35 km bis zur Hauptstraße legen wir wieder in knapp 45 Minuten zurück.
Da wir danach nun keine Gates mehr haben, die wir öffnen und schließen müssen, geht's ab jetzt wieder zügiger voran.

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In der ehemaligen Bergbaustadt Uis legen wir einen Tankstop ein.
An der Straße stehen junge Männer, die uns Edelsteine verkaufen wollen. Obwohl die Verlockung groß ist zu stoppen und sich das Angebot einmal genauer anzusehen, fahren wir weiter.
(Erstens wollen wir keine Zeit verlieren, zweitens haben wir nicht sehr viel Luft, was das Gewicht unseres Reisegepäcks betrifft und drittens war ich mir auch nicht ganz sicher ob das wirklich alles echt ist was die Jungs einem da so anbieten. 😐)

Also, weiter geht's. Die Landschaft wird immer interessanter, vor allem als wir auf das Brandbergmassiv blicken.
Immer öfter stehen auch Frauen am Straßenrand, die selbstgemachte Waren anbieten.

Einmal sehen wir auf unserer Fahrspur einen Eselskarren stehen. Klaus setzt zum Überholen an. Der Besitzer stellt sich uns in den Weg und winkt mit einer Wasserflasche.
Da wir vor solchen Begegnungen in unserer letzten Unterkunft eindringlich gewarnt wurden, halten wir nicht an sondern fahren zwischen dem Mann und seinem Karren hindurch. Er zeigt sich deutlich entrüstet.
Unsicher ob die Entscheidung jetzt wirklich richtig war lenken wir uns mit der schönen Gegend ab.

Langsam geht die Landschaft in richtige Wüste über. Vereinzelt haben wir noch Gegenverkehr, aber irgendwann sind wir völlig alleine und es geht nur noch geradeaus. Gefühlt, endlos! 🤨

Unwillkürlich muss KLaus an die Mad Max-Neuverfilmung vom Herflug denken. Stimmt hat Ähnlichkeiten.

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Nach zwei Dritteln der Strecke geht die Piste in eine Salzpad über. Das Fahrgefühl ist überraschend angenehm: Keine Kiesel, kein Waschbrett. Wir schweben geradezu.

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Am Horizont glauben wir erst das Meer zu erkennen. Später stellt sich heraus, das es sich dabei um eine geradlinige Wolkenbank handelt, die ausgesprochen langsam näher kommt. Als wir die Wolkenbank schließlich erreichen, fahren wir schlagartig unter bedecktem Himmel. Ein völlig ungewohntes Gefühl. 🤨
Nach einer weiteren Stunde kommt wie aus dem Nichts eine Querstraße und die Fahrt durch die Wüste endet quasi abrupt.

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Gut, wir biegen links ab und weiter geht's parallel zur Küste Richtung Swakopmund.
Die Stadt empfängt uns mit reichlich Verkehr, das sind wir gar nicht mehr gewöhnt. Der Weg zu Sam's Giardino findet sich jedoch dank ausgezeichneter Beschreibung seitens des Reiseveranstalters auf Anhieb. 🙂

Nach dem Einchecken unternehmen wir einen Stadtbummel, bei dem wir uns dann auch mit landestypisch-touristischen T-Shirts eindecken. 😉
Pullover hätten hier allerdings auch nicht geschadet... 🤨
Der deutsche Charakter der Stadt fällt sofort ins Auge, trotzdem wundern wir uns, wie viel, vor Allem akzentfreies Deutsch tatsächlich noch gesprochen wird.

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Das Abendessen im Hoteleigenen Restaurant ist ausgesprochen schmackhaft und der vom Gastgeber empfohlene Shiraz ist hervorragend. 🙂
Hinter der Bar ist Klaus natürlich außerdem gleich eine erlesene Auswahl schottischer Vergeistigung aufgefallen und er denkt ernsthaft über die Verkostung eines Llagavullin nach, kann sich jedoch zu Gunsten der Reisekasse beherrschen. 😄

Wir verschwinden an diesem Abend sehr schnell in den Betten. Es ist auf gut Deutsch a....kalt hier. 😵
Teil 3124. März 2018
19. Mai

Morgens werden wir, wie vereinbart, pünktlich um 8:00 zur 'Living-Desert-Tour' abgeholt.

Nachdem uns die Tour hier im Forum empfohlen wurde, haben wir sie noch in unsere Planung mit aufgenommen. (Auch wenn unser Zeitplan dadurch mal wieder recht straff war... 😗 )

Während wir das Fahrzeug besteigen, hält auf der anderen Straßenseite ein ähnliches Vehikel, allerdings mit der Aufschrift 'The ORIGINAL Living-Desert-Tour'. Uns kommt der Gedanke, daß sich da zwei wohl nicht ganz grün sind... 😐

Beim Einsammeln weiterer Gäste warten wir zunächst am falschen Hotel, da bei der Organisation etwas schiefgelaufen war und kommen deshalb mit 20 Minuten Verspätung am Sammelpunkt an, wo bereits zwei andere Fahrzeuge auf uns warten.

Die Tour selbst ist auf Grund der heiteren Art von Chris, dem Guide und Veranstalter äußerst kurzweilig und (nicht nur für die anwesenden Kinder) ausgesprochen lehrreich.
Mit viel Witz und reichlich Anekdoten bringt er uns das Leben auf und unter dem Wüstensand anschaulich näher.
Da gibt es wieder viel interessantes zu lernen für uns. 🙂

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Wir sind reichlich beeindruckt was Chris, und auch seine Helfer, so alles sehen und aufspüren. 😮
Verschiedene Käfer, Ameisen, ein Wüstenchamäleon, ein Kaninchen, Wüstengecko und Wüsteneidechse, sowie die Dancing White Lady und eine Blindschleiche (Über den Namen hat er sich aufgeregt, weil sie gar nicht blind ist, aber der richtige Name ist mir leider nicht mehr eingefallen).

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Den Abschluss der Tour bildet eine Fahrt durch die Eindrucksvollen Dünen, die Stellenweise etwas ans Achterbahnfahren erinnert aber sehr viel Spaß macht!! 😄
Teil 3224. März 2018
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Bei der Kulise darf auch mal ein bisschen gepost werden... 😎 😉
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und plötzlich ist man zurück in der Zivilisation... 🤨

Aber die Tour war wirklich sehr lehrreich und ist nur zu empfehlen!! 🙂
Teil 3324. März 2018
Nach diesen faszinierenden Eindrücken sind wir beinahe ein Wenig ernüchtert, als wir wieder, wenige Zeit später, in unserem Hilux sitzen und uns zur Weiterfahrt rüsten.
Wir verlassen Swakop in Richtung Walvisbay und bestaunen auf der Fahrt einige Bohrinseln die entlang der Küste parken.
Von Chris haben wir bei der Wüstentour erfahren, daß diese eigentlich vor Angola nach Öl bohren sollten, aber aufgrund des niedrigen Ölpreises derzeit nicht wirtschaftlich arbeiten können. Wegen zu viel Korruption und dergleichen, schleppt man die Inseln dann nach Namibia, wo diese dann auf Warteposition stehen.

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In Walvisbay biegen wir links ab und fahren wieder in die Wüste Richtung Kobo-Kobo Hills, unserem nächsten Domizil. 😎
Wir passieren reichlich grandiose Landschaft ohne nennenswerten Gegenverkehr.
Tiersichtungen haben wir auch keine. Außer vereinzelten Oryxen, immer recht weit weg.

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Nach einigen Abzweigungen auf Straßen mit vierstelliger Kennung kommen wir auch an einem Wegweiser vorbei, der den Weg nach Niedersachsen mit einer Entfernung von 33 km angibt.
Sollten wir uns so weit verfahren haben und ist der Klimawandel in Deutschland etwa schon so weit fortgeschritten...? 😄

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Nachdem es nicht so viel zu sehen gibt auf unserer Strecke, lege ich die Kamera nach hinten auf den Rücksitz.
Das war leider ein großer Fehler! 😣 😊
Eigentlich hatten wir sie nämlich immer Schußbereit auf dem Schoß liegen während der Fahrt. Wenigstens der Beifahrer.
Diesmal nicht...

Wir folgen der uns angegeben Route und kommen nach gut einer Stunde am Tor zu der Farm an, auf der die Lodge liegt. Der Weg zu Kobo-Kobo führt über drei verschiedene Farmen, wie wir später erfahren, und gestaltet sich fahrerisch anspruchsvoll.
Klaus ist in seinem Element und hat Spaß an der Strecke. 😎

Plötzlich sehen wir vor uns etwas auf der Strecke in der Sonne liegen.
Eine Katze, ein Luchs...?ßß? 😮
Nein, ein Caracal !!!! 🤪

Schnell greife ich noch nach hinten zur Kamera, aber das scheue Tier bleibt nicht lange genug sitzen und es gelingt leider nicht mal ein Beweisfoto. 🙁
Trotzdem hat uns diese Begegnung riesig gefreut! 🙂
Manchmal muss man sich eben damit begnügen schöne Erinnerungen "nur" im Gedächtnis zu haben.
(Zumindest hat Klaus versucht mich mit diesen Worten zu trösten, es hat aber nicht gleich geklappt, jetzt sehe ich das mittlerweile natürlich ganz genauso.)
Aber von da an war die Kamera nie mehr auf dem Rücksitz... 😗

Wenig später und nach einigen spannenden Wegstellen kommen wir bei der Lodge an, die sich über uns in die fantastische Felslandschaft einfügt. 😁
Der Weg endet jedoch scheinbar vor einer Felswand. 🙄 Das jedenfalls macht uns die tiefstehende Sonne glauben...
Wir kurven ein Wenig planlos herum, entdecken dann allerdings die Gastgeberin, die uns bereits von der Mauer herunter zuwinkt und uns den Weg weist. Wir fahren erneut auf die vermeintliche Felswand zu und finden dann auch den recht gut versteckten Zufahrtsweg.

Conny, unsere Gastgeberin, begrüßt uns herzlich und lädt uns auf einen Begrüßungsdrink ein. 🙂
Begeistert vom genialen Ambiente der Lodge und des umliegenden Geländes, sitzen wir gemeinsam mit ihr eine Weile an der Bar neben dem Pool, unterhalten uns, und lassen uns die Getränke schmecken. 😎
Conny ist wirklich super nett. Wir haben uns auf Anhieb sehr, sehr wohlgefühlt hier!!! 😘

Im Anschluss führt sie uns herum und zeigt uns alles. Wir sind wirklich restlos begeistert wie schön und liebevoll hier alles angelegt wurde!

Da wir die einzigen Gäste sind ( 🤩 ), haben wir die Wahl welches der tollen kleinen Steinhäuschen wir haben wollen.
Wir entscheiden uns für das erste rechts, mit Aussendusche und -Toilette mit Blick zum Wasserloch. 🤪
Da werden wir frühs im "Bad" wohl noch etwas länger brauchen als schon normalerweise... 😗

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Nach dem Hochtragen des Gepäcks gehen wir kurz auf Erkundungstour und sind von der Anlage restlos begeistert.
Am meisten beeindruckt uns die Art mit der die riedgedeckten kleinen Gebäude in die Felslandschaft eingebettet sind.

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Etwas später servieren uns Conny, die eine hervorragende Köchin ist, und ihr Mitarbeiter Linus noch einen leichten und ausgesprochen schmackhaften Salat.
Nach dem Essen nutzen wir den Beobachtungssitz, von dem aus man das Wasserloch unterhalb der Lodge sehen kann. Sofort fallen uns die zahlreichen Rosenkopfpapageien auf, die sich in den Büschen tummeln.

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Später, als die Sonne untergegangen ist, bereiten die beiden auf dem offenen Feuer Oryx-Steak mit Gemüsebeilage zu und wieder sind wir restlos begeistert.
Im Anschluss setzen wir uns wieder in den Ansitz und können Zebras und Oryx bei ihren zaghaften Versuchen beobachten, sich dem Trinkwasser zu nähern. Die Zebras sind erheblich zurückhaltender und ziehen folglich den Kürzeren, da sich die Antilopen wesentlich aggressiver behaupten.

Als die Lampe am Wasserloch ausgeht, gehen wir zufrieden und todmüde in unsere Betten.

Was für ein schöner Tag!
Teil 3425. März 2018
20. Mai

Wir schlafen ausgezeichnet und lassen es am Morgen ruhig angehen.
Nach einem reichhaltigen Frühstück gehen wir zu Fuß auf Erkundungstour durch die herrliche Felsenlandschaft.


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Hier gibt es jede Menge Eidechsen und Geckos, und wir sehen auch unsere ersten Klippschliefer.
Meine Güte sind die drollig!!! 😘 😁


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Außerdem, was besonders mich äußerst begeistert, wunderschöne Gesteinsarten mit den verschiedensten Einlagerungen.
Überall glitzert und funkelt es! 🤩

Ich könnte hier Stundenlang nach Steinen suchen...
Sehr zum Leidwesen von Klaus, weil wir so natürlich kaum vorwärts kommen und zudem die Taschen immer schwerer werden wegen der ganzen "Fundstücke". Als wären die zwei Kameras nicht schon Balast genug. 😗


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Nach etwa zweieinhalb Stunden stehen wir in einem kleinen Canyon vor einer Felswand und beschließen den Rückweg anzutreten. In der Nähe des Wasserlochs machen wir noch kurz Halt, um den Rosenköpfchen und anderen Gefiederten aufzulauern, bekommen diese jedoch nur von Weitem zu Gesicht. 😐

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Ist das ein Rüsnektarvogel?
Leider sind mir von ihm keine guten Bilder gelungen, er kam einfach nicht auf dem Gesträuch raus und weit weg war er auch noch. 😣

Es gibt wieder ein leichtes Mittagessen, danach verbringen wir den Nachmittag geruhsam am Pool.
"Am" Pool wohlgemerkt, nicht "im", das Wasser war doch leider etwas zu kalt... 😣

Am späten Nachmittag starten wir mit Conny und Linus zu einer Sundowner-Tour.
Auf einem der Hügel im hinteren Tal stehen wir einige Zeit später, mit dem inzwischen obligatorischen Gin-Tonic in der Hand, und genießen einen grandiosen Ausblick auf das Tal mit den umliegenden Felsformationen. 😁

Von dem Hügel aus, auf dem wir stehen, ist es fast nicht möglich, die Häuschen der Lodge zu erkennen.

Abends verspeisen wir das restliche Oryx-Fleisch in Form von Schaschliks, ergänzt durch raffiniert gewürzte Bratwürste, alles wiederum auf dem offenen Feuer zubereitet.

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Teil 3502. Apr. 2018
21. Mai


Wir lassen uns beim Frühstücken Zeit und unterhalten uns noch eine Weile mit Conny.
Netterweise zeigt sich auch noch der Felsenadler, der laut Conny im Berg oberhalb der Lodge seinen Horst hat, nah genug bei uns, um einige Fotos zu machen.
Conny bezeichnet ihn auch als Schwarzen Adler, und als den Namensgeber von Kobo Kobo, weil das der einheimische Name für diesen Vogel ist.

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Das müsste, glaube ich, eine Kapammer sein.

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Am Wasserloch findet sich noch ein Kudu ein

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und zwei Bergzebras.

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Aber das hilft alles nix, wir müssen jetzt wirklich los.
Es geht daran, das bereits fertige Gepäck ins Auto zu laden. 🙁
(Was dank der vielen schönen Steine jetzt ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt. 😗 )


Nach einem sehr herzlichen Abschied geht es erneut über den holprigen Zufahrtsweg zurück zur Straße.

Ein Pärchen Klippspringer schaut uns noch hinterher und auf der Ebene zieht eine Gnu-Familie ihres Weges.

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Kann uns hier jemand erklären was das Kerlchen für Beulen auf dem Körper hat? 🤨

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Auf dem Weg zur C14 sehen wir am Straßenrand ein Oryx zwischen den Zäunen umherirren, das uns schon auf dem Hinweg aufgefallen war. 🙁
Gerne würden wir dem Tier helfen und wissen doch genau, dass die Antilope irgendwann als Skelett hier liegen wird, wenn sich nicht einer der ansässigen Farmer vorher erbarmt...
Später am Weg, aber zum Glück hinter einem Zaun, liegt diese kleine Giraffe.
Die Mutter war nicht weit weg. 😉

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Auf der C14 führt uns der Weg, vorbei an wunderschönen Landschaftsabschnitten, über die legendäre Tankstelle Solitaire, wo wir natürlich auf jeden Fall anhalten um Fotos zu machen, das Fahrzeug zu betanken und, ganz klar, Apfelkuchen essen in McGregor's Desert-Bakery! 😎


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Teil 3602. Apr. 2018
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Beim Aussicht genießen erwischt... 😉

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und bei dem Schild ist es natürlich ganz besonders wichtig sich damit einmal abzulichten. 😄

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Den hat hier glaube ich auch jeder schon mal aufs Foto gebannt. 😗

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Wir verlassen Solitaire wieder und gehen die letzte Etappe des Tages an.

Die Straße führt uns in Richtung Sossusvlei, dem mehr oder weniger letzten großen Highlight unserer Reise.
Uns wird bewusst das der größte Teil unserer Zeit in Namibia nun schon hinter uns liegt. 😐
Teil 3702. Apr. 2018
Die Einreiseformalitäten in den Park sind unkompliziert und schnell erledigt. Von Sesriem, dem Hauptort im Park, sind es noch etwa zehn Autominuten zur Sossus Dune Lodge.

Wir parken unter der Remise, die sich etwa 200m weit ausgelagert, von der Lodge aus nicht sichtbar, hinter einem Felsen befindet.
Prompt steht ein junger Mann der sich als Steven vorstellt, mit einem Game-Drive Toyota neben uns, um uns abzuholen. Die sind dann hier wohl etwas mehr auf Zack, als die Kollegen im Dolomit-Camp! 😗 😉

Er fährt uns zum Haupthaus, wo wir einchecken.

Danach müssen wir gefühlte 5 km über einen Holzsteg zu Fuß gehen. Gut, es sind wohl eher 500 m. 😉

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Steven eilt uns mit den Koffern nach. An der Hütte fällt sofort die massive Tür auf. 🤨
Wir überlegen, ob diese zum Schutz vor Pavianen so stabil ausgelegt ist, da auch überall Hinweistafeln aufgestellt sind, die den Besucher dazu anhalten, die Tiere nicht zu füttern.
Der Gedanke erscheint jedoch unsinnig, angesichts der Tatsache, daß die Hüttenwände lediglich aus Zeltplanen bestehen.
Keine Ahnung was das für einen Sinn hat... 😄

Im Inneren ist es heiß, sehr heiß, also gehen wir auf die Terrasse. Hier ist es genauso heiß. 😣
Allerdings nicht so stickig. Um ein Wenig zu lüften öffnen wir sämtliche Fenster und Türen, was auch sofort einen angenehm luftigen Durchzug bringt.

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Insgesamt ist es hier sehr schön und man hat einen tollen Blick zu den Dünen am Horizont. 🙂

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Uns fällt noch ein 'spaßiges' Detail auf: Der "Hotelsafe" unter der Garderobe.
Er ist 30 cm breit, 20 cm hoch und wiegt etwa drei kg. 😎
Genau: Er ist nirgends befestigt und lässt sich mit wenig Aufwand einfach wegtragen. 😄

Wir beschließen, daß die Benutzung des Teils eher wenig Sinn macht. Ist auch nicht wichtig, da wir eh alles von Wert bei uns haben. Außer den Kameras manchmal, aber die passen in so ein Teil eh nicht rein...
Da hilft dann nur Glück und Gottvertrauen.
(Wir hatten auf der gesamten Reise beides... 😉 😎 )

Gegen Abend unternehmen wir eine Erkundungsfahrt in Richtung Vlei. Nach einer recht langen Fahrt auf der gut ausgebauten Teerstraße, beschließen wir an der Düne 45 anzuhalten und den Sonnenuntergang dort zu beobachten, anstatt bis zum Parkplatz am Ende der Straße weiter zu fahren.
Die richtige Entscheidung, wie sich später herausstellt. Der Weg wäre noch deutlich zu lange gewesen, wie wir am nächsten Tag merken.

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Auf der Rückfahrt wird es verhältnismäßig schnell dunkel. Wir erleben zwar einen atemberaubenden Mondaufgang und machen noch einige Fotos, müssen die Strecke auf der unbeleuchteten und unmarkierten Straße aber in stockdunkler Nacht zurücklegen. Ach ja: Wir sind ja auf dem schwarzen Kontinent!
Unterwegs werden wir mehrmals von anderen Fahrzeugen überholt, was umso spannender ist, da Klaus bereits annähernd 90 anstatt der erlaubten 60 km/h fährt.

Die müssen wahrscheinlich alle noch aus dem Park raus und haben beim Sundowner im Vlei vergessen, daß sie VOR Sonnenuntergang am 60 km entfernten Gate sein müssen. 😈

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Nur gut, daß wir im Park übernachten und daher nicht an die Ein- und Ausfahrzeiten gebunden sind. 😗
Teil 3808. Apr. 2018
22. Mai

Heute stehen wir sehr früh auf, denn eigentlich ist der Plan früh morgens gleich im Dead Vlei zu sein bevor die Sonne zu hoch steht.
Als dann aber schon einige Scheinwerfer in der Dunkelheit zu sehen sind, die eilig auf dem Weg zum Sossusvlei sind vergeht uns irgendwie die Lust bei diesem Run mitzumachen. 🙄

Also gut, dann gehen wir jetzt eben Frühstücken.

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Mit dem Heißluftballon über die Dünen ist bestimmt auch ein tolles Erlebnis. 😁

Beim Frühstücken können wir jede Menge Fahrzeuge beobachten, die es offenbar äußerst eilig haben, nach hinten zu kommen.
Da die Sonne bereits einige Zeit über dem Horizont steht, fragen wir uns, was die wohl jetzt noch zu verpassen glauben.
Wir gehen es jedenfalls etwas ruhiger an. 😎

Auf der Teerstraße nach hinten ins Vlei geht es mal wieder vorbei an wunderschöner Landschaft.

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Düne 45


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Spuren im Sand

Nach der knapp einstündigen Fahrt stehen wir kurz etwas ratlos auf dem Parkplatz.
Laut Hinweistafel ist das Shuttle kurz davor loszufahren. Wir überlegen fieberhaft, ob wir uns beeilen sollen um es noch zu erwischen oder die Tiefsandstrecke lieber doch selbst fahren sollen. 😐

Auf diesen Teil des Fahrens hatte Klaus sich eigentlich sehr gefreut und natürlich auch mental vorbereitet. 😉
Allerdings nagt auch die Aussicht auf die Schmach des Steckenbleibens am Selbstbewusstsein...

Wir überlegen einen Moment zu lange und das Shuttle, ein schwerer Traktor mit Hänger für etwa 20 Personen, fährt los.
Gut.
Selbst ist der Mann, und auf dieses Gefährt mit Anhänger hatten wir ja eigentlich sowieso keine Lust. 😄

Klaus schaltet den Vierradantrieb ein und fährt dem Shuttle hinterher.

Blöd. 🙄
Das Shuttle fährt, seiner Bauart entsprechend, sehr langsam. So haben wir es ständig vor der Nase. 🤨

Nach einigen Stopps, um dem sperrigen Vehikel etwas Vorsprung zu gewähren (wie war das doch gleich mit dem Anhalten im Tiefsand?) passen wir eine Gelegenheit ab und überholen.
Hoffentlich bleiben wir nicht ausgerechnet jetzt stecken! 😗

Klaus ruft sich zum x-ten Mal alles ins Gedächtnis, was er aus einem Fahrseminar "Wüste", bei dem er vor mehr als 20 Jahren teilgenommen hat, noch weiß.
"Bloß nicht vom Gas gehen!" Gut, es klappt.
Wir werden etwas durchgeschüttelt kommen aber gut vorwärts. Da sich das Fahren im tiefen Sand einfacher gestaltet als erwartet und uns auch ständig Game Drive Cars entgegenkommen, die bis auf die etwas breiteren Reifen auch nicht anders ausgestattet sind als wir, entspannen wir uns langsam.

Etwa fünfzehn Minuten später kommen wir vergleichsweise entspannt am Ausgangspunkt für die Dünenwanderungen an.
Klaus ist ganz begeistert. 🤪

Na ja, man soll den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend bzw. vor dem Rückweg loben, also halte ich mich mit meiner Euphorie noch etwas zurück. 😕

Nach einem kurzen Gespräch mit einem Ehepaar aus dem Allgäu, das die Strecke gerade mit einem serienmäßigen Renault Duster ebenfalls ohne Ausfälle bewältigt hat, haben wir dann aber beide ein gutes Gefühl. 😁

Wir machen uns auf den Weg in Richtung Dead Vlei.

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Wir beschließen zunächst den Kamm der Düne links vom Vlei zu erklimmen, was wir nicht bereuen, denn der Blick von der Düne hinunter in die Lehmpfanne des Vlei und auf die umliegenden Dünen wird von Minute zu Minute atemberaubender. 🤩


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Den langen Weg über die Düne 'Big Daddy', die genau hinter dem Dead Vlei liegt, ersparen wir uns und steigen an einer geeigneten Stelle ab.

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Lustige Erfahrung, das macht Spaß. 😄

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Unten angekommen, leeren wir zunächst den Sand aus den Schuhen, dann widmen wir uns dem Anblick, der wohl die meisten für Namibia typischen Bilder liefert:

Die abgestorbenen Bäume im trockenen Lehmboden vor den gigantischen Dünen.
Wir sind ausgesprochen beeindruckt und machen jede Menge Fotos.


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Teil 3908. Apr. 2018
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Teil 4008. Apr. 2018
Den Rückweg beschleunigen wir dann aber etwas, da die Hitze doch langsam ein Wenig drückt. 😣

Der Rückweg durch die fünf Kilometer Tiefsand macht ebenfalls keine Probleme und wir kommen nach einer Viertelstunde Geschaukel wieder wohlbehalten am Parkplatz an.
Lediglich das Umschalten von H4 auf H2 gestaltet sich etwas zickig, da das Symbol für Allrad hartnäckig weiter leuchtet. Später stellen wir fest, daß wohl lediglich ein Wackelkontakt für das Dilemma verantwortlich ist.

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In der Unterkunft ruhen wir uns ein Wenig aus bevor wir uns auf den Weg zum Sesriem-Canyon machen, den wir am Nachmittag noch ein wenig erkunden wollen.

Nachdem ich den Ausflug und die Hitze im Dead Vlei mit ordentlichen Kopfschmerzen bezahlt habe, nehmen wir uns nichts anstrengendes mehr vor heute und spazieren einfach nur ein wenig unten im Canyon herum.
Auch dieser Spaziergang zeigt uns noch den einen oder anderen wirklich tollen Ausblick, aber mit dem Vormittag ist das natürlich nicht vergleichbar.

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Im Anschluss beschließen wir, in Sesriem noch ein Eis zu essen, dann fahren wir zur Unterkunft zurück.

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Nach dem Abendessen packen wir die Koffer, genießen noch ausgiebig den Abendhimmel auf unserer Terrasse und gehen dann ins Bett.

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