Reisebericht

"HOT, DRY & BUMPY“ – Südafrika und Botswana 2017/8

von Carinha · begonnen 16. Jan. 2018 · 25 Teile

Teil 2113. Feb. 2018
Samstag + Sonntag, 6. + 7. Januar 2018
Wandern, schwitzen, abkühlen – Repeat...

Samstag:
Heute wollten wir ganz früh am Morgen zu einer ersten Wanderung starten. Allerdings geht aufstehen, ins Auto sitzen und losfahren wesentlich schneller als passende Kleider und Schuhe anziehen, Rucksack packen, Wasser abfüllen und alles inkl. Kameras gerecht auf die Schultern verteilen. 😗 So verlieren wir einige Zeit und kommen erst um 6.30 Uhr los. Unsere Wahl für heute ist der Vulture Cliffs Trail. Gemäss Karte sollten wir also um ca. 9 Uhr zurück sein.

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Zuerst begrüsst uns Mama-Giraffe mit Baby.

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Kurz danach stolpern wir über diese Baby-Schlange. Sie liegt mitten auf dem Weg, keine 50cm von unseren Schuhen weg und verschwindet dann langsam im Gras. Lukas meint später, dass es eine kleine Puffotter war 🤩

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Bei den Klippen angekommen, sehen wir zwar keine Geier, aber die Aussicht ist echt atemberaubend (vielleicht liegt es auch an unserer Kondition *keuch* 😗 ). Hier gibt es eine kleine Stärkung, bevor wir uns auf den Rückweg machen.

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Der Weg zieht sich und es ist brüllend heiss. Angesichts unserer fast leeren Wasserflaschen sollten wir langsam ans Ziel kommen. 😣 Doch irgendwie sind wir in der Region Rock Pool vom Weg abgekommen. Wir laufen zwar auf einem Pfad, finden aber keine Markierungen mehr. Wir haben keine Ahnung, wie weit wir vom Village entfernt sind und laufen einfach nach Gefühl – hinter den nächsten Bäumen wird die Reception sicher gleich auftauchen… 😗
Das tut sie dann irgendwann auch. Völlig erledigt hängen wir uns an die Wasserflaschen, springen unter die Dusche und nach einem ausgiebigen Frühstück setzen wir uns in die Liegestühle und kühlen die Füsse im Pool. Morgens um halb 10 ist es definitiv zu heiss um zu wandern! 😵
In dieser Position bleiben wir mehr oder weniger den ganzen Tag, unterbrochen von einem kurzen Besuch im Restaurant für ein kühles Getränk.

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(Der Fokus ist hier völlig misslungen, aber das Bild gefällt mir trotzdem ganz gut)

Als es gegen Abend etwas „kühler“ wird, gehen wir zu Fuss auf Pirsch.

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Wir können zwei der "grossen, grauen Tiere", eine Mutter mit ihrem Halbwüchsigen, aus etwa 50m Entfernung beobachten. Auch als wir langsam hinter der Deckung (Büsche) hervortreten und weiterlaufen, bleiben sie ruhig und grasen weiter. Ein sehr schönes Erlebnis!

Monsieur Girafe hat die Familienplanung noch nicht abgeschlossen… 🤪

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Abends geniessen wir ein selbstgekochtes Dinner auf unserer Terrasse und erhalten dabei Besuch von mehreren Fröschen, die unseren Pool auch toll finden.

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...und Mäthu findet noch diese nette Spinne in seinem Koffer, die aber in Wirklichkeit nur etwa 1cm gross war 😄
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Teil 2213. Feb. 2018
Sonntag:
Heute sind wir schon routinierter und bereits kurz nach 4.45 Uhr startklar. 😛 Wir sind tatsächlich über dem Nebelmeer!

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Diesmal folgen wir dem Kudu-Trail, der etwas kürzer ist. Wie wir feststellen, ist er dafür um einiges steiler! 😣 Mäthu hat Mühe, seine Körpertemperatur bei dieser seit Tagen andauernden Hitze zu regulieren und leidet unter Kopfschmerzen. Mit Mühe kämpft er sich den Berg hoch und die Lust am Fotografieren ist ihm vergangen. Die Aussicht ist auch hier toll, auch wenn nur ich sie geniessen kann.

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Diesmal finden wir problemlos zum Village zurück, da wir uns besser auf die Markierungen konzentrieren. Generell würde ich behaupten, dass die angegebenen Wanderzeiten der Trails etwas knapp gerechnet sind.

Nach der Rückkehr setzen wir uns direkt ins Restaurant, ich trinke einen Kaffee und Mäthu was Kaltes und wir beobachten, wie die Leshiba-Pferde ihren freien Tag geniessen (da sie frisch geimpft wurden, konnten während unserer Anwesenheit keine Ausritte unternommen werden).

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Den Rest vom Tag verbringen wir wieder im Schatten und am Pool, ausserdem habe ich die Musse, zwei Armbänder aus den angebotenen Utensilien beim Restaurant zu basteln. Danach bleibt genug Zeit, im Internet nach einer Unterkunft für die letzte Nacht zu suchen. Da das andere Schweizer Paar abgereist ist, sind wir nun ganz alleine in der Lodge.

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Lesser Striped Swallow
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Leider stellt sich heraus, dass wir nicht genug Wassergallonen mitgenommen haben, denn am Nachmittag geht uns das Trinkwasser aus. 😣 In der Honesty-Bar des Restaurants gibt es nur kleine 5 dl-Flaschen und so produzieren wir bis zu unserer Abreise am nächsten Tag ungewollt ziemlich viel unnötigen Plastikmüll. 🙁

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Besuch am Pool

Gegen Abend laufen wir wieder los. Es ist herrlich, nach der vielen Fahrerei das Auto ein paar Tage stehen zu lassen und zu Fuss durch den roten Sand zu laufen.

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Die "Kleine" ist 2-3 Wochen alt, aber schon riesig 😄

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Nach dem Abendessen sitzen wir noch etwas am Feuer und geniessen die friedliche Stimmung.
Morgen verlassen wir dieses Paradies und gehen zurück zu den Menschen. 😐
Teil 2317. Feb. 2018
Montag, 8. Januar 2018
Zurück ins Getümmel

Mäthu hat heute keine Lust mehr zum wandern, die Hitze ist einfach nicht sein’s! 😵 Also frühstücken wir gemütlich, geniessen die Aussicht von unserer Terrasse und packen langsam unsere Sachen zusammen. Im Souvenirshop kaufen wir noch eine Kleinigkeit, bezahlen dann die Getränke an der Reception und verabschieden uns vom Team inkl. Katze Christmas. 😘 Im Garten der Lodge besuchen wir das Nest von Familie Paradise Flycatcher, aber die Eltern lassen sich nicht blicken. Nur der Junior streckt zum Abschied den Kopf aus dem Nest.

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Dann fahren wir die Rumpelpiste zurück auf die Hauptstrasse. Auch Baby Giraffe verabschiedet sich nett von uns.

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Fazit Leshiba Wilderness Lodge
Leshiba wurde mir von mehreren FoMis empfohlen und nach den 3 Tagen sind auch wir restlos überzeugt! Leshiba ist einfach ein kleines Paradies! Gerne wären wir etwas „aktiver“ gewesen, es hätte noch viel zu entdecken und zu tun gegeben, aber infolge der Hitze war ab 9.30 Uhr einfach nur noch Ruhe im Schatten angesagt.

Die Fahrt auf der R521 Richtung Polokwane verläuft ereignislos, bald erreichen wir die Stadt und stecken sofort in dichtem Verkehr fest. 😣 Es ist mühsam und wir sind froh, dass wir nicht bis zum Flughafen durchfahren müssen. Nach etwa 4 Stunden erreichen wir schliesslich das Dinokeng Game Reserve, wo wir in der Tshikwalo Lodge einen Bungalow für 2 Nächte gebucht haben. Da unser Flug am nächsten Tag erst am Abend geht, können wir so noch den ganzen Tag im Game Reserve verbringen und vor der Fahrt zum Flughafen noch duschen.

Das Dinokeng Game Reserve ist ein Zusammenschluss von verschiedenen privaten Landbesitzern, die auf dem Gebiet seit der Eröffnung 2011 mehrere Lodges, Picknickplätze, Restaurants und eine kleine Safari Mall betreiben. Nebst vielen anderen Tieren findet man hier auch die Big Five - ein ideales Naherholungsgebiet für die Grosstädter und auch super als erster oder letzter Stop nach/vor dem Flughafen, da nur eine Stunde von Jo’burg entfernt.

Nach dem Einchecken gehen wir ins Restaurant, wo wir eine Kleinigkeit essen und dabei den Warzenschweinen beim Baden zuschauen.

Warzenschwein-Wellness https://vimeo.com/256215407

Gar nicht scheu 😘
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Bekanntschaft am Wegesrand

Da es im kleinen Kiosk bei der Reception nur Süssgetränke zu kaufen gibt, fahren wir später noch kurz zur Safari Mall (was eine ziemliche Übertreibung ist). Es gibt dort mehrere Läden (Metzger, Liquor Shop, Futtermittelhändler), aber der Supermarkt bietet in etwa die gleiche Auswahl wie ein Shop auf einem europäischen Campingplatz. Sparkling Water haben sie jedenfalls nicht. 😵 Da es auf dem Weg liegt, frage ich im Kingfisher Restaurant nach, und erhalte dort tatsächlich das gewünschte Wasser zum Mitnehmen. Mäthu inspiziert derweil den schönen Tümpel neben dem Restaurant, vielleicht hat’s ja ein Hippo drin? 🤪

Zurück in der Lodge kochen wir aus unserem Restbestand ein Abendessen und erhalten dabei Besuch von der hier ansässigen Nyala-Familie. Nach einen Verdauungsspaziergang durch das Lodge-Gelände geht’s ab in die Heya. Schliesslich müssen wir morgen nochmal zu afrikanischen Zeiten aufstehen. 😄

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Teil 2417. Feb. 2018
Dienstag, 9. Januar 2018
Tiere bis zum Schluss

Die Nacht war eher mühsam, denn hier wurden wir erstmals so richtig von Mücken geplagt! 😈 Da diese Region kein Malaria-Risikogebiet ist, hatte ich unser Netz nicht nochmal montiert und so wurden wir ziemlich verstochen.

Wie geplant fahren wir zur Gate-Öffnung um 6 Uhr los. Scheinbar sind wir die einzigen Frühaufsteher, denn auf dem Campingplatz ist noch alles ruhig.
Zuerst kurven wir ein bisschen in der näheren Region herum und sind überrascht, wie viele Tiere unterwegs sind. Gnus, Impalas, Zebras, Elands und Blesböcke geniessen die grünen Triebe.

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Wir beobachten zwei jugendliche Gnus beim kämpfen und wie der Schiri dazwischen geht:
https://vimeo.com/256215568

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Später nehmen wir die D1333 am Rande des Reserves und fahren zum Wilderness Way Entrance Gate. Der Pförtner meint, man hätte hier kürzlich eine Geparden-Familie sowie Löwen gesichtet.
Bald treffen wir diese 4

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Am Bird-Hide entdecken wir einen Schwarm Blutschnabelweber, leider gelingt kein Foto. Auf dem Holz vor mir sitzt eine Art Wespe, während ich mit dem Feldstecher die Gegend ablinse. Als ich mich wieder aufsetze, verspüre ich einen stromschlag-ähnlichen, stechenden Schmerz in meinem Unterarm. Oh nein, das war wohl die Wespe! 😈 Nach einer Weile wird der Schmerz weniger und wir fahren weiter. Da im Camp eh die Südafrikaner den Pool besetzen, haben wir keine Eile und wir fahren noch eine Zusatzschlaufe.
In diesem Gebiet ist es noch viel grüner und wir finden wunderschöne, blühende Wiesen.

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Als wir nach 8 (!) Stunden im Auto im Camp zurück sind, haben wir leider immer noch keine Geparden und Löwen gefunden (aber die Motivation zum Suchen blieb bis zum Schluss ungebrochen 😄 ).

Unterwegs haben wir festgestellt, dass unser Schloss für die Hintertür des Autos fehlt. Wir hatten es wohl gestern auf das Dach gelegt und waren am Morgen versehentlich mit dem Ding auf dem Dach losgefahren. 😗 Nun müssen wir uns auf Schloss-Suche machen, denn vermutlich ist das Teil in den ersten Kurven im Camp runtergerutscht. Doch das Schloss ist unauffindbar, auch das Nachfragen in der Reception und bei den Gärtnern bringt nichts. Unser Autovermieter wird sich freuen! 🤢
Nebst dem kaputten Reifen (der provisorisch Geflickte an der Hecktüre ist längst wieder platt) und dem verlorenen Schloss haben wir nämlich im Tuli Block mit einem in die Strasse hängenden Ast eine riesige Delle über die ganze Seite des Autos, inkl. zersplittertem Rücklicht eingefahren. 😵 Vorsorglich fülle ich schon mal die Schadenmeldung aus. Zum Glück haben wir eine entsprechende Versicherung abgeschlossen.

Nach einer Dusche und einen kleinen Snack bleibt immer noch Zeit für eine kurze Augenpflege (Mäthu) und eine Lesepause. Die Müdigkeit will ich mir fürs Flugzeug aufsparen. 😗
Kurz nach 16 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Johannesburg.

Fazit Tshikwalo Lodge
Die Tshikwalo Lodge bietet ein paar kleine, neu renovierte Bungalows zu einem günstigen Preis (ca. € 35.- pPN), einen Campingplatz, ein Restaurant mit nettem Ausblick auf ein Wasserloch und einen Konferenzzentrum. Während unserer Anwesenheit war hauptsächlich der Campingplatz in Betrieb, allerdings sassen die Südafrikaner den ganzen Tag im Pool und vor ihren Wohnmobilen, so dass wir im Park fast allein unterwegs waren.


Ein Gewitter braut sich zusammen. Huh… da müssen wir nachher durchfliegen. 😣

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Dann fängt es an zu giessen wie aus Kübeln. Dabei geraten wir auch noch mitten in den Feierabendverkehr von Pretoria. Mäthu wird wieder mal nervös und ich versuche trotzdem ruhig zu bleiben – gereicht hat es bisher noch immer! 😗 Kurz vor dem Ziel wird noch der Tank aufgefüllt und die Dame von der Zapfsäule möchte in unserem Koffer mitgenommen werden. 😕 Wir versuchen ihr zu erklären, dass in Europa auch nicht alles super ist. Für detaillierte Infos haben wir aber keine Zeit, stattdessen geben wir ihr ein Trinkgeld und fahren weiter. 🤪

Die richtige Einfahrt zum Flughafen finden wir problemlos, trotzdem will uns ein Arbeiter beim Eingang den Weg zu Britz zeigen und setzt sich kurzerhand neben mich in unser Auto! Kurz vor dem Ziel will er wieder aussteigen und bittet um Trinkgeld für seine „Hilfe“. Wir geben ihm die paar übrigen Münzen und fahren schnell weiter. Ist das eine neue Masche hier?? 🙄

Der Mitarbeiter von Britz ist beeindruckt, dass ich das Schadenformular schon ausgefüllt habe. Das Auto schaut er sich nur kurz an, und damit ist die Sache für uns erledigt. Später wird uns eine Schadenbearbeitungsgebühr von 500 Rand belastet, den Rest übernimmt die Versicherung.

Die leidige Prozedur am Flughafen verläuft diesmal überraschend flüssig und schnell ab. Das Fingerprint-Theater von letztem Jahr findet diesmal nicht statt und so geht die Passkontrolle nach dem Scanner viel schneller voran. Danach will ich kurz in einen Souvenirshop während Mäthu noch etwas essen will, dann folgt noch ein Toilettengang und schon können wir boarden.

Unsere Mitreisenden waren alle angenehm und ruhig, trotz Kleinkindern in der Reihe vor uns. Der Flug selber, wie könnte es anders sein, war relativ bumpy. 😗 Doch irgendwann geht alles zu Ende und wir landen im kalten Zürich. Dort folgt noch kurz das obligate Croissant mit Cappuccino, bevor wir unser Auto suchen 😕 und uns auf den Heimweg machen.
Wie immer erwarten uns zuhause freudig unser Mini-Löwe Nougat und Black-Leopard Mio.
Um sicher zu gehen, dass wir nicht wieder ohne ihn verreisen, sichert sich Nougat schon mal einen Platz im Gepäck. 🤩

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Das war unsere Afrika-Reise 2017/18! Herzlichen Dank an alle lesenden Mitfahrer, Dankebutton-Drücker und Kommentarschreiber! Es hat Spass gemacht mit euch! 😘

Liebe Grüsse, Karin
Teil 2518. Feb. 2018
Fazit Reisezeit Weihnachten/Neujahr
Mehrmals haben wir gelesen, dass über die Feiertage in Südafrika alles voll ist wegen den Ferien der Einheimischen. Allen Unkenrufen zum Trotz haben wir aber kaum mehr Touristen getroffen als sonst; in gewissen Gebieten waren wir sogar fast allein. Dies lag daran, dass die einheimischen Touris der Hitze entfliehen und ans Wasser reisen, während wir das Gegenteil gemacht haben. 😗
Bemerkenswert war auch, dass wir diesmal nur 1x deutschsprachige Touris getroffen haben (an der Punda Maria Reception).



Malariaprophylaxe Ja oder Nein?
Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal in ein Malaria-Risikogebiet zu einer Risiko-Zeit (Regenzeit) gereist. Da zu diesem Thema hier im Forum immer wieder Fragen auftauchen, möchten wir unsere Überlegungen bezüglich Malariaprophylaxe hier festhalten - vielleicht hilft es jemandem bei der Entscheidung.

Wir haben uns - nebst der Angst vor möglichen Nebenwirkungen - aus folgenden Gründen gegen eine Prophylaxe (und auch gegen die Mitnahme eines Notfallmedikaments) entschieden:

- Es gibt verschiedene Malaria-Arten. Das in den meisten Fällen als Prophylaxe abgegebene Medikament „Malarone“ wirkt nur gegen Malaria Tropica. Man hat also auch mit Tabletten keine 100%ige Sicherheit - vor Mückenstichen schützen sollte man sich deshalb so oder so
(Ergänzender Hinweis von sphinx: "Malarone hat zwar "nur" die Zulassung für Plasmodium falciparum, das heißt aber nicht, dass Malarone nicht gegen die anderen Erreger wirkt! Es wird in der Tat zur Behandlung anderer Malariaerreger (off-label) eingesetzt.")


- Bei den ersten Anzeichen von Malaria sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Wer vorher selber „herumdoktert“ und möglicherweise falsche Medikamente einnimmt, erschwert dem Arzt eine genaue Diagnose und die richtige Behandlung

- Unser Reisegebiet war nicht extrem „abseits der Welt“. Im Notfall hätten wir jederzeit innert wenigen Stunden einen Arzt erreichen können.

- Eine Malaria-Mücke fliegt keine riesigen Strecken. Um den Erreger an ein Opfer weiterzugeben, braucht es also einen Malaria-Kranken in nächster Umgebung. Will heissen, wo es nicht viele Menschen gibt, ist das Risiko kleiner

Unser Eindruck ist, dass die europäischen Ärzte ein bisschen Panik verbreiten (die Tabletten sind ja auch ziemlich teuer – ein Schelm wer Böses denkt 😗 ) und ungenügend informieren (sie wissen es vielleicht selber nicht besser).

Vor Ort haben wir uns also jeweils ab der Dämmerung langärmlige Shirts und lange Hosen angezogen und darüber noch Moskitospray gesprüht.2-3 Stiche an den Händen konnten wir so auch nicht verhindern, aber bisher blieb es ohne Konsequenzen.

Bitte beachten: Dies ist meine subjektive Meinung und ich will niemanden davon abhalten, Tabletten zu schlucken. In einer anderen Region würden wir uns nach Abwägung der Risiken vielleicht anders entscheiden.


Nachtrag: Bereits während dem Rückflug hat mein „Wespen“-Stich ganz furchtbar angefangen zu jucken. Am nächsten Tag hatte ich eine ganz komische rote Zeichnung auf dem Unterarm, es sah etwa so aus

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Am Tag darauf war mein rechter Unterarm doppelt so dick wie der Linke. 😣

Merke: Wespen fliegen tagsüber und halten sich nicht an die Regeln für Moskitos! 😄

Ab dem dritten Tag ging die Schwellung zurück und der Arm erholte sich wieder.

So, und mit diesem Post ist der Reisebericht definitiv abgeschlossen. Ich hoffe, es waren ein paar nützliche und/oder unterhaltsame Infos dabei. Ob es dieses Jahr von uns einen weiteren Reisebericht aus Afrika geben wird, wird sich zeigen... 😗 😉

Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag!
Karin

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