SISiegfriedThemenstarter100 Beiträge · seit 200825. Okt. 2017 · #1
Hallo Fomis, für meine Südafrika-Reise in 2018 steht die Auswahl eines Fahrzeugs ( 4x4 ) für 4 Personen an. Da ich schon zahlreiche Fahrten durch Namibia/Botswana in einem Toyota Hilux Double Cab unternommen habe stand für mich eigentlich fest, dass ich diesen Fahrzeug-Typ auch in Südafrika anmieten werde. Bei der Planung habe ich nun festgestellt, dass in Südafrika von verschiedenen Autovermietern der Ford Ranger Double Cab angeboten wird - und zwar zu einem erheblich günstigeren Mietpreis als der Hilux . So wird der Hilux bei DERTOUR für 99 €/Tag - der Ford Ranger für nur 54 €/Tag angeboten - also ein erheblicher Unterschied. Mich würde nun interessieren, ob es relevante technische Unterschiede zwischen diesen beiden Fahrzeug-Typen gibt. Es kommt mir bei der Herausarbeitung der Unterschiede weniger auf die Motorisierung an - wichtiger für mich ist, dass vier erwachsene Personen mit Gepäck genügend Platz haben - so wie im Hilux.... Hat jemand Erfahrung mit dem Ford-Ranger? Danke für Eure Unterstützung.
MAMax Power570 Beiträge · seit 201125. Okt. 2017 · #3
Hi,
bin kein Techniker... habe aber bis jetzt nur Hilux gemietet. Im letzten Sommerurlaub (6 Wochen) jetzt aber zum Ford Ranger gewechselt. Fazit: Identisch.
Mir hat das Raumangebot/Sitzkomfort leicht zugesagt. Und zudem habe ich ihn im Gelände als positiver gesehen. Hat in den verschiedenen Ausstattungen ja leicht mehr Kraft als der Hilux. Technik/Knopfverteilung im Innneraum fand ich auch schlauer. Aber das ist ja alles Geschmacksache.
Unterschiede in der Langlebigkeit/Ersatzteilbeschaffung sind ja als Leihwagen egal.
Würde Ihn wieder leihen. Kaufen würde ich auch einen Hilux. Das war ja aber nicht die Frage.
Die Unterschiede waren marginal. Wir sprechen hier nur von Details... LG Amos
Wer ist schon einen Ford Ranger in Namibia und Botswana gefahren und hatte ein Problem?
Es wird ja hier gesagt dass es Probleme geben kann für einen Ford eine Werkstätte zu finden. Die Threads in denen das gesagt wird sind aber alle mind. 5 Jahre alt.
Ist das nach wie vor ein Problem? Wer hat hier Erfahrungen mit der Reparatur eines Ford Ranger in Namibia (Norden) und Botswana (Maun/Moremi)?
na ja, Toyota hat über 200 Vertragshändler alleine in Südafrika, Ford so 80 (meine ich) im gesamten Südlichen Afrika (in Namibia 3: Walvis Bay, Windhoek, Oshakati). Schon daraus ergibt sich eben eine viel größere Dichte an möglichen Anlaufstellen. Da die Vermieter aber (in Namibia) vermehrt auf Ford umstellen, ändert sich das vielleicht zu gegebener Zeit.
Viele Grüße Christian
GIGinaChris4'984 Beiträge · seit 201627. Juli 2023 · #6
Hi Robert,
ja, hier! 😉 Ford Ranger von Avis Safari Johannesburg. Regenzeit in Botswana hat die Bremsbelege einfach "weggewaschen". Autowerkstatt in Maun (Kirk Motors) hat unkompliziert getauscht. Wir habens vorfinanziert, Avis bei Fahrzeugabgabe anstandslos rückerstattet.
Gruß Gina
BOBonebreaker239 Beiträge · seit 201928. Juli 2023 · #7
Siegfried schrieb: Mich würde nun interessieren, ob es relevante technische Unterschiede zwischen diesen beiden Fahrzeug-Typen gibt. Es kommt mir bei der Herausarbeitung der Unterschiede weniger auf die Motorisierung an - wichtiger für mich ist, dass vier erwachsene Personen mit Gepäck genügend Platz haben - so wie im Hilux.... Hat jemand Erfahrung mit dem Ford-Ranger? Danke für Eure Unterstützung.
Ich bin Beide schon gefahren. Ich hatte keine Zollstock dabei, aber mir ist kein nennenswerter Unterschied beim Platzangebot aufgefallen. Du kannst beide mit 4 Personen nutzen.
ich gehe mal davon aus, dass Du mit einem Mietwagen unterwegs sein wirst? Da steht und fällt das ganze bei größeren Schäden, durch die das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist, doch eher mit dem Support des Vermieters. Kleinere Schäden behebst Du entweder selbst oder das können die meisten Mechaniker entlang Deiner Route beheben.
Solltest Du was 'größeres' haben, wofür spezielle Ersatzteile oder gar eine Ford-Werkstatt (um bei Deinem Beispiel zu bleiben) nötig sind, wird das Fahrzeug hoffentlich durch den Vermieter ausgetauscht, damit Dir nicht zu viele Reisietage entgehen. Im Übrigen mietest Du in der Regel eine Fahrzeug-Kategorie und hast nicht immer und bei jedem Vermieter die Gewissheit, welche Marke Du bekommst (außer natürlich, die haben nur ein Fabrikat in der Flotte)...
Also ... genieß die Reise, gleich in welchem fahrbaren Untersatz. 🙂
Gruß Henning
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200628. Juli 2023 · #9
travelNAMIBIA schrieb: na ja, Toyota hat über 200 Vertragshändler alleine in Südafrika, Ford so 80 (meine ich) im gesamten Südlichen Afrika
Ich habe mal gelesen, alleine 130 in Südafrika.
Da die Vermieter aber (in Namibia) vermehrt auf Ford umstellen, ändert sich das vielleicht zu gegebener Zeit.
... zumal der Ranger in Südafrika gebaut wird. Ford baut ja schon lange Autos in Südafrika, aber das waren Fahrzeuge wie Sierra, Escort, Fiesta, die dort offenbar nicht so gut ankamen. Mit dem Ranger als Pickup und dem Everest als SUV auf Ranger-Basis bauen die jetzt halt auch zwei Typen, die dort offenbar gut verkauft werden können. Damit wächst natürlich auch das Netz der Händler und Werkstätten.
Ich bin vor 'nem 3/4 Jahr zum ersten Mal 'nen Hilux gefahren und war sehr überrascht, dass sich 4x4 sowie Low Range nur im Stand zuschalten ließen. Differentialsperre konnte man dann während der Fahrt zuschalten. Ich weiß nicht, ob das beim Hilux normal ist oder ob die Ausführung für den afrikanischen Markt einfach nur etwas simpler ist, aber das hatte schon ein bisschen was von "vorgestern". Da ist der Ranger doch etwas moderner und bei gleicher Fahrweise auch nicht ganz so durstig. Bei einem Mietwagen würde ich mir auch nicht so arg viel Gedanken machen. Da wird der Vermieter im Falle eines Falles schon wissen, welche Werkstatt in Frage kommt.
Gruß Wolfgang
NANamiBilly443 Beiträge · seit 201129. Juli 2023 · #10
Hallo Wolfgang, beim Hilux kann von "H2" auf "H4" (Zweirad auf Allrad) im Straßenbetrieb umgeschaltet werden, wenn die gefahrene Geschwindigkeit unter 100 km/h liegt. Beim Umschalten auf L4 (Low Range) muss das Fahrzeug in der Tat stehen, was aber auch sehr sinnvoll ist! Gruß NamiBilly
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200629. Juli 2023 · #11
NamiBilly schrieb:Hallo Wolfgang, beim Hilux kann von "H2" auf "H4" (Zweirad auf Allrad) im Straßenbetrieb umgeschaltet werden, wenn die gefahrene Geschwindigkeit unter 100 km/h liegt.
So hätte ich das auch erwartet. Bei dem Fahrzeug, welches wir hatten, ging es nicht. Das wurde uns bei der Übernahme so erklärt und ich hatte es unterwegs trotzdem mal versucht. Es ging tatsächlich nicht, nicht mal bei 20 km/h. Offenbar scheint es zwei Ausführungen zu geben ...
Gruß Wolfgang
BUBurkhard483 Beiträge · seit 202029. Juli 2023 · #12
BikeAfrica schrieb:
NamiBilly schrieb:Hallo Wolfgang, beim Hilux kann von "H2" auf "H4" (Zweirad auf Allrad) im Straßenbetrieb umgeschaltet werden, wenn die gefahrene Geschwindigkeit unter 100 km/h liegt.
So hätte ich das auch erwartet. Bei dem Fahrzeug, welches wir hatten, ging es nicht. Das wurde uns bei der Übernahme so erklärt und ich hatte es unterwegs trotzdem mal versucht. Es ging tatsächlich nicht, nicht mal bei 20 km/h. Offenbar scheint es zwei Ausführungen zu geben ...
Gruß Wolfgang
komisch, ich hatte ja nun schon einige Hilux + Fortuners im Laufe von über 10 Jahren. Alle ließen zu, dass der 4x4 HI im Betrieb eingeschaltet werden konnte. Selbst bei alten 4x4 Fahrzeugen mit noch manuellem Griff ging das (bei 90 oder 100 habe ich das nie ausprobiert... 😎 ), nur vielleicht mal bis 50. Das ist nach meiner Kenntnis auch nur eine "Kupplung", die den Vorderachs-Kardan mit ranhängt.
4x4 LO geht nicht, klar, da muss ja auch ein Zahnrad einrasten im Verteiler-Getriebe. Die muckelt üblicherweise sogar gerne mal im Stand, wenn das Zahnrad gerade falsch steht (etwas rückwärts rollen hilft dann aber immer...). Auch die (immer elektrisch geschaltete) Diff.Sperre geht nicht rein, da blinkt nur die Druck-Taste ohne Effekt.
Das ist alles an sich seit Jahrzehnten "üblich" bei zig Modellen, nicht nur Toyota.
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200629. Juli 2023 · #13
... vielleicht war dieses eine Fahrzeug auch einfach nur defekt. Bei der Übernahme wurde es so erklärt, als sei das normal. Ich bin auch zum ersten Mal Hilux gefahren, ansonsten Land Rover, Land Cruiser und Ranger.
Gruß Wolfgang
MAMatzeHH441 Beiträge · seit 201431. Juli 2023 · #14
Ich hab auch "nur" den alten HiLux Vigo von 2012, aber da geht 4x4 auch während der Fahrt rein. Bei dem Nachfolger hatten wir die Probleme auch nicht. Evtl wirklich ein Defekt ?
gibt es bei den Luxen eventuell Modelle mit automatischen Freilaufnaben? Das würde erklären warum man den 4x4 nur im Stand zuschalten kann. Ich meine, wir hatten so ein Modell mal 2015 oder 2017, wo der Vermieter das bei der Einweisung explizit erwähnt hat. 😕
Gruß Henning
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200631. Juli 2023 · #16
MaHe schrieb: gibt es bei den Luxen eventuell Modelle mit automatischen Freilaufnaben? Das würde erklären warum man den 4x4 nur im Stand zuschalten kann.
Es ist umgekehrt. Bei einer manuellen Freilufnabe muss man anhalten und beide Naben von außen (direkt an der Nabe) manuell verriegeln. Ansonsten kann man zwar 4x4 zuschalten, hat aber weiterhin nur Hinterradantrieb, weil die Räder vom Antriebsstrang entkoppelt sind. Diese Variante ist umständlicher, hat aber tatsächlich zwei Vorteile.
Automatische Freilaufnaben ver- und entriegeln automatisch. Man muss dazu nicht aussteigen, was es möglich machen kann (nicht automatisch möglich macht), dass man 4x4 bei der Fahrt zuschalten kann.
Wolfgang, Du schreibst vom Anhalten zum Verriegeln der (manuellen) Freilaufnaben (was völlig richtig ist), ich schrieb vom Anhalten zum Zuschalten des 4 WD.
Freilaufnaben, gleich ob manuell oder automatisch, haben ja ‚nur‘ einen Zweck: Sie ermöglichen bei einem zuschaltbaren Allradantrieb die Verbindung von den Vorderrädern zu deren Antriebsstrang zu entkoppeln. Im Fahrbetrieb in 2 WD dreht dann der Antriebsstrang vom Verteilergetriebe bis zu den Vorderrädern nicht mit (würde sonst nämlich durch das Abrollen der Vorderräder mitbewegt werden). Das soll den Kraftstoffverbrauch senken, verursacht im Fall des Falles aber das Problem, dass man den 4 WD nicht mehr in jeder Situation zuschalten kann.
Ich hoffe, wir sind uns einig, dass es nicht sinnvoll ist, einen 4 WD-Antrieb während der Fahrt bei höheren Geschwindigkeiten zuzuschalten, wenn die vordere Kardanwelle nicht rotiert? Häufig werden Klauenkupplungen verbaut und die würde eine solche Aktion wohl nicht allzu oft mitmachen. Daher gibt es Mechanismen, die in solchen Situationen das Zuschalten der Vorderachse verhindern. Gleiches gilt ja auch beim hinteren DiffLock. Solange sich beide Räder annähernd gleich schnell drehen, kann man den problemlos zuschalten, wenn ein Rad durchdreht und das andere steht, gibt es mutmaßlich Bruch, wenn man dann noch den Schalter dreht (und das nicht abgesichert ist).
Daher kann man den 4 WD bei automatischen Freilaufnaben meines Erachtens nur im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten zuschalten (außer, es ist eine Lamellenkupplung verbaut … aber das wird dann doch sehr OT).
Gruß Henning
TAtacitus1'108 Beiträge · seit 202231. Juli 2023 · #18
@Freilaufnaben beim Hilux MW verbaut Toyota seit einigen Jahren anstelle eine automatische Weg- bzw. Zuschaltung des vorderen Differenzials namens Automatic Differential Disconnect System (A.D.D.). Dabei ist eine Halbachse vorne geteilt und mit einer Keilwellen/Buchsenkupplung ausgestattet. Diese ist im 2x4- offen, bei Zuschalten des 4x4 wird das vom System registriert, die beiden Wellenhälften werden positioniert und die Büchse mittels einem pneumatischen Mechanismus übergeschoben bzw. die Wellenhälften verbunden.
Wenn der 4x4 ausgeschaltet wird, läuft das ganze Prozedere verkehrt rum ab. Ob das immer verbaut ist, weiß ich nicht. Eine Reisebekanntschaft hat mich mal darauf hingewiesen und erklärt. Mein Mietwagen war eine älteres Modell mit manuellen Freilaufnaben. @Zuschalten des 4x4-Modus „in Fahrt“ Der praktische Wert davon ist wohl doch ein auf wenige Situationen beschränkt. Es mag schon vorkommen, dass man plötzlich und unerwartet in eine Situation kommt, dass man das muss, aber es wird doch eher selten sein. Wenn es jetzt z. B. auf aufgeweichter Piste in der Kurve plötzlich besonders schlüpfrig wird und man zu schnell dafür ist, wird einem der bei 60 km/h zuschaltbare Allrad u. U. auch nicht mehr vor dem Ausritt oder Überschlag retten. Für die hier beschriebenen Routen weiß man meist im Vorhinein, was nun für die nächsten xx Kilometer kommt, bei Streckenkenntnis sowieso. Man legt den Allrad vorher ein und nimmt im wieder raus bis man wieder auf festen Untergrund ist. Und wenn man ein paar km mehr im Allrad fährt als für die Traktion unbedingt erforderlich, dann macht das auch nichts, solange der Untergrund lose genug ist um den Wegeunterschied zwischen Vorder- und Hinterachse durch Schlupf auszugleichen. Auch wird das Fahrverhalten besser sein als ohne. Grüße Im www gibt es einige Beschreibungen vom Toyota ADD, z. B., auf die schnelle gefunden https://hiluxsurf.co.uk/forum/hilux-surf-forums-general-interest-chitchat/general/16069-add-control-system-help-please
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200631. Juli 2023 · #19
Da wir vom ursprünglichen Thema eh schon weit entfernt sind, auch dazu noch mal was ... 😉
tacitus schrieb: Eine Reisebekanntschaft hat mich mal darauf hingewiesen und erklärt. Mein Mietwagen war eine älteres Modell mit manuellen Freilaufnaben.
Und dann musstest Du jedesmal außen an den Vorderrädern von "Unlock" auf "Lock" stellen beim Umstellen auf 4x4? Ich kenne das von 'nem 71er Land Rover noch so, aber habe das bei Mietwagen in den letzten 25 Jahren nie gesehen.
@Zuschalten des 4x4-Modus „in Fahrt“ Der praktische Wert davon ist wohl doch ein auf wenige Situationen beschränkt. Es mag schon vorkommen, dass man plötzlich und unerwartet in eine Situation kommt, dass man das muss, aber es wird doch eher selten sein.
Es gibt auch die umgekehrte Situation. Ich habe auf dem täglichen Heimweg eine Passage mit Anfahrt am Berg an einer Ampel. Bei nasser Straße oder Schnee drehen die Hinterräder beim Anfahren durch, weil der Pickup unbeladen hinten vergleichsweise sehr leicht ist. In dem Moment schiebt er aber auch das Heck seitlich nach links oder rechts raus. Wenn ich in den 2. Gang schalte, passiert das gleich nochmal. Ich fahre dann mit 4x4 an und schalte auf 4x2 um, wenn das Fahrzeug im 2. Gang läuft. Müsste ich da anhalten zum Umschalten, ginge der Spaß von vorne los. Ich finde das extrem praktisch, während der Fahrt wechseln zu können, ebenfalls im Winter bei Schnee bergauf.
BikeAfrica schrieb:Da wir vom ursprünglichen Thema eh schon weit entfernt sind, auch dazu noch mal was ... 😉
tacitus schrieb: Eine Reisebekanntschaft hat mich mal darauf hingewiesen und erklärt. Mein Mietwagen war eine älteres Modell mit manuellen Freilaufnaben.
Und dann musstest Du jedesmal außen an den Vorderrädern von "Unlock" auf "Lock" stellen beim Umstellen auf 4x4? Ich kenne das von 'nem 71er Land Rover noch so, aber habe das bei Mietwagen in den letzten 25 Jahren nie gesehen.
Warum ziehst Du die Schlussfolgerung, dass beim Zu- und Abschalten des Allradantriebs auch noch die Freilaufnaben bedient werden müssen? Dann bräuchte man im inneren des Fahrzeugs ja keine Bedienmöglichkeit... Das ist doch gerade der Sinn der (mE durchaus praktischen) manuellen Naben: Stellt man sie in Stellung 'Lock' kann man den Allrad während der Fahrt zu- und abschalten, wie man mag. In Stellung 'Unlock' spart man Kraftstoff in mir nicht bekannter Größenordnung, ist dann aber nicht mehr so flexibel.
Zum Vorhandensein: Jeder Land Cruiser der 70er Serie, den wir in Namibia gefahren haben, hatte manuelle Naben. Beim Mietfahrzeug standen die bei Abholung in Stellung 'Lock' und da blieben sie auch.