Erste mal Afrika !

22 Antworten · 7'504 Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2017 von tanjatanja
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Themenstarter137 Beiträge · seit 201722. Okt. 2017 · #1
Wir sind zu viert und wollen im nächstem Jahr mit dem Anbieter Taruk nach namibia reisen.

Wir haben uns die 20 Tagetour Welwitschia entschieden
Kleine Gruppen was wir klasse finden

Ich schreib mal die tour auf:
Flug nach Windhoek
Kalahari
Fischriver 2 Nächte
Aus
Lüderitz
Namib
Sesriem
Swakopmund 2 Nächte
Brandberg
Vingerklip
Damaraland
Etoscha 1.loge
Etoscha 2.Loge. 2 Nächte
San Dorf
Waterberg
Abflug

Plant zufällig jemand auch diese Tour ?
War jemand schon mit Taruk unterwegs . Wir sind sehr begeistert und die Bewertungen sind gut .
544 Beiträge · seit 201423. Okt. 2017 · #2
Moin Tanja,

da wir bisher immer nur als Selbstfahrer in NAM unterwegs waren, bin ich sicherlich nicht der richtige Antwortgeber auf Deine konkrete Frage.
Warum sich hier sonst niemand zu Wort meldet, ist mir auch nicht ganz klar denn ...

...das ist doch ein mörderischer Ritt, auch wenn Ihr nicht selbst am Steuer sitzen müsst. Selbstfahrer, die etwas in der Art planen, werden 'hier' ansonsten sofort in der Luft zerrissen (ob nun berechtigt oder unberechtigt, letztendlich sollte doch jeder selbst wissen, was für ihn gut ist). Ihr werdet nahezu ausschließlich im Kleinbus sitzen und dieses grandiose Land durch die Scheiben vorbeifliegen sehen.
Falls Ihr das bewusst wollt, um für Euch einen ersten Eindruck zu gewinnen, ist das natürlich legitim aber genau dieser hektische erste Eindruck verfälscht das Erlebnis. Wir haben Namibia wegen der Stille und der Langsamkeit schätzen gelernt und waren daher im Nachhinein froh, dass wir von Bekannten zu einer Selbstfahrerreise ermutigt wurden ... das ist dort nämlich total easy.


Gruß,
Henning
33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #3
Hi Henning,
Warum sich hier sonst niemand zu Wort meldet, ist mir auch nicht ganz klar denn ...
die Tour ist gebucht (ist halt eine "Standard-Reiseveranstalter-Raser-Tour"!) Was soll man jetzt noch dazu sagen, außer wenn man eben Erfahrung mit Taruk hat...

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'497 Beiträge · seit 201123. Okt. 2017 · #4
Hallo Tanja,

ich sehe das genau so wie Henning, keine schöne Tour und viele weite Strecken. Klar muss man nicht selber acht geben, wenn jemand anderes fährt und fahren werdet Ihr die meiste Zeit, denn zwischen Ankommen und wieder los müssen liegt die Nacht zum Schlafen, Frühstück, Abendessen und vielleicht 2-3 Stunden Aufenthalt an einem "Highlight". Also täglich Taschen raus aus dem Auto, rein ins Auto, Diskussion, wer wo sitzen darf und so halt eine gute oder weniger gute Position zum Schauen und fotografieren hat...

Was ist denn genau eine "kleine" Gruppe, für mich wären das maximal 6-8 Personen und da könnte man ja vielleicht in Absprache noch Änderungen an der Route vornehmen, damit sie nicht ganz so hektisch ist.

Habt Ihr alle einen Führerschein? Dann könntet Ihr doch auch selber fahren und Euch abwechseln. Der Aspekt, dass man durch einen Guide, der ständig dabei ist, sehr viele Hintergrundinformationen bekommt, fällt dann natürlich weg, bei einem suboptimalen Guide oder einer zu großen Gruppe ist das aber auch der Fall und Ihr kennt den Guide, mit dem Ihr fahren werdet, ja wahrscheinlich noch nicht.

Meine Tour wäre das so nicht.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
6'152 Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #5
hallo,
gebucht ist gebucht und wenn die Bewertungen super sind und die Begeisterung fürs Bussitzen ist auch vorhanden, dann kann ja nix schief gehen. 😉
Beste grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
2'844 Beiträge · seit 201123. Okt. 2017 · #6
Hallo Tanja,

da hier meist Selbstfahrer unterwegs sind, hast Du bisher vermutlich noch (fast) Antworten erhalten.
Also: ich habe selbst keine Erfahrung mit "Taruk", erlebe sie aber aber jedes Jahr auf der Reisemesse. Die Dokus der Reisen dort sehen gut aus, die Unterkünfte sind stets sehr gut.
Beide Inhaber stammen aus dem südlichen Afrika, und die Gruppengröße finde ich schon mal recht angenehm.
"Mörderisch" finde ich die Tour nicht, auch wenn ihr Euch im Anschluss sicherlich etwas Erholung gönnen möchtet. Namibia ist ein großes Land, die Entfernungen auf Pad (also Schotterstraßen) ziehen sich gewaltig!
Zum "groben Kennenlernen" ist die Reise geeignet, vielleicht - hoffentlich - werdet ihr, genau wie wir, nach der 1. (Klein)-Gruppenreise ins südliche Afrika dann gern als Selbstfahrer wiederkommen.

Viele Grüße
Strelitzie

(PS. Laut Tourbeschreibung solltet ihr auch in Aus 2Ü, Sesriem 2Ü, Waterberg 2Ü haben)
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017
544 Beiträge · seit 201423. Okt. 2017 · #7
travelNAMIBIA schrieb:Hi Henning,
Warum sich hier sonst niemand zu Wort meldet, ist mir auch nicht ganz klar denn ...
die Tour ist gebucht (ist halt eine "Standard-Reiseveranstalter-Raser-Tour"!) Was soll man jetzt noch dazu sagen, außer wenn man eben Erfahrung mit Taruk hat...

Viele Grüße
Christian
Das habe ich oben jetzt nicht so rausgelesen. 😕

Entschieden hatten sich hier schon viele aber das heißt für mich nicht, dass es zwingend fix gebucht ist (unumkehrbar schon gar nicht).
und ... btw ... das hält hier viele sonst auch nicht von Kommentaren ab. 😗

Falls tanjatanja sich hier nochmal äußert, kann sie das bestimmt aufklären ... vielleicht ist sie auch nicht beratungsresistent ... vielleicht ist genau DIE Tour auch das, was sie möchte.

Gruß,
Henning
33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #8
Hi Henning,
Das habe ich oben jetzt nicht so rausgelesen
"Entschieden" und die Suche nach Mitreisenden (Plant zufällig jemand auch diese Tour ?) hatten für mich so geklungen, dass alles in trockenen Tüchern sei. VIelleicht habe ich da aber auch was reininterpretiert 🙂

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
6'152 Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #9
hallo,
habe mir die Tour nochmals angesehen, es sind 17 Übernachtungen - keine 20 Übernachtungen- entspannter wäre die Tour bei ca. 24 Tagen vor Ort. Die Unterkünfte auf der Tour sind alle top.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017
Themenstarter137 Beiträge · seit 201723. Okt. 2017 · #10
Gebucht haben wir nicht und suchen auch keine Mitreisende .

Wir sind sehr angetan von dem Veranstalter und auch die Unterkünfte gefallen uns sehr gut.
Selbstfahrerrundreise wollten wir nicht so gern .

Danke für die Kommentare . Wir empfinden die Tour jetzt nicht als so schlecht . Wir wollen viel sehen . Haben aber natürlich auch keine Erfahrungen . Darum die Frage nach Usern die diese oder ähnliche Touren mir diesem Veranstalter gemacht haben .

Wir werden uns nochmal andere Veranstalter ansehen . Aber ich denke es wird dieser werden . Gruppengrösse stand da 12 Personen . Wir sind zu viert

Vielen Dank schon mal
Gast23. Okt. 2017 · #11
Wir haben uns auch auf einer Reisemesse bei Tarug informiert und waren sehr angetan. Das hörte sich alles super. Wir wollen aber nun lieber selber fahren im 4x4 mit Dachzelt und uns selber alles zusammenstellen. Wir nächtigen teils in Loges und teils auf Campingplätzen .

Lustig genau diese Rundtour aus dem Tarug Katalog die du machen willst haben wir uns als grobe Vorlage (Richtung) für unsere geplante Tour genommen.

Leider wurde unsere vorgestellte Tour hier auch ziemlich zerrissen 🙁.
Wir sind aber in der Planung und Buchung jetzt schon sehr weit vortgeschritten und werden es so machen - mit viel Vorfreude 🙂 🙂! Die eine oder andere Änderung werden wir vornehmen. Wir buchen eh nicht alles vor.

Ich wünsche viel Spaß
2'497 Beiträge · seit 201124. Okt. 2017 · #12
Klar klingt auf einer Reisemesse das Angebot toll, das vom Veranstalter vorgestellt wird. Sollte er stattdessen erklären, wo die ganzen Haken liegen. Wäre wenig verkaufsorientiert. 😉 Ob´s dann wirklich so war wie erhofft, wisst Ihr spätestens nach der Reise.

Wenn Ihr das Angebot toll findet und eh entschlossen seid, das zu buchen, dann fragt doch nicht nach und beklagt Euch dann über andere Meinungen. Wenn Ihr es ok findet, viel zu fahren und immer schnell weiter zu müssen und keinen Wert drauf legt, vielleicht mal 1 oder 2 Stunden zu Fuß irgendwo rumzulaufen oder in Ruhe mal länger an einem Wasserloch zu sitzen, ist das ja in Ordnung. Und 12 Leute mit 12 Meinungen und unterschiedlichen Charakteren können auch sehr spannend sein. 😗

Aber nachfragen und dann nur Antworten gutheißen, die ins fest geplante Konzept passen, ist für mich immer ein wenig zweifelhaft.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2017
7'296 Beiträge · seit 200624. Okt. 2017 · #13
Afrika2018 schrieb:
Lustig genau diese Rundtour aus dem Tarug Katalog die du machen willst haben wir uns als grobe Vorlage (Richtung) für unsere geplante Tour genommen.

Leider wurde unsere vorgestellte Tour hier auch ziemlich zerrissen 🙁.
Wir sind aber in der Planung und Buchung jetzt schon sehr weit vortgeschritten und werden es so machen - mit viel Vorfreude 🙂 🙂! Die eine oder andere Änderung werden wir vornehmen. Wir buchen eh nicht alles vor.

... macht einfach euer Ding einfach so, wie ihr euch das vorstellt.
Als ich 1998 im Vorläuferforum wegen einer Radtour durch Namibia gefragt hatte, hieß es, das sei unmöglich (zu heiß, zu große Entfernungen usw.). Ich bin dann trotzdem zum Sossusvlei geradelt, weiter bis Swakopmund und bis zu den Epupa Falls und ich hatte Spaß dabei.
Es kommt darauf an, dass es euch gefällt und das alleine ist entscheidend.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
291 Beiträge · seit 201424. Okt. 2017 · #14
tanjatanja schrieb: Wir wollen viel sehen .
Hallo Tanja,

und genau das ist das Problem bei solchen Touren: ihr legt zwar massig Kilometer zurück, aber wirklich etwas vom Land sehen werdet ihr nicht. Dafür ist das einfach zu viel Gehetze. Ich möchte euer Vorhaben wirklich nicht "zerreißen", aber das ist halt der typische Denkfehler bei diesen Angeboten: in 14 Tagen Namibia komplett, klingt toll, was will man mehr!

Aber was bringt dir z.B. ein Besuch im Etosha, wenn du nicht mal die Zeit hast, an einem Wasserloch im Wagen sitzen zu bleiben und die Tiere mal über einen etwas längeren Zeitraum zu beobachten? Erst da kann man das Verhalten der verschiedenen Arten wirklich beobachten und auch verstehen und es ergeben sich (zumindest bei uns) tolle Erlebnisse. Wenn du aber nur von Wasserloch zu Wasserloch "hetzt" und schnell guckst, was hier gerade so rumsteht, wirst du das nie erleben.

Aber vielleicht kommt ihr ja doch auf den Geschmack und fahrt irgendwann wieder in dieses schöne Land, dann aber hoffentlich mit mehr Zeit im Gepäck.

VG
Holger
149 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #15
Guten Morgen zusammen,

ich glaube, das einfach durch Unwissenheit oftmals der Fehler gemacht wird, sehr viel in eine Tour zu packen.

Wir fahren kommendes Jahr im Mai / Juni zu zweit nach Namibia und hatten anfangs eine ähnliche Tour geplant. Die Route hatte ich ursprünglich auch von verschiedenen "Pauschalangeboten" abgeleitet, weil ich erstmal davon ausgegangen bin, dass es so der perfekte Ablauf sei.
Nachdem ich dann viele Infos & Tipps hier im Forum dazu bekommen habe, haben wir alles noch einmal neu aufgerollt und letztendlich eine komplett neue und vor allem viel entspanntere Tour geplant.

So lange noch nichts gebucht ist, würde ich das noch einmal überdenken und vielleicht nach Alternativen suchen, dass man an den angefahrenen Orten nicht immer nur eine, sondern auch vielleicht mal 2-3 Übernachtungen hat. Gerade durch die tollen Reiseberichte erfährt man sehr gut, wie viel es überhaupt zu sehen gibt.

Vielleicht gibt es ja mal den ein, oder anderen Reisebericht zu solchen "Express-Touren" 😗

LG
Olli
1'567 Beiträge · seit 201524. Okt. 2017 · #16
Hallo Olli,

ich antworte jetzt einfach mal dir, da sich in letzter Zeit ja gerade die Anfragen zu den Touren mit dem Thema "alles sehen in 14 Tagen" wieder so häufen. Deine Anfrage bezüglich eines Reiseberichts zu einer solchen Tour finde ich super.
Einigen, die sich gerne an den Touren der Reiseveranstalter orientieren wollen, habe ich schon geantwortet: Wir haben 2005 eine solche "Mördertour" in 14 Tagen durch Namibia gemacht (damals über Thomas Cook gebucht). 🙄 😎
Nun stecke ich mitten im Reisebericht unserer diesjährigen Familienreise durch den Caprivi und habe leider keinerlei Kapazitäten mehr... 😉 😗 Ich habe auch kein Tagebuch geführt und könnte also nicht detailliert berichten. Trotzdem glaube ich, dass ein solcher Bericht mal gut wäre...

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2017
2'844 Beiträge · seit 201124. Okt. 2017 · #17
Ich glaube, die Ausgangsfrage war nicht, ob WIR hier die angedachte Reise gut finden!
Also bevor sich hier alle die Finger wund schreiben über DIESE "Mördertour" - mit insgesamt 17 Übernachtungen, meist zwei an einem Ort, und einer Gesamtreisezeit von 20 Tagen - hier (-> Reiseverlauf ) die Tour .

Mehr Zeit haben auch oft Individual-Reisende nicht, nur müssen die selbst fahren. Auch da "fliegt die Landschaft an einem vorbei", auch da "müssen massig Kilometer abgefahren werden".
Wenn sich jemand im Vorfeld für eine geführte Tour entschieden, einige Anbieter verglichen - und sich nicht gerade für die günstigste Tour entschieden hat, muss man demjenigen alle Vorfreude nehmen ???
Müssen alle gleich reisen?
Ich bin weder verwandt, noch bekannt mit dem Unternehmen.... 😉

Ein großer "Feinkost"-Anbieter hat übrigens gerade Namibia in 9 Tagen (7 Tage vor Ort) im Angebot - außer dem Fishriver ist alles dabei! DAS ist eine Mördertour!

Beste Grüße
Strelitzie
74 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #18
Hallo Tanjatanja, hallo zusammen,

grundsätzlich bin ich ja selbst auch absolute Selbstfahrer-Verfechterin und insbesondere für gemütliches und entspanntes Unterwegssein. Aber ich glaube, genau das ist oftmals das Problem. Es gibt so viele unterschiedliche Arten zu reisen - und viele "von uns" können sich schon gar nicht mehr reinversetzen in jemanden, der sich vielleicht das erste Mal mit Namibia auseinandersetzt und dazu noch das Selbstfahren scheut. Ich finde es gut, wenn man sich dann (oder auch aus anderen Gründen) einer Kleingruppenreise anschließt.

Und dass du, Tanjatanja, dich auch mit solch einem Thema hier im Forum meldest, ist doch super! Das ist mal etwas außerhalb der eingeschworenen Gemeinde hier - und das ist in keine Richtung auch nur irgendwie negativ gemeint! 🙄

Die geplante Tour als Selbstfahrerreise würde ich auch ablehnen. Aber: Es ist eine geführte Tour, und das kann man in meinen Augen tatsächlich gut nutzen, um einen entsprechenden Überblick zu bekommen. Wenn man noch nie in einem Land war und immer nur von all den schönen Sehenswürdigkeiten liest, dann kann man die Streckenabschnitte und was es heißt, in Namibia unterwegs zu sein (Straßenverhältnisse, Hitze, Erlebnisse, Tageszeiten...) nur schwer einschätzen - und das kann einem auch niemand wirklich greifbar nahebringen. Ich kann sogar sehr gut auch verstehen, dass man möglichst viel sehen und erleben will. Wenn man erst- oder womöglich sogar einmalig die Zeit und das Geld aufbringt, so weit zu fliegen und so einen großen Urlaub zu machen, dann will ich etwas davon haben. Da setze ich mich wahrscheinlich nicht nur an ein, zwei tolle Spots und genieße dort das, was Afrika ausmacht. Diesen Luxus muss man sich erst mal leisten können (sowohl monetär als auch zeitlich).
Das macht man dann, wenn man wiederkommt... 😎

Ich denke also, dass mit dieser ausgewählten Reise von Tanjatanja eine recht gute Wahl getroffen wurde (gegenüber anderen Gruppenreisen, die wirklich schlimm sind) und dass mit Taruk auch ein guter Veranstalter gewählt wurde. Die haben doch ein ganz vernünftiges Konzept und gute, professionelle Leute vor Ort dabei.

Ich wünsche auf alle Fälle viel Spaß - und würde mich auch freuen, wenn mal der ein oder andere Gruppenreisende einen Erfahrungsbericht hier einstellt! Das ist ja ein kaum vorhandenes Thema, findet aber in Namibia (und vielen anderen Ländern des südlichen Afrikas) genauso statt!

Herzliche Grüße
Maike
zebras - nicht einfach schwarz-weiß! zebra.reisen
13 Beiträge · seit 201724. Okt. 2017 · #19
Moin, ihr Lieben! So jetzt muss ich doch mal antworten. Ich habe im Juli als meine erste Namibiareise eine 16-Tage-Kleingruppen-Rundreise mit Wandern (Veranstalter: Wikinger Reisen) unternommen. Zuallererst: nix Hummeldumm, unstressige Truppe! Stationen waren Palmquell Windhoek, Suricate Tented Camp, Canon Road House, Dabis Guestfarm, Alte Kalköfen, Namib-Naukluft-Adventure- Camp, The Delight -Swakopmund, Kashana (Omaruru), Okaukuejo, Otjiwa Safari Lodge - ich glaub da wars, also Mittelklasse. Als Alleinreisende und absoluter Afrikaneuling fand ich diese Reise gut geeignet, die Organisation, Orientierung und Nahrungsbeschaffung wird einem abgenommen bzw. erleichtert, natürlich zulasten der Selbstbestimmung und der individuellen Freiheit. In der selben Form würde ich den Trip nicht wiederholen. Die Fahrtzeiten waren schon sehr laaaaaang, gerade im Süden zogen sich die Etappen doch sehr. Als Passagier zu ertragen, als Selbstfahrer undenkbar. Mir hat wirklich die Zeit gefehlt, die Unterkünfte und deren Umgebung zu genießen und einfach mal abzuhängen, rum zu gucken, nen Rotwein auf der Terrasse trinken (17 Uhr Ankunft - 18 Uhr dunkel). Tagesablauf also: früh aufstehen, lange fahren, Sehenswürdigkeiten mitnehmen, Zimmer zugeteilt bekommen, frisch machen, ab in die Heia. Gegen Ende im Etosha hatte ich eigentlich keine Lust mehr auf Gamedrives,... noch mehr fahren,... hab ich natürlich trotzdem gemacht (und hat sich auch gelohnt 😛 ). Aber ich habe jede Gelegenheit zur Bewegung genutzt.
Fazit: Diese Reise hat meinen Namibia- (Afrika-) Hunger geweckt und war definitiv nicht meine letzte. Aber diese oder eine ähnliche Langstrecken-Tour macht man nur einmal. Auf jeden Fall wird die nächste Tour (noch nicht sicher ob Selbstfahrer oder organisiert) entweder länger als 16 Tage oder kleinräumiger begrenzt.
6'152 Beiträge · seit 200625. Okt. 2017 · #20
Frau Hoppi,
vielen Dank für die sehr ehrliche Meinung und Info deiner Reise. Man erlebt ja als Lodgehopper wie es ist wenn Kleingruppen ankommen. Ich finde es auch toll, dass Du die nächste Reise event. als Selbstfahrer erleben möchtest , dazu bekommst Du wertvolle Tipps hier im Forum, damit es eine entspannte und unvergessliche Reise wird.
Einen schönen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland