Aktuelle Strassenverhältnisse Juli/August 2017

24 Antworten · 5'487 Aufrufe · gestartet 18. Aug. 2017 von Steinhorst
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201718. Aug. 2017 · #1
Hallo,
wir wollen im September zu einer Rundreise aufbrechen (Windhoek - Sossusvlei - Swakopmund - Damaralamd - Etosha - Rundu - Chobe - Divundu - Waterberg - Windhoek) aufbrechen und hören gerade von zunehmenden Problemen mit den Strassenverhältnissen (zunehmende Reifenpannen, defekte Stoßdämpfer, Ausweichenmüssen auf Routen neben der eigentlichen Strasse wegen Strassenschäden etc.).
War hier jemand vielleicht gerade in Namibia und kann seine Sicht auf die aktuellen Verhältnisse schildern? Ich weiss, dass ich keine objektive Lagebeurteilung von hier vornehmen kann. Aber bisher hatte ich immer gehört, dass man mit einem Allradfahrzeug keine großen Probleme erwarten sollte, weil die Wege inkl. der Schotterpisten gut gepflegt werden. Nun bin ich etwas irritiert, dass ich aktuelle massiv Gegenteiliges höre.
Vielen Dank für Eure aktuellen Eindrücke,
St.
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2017
267 Beiträge · seit 200918. Aug. 2017 · #2
Hallo St.,

machst Du deine Reise von den Straßenverhältnissen abhängig? Würdest Du zuhause bleiben, wenn Dir jemand die schlechten Straßenverhältnisse bestätigt?
Wenn Du deine Fahrweise den Straßenverhältnissen anpasst, kann eigentlich nichts schief gehen.
Ich wünsche Dir einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub.
____________________________________ Gruß, Rudi Zum Arbeiten zu alt - Zum Sterben zu jung - Zum Reisen topfit !
7'296 Beiträge · seit 200618. Aug. 2017 · #3
... kann mal jemand 'ne C-Straße nennen, die man nicht mit 'nem VW Golf fahren könnte?
Die allermeisten Pisten in Namibia kann man mit einem Pkw fahren.

Pisten wie die folgende werdet ihr nur selten sehen. Da benötigt man 4x4 ...

Bild002.jpg


Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201218. Aug. 2017 · #4
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
33,1k Beiträge · seit 200621. Aug. 2017 · #5
Hi Steinhorst,

komme gerade von einigen Urlaubstagen zurück. Die aktuell als "schlecht" bis "extrem schlecht" beschriebene C14 von Sesriem nach WVB sowie die C35 von Henties via Uis nach Khorixas sind aktuell "nicht besonders gut". Auf beiden waren Grader im Einsatz, die aber aufgrund der Touristen und damit Fahrzeug"flut" kaum hinterher kommen.

Ansonsten hast Du generell noch bis Oktober/November die besten Straßenverhältnisse, da es eben knochentrocken ist. Das Foto was Wolfgang postet kenne ich so z.B. noch als Hauptstraße in Sierra Leone vor 10 Jahren 😉

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'079 Beiträge · seit 201621. Aug. 2017 · #6
Solche Anfragen kenne ich zu genüge.
Ich wohne im Arlberg Schigebiet und bekommen fallweise jetzt schon Anfragen "Haben sie genug Schnee zu Weihnachten. Wir haben jetzt schon gebucht" Die Anfrage an sich erklärt sich von selbst. In diesen Bereich fällt auch der Thread.
LG
Ernst
16,9k Beiträge · seit 201221. Aug. 2017 · #7
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
62 Beiträge · seit 201721. Aug. 2017 · #8
Auch wenn meine Antwort eigentlich nicht hilfreich sein wird, da sich vom Gefühl her der Zustand einer Schottenstraße in wenigen Tagen gravierend ändern kann, gebe ich dir von meiner Tour im Juli/August einige Infos zu den gefahrenen Straßen:

- D2512, Anfahrt zum Waterberg (Restcamp NWR): Wellblech, wobei mit ab 50km/h passabel zu befahren
- C35, Khorixas nach Henties Bay: bis auf ein paar schlechtere Stellen gut zu befahren mit zT leichtem Wellblech
- D2359, Anfahrt zur Brandberg White Lady Lodge: schlechter Zustand der Sandpiste, sehr viel Wellblech und dank Sandpiste sehr schwer zu befahren, zumindest mit meinem 4x2 Mietwagen
- C14, Walvis Bay nach Solitaire: Anfangs perfekt, bei den Pässen zT eher schlecht, danach Richtung Solitaire ganz ok
- C19/C27, Solitaire bis Sesriem: Anfangs perfekt, dann zunehmend schlechter, C27 komplett hinüber bei mir gewesen, extremes Wellblech

die restlichen von mir befahrenen Straßen sind laut deiner Route nicht von Bedeutung.

lg Daniel

PS: Und nochmals, erwarte dir nicht allzuviel von dieser Information. Ich hab selbst bzgl. der Straßenverhältnisse während meines Urlaubs gefragt und die Antworten hier im Forum (nicht böse gemeint) und auch die von Einheimischen waren leider 0 Wert, da die Qualität der Straße sich ganz anders präsentierte als für jene die einen Monat davor gefahren sind.
25 Beiträge · seit 201623. Aug. 2017 · #9
Hallo, wir waren vom 20. Juli bis 20. August in Namibia. Wir waren auf der klassischen Ersttäterroute im Süden und Norden unterwegs. Namibia war traumhaft schön, wir haben den Urlaub sehr genossen. Die Straßen waren aber großteils sehr schlecht (zum Teil tiefstes Wellblech). Von den "tollen Schotterpisten, die zum genussvollen Fahren einladen", war zu der Zeit kaum etwas übrig. Wir hatten uns aufgrund der positiven Beschreibungen der Schotterstraßen in sämtlichen Reiseführern und Foren und aufgrund der von uns gewählten Route für einen normalen PKW entschieden (Toyota Corolla). Ein Reifenschaden blieb uns trotz fast 6000 km Fahrt erspart, dafür hat es uns trotz wirklich materialschonender Fahrweise 2 x das Schloss vom Kofferraum zerrissen, einmal hat es uns (zwischen Twyfelfontein und Khorixas) den rechten Stoßdämpfer rausgehauen. Wir hatten zum Glück bei einem großen Anbieter gebucht, sodass wir das Auto tauschen konnten. Sehr schlecht war die C 13 von kurz nach Aus bis zur Abzweigung D707. Die D707 bis Koiismasis war extrem angenehm zu befahren, kurz nach Koiimasis kommt eine Rechtskurve, die auch mit einem Verkehrsschild angekündigt wird. Kurz danach wurde es auf einem kurzen Abschnitt tief sandig, dort sind auch Autos hängen geblieben. Nach Einmündung der D707 in die C 27 ab Spes Bona waren die Schlaglöcher wieder ziemlich tief, aber gerade noch befahrbar. C19 und C14 von Sesriem nach Swakopmund waren soweit in Ordnung. Bei der Weiterfahrt nach Khorixas haben wir uns aufgrund der zahlreichen Berichte von anderen Reisenden dazu entschieden, nicht auf der C35 zu fahren, sondern sind die doppelten Asphaltkilometer gefahren. Am schlechtesten war es beim Tagesausflug von Khorixas nach Twyfelfontein, da ist uns auch bei langsamer Fahrt der Stoßdämpfer rausgesprungen. In der Gegend um den Waterberg waren die Schotterstraßen wiederum noch recht in Ordnung, z. B. Abstecher zur Fingerklippe oder zur Cheetah Foundation waren problemlos zu befahren. Wir waren das erste Mal in Namibia und haben dadurch keinen eigenen Vergleich, wie die Straßen sonst sind. Wir haben aber mit vielen Einheimischen und Fahrern von Reisegruppen gesprochen. Alle meinten, so schlecht wie zu der Zeit sei es noch nie gewesen. Wie aber andere in diesem Forum bereits angemerkt haben, jede Erfahrung, auch meine, ist eine Momentaufnahme. Vielleicht sind einige der von mir als schlecht beschriebenen Straßen mittlerweile wieder bearbeitet worden und gut zu befahren.
16,9k Beiträge · seit 201225. Aug. 2017 · #10
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
16,9k Beiträge · seit 201228. Aug. 2017 · #11
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zuletzt bearbeitet 15. März 2018
97 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 · #12
Mach dir deshalb keinen Kopf! Haben wir erst auch gemacht und dann gesehen, dass es in NAM zu der Zeit (sind gestern heimgekommen) keine wirklich schwierigen Strassen gibt. Wellblech ja, auch übles. Aber mei, dann rappelts halt mal (Hilux). Plane keine Etappen >300km und alles wird sich fügen.
2'391 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 · #13
Wenn man aber kleinere Räder hat als beim Hilux, dann rappelt es nicht nur ein bischen, sondern man meint das Auto fliegt auseinander oder man meint das nicht nur... 😕 🤩
So, gerade erst erlebt mit einem T6
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
16,9k Beiträge · seit 201229. Aug. 2017 · #14
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zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2017
62 Beiträge · seit 201729. Aug. 2017 · #15
Sasa schrieb:Wenn man aber kleinere Räder hat als beim Hilux, dann rappelt es nicht nur ein bischen, sondern man meint das Auto fliegt auseinander oder man meint das nicht nur... 😕 🤩
So, gerade erst erlebt mit einem T6
Viele Grüße
Sasa
Hätte ich gewusst, dass es mit einem Hilux weit weniger rappelt, hätte ich bei meiner Reise anstatt eines RAV4 einen Hilux genommen... denn das Gefühl, dass dir jeder Zeit die Achse bricht bzw. der Reifen platzt war auf Dauer nicht wirklich entspannend :-D
197 Beiträge · seit 200729. Aug. 2017 · #16
Servus an alle!

Sorry, aber auf die Idee mit einem PKW durch Namibia zu fahren, wäre ich nie gekommen! 🤩 😈

Gruß
Alex, der seit seinem ersten Namibia-Urlaub auch zuhause Hilux fährt! 😉
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
zuletzt bearbeitet 29. Aug. 2017
97 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 · #17
Und Luft raus. Bei wirklich üblem Wellblech sind wir nach Anraten eines Südafrikaners mit 1,7 Bar gefahren. Das hat man schon gemerkt im Vergleich zu den 2,0, die normal drin sind (Reifen "Mud & Tar", Hersteller unbekannt). Und so hatten wir einen Grund, auf der Camp site dann den Kompressor auszupacken und damit den Eindruck eines echten offroad Profis zu erwecken 😊
1'079 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 · #18
Und hier der (leider kein) Witz des Tages!
Bevor wir unsere erste Reise buchten, haben wir uns bei div. Anbietern von Selbstfahrer Rundreisen informiert. EIn Angebot erschien uns SEEEHR günstig. (2Wochen incl, Mietwagen um € 850,-) Nach genauerer Rückfrage galt dieser Preis bei Teilnahme von 4 Peronen, der Leihwagen war ein VW Polo!!! 🤩 🤩 🤩
Wir haben dann dankend von diesem Anbot Abstand genommen.
LG
Ernst
1'567 Beiträge · seit 201529. Aug. 2017 · #19
Hallo Ernst,

du wirst es nicht für möglich halten, aber genau dieses (nee, aber ungefähr... 😉 ) haben wir 2005 in Anspruch genommen!!! 🙂
In 14 Tagen im Polo Classic rumpelnd und schwimmend durch ganz Namibia... Eine vorgebuchte Selbstfahrerrundreise... und unsere längste Etappe ging von Lüderitz bis nach Solitaire (in 8 Stunden...) 🙄 Damals haben wir uns geschworen: Nie wieder auf diesen Pisten in so einem Ding! Die letzten 2 Jahre hatten wir jeweils einen Hilux, waren sehr zufrieden und hatten keine Probleme...

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
97 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 · #20
FLH schrieb:
Sasa schrieb:
Hätte ich gewusst, dass es mit einem Hilux weit weniger rappelt, hätte ich bei meiner Reise anstatt eines RAV4 einen Hilux genommen... denn das Gefühl, dass dir jeder Zeit die Achse bricht bzw. der Reifen platzt war auf Dauer nicht wirklich entspannend :-D
Also der Hilux rappelt schon auch. Sogar ziemlich. Auf der Ladefläche wurden die 5l-FET Flaschen mit Kochwasser durchgescheuert.
Nur ich denke, robuste Geländewagen stecken sowas leichter weg. Aber das GPS mussten wir auch mit Kabelbindern an den Lüftungsschlitzen festzurren.