Reisebericht

Familienabenteuer im Caprivi

von binca75 · begonnen 30. Juli 2017 · 114 Teile

Teil 130. Juli 2017
Hallo liebe FoMis,

wir sind wieder zu Hause - nach 4 Wochen Familienzeit in Namibia...
Wir, das sind Lennard, Matthis (beide 8 Jahre) Matthias und ich (Bianca):
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Unsere Route sah folgendermaßen aus:

25.06: Ankunft und Mietwagenübernahme bei AVIS / Farm Krumhuk
26.06. Stadtrundfahrt Windhoek
27.06. Fahrt nach Swakopmund: Beach Lodge
28.06. Little Five- Tour
29.06. Kayak-Tour mit Jeanne
30.06. Weiterfahrt ins Erongogebirge mit dem Ziel „Omandumba Bush Camp“
01.07. Besuch bei den San
02.07. Weiterfahrt nach Twyfelfontein zur Twyfelfontein Country Lodge
03.07. Living Museum der Damara
04.07. Taleni Etosha Village
05.07. Pirschfart in den Park
06.07. Fahrt zur Okutala Etosha Lodge
07.07. Aktivitäten vor Ort
08.07. Fahrt zum Mushara Bush Camp durch Etosha
09.07. Etosha Ost/ Gamedrive
10.07. Fahrt nach Rundu zur Kaisosi River Lodge
11.07. Fahrt zur Ndhovu Lodge/ Bootstour
12.07. Mahango Nationalpark
13.07. Fahrt zur Namushasha River Lodge/Bootstour
14.07. Mudumu NP
15.07. Weiterfahrt zum Camp Chobe/Bootstour
16.07. Entspannen und Spielen
17.07. Fahrt zur Mobola Lodge/Sundowner-Bootstour
18.07. Buffalo Core Area
19.07. Weiterfahrt zu Roy`s Restcamp
20.07. Weiterfahrt zur Waterberg Wilderness Lodge/ Spaziergang zur Quelle
21.07. Waterberg mit Guide/ Rhino Tour
22.07. Fahrt zur Onjala Lodge
23.07. Rückgabe des Mietwagens/ Heimflug mit Air Namibia

Nachdem ich mehrfach darauf angesprochen wurde, werde ich mich hier an einem kleinen Reisebericht versuchen, traue mich jedoch kaum, meine Fotos hier einzustellen... 😗 😉
Nachdem wir letztes Jahr 16 Tage mit den Jungs in Namibia waren und wir eine unfassbar schöne Zeit hatten, haben wir uns im November entschlossen, dass es diesmal in den Caprivi gehen soll.
Geplant habe ich selbst, den Flug (Air Namibia) haben wir über Iwanowski gebucht (günstiger als bei Air Namibia direkt...). Das Auto (Toyota Hilux) und die meisten Unterkünfte wurden über "Acacia Namibia" gebucht (sowohl netter Mail- als auch Telefonkontakt). Wir fühlten uns gut beraten und aufgehoben.

Unsere Reise bestand zu Beginn aus bekannten Unterkünften vom letzten Jahr und gänzlichem Neuland für uns Richtung Nordosten. Unser Eindruck vom Caprivi in drei Worten: unberührt, wild und wunderbar! 🤩
Und dieses Federvieh, das dort überall zu beobachten ist... Es lässt sich nur so schwer fotografieren... 😉

Vielleicht hat jemand lust, uns auf unserem Familienabenteuer zu begleiten...

Liebe Grüße

Bianca
Teil 231. Juli 2017
Mit so einer Resonanz hatte ich jetzt gar nicht gerechnet... Ich freue mich über jeden, der mitreisen möchte!

Also: Los geht`s!

25.06.17: ANKOMMEN

Nach einem pünktlich gestarteten und angenehmen Flug mit der AIR NAMIBIA landen wir um 4.45 Uhr überpünktlich in Windhoek. (Auf den Weckruf zum Frühstück gegen 3 Uhr hätten wir allerdings verzichten können... 😠 😉 )
Es ist noch dunkel bei der Landung. Im letzten Jahr und auch 12 Jahre zuvor sind wir mit der Lufthansa über Johannesburg geflogen. Der Direktflug war diesmal definitiv die richtige Entscheidung. Die 4einhalb Stunden Aufenthalt in Johannesburg mit Kindern haben letztes Jahr nicht soviel Spaß gemacht... Hätten sie ohne Kinder aber auch nicht. 😗

Unsere 2 großen Reisetaschen und die 2 kleineren sind unbeschadet angekommen und werden in Empfang genommen. Matthias will zuerst Geld abheben. Ich denke, es ist besser, sich zuerst ums Auto zu kümmern. Während er 2000 N$ am Automaten zieht, stehen die Jungs und ich an dritter Stelle bei AVIS. Ich bin begeistert, dachte ich doch, dass die erst später öffnen würden. 🤩
Bei AVIS sind auch unsere Hotelvoucher von Acacia Namibia hinterlegt. Wir bekommen nicht nur diese, sondern zusätzlich eine komplette Mappe mit Reisebeschreibung, Telefonkarte, Namibiakarte mit eingezeichneter Route, etc.
Sehr schön!
Auch bei der Autoübergabe geht es flott. Ich bedanke mich mit "Nda pandula" und lerne gleich ein neues Wort: "Mwalalapo" für "Guten Morgen".
Wir probieren das Radio und fahren Richtung Süden. Im letzten Jahr hatten wir kaum das Radio an und hörten direkt Udo Jürgens... 😄
Irgendwie ist es auf der Fahrt wie "nach Hause kommen"... Auf Krumhuk waren wir im letzten Jahr schon und ich hatte zwischendurch netten E-Mail-Kontakt mit Verena, die dort die Verwaltung macht. Einer unserer kleinen Koffer ist gefüllt mit Winter-Kinderkleidung für die Kindergartenkinder und Wachsmalstiften.
So holpern wir die letzten Meter Richtung Farm und werden freundlich begrüßt:

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Vor Ort spricht uns Christina an und erklärt, dass Verena nicht da sei, wir aber schon unseren Bungalow beziehen könnten. Danach gäbe es auch noch Kaffee im Garten. Es ist erst 8 Uhr und der Tag liegt vor uns... Herrlich!
Wir beziehen die "Villa Perli":

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Die Bungalows sind sicher keine Luxusunterkünfte, aber mich begeistert wieder vor allem die süße "Wandmalerei" im Toilettenbereich und die Bettwäsche mit Stickerei.

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Im Garten angekommen erwartet uns ein leckerer Kaffee, Brot und Käse. Die Kinder tollen herum und spielen in der Hängematte, bis plötzlich ein Pferd erscheint:

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Nach dem zweiten Frühstück ruhen wir uns etwas aus und fahren zur Metro zum Einkaufen. Es ist Sonntag und um 13 Uhr schließt der Laden... Wir haben 20 Minuten... Das Nötigste fürs abendliche Grillen wird schnell eingekauft.
Am Nachmittag gibt es Kaffee und leckeren Kuchen im Krumhuk-Garten, wo sich auch einheimische Familien einfinden.
Bei Sonnenuntergang kümmere ich mich um den Grill. Es ist so trocken... Darf das? 😐 Ich verlege das ganze nach unten und sichere das Feuer mit Steinen rundherum ab.

Wir sitzen im Dunkeln um das Feuer herum und genießen unseren ersten Abend. Grillen mit Taschenlampe hat auch etwas... 😉 Lautes Geheule ist zu hören. Wir nehmen an, es sind Schakale... Draußen wird es sehr kühl und wir verlagern das Essen in die Küche. Danach wird nur noch geduscht und dann ab ins Bett...
Teil 302. Aug. 2017
Super, dass ihr mitfahrt, Konni und Beate!
Gute Köche sind uns sowieso herzlich willkommen! 🙂

26.06.2017: Riesenspaß und ein mulmiges Gefühl...

Nach tollem Frühstück im Farmgarten mit frischen Passionsfrüchten direkt vom "Baum" stromern die Jungs durch den Busch. Wir lassen sie laufen, denn wir waren letztes Jahr ja schon einmal hier und sie kennen sich aus...
Matthias will nochmal am Vormittag kurz zur "Metro". Er ist seit letztem Jahr auf der Suche nach "Jägern aus Metall" wie sie beim Desert Camp stehen und wir haben dort gestern einen Stand gesehen. Außerdem brauchen Lenni und Matthis einen Ball... 😉
Der Ball (2 Bälle... 😉 ) ist schnell gekauft und ich schaue mich an dem "Metallstand" um. Und natürlich verliebe ich mich direkt in ein Warzenschwein... Die menschlichen Figuren gefallen uns nicht so sehr, aber das Schwein muss mit! 🤩
(Es wird ab sofort hinten beim Gepäck und zwischen euch mitfahren. Ich hoffe, es stört euch nicht... 😗 )
Mittags werden Kleinigkeiten auf unserer Terasse serviert, danach ruhen wir uns noch ein wenig aus.

Um 14.30 Uhr soll unsere Stadtrundfahrt beim Bwana-Büro starten. Wir haben uns vorher die Straße auf dem Plan angeschaut, die Hausnummer habe ich mir gemerkt (wird schon nicht so schwierig sein). Meine Handtasche bleibt zu Hause. Wir wollen nichts im Wagen lassen und ich hab ja auch schon den Fotorucksack. Die "Coetzeestreet" wird gefunden, wir sind noch pünktlich... Puh...
So, wo ist jetzt Hausnummer 25? Matthias fährt langsam, ich suche und gucke... Kein Schild, keine passende Hausnummer... Gibt`s nicht... 😗 Nochmal die Straße von der anderen Seite runter... So wird das nichts. Ich frage freundlich ein paar Arbeiter an einer Baustelle. Sie antworten genauso freundlich, aber leider ahnungslos... Wir sind jetzt eh zu spät, also will ich anrufen, krame nach Matthias`Handy und muss feststellen, dass die Telefonnummer von Bwana Tucke Tucke mit den anderen Reiseunterlagen im Bungalow auf Krumhuk liegt... Die Stimmung bei uns im Hilux ist nun doch leicht angespannt... 😵 Was nun? Ich rufe zu Hause an, lasse mir die Telefonnummer geben und auch gleich auch nochmal die Hausnummer: 28! Das gibt`s doch nicht... Wir entdecken ein kleines Schild: "Snake Farm". Ich beschließe dort auszusteigen und entdecke hinten auf dem Hof einen Landrover von Bwana Tucke Tucke... 😁
Wir werden von Carsten sehr nett begrüßt. Unser Guide ist mit einem weiteren Paar schon losgefahren, wird uns aber gleich abholen. Puh! Wir entspannen uns etwas bei einem Kaffee und nettem Gespräch. Lenni und Matthis entdecken einige skurrile Dinge und sind begeistert.
Noch mehr freuen sie sich, als sie unser Fahrzeug sehen... 🙂 Unser Guide Phineas spricht ein ziemlich perfektes Deutsch. Es stellt sich heraus, dass er praktisch auf Krumhuk aufgewachsen ist. Wir sollen Christina grüßen.
Zuerst geht es durch Windhoek und dann Richtung Wasserberg. Dort soll es hochgehen. Es erscheint mir unmöglich, mit dem Landy DIESEN Weg hochzufahren. Phineas fährt und wir holpern, rumpeln und pumpeln über große Steine, Absätze hoch an Pavianen vorbei... Es ist ein Riesenspaß und alle quieken vor Vergnügen... 🤩 Die Vorstellung, dort auch wieder herunter zu müssen, behagt mir nicht so wirklich, aber das behalte ich erstmal für mich. Außerdem bin ich wohl die Einzige... 😉 Oben angekommen genießen wir die Aussicht und haben Zeit für Getränke:
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Und ich entdecke nun auch meinen "Airbag"...

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Als nächstes geht es nach Katutura. Phineas erzählt uns einiges über die einzelnen "Stadtteile" und auch, dass er in "Havanna" lebt. Es geht vorbei an Bars und gefühlt unzähligen Frisören... Es ist laut, lebendig und bunt. Frauen tragen Wasserkanister... Kinder winken uns zu und Phineas wird mehrfach auch von Erwachsenen freundlich begrüßt. Er erzählt uns, dass es viele äußerst komisch finden, dass die Weißen in diesem "Schrottauto" fahren mögen... 😉 Es gibt praktisch nur ein Foto, da wir hier nicht wirklich fotografieren mögen:
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Ich hatte vorher keine Vorstellung von der Größe des Townships... Phineas erzählt, dass es schon viele Blechhütten gibt mit Satelitenschüssel, diese monatlich jedoch sehr teuer seien.
Wir kommen nach Penduka. Die Organisation schafft Arbeitsplätze und gibt Frauen eine Perspektive. Sie bekommen ein regelmäßiges Einkommen und können für ihre Familien sorgen. Das verschafft ihnen Respekt in ihrem sozialen Umfeld – so wächst ihr Selbstbewusstsein. 660 Frauen sind hier beschäftigt. Da es schon recht spät ist, wird aber nicht mehr gearbeitet. Es ist schon eine größere Besuchergruppe vor Ort und schaut einigen Frauen beim Tanzen zu.
Matthis muss auf die Toilette und ich bin froh, dass es hier eine gibt...
Penduka liegt direkt an einem malerischen See am Goreangab Dam. Lenni und Matthias schlendern noch kurz Richtung Steg...
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... während ich schnell im Shop einen schönen Tischläufer mit Stickerei erstehe...
Wir müssen weiter. Es wird dunkel und Phineas möchte uns noch schnell einen typischen Grillstand zeigen. Hier gibt es kleine gegrillte Fleischstückchen, die in verschiedene Gewürze und Salz getunkt werden. Lennard verputzt bestimmt 8 Fleischstückchen, während ich wohl einmal Chili erwischt habe... 😈 Es wird gemeinsam gelacht und die Stimmung ist fröhlich.

Währenddessen steht Matthis neben mir und ein Mann nimmt seine Hände. Er macht einen sehr verwirrten Eindruck und murmelt Unverständliches. Ich sage Matthis, dass er vielleicht kurz mal "Hallo" sagen soll, was er auch tut. Der Mann murmelt... Matthis wird unsicher und möchte loslassen. Der Mann murmelt und hält ihn jedoch weiter fest. In dem Trubel hat das sonst keiner mitbekommen und ich versuche freundlich, Matthis` Hände "freizubekommen". Er hält fest. Phineas kommt und spricht ihn an, ob alles okay sei. Der Mann murmelt. Jetzt bemerkt uns ein relativ großer Mann vom Grillstand. Auch auf diesen wird nicht reagiert und Matthis hat jetzt sichtbar Angst. 😕 🙁 Der große "Fleischverkäufer" packt jetzt beherzt zu und löst die Hände.
Wir sind erstmal froh und setzen uns schnell ins Auto. In der Zwischenzeit hat sich der verwirrte Mann (entschuldigt diesen blöden Ausdruck, aber mir fällt nichts passenderes ein...) mit einer Hand an den Landy gestellt. Phineas bemerkt ihn auch erst, als er anfahren will. Mittlerweile sind einige Grillstandbetreiber und deren Gäste auf uns aufmerksam geworden. Der verwirrte Mann hält sich am Auto fest. Wir hören mehrere Rufe: "Hit him!" 😮 🙁 Unsere Kinder sitzen mittlerweile an uns gekauert im Wagen. Matthis weint und Lenni beobachtet das Treiben mit weit aufgerissenen Augen. Phineas fährt umsichtig, aber relativ scharf nach hinten und im nächsten Augenblick springt der verwirrte Mann zu Matthias und Matthis nach hinten ins Auto. Wir sprechen auf ihn ein, er bleibt sitzen. Phineas steigt aus, ist jetzt auch sichtlich bewegt... Letztendlich müssen 5 Männer den verwirrten Mann an Händen und Füßen gewaltsam aus dem Auto heben... 🙁
Wir fahren los und im Landy herrscht erstmal beklommene Stille. Wir versuchen mit Matthis zu sprechen. Er versteht nicht, was der Mann von ihm wollte. Im Grunde ist alles gut.
Phineas entschuldigt sich für die Situation (für die er ja nun auch nichts konnte)...
Es ist schwierig. Ich hatte nicht den Eindruck, als habe der verwirrte Mann eine böse Absicht. Schwierig ist es trotzdem. Einfach, weil man so hilflos war, aber irgendwie auch alles richtig machen wollte. Wir haben mit den Jungs hinterher noch darüber gesprochen.
Es bleibt ein mulmiges Gefühl, aber dieses soll auf unserer Reise das einzige bleiben...

Demnächst geht es weiter...
Teil 410. Aug. 2017
27.06. Über die C28 nach Swakopmund

Nach einem gemütlichen Frühstück und nettem Gespräch mit Verena packen wir unsere mitgebrachte Kinder- Winterkleidung samt Wachsmalstiften aus und die Reisetaschen ein wenig um. Wow, wir haben richtig viel Platz! 🙂
In unserer Reisebeschreibung wurde uns die B2 nach Swakopmund empfohlen, wir haben uns aber bereits vor der Reise entschieden, die C28 durch das Khomas Hochland zu fahren. Eine gute Entscheidung, es ist nichts los auf der Straße.

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Insgesamt kommen uns bis Swakopmund 3 Autos und 2 Motorräder entgegen. Die Straße schlängelt und „hügelt“ sich so durch, so dass die Jungs nichtmal an ihre mitgebrachten Filme denken… Wir hören Hörbuch und machen Pause im Nirgendwo…

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und am Bosua-Pass (ich nehme es zumindest an…):

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Hier machen wir auch ein kleines Picknick. Matthis, unser Entdecker, findet ein hübsches weißes Schneckenhaus:

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Wieder unterwegs kann ich es kaum glauben, aber direkt an der Straße steht eine Giraffenmama und ihr Kind. Ein Foto gibt es leider nicht… Wir sehen noch Zebras und diese Kollegen hier:

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Schließlich erspähen wir nachmittags irgendwann ganz weit entfernt das glitzernde Meer.
Den Weg zur Beach Lodge kennen wir noch vom letzten Jahr. Ganz in der Nähe ist ein guter Supermarkt, der zuerst aufgesucht wird.
Auf dem Parkplatz der Beach Lodge unterhalten wir uns mit dem sehr netten Wachmann. Ich bedanke mich mit „Nda Pandula“ und der nette Herr bietet mir an, ein paar weitere Wörter auf Oshivambo für mich aufzuschreiben. Später gibt er mir eine ganze Seite voll Vokabeln samt englischer Übersetzung, so dass ich nicht nur die über den Tag zu nutzenden Begrüßungsformeln lernen kann, sondern auch Dinge wie: Elefant, Löwe oder „Ich möchte Fleisch“… 😄
Unser Familienzimmer ist das gleiche wie letztes Jahr:

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Die Jungs sind auch gleich am Strand verschwunden und wir können auspacken.

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Fortsetzung folgt…
Teil 510. Aug. 2017
28.06.17 Vom Käfermüsli zur Schwarzwälder Kirschtorte

Die kommenden 2 Tage heißt es: Früh raus aus den Federn! Wir genießen ein schnelles Frühstück im Restaurant und müssen leider auf die Extra-Karte mit den tollen Eierspeisen und French Toast oder Pfannkuchen verzichten… Wir bleiben da lieber ein paar Minuten länger im Bett. 😉
Pünktlich um 8.00 Uhr werden wir zu unserer „Little-Five-Tour“ abgeholt. Diesmal haben wir bei Chris Nell gebucht, im letzten Jahr waren wir mit „Charly`s Desert Tours“ unterwegs. Das hatte uns auch gut gefallen, aber wir fuhren gemeinsam mit 3 weiteren Fahrzeugen und waren so schon recht viele Zuschauer, die sich um die kleinen Tierchen drängten. Diesmal sind wir nur mit zwei Autos unterwegs. Es gibt einen Fahrerwechsel und John, unser Guide, übernimmt.
Es gibt zuerst ein wenig Theorie, wo uns erklärt wird, wie das Leben in den Dünen funktionieren kann. Das alles geschieht mit einer anschaulichen „Karte“, die einfach in den Sand gezeichnet wird. Wir erfahren vom „Käfermüsli“ und anderen interessanten Informationen.
Danach geht die Suche los. Es wird ein Stück gefahren, gehalten, die Guides steigen aus und suchen…
Plötzlich werden wir herbeigerufen. Eine Glattechse!
Auch Lennard darf das spannende Tierchen auf seine Hand nehmen:

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Weiter geht`s! John beginnt zu graben. Das Graben folgt einem ganz bestimmten Plan. Mit Erfolg!
Eine tanzende Lady kommt zum Vorschein.

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Die weiße Spinne zeigt auch gleich ihre Tanzkünste, als mit dem Stock auf sie gezeigt wird. John achtet sehr darauf, dass die Tierchen nie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind und so stelle ich mich häufiger als Sonnenschirm bzw. Schattenspender zur Verfügung. Ich bin dann zwar dicht dran, dadurch, dass sich die Tiere bewegen und ich als „Schatten“ folge, ist das Fotografieren allerdings eine Herausforderung…
John zeigt auf eine Stelle im Sand. Was ist da? Was soll da sein? Ich sehe erstmal nichts… Auch nicht auf den 2. Blick… und auch nicht, als John mit dem Stock auf die „Stelle“ weist… Er macht ein Foto mit meiner Kamera, so dass ich es mir „ranholen“ kann. Jetzt kann ich es erkennen… Mit bloßem Auge sehe ich immer noch nichts…

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John holt die Zwergpuffotter hervor und erklärt, wie sie ihre Beute anlockt mit Hilfe ihrer aus dem Sand lugenden Schwanzspitze…

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Und weiter geht`s… Plötzlich bemerke ich einen anderen kleinen Kerl, der sich ganz unauffällig heranpirscht…

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Ein Wüstenschmätzer…?
Zumindest eine Art Federvieh, die sich mal bereitwillig von mir fotografieren lässt. Wie ich auf dieser Reise noch feststellen muss, sind die meisten Vögel schneller weg, als ich meine Kamera zücken kann…
John zeigt auf einen kleinen Dünenkamm… Ist da was? Ich sehe zuerst wieder nichts… „Da, ein Chamäleon!“, ruft Lenni aufgeregt. Jetzt sehe ich es auch. Und groß ist es…

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Letztes Jahr haben wir ein Namaqua Chamäleon in einem Dollarbusch beobachten können. Es war höchstens 5 cm groß, noch ein total niedliches Baby…
Dieses hier beobachtet uns genau, so scheint es… und setzt sich langsam in Bewegung… Es ist faszinierend, zu sehen, wie sich die Farbe von einem dunklen Grau zu Hellgrau mit gelb-und rosenholzfarbigen Anteilen verändert, je näher es kommt. Und jetzt erkennen wir auch, was Herrn Wüstenschmätzer in unserer Nähe hält.

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Es sind wohl genug Würmer für alle da und alle Beteiligten scheinen sich (aus) zu kennen…

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Teil 610. Aug. 2017
Der Bewohner dieses unauffälligen Sandbaus wird sich besonders farbenprächtig präsentieren...

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Aber zuerst muss er ausgegraben werden…
Ein wunderschöner, durchscheinender und filigraner Palmato-Gecko kommt zum Vorschein! Ich habe bisher geglaubt, dass die farbenprächtigen Bilder dieses Tierchens in Reiseberichten oder sonstwo bestimmt bearbeitet und farblich „verschönert“ sein müssten… Nunja, da sitzt er nun vor mir in seiner ganzen Pracht:

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Es ist auch verständlich, warum er auch „Schwimmfußgecko“ genannt wird. Er hat tatsächlich kleine „Flossen“ mit Schwimmhäuten als Füßchen.

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Ich mache wieder brav den Sonnenschirm… Insgesamt ist mir sehr positiv aufgefallen, dass die Guides von „Living Desert Adventures“ den Tieren sehr respektvoll begegnen.
Wir fahren weiter… Unterwegs hält John und zeigt mit der Hand auf eine leicht schwerfällig aussehende Anchietas Eidechse. Vielleicht ist sie schwanger…? Oder übergewichtig von den vielen Würmern…? 😛

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Das Exemplar, das wir im letzten Jahr beobachten durften, baumelte jedenfalls deutlich schlanker als Ohrschmuck am Ohr unseres damaligen Guides… 😉

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Schließlich geben unsere beiden Fahrzeuge nochmal ordentlich Gas und es gibt eine rasante Achterbahnfahrt durch die Dünen, bevor noch einmal gehalten wird. Wir kennen die Demonstration des Eisengehaltes im Wüstensand schon vom letzten Jahr, aber diesmal werden unsere Kinder miteinbezogen. Sie haben sichtlich Spaß an den Magnet-Versuchen:

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Danach geht es die Düne hoch und Lenni und Matthis dürfen nochmals so richtig den größten Sandkasten der Welt genießen.

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In der Zwischenzeit kriecht unbemerkt der Nebel über die Dünenkämme…

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Es wird fast direkt so frisch, dass wir alle nach unseren Jacken greifen.

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Wir sind halt in Swakopmund!

Fortsetzung folgt…
Teil 711. Aug. 2017
Fortsetzung...

Auf dem Rückweg fahren wir ein ganzes Stück am Meer entlang. John zeigt auf einen quietschgelben „Bus“, der auf den ersten Blick wie ein Eisstand aussieht, und meint: „Dort gibt es die besten Fish and Chips der Stadt und am günstigsten sind sie auch…“
Okay, wir wissen, wo wir später hinfahren werden und was es zu essen gibt…

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Wir müssen ein wenig warten, denn es ist ganz schön was los am „Fischbus“ und alles wird frisch gemacht. Matthias möchte keinen Fisch, der nimmt irgendwas mit Hähnchen und Salat. Für den Rest der Familie werden 2 Mal Fish and Chips gekauft. Das wird schon reichen… Tja, es reicht nicht, aber nicht, weil die Menge zu wenig ist, sondern weil der Fisch (ein großes Stück Seehechtfilet in Bierteig) einfach sooooo lecker schmeckt… Also wird noch eine Portion nachgekauft.

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Danach schlendern wir durch Swakopmund. Irgendwie mögen wir das Örtchen. ..
Wie im letzten Jahr führt uns der Weg zu Rolf Schmidt, dem Goldschmied. Mit diesem hatten wir schon vor 12 Jahren zu tun, denn er hat damals unsere Eheringe gemacht… 😁
Letztes Jahr erstand ich eine Kette aus bunten Saphiren und wollte eigentlich in diesem Jahr passende Ohrstecker dazu kaufen. Also habe ich schon mehrere Wochen zuvor bei ihm angerufen und ihm meinen Wunsch vorgetragen. Leider bekomme ich keine Ohrstecker, da Herr Schmidt keine passenden Saphire auftreiben konnte. Schade… Trotzdem ist es nett, mit ihm zu plaudern. Und wer weiß, vielleicht kommen wir nochmal wieder und dann ist kein „Saphirnotstand“… 😉

Matthias und ich sind dennoch ein wenig sentimental und überlegen (wie 12 Jahre zuvor) ins Cafe´ Anton zu gehen, Cappuccino zu trinken und Schwarzwälder Kirschtorte zu essen.
Wir sitzen am gleichen Tisch wie damals… 🙂 Der Cappuccino ist super, die Torte gut. Mit der Einrichtung verhält es sich ähnlich wie mit dem durchschnittlichen Publikum des Cafès: Es ist alles ein wenig in die Jahre gekommen. Dennoch hat es für uns gerade dadurch so seinen ganz eigenen Charme. Wir finden`s toll! 🤪
Hier die Bilder zum Vergleich:
2005:

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2017:

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Es zieht uns langsam zurück in die Beach Lodge. Die Jungs wollen noch Fußball spielen...
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und Matthias möchte aus den Resten vom Vortag Bratnudeln zaubern…

Fortsetzung folgt...
Teil 813. Aug. 2017
Tag 5: Ohrenrobben hautnah und Glühwein Ende Juni

Der Wecker klingelt früh. Wir müssen um 7.45 Uhr am Dolphin`s Coffee Shop in Walvis Bay sein, da wir uns dort mit Jeanne von Eco Marine Kayak Tours treffen. Das Wetter ist diesig. Die Jungs sind aufgeregt und freuen sich tierisch aufs Kayakfahren. Ich bin immer noch ein wenig skeptisch… Glücklicherweise finden wir Jeanne direkt, ohne suchen zu müssen, denn wir sind mal wieder spät dran… Wir steigen direkt um in Jeannes Fahrzeug und müssen noch kurz auf 2 weitere Gäste, ein französisches Paar, warten. Dann geht mit es mit den Kayaks auf dem Anhänger los Richtung Pelican Point vorbei an…

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Flamingos

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Zwergflamingos…

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Schakalen…


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….noch mehr Schakalen… (Laut Jeanne leben hier auf der Landzunge 8 Schakale und haben hier wohl ein recht gutes Leben.)


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und Stelzenläufern... (?)

Kurz nachdem Jeanne gehalten hat, kommt ein weiteres Fahrzeug mit Anhänger und Kayaks. Jeanne erzählt, dass es insgesamt 3 Anbieter für Kayaktouren gibt, diese aber sehr gut und kollegial zusammenarbeiten. So kommt der nette Herr von „nebenan“ auch gleich vorbei und grüßt freundlich. Jeanne zieht derweil die Kayaks auf den Sand und lässt sich von uns lediglich bei einer großen Kiste helfen. Selbst ist die Frau! Den Rest schafft sie schneller alleine, meint sie und lacht. Im Hintergrund baut sie aus Zeltplanen die „Damentoilette“. Alles sehr durchdacht… 😉
Wir werden nun ausgestattet mit warmen Fleecejacken, wasserdichten Hosen, wasserdichten Jacken und Handschuhen. Falls wir Handy oder Kamera mitnehmen möchten, steht uns ein wasserfester Beutel zur Verfügung. Beim Ankleiden wird viel gelacht…

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Der große Moment steht bevor: Matthis sitzt vor mir, Lennard vor Matthias, und wir werden zu Wasser gelassen… Jeanne hat uns vorher erklärt, dass die Robben sehr verspielt und neugierig seien und von selbst auf uns zukommen. Im Kayak liegen Wasserflaschen, mit denen wir die Tiere „kraulen“ und „kitzeln“ dürfen. Ich bin erstmal nur mit dem Paddeln beschäftigt. Wir paddeln parallel zum Ufer Richtung erster Robbenkolonie.
Und plötzlich sind wir mittendrin! Um uns herum tollen die Ohrenrobben. Jeanne ermuntert uns, „Kontakt aufzunehmen“. Die Robben würden JEDE Sprache verstehen. Also beginne ich zu reden und halte dabei die Flasche ins Wasser, bis die erste „anbeißt“ und am Verschluss knabbert. Schnell wird klar, dass es Robben gibt, die gekrault werden möchten. Matthis ist am Anfang noch ein wenig zögerlich, beginnt dann aber auch, mit den Tieren in Kontakt zu treten. Ich habe die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht…

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Nachdem wir ein Gefühl für die Tiere entwickelt haben, lassen sich einige sogar am Bauch streicheln.
Wir paddeln uns so durch 3 verschiedene Kolonien, zu denen uns Jeanne eine Menge spannender Dinge erzählt. Dann geht es langsam zurück. (Ruckartige Bewegungen und schnelles Paddeln ermutigen die Robben zum Springen.)
Zurück an Land serviert uns Jeanne einen Snack aus der Bäckerei und warme Getränke, die wir gerne annehmen. Währenddessen können wir mehrere Katamarane beobachten, wobei einer von Delfinen begleitet wird.


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Danach wird gemeinsam aufgeräumt und wir machen uns auf den Rückweg vorbei an den Salzgewinnungsanlagen. Die riesigen Salzflächen zur Gewinnung von Industriesalz sehen ein bisschen aus wie Schneematsch, wie Lenni und Matthis gemeinsam feststellen:

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Zurück in der Beach Lodge machen wir erstmal Mittagspause…
Teil 915. Aug. 2017
Matthis wollte eigentlich schon letztes Jahr gerne in die Kristallgalerie. Heute Nachmittag möchte ich ihm diesen Wunsch erfüllen. In der Zwischenzeit möchte Matthias auf einen deutschen Friedhof. Lenni möchte Papa begleiten.
Wir werden also vor der Kristallgalerie "abgesetzt". Dummerweise schließt die Kristallgalerie bereits um 17 Uhr und es ist schon 16.45 Uhr... 😐 So bleibt uns lediglich kurz Zeit, durch den Shop zu bummeln... Danach spazieren wir noch zum Café Anton und schauen uns die putzigen Perlhühner an, die unterwegs herumlaufen. 😁
Matthias und Lenni lesen uns vor der Kristallgalerie wieder auf und wir fahren zur "Wurstbude", um Pizza fürs Abendessen zu holen. Wir kennen den Laden vom letzten Jahr. Wie letztes Jahr wird Glühwein angeboten und diesmal greife ich zu! Glühwein im Juni - eine ganz neue Erfahrung! 😄
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Teil 1016. Aug. 2017
Tag 6: Auf ins Land der Kullerkugeln…

Heute ist wieder ein Fahrtag angesagt. Wir haben uns vorgenommen, alles möglichst entspannt anzugehen und so wird heute in Ruhe gefrühstückt… diesmal auch mit Eierspeisen von der Extrakarte! Lecker! Und bei dem Blick aufs Meer ist das Frühstück gleich doppelt so toll…
Matthis steht am Fenster und wundert sich über irgendwas am Strand. Zu entdecken gibt es hier ja immer was…
Als wir packen und die Jungs Richtung Strand rennen, wird schnell klar, welche Entdeckung Matthis diesmal gemacht hat: Ein angeschwemmter (?) Hai… ganz schön groß…

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Nachdem wir unser Gepäck ins Auto verladen haben, übergeben wir noch einige Lebensmittel, die wir nicht mitnehmen möchten, an den netten Wachmann, der mir eine Seite Oshivambo-Vokabeln beigebracht hat… Ich kann jetzt schon fast „Smalltalk“… 😄 Dafür gibt`s auch ein Foto…

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Und dann geht`s auf der B2 erstmal Richtung Usakos…

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Wie im letzten Jahr fällt uns der Plastikmüll auf, der am Straßenrand überall in den Büschen hängt… So kommt man auch mal wieder ins Nachdenken und Reflektieren über die eigene Müllproduktion und vor allem die Mitnahme von Plastiktüten…

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Gegen 14 Uhr trudeln wir auf Ameibs Gästehaus ein. Im Vorfeld gab es die Überlegung, ob wir zur Spitzkoppe fahren oder lieber Bull`s Party besuchen. Die Entscheidung fiel auf Bull`s Party und da sind wir nun... Ein sehr netter Herr mit Hund begrüßt uns an der Rezeption und erklärt uns den Weg. Eine kleine Karte gibt es auch dazu. Wir dürfen direkt vorfahren und uns austoben… Der Weg ist schonmal sehr spannend. Hier wird mir das erste Mal so richtig die wundervolle Vogelwelt Namibias bewusst. Achten wir doch sonst eher auf die am Boden lebenden bzw. größeren Tiere…

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Graulärmvogel (diese putzige Art soll uns zukünftig noch manches Mal den morgendlichen Schlaf rauben…)

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Rosenpapagei

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Schwalbenschwanz-Bienenfresser

Es ist außer uns keine Menschenseele am Parkplatz. Also wird die restliche Pizza von gestern ausgepackt und erstmal ein geeigneter Picknickplatz gesucht. Hier ist es einfach nur schön! 😁

Fortsetzung folgt...
Teil 1117. Aug. 2017
Unser „Picknickstein“ bietet scheinbar auch für jemand anders Lebensraum… Darf ich vorstellen: Die Steinlaus 🤩 😛

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(auf dem Stein wirklich kaum zu erkennen, soo gut ist ihre Tarnung)
Vielleicht kennt auch einer von euch den wirklichen Namen unseres Insekts? Wir sind ja lernwillig… Über uns im Baum entdecken wir noch einen weiteren Käfer, besser gesagt: Hunderte…
Der gleiche wird uns auch noch am Okavango begegnen:

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Hier noch ein paar Eindrücke von der Umgebung:

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Wir haben noch etwa eine Stunde Fahrt zum Omandumba Bush Camp vor uns. Fast hätten wir die Abfahrt verpasst. Es geht noch vor der Farm rechts ein kleiner Weg ab.
Vor Ort werden wir herzlich von Harald und Estaline begrüßt. Deike ist noch unterwegs. Wir beziehen 2 Zelte nebeneinander:

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Das Bad ist aus Stein. Hier kommen auch unsere Reisetaschen unter, denn im „Schlafzelt“ ist dafür wenig Platz. Die Betten sind bequem und die Lage der Zelte ist einfach wunderschön. Deike erzählt uns später, dass es schon immer Haralds Traum war, etwas auf diesem Teil des Farmlandes zu bauen, da hier ursprünglich die alte Farm seines Großvaters stand.
So klingt der Tag gemütlich am Lagerfeuer aus. Außer uns ist nur noch ein weiteres Zelt belegt, so dass es sehr familiär bleibt. Das Abendessen wird gemeinsam mit der Familie Rust und den anderen Gästen eingenommen. Jetzt lernen wir auch den Rest der Familie kennen, denn es ist Wochenende und Christian, Anne und Sebastian sind zu Hause, die Kinder der Familie.
Serviert wird Butternut-Suppe, Reis mit Wildgulasch, Salat und Blumenkohl. Das Essen ist superlecker und es verdient definitiv eine glatte1!
Teil 1217. Aug. 2017
Tag 7: Omandumba, Wohlfühlen und Bushwalk mit den San

Lenni und ich sind früh wach, die Vögel zwitschern…

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Gegen 7.15 Uhr geht Deike mit den Hunden spazieren und Sebastian, Lenni und ich begleiten sie.
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Wir sehen unterwegs verschiedene Tierspuren (Zebra, Manguste, Pavian und Giraffe) und leere Ameisenstraßen. Deike ist auf der Suche nach einer bestimmten Spur und wir werden fündig:
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Leopard

Um 7.45 Uhr kommen wir wieder auf der Farm an, wo bereits der Frühstückstisch gedeckt ist und der Rest auf uns wartet… Es gibt ein tolles Frühstück mit selbstgebackenem Brot, Milliepap, Käse, Aufschnitt und frischen Früchten. Das beste sind jedoch Deikes selbstgemachte Marmeladen (Guave, Passionsfrucht, Kaktusfeige und Marula!)… 🤩

Matthis möchte heute vormittag was mit Papa machen. Sie laufen mit den Hunden los. Lenni sitzt auf dem Mountainbike und fährt neben Sebastian her.

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Ich fotografiere noch ein paar kleine Tiere und laufe danach alleine los… Ist auch mal schön... 🙂
Panzerschrecke:
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Dreistreifenskink (?)
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Am „Panoramafelsen“ fällt mir auf, dass wir genau ein Jahr zuvor dort mit Deike hochgelaufen sind und von dort aus 2 Giraffen gesehen haben. Die Dächer des Bushcamps im Blick geht es zurück durch ein trockenes Flussbett. Hier ist alles voller Federvieh in den Bäumen, aber nichts will für meine Kamera stillhalten… 😉
Zurück beim Camp wird klar, was es zum Mittag gibt: Pfannkuchen! Lennard und Sebastian haben in der Zwischenzeit mit Lebensmittelfarbe experimentiert und einen Teil der Pfannkuchen rosa eingefärbt. Die Jungs sind begeistert… Dazu gibt es Wildgulasch, Marmeladen, Zimt und Zucker… Lecker!
Nach einer kurzen Mittagspause gibt es Kaffee mit Marmorkuchen. Es sind auch neue Gäste da: Ein australisches Paar auf Fototour mit einem Profifotografen.

Fortsetzung folgt...
Teil 1318. Aug. 2017
Unser Vorhaben für den Nachmittag: Besuch bei den San

Sebastian wird uns begleiten und packt schonmal die Kühltasche für den Sundowner. Da wir im letzten Jahr das Dorf angeschaut haben, möchten wir jetzt den Bushwalk machen. Ich lerne auch gleich ein neues Wort für Danke…
Und so wandern wir los – hoch in die Felsen…

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Wir werden begleitet von Anton und „Click-Dan“ (für mich unaussprechlich…), zwei sehr netten und charismatischen Buschleuten, die uns zu Beginn verschiedene Bäume zeigen.

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Der Weg führt uns auch an einigen Felszeichnungen vorbei.

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Die Herstellung der Giftpfeile und die Jagd mit Pfeil und Bogen wird erläutert.
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Sebastian übersetzt auf Deutsch und fügt noch eigene Erklärungen hinzu, was für Lenni und Matthis natürlich total toll ist. Diesmal dürfen die Kinder sogar selbst eine „Perlhuhnfalle“ präparieren und „scharf machen“.

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Im Unterschied zu letztem Jahr geht das Feuermachen sehr schnell und dauert kaum 3 Minuten…

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Teil 1418. Aug. 2017
An einem (mittlerweile grünen) Wasserloch kommen wir auch noch vorbei.

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Am Schluss bleiben wir auf einer Anhöhe stehen und genießen den Ausblick.

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Der alte Mann (ich nenne ihn jetzt einfach mal so…) scheint Feuerholz zu sammeln.

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Matthis lässt es sich nicht nehmen und sammelt auch ein paar kleine Äste, die er der Familie später übergibt.
Letztes Jahr war es schon so, dass Matthis am liebsten noch länger bei den San geblieben wäre. Seine Aussage war damals: „Mama, die sind so freundlich…“ Er wollte gar nicht aufhören, bei der Kettenherstellung zu helfen und Löcher in die Straußeneierschalen zu bohren… Es ist diesmal ähnlich. Die zurückhaltende, fast schüchterne Art der Menschen scheint irgendetwas in unserem Sohn zum „Klingen“ (um mal Karins Wortwahl zu benutzen) zu bringen. Hier ist noch ein Foto vom letzten Jahr:

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Wir gehen langsam zurück zum Dorf...

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und schauen uns bei den Souvenirs um. Lenni möchte Pfeil und Bogen in einem Köcher, Matthis ein Set zum Feuermachen und ich finde ein wunderschönes Armband.

Sebastian zeigt uns nun den Sundowner-Felsen, wo es sich schon einige Klippschliefer gemütlich gemacht haben. Leider gelingt mir kein besseres Foto…

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Teil 1518. Aug. 2017
Lennard darf ausnahmsweise „Nam-Cola“ und freut sich diebisch… Ich trinke „Farmdudler“…

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Deike hat uns erzählt, dass befreundete Farmer diese Marke ins Leben gerufen haben und diese und einige andere Getränke aus Erongo-Brunnenwasser herstellen. Mir schmeckt`s…

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Zurück auf der Farm gibt es nach der abendlichen Lagerfreuer-Romantik paniertes Oryx-Schnitzel mit Bratkartoffeln und Möhren-Zwiebel-Gemüse… Estaline hat wieder phantastisch gekocht!
Nach dem Essen lasse ich mir meine Wärmflasche von Harald füllen. So ist es nochmal deutlich angenehmer. Nachts ist es doch recht frisch. Wir gehen wie üblich in Namibia zur gleichen Zeit wie unsere Kinder ins Bett…
Teil 1620. Aug. 2017
Tag 8: Gut geschüttelt nach Twyfelfontein – Wüstenelefantentour? Brauchen wir nicht…

Der Blick aus dem Zelt sagt uns, dass es Zeit ist aufzustehen…

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Den Sonnenaufgang haben Lennard und ich nur ein einziges Mal in diesem Urlaub erleben dürfen, aber noch ist es nicht so weit… Wir schlafen lieber aus…
Die Stimmung vor dem Zelt ist dennoch wunderschön. Wir lieben das gelbe Gras, das in diesem Jahr aufgrund des Regens deutlich höher steht als noch im letzten Jahr. Nach Deikes Aussagen war die Regenzeit im Erongogebirge gerade ausreichend.

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Wir genießen ein gemütliches Frühstück bei Familie Rust. Matthias und ich packen, während Lennard sich fasziniert und begeistert mit den ausgestellten Lego-Technik Fahrzeugen von Sebastian beschäftigt…

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Und Matthis nimmt Abschied von Farmhund „Chaka“.

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Über die D2315 und die D2306 geht es über die C36 nach...

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Teil 1721. Aug. 2017
Gemäß unserer Reisebeschreibung von Acacia Namibia soll es hier ein entzückendes Cafè inmitten eines Kaktusgartens geben. Wir fahren also durch den recht ruhigen Ort und gelangen schließlich zu diesem Schild:

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Aha, das wird es wohl sein! Es ist später Mittag und außer einer weiteren Familie sind wir die einzigen Gäste.

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Es gibt Pfannkuchen! 🤩 Matthis und Lenni wollen außerdem einen Milchshake. Die Bedienung ist sehr nett. Aus zwei werden schließlich 4 Pfannkuchen... Was ich gegessen habe, weiß ich leider nicht mehr, aber es war auf jeden Fall lecker… 😁

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Dieser Maskenbülbül fühlte sich auch sehr wohl hier...

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Ausreichend gestärkt geht es wieder auf die "Straße", die C35, eine "Gravelpad". Wir fahren über teilweise starkes Wellblech und werden gründlich durchgeschüttelt... 🤪 Immer mal wieder sieht man am Straßenrand kleine Stände. Ich möchte unbedingt anhalten,.. Matthias will weiter... Schließlich hält er doch irgendwann... 😛
Mein Mann bleibt im Auto, die Jungs und ich wollen schnüstern, was es dort so gibt... Die Hererodame vor Ort sieht uns und setzt sich noch schnell eine quietschorangene Sonnenbrille auf, die sich farblich leicht mit ihrer in Rosè gehaltenen Tracht "beißt". Irgendwie muss ich schmunzeln... 😉 Dann wird es supernett!
Es gibt Steine, Schmuck und diese typischen handgefertigten Puppen. Lennard möchte einen Amethyst. Ich finde, eine Herero-Dame gehört vorne ins Auto und Matthis überzeugt mich, eine Damara-Dame samt Baby dazu zu nehmen.
Schließlich lerne ich ein neues Wort für "Danke": "Okuhepa"! (herero)
Die freundliche Dame weist darauf hin, dass ich sie gerne fotografieren darf, was ich auch sehr gerne tue...
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Anschließend fragt sie uns, ob wir noch etwas zu essen für sie hätten. Nach einigem Kramen geben wir ihr 3 Bananen, eine Packung Kekse und eine Flasche Wasser. Sie strahlt übers ganze Gesicht.
Für uns eine kurze, aber besondere Begegnung... 😁
Teil 1823. Aug. 2017
Weiter geht`s!
Und irgendwo im Nirgendwo wird nochmal ein kurzer Pipi-Stopp gemacht…

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Die Jungs haben auf jeden Fall Spaß an der Pad… 🤪

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Irgendwann geht es dann auf die D2612. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Twyfelfontein Country Lodge… Plötzlich geht Matthias leicht auf die Bremse und meint: „Guckt mal, da! Sind das da hinten Elefanten?“
Ich sehe zuerst gar nichts, da die Sonne blendet. Matthis antwortet schließlich: „Oh, Papa, jetzt sehe ich sie auch!“ Lenni stimmt zu. Ich kann es immer noch nicht so richtig glauben. Wir sind auf dem Weg zur Lodge in Twyfelfontein. Wüstenelefanten muss man SUCHEN – am besten auf einer Wüstenelefantentour mit Profis, die wir uns eigentlich für den nächsten Tag vorgenommen hatten. Das dachte ich zumindest… Jetzt schaue ich aus dem Fenster und in der Ferne bewegt sich gaaanz langsam eine Gruppe der grauen Riesen direkt auf uns zu. 🤩 Wir bleiben einfach stehen. Am Straßenrand… Schließlich kommen andere Autos dazu. Wir versuchen ungefähr die Route der Tiere abzuschätzen, um ihnen nicht im Weg zu stehen… Es ist unglaublich! Ich muss einfach aussteigen, halte mich aber vorsichtig hinter der Autotür auf. Die Elefanten machen kein Geräusch und gehen langsam hinter uns über die Pad, an der wir stehen... 🤩

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Die Profi-Tour-Wagen stehen fast auf ihrem Weg. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich denke: Das ist eigentlich zu nah dran…

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Wir genießen unsere Sichtung dennoch in vollen Zügen... 😁
Die Gruppe ist schon auf der anderen Seite der Pad, da bemerken wir ein besonders stattliches Exemplar, das nachkommt - mit wedelnden Ohren...

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Teil 1923. Aug. 2017
In der Zwischenzeit bepudern sich die Tiere auf der gegenüberliegenden Pad-Seite...

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Der Riese ist ganz schön schnell unterwegs und beginnt schließlich, laut zu trompeten… Ich verziehe mich lieber wieder ins Auto… Keine Ahnung, warum er so nervös ist. Die Tour-Wagen vor uns bleiben einfach stehen… Ich hätte vorsichtig den Rückzug angetreten… Letztendlich rennt er laut trompetend und ohrenwedelnd über die Pad… Dort nimmt er direkt Kontakt zu einem anderen Tier auf. Sie scheinen sich zu begrüßen…

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Vielleicht hatte er auch einfach den Anschluss verloren…

Zwei der mittlerweile fünf beobachtenden Autos machen sich auf den Weg. Wir schauen den Tieren noch kurz nach...
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....und müssen dann auch weiter zur Twyfelfontein Country Lodge…
Unsere Wunsch-Unterkunft war ursprünglich das Camp Kipwe, das besonders mir dann aber einfach zu hochpreisig erschien. Wären wir zu zweit unterwegs gewesen, hätten wir es wahrscheinlich gebucht. Die Twyfelfontein Country Lodge kannten wir schon von unserem ersten Namibiabesuch 2005 und war uns nicht in schlechter Erinnerung. Bei der Ankunft gibt es erstmal einen Begrüßungssaft. Es ist nett und herzlich. Wir dürfen den Wagen zum Ausladen vorfahren.

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2 Zimmer mit Verbindungstür gibt es - für uns als Familie optimal. Es ist alles sauber, groß genug und völlig in Ordnung. 😁

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Teil 2024. Aug. 2017
So, nun schnell noch zum unbebilderten Schluss des Tages:

Die Jungs richten ihr Zimmer für zwei Nächte ein und Matthias und ich unseres. Es ist das letzte Mal, dass Lenni und Matthis es schaffen, etwas in ihr Tagebuch einzutragen… 😉
Nach der Dusche geht es zum Essen. Natürlich ist hier mehr los als auf Omandumba und es geht hier nicht ganz so gemütlich, ruhig und intim zu wie auf der Farm. Muss es aber ja auch nicht… Das Essen ist total in Ordnung und die Bedienung ist sehr nett. Nun kann ich mit meinem Wissen vom letzten Jahr auftrumpfen: Danke auf damara (ohne Klicklaute)! 😄
Auf dem Weg zurück zum Bungalow sehe ich an der Rezeption den Hinweis auf einen geführten „Sternenhimmelspaziergang“, verwerfe den Gedanken aber wieder, dort mitzuspazieren, da er erst um 21 Uhr stattfindet… Wir gehen lieber wieder früh ins Bett. 😉

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