Reisebericht

Repeat in Mashatu, Premiere im Kruger

von franzicke · begonnen 10. Juli 2017 · 22 Teile

Teil 110. Juli 2017
Hallo in die Runde,
viele wissen ja, dass wir den Kruger National Park sehr lange so gar nicht auf unserem Plan hatten – die vielen tollen Berichte von sensationellen Sichtungen haben unsere Vorbehalte dann doch aufgeweicht ... und im April dieses Jahres haben wir’s dann wahrgemacht: Kruger von Nord nach Süd! Zum Auftakt ging’s erst mal nach Mashatu, dazwischen und danach für jeweils ein paar Tage in zwei schöne Lodges.

Ganz viel DANKE geht an jaffles und Allesverloren, Casimodo und Esmeralda, Alexa und Nane, die mich bei der Planung super unterstützt haben und natürlich auch an die vielen Reiseberichtschreiber, die mich immer wieder sehr inspiriert haben.

Auch wenn es zur Zeit so viele tolle Reiseberichte und vor allem so ganz besonders großartige Fotos hier im Forum gibt, will ich doch für alle Kruger-Fans und auch Kruger-Skeptiker ein paar der vielen schönen Erlebnisse der drei Wochen noch mal Revue passieren lassen. Ob ich nach der Reise mehr zu Gruppe 1 oder 2 gehöre, lasse ich mal noch offen. Zum Lightroom-Kurs bin ich inzwischen angemeldet, aber so lange wollte ich dann doch nicht mehr warten – ihr müsst es also nehmen wie es ist. Und es ist schon erstaunlich wie oft es trotz aufgestocktem Equipment halt eher nicht so ist ...

am 11.04. ging unser Flug von Frankfurt nach Polokwane
(dieses Mal war das Umsteigen in JNB ohne Meet&Greet völlig problemlos)
am 12.04. wollten wir dort einen Toyota Fortuner übernehmen, bekommen haben wir einen Hillux – das wäre gut gewesen, wenn alle Türen und Klappen abschließbar gewesen wären. So hab ich das zur Vertrauensübung deklariert und es ist wirklich alles gut gegangen!
Und so ging dann unsere Tour:
Leshiba – 2 Nächte
Mashatu: 4 Nächte (pay 3 stay 4)
Punda Maria: 1 Nacht
Shimuwini: 2 Nächte
Olifants: 2 Nächte
Timbavati - Motswari: 3 Nächte
Lower Sabie: 1 Nacht
Biyamiti: 2 Nächte
Sabi Sands – Londolozi: 2 Nächte
Graskop – Alte Mine: 1 Nacht
Von Nelspruit ging dann der Rückflug, leider nicht wie geplant, so dass wir in JNB den Flug nach FRA nicht mehr erwischt haben, dafür aber im Flieger nach München den bayern schorsch und die Schorschine getroffen haben (allerdings erst in den sehr frühen Morgenstunden)

So - der Ranger macht noch Jagd aufs Gepäck! Natürlich war er erfolgreich und so kann es bald weitergehen.
Bis dahin viele Grüße Ingrid

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Teil 211. Juli 2017
Leshiba – der perfekte Ort zum Ankommen

Und zum Runterkommen. Von Polokwane aus war das am Anreisetag noch gut zu schaffen, wir hatten zwar ein Selbstversorger-Chalet gebucht, dazu aber ein komplettes Pamper-Programm, so dass wir auch erst mal keinen Supermarkt stürmen mussten. Die Zufahrt ist schön und holprig (wir lieben das ja), die Lage traumhaft, die Begrüßung sehr herzlich, die Einrichtung wunderschön, das Essen gut, die Aussicht phantastisch. Uns hat es extrem gut gefallen!



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Gut ausgeschlafen waren wir mit einem der Guides zum Morning-Walk unterwegs, eine sehr entspannte kleine Tour

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Nach dem köstlichen Frühstück ein bisschen Relax-, Installations- und Experimentier-Programm, dann Coffee&Cake am Pool und wir waren wirklich zum Birden bereit!


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Erstaunlicherweise waren die hübschen Vögel, die Carsten und Kerstin hier nur wenige Monate zuvor gesehen hatten, aber nicht mehr an Ort und Stelle, sogar der African Pygmy Kingfischer war verschwunden.

Außer Giraffen, Gnus und Zebras


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konnten wir die Tiere mit den langen Hörnern im Gesicht von der Terrasse aus gut in der Nähe des Wasserlochs beobachten, beim Game-Drive mit dem anderen Guide am Nachmittag (zusammen mit 2 sehr netten Birderinnen aus Holland) kamen wir ihnen dann wirklich sehr nahe. Es war Vollmond zu der Zeit und die nächtliche Helligkeit hat leider düstere Folgen, so dass die Anti Poaching Unit extrem wachsam war und wohl eine harte Nacht vor sich hatte – jedes Tier hat einen eigenen Aufpasser. Natürlich haben wir viele, wenn nicht sogar sehr viele Fotos gemacht, allerdings wird in Leshiba expliziert darum gebeten, keine Bilder von denen, die sie schützen, auf irgendwelchen Plattformen einzustellen und daran halten wir uns selbstverständlich gerne.

Wir hatten übrigens total interessante Gespräche über Gott und die Welt und die Politik in derselben. Und wir waren mal echt baff, wie gut informiert und interessiert beide Guides waren – das hätten wir so wirklich nicht erwartet.
Sehr zufrieden gingen wir zum Dinner, dazu ein guter Wein und mit der Aussicht, am nächsten Tag nach nur 2 Stunden Fahrtzeit wieder in Mashatu zu sein, schlummerten wir selig in diesem kleinen Paradies. Nach Frühstück und Abschied konnten wir ganz ohne Stress und Hetze losmachen – auf zum Limpopo, die Grenze Pont Drift war unser nächstes Ziel.
Teil 313. Juli 2017
Wiedersehensfreude in Mashatu

Auf dem Weg zum Grenzposten kam fast ein bisschen kindliche Aufregung auf. Vor 3,5 Jahren waren wir bereits in Mashatu Tented Camp, unterwegs mit dem legendären Jakes. Das Camp hat sich im Sturm einen besonderen Platz in unseren Herzen erobert und wir waren sooo gespannt! Gleich am Grenzposten hat uns Jakes in Empfang genommen, mit seinem unnachahmlichen Lachen und einem „ Of course it’s me!“ begrüßt, geherzt und ins Cable Car bugsiert. (Beim letzten Besuch kamen wir von Botswana-Seite in Mashatu an, sind selbst den Berg hochgefahren und dann durch den trockenen Limpopo nach Südafrika weiter).

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Auf dem Weg zum Camp dann viele Geschichten, das breite Strahlen in unseren Gesichtern wollte nicht mehr weichen. Auf Tour waren wir zusammen mit einer Familie aus Guernsey: ein Ehepaar mit erwachsener Tochter und deren Freund, ebenfalls Repeater und zwar seit 17 Jahren, es war ihr 15. Mashatu-Besuch! Unser Gefühl, hier ein kleines bisschen Vorsprung zu haben, schrumpfte unerbittlich zusammen. Schon mal vorab: wir hatten ne richtig gute Zeit! Die Engländer waren total nett, Jakes in Kombination mit Commander (die beiden kommen aus demselben Dorf) schlichtweg ein Traum.
Und dann ging’s auch schon los.


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Jakes hatte uns bei unserem ersten Besuch die allerersten Cheetahs gezeigt. Daran wollte er gleich anschließen – und das tat er dann auch.


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Sie waren zu viert, hatten einen Riss und waren eigentlich schon statt. Hingebungsvoll haben sich zwei gegenseitig das blutverschmierte Fell abgeleckt, die anderen beiden behielten das Umfeld im Blick.


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Ganz in der Nähe lag eine weitere Gepardin mit 3 Jungtieren, die ebenfalls gerade dabei waren, ihr Dinner abzuschließen.


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Hoch beglückt fuhren wir so dem ersten Sonnenuntergang entgegen

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und beschlossen, den Sundowner ausfallen zu lassen, denn es gab wieder Wild Dogs in Mashatu –zwar wohl so ziemlich am anderen Ende des Gebiets, aber natürlich kein Hindernis für Jakes ...
Er tritt aufs Gas, hält dann aber ganz kurz an einem Baum und für Sekunden sehen wir ihn


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Leider keine Zeit und auch kein Licht - sollen wir ihn überhaupt mitzählen?
Weiter geht’s und so können wir zumindest ein paar Augenblicke erhaschen.


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Die Geschichte der Wildhunde im Tuli Block ist eine lange und auch eine traurige – man hatte versucht mit chemisch behandeltem Hunde-Urin das Revier zu begrenzen, um die Tiere vom umliegenden Farmland abzuhalten. Leider haben sich die Hunde nicht dran gehalten und wurden allesamt vergiftet. Nach langer Zeit gibt es hier zumindest wieder ein kleines Rudel mit 7 Tieren – wir hoffen auf Nachwuchs und auf mehr Glück!
Teil 415. Juli 2017
Mashatu – Land of Giants

Es war noch dämmrig als wir am nächsten frühen Morgen bereits wieder startklar waren und Jakes nach einem herzhaften „another beautiful day“ plötzlich aus dem Auto sprang – was für ein schöner Beginn.

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Begrüßt wurden wir von allen Seiten

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Auch von Kim Wolhuter – der großartige Filmemacher aus Südafrika ist bereits seit 2 Jahren für ein Hyänen-Projekt in Mashatu. Eine sehr nette Begegnung, leider ohne Foto

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Jakes bog in ein Flussbett ein und die Idee hatte wohl kurz zuvor auch jemand anders. Im schönster Morgenstimmung war die Schöne in Frühstückslaune, aber die Vögel machten ihr mit Warnrufen wie aus dem Lehrbuch einen Strich durch die Rechnung. Noch ein vorwurfsvoller Blick und dann wurden auch schon die Augen schwer.

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Ein perfekter Morgen. Und auf dem Rückweg zum Camp „ELEPHANTS“ – groß und klein, friedlich, fröhlich und immer wieder faszinierend. Ganz besondere Momente.

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In allerbester Laune gingen wir zum Brunch und freuten uns auf eine Siesta.
Und danach geht's dann weiter 😎
Viele Grüße Ingrid
Teil 518. Juli 2017
Mashatu – endlich Löwen

Und eine reichlich merkwürdige Geschichte dazu. Natürlich weiß Jakes längst, was mir bisher zum ganz großen Glück noch fehlte und er wusste auch, dass es nicht so ausgehen durfte wie beim letzten Mal. Da hatten wir nämlich wirklich überhaupt keine Löwen gesehen und nachdem wir stundenlang erfolglos Spuren verfolgt hatten, machte er damals einen sehr kreativen Vorschlag: „20 elephants make 1 lion“.
Pünktlich zum Nachmittags-Drive waren wir alle wieder an Board und los ging’s, vorbei am Schakal, der die Sonne genoss und den viel zu oft viel zu wenig beachteten Impalas

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und da sang unsere Ranger-Legende auch schon vor sich hin „I can smell it – can you smell it“ Und dann konnten wir sogar „see it“

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Allerdings hatten wir nicht so wirklich die optimale Position. Die Böschung runter ging an der Stelle nicht, aber wo kein Weg ist muss eben einer entstehen.

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Im Flussbett mit dem König! Allerdings nur kurz, denn die Königin erhob sich und der liebestrunkene Prachtkerl natürlich hinterher. Oben warteten schon die Jungen. Das hatte sich der Herr Gemahl definitiv anders vorgestellt!

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Es war als würde die Mutter bzw. Tante nicht wollen, dass die Jungen das Liebesspiel beobachten. Sie führte einen Teil der Kinderschar also weg (zwei der Cubs blieben im dicken Busch) und zeigte mal eben eindrucksvoll, was sie unter Löwenmutter und Kindererziehung verstand.

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Dann wollte sie ihrem Liebsten wieder entgegenkommen – er wartete in gebührendem Abstand auf sie, doch die Kids fanden einen Ausflug mit der Mutter viel interessanter als alleine zu warten.

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Die Sonne verabschiedete sich. Heute mit Gin Tonic? Aber sicher!
Und mit einer glückliche Franzicke

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Das Merkwürdige an der Geschichte: Das Rudel besteht aus einem männlichen Löwen und zwei Löwinnen (Schwestern) mit jeweils 3 Jungen ( 9 bzw. 10 Monate alt). Und obwohl beide Females noch so verhältnismäßig junge Cubs hatten, waren sie beide bereit, sich mit dem Vater der Jungen wieder zu paaren (Die Schwester war wohl schon die Woche zuvor mit dem Chef zugange). Sollten beide jetzt im vergangenen April wieder schwanger geworden sein, wären wohl alle sechs Jungen verloren – niemand würde sie versorgen und sie wären noch nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen. In den nächsten Tagen werde ich von Jakes dazu Nachricht bekommen.
Teil 619. Juli 2017
Mashatu – Ostersonntag im Hide

Der nächste Morgen ist schnell erzählt. Wir waren zusammen mit der Guernsey-Family im Photo-Hide. Die Engländer wollten das schon lange mal und wir wollten uns erstens nicht querstellen und zweitens unser Equipment mal in ein würdiges Ambiente stellen.
Für den Hide wurde ein Container zum großen Teil in einem Erdloch versenkt, innen gab’s ein paar Stühle, Auflagen für die Kameras und einen guten Blick auf ein kleines Wasserloch. Natürlich waren die Bedingungen nach so viel Regen nicht so richtig toll, trotzdem ein tolles Erlebnis, weil die Perspektive eben eine ganz andere ist. Super nett war die Betreuung durch Trevor, bei dem Jakes uns quasi abgeliefert hatte. Aber ganz ehrlich: es war schon ein bisschen so, wie wenn einer mit Blinden über Farben spricht, auch die Guernsey-Fraktion war fotografisch nicht so ganz weit vorn, da haben wir schon gut zusammen gepasst.

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Zuerst kamen ein paar Vögelchen, ein einsames Gnu zog vorbei und dann bekamen wir tatsächlich kurzen Besuch von einer kleinen Elefantengruppe.

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Uns hat der Oster-Ausflug wirklich großen Spaß gemacht - wenn sich irgendwo die Gelegenheit gibt, kann ich nur empfehlen!!!
Viele Grüße Ingrid
Teil 723. Juli 2017
Mashatu – die letzten Tage

Nach unserem Besuch im Hide waren wir wieder ganz im Mashatu-Rhythmus:
Ein toller Brunch nach dem Game-Drive, am Nachmittag immer ein köstliches Buffet, bei dem die guten Geister im Hintergrund für viel Abwechslung sorgten und abends zum Dinner saßen wir immer draußen, gemeinsam mit der Guernsey-Family und Jakes, dazu kam manchmal noch Bubu (sie macht den Papierkram, ist aber auch ausgebildete Rangerin), eine wirklich interessante Frau, mit der wir uns über viele gesellschaftliche Themen, Familienleben, Geschlechterrollen und Veränderungen in Botswana unterhalten haben - und die hab ich echt ins Herz geschlossen.
Die Engländer reisten einen Tag vor uns ab, auf den letzten beiden Fahrten waren wir dann mit Jakes und Commander alleine. Ein echtes Privileg!

Zuerst ein bisschen Scenic Drive durchs Flussbett

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ein einzelner Gepard in der Dämmerung

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und die Eule mit dem Gute-Nacht-Gruß

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Am nächsten Tag

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3 Geparden in der Morgensonne, zu einem Gruppenbild ließen sie sich nicht überreden

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beim Coffee-Stopp ein Blick übers weite Land

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über Mittag am Wasserloch am Camp

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Der Nachmittags-Drive begann mit einer Gruppe Elands

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Dann entdeckte Jakes eine Bewegung im hohen Gras, die wir lange beobachten konnten

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Wir waren mal wieder höchst zufrieden 😘

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Teil 823. Juli 2017
Mashatu – der Abschied

Am letzten Morgen ein schneller Kaffee, unsere Taschen schon im Fahrzeug. Die Sonne gibt alles!

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Natürlich wollten wir noch mal nach den Löwen schauen, „easy to find“ versprach Jakes.
Dann kam sie uns dazwischen, einen Impala-Bock im Visier, den rechten Moment hat sie aber verpasst.

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Wir fahren weiter, die Löwen sind los – das gesamte Rudel kommt genau auf uns zu. Die beiden Mütter mit allen sechs Jungen, der König mit etwas Abstand,

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Überglücklich der letzte gemeinsame Coffee-Stopp, dann ging es den Berg hinunter zur Grenze.
Beim Abschied ein Klos im Hals, eine lange Umarmung, wir sehen uns wieder!

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Jetzt aber eine lange Fahrt bis nach Punda Maria – Kruger wir kommen!
Wir waren ja sooo gespannt ...
Teil 925. Juli 2017
Kruger National Park – der Norden

Von Pont Drift aus machten wir uns auf den Weg nach Musina – auch hier leider unzählige Potholes, aber eine landschaftlich schöne Strecke am Mapungubwe entlang. Unseren Einkaufsstopp haben wir allerdings von Musina nach Louis Trichardt verschoben und dort die FOOD-Abteilung im Woolworth, Fruit&Veg und einen großen Superspar geentert. Eine echte Empfehlung für Selbstversorger!!!

Weiter ging’s, die Strecke zog sich dann doch bis zum Punda Maria Gate. Noch das kurze Stück zum Camp, zum 1. Mal im Kruger. Ganz schön war’s hier, der Empfang echt freundlich, das Tent völlig ok und wir ziemlich k.o. Die Küche blieb kalt, ein Fläschchen Wein ging aber doch und dann ab ins Reich der Träume.

Punda Maria war wirklich nur als Zwischenstopp geplant und entgegen einiger Befürchtungen hat es uns gut gefallen. In den sehr frühen Morgenstunden tobten die Affen auf dem Zeltdach, waren beim Frühstück aber nicht mehr gesehen. Und schon ging es weiter – wieder ein langer Fahrtag oder besser: ein langer Game Drive bis nach Shimuwini stand auf dem Programm. Die Tiere im Kruger sollen mit Vorliebe an den Straßen rumlungern, spezielle Freunde aus Hessen sehen ja im Vorbeifahren regelmäßig die Big Five, wir waren bereit.

Es war dann doch nicht ganz so, aber wir waren vor allem von der Landschaft sehr begeistert. Das war ja mal sowas von anders als das, was wir aus Botswana, Namibia oder dem KTP kannten. Und Elefanten gab es auch. Und Büffel und Zebras und sogar kuschlige Waterboks.

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Und da uns weder durch Löwen auf Asphalt noch Leoparden im Baum wertvolle Zeit gestohlen wurde, kamen wir bei herrlichster Nachmittagssonne in Shimuwini an, rechtzeitig für einen Sundowner mit Blick auf den Fluss und ein ganz relaxtes Braai.

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Teil 1027. Juli 2017
KNP – rund um Shimuwini

Shimuwini, das Bushveld Camp, hat uns gleich super gefallen – die Lage ist toll, schon die Zufahrt ganz besonders schön. Für 2 Nächte hatten wir ein Guest-Cottage, allerdings keine weiteren Gäste und somit viel Platz, eine große überdachte Terrasse und reichlich Ausstattung für uns. Es gibt dort nur wenige Bungalows und so gut wie keine Infrastruktur – genau richtig für uns. Schöne Drives, eher wenig Game, früh raus und spät zurück. mal auf Asphalt, mal auf Gravel, ein kurzer Blick auf einen Leeepard, aber er hat die Elefanten auf der anderen Seite der Straße gesehen und verschwand, bevor wir die Kamera zücken konnten. Insgesamt also sehr relaxed – und das waren wir auch. An der Landschaft konnten wir uns kaum satt sehen, ab und zu gab’s Tiere, manchmal fanden wir die Autos ein bisschen viel und die Teerstraßen wollte einfach nicht so ganz in unser Bild vom afrikanischen Busch passen. Trotzdem haben wir die beiden Tage sehr genossen und das, was wir gesehen haben auch.

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Am zweiten Morgen zum späten Frühstück nach Letaba
und weiter nach Olifants

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Teil 1127. Juli 2017
KNP – mittendrin in Olifants

In Olifants hatten wir einen Bungalow mit 2 Schlafzimmern in super Lage (ich glaube, es war die Nummer 18) und einem echt interessanten Konzept – auf der Veranda waren die Küche, ein Tisch mit Stühlen und ein Sofa zum Chillen, etwas unterhalb stand der Grill Der Kühlschrank war in einem der Schlafzimmer und das war dann auch unser Lagerraum für sämtliches Gepäck und Lebensmittel. Für uns zu zweit perfekt, bei mehr Personen eher schwierig, weil es dann so gar keine Abstellmöglichkeiten mehr gibt. Vor Affen wurde gewarnt, sie blieben aber auf Distanz.
Das Camp selbst ist schon echt groß – überhaupt haben wir da ziemlich geschluckt (schon bevor wir was im Glas hatten). Die Shops in den Camps sind echte Supermärkte, Merchandising in allen Variationen, die Restaurants voll auf den Trubel eingestellt, die Leute meist so laut wie die Farben ihrer T-Shirts, gerne in Kombination mit Leggings-in-Leo.
Die Lage von Olifants aber ist ganz ohne Zweifel so richtig richtig schön!

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Von hier aus wollten wir verstärkt in den tierreichen Süden vordringen, die Landschaft hatte sich tatsächlich völlig verändert – das sah mal richtig nach Savanne aus, wir freuten uns auf die typischen Bewohner!

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Dann tatsächlich gaaanz weit weg:

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Und wieder näher, auch mit Blümchen

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Crazy Impalas und stolzer Kudu

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Für uns ging nach diesen 5 Nächten der erste Teil im KNP schon zu Ende. Wir kommen wieder.
Aber jetzt: auf nach Motswari!

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Bis wir dort ankommen dauert es eine kleine Weile,
bis dahin viele Grüße Ingrid
Teil 1231. Juli 2017
Motswari – ein herzlicher Empfang

Gerade rechtzeitig vor dem Mittagessen kamen wir in Motswari an – die Strecke vom Gate hat sich dann doch ziemlich lang gezogen. Die Lodge hat uns vom ersten Augenblick an gut gefallen, wir hatten mit "Elephant" sicher auch das schönste Häuschen, ganz hinten mit eigener Terrasse und Außendusche, innen viel Platz und sehr geschmackvoll eingerichtet. Kurz-Installation und gleich los zum Lunch, das Essen soll ja hier so gut sein. Und das war es wirklich! Schön war die lässige Atmosphäre mit international gemischten Gästen, dazwischen mehrere Guides, unter denen wir versuchten, Chad auszumachen, den wir für unsere 3 Tage angefragt hatten. Dann kam allerdings Brad auf uns zu (Chad hatte frei) und erklärte uns, dass wir mit ihm im Team mit Tiani und für die ersten beiden Drives mit 6 weiteren Gästen unterwegs sein werden. Schluck! Das hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Aaaaber – wir hatten eine so tolle Zeit zusammen, dass wir es am nächsten Morgen wirklich bedauerten, uns von dem australischen Paar verabschieden zu müssen. Wir hatten sehr inspirierende Gespräche, viel Spaß und haben uns fast überschlagen, um jeweils den anderen den Vortritt zu lassen - irgendwie dabei muss wohl die Jagd nach immer neuen Sensationen regelrecht verflogen sein.
Außer den Australiern waren noch ein junger Brasilianer mit seiner Mutter, ein Paar aus der französischen Schweiz an Bord. Alle waren Afrika-Neulinge und dieses Glück über eine Elefanten-Sichtung schwappte zu uns über. Elefanten gab es dann auch reichlich

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Einer hatte sogar ein Kunststück mit Stöckchen einstudiert

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Da zeigte sich auch die Kudu-Dame ziemlich beeindruckt

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Die zwei hatten sich eher nichts zu sagen

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Für uns ging’s vorbei am Hyena-Den

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für einen späten Blick auf den schläfrigen König

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Schön war’s! Und der folgende Abend ebenso mit sehr leckerem Essen und Geschichten aus Brasilien, Australien und viel viel Afrika-Latein 😎
Teil 1303. Aug. 2017
Motswari – black nose & pink nose

Die drei Tage in Motswari waren wunderbar – wir haben uns total wohl gefühlt und wurden mit vielen Aufmerksamkeiten verwöhnt. Die Atmosphäre sehr familiär, die Mitarbeiter freundlich und fröhlich, die anderen Gäste interessant und inspirierend, der Bungalow großzügig, das Essen hervorragend, das Guide&Tracker-Team unglaublich engagiert, nett und wirklich bereit, auf jeden Wunsch einzugehen. Entspannte Zeiten zwischen den Drives, herrlich launige Abende und ein paar schöne Sichtungen hatten wir auch.

Black Nose beim Streifzug am Morgen

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Pink Nose am Abend – er hatte ein Impala hoch auf den Baum gehievt

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und gleich am nächsten frühen Morgen noch mal.

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Weil Pink Nose nicht so gerne Autos um sich herum mag, gilt eine strenge 1-Fahrzeug-Regelung.
Gut, dass Brad auf eine frühe Abfahrt gedrängt hat! So hatten wir Pink Nose erst mal ganz für uns.

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Die beiden Brüder sind längst erwachsen. Trotzdem halten sie die Familienbande hoch und streifen durchaus durchs Revier des anderen, manchmal teilen sie sich sogar die Beute.
Teil 1406. Aug. 2017
Motswari – große und kleine Tiere

Natürlich ist uns auch zwischen und nach den Leoparden-Brüdern einiges über den Weg gelaufen. Insgesamt haben wir in Motswari allerdings gar nicht sooo viel fotografiert – wir waren wohl ziemlich versunken im Hier&Jetzt.

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Natürlich waren noch Löwen bei Tageslicht auf der Wunschliste, dafür machte sich Tiyani sogar zu Fuß auf die Suche als wir den Spuren nicht mehr folgen konnten. Fehlanzeige. Aber ich war so froh als er am verabredeten Platz auf einem Stein saß und wir hatten einen neuen Helden!
Brad entdeckte noch ein Chamäleon und erklärte uns den Sternenhimmel, andächtig lauschten wir der Stille in der afrikanischen Nacht.

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Morgens bei der Kaffeepause kam uns ein einzelner Elefant so nah, dass Brad uns alle ins Auto schickte und er dann mal mächtig aufs Gas trat. Das hat Eindruck gemacht, aber nur kurz. Kaum standen wir wieder ums Fahrzeug herum, kam auch er wieder hinter dem Busch hervor. Er wollte wohl meinem Ranger ganz persönlich gratulieren, der hatte nämlich Geburtstag und einen perfekten Tag (und auch Abend).

Zum Abschied kam noch das Hausschwein

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Hochzufrieden machten wir uns auf den Weg. Und zwar auf einen langen ...
Es geht nach Hazyview zum Einkaufen und weiter bis nach Lower Sabie.
Wer kommt mit?
Teil 1510. Aug. 2017
Kruger Süd – auf nach Lower Sabie

Ein Tag mit ohne Foto. Es gibt auch nicht wirklich viel zu erzählen –von Motswari zurück bis zum Timbavati Gate, dann weiter nach Hazyview zum Einkaufen. Dort hatten wir einen Woolworth ausgemacht – leider ohne Food. Also in den Spar, einer mit den Einkäufen zum Auto, die andere weiter zu Tops, dann ein echter Aufreger, weil wir uns zwischen Shopping Center und Parkplatz verloren haben, unglaublich freundliche Menschen bringen uns wieder zusammen. Der Orientierungssinn meines Rangers funktioniert zum Glück im Busch besser ...
Endlich am Paul Kruger Gate – und jetzt mit ähnlich hohem Verkehrsaufkommen wie außerhalb des Parks - weiter bis Lower Sabie. Im Vorfeld gab es ja ein ziemliches Hin&Her um die Tents – auch wir hatten gebucht, wieder storniert, über detour nochmals gebucht ... bekommen haben wir einen Bungalow mit River-View, einigermaßen ab vom Trubel, die Tents waren wohl nicht mehr zumutbar. Nachdem ich eine ziemlich aktuelle Info noch im Ohr und vor Augen hatte, war mir’s gar nicht nur unrecht. Doch noch ein Foto nach der Ankunft.

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Lower Sabie war für uns nur eine kurze Zwischenstation für 1 Nacht. Das Camp punktet ganz zweifellos mit einer grandiosen Lage, aber allein die Größe und die vorhandene Infrastruktur machen schon einen ziemlichen Rummelplatz draus. Natürlich ist es verführerisch, nach dem Game Drive auf der Terrasse überm Fluss einen Cappuccino zu trinken (haben wir auch gemacht bevor wir wieder auf Strecke gegangen sind) aber mit Busch und Einsamkeit und Stille hat das halt überhaupt gar nix zu tun. Auf dem Rückweg unserer frühen Morgenrunde dann auch die erste Kruger-Schlange auf Asphalt: viele, wirklich viele Autos kreuz und quer am Straßenrand, ein kurzer Blick auf eine Löwin in hohem Gras. Dafür gab es leider kein Foto.

Mit der so ziemlich schönsten Begrüßung am Morgen ging's los und zumindest der frühe Vogel war schon wach

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etwas später auf der Terrasse dann Frühstück mit Blick auf ein bisschen Action

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Die Gegend hat uns total gut gefallen.

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Mit den großen Camps im Kruger kommen wir nicht wirklich zurecht. Jetzt freuen wir uns aber umso mehr auf Biyamiti – die Bush Camps sind doch gleich viel eher unser Ding 🙂
Teil 1611. Aug. 2017
Kruger Süd – rund um Biyamiti

Schon die Fahrt nach Biyamiti war wunderschön, abseits der Teerstraße viele Möglichkeiten,
entspannte Ankunft, freundliche Begrüßung, sehr nettes Häuschen, genügend Platz für unser Geraffel – und noch Zeit für eine kleine Runde. Und zum allerersten Mal sahen wir diese wunderschönen Tiere
ganz nah und ganz allein.

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Und schon war die Sonne wieder am Horizont, schnell zurück, der Ranger wurde zum Grillmeister und für gekühlte Getränke war auch gesorgt. Nachts deutliches Löwengebrüll, eindeutig vom Weir. Früh aus den Federn, ein schneller Kaffee, wir waren nicht aufzuhalten – dachten wir. Mit den beiden hatten wir nicht gerechnet:

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Es war wirklich grandios! Hinter uns die Autoschlange immer länger, wir cruisen von einer Seite zu anderen, um den anderen zu verstehen zu geben, warum wir so trödeln, an Vorbeifahren nicht zu denken. Geschlagene 40 Minuten. Irgendwann schlugen sie sich in die Büsche. Am Weir angekommen vom Löwen keine Spur.

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Ein Plan B musste her, in den Norden. Ganz allein auf Gravel, plötzlich eine Bewegung? Mal wieder ein Hirngespinst?
Von wegen.

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Moment, und zwar ein ganz kurzer Moment: da kam noch das Kleine hinterher, hat uns ganz schön an der Nase herumgeführt, im hohen Gras in einem großen Bogen ums Auto und weg.

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Und wir waren auch ganz weg. Hin und weg!
Teil 1715. Aug. 2017
Kruger Süd – noch um Biyamiti

Nach der Leoparden-Sichtung waren wir sehr versöhnt, drehten völlig entspannt unsere Runde zurück ins Camp

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Die Verursacher der Sauerei auf dem Boden (zum Glück nicht im Schlafzimmer) waren schnell ausgemacht

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Am Nachmittag noch mal los in die andere Richtung

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ein kurzer Schwatz mit einem SA-Paar – es soll ja hier Wild Dogs geben, aber wohl keine Chance, sie zu sehen. Am Ende der Biyamiti-Zufahrt die Entscheidung links oder rechts? Die Antwort „links“ war richtig – ich hätte es nicht für möglich gehalten.

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Weiter zur Brücke über den Crocodile River – wir wähnten uns am Stuttgarter Kreuz an einem Freitagnachmittag! Kreuz und quer auf allen Zufahrten zur Brücke standen Fahrzeuge, mindestens 40 Autos auf dem Weg zu den Löwen, viele Fahrer schon recht aggressiv. Für meinen Ranger stand fest, dass er sich da nicht einreihte, ich war hin- und her, die Zeit lief uns auch davon, natürlich will ich Löwen sehen, aber so??? Wir brechen ab! Ein wenig Wehmut kommt auf.
Es folgt ein ruhiger letzter Abend in Biyamiti und damit im Kruger.
Teil 1818. Aug. 2017
Kruger Süd – Abschied von Biyamiti, Abschied vom KNP

Am nächsten Morgen starten wir früh die Fahrt zurück zum Paul Kruger Gate.

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Natürlich über den Weir, der Nicht-Löwe hat sich gedreht, das Leoparden-Paar längst weg, ein paar Wegelagerer und noch einmal die Dicken

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Ein sehr entgegenkommender Südafrikaner hält an und sagt was von Löwen und Renosterkoppies ... es beginnt zu regnen, der Stau löst sich auf. Wir bleiben. Der Ranger mit Engelsgeduld, den abgebrochenen Stamm im Visier, da regt sich was – mating lions in the rain!

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In Skukuza ein kurzer Stopp und weiter nach Sabie Sands.
Teil 1922. Aug. 2017
Londolozi – a very warm welcome

Die Ankunft in Londolozi (Founders Camp) ist an sich schon einfach großartig, das Deck mit eingedeckten Tischen und weitem Blick, an den Wänden wunderschöne Fotos, extrem freundliche und entspannte Menschen – und dann eben noch John Varty himself. Ein kurzer Abstecher in unser Chalet – schöner geht’s nicht! und dann auch schon zum sensationellen Lunch. Callum stellte sich als unser Guide vor, der zusammen mit Joy für die nächsten und leider auch letzten 2 Tage mit uns auf Tour ging. Mit an Board war ein sehr nettes älteres Ehepaar aus Kanada und Callums Freundin Meghan, eine Amerikanerin, die Joburg lebt und so oft es irgendwie geht nach Londolozi kommt (und es geht ziemlich oft). Bei meiner Antwort auf die Frage nach einem Sichtungswunsch blieb ihm kurz das Gesicht stehen – er hatte definitiv mit „leopard“ gerechnet, denn mit Löwen hatte man in Londolozi ein kleines Problem. Daher wollte er versuchen, den Fluss zu queren, aufgrund des vielen Wassers hat das wohl schon ne ganze Weile keiner mehr getan.
Kurze Anspannung und schon ging es durch die Fluten. Ein Blick nach rechts, elephants!
Callum ging davon aus, dass die Tiere zum Fluss wollten, um zu trinken. Er wendete, fuhr durch den Fluss zurück, damit wir Sicht auf ihre Ankunft hatten. Und dann folgte die vielleicht schönste Elefanten-Begegnung ever.

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Im Fahrzeug glückliche Gesichter und den herumgeschleuderten Sand auf den Knien. Es war einfach wunderbar! Und es war noch genug Zeit, auf die andere Seite des Flusses zu fahren und nach Löwen Ausschau zu halten. Zwei Prinzen waren schnell gefunden.

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Auf der anderen Seite der Kopjes lag eine echte Löwen-Berühmtheit: the tailless lioness. Die Tapfere hat sich nach einer Verletzung beim Kampf mit einer Hyäne und einer anhaltenden Entzündung den Schwanz selbst abgebissen. Hier war sie nun zusammen mit ihrer Nichte, ihre Mini-Babies hatte sie gut versteckt, bisher bekam sie noch niemand zu sehen.

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Die zwei hatten eine Herde Impalas im Visier, die beiden Kerle, deren Rolle nicht ganz zu durchschauen war, schlossen sich an. Doch zur echten Jagd kam es nicht.

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Ein dramatischer Himmel, Niesel ging in Regen über, untypisch für die letzten Apriltage wie alle beteuerten – es blieb leider sehr untypisch.

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Teil 2024. Aug. 2017
Win-Win in Londolozi

Auch im Luxus-Camp gilt: raus aus den noch so bequemen Federn. Nach einem schnellen Kaffee aufs Auto und los ging die Fahrt. Callum und Joy wussten von Leoparden an einem Riss. Als wir ankamen, hatten Hyänen die Beute bereits übernommen.

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Wir suchten die Gegend nach den Leoparden ab – und dass ich hier von den Leoparden schreibe, hat einen guten Grund. Es geht um eine Leoparden-Mutter, die im hohen Alter von 18 Jahren erfolgreich 2 Junge groß gezogen hat. Aus dem Gröbsten waren Sohn und Tochter schon raus, aber die Mutter hatte nicht mehr die Kraft, die Beute auf einen Baum zu ziehen und die Geschwister konnten es noch nicht. Dennoch, das soll’s noch nicht gewesen sein. Während wir zwei von ihnen auf einem Baum entdecken konnten, nahm der dritte allen Mut zusammen und holte sich einen Teil der Beute zurück. Das war Ansporn genug!

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Die Hyänen, wahrscheinlich fürs erste satt und daher etwas träge, leisteten nicht allzu viel Widerstand, am Ende hatten alle etwas von der Mahlzeit und ein Spielchen war auch noch drin.
Für uns war es inzwischen auch Zeit für ein ausgiebiges und wunderbares Frühstück!

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