die "Vingerklip" ist uns gut bekannt, wir waren damals in unserem ersten Namibia-Urlaub und es hat uns dort sehr gut gefallen. Ganz besonders schön war es oben zum Dinner im eagles nest. Was für ein genialer Rundblick, unglaublich!
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201415. Mai 2017 · #42
Nee, sorry 2018 natürlich!
Gruß Birgit
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201415. Mai 2017 · #43
bayern schorsch schrieb:Hallo Giraffenfan Birgit,
die "Vingerklip" ist uns gut bekannt, wir waren damals in unserem ersten Namibia-Urlaub und es hat uns dort sehr gut gefallen. Ganz besonders schön war es oben zum Dinner im eagles nest. Was für ein genialer Rundblick, unglaublich!
Bis dann der bayern schorsch
Hallo Schorsch! Genau, echt ein Highlight dieses EaglesNest! Gruß Birgit
Old Women1'543 Beiträge · seit 201316. Mai 2017 · #44
Hallo Birgit,
bin gerade auf deinen schönen Bericht gestoßen. Ich spring noch schnell auf, ja? Tolle Erlebnisse habt ihr gehabt und vor allem eure Sichtungen. KTP ist bei uns 2018 Mitte September auch gesetzt. Ich werde ab Juli mal unsere Route einstellen: "vom KTP nach Kapstadt", so ungefähr könnte man die Route nennen. Vielleicht haben wir ja Gemeinsamkeiten 🙂 .
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201416. Mai 2017 · #45
Old Women schrieb:Hallo Birgit,
bin gerade auf deinen schönen Bericht gestoßen. Ich spring noch schnell auf, ja? Tolle Erlebnisse habt ihr gehabt und vor allem eure Sichtungen. KTP ist bei uns 2018 Mitte September auch gesetzt. Ich werde ab Juli mal unsere Route einstellen: "vom KTP nach Kapstadt", so ungefähr könnte man die Route nennen. Vielleicht haben wir ja Gemeinsamkeiten 🙂 . Herzliche Grüße Beate
Hallo Beate, schön, dass dir mein Reisebericht gefällt. Natürlich kannst du noch mitfahren. Wir rücken einfach zusammen. Wäre schön, wenn sich unsere Route im KTP kreuzen würde. 🙂 Heute Nachmittag geht´s mit dem Bericht weiter! Liebe Grüße Birgit
Hallo Giraffenfan-Birgit, bisher hat mir Dein Bericht sehr gut gefallen. Dieser Teil aber: Wir machen etwas Lärm: klatschen in die Hände, schlagen die Tür zu, rufen. Nix! Nicht mal ein Ohr wackelt als keine 50 m entfernt ein dicker Oryx vorbeimarschiert. Mein Gatte meint, ich solle sie mal steicheln, dann würden sie mit Sicherheit wach werden. 🤩 (Scherzkeks!!!) Etwas später gelingen dann doch noch schöne Fotos, nachdem einer etwas genervt in unsere Richtung schaut. sehr viel weniger. Gruß+nix für Ungut Friederike
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201416. Mai 2017 · #48
Hallo Friederike, ja, du hast Recht. Im Nachhinein hab ich auch gedacht, dass der Lärm wohl unnötig war. Aber in der Euphorie endlich mal ganz nah Paschas zu sehen und endlich mal eine Portraitaufnahme abzulichten und dann noch als Anfänger... Und ich glaube die Paschas haben uns verziehen, denn sie haben gleich weitergedöst. Gruß Birgit
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201416. Mai 2017 · #49
Sasa schrieb:Guck mal, ich glaube wir hatten genau das selbe Chalet am Waterberg. Weil es uns dort so gut gefallen hat werden wir dieses Jahr wieder hinfahren.
Allerdings hatten wir einen kleinen Unterschied, zusätzlich zu der Weinminibar in der Wand
hatten wir auch noch einen Bierkühlschrank 🙂 :
Auf die FIngerklip Lodge bin ich auch gespannt. Ein Essen im Eagles Nest ist bereits gebucht. Nochmal Danke fürs Schreiben.
Viele Grüße Sasa
Hallo Sasa, könnte tatsächlich sein, dass wir das gleiche Chalet hatten. Gleicher Ausblick und ich meine mich auch an "Wein in der Wand" zu erinnern. Gruß Birgit
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201416. Mai 2017 · #50
Mittwoch, 28.09.2016 – Erongogebirge
Nach dem Frühstück starten wir um 8:45. Gravel wechselt mit roter Sandpiste. Die Strecke ist sehr interessant. Nach einiger Zeit sehen wir in der Ferne Rauch aufsteigen. Als wir näher kommen entpuppt sich das als ein Buschbrand. Mein erster Gedanke: Feuerwehr anrufen. Aber wir sind über 100 km vom nächsten Ort entfernt und ob die eine Feuerwehr haben? Also ist das wohl sinnlos. Wir hoffen der Brand findet bald keine Nahrung mehr.
Wir tanken in Omaruru. Danach wird die Straße schlecht. Viel Wellblech. Auf dem Weg zur Hohensteinlodge besuchen wir noch das San Living Museum. Das lebende Museum gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die uralte Jäger- und Sammlerkultur und die ursprüngliche Lebensweise der San (Buschmänner). Wir machen mit 2 San eine Buschwanderung zu den Felsmalereien der San und uns werden die uralten Techniken des Feuermachens und des Jagens gezeigt. Einer spricht die San Sprache (Klicklaute) und einer übersetzt ins Englische. Die Tour dauert ca. 1,5 Stunden.
Wir kommen um16:30 an der Hohensteinlodge an. Wir beziehen unser Chalet und entspannen am Swimmingpool.
Am Abend leckeres Dinner: Spinatquiche, Oryxsteak, Gemsquash, Farmkartoffeln, Tiramisu
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201416. Mai 2017 · #51
Donnerstag, 29.09.2016 – Tagesausflug im Erongo Gebirge zur Farm Ameib
Heute wollen wir zur Farm Ameib fahren um dort “Bull´s Party“ zu besuchen. Wir starten nach dem Frühstück um 8:30. Die Fahrt dauert ½ Stunde. Wir entschließen uns die Wanderung zu machen und nicht mit dem Auto zu fahren, bezahlen das Permit an der Rezeption und besorgen uns einen Plan. Wir fahren mit dem Wagen zum Startparkplatz und marschieren los. Die Wegstrecke ist mit Pfeilen und Punkten gekennzeichnet. Nach einiger Zeit finden wir plötzlich keine Pfeile und Punkte mehr. Wir irren umher, um die Wegzeichnung zu suchen. Wir klettern Felsformationen hinauf und wieder hinunter. Zwischenzeitlich haben wir Giraffen entdeckt. Ein Paar mit Zwillingen. Bis wir endlich nach 2 Stunden wieder Punkte entdecken. Diese führen uns erneut Felsen hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter, aber nicht zu Bull´s Party. Auf dem Weg kommen uns 2 junge Frauen entgegen. Mit ihnen diskutieren wir über den Weg. Nun sind wir sicher, dass wir auf einem Weg zur Hauptstraße sind. Erneut treffen wir 3 Leute. Mit ihnen gehen wir den restlichen Weg bis zu deren Parkplatz. Aber statt uns bis zu unserem Parkplatz mitzunehmen, fahren sie einfach davon. Wir müssen aber nur noch 15 Minuten bis zu unserem Wagen gehen. Entnervt beschließen wir den Weg zu "Bull´s Party" mit dem Auto zu fahren.
Danach fahren wir zurück zur Farm und trinken nach dieser anstrengenden Tour am Pool etwas und entdecken eine namibische Felsenagame.
Auf dem Rückweg tanken wir in Usakos und sind um 15 Uhr zurück auf der Lodge. Nachmittags relaxen am Pool und abends leckeres Dinner: Gebackener Ziegenkäse auf Eisbergsalat, Paniertes Hühnerfilet mit Möhren, Zucchini und Kartoffeln, Pudding
Hallo Giraffenfan, ich mag deinen Schreibstil und die Fotos sehr. Danke auch für die leckeren Speiseauflisting am Ende. Als Vegetarierin ist es beruhigend, dass die Mahlzeiten auch sehr gut ohne Fleisch sind. Gespannt lese ich weiter... Sonnige Grüsse aus dem Markgräflerland Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201416. Mai 2017 · #53
Freue mich, dass dir mein Reisebericht gefällt. Ich bin auch nicht der große Fleischesser, ziehe oft vegetarische Speisen vor. Es ist einfach auf Fleisch zu verzichten, das Dinner wird ja oft als Buffet serviert.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201418. Mai 2017 · #54
Abfahrt um 8:30. Wir fahren bald auf der B2 Richtung Süden. Unterwegs machen wir um 11 Uhr an der Guanikontes-Quelle Rast und trinken Tee. Hier laufen viele Ziegen und ein wunderschöner Pfau umher.
An der Kreuzung B2/D1991 biegen wir links ab und fahren durch die berühmte Mondlandschaft und den Welwitchia-Drive, für den man das eingangs erwähnte Permit braucht. Die Landschaften sind atemberaubend. Man wähnt sich auf einem anderen Planeten oder eben auf dem Mond. Hier könnte man den nächsten Star-Wars-Film drehen. 😄
Die Welwitschie wächst endemisch in der Wüste Namib im südlichen Afrika. Sie wurde 1859 von dem Österreicher Friedrich Welwitch entdeckt. Obwohl sie mehrere Hundert Jahre alt wird, besitzt sie nur ein einziges Blattpaar. Diese sind jedoch zerrissen, so dass man meint, es seien viele Blätter.
Das älteste Exemplar soll über 500 Jahre alt sein und ist durch einen hohen Zaun geschützt. Man kann auf einer Treppe nach oben auf eine Empore steigen und die Pflanze fotografieren.
Wir kommen um 13:45 in Swakopmund an - ohne eine Kontrolle. Glück gehabt! Auf der Jetty gönnen wir uns einen Wein und genießen nach den sehr trockenen Landschaften die See.
Danach fahren wir zu unserer Unterkunft: das Beach Hotel. Ich hatte Sea-View gebucht. Als wir das Zimmer beziehen sind wir enttäuscht. Man kann das Meer nur an einem kleinen Punkt zwischen den gegenüberliegenden Gebäuden sehen. Dafür sehen wir den Parkplatz unten genau! 🤩 Wir sind im 2. Stockwerk, das Meer sieht man jedoch erst ab dem 3. Stock deutlich.
Danach machen wir einen Stadtbummel. Uns gefällt das Städtchen sehr. Alles sieht sehr gepflegt und sauber aus. Die Gebäude sind im Top-Zustand.
Für 20 Uhr haben wir im TUG, ein bekanntes Fischrestaurant auf der Jetty, einen Tisch mit Seeblick reserviert. Volker und Ute wollen uns um 19 Uhr im Beachhotel abholen. Gegen 19 Uhr entsteht Stress. Bernd hat durch mehrfache Falscheingabe den Zimmersafe gesperrt. Also noch schnell den Hotelmanager informieren und den Safe entsperren. Ein Glück, dass Volker und Ute sich verspäten. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt und um 20 Uhr gehen wir ins TUG. Natürlich ist sofort kein Tisch frei. Wir müssen ca. 20 Minuten warten. Das tun wir in einer kleinen dafür vorgesehenen Bar. Dann heißt es: kommen Sie bitte. Wir sind verwundert, der Tisch steht mitten im Raum. Umgeben von vielen Essgerüchen. Auf meinen Einwand: „We have booked seaview“, ist plötzlich ein wunderschön gelegener Tisch an der Glasfront frei. Wir können den Wellenschlag durch 2 zur Ecke gesetzte Fensterscheiben sehen. Zufrieden bestellen wir Kingfish, gegart in Alufolie und eine Flasche südafrikanischen Chenin Blanc. Es schmeckt hervorragend. Nach dem Essen gehen wir zu Fuß zum Hotel und gleich ins Bett, da wir morgen früh den Wagen für die Reparatur des Schlüssels abgeben müssen und einen langen Tag vor uns haben.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201420. Mai 2017 · #55
Samstag, 1.10.2016 – Walvis Bay, Combo Tour
Wir frühstücken heute schon um 7 Uhr. Volker holt uns um 7:45 ab und er fährt mit uns zur Werkstatt. Dort geben wir den Suzuki ab. Danach fährt er uns nach Walvis Bay zur Waterfront und zum Einchecken der Tour. Wir vereinbaren, dass wir ihn zwischen 16 und 17 Uhr anrufen, wenn wir von unserer Tour zurück sind. Die Katamarantour beginnt um 9 Uhr. Uns begrüßen gleich mehrere Pelikane.
Einer ist besonders zutraulich und möchte gefüttert werden. Mehrmals fliegt er davon und kommt wieder um sich Fische abzuholen. Auch ein Seelöwe springt an Bord und wird mit Fischen gefüttert. Auch ich darf ihm einen Fisch geben. Wir fahren vorbei an alten rostenden Schiffen, an einer Austernzucht, an einem Bohrturm, der nicht mehr bohrt, aber nach Öl stinkt, bis zu einer Landzunge, auf der sich eine Robbenkolonie und Kormorane tummeln.
Wir sehen auch Delphine.
Gegen Mittag gibt es ein leckeres Lunch mit Sekt, Austern und anderen Kleinigkeiten:
Dann geht’s zurück. Diese beiden Pelikanmädchen sind ca. 7 Monate alt und sehr zutraulich. Sie wurden als Küken vorm Ertrinken gerettet.
Für Nachmittag ist die Wüstenralley in Sandwich Habour gebucht. Es geht mit einem Landrover an Lagunen voller Flamingos vorbei, vorbei an einer Salzfabrik bis in die Dünen von Sandwich Habour.
Die Wüstenralley ist supergeil. Es geht rauf und runter, wie auf einer Achterbahn. Da ich als Beifahrer vorne sitze, habe ich viel Spaß. Zum Abschluss gibt es wieder Austern und kleine Häppchen. Heute haben wir eine Riesenportion Eiweiß bekommen.
Den Abend beschließen wir in einem Zelt, direkt bei unserem Hotel. Es sind viele Besucher da. Man kann sich hinter Glas setzen, um vor dem Wind geschützt zu sein. Es gibt eine kleine aber feine Karte.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201421. Mai 2017 · #56
Sonntag, 2.10.2016 – Fahrt durch den Naukluftpark zur Hoodia Desert Lodge
Nach einem guten Frühstück und Tanken in Swakopmund starten wir um 9:20 Richtung Süden. Wir fahren über den Kuiseb-Pass und den Gaub-Pass und überwinden den südlichen Wendekreis um 12:24.
Um 13:30 kommen wir in Solitaire an. Eigentlich ist das kein Ort, sondern nur eine Station zum Tanken mit einem kleinen Shop, einem Restaurant und eine Bäckerei, die angeblich den besten Apfelkuchen Namibias anbietet. Wir testen das natürlich und sind etwas enttäuscht. Der Apfelkuchen ist nach unserem Geschmack viel zu dunkel gebacken, aber er schmeckt gut. Auch gibt es eine Menge Oldtimer, die hier über das gesamte Gelände verteilt abgestellt sind.
Wir tanken unser Auto wieder voll und fahren um 14 Uhr weiter. Es geht durch die unglaubliche Landschaft des Naukluft-Parks an den Naukluftbergen vorbei. Um 15:30 erreichen wir unsere nächste Unterkunft, die Hoodia Desert Lodge und checken gleich ein. Da es nur 12 Chalets gibt und wir die Nr. 12 haben, sind wir in dem letzten Häuschen untergebracht, also ziemlich weit vom Haupthaus entfernt. Das Chalet ist sehr schön mit Innen- und Außendusche. Aber es ist sehr windig und kalt. Wir fahren also mit dem Auto zum Pool und zum Dinner. Gefahrene KM: 460
Am nächsten Tag wollen wir ins Sossusvlei. Da wir nicht selbst durch den Tiefsand fahren wollen, buchen wir den Ausflug in der Lodge. Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Pool. Abendessen ist mal wieder spitzenmäßig.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201421. Mai 2017 · #57
Montag, 3.10.2016 – Tagesausflug ins Sossusvlei und Sesriem Canyon
Wir müssen schon um 6 Uhr aufstehen um rechtzeitig am Gate zu sein. Treffen um 6:30 mit dem Guide und einem englischen Paar, das mit uns fährt. Das Gate öffnet erst zum Sonnenaufgang und es entsteht regelmäßig eine große Autoschlange. Die Fahrt bis zum Gate dauert ca. ½ Stunde und beträgt ca. 20 km. Wir sind bei den Ersten, die hineinfahren dürfen. Der Guide hält nach kurzer Strecke an der Straßenseite an und geht mit uns ein wenig in den Busch. Er zeigt uns Spuren von Tieren, erklärt sie und buddelt kleine Tiere aus.
Vom Parkeingang des Namib-Naukluft-Nationalpark bei Sesriem führt zunächst eine etwa 65 Kilometer lange, von Dünen gesäumte Asphaltstraße in Richtung Sossusvlei. Die letzten fünf Kilometer können nur zu Fuß oder mit Allradfahrzeugen zurückgelegt werden. Da wir mit dem Guide und einem 4x4 Wagen unterwegs sind, können wir durchfahren. Es ist heute sehr windig und sandig.
Abgestorbene Akazien stehen dekorativ am Straßenrand
Die Dünen entstanden vor etwa 5 Millionen Jahren. Die Lehmsenke des Sossusvlei ist fast immer trocken. Sehr selten – im Schnitt alle 10 Jahre nach heftigen Regenfällen – füllt sie sich mit Wasser, das durch das Tsauchab Rivier in das Vlei gelangt. Einige abgestorbene Akazien stehen schon 500 Jahre dort. Es bieten sich tolle Fotomotive.
Bernd und der Engländer beschließen, die Düne „Big Daddy“ zu besteigen.
Nach ausführlichem Fotografieren und Ankunft der Männer über den Dünenhang fahren wir mit dem Guide zurück. Wir sehen viele Fahrzeuge im Sand stecken, die sich festgefahren haben. Da haben einige wohl ihr Fahrkönnen im Tiefsand überschätzt. Zur Tour gehört auch ein Lunch und so fährt unser Guide zu einem schattigen Platz unter einem Kameldornbaum. Der Guide packt Tische, Stühle und ein Waschbecken aus. Der Tisch wird afrikanisch gedeckt. Es gibt Linsensalat, Krautsalat, Hähnchenschenkel, Fischburger, Hackbällchen, Brot, Butter, diverse Saucen und Nutella! Dazu Wein und Wasser. Es schmeckt herrlich und zudem steht unter dem nächsten Kameldornbaum ein Oryx im Schatten und schaut uns zu.
Gegen 15 Uhr fahren wir zurück und klettern noch durch den Sesriem-Canyon, der sich in unmittelbarer Nähe des Gates befindet. Der Eingang sieht sehr unspektakulär aus, ein schmaler Pfad führt 50 Meter hinunter bis auf den Boden des ausgetrockneten Tsauchabs. Unten bieten sich aber tolle Aussichten. Der Canyon ist ca. 1 Kilometer lang und wurde vom Fluss Tsauchab vor ca. 3 Mio. Jahren in das 15 Mio. Jahre alte Gestein gegraben. Hier unten ist es angenehm kühl im Vergleich zu dem über 35 Grad heißen Sossusvlei.
Danach fahren wir zur Lodge und wir ruhen den restlichen Nachmittag am Pool. Am Abend dann wieder leckeres Dinner.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201423. Mai 2017 · #58
Dienstag, 4.10.2016 – D 707 - Tirasberge zur Koiimasis Ranch
Morgens wollen wir unsere Rechnung bezahlen. Leider funktioniert die Kartenzahlung nicht. Internet funktioniert auch nicht. Kommentar der Angestellten: That´s desert life“. Nach 20 Minuten geben wir auf und hinterlassen unsere Kartendaten. Sie werden die Rechnung dann später einziehen. Um 8:45 starten wir Richtung D707 und Koiimasis Ranch. Wir fahren Gravelpad vorbei an Rinder- und Oryxfarmen. Tolle Landschaften, wie von einem anderen Planeten, tun sich hinter jeder Biegung und jedem Hügel auf. Da wir auf Koiimasis ein kleines Häuschen in den Bergen und Selbstverpflegung gebucht haben, müssen wir noch einkaufen. Das tun wir in Betta. Wir kaufen Wasser, gefrorene Oryxsteaks, Nudeln, Tomatensauce, Wein und Gebäck. Wir tanken und fahren über die C27 in die D707. An der Kreuzung befindet sich ein sehr schönes Privathaus mit gepflegtem grünem Garten. Hier laufen auch Hühner mit einem Hahn auf der Straße. Damit hätten wir nie gerechnet! Die D707 lässt sich besser fahren als gedacht. Ca. 40 km Gravelpad mit Steinen. Dann die letzten 15 km bis zur Rancheinfahrt Sandpiste. Danach noch 25 km Sandpiste bis zur Ranch. Wir müssen ständig Gatter öffnen und wieder schließen. Wir kaufen bei der Besitzerin noch 8 Eier, etwas Öl, Zwiebeln und Feuerholz. Abends wird gegrillt, dazu gibt es Nudeln mit Tomatensauce. Gefahrene KM: 309
Das Schwalbennest besteht aus 2 Häuschen. Eines zum Wohnen mit offener Küche und eines ist ein Badehaus mit WC.
Alles sehr geräumig. Uns gefällt das alles sehr gut. Nach den vielen Lodges tut uns die Abgeschiedenheit sehr gut. Auf der Farm leben Rinder und Pferde. Es gibt auch viele Hühnerrassen, die in Volieren gehalten werden und eine Herde Strauße. Von vielen Rindern mussten die Besitzer sich schon trennen, da es seit über 5 Jahren nicht geregnet hat und die Rinder immer weniger Nahrung finden. Die Pferde werden wohl mit Extrafutter versorgt, da man Pferdetouren buchen kann und sie daher eine Geldeinnahmequelle sind. An der Rezeption gibt es noch ein Gehege für Rehabilitation von Tieren. Zurzeit leben hier 4 junge Löffelhunde. Sie wurden angefahren, hier abgegeben und nun aufgepäppelt.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201424. Mai 2017 · #59
Mittwoch, 5.10.2016 – Tagesaktivitäten auf Koiimasis
Nach unserem Frühstück beschließen wir zur Rezeption zu fahren und eine Wanderung über die Ranch einzuplanen. Es gibt mehrere Wanderwege, wir beschließen den 10 Km-Weg zu gehen. Die Wege sind mit Steinen auf denen lachende Smilies angebracht sind, gekennzeichnet. Wir sind 3 Stunden unterwegs und kommen an der Cowboy- Station vorbei. Hier arbeiten 2 junge Frauen aus Kroatien, die die Pferde trainieren.
Abends das restliche Fleisch grillen und die Nudeln aufessen und der Tag ist vollbracht.
GiraffenfanThemenstarter65 Beiträge · seit 201424. Mai 2017 · #60
Donnerstag, 6.10.2016 – Lüderitz
Nach unserem Frühstück mit Omelette aus den restlichen Eiern und Zwiebeln, Keksen und einer großen Kanne Tee, räumen wir das Chalet auf, packen unsere Sachen und starten früh um 8:15. Es geht nach Lüderitz und da wollen wir früh da sein. Wir fahren nach der Ranchausfahrt wieder die D707 Richtung Aus. Die Landschaft ist herrlich. Nicht umsonst heißt es: die D707 ist die schönste Straße Namibias. Bei diesen Aussichten fallen einem die vielen Kilometer richtig leicht.
In Aus tanken wir wieder und biegen auf die B4 ein, eine Teerstraße. Diese Straße geht bis Lüderitz und ist eine Sackgasse. Wir müssen also den nächsten Tag die gleiche Straße wieder zurück. In Lüderitz suchen wir gleich unsere Unterkunft auf Shark Island: Kairos Cottage. Gefahrene KM: 238
Wir haben ein Zimmer mit Blick aufs Meer. Das Zimmer ist recht hübsch und sauber, das Bad jedoch etwas in die Jahre gekommen. Es ist sonnig, aber wahnsinnig windig, richtig unangenehm. Wie uns der Sohn des Hauses erklärt, ist es das ganze Jahr so windig. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt und besuchen die Waterfront und ein Café. Danach wollen wir die alten kolonialen Bauten besichtigen. Da gibt es hier viele zu bewundern. Ganze Straßenzüge bestehen noch und sind liebevoll renoviert.
Wir besuchen das berühmte Goerke-Haus. Zwischen Oktober 1909 und September 1910 wurde es als Wohnhaus des Leutnants Hans Goerke erbaut. Goerke, der 1904 mit der deutschen Schutztruppe in Swakopmund eintraf, wurde nach seiner Dienstzeit Ende 1909 Leiter der Diamantengesellschaft in Lüderitz. 1912 kehrte er nach Deutschland zurück, da seine Frau sich in Lüderitz nicht wohlfühlte.
Das Goercke-Haus steht auf einer Anhöhe und bietet einen tollen Blick über Lüderitz.
Die Felsenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und steht, wie sollte es anders sein, auf einem Felsen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 19. November 1911 und die Einweihung der Kirche am 4. August 1912. Das Altarfenster war eine Spende von Kaiser Wilhelm II.
Wir gehen auch noch zur Bismarckstraße, eine Einkaufsstraße und ziehen Geld am ATM. Zum Abendessen gehen wir in Ritzi`s Seafood an der Waterfront. Wir essen natürlich Fisch mit einem griechischen Salat. Das Essen ist sehr gut. Uns ist es aber etwas zu laut, da sich 2 Busreisegruppen im Raum befinden. Man kann aber auch wunderbar im Freien sitzen. Uns ist es aber zu windig.