Reisebericht

Traumreise durch Namibia

von Giraffenfan · begonnen 07. Mai 2017 · 28 Teile

Teil 2121. Mai 2017
Sonntag, 2.10.2016 – Fahrt durch den Naukluftpark zur Hoodia Desert Lodge

Nach einem guten Frühstück und Tanken in Swakopmund starten wir um 9:20 Richtung Süden.
Wir fahren über den Kuiseb-Pass und den Gaub-Pass und überwinden den südlichen Wendekreis um 12:24.

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Um 13:30 kommen wir in Solitaire an. Eigentlich ist das kein Ort, sondern nur eine Station zum Tanken mit einem kleinen Shop, einem Restaurant und eine Bäckerei, die angeblich den besten Apfelkuchen Namibias anbietet. Wir testen das natürlich und sind etwas enttäuscht. Der Apfelkuchen ist nach unserem Geschmack viel zu dunkel gebacken, aber er schmeckt gut. Auch gibt es eine Menge Oldtimer, die hier über das gesamte Gelände verteilt abgestellt sind.

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Wir tanken unser Auto wieder voll und fahren um 14 Uhr weiter. Es geht durch die unglaubliche Landschaft des Naukluft-Parks an den Naukluftbergen vorbei. Um 15:30 erreichen wir unsere nächste Unterkunft, die Hoodia Desert Lodge und checken gleich ein. Da es nur 12 Chalets gibt und wir die Nr. 12 haben, sind wir in dem letzten Häuschen untergebracht, also ziemlich weit vom Haupthaus entfernt. Das Chalet ist sehr schön mit Innen- und Außendusche. Aber es ist sehr windig und kalt. Wir fahren also mit dem Auto zum Pool und zum Dinner.
Gefahrene KM: 460

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Am nächsten Tag wollen wir ins Sossusvlei. Da wir nicht selbst durch den Tiefsand fahren wollen, buchen wir den Ausflug in der Lodge. Den restlichen Nachmittag verbringen wir am Pool. Abendessen ist mal wieder spitzenmäßig.
Teil 2221. Mai 2017
Montag, 3.10.2016 – Tagesausflug ins Sossusvlei und Sesriem Canyon

Wir müssen schon um 6 Uhr aufstehen um rechtzeitig am Gate zu sein. Treffen um 6:30 mit dem Guide und einem englischen Paar, das mit uns fährt. Das Gate öffnet erst zum Sonnenaufgang und es entsteht regelmäßig eine große Autoschlange. Die Fahrt bis zum Gate dauert ca. ½ Stunde und beträgt ca. 20 km. Wir sind bei den Ersten, die hineinfahren dürfen. Der Guide hält nach kurzer Strecke an der Straßenseite an und geht mit uns ein wenig in den Busch. Er zeigt uns Spuren von Tieren, erklärt sie und buddelt kleine Tiere aus.

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Vom Parkeingang des Namib-Naukluft-Nationalpark bei Sesriem führt zunächst eine etwa 65 Kilometer lange, von Dünen gesäumte Asphaltstraße in Richtung Sossusvlei. Die letzten fünf Kilometer können nur zu Fuß oder mit Allradfahrzeugen zurückgelegt werden. Da wir mit dem Guide und einem 4x4 Wagen unterwegs sind, können wir durchfahren. Es ist heute sehr windig und sandig.

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Abgestorbene Akazien stehen dekorativ am Straßenrand
Die Dünen entstanden vor etwa 5 Millionen Jahren. Die Lehmsenke des Sossusvlei ist fast immer trocken. Sehr selten – im Schnitt alle 10 Jahre nach heftigen Regenfällen – füllt sie sich mit Wasser, das durch das Tsauchab Rivier in das Vlei gelangt. Einige abgestorbene Akazien stehen schon 500 Jahre dort. Es bieten sich tolle Fotomotive.

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Bernd und der Engländer beschließen, die Düne „Big Daddy“ zu besteigen.
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Nach ausführlichem Fotografieren und Ankunft der Männer über den Dünenhang fahren wir mit dem Guide zurück. Wir sehen viele Fahrzeuge im Sand stecken, die sich festgefahren haben. Da haben einige wohl ihr Fahrkönnen im Tiefsand überschätzt. Zur Tour gehört auch ein Lunch und so fährt unser Guide zu einem schattigen Platz unter einem Kameldornbaum. Der Guide packt Tische, Stühle und ein Waschbecken aus. Der Tisch wird afrikanisch gedeckt. Es gibt Linsensalat, Krautsalat, Hähnchenschenkel, Fischburger, Hackbällchen, Brot, Butter, diverse Saucen und Nutella! Dazu Wein und Wasser. Es schmeckt herrlich und zudem steht unter dem nächsten Kameldornbaum ein Oryx im Schatten und schaut uns zu.

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Gegen 15 Uhr fahren wir zurück und klettern noch durch den Sesriem-Canyon, der sich in unmittelbarer Nähe des Gates befindet. Der Eingang sieht sehr unspektakulär aus, ein schmaler Pfad führt 50 Meter hinunter bis auf den Boden des ausgetrockneten Tsauchabs. Unten bieten sich aber tolle Aussichten. Der Canyon ist ca. 1 Kilometer lang und wurde vom Fluss Tsauchab vor ca. 3 Mio. Jahren in das 15 Mio. Jahre alte Gestein gegraben. Hier unten ist es angenehm kühl im Vergleich zu dem über 35 Grad heißen Sossusvlei.

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Danach fahren wir zur Lodge und wir ruhen den restlichen Nachmittag am Pool. Am Abend dann wieder leckeres Dinner.
Teil 2323. Mai 2017
Dienstag, 4.10.2016 – D 707 - Tirasberge zur Koiimasis Ranch

Morgens wollen wir unsere Rechnung bezahlen. Leider funktioniert die Kartenzahlung nicht. Internet funktioniert auch nicht. Kommentar der Angestellten: That´s desert life“. Nach 20 Minuten geben wir auf und hinterlassen unsere Kartendaten. Sie werden die Rechnung dann später einziehen. Um 8:45 starten wir Richtung D707 und Koiimasis Ranch. Wir fahren Gravelpad vorbei an Rinder- und Oryxfarmen. Tolle Landschaften, wie von einem anderen Planeten, tun sich hinter jeder Biegung und jedem Hügel auf. Da wir auf Koiimasis ein kleines Häuschen in den Bergen und Selbstverpflegung gebucht haben, müssen wir noch einkaufen. Das tun wir in Betta. Wir kaufen Wasser, gefrorene Oryxsteaks, Nudeln, Tomatensauce, Wein und Gebäck. Wir tanken und fahren über die C27 in die D707. An der Kreuzung befindet sich ein sehr schönes Privathaus mit gepflegtem grünem Garten. Hier laufen auch Hühner mit einem Hahn auf der Straße. Damit hätten wir nie gerechnet! Die D707 lässt sich besser fahren als gedacht. Ca. 40 km Gravelpad mit Steinen. Dann die letzten 15 km bis zur Rancheinfahrt Sandpiste. Danach noch 25 km Sandpiste bis zur Ranch. Wir müssen ständig Gatter öffnen und wieder schließen. Wir kaufen bei der Besitzerin noch 8 Eier, etwas Öl, Zwiebeln und Feuerholz. Abends wird gegrillt, dazu gibt es Nudeln mit Tomatensauce.
Gefahrene KM: 309

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Das Schwalbennest besteht aus 2 Häuschen. Eines zum Wohnen mit offener Küche und eines ist ein Badehaus mit WC.

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Alles sehr geräumig. Uns gefällt das alles sehr gut. Nach den vielen Lodges tut uns die Abgeschiedenheit sehr gut. Auf der Farm leben Rinder und Pferde. Es gibt auch viele Hühnerrassen, die in Volieren gehalten werden und eine Herde Strauße. Von vielen Rindern mussten die Besitzer sich schon trennen, da es seit über 5 Jahren nicht geregnet hat und die Rinder immer weniger Nahrung finden. Die Pferde werden wohl mit Extrafutter versorgt, da man Pferdetouren buchen kann und sie daher eine Geldeinnahmequelle sind. An der Rezeption gibt es noch ein Gehege für Rehabilitation von Tieren. Zurzeit leben hier 4 junge Löffelhunde. Sie wurden angefahren, hier abgegeben und nun aufgepäppelt.

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Teil 2424. Mai 2017
Mittwoch, 5.10.2016 – Tagesaktivitäten auf Koiimasis

Nach unserem Frühstück beschließen wir zur Rezeption zu fahren und eine Wanderung über die Ranch einzuplanen. Es gibt mehrere Wanderwege, wir beschließen den 10 Km-Weg zu gehen. Die Wege sind mit Steinen auf denen lachende Smilies angebracht sind, gekennzeichnet. Wir sind 3 Stunden unterwegs und kommen an der Cowboy- Station vorbei. Hier arbeiten 2 junge Frauen aus Kroatien, die die Pferde trainieren.

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Abends das restliche Fleisch grillen und die Nudeln aufessen und der Tag ist vollbracht.
Teil 2524. Mai 2017
Donnerstag, 6.10.2016 – Lüderitz

Nach unserem Frühstück mit Omelette aus den restlichen Eiern und Zwiebeln, Keksen und einer großen Kanne Tee, räumen wir das Chalet auf, packen unsere Sachen und starten früh um 8:15. Es geht nach Lüderitz und da wollen wir früh da sein. Wir fahren nach der Ranchausfahrt wieder die D707 Richtung Aus. Die Landschaft ist herrlich. Nicht umsonst heißt es: die D707 ist die schönste Straße Namibias. Bei diesen Aussichten fallen einem die vielen Kilometer richtig leicht.

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In Aus tanken wir wieder und biegen auf die B4 ein, eine Teerstraße. Diese Straße geht bis Lüderitz und ist eine Sackgasse. Wir müssen also den nächsten Tag die gleiche Straße wieder zurück. In Lüderitz suchen wir gleich unsere Unterkunft auf Shark Island: Kairos Cottage.
Gefahrene KM: 238

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Wir haben ein Zimmer mit Blick aufs Meer. Das Zimmer ist recht hübsch und sauber, das Bad jedoch etwas in die Jahre gekommen. Es ist sonnig, aber wahnsinnig windig, richtig unangenehm. Wie uns der Sohn des Hauses erklärt, ist es das ganze Jahr so windig. Wir machen eine kleine Stadtrundfahrt und besuchen die Waterfront und ein Café. Danach wollen wir die alten kolonialen Bauten besichtigen. Da gibt es hier viele zu bewundern. Ganze Straßenzüge bestehen noch und sind liebevoll renoviert.

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Wir besuchen das berühmte Goerke-Haus. Zwischen Oktober 1909 und September 1910 wurde es als Wohnhaus des Leutnants Hans Goerke erbaut. Goerke, der 1904 mit der deutschen Schutztruppe in Swakopmund eintraf, wurde nach seiner Dienstzeit Ende 1909 Leiter der Diamantengesellschaft in Lüderitz. 1912 kehrte er nach Deutschland zurück, da seine Frau sich in Lüderitz nicht wohlfühlte.

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Das Goercke-Haus steht auf einer Anhöhe und bietet einen tollen Blick über Lüderitz.

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Die Felsenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und steht, wie sollte es anders sein, auf einem Felsen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 19. November 1911 und die Einweihung der Kirche am 4. August 1912. Das Altarfenster war eine Spende von Kaiser Wilhelm II.

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Wir gehen auch noch zur Bismarckstraße, eine Einkaufsstraße und ziehen Geld am ATM. Zum Abendessen gehen wir in Ritzi`s Seafood an der Waterfront. Wir essen natürlich Fisch mit einem griechischen Salat. Das Essen ist sehr gut. Uns ist es aber etwas zu laut, da sich 2 Busreisegruppen im Raum befinden. Man kann aber auch wunderbar im Freien sitzen. Uns ist es aber zu windig.

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Teil 2627. Mai 2017
Freitag, 7.10.2016 – Kolmanskuppe – Garup - Klein Aus Vista

Frühstück ist gut und die Familie singt dabei ein Ständchen. Das machen sie wohl täglich, denn dazu wurde extra eine Ecke eingerichtet und man kann an der Rezeption eine CD mit Liedern kaufen. Um 8:30 starten wir und schauen uns noch die Campsite Shark Bay an. Zurzeit ist nur ein Motorradfahrer mit einem Iglozelt da. Wir tanken erneut und machen uns auf den Weg zur Geisterstadt. Dort ist es auch richtig windig, dazu noch Sand, der einem um die Ohren wirbelt. Wir gehen gleich in das Gebäude, in dem die Führung beginnt. Diese dauert 45 Minuten.

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Trotz der lebensfeindlichen Umgebung lebten hier bis zu 400 Menschen und es entstanden hochherrschaftliche Steinhäuser nach deutschem Vorbild. Neben Unterkünften für die Arbeiter (getrennt nach Verheirateten und Junggesellen) gab es Verwaltungs- und Dienstgebäude. Zur Infrastruktur gehörten ein Elektrizitätswerk, ein Krankenhaus (mit der ersten Röntgenstation Afrikas bzw. auf der ganzen Südhalbkugel), eine Eisfabrik zur Herstellung von Blockeis für die Eisschränke der Bewohner, einen Tante-Emma-Laden, eine Metzgerei, ein Ballsaal genanntes Gebäude mit Theater, Turnhalle und Großküche, eine Kegelbahn und eine Schule. Sogar ein Salzwasser-Schwimmbad und eine Schmalspurbahn für den Transport von Waren und Personen innerhalb des Ortes waren hier zu finden. Das Wasser dafür und alles, was sonst noch zum täglichen Leben nötig war, musste aus dem rund 1000 km entfernten Kapstadt herantransportiert werden. Das Baumaterial für die Häuser, deren Einrichtungen, die Maschinen und alles, was man damals in Europa unter Luxus verstand, kam aus Deutschland und wurde meist in Lüderitz angelandet.

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Danach fahren wir weiter Richtung Aus. Wir wollen aber noch die wilden Pferde bei Garup besuchen.
Es sind leider schon andere Besucher da, die viel Lärm machen. Die Pferde lassen sich aber nicht stören und einige sind zutraulich und lassen sich von mir streicheln. Es sind auch einige Oryxe am Wasserloch.

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Über die Herkunft der wilden Pferde wurde jahrzehntelang gerätselt. Einige verwiesen auf Pferde der deutschen Schutztruppe in der damaligen Deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, die während des Ersten Weltkrieges um 1915 beim Rückzug vor den südafrikanischen Streitkräften verloren gingen; andere hielten sie für Nachkommen freigelassener Tiere aus der Pferdezucht Duwisib des ehemaligen Schutztruppenoffiziers Hansheinrich von Wolf (etwa 250 km nordöstlich). Eine andere zum Teil noch immer vertretene Ansicht über ihre Herkunft ist, dass diese Warmblüter, wahrscheinlich Trakehner, gegen Anfang des 20. Jahrhunderts von einem deutschen Baron ins heutige Namibia gebracht wurden und aufgrund der Kriegsereignisse in die Wüste entliefen, wo sie zu einer Wasserstelle wanderten und in den 1980er Jahren wiedergefunden wurden. Da es die letzten Jahre kaum noch regnete, hat die Anzahl stark abgenommen. In manchen Jahren soll kein einziges Fohlen überlebt haben.

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Um 15 Uhr kommen wir an unserer vorletzten Unterkunft an: Klein Aus Vista. Wir bekommen im Eagle´s Nest das „Desert Vista“. Das Chalet liegt 8 km von der Lodge entfernt in den Bergen. Es ist sehr hübsch und liebevoll eingerichtet. Der Tisch ist bereits gedeckt.

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Den Nachmittag verbringen wir am Pool an der Lodge. Wir beschließen das angebotene Grillpaket zum Preis von 250 NAD (ca. 16 €) zu kaufen. Um 17 Uhr fahren wir zum Nest. Beim Auspacken sind wir echt überrascht: Es gibt 2 Sandwiches, 4 große Oryx-Steaks, 2 Braiiwürstchen, ein großes Glas griechischer Salat mit Sauce, 2 große bereits vorgekochte Kartoffeln in Alufolie und 2 Stück Käsekuchen. Alles sehr lecker! Im Chalet und am Außengrill gibt es Feuerholz und wir beginnen sogleich es anzuzünden. Nach 1 Stunde legen wir das Fleisch und die Wurst auf. Auf die Sandwiches verzichten wir. Das Fleisch schmeckt hervorragend. Ebenso Salat und Kartoffeln. Wir beschließen, die Sandwiches und die gegrillten Würstchen als Proviant für den nächsten Tag einzupacken, denn wir haben eine weite Fahrt vor uns. Den Kuchen lassen wir zurück.
Gefahrene KM: 91
Teil 2710. Juni 2017
So, jetzt geht es endlich weiter. Ich war einige Tage verreist.

Samstag, 8.10.16 - Kalahari Anib Lodge

Um 6:30 stehen wir auf und fahren mit dem gepackten Auto zum Frühstück. Das ist sehr umfangreich und lecker. Abfahrt um 8:15. Um 10 Uhr machen wir einen Tankstop in Helmeringhausen und stellen fest, dass der rechte Hinterreifen massiv Luft verliert. Nun ist Reifenwechsel angesagt.

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Nach einer dreiviertel Stunde geht’s weiter und um 14:45 erreichen wir unsere letzte Unterkunft, die Kalahari Anib Lodge.
Gefahrene KM: 396

Die Anlage ist sehr schön, die Chalets rund um den Swimmingpool gebaut. Einige sind auch so gelegen, dass man von der Terrasse zum Wasserloch und in die Kalahari blickt.

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Es leben viele Erdhörnchen-Familien in der Nähe der Lodge in der Kalahari. Das Abendessen ist in Buffetform und bietet eine sehr reichhaltige Auswahl mit Kudusteak, Lamm, viele Salate, Nudeln, Kartoffeln und diverse namibische Gerichte. Alles sehr gut.

Sonntag, 9.10.2016 – Tagesaktivitäten auf der Kalahari Anib Lodge


Heute, an unserem letzten Tag, ist Ausruhen angesagt, denn morgen geht es Richtung Windhoek.
Wir wanden ein wenig in die Kalahari am Wasserloch vorbei zur Campsite. Es gibt 3 Plätze. Die weit auseinander gelegen sind. Sie sind sehr schön, mit Dusche, Toilette und eigenem Grillplatz für jeden Camper.

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Teil 2810. Juni 2017
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Montag 10.10.2016 – Windhoek

Wir brechen nach dem Frühstück um 9:15 Uhr Richtung Windhoek auf. Um 10:20 tanken wir in Kalkrand. Die B1 ist eine langweilige Teerstraße. Wir fahren durch Rehoboth, ein schönes wohlhabendes Städtchen. In der Nähe sehen wir einen neuen Golfplatz mit modernem Hotel und sehr gepflegtem grünen Rasen. Das finde ich wegen der Trockenheit Namibias als Frevel. Erst 50 km vor Windhoek wird es interessant. Wir fahren bis ca. 1930m ü.M. ins Khomas Hochland und kommen um 12:30 in Windhoek an. Windhoek liegt ca. 1700m ü.M. Wir parken gegenüber dem Craft-Center. Dort kaufen wir noch einige Geschenke. Danach laufen wir noch durch die Einkaufsstraße, die Independence Avenue. Sie ist auch die Hauptverkehrsader. Alles ist sehr modern und es gibt eine Mall. Danach sehen wir uns noch die obligatorischen Sehenswürdigkeiten an:

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Christuskirche
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Schwerinsburg
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Alte Feste
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Unabhängikeits-Gedenkmuseum
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Blick vom Unabhängigkeits-Gedenkmuseum auf Windhoek
Um 16 Uhr geben wir unseren Wagen wieder bei der ASCO-Autovermietung ab. Alles ist ok, der defekte Reifen wird nicht beanstandet. Wir tanken erneut den Wagen voll und zahlen den Rest.
Km-Stand: 107.638.
Wir sind demnach in Namibia 4.259 km gefahren.

Nach Abwicklung der Formalitäten fährt uns ein Mitarbeiter um 16:25 mit einem anderen Paar, das 2 Unfälle mit dem gemieteten Wagen hatte, zum Flughafen. Für die 45 km benötigen wir ca. 30 Minuten. Dort checken wir um 17:30 ein. Abflug nach Frankfurt: 21:35. Der Nachtflug ist entspannt und wir landen am Dienstag, 11.10.16 um 7:55 in Frankfurt.
Wehmütig denken wir: Was war das schön, wir müssen unbedingt wiederkommen!
😄

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