Namibia-Neulinge ab Mitte Juli im 4x4 unterwegs

26 Antworten · 3'113 Aufrufe · gestartet 22. März 2017 von Delfine1
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Themenstarter30 Beiträge · seit 201722. März 2017 · #1
Hallo zusammen,

nachdem ich hier nun schon seit einiger Zeit die Reiseberichte lese, möchte ich uns und unsere Route kurz vorstellen:

Mein Mann und ich starten mit unserer 9jährigen Tochter Mitte Juli in Windhoek unsere 25 tägige Namibia-Reise.

Flug mit Air Namibia
Windhoek in der Villa Violet 1Ü
Fahrt Richtung Mariental zu Bagatelle Kalahari Ranch 2 Ü
Fahrt Richtung Sesriem ins Desert Camp 2Ü
Fahrt nach Solitaire in die Rostock Ritz Desert Lodge 1Ü
Fahrt nach Swakopmund in die Beach Lodge 3 Ü
Fahrt ins Damaraland Camp Kipwe 1 Ü
Fahrt ins Ugab Valley Vingerklip Lodge 1Ü
Fahrt nach Etosha Okaukuejo 1Ü
Fahrt ins Mushara Bush Camp 2 Ü
Fahrt nach Rundu Hakusembe River Lodge 1Ü
Fahrt Richtung Divundu Riverdance Lodge 2Ü
Fahrt Richtig Kongola Camp Kwando 1Ü
Fahrt nach Kasane Kubu Lodge 2Ü
Fahrt nach Vic Falls Ilala Lodge 2 Ü
Heimflug

Fahrzeug ist wohl ein Ford Ranger Double Cab.

In der Vergangenheit waren wir schon mal in Südafrika unterwegs, in Namibia noch nie. Außerdem sind wir auch komplette 4x4 Neulinge. Ich habe gelesen, dass 4x4 Fahrzeuge gerade in den Nationalparks im Caprivi hilfreich und oft auch erforderlich sind. Ich habe auch gelesen, dass man für die Fahrten im Sand Luft ablassen muss, um den Reifendruck zu reduzieren. Und jetzt meine Frage (bitte nicht lachen...): Wo können wir denn danach wieder Luft in die Reifen bekommen (ich gehe jetzt nicht davon aus, dass die Mietwägen einen Kompressor an Bord haben und denke, auch Tankstellen wird es dort nicht an jeder Ecke geben). Und woher weiß ich, wieviel Luft ich ablassen muss?

Oder lässt man als Neuling besser ganz die Finger davon und bucht einen Gamedrive in der Lodge? Nur wozu habe ich dann das 4x4 Fahrzeug?

Sorry, war jetzt lang... vielen Dank fürs Lesen u evtl. Antworten.

Auch über Tipps bezgl. besonders schöner lohnenswerter Straßen etc. würden wir uns freuen.

Viele Grüße

Delfine
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zuletzt bearbeitet 22. März 2017
94 Beiträge · seit 201622. März 2017 · #2
Doch, Kompressor und Luftdruckmesser sollten im Fahrzeug vorhanden sein. Von der Funktionstüchtigkeit am besten bei Fahrzeugübernahme überzeugen, unser Kompressor war ziemlicher Schrott.

Bei Tiefsand ist die häufigste Empfehlung, bis 50% Druck abzulassen. Auch dazu werdet ihr vom Vermieter sicher eine Information bekommen.

Üben würde ich das nicht unbedingt in entlegenen Gegenden. Sesriem bietet sich an, da haben wir und auch gleich mal schön im Sand festgefahren 😗 Aber da gibt's wenigstens genug Leute, die einem wieder raus helfen. Auf jeden Fall solltet ihr nicht die Kupplung schrotten, wird sonst teuer 🙁
Trophäenloser Weltenbummler
zuletzt bearbeitet 22. März 2017
Themenstarter30 Beiträge · seit 201722. März 2017 · #3
Hallo,

vielen Dank für die schnelle und nette Antwort. 🙂
Ist ja schon mal beruhigend, dass Kompressor und Luftdruckmesser an Bord sind. Auch Sandbleche und Schaufel?

Damit verbunden noch die etwas naive Frage: wie kann es denn passieren, dass wir die Kupplung schrotten? 😊 Sorry, wir sind wirklich Neulinge.... habe zwar schon einiges im Netz gelesen über das 4x4 Fahren, haben es aber noch nie gemacht. Gibt es in der Regel von den Vermietern eine Einweisung?

Viele Grüße und danke schon mal

Delfine
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199 Beiträge · seit 201522. März 2017 · #4
Hallo Delfine,

ich muss leider pzinken widersprechen, es ist nicht gesagt das ein Kompressor etc. wirklich vorhanden sind. Zumindest wir hatten 2015 einen 4x4 gehabt, der nichts dementsprechendes dabei hatte.
Ob der von dir gemietete einen hat, kann dir der Vermieter sagen. Wenn nicht, kannst Du dir evtl. einen dazu mieten.

Wir hatten eine Einweisung, wie man den/das (??) Allrad einschaltet, fahren mussten wir aber alleine 😉

Wir sind auch in Sesriem durch den Sand gecruised, sogar ohne Luft ablassen 😊 . Hat irgendwie keiner gemacht, den wir beobachtet hatten. Ob das so richtig war... (was kann da eigentlich passieren ??).

LG nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
1'042 Beiträge · seit 201622. März 2017 · #5
Hallo,

@Delfine: Die Kupplung schrottet man mit großer Sicherheit wenn man diese dauernd schleifen lässt, also den Fuß vom Kupplungspedal wenn eingekuppelt ist. Manche versuchen auch wenn die Motorleistung nicht ausreicht mit schleifender Kupplung weiter zu kommen (bevor der Motor abstirbt). Mein Tip: Lieber den Motor aus gehen lassen, in die Getriebuntersetzung und dann wieder probieren ob es so weiter geht (wenn man das Gefühl hat, man fährt sich fest, dann erst einmal wieder ein Stück in der eigenen Spur zurück).
NordlichtGoesAfrika schrieb:
ich muss leider pzinken widersprechen, es ist nicht gesagt das ein Kompressor etc. wirklich vorhanden sind. Zumindest wir hatten 2015 einen 4x4 gehabt, der nichts dementsprechendes dabei hatte.
ich war letztes Jahr auch Namibia Neuling und von Britz einen Hilux der als Bordwerkzeug einen Wagenheber hatte, nicht mehr und nicht weniger.
NordlichtGoesAfrika schrieb:
Wir hatten eine Einweisung, wie man den/das (??) Allrad einschaltet, fahren mussten wir aber alleine 😉
Fahren muss man immer alleine... 😄
NordlichtGoesAfrika schrieb:
Wir sind auch in Sesriem durch den Sand gecruised, sogar ohne Luft ablassen 😊 . Hat irgendwie keiner gemacht, den wir beobachtet hatten. Ob das so richtig war... (was kann da eigentlich passieren ??).
Das wurde im Forum eigentlich schon zu Genüge diskutiert: Warum man den Reifendruck senken sollte bevor man in den Sand fährt...

Gruß Markus
Themenstarter30 Beiträge · seit 201722. März 2017 · #6
Vielen Dank an Euch alle für die Antworten. Vielleicht besorgen wir uns dann vorher noch die DVD zum Offroadfahren von der Pistenkuh.

Ich habe noch ein paar Fragen zu den Temperaturen und der sinnvollen Ausstattung. Nachts wird es ja wohl im Winter empfindlich kalt in Namibia, habe ich gehört. Ich bin eher eine Frostbeule. Wir schlafen zwar in Lodges, aber zum Teil ja auch mit Zeltdach (z.B. Desert Camp, Camp Kwando etc.). Macht es Sinn, separate Schlafsäcke mitzunehmen und so Dinge wie Wärmflasche, Winterjacke, Mütze, Schal?

Und wie warm wird es nachmittags? Kann man die Pools in den Lodges im Juli/August überhaupt nutzen, wenn man hierzulande nicht gerade Fan und Teilnehmer des Winterbadens in der Nordsee ist? 🙂

Mir ist klar, dass das jedes Jahr anders sein kann, aber uns würden die Erfahrungen interessieren, die Ihr so im Juli/August in Namibia gemacht habt.

Super, dass es Euch hier gibt. Danke.

Liebe Grüße

Delfine
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16,9k Beiträge · seit 201223. März 2017 · #8
Hallo Delfin,

so Dinge wie Wärmflasche, Winterjacke, Mütze, Schal?

Ja, das macht Sinn.

Wir haben uns schon im Hochsommer beim Night-Gamedrive (nächtliche Pirschfahrt) den Hintern abgefroren.

Kann man die Pools in den Lodges im Juli/August überhaupt nutzen, wenn man hierzulande nicht gerade Fan und Teilnehmer des Winterbadens in der Nordsee ist?

Eher weniger.

LG
Logi
Themenstarter30 Beiträge · seit 201723. März 2017 · #9
Danke! Meint Ihr, wir brauchen zusätzlich Schlafsäcke in den Lodges?

@ Sasa: Toller Bericht! Die Vorfreude steigt, danke!
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16,9k Beiträge · seit 201223. März 2017 · #10
Delfine1 schrieb:Danke! Meint Ihr, wir brauchen zusätzlich Schlafsäcke in den Lodges?
Nein, denn es gibt überall zusätzliche Decken. Meist liegen die irgendwo in den Schränken bzw. in den Gondwana Unterkünften in den Truhen vor den Betten, ansonsten an der Rezeption anfordern.

LG
Logi
7'267 Beiträge · seit 200623. März 2017 · #11
Delfine1 schrieb:Vielleicht besorgen wir uns dann vorher noch die DVD zum Offroadfahren von der Pistenkuh.
Hallo Delfin,

Die Pistenkuh Offroad DVD kann ich Dir sehr empfehlen. Burkhard Koch zeigt in einer guten Art, was man unter Bedingungen wie Sand oder Matsch machen muss. Gut Verständlich und sein Geld auf jeden Fall wert.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter30 Beiträge · seit 201723. März 2017 · #12
Hallo,

vielen Dank auch an Dich.

Was sagt Ihr zu der Route und zu den Unterkünften?

Wir sind dankbar für Ratschläge, Anregungen und Keitik.

Viele Grüße

Delfine
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522 Beiträge · seit 201723. März 2017 · #13
Hallo Delfine1

Von den Unterkünften her kann ich Dir nur zu Camp Kipwe etwas sagen, da wir letzte Woche im Mowani Mountain Camp waren, das in unmittelbarer Nähe sich befindet und anscheinend dem gleichen Inhaber gehört. Von dort werden geführte Fahrten zu den Wüstenelefanten und nach Twyfelfontain angeboten. Unser Guide (Max) aus Mowani nahm noch Gäste vom Camp Kipwe auf, bevor es losging. Ich fand beide Touren sehr angenehm.

4x4:
Sollte es ein Ford Ranger sein, so ist der vorgeschriebene (Komfort-) Luftdruck lt. Handbuch an allen 4 Rädern 38 PSI. (Das wird beim Hilux ähnlich sein.) An jeder Tankstelle kannst Du das selbst prüfen oder prüfen lassen. Wir haben den Luftdruck im Sousuvlei (4x4 Strecke) nicht abgesenkt und auf der Hinfahrt den 4x4 high (2. Gang und nicht mehr vom Gas) eingelegt und kamen prima durch. Auf der Rückfahrt war es etwas komplizierter, da wieder einige "Spezialisten" liegen blieben, sich quer stellten und die verschiedenen Strecken/Spuren blockierten und ein paar Professionelle waren dabei, diese wieder flott zu bekommen. Im Stand in den 4x4 low geschaltet und die restliche Strecke im 2. Gang gefahren. Der Motor dreht dann zwar ziemlich hoch und ist laut, aber das macht ihm nichts aus, denn er ist dafür gebaut.

Es kommt auch immer darauf an ob der Sand feucht oder trocken ist. Ich rate Dir/Euch natürlich nicht davon ab den Reifendruck abzusenken, wie hier oftmals empfohlen wird, sondern schildere nur unsere Erfahrungen.
zuletzt bearbeitet 23. März 2017
2'391 Beiträge · seit 201623. März 2017 · #14
Delfine1 schrieb:Danke! Meint Ihr, wir brauchen zusätzlich Schlafsäcke in den Lodges?

@ Sasa: Toller Bericht! Die Vorfreude steigt, danke!
Hallo Delfine, dake Dir.
Wir hatten übrigens dünne Fleeceschlafsäche dabei.In der Auas Lodge haben wir die auch benutzt. Leider flusen die Dinger sehr,obwohl ich sie gewaschen hatte und uns war es sehr unangenehm, dass das ganze Bettzeug voller dunkler Fleeceflusen war. Die Decken in den Lodges liegen in den Schränken und riechen des öfteren etwas "abgestanden". Die Schlafsäcke haben wir dann an eine Camperfamilie mit mehreren Kindern/Jugendlichen verschenkt. Die hatten nachst bitterlich gefroren und waren verdammt glücklich über unser Geschenk.

Viel Spaß beim Planen

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'042 Beiträge · seit 201624. März 2017 · #15
Hallo,

so pauschal kann man das aber leider nicht sagen...
Gila.Bend schrieb:
Wir haben den Luftdruck im Sousuvlei (4x4 Strecke) nicht abgesenkt und auf der Hinfahrt den 4x4 high (2. Gang und nicht mehr vom Gas) eingelegt und kamen prima durch.
Genau dasselbe hatte ich letztes Jahr auch gemacht und werde das nie wieder so machen: Zu stressig!
Außerdem war es nicht so dass der Hilux 2,5 da im 2. Gang H4 locker durch gekommen wäre. Ich versuchte die Drehzahl zu halten, aber trotz Vollgas (und damit meine ich nur die Gaspedalstellung) wurden wir immer langsamer bis zu dem Punkt an dem dem Motor "das Drehmoment aus ging" also ich blitzschnell in den ersten Gang schalten musste um nicht komplett zum Stillstand zu kommen. Im ersten Gang ging es dann so naja, immerhin konnte ich die Drehzahl wieder über das Gaspedal regeln und hatte nicht das Problem, dass ich soviel Gas geben konnte wie ich wollte und die Drehzahl trotzdem immer weiter sank.
Gila.Bend schrieb:
Im Stand in den 4x4 low geschaltet und die restliche Strecke im 2. Gang gefahren. Der Motor dreht dann zwar ziemlich hoch und ist laut, aber das macht ihm nichts aus, denn er ist dafür gebaut.
Mit abgesenktem Reifendruck wird sich der Motor weniger anstrengen müssen und dass es dem Motor nichts aus macht, kann man so pauschal auch nicht sagen. Wenn es entsprechend warm ist, dann wird der Motor kaum gekühlt (kaum Fahrtwind) und man riskiert den zu überhitzen... Wenn man ein Automatikgetriebe hat, dann kann auch dieses Temperaturprobleme bekommen und in dem Fall steht man dann definitiv im Stand. Bei kurzen Strecken wie im Sossusvlei ist das noch weniger ein Problem, problematisch wird es nur wenn jemand länger durch den Sand fährt und hier denkt, er könne solche Tipps für den Fall übertragen.
Gila.Bend schrieb:
Es kommt auch immer darauf an ob der Sand feucht oder trocken ist. Ich rate Dir/Euch natürlich nicht davon ab den Reifendruck abzusenken, wie hier oftmals empfohlen wird, sondern schildere nur unsere Erfahrungen.
Bei feuchtem Sand hat man weniger Probleme, im Sossusvlei ist der Sand aber häufig auch sehr trocken. Ich rate dazu den Reifendruck wenigstens etwas abzusenken und vor allem den Reifendruck zu kennen. Mein Vermieter übergab mir das Auto mit 3 bar Druck in den Reifen... zum Ausgleich dafür waren in beiden Ersatzrädern 0,4 bar. 🤪

Gruß Markus
269 Beiträge · seit 201624. März 2017 · #16
Hallo Delfine,

standardmäßig sind wenigstens bei den großen Anbietern wie Europcar weder Kompressor noch Luftdruckmesser oder Sandbleche mit Schaufel im Fahrzeug. Das konnte ich bei Europcar auch nicht dazu buchen. Einen Luftdruckmesser bei dem man auch den Reifendruck reduzieren kann habe ich mir vor der Reise in Deutschland gekauft. Der kostet nur ein paar Euro. Das hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, da die Reifen unseres Ford Ranger bei der Wagenübernahme einen zu hohen Reifendruck hatten und ich vor Abfahrt so den Reifendruck direkt reduzieren konnte.
Für die letzte Strecke vom Parkplatz in Sesriem zum Deadvlei haben wir sicherheitshalber den Shuttle genommen, da wir auch keine 4x4-Spezialisten sind. Es gibt dort immer wieder Deppen die selbst mit einem normalen PKW versuchen die Tiefsandpiste zu befahren und dann alles blockieren. Das Risiko dann aus der Spur heraus zu müssen und dadurch selbst stecken zu bleiben war uns zu groß.
Bezüglich Temperaturen würde ich auf jeden Fall für Gamedrives eine Winterjacke aber auch eine warme Mütze mitnehmen. In den Lodges gab es immer Zusatzdecken. Man konnte aber auch nach Wärmeflaschen fragen. Wir haben daher keine Schlafsäcke oder Ähnliches mit genommen.

viele Grüße und eine erlebnisreiche Tour.
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
522 Beiträge · seit 201724. März 2017 · #17
@Markus615

Ich habe nicht pauschaliert und extra darauf hingewiesen, dass dies nur unsere Erfahrungen waren.
Jeder kann es machen wie er will.

Bei unseren beiden Fahrten, die Strecke im Sand ist ja nur ca. 4 Kilometer lang, beobachtete ich sehr genau die Kühlwassertemperaturanzeige (wir hatten 38 Grad Außentemperatur) und dort veränderte sich nichts und sie blieb gleich, wie auf den gesamten 3.000 Kilometern der Tour. Lediglich der elektrische Ventilator schaltete sich ein.

Dass manche Leute es nicht kapieren, wie in einer solchen Situation zu fahren ist haben wir ja gesehen. Wer sich bei Übernahme des Fahrzeugs nicht über dessen Tauglichkeit informiert und trotz Warnschildern (und unendlichen Hinweisen in diesem Forum und im Netz) mit einem nicht 4x4 Fahrzeug in so ein Gebiet einfährt oder den 4x4 nicht richtig nutzt, dem ist eh nicht zu helfen. Wenn die Leute dann noch versuchen mit Badeschlappen ihr Fahrzeug freizuschaufeln, dann weiß ich Bescheid.

Sorry, das mußte mal gesagt werden, zumal X andere Leute, mit denen wir uns unterhalten haben, Südafrikaner und Deutsche, problemlos die Strecke meisterten.

In Swakopmund trafen wir zwei Paare mit Fortunern, die nicht wussten ob sie 4x4 hatten und wenn ja, wie man diesen nutzt. Wir haben dann nachgeschaut und festgestellt, dass sie nur 2x4 hatten. Enttäuschte Gesichter war das Ergebnis.

Da wir/ich schon dutzende Male Geländefahrzeuge in verschiedenen Gegenden der Erde gemietet haben, gehört es zum Standardprogramm nach Anmietung den Luftdruck aller Reifen und den Wasser- und Ölstand zu kontrollieren.
Themenstarter30 Beiträge · seit 201724. März 2017 · #18
Hallo zusammen,

und vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten.

Wir haben tatsächlich über Europcar gemietet, also kein Zubehör an Bord. Einen Reifendruckmesser werden wir uns mitbringen. Allerdings Sandbleche und Spaten passen nicht so einfach ins Gepäck. Uns geht es nicht nur um Sossusvlei (da kann man ja dann wirklich den Shuttle nehmen) sondern auch um die kleineren Nationalparks im Caprivi. Klar könnten wir auch die Gamedrives in den Lodges buchen, werden wir sicher auch das eine oder andere Mal machen, aber wir möchten auch ein wenig 4x4 Erfahrung sammeln, denn irgendwann in den nächsten Jahren möchten wir auch mal in die Wildnis Australiens.. Außerdem haben wir ja auch dafür extra den Wagen gemietet....

Habe jetzt bei Amazon einen Kompressor von Michelin mit 12 V Anschluß gesehen. Ob der wohl funktioniert? Und ob der Ford Ranger von Europcar wohl eine 12 V Steckdose hat?

https://www.amazon.de/Michelin-92412-Hochleistungskompressor-abnehmbarem-Reifendruckprüfer/dp/B008CM7CYA

Was haltet Ihr von dem Kompressor?

Einen Spaten werden wir ja wohl vor Ort problemlos kaufen können.

Viele Grüße

Delfine
https://www.TickerFactory.com/
zuletzt bearbeitet 24. März 2017
522 Beiträge · seit 201724. März 2017 · #19
Delfine1 schrieb:Hallo zusammen,

und vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten.

Wir haben tatsächlich über Europcar gemietet, also kein Zubehör an Bord. Einen Reifendruckmesser werden wir uns mitbringen. Allerdings Sandbleche und Spaten passen nicht so einfach ins Gepäck. Uns geht es nicht nur um Sossusvlei (da kann man ja dann wirklich den Shuttle nehmen) sondern auch um die kleineren Nationalparks im Caprivi. Klar könnten wir auch die Gamedrives in den Lodges buchen, werden wir sicher auch das eine oder andere Mal machen, aber wir möchten auch ein wenig 4x4 Erfahrung sammeln, denn irgendwann in den nächsten Jahren möchten wir auch mal in die Wildnis Australiens.. Außerdem haben wir ja auch dafür extra den Wagen gemietet....

Habe jetzt bei Amazon einen Komoressor von Michelin mit 12 V Anschluß gesehen. Ob der wohl funktioniert? Und ob der Ford Ranger von Europcar wohl eine 12 V Steckdose hat?

https://www.amazon.de/Michelin-92412-Hochleistungskompressor-abnehmbarem-Reifendruckprüfer/dp/B008CM7CYA

Was haltet Ihr von dem Kompressor?

Einen Spaten werden wir ja wohl vor Ort problemlos kaufen können.

Viele Grüße

Delfine
Der Ranger von Europcar hat in der Fahrerkabine zwei 12V Steckdosen und einen USB Anschluss.
Themenstarter30 Beiträge · seit 201724. März 2017 · #20
@ Sasa:

Der Fleece Schlafsack ist eine sehr gute Idee, werden wir uns zulegen, denn vor muffigen Decken graust es mir auch ein wenig....

Vielleicht nehmen wir lieber eine helle Farbe. Dann sieht das Bettzeug danach nicht ganz so schrecklich aus....

Liebe Grüße

Delfine
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