Häusliche Gewalt in Afrika - ! Domestic Violence

12 Antworten · 7'130 Aufrufe · gestartet 08. März 2017 von lilytrotter
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Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200808. März 2017 · #1
! Häusliche Gewalt in Afrika - Domestic Violence

Ein ernstes Thema.
Das weltweite Problem von Gender-based Violence - GBV - existiert auch in Afrika.
Und auch dort wird darüber gesprochen und man versucht, den Frauen Hilfsangebote zu machen. Nicht so wie hier, aber den Möglichkeiten entsprechend manchmal sehr erfolgreich.

Schon im Sommer 2012 berichtete Butterblume über ihren Besuch im Umoja Village in Kenya. Erfreulicher Weise hat sich das von den Amerikanern mitaufgebaute Projekt gut entwickelt.
https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/249782-reisebericht-karibu-kenya-mzungu-express-on-tour.html?start=12

Frauenhäuser (ich bleibe bei dem Begriff, auch wenn es z.T. kleine Dörfer sind) in Afrika und weltweit sind wichtige Fluchtpunkte um häuslicher Gewalt zu entkommen, wenn frau keine andere Möglichkeit hat sich physisch und psychisch zu helfen (auch häusliche Gewalt gegen Männer ist bekannt, hier aber grad nicht Thema).
Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Von Verprügeln, Peinigen, Vergewaltigung und Verstümmelung ist alles dabei, was in den schlimmsten Albträumen kaum vorstellbar ist. Kommt religiöse Verblendung sowie ethnische Tradition hinzu, besteht ein kompliziertes Geflecht von Täter-/Opfer-Beziehungen und Verhaltensweisen sind schwer veränderbar. Denn es gibt immer eine gesellschaftliche Gruppe, die von bestehenden Verhältnissen Vorteile hat: Die TäterInnen. (TäterInnen deshalb, weil Beschneiderinnen ein echtes Problem bei der Beendung der Beschneidung darstellen!)
Angst und wirtschaftliche Abhängigkeit der Opfer sind häufig entscheidende Hindernisse, dass sie ihre Rolle nicht verlassen. Das ist in Afrika ebenso wie in vielen Teilen der Welt.

Seit vielen Jahren werden weltweit Untersuchungen zu häuslicher Gewalt gemacht.
https://www.mysciencework.com/publication/download/efe25303f00cb5cd54d14cd65acdf8a5/016d825587f2ba81dbae55869ceddf4e

Neben individueller Ersthilfe sind langfristige Perspektiven:
Bildung und gesellschaftliche Veränderungen, die Selbständigkeit und Stärke des einzelnen Individuums fördern und eine starke administrative Seite, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen konsequent unter Strafe stellt.

In chauvinistisch geprägten Gesellschaften ist Gewalt gegen Schwache besonders häufig – ...Herrenvölker problematisieren Gewalt gegen Schwächere nicht. Das ist ideologieimmanent.

Die Älteren unter uns kennen das Thema Gewalt gegen Frauen seit ihrer Jugend, als im Zuge der 68er auch diesbezügliche Themen massiv in die Öffentlichkeit geschwemmt wurden und es kaum einen Ort gab, an dem nicht darüber diskutiert und geschrieben wurde; - vielen der heute Jüngeren, die das Glück haben im aufgeklärten Europa aufgewachsen zu sein, ist das Problem vielleicht nur an der Oberfläche bekannt und in seinem Umfang noch nie bis in die letzten Gehirnwindungen gelangt, auch weil die meisten Menschen keinen Kontakt zu Opfern und ihren geschundenen Seelen haben.
Das ist nichts ungewöhnliches, denn Häusliche Gewalt geschieht im Verborgenen, das ist ja eins der Merkmale von Häuslicher Gewalt. Auch in Afrika.
Und von den betroffenen Personen erfährt man erst in engem Kontakt etwas über die Schande, die sie erleiden. Außenstehenden gegenüber öffnen sie sich so gut wie nie.


Wer sich für das hässliche Thema Häusliche Gewalt in Afrika interessiert, kann sich auf folgenden Seiten einen ganz kleinen Einblick im südlichen Afrika verschaffen.
Namibia
https://sisternamibia.com/gender-based-violence/basic-gender-information/numbers-figures/
South Africa
https://issafrica.org/research/policy-brief/domestic-violence-in-south-africa
Botswana
http://botswana.unfpa.org/publications/gender-based-violence-indicator-study
Sambia
https://blog.witness.org/2011/11/a-hidden-truth-gender-based-violence-in-zambia/
Kenya
http://evaw-global-database.unwomen.org/en/countries/africa/kenya
usw (einfach nur domestic violence „Ländername“ eingeben, da wird man fündig)


Es gibt viel Information im www über all diese traditionellen Gräuel zu lesen – zum Schlecht-Werden...

Das Feld der Gewalt gegen Frauen ist weit: Es fängt bei ausgeschlagenen Zähnen an und endet bei abgehackten Händen durch den Ehemann und der Totalbeschneidung von Mädchen und Vergewaltigung zur „Zucht“ von IS-Kämpfern.



Was die abartige Verstümmelung der weiblichen Genitalien - FGM - angeht, gibt es leider viele Länder, in denen sie praktiziert wird. U.a. läuft im Sudan seit Generationen folgendes:
https://www.unicef.org/protection/sudan_71891.html

In Bezug auf FGM hat z.B. Rüdiger Nehberg vorbildliches geleistet:
https://www.target-nehberg.de
er hat es geschafft (in exzellenter Kenntnis der arabischen Kultur und des Islam, auf seinem langen Marsch durch die Wüste und die Instanzen), dass weltweit etwas in Bewegung kam und mehrere Fatwas ausgesprochen wurden!


Es gibt viele gute Hilfsprojekte die dazu beitragen, dass die Not der betroffenen Frauen gelindert wird.

Butterblume machte unlängst auf das von ihr organisierte Symposium zur FGM in Berlin aufmerksam.
Eine sehr bemerkenswerte Initiative!
Butterblume schrieb:
„Eine Gelegenheit Rebecca persönlich kennen zu lernen und sich über ihr Projekt zu informieren wird es im September in Berlin geben. Und damit auch eine weitere Möglichkeit zu helfen.

2012 hatten wir das Vergnügen die beeindruckende Rebecca Lolosoli in Umoja kennen zu lernen.

Wer sich mit uns gemeinsam gegen Genitalverstümmelung und für die Rechte von Frauen einsetzen möchte kann Rebecca Lolosoli (Mama Mutig) und Angelika Wohlenberg-Kinsey (Mama Massai/Sister Angelika) auf einem von mir organisierten Symposium Zusammen gegen Genitalverstümmelung - KEINE Gewalt an Mädchen und Frauen am 30.09.2017 in der Freien Universität Berlin mit seinem Besuch unterstützen. Rund um das Symposium wird es einen afrikanischen Markt geben, auf welchem die beteiligten Organisationen Kunsthandwerk anbieten, aber auch über FGM und die Lebensumstände in Samburu und der Massaisteppe informieren.

Der Eintritt kostet 25,00 €. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf für das FGM-Symposium kommen vollumfänglich den vier beteiligten Vereinen zugute.“
Immer wieder gibt es hier im Forum Hinweise auf bemerkenswerte ehrenamtliche Tätigkeit und große Bereitschaft, Hilfsbedürftige in Afrika zu unterstützen. Auch wenn die Einzelnen ihr Engagement nicht an die große Glocke hängen, fällt das dem aufmerksamen Leser durchaus positiv auf. Einige Fomis unterstützen sogar mehrere Projekte/Organisationen. Diese Einstellung finde ich wunderbar und lese immer gern, wenn Jemand in seinem Reisebericht von seinem Besuch des von ihm, seit Jahren finanziell unterstützten Projektes berichtet. Sie selbst bleiben dabei weitestgehend im Hintergrund.
Das ist sehr persönliche Hilfe, die unter die Haut geht.

Was nicht hilft sind Strohfeuer von persönlicher Betroffenheit und selbstbeweihräuchernden Aktionen. Das entehrt die Betroffenen. Man sollte sich keine Opfer zur Erhöhung der eigenen Beutungslosigkeit suchen und frei davon sein, sich im Glanz des eigenen Engagements zu sonnen, denn das wäre erneuter Missbrauch der Opfer. Kann man in den Medien aber leider immer wieder feststellen.

Betroffenheit über menschliche und gesellschaftliche Entgleisungen ist gut.
Niemand muss sich intensiv damit befassen und sich engagieren, denn es ist auch durchaus belastend und nicht jeder kann diesen Belastungen standhalten.
Wichtig bleibt: Kühlen Kopf zu bewahren und sein Engagement dorthin zu lenken, wo man überprüfbar helfen kann, ob die Projekte hart an den Zielen arbeiten.


Diese Gräuel existieren.
In Afrika. Und überall.

Gruß lilytrotter





Ergänzend einige Links zu Häuslicher Gewalt in Europa:
Deutschland
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/gewalt-gegen-frauen-zahlen-und-fakten.html
Österreich
http://www.frauenhelpline.at
Schweiz
http://www.frauenhaus-schweiz.ch
usw
Zitierenzuletzt bearbeitet 08. März 2017Original ↗
2'511 Beiträge · seit 200908. März 2017 · #2
Aahah,

so kann man das Thema also auch angehen: bestimmt in der Sache, freundlich im Ton. Danke lilytrotter.

Ich unterschreibe jeden einzelnen Satz deines Textes.

Viele Grüsse, fotomatte
1'567 Beiträge · seit 201508. März 2017 · #3
Danke Lillytrotter!
Ein sehr informativer und betroffen, jedoch sachlich geschriebener Text zum Weltfrauentag... 🙂


Liebe Grüße
Bianca
828 Beiträge · seit 201608. März 2017 · #4
Danke für die Info !

Eigentlich unbegreiflich was Frauen in Afrika so alles angetan wird. Es sind fast immer die Frauen die alles zusammenhalten und die Familie irgendwie durchbringen.

Männer sind mehr mit Machtkämpfen, Kriegen und der Verbreitung des HIV Virus beschäftigt habe ich in Afrika leider oft das Gefühl.
448 Beiträge · seit 201008. März 2017 · #5
Vorab: allen Foristinnen ganz liebe Grüße zum internationalen Frauentag!!! 😘

Vielen Dank Lillytrotter für diesen ausführlichen Beitrag!

In einem muss ich dir aber widersprechen:
auch weil die meisten Menschen keinen Kontakt zu Opfern und ihren geschundenen Seelen haben.
Das ist leider nicht der Fall - etwa jede dritte Frau erlebt in ihrem Leben mindestens einmal körperliche/sexualisierte Gewalt! Wir haben also alle (!) irgendwann Kontakt mit Betroffenen, wissen es aber i.d.R. nicht, das ist wohl wahr!

Ich stimme dir ansonsten aber völlig zu, insbesondere mit dem Hinweis, keine kopflosen Hilfsaktionen zu starten. Die Problematik ist sehr vielschichtig und komplex und weitere Grenzverletzungen durch vermeintliche HelferInnen sind kontraproduktiv.

Jede/r kann auch die Unterstützungseinrichtungen vor Ort anfragen- im Zweifel: Geld/Spenden für die Arbeit hilft immer!

Es gibt noch viel zu tun, Bewusstmachung ist ein guter Anfang!

Herzliche Grüße von Sille,
seit 30 Jahren Sozialpädagogin, davon 12 Jahre in einem Frauenhaus und einer Frauenberatungsstelle
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200809. März 2017 · #6
Vielen Dank für den freundlichen Gedankenaustausch aus gegebenem Anlass. Die zahlreichen Reaktionen und Ergänzungen zeigen das rege Interesse an diesem bitteren Thema.

Gruß lilytrotter




Nachtrag vom 19.3.
im Folgenden die Tagesordnung, für alle Interessierte am oben genannten
Symposium am 30.09.2017 in Berlin

Butterblume schrieb:
Ergänzend hier das Programm des Symposiums:

Programm

11:00 - 11:15 Begrüßung und Moderation
Birgit Virnich

11.15 - 12.00 Weibliche Genitalverstümmelung – ein weltweites Problem
Evelyn Brenda, Dr. Cornelia Strunz

12:15 - 13:00 Female Genital Mutilation bei den Massai
Angelika Wohlenberg-Kinsey

13:00 - 14:00 Mittagspause

14:00 - 14:45 Der mutige Schrei einer „von Gott Geschorenen“ und ihr Kampf gegen das Beschneidungsritual
Rebecca Lolosoli

14:45 - 15:30 Tabus aufbrechen, Betroffene richtig behandeln, Mädchen schützen
Tiranke Diallo, Dr. Sarah Lück

15:30 - 15:45 Ausblick und Verabschiedung

Änderungen vorbehalten!

Referentinnen

Evelyn Brenda
Beraterin für beschnittene Frauen, Dolmetscherin, „Desert Flower Center“ Waldfriede, Berlin

Tiranke Diallo
Mama Afrika e.V., Berlin

Rebecca Lolosoli
FGM-Aktivistin, Gründerin des ersten Frauendorfs Afrikas, Freundeskreis Umoja e.V., Kenia

Dr. med. Sarah Lück
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin,
St. Joseph-Krankenhaus Berlin Tempelhof

Dr. med. Cornelia Strunz
Chirurgin, „Desert Flower Center“ Waldfriede, Berlin

Birgit Virnich
Autorin Mama Mutig, Korrespondentin, ARD-Studio Moskau

Angelika Wohlenberg-Kinsey
Hebamme, Krankenschwester, Hilfe für die Massai e.V., Tansania

Werdet aktiv: Gemeinsam können viele kleine Gesten Großes bewirken!
Sensibilisierte Menschen schützen Mädchen vor Genitalverstümmelung – jederzeit und überall.

Ich würde mich sehr freuen, wenn das ein oder andere Fomi den Weg in die Freie Universität Berlin findet.

Herzliche Grüße
Marina
Gruß lilytrotter
Zitierenzuletzt bearbeitet 19. März 2017Original ↗
16,9k Beiträge · seit 201215. Sept. 2021 · #7
Kavango leidet unter Gewalt https://www.az.com.na/nachrichten/kavango-leidet-unter-gewalt-2021-09-15/

Ein hohes Maß an Armut, Teenagerschwangerschaften und Alkoholmissbrauch tragen maßgeblich zu der hohen Zahl häuslicher Gewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt (GBV) bei. Das behauptet der Befehlshaber der Regionalpolizei in der West-Kavango-Region, Kommissar Josephat Abel. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201201. Okt. 2021 · #8
Wir sind hier, um zu helfen“ https://www.az.com.na/nachrichten/wir-sind-hier-um-zu-helfen2021-10-01/

.... Bei dem Anlass zitierte Sioka einen Bericht ihres Ressorts, laut dem vier von zehn Mädchen und neun von 20 Jungen während ihrer Kindheit körperlicher, sexueller oder emotionaler Gewalt ausgesetzt waren. Laut dem Bericht wurden vier von zehn Jungen und drei von zehn Mädchen vor dem 18. Lebensjahr körperlich missbraucht. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201222. Okt. 2021 · #9
Zahlreiche Schwangerschaften unter Schülerinnen https://www.az.com.na/nachrichten/zahlreiche-schwangerschaften-unter-schlerinnen2021-10-22/

Während der Anhörungen im Parlament zur Reform des Abtreibungsgesetzes hat das Bildungsministerium mitgeteilt, dass nach der Wiedereröffnung der Schulen im August 2020 insgesamt 3 683 Schwangerschaften unter Schülerinnen gemeldet wurden. Im Jahr 2020 mussten außerdem 2 348 Schülerinnen die Schule wegen Schwangerschaften abbrechen. Laut Ayesha Wentworth vom Ministerium ist dies das Ergebnis von sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, und ältere Männer sind zumeist die Schuldigen. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201217. März 2022 · #10
Mehr als 64 000 Mädchen vor dem 18. Lebensjahr verheiratet https://www.az.com.na/lokales/mehr-als-64-000-madchen-vor-dem-18-lebensjahr-verheiratet2022-03-17

In Namibia leben mehr als 64 000 Mädchen und Frauen, die als Kinder verheiratet wurden, bevor sie 18 Jahre alt waren. Inzwischen glauben 40 %, dass das Schlagen von Frauen gerechtfertigt ist, und etwa 38 % haben im letzten Jahr Gewalt seitens ihres Partners erlebt. Dies geht aus den kürzlich veröffentlichten statistischen Länderprofilen von UNICEF hervor, die einen genaueren Blick auf die Praxis der Kinderheirat in der ganzen Welt ermöglichen. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201208. Apr. 2022 · #11
Projekt gegen häusliche Gewalt startet: Finnische Botschaft finanziert Programm für sicheres Zusammenleben unter San
https://www.az.com.na/bildung/projekt-gegen-hausliche-gewalt-startet2022-04-08

„Gewalt wurde zu uns gebracht und tötet uns. Es ist wie eine Krankheit, die nicht heilt, weit schlimmer als COVID.“ Sagte Maria Kulas aus der Omaheke Region bei dem Projektstart „Reduzierung von Gewalt in der San Gemeinschaft“. Doch sie sehe mit der heutigen Eröffnung den Genesungsprozess in die Wege geleitet.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201214. Okt. 2024 · #12
Highest number of sexual violence victims in sub-Saharan Africa

Höchste Zahl von Opfern sexueller Gewalt in Afrika südlich der Sahara:
Mehr als 370 Millionen Mädchen und Frauen – oder jede Achte – wurden vor ihrem 18. Lebensjahr vergewaltigt oder sexuell missbraucht. Die meisten Opfer gab es in Afrika südlich der Sahara.
Dies geht aus neuen Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) hervor. ...
...
Der Bericht besagt, dass die Länder Afrikas südlich der Sahara mit 79 Millionen betroffenen Mädchen und Frauen die meisten Opfer zu verzeichnen haben, gefolgt von 75 Millionen in Ost- und Südostasien, 73 Millionen in Zentral- und Südasien, 68 Millionen in Europa und Nordamerika, 45 Millionen in Lateinamerika und der Karibik, 29 Millionen in Nordafrika und Westasien und sechs Millionen in Ozeanien.
Den Daten zufolge ereignen sich die meisten Fälle sexueller Gewalt in der Kindheit während der Adoleszenz, wobei zwischen 14 und 17 Jahren ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201230. Okt. 2024 · #13
Namibia verfehlt Mindestnormen:

Bericht beleuchtet Gewalttaten gegen Afrikas Frauen und Kinder
In Namibia wurden die Behörden aufgefordert, die Opfer des Menschenhandels, wie z. B. kommerzielle Sexarbeiter, Kinder, Migranten und Flüchtlinge, proaktiv zu identifizieren, da das Land die Mindeststandards für die Beseitigung des Menschenhandels nicht erfüllt hat. ...


LG
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