Welche Route durch den Chobe NP_

20 Antworten · 4'688 Aufrufe · gestartet 14. Feb. 2017 von Elsi2013
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Themenstarter116 Beiträge · seit 201314. Feb. 2017 · #1
Hallo liebe Fromis,

wir werden Ende Oktober & Anfang November 2017 Botswana bereisen.
Eine Etappe wird sein Ihaha nach Savuti.
Da wir von einigen Jahren schon mal die Strecke Ngoma Bridge nach Savuti gefahren sind, wuerden wir gerne ueber
Sedudu, Nogatsaa nach Savuti fahren.

Ich habe im Forum nicht viel dazu gefunden oder nicht richtig gesucht 😕
Waere schoen, wenn Ihr Eure Erfahrungen teilen koenntet z.B. ob es sich bzgl. Tiere und Landschaft lohnt, es Stecken/Zeitmaessig an einem Tag machbar ist.

Freue mich auf Eure Antworten
LG Elsi
195 Beiträge · seit 201507. März 2017 · #2
Lohnt sich absolut, ist meine Lieblingsstrecke. Allerdings früh wegfahren, ist schon recht lang und trödeln sollte man nicht. Nur mit GPS fahren, überraschend viele Wege, mit T4A aber immer klar wo man hin muß. Recht einsam, fährt kaum jemand. Als uns Ranger entgegenkamen haben die sofort unser Permit kontrolliert und uns gefragt wie wir hierher kämen, was mir sonst noch nie passiert ist in Botswana.
Viel Spaß
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
Themenstarter116 Beiträge · seit 201308. März 2017 · #3
Hallo Martin,

vielen Dank für Deine Antwort. Wir werden dann wohl bei Tagesanbruch von Ihaha losfahren müssen.

Danke. & Gruß
LG Elsi
828 Beiträge · seit 201608. März 2017 · #4
Elsi2013 schrieb:Hallo Martin,

vielen Dank für Deine Antwort. Wir werden dann wohl bei Tagesanbruch von Ihaha losfahren müssen.

Danke. & Gruß
Nehmt unbedingt ein SAT Tel mit. Diese Route wird sehr selten gefahren. In der Region Nogatsaa geht es zudem etwa 40 km durch extremen Tiefsand...Wir haben auf der Strecke einmal Touristen getroffen denen das Auto kaputt ging und die sind 3 Tage dort gestanden bis wir kamen und hatten fast kein Wasser mehr...Viele scheinen sich nicht im Geringsten bewusst zu sein in welchen abgelegenen Gegenden sie eigentlich unterwegs sind.... lg A
zuletzt bearbeitet 08. März 2017
Themenstarter116 Beiträge · seit 201308. März 2017 · #5
Maputo,

vielen Dank für den Tip. SAT Tel ist eingeplant.
Danke.
LG Elsi
42 Beiträge · seit 201225. März 2017 · #6
Martin F. schrieb:Lohnt sich absolut, ist meine Lieblingsstrecke. Allerdings früh wegfahren, ist schon recht lang und trödeln sollte man nicht. Nur mit GPS fahren, überraschend viele Wege, mit T4A aber immer klar wo man hin muß. Recht einsam, fährt kaum jemand. Als uns Ranger entgegenkamen haben die sofort unser Permit kontrolliert und uns gefragt wie wir hierher kämen, was mir sonst noch nie passiert ist in Botswana.
Viel Spaß
Martin
Hallo Martin
Nach deiner Antwort auf die Frage zur Nogatsaa, plane ich für den 23.9. eine ähnliche Route, von Kasane nach Savuti. Das letzte Jahr hat uns die Dame am Southgate bei der Einfahrt in den Park empfohlen, von Savuti die Route über Nogatsaa zu nehmen weil da viel weniger Sand sei und bessere Tracks als auf der üblichen Nordroute. In Savuti haben uns dann die Ranger davon abgeraten diesen Track zu nehmen, weil sehr, sehr einsam und unwegsam. Die Elefanten in der Gegend sollen zudem teile der Strasse fast unpassierbar gemacht haben. Kannst du mir noch ein paar Hinweise geben wie die Strecke wirklich ist?. Viel mehr Sand, als auf der Nordroute? Wir haben die Nordroute damals nicht als sehr sandig empfunden.
Herzliche Grüsse
Jueri
zuletzt bearbeitet 25. März 2017
195 Beiträge · seit 201501. Apr. 2017 · #7
Hallo Jueri!
Sorry, war länger nicht online, daher erst jetzt die Antwort: Ich fand die südliche Route nicht sonderlich sandig. Aber als sandig werden Piste zumeist ja nur empfunden wenn der Reifendruck zu hoch ist, habe schon so manch verdutzen im Sand steckenden Leihwagenfahrern (zB auf der nördlichen Route) die Luft abgelassen, worauf diese problemlos deren Sandloch verlassen konnten. Bis ca 1,8 bar kann man ja problemlos ablassen, da kommt man dann auch zum nächsten Kompressor, wenn man nicht zu schnell fährt. Kleinen Kompressor mithaben oder auch Fahrradhandpumpe macht aber unabhängig, und man kann im Extremfall auch weiter ablassen. Was viele nicht wissen: Leihwagen in Afrika werden oft mit 4 bar Reifendruck übergeben, geht dann im tieferen Sand halt gar nicht.
So long
Martin
facebook.com/martin.friedl.790
42 Beiträge · seit 201202. Apr. 2017 · #8
Salü Martin
Vielen Dank für deine Antwort. Dass es etwas Zeit gebraucht hat macht gar nichts, wir sind erst im September unterwegs. Mit dem Luftdruck zu arbeiten haben wir schon früh gelernt 🙂 . Auch schauen wir immer darauf, dass ein guter Kompressor zur Ausrüstung gehört. Einmal hatten wir einen, der Stunden brauchte um 4 Räder aufzupumpen. Wir haben uns glücklicherweise noch nie eingegraben und hoffen, dass das so bleibt.
Wie ich gelesen habe, soll die Route da hindurch sehr lang sein. Da man es in einem Tag schaffen sollte, bleibt (wie du sagst) nicht viel Zeit zum trödeln.
Was mich sehr interessiert an der Strecke ist:
- Wie sind die Tracks so allgemein? Lassen sie eine bestimmte Reisegeschwindigkeit zu oder ist es sehr unwegsam?
- Ist es überhaupt lohnenswert da duch zu fahren oder nur sehr einsam?
- Sieht man ab und zu auch Tiere?
Vielleicht kannst du dazu noch etwas sagen. Ich würde mich sehr freuen.
Herzliche Grüsse
Jueri
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2017
195 Beiträge · seit 201504. Apr. 2017 · #9
Hallo Jueri!

Jetzt beginnen wir uns etwas im Kreis zu drehen: Ich schrieb ja schon, daß ich es lohnenswert finde. Man konnte als ich dort war einigermaßen zügig fahren, und einsam ist für mich alleine oft schon ausreichend als Argument dafür. Zudem ist man ja deutlich länger im Park, was für mich auch dafür spricht. Tiere haben wir gesehen, gleich zu Beginn von Norden gab es da einen kleinen See mit Büffeln, Elefanten. Vor Safuti dann soviele Elefanten, daß wir schon Angst hatten das Camp nicht mehr zu erreichen, also perfekt aus meiner Sicht - aber jeder kann das anders empfinden. Und ob man Tiere sieht, hängt nicht immer nur von den Tieren ab, siehe erstes Foto unten.
Ist halt wirklich lang die Strecke. Wir mögen das. Kenne Eure Vorlieben aber nicht.
Ach ja: Ich war um den Jahreswechsel dort.

In diesem Sinne

Martin


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828 Beiträge · seit 201604. Apr. 2017 · #10
jueri schrieb:


Das letzte Jahr hat uns die Dame am Southgate bei der Einfahrt in den Park empfohlen, von Savuti die Route über Nogatsaa zu nehmen weil da viel weniger Sand sei und bessere Tracks als auf der üblichen Nordroute. In Savuti haben uns dann die Ranger davon abgeraten diesen Track zu nehmen, weil sehr, sehr einsam und unwegsam. Die Elefanten in der Gegend sollen zudem teile der Strasse fast unpassierbar gemacht haben.

Die Dame am Southgate hatte keine Ahnung. Du hast heftige und lange Sandstrecken um Nogatsaa. Dort fahren oft Lastwagen der Armee, die gegen die Wilderei kämpfen. Der Track ist tief und breit ausgefahren, und mühsam für einen normalen 4*4.

Es ist wie die Ranger in Savuti sagen. Wenn sich irgendwo eine Elefanten Herde durchgepflügt hat, sieht es wie nach einem Bombenangriff aus. Bäume können auf dem Track liegen und du musst dir einen Weg durch den Busch suchen ggf mit der Axt und einer Säge. Tiere hat es im nördlichen Bereich um Nogotsa, aber nicht üppig viele. Südlich von Nogotsa wird viel gewildert, also siehst du dort fast nichts. Zudem holst du dir einigen Kratzer am Auto, aber das gehört dazu.

Die Route ist im Moment bis sicher ende Mai-Juni (bei diesem vielen Wasser) nicht fahrbar. Etwa 30-40km des Tracks nördlich von Savuti gehen durch einen Sumpf...lg A
42 Beiträge · seit 201204. Apr. 2017 · #11
Salü Martin
Herzlichen Dank für deine Antwort. Dass du in der Regenzeit da durchgefahren bist, erfordert einiges an Mut und Können. Was du nun etwas detaillierter beschrieben hast, hilft mir sehr für den Entscheid.
Vielen Dank
Jueri
42 Beiträge · seit 201204. Apr. 2017 · #12
Salü Maputo
Herzlichen Dank für deine Antwort. 😵 Ich glaube wir werden es nun doch auf der nördlichen (normalen) Route angehen. Track, Elefantenherden und umgestürzte Bäume sind wahrscheinlich nicht so unsere Sache. Zumal keine Kettensäge zur Ausrüstung gehört 😉 .
Herzliche Grüsse
Jueri
12 Beiträge · seit 201525. Juni 2017 · #13
Hallo zusammen,
wir planen im Oktober durch den Chobe NP zu fahren. Nachdem ich mehrfach in Namibia und Simbabwe unterwegs war (und dort alles recht einfach zu organisieren war), frage ich mich nun, wie das mit dem Parkeintritt im Chobe funktioniert. In manchen Beiträgen lese ich, dass man den Eintritt an JEDEM Gate bezahlen kann und manchmal steht, dass man es in Maun oder Gabarone vorbuchen muss. Kann mir jemand Auskunft über das Vorgehen geben?

Und wie schätzt ihr die Route von Sedudu Gate bis Mababe Gate ein? Wie lange fährt man? Ist das an einem Tag machbar? (wir haben keine Unterkunft im Park bekommen)

Danke für eure Antworten!
42 Beiträge · seit 201226. Juni 2017 · #14
Guten Tag Luise
Dazu kann ich leider keine richtige Antwort geben. Wir haben immer über der Autovermieter vorgebucht und zwar mindestens 10 Monate vorher. Diesmal war es sehr mühsam, alle Reservationen zu bekommen und wir mussten die Route auch ein paar Mal ändern.
Letztes Jahr, auch im September, wurden wir in Savuti von einem Pärchen gefragt, ob sie den Standplatz mit uns teilen dürften, sonst müssten sie den Park wieder verlassen. Wie es scheint nehmen sie es dann doch ab und zu genau.
Öffne doch einen eigenen Beitrag, dann hast du sicher bald ein paar gute Antworten.
Herzliche Grüsse
Jueri
1'059 Beiträge · seit 200626. Juni 2017 · #15
Luise schrieb:
Und wie schätzt ihr die Route von Sedudu Gate bis Mababe Gate ein? Wie lange fährt man? Ist das an einem Tag machbar? (wir haben keine Unterkunft im Park bekommen)
Hallo Luise

Also das wäre dann in meinem Verständnis ziemlich sinnlos, wenn ihr für Savute so oder so keinen Platz bekommen habt. Dann müsstet ihr ja in einem Tag da durchfahren und das ist von Sedudu bis Mababe ein Gewaltstritt auf der Tiefsandpiste, die so eigentlich überhaupt nix bringt. Klar gibt es Chancen, unterwegs auf das eine odere andere Tier zu treffen, aber wirklich Zeit, um diese zu beobachten, bliebe euch nicht. Die Savute-Region selber böte dann sehr schöne Runden für Gamedrives, aber die könnt ihr natürlich knicken, dann dafür hättet ihr nun wirklich keine Zeit.

Ich persönlich würde mir das unter gar keinen Umständen antun wollen. Dann halt zähneknirschend um den Chobe rum fahren über Nata und dann von Maun aus in Richtung Moremi, falls das eure Intention gewesen sein sollte.

Liebe Grüsse
Sam
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12 Beiträge · seit 201526. Juni 2017 · #16
Herzlichen Dank für eure Antworten. Es scheint mir entspannter, wenn wir von Kasane nach Maun fahren und dort nochmal am Mababe Gate für eine Tagestour in den Park fahren.
195 Beiträge · seit 201526. Juni 2017 · #17
...also in kasane am gate wo ja das bigfoot office ist in dem man savuti bucht tät ich aber schon noch mal fragen, ob savuti nicht frei ist! oft ist das vor ort viel leichter als frühzeitig online. ist jedenfalls meine erfahrung nach etwa 5x savuti ohne je reserviert zu haben.
viel erfolg
martin
facebook.com/martin.friedl.790
1'059 Beiträge · seit 200627. Juni 2017 · #18
Hallo Luise
Luise schrieb:Herzlichen Dank für eure Antworten. Es scheint mir entspannter, wenn wir von Kasane nach Maun fahren und dort nochmal am Mababe Gate für eine Tagestour in den Park fahren.
Ergibt für mich eigentlich auch keinen allzu grossen Sinn. Vom Mababe Gate aus kann man eigentlich nur auf der Sandpiste in Richtung Norden zum Savute fahren, entweder auf der Sand Ridge Road oder der Marsh Road, wenn die offen ist. Die Strecke führt einfach stundenlang geradeaus durch recht ödes Buschland und man kommt nur ziemlich langsam voran. Es gibt meist sehr viele Elefanten in der Gegend, evtl Büffel und Zebras und Vögel. Das Problem ist, dass man nicht wie an anderen Orten auf verschiedenen Pfaden rumkurven und nach Tieren suchen kann sondern halt einfach nur die Tiefsandstrecke ein bisschen rauf- und dann wieder runtergurken kann. Es ist im Grunde genommen eine Transitstrecke und für den klassischen Gamedrive jetzt in meinen Augen nicht so sehr geeignet. So sehe ich das zumindest. Da würdet ihr viel lieber einfach in der Khwai/ Moremi North Gate bleiben.
Martin F. schrieb:...also in kasane am gate wo ja das bigfoot office ist in dem man savuti bucht tät ich aber schon noch mal fragen, ob savuti nicht frei ist! oft ist das vor ort viel leichter als frühzeitig online. ist jedenfalls meine erfahrung nach etwa 5x savuti ohne je reserviert zu haben.
Stimmt, das wollte ich bei meiner ersten Antwort eigentlich auch noch erwähnen. Vor Ort in Kasane würde ich in jedem Fall nochmals nachfragen, ob etwas frei geworden ist im Savute! Plus auch in der Lodge/ Campsite in Kasane, wenn ihr dort übernachtet, ein bisschen rumfragen bei den anderen Reisenden, ob jemand hinfährt und euch auf der Campsite mit aufnehmen würde. Vielleicht ergibt sich ja spontan was.

Lekker slaap
Sam
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zuletzt bearbeitet 27. Juni 2017
12 Beiträge · seit 201528. Juni 2017 · #19
Danke für die ausführliche Beschreibung. Wenn es vom Mababa Gate nur eine Sandpiste in den Park gibt, die zum Savuti führt, ohne Möglichkeit eines Game Drives, dann macht es wohl wenig Sinn dort extra nochmal in den Park zu fahren.

Kann man denn als Tagesbesucher in den Chobe hinein ohne irgendwo vorher reserviert zu haben? Also ich meine morgens zum Gate und abends wieder raus? Lese immer nur, dass man eine Camping-Reservierung benötigt, um eingelassen zu werden. Aber wir wollen ja nicht übernachten.
1'059 Beiträge · seit 200628. Juni 2017 · #20
Hallo Luise

Bitte gern geschehen.

Einfach, damit du dir das noch etwas besser vorstellen kannst:

ChobeNP_Mababe-Savute.png


Wie du siehst, ist alleine für die Strecke vom Mababe Gate bis Savute eine Distanz von 76km angegeben. So viel scheint das nicht zu sein, nur eben ist es eine Tiefsandpiste, wo man wie gesagt nur recht langsam vorwärts kommt. In der Regel braucht man alleine für diesen Abschnitt mehrere Stunden. Bis ihr also in der Savute-Region wärt, wäre schon später Vormittag oder Mittag. Dann ist es heiss und das Licht zum Fotografieren eh schlecht, die Tiere ziehen sich dann zurück und wenig später müsstet ihr schon wieder zurück fahren. Also; das bringt es einfach nicht.

Aber eben, schaut sonst noch vor Ort, ob sich etwas ergibt mit einem Stellplatz auf der Savute Campsite.

In den Chobe als Tagesbesucher kann man an der Chobe Riverfront von Kasane aus. Dort kann man sehr schöne Gamedrives dem Fluss entlang machen und dort kann man auch ohne Übernachtung innerhalb des Parks hinein.

Liebe Grüsse
Sam
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