Reisebericht

JO`BURG - KTP – KAPSTADT, oder EINE NEUE LIEBE?

von Graskop · begonnen 20. Jan. 2017 · 24 Teile

Teil 120. Jan. 2017
Endlich!! Es geht los!
Endlich wieder Südafrika!
Der Gedanke für die Tour reifte Ende Januar 2016.
Ich las in einem Reisebericht mal wieder über die schwierige Buchung der Unterkünfte
im KTP. Na da schaute ich doch gleich mal auf der Sanparks-Seite vorbei.
Da war für den ganzen Januar noch jede Menge frei.
Also haben wir nicht lang überlegt und schnell mal ein paar Wilderness Camps gebucht!
Irgendwie wird sich da sicher `ne Route drum herum basteln lassen.
Air France bot auch gerade wieder Schnäppchen-Flüge an.
Und da Die uns beim letzten Mal nicht enttäuscht hatten buchten wir die Flugtickets gleich noch dazu.
Und wie das so bei mir üblich ist fing ich jetzt erst an nachzudenken.
Warum war da eigentlich im KTP noch so viel frei?
Na klar, Sommer… 40 Grad sind keine Seltenheit.
Den letzten Urlaub hatten wir übrigens in Simbabwe wegen „zu warm“ abgebrochen und sind zurück nach Südafrika weil`s dort etwas erträglicher war…

Egal, wir brauchen noch ein Auto.
Ein 4x4 sollte es schon sein… Natürlich mit Kühlschrank, denn ich liebe kaltes Bier.
Anfangs dachte ich an einen SUV, aber schnell stellte sich heraus, dass das nicht unsere Preisklasse ist.
Außerdem nerven mich diese SUV-Möchtegern-4x4-Fahrer (SORRY) in Berlin schon genug.
Da will ich nicht dazu gehören.
Auf unserer letzten Tour wurden wir durch unseren Autovermieter in einen Double cab mit Dachzelt geschubst. Und so war es dann damals zwischen mir und dem Auto keine große Liebe, eher eine Zweckgemeinschaft.
Für die diesjährige Tour erhielten wir von Iwanowski ein gutes Angebot für einen Singlecab mit Dachzelt und Camping- Zubehör. Na gut, jeder hat eine 2. Chance verdient.
Und mit so einer Kiste ist man halt für alle Eventualitäten gerüstet.
Okay, dann kann`s jetzt losgehen!

P.S.
Wen dieser Epilog jetzt zu lang war, bei dem entschuldige ich mich aufrichtig,
ich höre mich halt gerne schreiben.
Und wer beim Lesen nicht eingeschlafen ist den werde ich bald auch mit ein paar Bildern belohnen.

Liebe Grüße
Silvio
Teil 220. Jan. 2017
Hier die Route (erstellt mit T4A):

BILD DER ROUTE GELÖSCHT

Sie ist nicht ganz rund geworden, war dafür aber recht abwechslungsreich.
Unterwegs waren wir vom 28.12.2016 bis zum 18.01.2016.
Das Dachzelt benutzten wir nur einmal, aber dazu später mehr.
Gruß
Silvio
Teil 321. Jan. 2017
28.12.2016
Johannesburg - Potchefsstroom (150km)


Über den heutigen Ankunftstag gibt es nicht viel zu berichten.
Flug, Einreiseformalitäten, Autoübernahme

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und die Fahrt zur ersten Unterkunft erspare ich euch. Bis auf vorgebuchte bezahlte tolle Sitzplätze, die wir dann aber nicht bekommen haben lief alles ohne besondere Vorkommnisse ab.

Unser erstes Ziel, die Cosi Cottage in Potchefsstroom erreichen wir gegen 17 Uhr.

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Die hatte ich von zu Hause gebucht weil ich am Ankunftstag nicht gerne viele Km fahre aber trotzdem raus aus Jo`burg wollte.
Um 17 Uhr trafen wir endlich dort ein und während der Besitzer uns ein Steak briet latschten wir noch ein wenig durch den Ort und besorgten ein paar Getränke.
Unser Dinner essen wir im Hut, als Nachtisch gibt's den ersten Amarula.
Um 20 Uhr liegen wir vollkommen erledigt, aber glücklich in den Federn.
Teil 421. Jan. 2017
29.12.2016
Potchefsstroom –Mokala NP (450km)


Nach einem guten Frühstück, das wir wieder vom Besitzer ins Hut geliefert bekamen nehmen wir um 8 Uhr die erste relativ lange Wegstrecke in Angriff.
Zuerst besorgen wir uns beim örtlichen Fleischer aber noch ein paar Steaks und im Pick`n Pay alles andere, was wir für zwei Tage Einsamkeit brauchen.
Ja, ihr habt richtig gelesen auch in Südafrika gibt es noch Orte, an denen man allein sein kann.

Darf ich euch so einen Ort vorstellen?

Das Baumhaus im Mokala NP:

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Das Haus ist nicht eingezäunt und es gibt auch keinen Guard, der auf Einen aufpasst.
Vor der Terrasse befindet sich ein Wasserloch, das die Tiere auf Grund der großen Trockenheit während unseres Aufenthaltes auch ausgiebig nutzten.
Kühlschrank und Kochstelle funktionieren mit Gas, Für ein wenig Licht sorgt ein Solarpaneel.
Wasser gibt’s auch, allerdings kein trinkbares.
Klasse! Als uns dann auch noch die ersten Tiere begrüßen sind wir vollends begeistert.

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Und dann bekommen wir auch noch einen perfekten Sonnenuntergang geliefert.

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Abends im Bett freuen wir uns, dass wir auch noch den nächsten Tag an diesen wundervollen Ort verbringen dürfen.
Teil 522. Jan. 2017
30.12.2016 Mokala NP

Schon beim aufwachen können wir die ersten Tiere am Wasserloch beobachten. Auch die Geräuschkulisse ist traumhaft und lässt uns immer wieder wegnicken.
Hier ein paar Bilder von den Tieren die uns an diesem Tag besuchen kamen.

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Aber alle diese Tiere sehen furchtbar abgemagert aus 🙁 . Die anhaltende Trockenheit muss schlimm für Alle sein.

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Auf einem kurzen Gamedrive am Nachmittag sehen wir mehrere ausgetrocknete Tierkadaver 😕

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und auch, dass die Büffel gefüttert werden.
Sie halten sich ständig an diesem einen Ort auf.

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Mir will sich der Sinn nicht erschließen, warum diese Tiere, die doch wohl sehr viel Wasser brauchen hier angesiedelt wurden. Für uns Touris? Das kann doch kaum ihr normaler Lebensraum sein. Vielleicht weiß ja von euch jemand genaueres?

Dann entdecken wir aber noch etwas Erstaunliches. 🤩 Eine kleine Sensation.
Ihr kennt ja alle diese Tiere, von denen es schwarze und weiße gibt.
Aber uns ist es erstmals gelungen ein rotes zu fotografieren.
Deshalb nenne ich es das „Rotus graskopus“ 🤪 , und ihr
dürft als Erste die Bilder davon sehen: 😛 😄 😄

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Gegen Abend erscheinen dann viele Gewitterwolken am Himmel.
Geregnet hat es bei uns aber nicht.

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Teil 623. Jan. 2017
31.12.2016 Mokala NP – Upington (484km)

Noch einmal genießen wir beim Frühstück den Blick von der Terasse.

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Dann steht wieder eine lange Tagesetappe an.
Doch dieser Umweg über Mokala hat sich gelohnt. Bei der Ausfahrt aus dem Park sind wir uns sicher, DAS Highlight schon zu Beginn unserer Reise erlebt zu haben.

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Nachdem wir in Kimberley unsere Vorräte aufgefüllt haben geht es weiter Richtung Upington.

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Gegen 15 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten 2 Tage, das Oranjerus Resort.
Es befindet sich 20km westlich von Upington am Oranje und verfügt über Campingplatz, Reihenhauschalet`s, Restaurant und ein Holzhaus direkt am Fluss.
Einziger Nachteil war der gut besuchte Campingplatz, so das die Zelte schon recht nah am
Haus standen. Durch geschicktes Positionieren der Kamera bekam ich das Häuschen aber ohne Zelt auf`s Bild. 😎

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Das Resort wählten wir wegen dem Restaurant aus. Silvester wollte ich mal nicht am Grill stehen und so reservierten wir gleich bei Ankunft einen Tisch für den Abend auf der Terrasse.

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(Der Name auf dem Tisch ist so falsch geschrieben, den muss ich nicht mal weg retuschieren 😣 )

Das Dinner war dann... außergewöhnlich. 😛
Hier ein Bild, denn das sagt ja manchmal mehr als Tausend Worte. 🤩

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Egal, wir wurden satt und stellenweise war es sogar recht lecker.
Wir gönnten uns einen guten Wein dazu

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und verschwanden um 23 Uhr in unseren Betten.
Teil 723. Jan. 2017
01.01.2017 Upington

Der heutige Tag ist zum faulenzen wie geschaffen.
Erstmal Duschen, dann Frühstück.
Doch als ich unter der Dusche stehe ereilt mich ein leiser Ruf des Erstaunens aus der Küche.
Ramona kommt ins Bad und meint: "Da hängt ein Schwanz von der Decke!" 🤩
.....???
Ich also in die Küche und was soll ich sagen? Es war wie immer, die Frau hatte Recht. 😉
Ein zirka 20 cm langer dünner Schwanz lugte zwischen den Brettern hervor.
Ich schlug ein paar Mal mit der Faust an die Decke.
Aber das tangierte das dazugehörige Tier nur rektal. 😈
Erst als ich mit einem Kabelbinder in den Bretterritzen herum stocherte verschwand das
Vieh samt Schwanz.
Ich kenne nicht viele Frauen, die nach so einem Erlebnis in Ruhe weiter Frühstück zubereiten.
Ramona gehört dazu. Ich liebe diese Frau! 😘
Den restlichen Tag verbringen wir mit Lesen, baden im Oranje, Angler beobachten und dem ein oder anderen Kaltgetränk.

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Abends wird ne Wurst gegrillt und auf das neue Jahr angestoßen.

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Zwischendurch mal schnell ein DANKE SCHÖN an alle D-Button Drücker und Beitragschreiber! Sollte jemand Fragen zu Strecke, Unterkunft Auto oder was auch immer haben, nur her damit.
Teil 824. Jan. 2017
02.01.2017 Upington – Kieliekrankie (324km)

Heute geht`s in aller Frühe los. Wir können es kaum erwarten! 🤪
Endlich in den Kgalagadi. Wir sind sehr gespannt was er für uns bereit hält.
In den letzten Berichten hatte ich gelesen, dass manche Leute unheimliches Sichtungsglück
hatten aber Einige auch enttäuscht von der geringen Tierdichte waren.
Soviel sei verraten, wir gehörten zu den Lucky Ones... mal wieder.

Nachdem wir uns in Upington mit Lebensmittel und Diesel eingedeckt haben nehmen wir die eintönige Straße Richtung Park unter die Räder.
Gegen Mittag erreichen wir Twee Revieren. Dort essen wir noch eine Kleinigkeit.
Achtung! Das einzige Restaurant des Parks hat über Mittag zu. Offen ist dann nur so eine Art Imbiss.

Jetzt aber los, Tiere gucken. 😎

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So es ist wieder soweit, Graskop versucht sich in Vogelbestimmung. 🤩
In unserem 8. Urlaub sehen wir unsere erste Eule.
Eine... Giant Eagle Owl?

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Und keine 500m weiter unsere ersten selbst gefundenen Erdmännchen.

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Na das geht doch schon mal gut los!
Gegen 16 Uhr kommen wir in Kieliekrankie an.
Aber wer begrüsst uns denn da? Das ist doch kaum zu glauben!
Auf unserem Vordach sitzt eine Wild Cat! Auch die haben wir noch nie gesehen.

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Und sie wartet bis wir unsere Kameras ausgepackt haben und lässt sich dann in Ruhe ablichten.

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Sie kommt sogar in unseren Zugang zum Haus

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und flitzt dann in einem halben Meter Abstand an mir vorbei.
Aber weil das alles ja noch nicht reicht, zeigt sie uns noch ihren Spielgefährten,
der davon jedoch wenig begeistert scheint.

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Dafür liebe ich Afrika. Du weißt nie, was im nächsten Moment passiert.
Zufrieden mit diesem Beginn unseres 7 Tage- Aufenthalts im Park beziehen wir unser Chalet und genießen trotz einsetzendem Regen den Abend.

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Schon Morgen früh erwartet uns das nächste Klasse Erlebnis!
Teil 925. Jan. 2017
03.01.2017 Kieliekrankie

Die ganze Nacht lang hat es gestürmt, gewittert und kräftig geregnet.
Gut für den Park und alle seine Bewohner, schlecht für meinen Schlaf. 😠
Egal, auf geht's zum Morning Drive!
Wir fahren Richtung TW und sehen ... eine Stunde lang nichts! 🙁
Na gut, dann fahren wir noch eine kurze Strecke Richtung Mara Mara und wenn sich da auch nichts tut geht es zurück und wir bereiten uns ein leckeres Frühstück.
Aber kaum hab ich den Wagen gewendet läuft uns ein stattlicher Gepard über den Weg.

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Bisher hatten wir nur einmal einen Geparden gesehen, und der war damals so schnell dass wir ihn nicht mal ablichten konnten. Glücklich fuhren wir weiter und ich fotografierte noch einen Habicht.

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Und dann? Dann sahen wir das, 5m neben der Straße. 🤩

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Erst dachten wir, das wäre ein Pärchen. Doch dann sahen wir, das waren Halbstarke.
Außerdem entdeckte ich Katzenspuren, die weg vom Riss führten.
Und schon kurze Zeit später lief hinter unserem Auto die Mutter über den Weg, legt sich neben unseren Wagen und beobachtete ihre Kids beim Fressen.

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Unruhig schaut sie ständig in alle Richtungen. Das ihre Schützlinge im offenen Gelände ohne Deckung fressen missfällt ihr offensichtlich.
Schließlich steht sie auf und dreht eine Runde um ihren Nachwuchs.

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Dann faucht sie die beiden an

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und zerrt den Springbock über die Straße unter einen Baum.

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Dort dürfen die Kids dann weiter fressen

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Eine Stunde verbringen wir ohne ein weiteres Auto direkt auf der Hauptstraße
bei den Dreien. Das wäre im Krüger wohl undenkbar.
Zufrieden und hungrig geht es dann zurück ins Camp.
Dort verbringen wir den Tag.

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Überall um unser Chalet krabbeln diese Blister Beetle Anthia sp.

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über die kann man im Information Guide lesen:
is able to spray a jet of formic acid up to
a distance of 30 cm.
This formic acid has been known to cause blindness


Als Einige versuchen unser Chalet zu okkupieren hab ich ganz schön zu tun.

Abends fuhren wir noch mal kurz raus und hatten wieder Glück.
Neben denen hier

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sahen wir noch 2x Löffelhunde, auch die hatten wir bis dahin noch nicht in freier
Wildbahn gesehen.

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Und so geht ein weiterer schöner Tag zu Ende.

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Teil 1026. Jan. 2017
04.01.2017 Kieliekrankie- Kalahari Tented Camp (85km)

Wir lassen es heute ruhig angehen.
Gaaanz langsam aufstehen, Dann Frühstück und ein letztes Mal die Aussicht auf die Dünen
genießen.
Dann machen wir uns auf den Weg ins Kalahari Tented Camp. Nach einem kurzen Stopp bei Auchterlonie

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nehmen wir die restlichen 80km in Angriff.
Auch die Sichtungen lassen es heute ruhig angehen

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Allerdings sehen wir auf der gesamten Fahrt sehr viele Giraffen teilweise Gruppen von mehr als 20 Tieren.

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Bevor wir einchecken fahren wir noch kurz nach Mata Mata. Ich muss überprüfen ob ich dort
irgendwie Strom ergaunern kann, denn der Ladezustand unserer Kameraakkus neigt sich gegen Null. Ich hatte nicht bedacht, das wir in unseren KTP-Camps keine Steckdosen haben.
Im Waschhaus des Camping-Platzes werde ich fündig.
Dann gehts ins KTC.

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Nachmittags fahre ich noch mal raus. Aber da es bewölkt ist und auch kaum Tiere zu sehen sind erspare ich mir und euch Fotos.
Und so lassen wir diesen Tag mit Steak, Backkartoffel, Bier und Wein ausklingen.
Dabei bekamen wir dann noch kurz Besuch.

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Dieser Park wird langsam zu meinem Freund! 😛
Teil 1126. Jan. 2017
05.01.2015 Kalahari Tented Camp

Die ganze Nacht über hören wir den Löwen brüllen, fantastisch!!
Wir schlafen trotzdem aus, genießen das Frühstück und drehen dann eine kurze Runde mit dem Auto. Aber Tiere wollen sich heute kaum zeigen.
Okay, bring ich Ramona halt zurück ins Camp, da kann sie sich den Tag ein wenig
mit Hausarbeit versüßen. 😘
Ich fahr nach Mata Mata jagen. 😉
Meine Beute? Ein Toastbrot und viel Strom für unsere Kameraakku`s.

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Hmm, Beim Anblick dieses Bildes kam Ramona sofort "Hummeldumm" in den Sinn. 😣

Nachmittags fahren wir dann gemeinsam auf Pirsch.
Wieder treffen wir auf sehr viele Giraffen, erneut auch auf eine Eule.

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Kurz vor dem Camp sehen wir dann in 60m Entfernung eine Löwin.

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Wir beobachten sie eine Zeit lang, aber nichts geschieht.
Als ich den Motor starte, um weiter zu fahren verzieht sie sich ins Gebüsch.
Und mit ihr... 3 Cubs!

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Da oben liegt wirklich eine Löwenmutter mit ihren Jungen!
Einer unserer größten Sichtungsträume, eine Löwenfamilie liegt dort oben
und wir können sie nicht beobachten weil sie von Büschen verdeckt ist.
Oh KTP, wie kannst du nur so grausam zu uns sein?
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man weiß da ist etwas, dass man gern sehen will,
und ein lumpiger Grasbüschel versperrt die Sicht?
Noch schlimmer, man hat ein Auto, das Einen spielend da hin bringen könnte,
aber man darf nicht!
Da zeigt sich wieder mal wie undankbar der Mensch(oder nur ich) ist (bin)!
All das Glück der letzten Tage ist für einen Moment vergessen, man wünscht sich nur
diese Familie von nahen beobachten zu können....
Gut, nach ein paar Minuten setzt der Verstand wieder ein, wir fahren zu unserem Zelt und wollen morgen Früh schauen ob wir mehr Glück haben.

Kurz darauf beginnt ein kräftiges Gewitter mit starkem Regen.

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Ich muss die Betten in die Mitte des Zeltes schieben damit sie nicht nass werden.
Zum Sonnenuntergang gibt es dann aber wieder schönes Licht.

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Teil 1227. Jan. 2017
06.01.2015 Kalahari Tented Camp

Wieder hörten wir die ganze Nacht Löwengebrüll.
Um 6 Uhr sitzen wir im Auto und los geht`s.
Aber weit und breit kein Löwe. 🙁
Dafür kreuzt eine andere Katze unseren Weg, eine Wilde. 😛

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Deren Weg wiederum kreuzen danach 2 Schakale, und das findet die Katze gar nicht nett.

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Nachdem sie 2-3 Hiebe verteilt hat verlieren die Schakale schnell das Interesse.
Wieder ein tolles Erlebnis.
Im Camp erwarten uns diese Vögelchen.

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Genaugenommen sind es 3 in dieser Farbe und Eines mit violett-rötlicher Zeichnung.
Die besuchen uns während der gesamten 3 Tage immer Morgens und Abends.
Immer als 4er Pack. Da wird mich jetzt schon mal interessieren, was das für Flattermänner sind. Vielleicht weiß das jemand von den Experten?
Nach dem Frühstück fahr ich alleine raus und beobachte lange eine Herde Giraffen bei ihren verschiedenen Aktivitäten.

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Auf der Rückfahrt sehe ich dann, wenn auch in größerer Entfernung

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nicht 3

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nicht 4

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sondern 5 🤩 Geparden.

Den Tag verbringen wir im Camp und fahren erst am späten Nachmittag noch einmal zu "unserer" Löwenstelle. Und wirklich nach kurzer Suche entdecken wir sie. Leider sind sie wieder genau so unkooperativ wie Gestern und verschwinden nach kurzer Zeit ganz.

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Dann eben nicht! 😈 Gibt ja schließlich noch mehr schöne Motive hier!

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Bald verschwindet die Sonne und es wird dunkel.

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Und mit Dunkelheit scheinen manche so ihre Probleme zu haben.
In allen 3 Wildernesscamps im Park war es so:
Kaum setzt die Dämmerung ein holen die Nachbarn ihre Taschenlampen und Scheinwerfer heraus. Und dann wird herumgeleuchtet als seien die Lampen Jedi-Schwerter.
Links, rechts, oben, unten, gerne auch mal auf die Terrasse oder in die Augen des Nachbarn. 😈
Vorzugsweise werden die Lichtkegel aber in großen Kreisen um das Wasserloch geführt, als wollten sie damit ihren Namen in den Boden lasern.

Warum strengen diese Leute nicht mal an und benutzen ihre Augen und Ohren , so ganz ohne Licht bzw. mit einer Kerze?
Teil 1328. Jan. 2017
07.01.2017 KTC-Urikaruus (50km)

Morgens um 6 fahr ich erst mal schnell zu unserem Löwenbusch.
Ich seh zwar Spuren auf der Straße, aber keine Löwen.
Danach frühstücken wir und brechen auf Richtung Urikaruus.
Ein paar Tiere sind auch schon wach

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Dann sehen wir die ersten Raubtiere... Giraffen!! 🤩
So etwas haben wir noch nie gesehen, Giraffen die an einem Straußenkadaver herum nagen.

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Immer wieder zerrten mehrere an den Überresten und schienen auch davon zu fressen.
Sehr merkwürdig.
Wenig später sehen wir Strauße beim morgendlichen Bad und ich rufe ihnen zu:
"Nehmt euch bloß vor den Giraffen in acht!" 😵

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Aber ich ernte nur ein Kopf schütteln. 🙄 Na dann viel Glück! 😗

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Dann entdecken wir am 13. Waterhole 2 Löwen, die den Morgen genießen.

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Einer der Beiden hat heut wohl noch was vor.

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Mit ein, zwei Schmatzer

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verabschiedet er sich von seinem Kumpel und zieht seiner Wege.

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Etwas Gedanken verloren schaut der ihm nach.

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Ohne weitere spektakuläre Beobachtungen

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erreichen wir gegen 13 Uhr Urikaruus.
Eine wunderschönes Camp.
Wir beschließen heute nicht mehr raus zu fahren.

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Teil 1429. Jan. 2017
08.01.2017 Urikaruus

Heut erwartet uns ein entspannter Tag im Urikaruus Camp.
Schön für uns, aber wahrscheinlich langweilig für euch.

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Beim Frühstück kommen die ersten Tiere ans Wasserloch.

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Dann verbringen wir den Tag mit Lesen, Bilder sichern und Landschaft anstarren.
Gegen 16 Uhr entscheiden wir uns doch noch ne Stunde raus zu fahren.

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Begeistert sind wir von diesem Gnu, das 2 Kälber groß zieht.

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Wieder im Camp beobachte ich eine halbe Stunde diese ?Agame? beim jagen.

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Diese Nester begleiten uns auf all unseren Afrika-Reisen.

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Jedoch haben wir noch nie seine Bewohner gesehen. Weiß jemand von euch wer da drin wohnt?
Relativ früh am Abend grillen wir und sitzen dann noch lange draußen.

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Teil 1529. Jan. 2017
09.01.2017 Urikaruus-Augrabies NP (440km)

Heut heißt es Abschied nehmen vom KTP. 🙁
7 Nächte waren wir hier, um die Chance zu vergrößern
Katzen zu sehen. Unsere Hoffnungen in dieser Richtung
wurden weit, weit übertroffen. Aber auch die "kleinen"
Sichtungen waren sehr beachtenswert.
Nachteilig, bedingt durch die Infrastruktur und die Auswahl unserer Unterkünfte
empfanden wir, dass wir oft die gleichen Strecken fahren mussten. Auch 1-2 mehr
Rastplätze mit sanitären Einrichtungen würden dem Park wohl gut tun.
Das ist aber nur unsere subjektive Meinung.
So, nun aber los! Wieder liegen über 400 km vor uns.

Eine Eagle Owl beobachtet uns beim Frühstück und wir sie beim Bad.

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Kurz nach 7 brechen wir auf, kommen aber nicht weit, da sich bald der erste Road Block
auftut.

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Ein paar Minuten trotten sie vor uns auf der Straße her. Erst als ich versuche langsam vorbei zu fahren um ein Foto von vorn zu erhaschen schlagen sie sich in die Büsche.

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Auf den nächsten 5km sehen wir nichts, doch dann müssen wir wieder stoppen.

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2 männl. Löwen und ein Mädel liegen am Straßenrand und schlecken die letzten Knochen ihres nächtlichen Opfers ab.

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So recht scheint ihnen unsere Gesellschaft nicht zu gefallen, denn nach wenigen Minuten erheben sie sich und verschwinden hinter den nächsten Hügel.

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Uns fällt auf, das mindestens 2 dasselbe "Branding" haben.

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Weiß jemand zufällig, warum die gekennzeichnet werden?
So, das war`s jetzt aber mit den Katzen in diesem Reisebericht, gegen 9 Uhr verlassen wir den Park.
Leider müssen wir die Strecke Richtung Upington nun ein zweites Mal unter die Räder nehmen.

Ich hatte bei der Planung kurz überlegt, den Park über Mata Mata zu verlassen und über Keetmanshoop und Karasburg (Nam) Richtung Augrabies zu fahren, das war mir dann aber zu zeitintensiv.
Nähe der Gabelung R360-R31 haben wir dann eine Begegnung die mich etwas nachdenklich macht.
Am Straßenrand steht ein San und verkauft kleine Andenken. Wir halten und kaufen ihm eine schöne Kette ab, geben mehr Geld als er verlangt. Danach stellt er sich sofort in Position und lässt sich bereitwillig fotografieren. Natürlich wollten wir unbedingt ein Foto von einem San-Krieger.
Aber ist das die Zukunft dieses ehemals so stolzen Volkes?...

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Dann geht die Fahrt weiter, vorbei an einer Salzpfanne, wo Industriesalz gewonnen wird.

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In Upington wird getankt und Getränke gekauft.
10 km weiter fahren wir an diesen Turm vorbei. Man sieht ihn schon aus großer Entfernung weil er unheimlich blendet.

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Wen es interessiert, hier ein paar Infos darüber:
http://www.solarify.eu/2013/09/01/137-turm-fur-erstes-csp-kraftwerk-sudafrikas-fertig/

Gegen 15 Uhr erreichen wir unser nächstes Ziel.

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Eigentlich wollten wir hier endlich unser Dachzelt nutzen.
Als wir ankommen sind allerdings 40 Grad im Schatten und so entscheiden wir uns dann für ein Chalet mit Klimaanlage und Aussicht. Man gönnt sich ja sonst nichts!

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Klimaanlage und Aussicht genießen wir sofort.

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Den Mainfall (wird abends angestrahlt) erst, nachdem die Sonne weg ist.

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Außerdem genießen wir nach 7 Tagen Selbstversorgung das Restaurant und
dort vor allem eine Flasche vom lokalem Wein.
Gute Nacht!
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10.01.2017 Augrabies NP

Der Tag heute ist schnell erzählt.
Vor und nach dem Frühstück laufen wir zu den Fällen um zu fotografieren.
Wir sind die Einzigen und die Ruhe tut gut.

Unser Bungi:

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Morgenstimmung und ein paar Dassies:

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ein Flat Lizard:

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ein Köcherbaum

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am Oranje

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In der schönsten Mittagshitze lauf ich dann den kurzen Gorge Trail
zu den Twin Falls.

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Vor dem Dinner gehen wir den kurzen Weg zu den Main Falls.

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Dort sind die Augrabies Flat Lizards total begeistert von Ramonas roten Schuhen.
Sie verfolgen jeden Schritt

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Mehr gibt es von diesem Tag nicht zu berichten.
wir haben während der gesamten Reise den Focus diesmal ein wenig mehr auf Erholung gelegt und so ist nicht jeden Tag was Aufregendes passiert.
Teil 1730. Jan. 2017
11.01.2017 Augrabies NP- Namaqua NP (398km)

Heute geht es in den Namaqua NP.
Der Weg dorthin führt über die gut ausgebauten N14 und N7 vorbei an
einsamen Landschaften.

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Eigentlich wollten wir 2 Nächte im Park verbringen,
entscheiden uns aber den Park nur als Durchgangsstation zu nutzen.
Und Überraschung, wir campen heute! 😉 Dazu haben wir das Skilpad Rest Camp
auserwählt.
Das Camp liegt am Eingang des Parks auf einer Privatfarm.

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Um auf die Campsite zu kommen muss man am Laden der Farm klingeln.
Als niemand öffnet holen wir uns ein kühles Bier aus dem Auto und warten.
Nach 30min erscheint eine ältere Dame und fragt uns nach unserem Begehr.
Irgendwie haben wir den Eindruck das wir hier nicht erwünscht sind.
Egal, Dusche und WC funktionieren und so bleiben wir.
Ich mache mich an den Zeltaufbau

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und nach ner halben Stunde können wir den Abend genießen.

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Dann bekommen wir Besuch,

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der zum Essen bleibt. 🙂

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Alle 10 min kommt er angehumpelt und ich muss ihm Dornen aus seine Pfoten ziehen. 🙁

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So sehen übrigens meine Latschen nach ein paar Schritten auf der Campsite aus.

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Nach einem Sundowner 🙂

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verschwinden wir heute früh in den Federn.
Teil 1831. Jan. 2017
12.01.2017 Namaqua NP-Lamberts Bay (350km)

Als wir heute Morgen unsere Köpfe aus dem Zelt stecken, erblicken wir
dieses Postkartenmotiv.

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Gemütlich frühstücken wir und machen uns dann abreisefertig.
Die Farmer lassen sich auch heute nicht sehen.
Auf der Pad Richtung N7 werden wir dann von einem
Anatolian Shepherd Dog aufgehalten.

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Unglaublich, wie die dressiert sind! Immer, wenn ich mit dem Wagen näher als 20m
an die Ziegen heranfuhr stellte der Hund sich in den Weg und bellte uns an als
wären wir das Böse! Es war kein Hirte in der Nähe, der Hund traf sämtliche Entscheidungen
wie er die Ziegen beschützt vollkommen alleine. Klasse, das mit ansehen zu dürfen.

Danach ging es vorbei an Zitrus- Wein- Roibush- und Oliven- Plantagen nach Lamberts Bay.

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Wir drehten erst mal eine Runde durch den Ort um uns einen Überblick zu verschaffen.
Eigentlich wollten wir auch hier campen, aber nach dem Tag Gestern hat sich das Thema
Dachzelt campen für mich erledigt. Es ist nicht mal unbedingt das Dachzelt, das mich stört.
Irgendwie komme ich mit diesem "aus der Kiste leben" nicht klar.
Da ist mir ein Trax oder Buschcamper 100x lieber. Dort liegen die Sachen in Regalen und ich weiß, wo ich was finde. Oh Gott, werd ich jetzt im hohen Alter noch zum Spießer? 🤩 😐
Wie auch immer, wir checkten im örtlichen Hotel ein.

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Nach einer kurzen Pause gingen wir spazieren. Natürlich in Richtung Tölpelkolonie.

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Am Eingang zur Kolonie begrüßt uns der Beschützer.

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Und dann beobachten wir eine ganze Zeit lang das Treiben.

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Diese Vögel bereiten mir viel Freude, denn sogar so ein Fotoamateur wie ich ist in
der Lage, diese langsam fliegenden Gesellen halbwegs scharf auf die Speicherkarte
zu bannen.

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Dann entdecken wir noch viele Küken.

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Anschließend flanieren wir noch eine Runde durch den Ort.
Der macht den Eindruck, als ob hier mal ein neuer Bürgermeister her müsste.
Ziemlich verdreckt, viele Gebäude stehen leer und der gesamte Strand voller Glasscherben.
Es ist mir ein Rätsel! Wenn man so einen Touristenmagneten wie das Bird Island Nature Reserve hat muss man den Ort doch ansprechend gestalten. Ein toller Strand, ein Hafen, alles da... Schon Morgen sollten wir erleben, das es auch in Südafrika anders geht.

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Teil 1901. Feb. 2017
13.01.2017 Lamberts Bay-Riebeek Kasteel (220km)

Heut fahren wir wieder ins Inland.
Wir möchten noch 2 Nächte abseits der Küste verbringen.
Und so machen wir uns auf den Weg Richtung Paarl.
Unser erster Stop ist das Weingut "Allesverloren".
Dieser Wein gehört für uns genauso zu Südafrika wie Amarula,
auch wenn die Weinkenner jetzt vielleicht ein wenig die Nase rümpfen.

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Im Restaurant essen wir und trinken natürlich einen Wein.

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Danach gehts zu einer kurzen Muscadel-Verkostung und eine
Flasche wechselt den Besitzer.
Ich glaub, die Verkostung sieht man uns hier an:

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Aus irgend einem (Wein)Grund will ich anschließend nicht mehr weit
fahren und so landen wir in Riebeek-Kasteel.
Der Ort gefällt uns sofort. Im Zentrum befindet sich das Royal Hotel.

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Wir gehen rein und fragen einfach mal nach dem Preis.
2000 Rand ohne Frühstück sind uns dann doch zuviel.
Aber als wir gehen wollen bietet man uns 50% Discount an wenn wir
nach 15 Uhr einchecken, so fern dann noch ein Zimmer frei ist.
Da es bereits 14 Uhr ist beschließen wir den Ort ein wenig zu Fuß zu erkunden.
Nach einem kleinen Spaziergang steht für uns fest das wir 2 Nächte hier verbringen.

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Um 15 Uhr bekommen wir das Zimmer für 1000 Rand.
Den Rest des Tages genießen wir das Hotel und ganz besonders das Dinner.

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Auf der Karte stehen zirka 10 Gerichte und die sind ausgesprochen lekker!
Teil 2002. Feb. 2017
14.01.2017 Riebeek Kasteel

Wieder einmal haben wir einen Tag ohne große Ereignisse vor uns.
Nach dem Aufstehen schnapp ich mir die Kamera und knipse ein paar Bilder
in der Morgensonne.

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Danach gönnen wir uns ein tolles Frühstück auf der Terrasse und beobachten dabei
wie der Ort erwacht.

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Gut gestärkt laufen wir dann eine Stunde durch Riebeek.

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Es gibt viele kleine Geschäfte und Cafe`s.

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Auch eine Kirche darf nicht fehlen.

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Wir fühlen uns sehr wohl hier. Riebeek Kasteel macht
auf uns einen sehr entspannten ruhigen Eindruck. Überall grünt und blüht es.
Das könnte mein neuer Traumort werden.

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Und endlich sehen wir unsere ersten Elefanten! 🤪

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Den Rest des Tages verbringen wir im Hotel, bis auf eine Stunde am Nachmittag.
Da gehen wir in ein Cafe, selbstgemachtes Eis essen, sehr lecker!

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