AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201605. Dez. 2016 · #1
Hallo zusammen!
Wir planen eine 30 Tage Tour im kommenden April mit Schwerpunkt Botswana (Camping). Wir sind gerade dabei die Route zusammenzustellen und überlegen gerade, welche Nationalparks sich in dieser Zeit besonders lohnen und welche eher nicht. Außerdem sind wir für mache Parks wahrscheinlich schon etwas spät dran, oder?
Folgende Punkte fänden wir interessant, ist aber sicherlich zu viel:
Was meint ihr lohnt sich in der Zeit, also worauf sollte man sich konzentrieren, bzw. was lässt sich gut kombinieren... Gibt es einen Grund, dass die meisten Leute die Route Namibia - Botswana so wie oben beschrieben in der Richtung fahren?
Wir werden wahrscheinlich von/nach Johannisburg fliegen, macht das Sinn von dort zu fahren oder sollte man noch nach Windhoek weiter fliegen um dort den Wagen zu mieten?
Habt ihr sonst noch Tipps wie wir das auch in der Kürze der Zeit organisiert bekommen? Müssen ja die Route relativ bald festlegen damit wir Permits und Campungplätze buchen können...
Was sollten wir schnellst möglich buchen/festlegen, wo haben wir mehr Zeit?
Viele Dank schonmal!
LG Andreas
Randfontein568 Beiträge · seit 201405. Dez. 2016 · #2
Hi Andreas, ich geh' mal davon aus, daß sich trotz des derzeitigen Hypes ein geiler Trip zusammenstellen lässt. Mit dem Wust an Wünschen, und das noch von Jo'burg aus, überfordert ihr uns ein wenig. Du schreibst ja selbst: Namibia. Botswana, evtl. Zimbabwe - was willst du also im südafrikanischen Johannesburg? Wohl eher umsteigen... 😉
Also erst mal: weniger ist mehr, und du wolltest wohl auch nur eine sinnvolle Auswahl aus dem allem. Ich weiß, es ist immer eine kontroverse Diskussion, aber: in deinem Fall würde ich erst mal ein spezialisiertes Reisebüro fragen, wo noch was geht. Dann in Abhängigkeit davon die Route festlegen.
Hilfreich wäre, Prioritäten zu benennen: Art der Unterkunft, welche Tiere wollt ihr sehen, etc. Afrika ist ja weder ein Zoo, noch ist Botswana ein Schnäppchen-Angebot.
Dies alles nicht um dich/euch zu entmutigen, im Gegenteil. A bissle Aktivität von deiner Seite wird's allerdings schon noch brauchen, dann wird das auch mit den Tipps hier. Grüßle!
willkommen im Forum. In 30 Tagen lässt sich eine schöne Tour zusammenstellen, ob nun nur Namibia oder Botswana oder eine Kombination hängt von den persönlichen Wünschen, der Haushaltskasse etc. ab. Ich würde aber nicht von Johannesburg aus beginnen; dadürch verliert ihr, egal wo es in den beiden Ländern hingehen soll, im Prinzip 2 An- und 2 Abfahrtstage. April ist natürlich nicht mehr sehr lange hin, so dass v.a. im Moremi und Chobe alles "fully booked" sein dürfte (auch für Camping).
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201605. Dez. 2016 · #4
Hallo!
Danke euch für eure Antworten!
Randfontein schrieb:Mit dem Wust an Wünschen, und das noch von Jo'burg aus, überfordert ihr uns ein wenig.
Ja, das kann gut sein 🙂 Wir haben uns erstmal angesehen was es überhaupt gibt, aber die Fahrzeiten, wie lange sinnvolle Aufhenthaltszeiten sind, was überhaupt noch machbar ist in der Kürze der Zeit und auch was im April Sinn macht und was eher nicht, können wir noch nicht so richtig einschätzen. Haben hier schon einige Touren gelesen, glaub mit ca. 30 Tagen haben wir schon etwas Zeit aber wir wollen uns auf jeden Fall beschränken und nicht 30 Tage lang im Stress sein um möglichst viele Punkte anzuhaken. Von den Punkten die ich oben genannte habe sollten wir sicherlich die Hälfe streichen, Problem ist momentan, ich weiß noch nicht so recht welche Hälfte 🙂
Randfontein schrieb:Hilfreich wäre, Prioritäten zu benennen: Art der Unterkunft, welche Tiere wollt ihr sehen, etc.
Art der Unterkunft soll Camping sein wir wollen einen ausgestatteten 4x4 Wagen mieten in Johannisburg oder Windhoek, mit Zelt auf dem Dach. Was Tiere angeht sind wir jetzt nicht auf der Suche nach bestimmten Tieren, sind das erste mal im südliche Afrika, haben jetzt die Möglichkeit so eine längere Tour zu machen die wir immer schon mal machen wollten, möchte mir jetzt keinen Stress machen um bestimmte Tiere zu sehen. Möchten die beeindruckende Natur sehen, und da gehören die Tiere natürlich dazu.
Randfontein schrieb:A bissle Aktivität von deiner Seite wird's allerdings schon noch brauchen, dann wird das auch mit den Tipps hier. Grüßle!
Das ist mir vollkommen klar, werd mir hier auch noch einige Tipps zu Touren durchlesen, um zu sehen was hier im April empfohlen wird etc. Und wieviel Aufenthaltsdauer.
travelNAMIBIA schrieb:Ich würde aber nicht von Johannesburg aus beginnen; dadürch verliert ihr, egal wo es in den beiden Ländern hingehen soll, im Prinzip 2 An- und 2 Abfahrtstage.
Ok, das ist schonmal hilfreich. Dachten man könnte irgendwie am KTNP vorbei auf dem Weg nach Sossusvlei, aber die Distanzen sind schon riesig, das hatte ich schon befürchtet. Dann also besser in Windhoek?
travelNAMIBIA schrieb:April ist natürlich nicht mehr sehr lange hin, so dass v.a. im Moremi und Chobe alles "fully booked" sein dürfte (auch für Camping).
Das wäre natürlich schade, wie kommen wir denn am besten an die Info wie die Situation dort konkret ist?
Das was uns von den Zielen bisher am meisten reizt wäre neben der Namib/Sossusvlei eben Chobe und Moremi. Hoffe dass wir das noch hinbekommen!
LG Andreas
pascalha160 Beiträge · seit 201105. Dez. 2016 · #5
Hallo Andreas
Ich kann dir kurz etwas zu Botswana sagen: Ich habe vor ca. 4 Wochen Campingplätze im Moremi und im Chobe für April gebucht. Wir mussten etwas vor- und nachgeben, damit wir noch passende Plätze finden konnten. Ich muss jedoch sagen, dass wir über Ostern nach Botswana fahren.
Im April lohnt sich meiner Meinung nach immer auch CKGR und Nxai Pan. Kann zwar bei beiden Parks eine Schlammschlacht geben...aber unserer Erfahrung zeigt, dass Mitte/Ende Regenzeit eine sehr gute Wildbeobachtungszeit in der Kalahari ist. Ebenfalls finden wir es Landschaftlich dann am attraktivsten.
Moremi und Chobe ist eigentlich das ganze Jahr attraktiv. Savuti finden wir in der Trockenzeit etwas trostlos...in der Regenzeit dann dafür umso schöner.
Ich würde bei euren Zielen auch eher Windhoek anfliegen und ich würde Zimbabwe (ausser Victoriafalls) auslassen. Eine mögliche Route wäre dann:
Tag 1 Windhoek Tag 2 Ghanzi Tag 3 Motopi (CKGR) Tag 4 Passarge Valley (CKGR) Tag 5 Deception Valley (CKGR) Tag 6 Makgadikgadi (z.B. Tians Camp) Tag 7 Nxai Pan Tag 8 Nxai Pan Tag 9 Maun Tag 10 South Gate (Moremi) Tag 11 Third Bridge oder Xakanaxa (Moremi) Tag 12 North Gate (Moremi) Tag 13 Savuti Tag 14 Savuti Tag 15 Kasane Tag 16 Kasane Tag 17 Kongola Tag 18 Kongola Tag 19 Divundu Tag 20 Grootfontein (z.B. Roys Camp) Tag 21 Etosha (Ost) Tag 22 Etosha (Okaukeujo) Tag 23 Etosha (West) Tag 24 Palmwag Tag 25 Spitzkoppe Tag 26 Swakopmund Tag 27 Swakopmund Tag 28 Sossusvlei Tag 29 Sossusvlei Tag 30 Windhoek
Wobei ich mir allenfalls sogar überlegen würde, Etosha auszulassen. Etosha ist zwar immer ein Highlight, jedoch hättet ihr bereits sehr viel Wildbeobachtungszeit in Botswana.
Das wäre natürlich schade, wie kommen wir denn am besten an die Info wie die Situation dort konkret ist?
was Namibia angeht empfehle ich Dir diesen aktuellen Thread: http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/291091-unterkuenfte-verfuegbarkeiten-2017-18.html - Auch um den Mietwagen solltet ihr Euch schnell kümmern (sobald ihr wisst, ob nun ab WDH oder JNB) Zur Planung des Namibia-Teils schau Dir mal die "Standardrouten" an: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html - Ich würde mich bei 30 Tage wahrscheinlich auf Namibia konzentrieren und wenn Euch das zu wenig ist, dann noch vielleicht einige Tage Chobe und/oder Viktoriafälle mit einbauen. Habt auch im Hinterkopf, das April Ende der Regenzeit bedeutet und ihr mit Einschränkungen der Befahrbarkeit, v.a. in Nordost-Namibia ("Caprivizipfel") und Chobe/Moremi (dort werdet ihr mit dem Auto, je nach Regenlage, nicht weit kommen) rechnen müsst.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201605. Dez. 2016 · #7
Hallo!
pascalha schrieb:Ich kann dir kurz etwas zu Botswana sagen: Ich habe vor ca. 4 Wochen Campingplätze im Moremi und im Chobe für April gebucht. Wir mussten etwas vor- und nachgeben, damit wir noch passende Plätze finden konnten.
Hast Du das direkt gebucht oder über ein Reisebüro?
Im April lohnt sich meiner Meinung nach immer auch CKGR und Nxai Pan. Kann zwar bei beiden Parks eine Schlammschlacht geben...aber unserer Erfahrung zeigt, dass Mitte/Ende Regenzeit eine sehr gute Wildbeobachtungszeit in der Kalahari ist. Ebenfalls finden wir es Landschaftlich dann am attraktivsten.
Das hatte ich auch so gelesen, deswegen würde ich die auch reinnehmen wenn es passt.
Ich würde bei euren Zielen auch eher Windhoek anfliegen und ich würde Zimbabwe (ausser Victoriafalls) auslassen. Eine mögliche Route wäre dann:
Vielen Dank! Das kommt dem was wir vorhaben glaube ich schon recht nahe. Sind aber schon viele Orte, kann man das so noch einigermaßen entspannt so machen? Z.B. 2 Tage Savuti mit An/Abfahrt, sollten das nicht eher 3-4 Tage sein? Sowas kann ich halt gar nicht beurteilen und lese auch unterschiedliche Angaben hierzu 🙂
Wobei ich mir allenfalls sogar überlegen würde, Etosha auszulassen. Etosha ist zwar immer ein Highlight, jedoch hättet ihr bereits sehr viel Wildbeobachtungszeit in Botswana.
Ja, alles geht halt sowieso nicht, und ich würde tendenziell auch lieber mehr Zeit in weniger Parks verbringen.
Danke dir!
LG Andreas
AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201605. Dez. 2016 · #8
travelNAMIBIA schrieb:Ich würde mich bei 30 Tage wahrscheinlich auf Namibia konzentrieren und wenn Euch das zu wenig ist, dann noch vielleicht einige Tage Chobe und/oder Viktoriafälle mit einbauen.
Zu wenig ist es sicher nicht, Chobe und Moremi reizen natürlich schon sehr.
Habt auch im Hinterkopf, das April Ende der Regenzeit bedeutet und ihr mit Einschränkungen der Befahrbarkeit, v.a. in Nordost-Namibia ("Caprivizipfel") und Chobe/Moremi (dort werdet ihr mit dem Auto, je nach Regenlage, nicht weit kommen) rechnen müsst.
Ja, wenn ich das richtig verstehe ist das vor allem in den beiden Parks, und ist dann halt Glückssache...
LG Andreas
pascalha160 Beiträge · seit 201105. Dez. 2016 · #9
Hallo Andreas
Ich buche dies jeweils direkt. Für April habe ich jedoch lange keine Antwort von SKL-Camps erhalten...deshalb habe ich über NKWE Booking Agency von Kasane gebucht. Tebs kenne ich persönlich und buche jeweils Trips zu Victoriafalls und Chobe Bootstouren über sie. Innerhalb weniger Tage hat sie alles für mich gebucht. Du bezahlst bei Ihr einfach den normalen US$ Preis, wie wenn du direkt buchen würdest (50$ Pro Person und Nacht). Du kommst also weder günstiger noch teurer.
Wie auch Christian schreibt kann es sowohl im Moremi, Chobe als auch in der Kalahari zu einer Schlammschlacht kommen...es kann aber auch sein, dass gewisse strecken gar nicht befahrbar sind...oder du zumindest in deinem "Safarigebiet" eingeschränkt bist.
Ich habe bereits mehrere solche (ähnliche) Touren gemacht. Dies funktioniert relativ gut. Klar gibt es ab und zu ein paar längere Strecken...aber aus meiner Sicht immer noch entspannt machbar.
Ich war schon zwei Tage und drei Tage in Savuti, kann man sicher beides machen. Von North Gate bis Savuti ist es je nach Streckenzustand ca. 4 Stunden (laut t4a 3:45). Wenn du also bis ca. 10:00 Uhr Beobachtungsfahrten im Moremi machst, bist du so gegen 14.00-15.00 Uhr in Savuti.
Von Savuti nach Kasane dauert es ca. 5 Stunden (laut t4a 4:45).
Gruss Pascal
AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201606. Dez. 2016 · #10
Hallo!
travelNAMIBIA schrieb:Auch um den Mietwagen solltet ihr Euch schnell kümmern (sobald ihr wisst, ob nun ab WDH oder JNB)
Denke es macht schon mehr Sinn von WDH aus, wenn man da wirklich 3-4 Tage spart.
GIbt es hier vielleicht einen guten Thread mit ein paar Empfehlungen zu Mietwagenfirmen die ich anfragen könnte? Wir suchen einen Toyota Hilux (Doppelkabine, 1 Zelt auf dem Dach, Camping-Ausstattung und gerne in der Variante mit Schnorchel/Kompressor/Winde etc.). Gibt da zwar mehrere Unterforen , aber so einen wirklichen Überblick in Hinblick auf obige Fahrzeuge habe ich mir da noch nicht verschaffen können...
GIbt es hier vielleicht einen guten Thread mit ein paar Empfehlungen zu Mietwagenfirmen die ich anfragen könnte?
nein, einen Thread zum Thema gibt es so gebündelt nicht. Schau z.B. mal auf Natron.net, da findest Du eine Auswahl. Die würde ich einfach alle mal um ein Angebot bitten. Ansonsten, wenn Du auf die großen internationalen Vermieter "stehst", kannst D u auch einfach einschlägige Buchungsportale im WWW bemühen. Ich rate immer zu namibischen Vermietern, aufgrund ihrer generell höher eingeschätzten Flexibilität (z.B. zweiter Ersatzreifen, schnell noch mal eine Kühlbox extra etc). Dabei gehören z.B. ASCO und Savanna zu den ältesten und größten. Ich persönlich mag z.B. auch Dornbusch Car Hire - klein, persönlich und gute Fahrzeuge.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201619. Dez. 2016 · #12
Danke Dir, Christian!
Ich unsere Route inzwischen deutlich konkretisiert, der aktuelle Plan sieht wie folgt aus:
1. Tag: Windhoek Richtung Küste / Sandwich Bay 2. Tag: Sandwich Bay und Richtung Naukluft Mountains 3. Tag: Naukluft Mauntains 4. Tag: Sossusvlei 5. Tag: Namibrand NR 6. Tag: Namibrand NR 7. Tag: Fahrt von Namibrand NR Richtung KTP (Mata Mata) 8. Tag: KTP - Mata Mata Richtung Two Rivers (BW Immigration) 9. Tag: KTP - Two Rivers Richtung Nossob (Polentswa?) 10. Tag: KTP - Nossob Richtung Mabuasehube 11. Tag: Fahrt von KTP über Gaborone zum Khama Rhino Sanctuary 12. Tag: Khama Rhino Sanctuary, weiter nach Kubu Island 13. Tag: Fahrt von Kubu Island durch Ntwetwe Pan zum Makgadikgadi NP 14. Tag: Makgadikgadi NP 15. Tag: Nxai NP 16. Tag: Nxai NP 17. Tag: Fahrt von Nxai NP über Nata nach Kasane 18. Tag: Victoria Falls 19. Tag: Kasane / Chobe Riverfront 20. Tag: Chobe NP (Linyanti) 21. Tag: Chobe NP (Savuti) 22. Tag: Chobe NP (Savuti) 23. Tag: Moremi WR (Khwai) 24. Tag: Moremi WR (Khwai) 25. Tag: Moremi WR (Third Bridge) 26. Tag: Maun 27. Tag: Fahrt von Maun nach Windhoek 28. Tag: Windkoek
Erstmal, was meint ihr dazu? Es soll nur gecampt werden, keine Lodges etc. zwischendurch. Etosha und Caprivi habe ich gestrichen weil der Schwerpunkt für dieses mal in Botswana liegen soll, dafür gefallen uns die Nakluftberge und Namibrand ganz gut.
Die Geschichte mit der Einreise nach Botswana über KTP (Mata Mata) hört sich ein wenig umständlich an, aber es sollte ja so funktionieren, oder? KTP jedenfalls scheint Anfang April ganz nett zu sein, oder ist das da wegen den Ferien in SA zu voll, dass man evtl. eher ins CKGR fahren sollte?
Der Teil mit Kubu Island, Makgadikgadi NP und Nxai NP ist auch noch nicht ganz zu Ende gedacht, zum einen bin ich nicht sicher ob man zu der Zeit (Mitte April) durch von Kubu Island zum Makgadikgadi NP durch die Ntwetwe Pfanne fahren kann, oder ob man außen rum muss?
Wenn ich das im Reiseführer (Hupe) richtig verstanden habe, ist das am Boteti im Makgadikgadi NP schwierig geworden mit Wildtieren, da der Fluß auf der Parkseite durch einen Zaun getrennt ist, oder habe ich das falsch verstanden? Auch wird dort empfohlen dass man in Khumaga eher außerhalb des Parks übernachtet, macht das denn Sinn? Oder haben wir zu viele Tage für die Makgadikgadi Gegend eingeplant (insges. 5 Nächte)?
KTP habe ich jetzt mit 4 Nächten eingeplant, aber man kommt halt spät am ersten Tag nach langer Fahrt an (Mata Mata), muss sich zwischendurch nochmal um die Einreise nach Botswana kümmern (Two Rivers), fährt über Nossob (übernachtet da irgendwo) nach Mabuasehube, dort angekommen muss man am nächsten Tag dann schon wieder ne lange Fahrt weiter. Evtl. sollte man das noch einen Tag länger machen? Das kann ich nur schlecht einschätzen ob da 3 komplete Tage (4 Nächte) für die Strecke im Park gut funktionieren und 4 Tage (5 Nächte) langweilig wären...
Könnt ihr im Naukluft Mauntains Park einen Campingplatz empfehlen? Ich würde auch jetzt direkt von da aus früh am nächsten Morgen nach Sossusvlei fahren und dann abends weiter zum Namibrand, oder sollte man das anders organisieren, also nochmal näher dran übernachten? Manche hier schreiben ja, dass man 2 Nächte dort verbringen soll, aber, das kommt mir jetzt schon vor, bzw. sind die Naukluftberge und Namibrand ja auch nicht sooo weit entfernt...
Danke für eure Hilfe!
LG Andreas
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200619. Dez. 2016 · #13
Hallo Andreas
Ich glaube Ihr müsst nochmals etwas über die Bücher und auch mal die Distanzen und Zeiten anschauen.
Ich hoffe euer Tag 1 ist nicht der Tag an dem Ihr in Windhoek landet.
z.B. Tag 11: Fahrzeit ca. 12 Stunden
Ausserdem fahrt Ihr z.B. von Nossob in die Mabua. Das ist eine Strecke für die man einen Tag braucht. Dann sollte man sich aber auch etwas Zeit lassen und in der Mabua ein paar Game Drives machen. Nur hinfahren und gleich weiter macht einfach keinen Sinn.
Im Namib Nakuluft Park ist z.B. Mirabib oder Archers Rock sehr schön.
Ich würde von Kubu Island aus Richtung Nata, Kasane fahren und dadurch den Bereich Nxai Pan streichen. Die gewonnen Tage könnt Ihr dann verteilen. Dann habt Ihr etwas mehr Zeit in der Mabua und könnt die längsten Strecken noch unterteilen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201619. Dez. 2016 · #14
Hallo Chrigu!
chrigu schrieb:Ich glaube Ihr müsst nochmals etwas über die Bücher und auch mal die Distanzen und Zeiten anschauen.
z.B. Tag 11: Fahrzeit ca. 12 Stunden
Genau obige Karte habe ich verwendet, dass das eine lange Fahrt wird war mir klar, aber wie kommst du auf 12 Stunden? Wir wollen ja von Mabuasehube los über Kokotsha, so genau finde ich aber keine Zeitangaben, so habe ich mal als halbwegs vergleichbare(?) Strecke Kang > Palapye nachgeguckt, dass sind laut T4A 6:22 Stunden. Dass es etwas mehr ist weil man etwas weiter muss und die ersten 100km vermutlich nicht ganz so schnell voran kommt, hätte ich es jetzt mal auf vielleicht 7-8 Std. geschätzt. Aber selbst das finde ich schon sehr viel, hab aber keine richtig gute Idee bisher wie man das sinnvoll splitten kann, ein Abstecher zum Khutse wird denke ich jetzt auch kein kleiner Umweg... Aber auch wenn man anders herum um CKGR fährt ist die Strecke bis Maun nicht viel kürzer.
Ich hoffe euer Tag 1 ist nicht der Tag an dem Ihr in Windhoek landet.
Dachte wenn man relativ früh los kommt wäre das eine Option, 4 Stunden ist ja noch überschaubar. Wollen auf jeden Fall direkt Campen, oder wenns später wird nur ein bisschen raus, z.B. Teufelsbach River Camp?
Ausserdem fahrt Ihr z.B. von Nossob in die Mabua. Das ist eine Strecke für die man einen Tag braucht. Dann sollte man sich aber auch etwas Zeit lassen und in der Mabua ein paar Game Drives machen. Nur hinfahren und gleich weiter macht einfach keinen Sinn.
Das habe ich befürchtet 🙂 Auch wird es vermutlich knapp mit Plätzen im KTP, oder?
Ich würde von Kubu Island aus Richtung Nata, Kasane fahren und dadurch den Bereich Nxai Pan streichen. Die gewonnen Tage könnt Ihr dann verteilen. Dann habt Ihr etwas mehr Zeit in der Mabua und könnt die längsten Strecken noch unterteilen.
D.h. Nxai und Makgadikgadi NP komplett rauslassen? Wir müssen denke ich auf jeden Fall nochwas rauslassen, das ist einfach noch zu eng und so ein Tag mit 8 Stunden Fahrt braucht man glaube ich nicht... Aber sind halt schon ordentliche Distanzen.
Danke dir!
LG Andreas
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200619. Dez. 2016 · #15
ak schrieb: Genau obige Karte habe ich verwendet, dass das eine lange Fahrt wird war mir klar, aber wie kommst du auf 12 Stunden? Wir wollen ja von Mabuasehube los über Kokotsha, so genau finde ich aber keine Zeitangaben, so habe ich mal als halbwegs vergleichbare(?) Strecke Kang > Palapye nachgeguckt, dass sind laut T4A 6:22 Stunden. Dass es etwas mehr ist weil man etwas weiter muss und die ersten 100km vermutlich nicht ganz so schnell voran kommt, hätte ich es jetzt mal auf vielleicht 7-8 Std. geschätzt.
Die Tracks4Africa Papierkarte wird aus den GPS Karten von Tracks4Africa gemacht. Deshalb habe ich den Weg einfach kurz mit der GPS Karte berechnet. Das ist dabei heraus gekommen. 📎 mabua-khama.pdf
Dachte wenn man relativ früh los kommt wäre das eine Option, 4 Stunden ist ja noch überschaubar. Wollen auf jeden Fall direkt Campen, oder wenns später wird nur ein bisschen raus, z.B. Teufelsbach River Camp?
Trotzdem würde ich es nicht machen. Nehmt Euch etwas Zeit. Teufelsbach oder Elisenheim bieten sich an. Das ist OK. Viel weiter würde ich aber am Ankunftstag nicht fahren. Dazu gibt es diverse Threads.
D.h. Nxai und Makgadikgadi NP komplett rauslassen? Wir müssen denke ich auf jeden Fall nochwas rauslassen, das ist einfach noch zu eng und so ein Tag mit 8 Stunden Fahrt braucht man glaube ich nicht... Aber sind halt schon ordentliche Distanzen.
Ja. Ihr habt sehr viel schönes dabei. teilt die zusätzlichen Tage darauf auf und macht und geniesst das. Ich würde versuchen in der Mabua min. zwei Nächte zu bleiben.
Herzliche Grüsse Chrigu
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AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201619. Dez. 2016 · #16
Ach da stehen ja die km / Zeiten ja sogar an den Streckenabschnitten, das war mir gar nicht klar, wie praktisch, die Papierkarte habe ich zu Hause weil ich es leid war mit den Online-Karten 🙂
AKakThemenstarter14 Beiträge · seit 201619. Dez. 2016 · #17
Wie sieht das denn bei den beiden langen Fahrten aus:
- Mabua >> Khama - Maun >> Windhoek
Gibt es da irgendwelche netten Zwischenstopps oder Schlenker für die man nicht direkt wieder 2-3 Tage extra braucht? Da habe ich bisher zumindest noch nichts geeignetes gefunden...
LG Andreas
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200619. Dez. 2016 · #18
ak schrieb:Ach da stehen ja die km / Zeiten ja sogar an den Streckenabschnitten, das war mir gar nicht klar, wie praktisch, die Papierkarte habe ich zu Hause weil ich es leid war mit den Online-Karten 🙂
Naja, eine Onlinekarte ist das auch nicht. Es ist die Tracks4Africa GPS Karte welche Du für ein Garmin nutzen kannst. Von Garmin gibt es dann die kostenlose BaseCamp Software welche du für die Planung auf dem Computer nutzen kannst. Wie das geht habe ich in einige Filmen zusammen gestellt.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Chrigu7'267 Beiträge · seit 200619. Dez. 2016 · #19
ak schrieb: - Mabua >> Khama - Maun >> Windhoek
Maun Windhoek z.B. in Ghanzi (Thakadu Camp) oder in der Nähe der Grenze (Zelda Camping)
Von der Mabua Richtung Khama gibt es um Gabarone mehrere Campingplätze. Die kenne ich allerdings nicht.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Max Power570 Beiträge · seit 201119. Dez. 2016 · #20
Hi,
zu den Themen die ich aus April und KTP/Mabua dieses Jahr mitgenommen habe:
Effektiv nur 2 Tage im KTP wären mit viel zu wenig im April. Warscheinlich hat es viel Wasser überall im Veld und die Tiere sind sehr verstreut aber natürlich vorhanden. Ihr werdet viel Ruhe brauchen um die Vielfalt des Parks zu sehen. Ich würde an deiner Stelle mind 2 Nächte im Nossob Tal einplanen(ich hatte 6 und fand die eher zu knapp). In der Mabuasehube würde ich auch mind. 2 Nächte einplanen. Als Zwischennacht lohnt das meiner Meinung nach kaum. Wenn du vom KTP in Richtung Nxai u.ä. fahren möchtest würde ich Mabua weglassen und über das KAA Gate überlegen auszufahren und dann über Ghanzi fahren. Entweder über Maun weiter oder ggf. CKGR. als 'shortcut'.
Die Mabuasehube hat sich uns im April erst nach 3-5 Tagen erschlossen. Es ist die Chance eben sehr hoch das überall Wasser verfügbar ist und alles grünt und blüht. Dann sind alle Tiere verstreut und der Teil braucht viel Zeit zum Erkunden auch wenn das Streckennetz kurz wirkt. Bis man 'raus hat' wo was ist und was gute Taktiken sind um was zu sehen braucht man da 1-2 Tage.
Von der Mabuasehube kommst du nicht bei Tageslicht sinnvoll zum Khama. Nur wenn du durchfährst und bei Sonnenaufgang den Park verlässt und keinen Halt machst. Das kann keinen Sinn machen. Und ich fahre begeistert lange strecken am Stück (mehr als die meisten hier mir raten würden). Ich würde es aber so nicht wagen.
Nur meine Gedanken als ich deinen Plan gelesen habe. Ich dachte es sollte auch noch jemand mitkritisieren der auch sehr viel am Stück fährt. 😉