Reisebericht

Namibia für Anfänger - Sept. 2016

von bingobongo26 · begonnen 27. Okt. 2016 · 27 Teile

Teil 127. Okt. 2016
Um den Bericht ohne Kommentare zu lesen, bitte oben rechts auf die Sonne klicken

Nachdem wir im Oktober 2014 zum ersten Mal in Südafrika waren und insbesondere von dem Aufenthalt in einem privaten Game Reserve dort begeistert zurückkamen, stieß ich Ende des Jahres zufällig auf dieses Forum und einen sehr unterhaltsam geschriebenen Bericht über eine Namibia-Reise.

Nach diesem Bericht las ich den nächsten ... und den nächsten ... und konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen 🙂 . Und so langsam kam mir der Gedanke, da müssen wir unbedingt hin!
Zuerst hieß es aber, meinen Mann mit meiner Begeisterung anzustecken, was nicht ganz so einfach war. Aber ... steter Tropfen höhlt den Stein 😎 ... letztlich gelang es mir.

Es ging dann noch ein gutes halbes Jahr ins Land und schließlich begannen wir mit der konkreten Planung. Ende September stand bis auf die Flüge alles. Die konnte man so weit im Voraus nämlich noch nicht buchen.

Durch hartnäckiges ständiges Prüfen, ob man bei Air Namibia nun endlich buchen konnte, ergatterte ich endlich Ende Oktober sehr günstige Flüge. Somit stand im November alles! Noch nie hatten wir ein ganzes Jahr vorher unseren Urlaub fix und fertig gebucht, aber so bekamen wir alle unsere Wunschunterkünfte und der langen Vorfreude stand nichts mehr im Wege. 😎

Die Zeit bis dahin vertrieb ich mir weiterhin mit Lesen hier im Forum und saugte alle Infos begierig auf.

An dieser Stelle möchte ich allen eifrigen Reiseberichtschreibern und Kommentatoren danken, die an ihren Erfahrungen teilnehmen ließen und deren viele Informationen dazu beigetragen haben, dass unser Urlaub wunderschön wurde. 🙂

Hier unsere Reise im Überblick:

08.09.2016 Flug HH-FRA-WDH
09.09.2016 Windhoek – The Elegant Guesthouse
10.09.2016 Kalahari Red Dunes Lodge
12.09.2016 Hoodia Desert Lodge
14.09.2016 Rostock Ritz Desert Lodge
15.09.2016 Swakopmund – Cornerstone Guesthouse
17.09.2016 Camp Kipwe
19.09.2016 Etosha Safari Lodge
22.09.2016 Onguma Bush Camp
24.09.2016 Frans Indongo Lodge
26.09.2016 The Elegant Farmstead
28.09.2016 Windhoek – The Elegant Guesthouse
29.09.2016 Flug WDH-FRA-HH
Teil 227. Okt. 2016
Donnerstag/Freitag, 08./09.09.2016
Die Flüge von Hamburg nach Frankfurt und weiter nach Windhoek gingen planmäßig und wir konnten einigermaßen gut schlafen. So kamen wir recht ausgeruht in Windhoek an, wo wir uns noch am Flughafen am ATM mit Geld versorgten und dann bei Europcar unseren Mietwagen, einen Renault/Dacia Duster, in Empfang nahmen. Der Wagen hatte knapp 13.000 km auf dem Tacho und machte – von einigen Kratzern rundherum abgesehen – einen sehr guten Eindruck. Dank der guten Wegbeschreibung kamen wir zügig im Elegant Guesthouse in Windhoek an, wo wir freundlich begrüßt wurden. Wir konnten auf meine Frage hin noch frühstücken, obwohl die Frühstückszeit eigentlich gerade vorbei war; das Frühstück in Fliegern kann man nach unserem Empfinden ja nicht wirklich als solches bezeichnen. 😵

Bis wir unser Zimmer beziehen konnten, hielten wir uns im Garten und auf der schattigen Terrasse auf und genossen das Gefühl, nun in Afrika zu sein 😎 .

Wir hatten an diesem Tag beide keine rechte Lust, uns Windhoek anzusehen, und verschoben das aufs Ende der Reise. So verbrachten wir den restlichen Tag mit Einkaufen in der Merua Mall, nochmaligem Geld ziehen, Relaxen im Garten und Lesen der uns ins Guesthouse gebrachten Reiseunterlagen. Abends ließen wir uns per Taxi ins Restaurant N.I.C.E. bringen, wo wir beide sehr leckeres Thunfischsteak vom Holzkohlengrill aßen.
Teil 327. Okt. 2016
Samstag, 10.09.2016
Wir hatten sehr gut geschlafen und machten uns nach einem guten Frühstück nochmals auf zum Supermarkt in der Nähe des Guesthouse, um weitere Bohnen für den Bohnensack zu kaufen (es passten mehr hinein als wir am Vortag gekauft hatten).

Um 10:15 Uhr ging es dann los in Richtung Kalkrand auf der B1. Kurz hinter Windhoek wurde die Straße deutlich leerer. Am Wegrand sahen wir mehrmals Affen, die ersten Tiere, die wir allerdings nicht so gerne mögen 🤨 !

Nach einem ersten Tankstopp in Kalkrand erreichten wir ca. 6 km weiter die Zuwegung zur Kalahari Red Dunes Lodge.
Auch hier wurden wir sehr freundlich mit einem kalten Getränk empfangen und dann zu unserem schönen Zeltbungalow Red Hartebeest Nr. 9 geführt.
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Er gefiel uns ausnehmend gut; besonders schön fanden wir das große Panoramafenster, von dem aus man sogar vom Bett einen schönen Blick auf das kleine Wasserloch hat. Wir machten es uns auf unserer überdachten Terrasse bequem und beobachteten spielende Erdhörnchen und einen Springbock.
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Teil 428. Okt. 2016
Fortsetzung Samstag, 10.09.2016

Plötzlich kam ein Eland zum Wasserloch und zwei weitere folgten. Wir waren begeistert, diese Tiere zu sehen und unsere Freude steigerte sich, als sie langsam auf uns zu kamen und in aller Ruhe neben unserem Bungalow vorbeigingen. Wie schön!
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Um 16:00 Uhr starteten wir zur Sundowner-Tour, die wir gleich nach unserer Ankunft gebucht hatten. Mit von der Partie waren zwei Schweizer Paare und ein holländisches Paar. Auch Claus, der Manager der Red Dunes Lodge, begleitete uns. Und gleich ging es los mit Tiersichtungen: Springböcke, Oryx mit Jungen, Red Hartebeest, Impalas und 1 Steinböckchen – malerisch auf rotsandigem Hügel - und Blessböcke.
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Wie schön, mit so vielen Tieren hatten wir überhaupt nicht gerechnet!

Auf einer Düne wurde dann ein Tisch mit Getränken und Knabbereien aufgebaut
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und wir erlebten unseren ersten schönen afrikanischen Sonnenuntergang.
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Bei netten Gesprächen mit den Schweizern stellten wir fest, dass wir uns in der Hoodia Lodge noch einmal begegnen würden.

Nach 3 Stunden kamen wir zurück in die Lodge und es gab ein sehr leckeres 3-Gänge-Menü bestehend aus Kudu-Carpaccio, Oryx-Filet mit Blumenkohl und Kürbis und als Dessert Malva-Pudding mit Vanillesoße. Ich esse normalerweise so gut wie kein Fleisch, aber ich hatte mir vorgenommen, in Namibia mal die eine oder andere Ausnahme zu machen.

Nach netten Gesprächen mit einigen anderen Gästen gingen wir glücklich und zufrieden in unseren Bungalow.
Teil 528. Okt. 2016
Sonntag, 11.09.2016

Nach dem Aufwachen und erstem Blick aufs Wasserloch sah ich, dass sich dort einige Gnus tummelten.
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Wie schön der Tag doch anfing, Tiere noch vorm Frühstück! 😎

Da wir diesen Tag noch in der Red Dunes Lodge verbringen würden, gingen wir erst um 8:30 Uhr zum Frühstück und saßen anschließend noch eine ganze Weile auf der Terrasse mit Blick aufs Wasserloch, wo sich aber kein Tier blicken ließ.
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Als Claus kam und uns erzählte, dass er die fünf Giraffen, die wir auf der Sundownertour am Vortag nicht gesehen hatten, gerade entdeckt habe, nahmen wir uns Mountainbikes und fuhren in die von ihm genannte Richtung.
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Es war total witzig, im roten Sand mit den dick bereiften Rädern auf Pirsch zu gehen. Wir sahen ein Gnu, ein Wildschwein, Springböcke, Impalas – und die fünf Giraffen. Zwei standen ganz nahe am Weg und ließen sich von uns nicht stören.
Auf dem Rückweg sahen wir dann in weiterer Entfernung auch noch einige Zebras.
Mal ein anderes Erlebnis, so vom Fahrrad aus, leider ohne Fotos.

Mittags aßen wir einen Salat und genossen bis zum Abend unsere kleine Terrasse, nur unterbrochen von Kaffee und Kuchen im Haupthaus. Zum Abendessen hatten wir beide uns Fisch gewünscht, King Klip, der sehr gut war.

Am späteren Abend sahen wir von unserem Zimmer aus sehr viele Gnus, Springböcke und Oryx am Wasserloch.
Wir waren einmal mehr begeistert! Leider war es zu dunkel, um sie zu fotografieren.

Uns hat es in der Red Dunes Lodge sehr gut gefallen und es war schön, dort zwei Tage zu verbringen. So konnten wir richtig in Afrika ankommen. 🙂
Teil 628. Okt. 2016
Montag, 12.09.2016

Nach einem schönen Sonnenaufgang
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und einem ausgiebigen Frühstück ging es gegen 10:00 Uhr ab Kalkrand zum ersten Mal auf Pad (C19).
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Auf den ca. 120 km bis Maltahöhe überholte uns kein einziges Auto und es kamen uns nur 4 oder 5 entgegen. Im lebhaften, winzigen Ort Maltahöhe tankten wir und weiter ging es über den Zarishoogte Pass. Die Pads waren sehr unterschiedlich, teilweise Wellblech, und wir fuhren recht langsam, weil wir dem Auto bei diesem Untergrund nicht so recht trauten und uns erst einmal daran gewöhnen mussten.
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Nach ca. 5 Stunden und gefühlt 10 km übelster Gravel Road auf ihrem Gelände erreichten wir die Hoodia Desert Lodge,
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wo wir mit gekühlten feuchten Tüchern und einem kalten Getränk freundlich begrüßt wurden.

Die Freundlichkeit legte sich allerdings ziemlich 😠 , als wir nicht gleich die für den nächsten Tag angebotene Tour ins Sossusvlei buchten.

Wir hatten schon vorher überlegt, ob wir die Tour buchen sollten oder nicht. Einige schrieben hier, dass sie traumhaft schön gewesen sei und man hat ja beim ersten Mal keine rechte Vorstellung, ob man sich ohne Guide zurecht findet und alles sehen kann, was man sehen möchte. Im Nachhinein kann ich sagen: man kann!
Ausschlaggebend für uns, die Tour für etwas über 600 NAD nicht zu buchen, war die Tatsache, dass sie den ganzen Tag dauerte. Wir wollten lieber selbst über unseren Tagesablauf bestimmen.

Unser Bungalow war sehr schön.
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Zusätzlich zum Bad mit separater Toilette gab es eine große Außendusche – herrlich, unter freiem Himmel zu duschen und durch die Gucklöcher die Landschaft zu sehen!

Den Rest des Nachmittags relaxten wir auf der schattigen Terrasse und erfreuten uns später daran, wie die untergehende Sonne die Felsen zum Glühen brachte.
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Als wir an der Rezeption darum baten, am nächsten Morgen statt um 7:00 Uhr bereits um 6:00 Uhr frühstücken zu können (so wie die Tour-Teilnehmer, wenn es denn welche gegeben hätte 🤨 ), wurde uns das nach einigem Hin und Her nicht gerade freundlich zugestanden 😠 .

Wir merkten deutlich die Erwartungshaltung, dass man die Tour bucht - und das hätte uns bei einem Zweifel an unserer Entscheidung, alleine zu fahren, auf keinen Fall umgestimmt.

Überhaupt ließ der Service zu wünschen übrig - es war mehrfach kein Personal im Haupthaus zu finden und beim "complimentary tea and coffee" wurde das heiße Wasser erst nach zweimaliger Bitte unfreundlich murrend aufgefüllt.

Für das Abendessen hatte ich mir Fisch anstatt Fleisch gewünscht und bekam dann King Klip. Leider schmeckte der nicht so gut wie am Abend zuvor in der Red Dunes Lodge. Mein Mann war mit seinem Kudu- oder Oryxfilet ? zufrieden. Vom Nachtisch weiß ich noch, dass er gut war - was immer es auch war 😉

Voller Spannung und Vorfreude auf den nächsten Tag gingen wir schlafen.
Teil 729. Okt. 2016
Dienstag, 13.09.2016

Um 5:15 Uhr klingelte der Wecker und wir quälten uns langsam aus dem Bett. Zum Frühstück (sehr gut und reichhaltig) 6:00 Uhr waren zwei weitere Paare da, die – wie ich nachmittags sah – sich auch alleine ins Sossusvlei aufgemacht hatten.

Um 6:40 Uhr fuhren wir im Halbdunkel los. Es war wie erwartet einiger Betrieb, aber wir waren trotzdem das 10. Auto am Tor.
Um 7:15 Uhr wurde es geöffnet und auf Teerstraße ging es ca. 60 km bis zum Parkplatz für 2x4-Fahrzeuge. Unterwegs gab es tolle Ausblicke auf teils scharfe Schatten werfende Dünen in tollem Licht.
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Immer wieder hielten wir zum Fotografieren an. Ich konnte nicht glauben, dass es tatsächlich genauso aussah wie auf den Fotos, die ich immer bewundert hatte.
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Vom 2x4 Parkplatz aus konnte man mit einem Shuttle ca. 4 km bis zum 4x4-Parkplatz fahren. Unterwegs hatten sich diverse Toyota Hilux und Ford Ranger festgefahren. Unser Fahrer half dem einen oder anderen dabei, wieder loszukommen und verdiente sich damit ein Trinkgeld.

Vom Parkplatz aus lief man ca. 20 Minuten durch den Sand bis ins Dead Vlei. Ich war so happy, es nun endlich selbst zu sehen 🙂 . Darauf hatte ich sooo lange gewartet! 🙂 🙂 🙂
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Damit kein falscher Eindruck entsteht: 😄 mein Mann teilte meine Begeisterung natürlich – aber ich war ja diejenige, die schon ewig in ungeduldiger Vorfreude und voller Spannung auf diesen Urlaub hin arbeitete. 😁
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Viele Fotos später und wieder am 2x4-Parkplatz angekommen, machten wir uns noch in Richtung Sesriem Canyon auf. Nach einem kurzen Einstieg
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beschlossen wir jedoch, nicht weiter zu gehen und fuhren nach Zahlung unseres Permit zurück zur Hoodia Lodge. Wir nahmen draußen eine erfrischende Dusche und setzten uns danach im Haupthaus auf die schattige Terrasse, sicherten und sichteten Fotos und schrieben Tagebuch.

Zum Abendessen gab es Fleisch für meinen Mann und vegetarische Lasagne für mich.
Insgesamt gesehen hat mir das Abendessen an beiden Tagen nicht so besonders geschmeckt. Im Gegensatz dazu fanden wir das Frühstück an beiden Tagen sehr gut.
Teil 829. Okt. 2016
Mittwoch, 14.09.2016

Auf dem Weg zum Frühstück fingen wir die Morgenstimmung ein.
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Gegen 09:30 Uhr fuhren wir in Richtung Solitaire. Dort tankten wir und aßen den obligatorischen Apfelkuchen.
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Auf der Tafel am dortigen Laden konnte man sehen, wie wenig es dort in den letzten Jahren und Monaten geregnet hat.
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Weiter ging es zur Rostock Ritz Desert Lodge.
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Die Anlage ist schön gelegen
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und hat einen Pool mit grandiosem Blick über die Landschaft.
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Die Bungalows sehen witzig aus, sind allerdings in zwei Unterkünfte unterteilt und diese sind somit recht klein. Besonders das nur mit einem Vorhang abgetrennte Bad ist winzig und sehr rustikal!
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Am Pool genossen wir für einige Zeit die herrliche Aussicht bis es Zeit wurde, zum von der Lodge angebotenen Sundowner Drive, den wir auch hier nicht ausließen, aufzubrechen.
Teil 929. Okt. 2016
Fortsetzung Mittwoch, 14.09.2016
Die zweistündige Fahrt durch die tolle Landschaft in wunderschönem Abendlicht mit vielen Bergzebras, Oryx und einigen Springböcken war ein tolles Erlebnis.
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Der Guide, Etienne, vermittelte viel Wissenswertes, insbesondere über die Flora. Auf dem Sundowner Hill erzählte er uns, dass er aus Südafrika sei und bereits seit 20 Jahren in Namibia lebe, weil die Menschen hier viel freundlicher und hilfsbereiter seien als in Südafrika. Den Eindruck hatten wir hier auch bereits gewonnen. Oft winkten uns Leute, an denen wir vorbeifuhren, freundlich zu oder lächelten uns an. In Südafrika erlebten wir das nicht und in Deutschland ist das ja auch nicht der Standard.

In der Rostock Ritz Lodge kann man Essen nach Karte bestellen. Wir nahmen beide den Fisch des Tages, Hake. Dass wir keine Vorspeise bestellten, kam nicht so gut an und als wir nach dem Hauptgericht auch kein Dessert mehr wollten, wurden wir nur noch ignoriert. 😠 Nachdem wir noch eine Weile sitzengeblieben waren und das Internet genutzt hatten, nahm man uns wortlos unsere leeren Gläser weg. 😈 Na, ja! Wir waren froh, dass wir hier nur eine Übernachtung hatten. 🙂
Teil 1030. Okt. 2016
Donnerstag, 15.09.2016

Das Frühstück war besser als das Abendessen erwarten ließ 🤪 – es gab sogar frisch aufgeschnittenes Obst. Wir schauten noch einmal nach den in einem Gehege gehaltenen Erdmännchen, die sich aber leider nicht so fotografieren ließen, wie ich es wollte.
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Um kurz vor 9:00 Uhr verließen wir die Rostock Ritz Desert Lodge und die sich im Morgenlicht präsentierenden Bergzebras
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und fuhren auf der C14 über den Gaub-Pass und den Kuiseb-Pass vorbei am Kuiseb Canyon, fast ausschließlich auf Pad.
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Je näher wir in Richtung Küste kamen, umso kühler wurde es. Von ca. 30 Grad sank die Temperatur bis auf 12 Grad und der Himmel war mittlerweile total bedeckt. Kurz vor Walvis Bay wurde die Pad zur Teerstraße – welch eine Wohltat nach dem langen Gerüttel! Nach weiteren ca. 30 km erreichten wir Swakopmund und checkten im Cornerstone Gesthouse ein.
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Paul, der Inhaber, und auch seine Mitarbeiterinnen waren außerordentlich freundlich und die Anlage mit ihrem gepflegten Garten gefiel uns sehr. Wir richteten uns ein wenig ein und fuhren dann zur Lagune nach Walvis Bay, um die Flamingos zu sehen. Es waren Massen! Schade nur, dass es so trüb und grau war. Das tat aber meiner Fotografierfreudigkeit keinen Abbruch 😉
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Da ständig LKWs von der Salzfabrik die Straße entlang donnerten, musste ich allerdings höllisch aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen .
Faszinierend fanden wir es, auf der einen Seite der Straße den Atlantik zu haben und auf der anderen Seite die unendlich scheinenden Dünen der Namib-Wüste.
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Abends gingen wir ins Secret Garden, ein kleines Restaurant, und ein Tipp von Claus von der Red Dunes Lodge. Wir teilten uns eine Pizza, die richtig lecker und eine willkommene Abwechslung zu den Menüs in den Lodges war.

Für den nächsten Tag hatten wir bereits 2 Monate vorher per Mail eine Halbtagstour in die Namib-Wüste bei Close-up Africa gebucht. Wir freuten uns sehr darauf und sollten zwischen 8:25 Uhr und 8:35 Uhr abgeholt werden.
Teil 1101. Nov. 2016
Freitag, 16.09.2016

Um 8:25 Uhr nach einem tollen Frühstück standen wir bei strahlendem Sonnenschein, aber niedrigen Temperaturen, vorm Guesthouse und warteten auf unseren Tourguide... und warteten... und warteten. Um 8:40 Uhr rief ich dort an und musste leider erfahren, dass man uns dort erst für den kommenden Montag eingeplant hatte. Der Mitarbeiter entschuldigte sich diverse Male und ich merkte, dass ihm dieses Versehen auch wirklich leid tat – aber uns half das nichts. Er bot uns dann die Tour für den nächsten Morgen an, aber da wir die weite Strecke ins Damaraland vor uns hatten, kam das für uns nicht Frage. Zu ärgerlich! Nur wegen der Wüstentour hatten wir 2 Übernachtungen in Swakopmund gebucht!
Als wir enttäuscht wieder ins Guesthouse gingen, versuchte Paul, für uns noch bei anderen Anbietern etwas zu arrangieren, aber ohne Erfolg!

Wir waren ganz schön traurig, denn gerade auf diese Tour hatten wir uns sehr gefreut!

Aber es nutzte alles nix und so verbrachten wir den Tag in Swakopmund mit Bummeln, Shoppen, Kaffeetrinken, Geld ziehen und Fotografieren.
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Gegen Mittag wurde es sehr windig, die Sonne schien noch immer bei nur ca. 16 Grad. Wir fuhren noch einmal zu den Flamingos in der Lagune von Walvis Bay
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Am späten Nachmittag gingen wir noch einmal durch den Ort
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und zum Sonnenuntergang in die Tiger Reef Beach Bar.
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Anschließend aßen wir im Hotel Europa Seezunge mit Spinat, die uns sehr gut schmeckte.
Teil 1201. Nov. 2016
Samstag, 17.09.2016

Das Frühstück im Cornerstone war wieder ausgezeichnet und insgesamt haben wir uns dort auch sehr wohl gefühlt. Gut gestärkt ging es auf der Salt Road in Richtung Henties Bay und kurz dahinter auf der C35 in Richtung Uis, nun wieder auf Pad.
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In Uis tankten wir und weiter ging es auf der C35 und der D2612 zum Camp Kipwe. Die „Gebäude“ der Lodge sind inmitten einer schönen Landschaft in die Felsen integriert.
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Die runden Bungalows mit komplett außenliegendem Bad und WC sind in die Felsen eingebaut und wunderschön. Wir bekamen oben den Bungalow Nr. 7 mit einer schönen Terrasse und tollem Blick.
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Die Anlage ist sehr gepflegt und verfügt über einen offenen Restaurant- und Loungebereich.
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Es gibt insgesamt nur 9 Bungalows, daher ist dort alles sehr persönlich. Es war gerade Mittagszeit und wir nahmen in dem offenen Restaurant noch einen Lunch (Salat bzw. Chicken Wrap) zu uns.

Unser All-inclusive-Paket für zwei Tage beinhaltete einen Ausflug zum Verbrannten Berg, den Orgelpfeifen und Twyfelfontein sowie eine Fahrt zu den Wüstenelefanten. Gleich bei unserer Ankunft wurde uns geraten, den Ausflug erst am nächsten Nachmittag zu machen, da es heute bereits viele Teilnehmer gäbe und wir am nächsten Tag wahrscheinlich nur zu zweit seien.

Die Tour zu den Wüstenelefanten hatten wir ebenfalls für den nächsten Morgen geplant und daher konnten wir für den Rest des Tages die schöne Anlage genießen. Leider gab es auf unserer Terrasse viele lästige kleine Fliegen, so dass wir es dort nicht aushielten. Wir legten uns mit unserem Lesestoff an den kleinen Pool, dort waren etwas weniger Fliegen. Nachdem am späten Nachmittag die Donkeys befeuert worden waren, genossen wir die herrliche Außendusche.

Zum Sundowner stiegen wir auf den Hügel oberhalb der Anlage
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und betrieben mit einem Gin Tonic Malariaprofilaxe 😄 , obwohl es dort wohl nicht nötig war, denn es gab im Gegensatz zu allen anderen Lodges hier kein Moskitonetz – also wohl auch keine Mücken?! 😕

Das 4-Gänge-Menue am Abend, zu dem wir uns Fisch statt Fleisch gewünscht hatten, konnte zumindest mich nicht wirklich überzeugen. Ich fand es zu fettig, wie auch schon mittags der Salat nach meinem Geschmack zu ölig und mit zu viel Pesto angerichtet war.

Gleich nach dem Essen gingen wir zurück in unseren Bungalow. Wir legten die Sachen für die Tour am nächsten Morgen zurecht und lasen noch etwas, bevor wir ins Reich der Träume hinüberglitten...
Teil 1303. Nov. 2016
Sonntag, 18.09.2016

Um 6:30 Uhr hieß es frühstücken und um 7:00 Uhr brachen wir mit unserem Guide Tafey auf, um die Wüstenelefanten zu suchen. Wir hatten das Glück, die einzigen Teilnehmer zu sein 🙂 .

Es war noch ganz schön kalt (ca. 9 Grad) und wir waren froh, dass wir zu unseren langärmeligen Hemden, Fleecejacken und Softshelljacken noch Decken bekamen. Unterwegs sahen wir Springböcke, Zebras, Kudus und Oryx.
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Nach fast eineinhalb Stunden – inzwischen war es wieder warm geworden - stießen wir im ausgetrockneten Flussbett des Huab auf die Wüstenelefanten 🤩 . Es war beeindruckend, wie nahe wir diesen schönen Tieren kommen konnten, ohne dass sie sich daran störten.
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Der kleine Elefant entfernte sich von seiner in aller Ruhe fressenden Mutter und erkundete die nahegelegen Büsche.
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Plötzlich brüllte die Elefantenkuh, weil sich ein männlicher Elefant von hinten genähert und sie wohl erschreckt hatte, und der Kleine raste zu ihr zurück.
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Nachdem wir sie fast zwei Stunden beobachtet hatten, gab es in Sichtweite der Elefanten ein Picknick.
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Auf dem Rückweg zur Lodge sahen wir ein Steinböckchen und eine Sand Snake.
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Fortsetzung folgt
Teil 1403. Nov. 2016
Fortsetzung Sonntag, 18.09.2016

Gegen 12:00 Uhr waren wir wieder im Camp und nahmen ein leichtes Mittagessen ein. Danach entdeckten wir noch diese drei
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Mit Tafey hatten wir verabredet, dass wir uns nachmittags zum Ausflug wiedersehen würden, aber da wir die einzigen Teilnehmer aus dem Camp Kipwe waren, wurden wir von einem Guide des Mowani Mountain Camp (die beiden Unterkünfte gehören zusammen und liegen nur wenige Kilometer auseinander) abgeholt und machten die Tour zusammen mit einem deutschen und einem spanischen Paar.

Den Verbrannten Berg fanden wir wie schon erwartet so unspektakulär, dass wir nicht einmal ein Foto machten und die Orgelpfeifen
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rissen uns ebenfalls nicht vom Hocker! Inzwischen hatten wir ungefähr 38 Grad und nun ging es zu der gut einstündigen Wanderung bei den Felszeichnungen von Twyfelfountain. Mir machte die Hitze dabei ziemlich zu schaffen und der Führer dort hatte teilweise sehr grenzwertige Sprüche drauf, sodass wir froh waren, als wir wieder im schattigen Wagen saßen. Die Zeichnungen sind natürlich großartig!
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Die Dusche brachte meine Lebensgeister dann schnell zurück und nach dem „Malariaprofilaxe-Sundowner“ (War die Profilaxe hier überhaupt notwendig? 🤪 Aber man kann ja nicht vorsichtig genug sein 🤩 ) ging es zum Abendessen, sehr schön auf der kleinen Terrasse des Restaurants.

Das Erlebnis mit den Wüstenelefanten war das Highlight unserer bisherigen Reise und wir gingen glücklich und voller schöner Eindrücke ins Bett.
Teil 1506. Nov. 2016
Montag, 19.09.2016

Um 7:00 Uhr genossen wir etwas ausgiebiger als am Tag vorher das tolle Frühstück
und nahmen Abschied von der schönen Umgebung.
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Auf den Gravel Roads D2612 und C39 fuhren wir in Richtung Khorixas, wo wir einen Tankstopp machten. Ab dort gab es ein Stück Teerstraße, was zwischendurch mal eine Abwechslung zum Gerüttel war. Auch in Outjo tankten wir wieder und kauften uns Kuchen. Weiter ging’s auf der C38 in Richtung Okaukuejo und gegen 12:45 Uhr erreichten wir die Etosha Safari Lodge, unsere Bleibe für die nächsten 3 Nächte.
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Von den über 50 Bungalows bekamen wir die Nummer 4, recht nahe am Haupthaus.
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Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, tranken wir in unserem Bungalow noch einen Kaffee bzw. Tee und fuhren anschließend die 8 km bis zum Anderson Gate des Etosha-Parks. Noch vor der Ausfahrt aus der Lodge sahen wir rechts am Weg diese hier
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Am Anderson Gate erstanden wir für die nächsten 4 Tage ein Permit, das wir im Rastlager Okaukuejo im Tourist Office bezahlten. Und dann ging es los in den Etosha. Auf dem Weg zum Wasserloch Okondeka sahen wir viele Springböcke, die vor der Mittagssonne Schutz unter den vertrockneten Bäumen suchten, außerdem Gnus und Oryx.
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Fortsetzung folgt
Teil 1606. Nov. 2016
Fortsetzung Montag, 19.09.2016

Am Wasserloch sahen wir Giraffen, Oryx-Antilopen und Springböcke.
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Das Wasserloch Wolfsnes fanden wir ausgetrocknet und ohne Tiere vor.

Auch auf dem Rückweg standen die Springböcke noch am Weg im Schatten des Baumes.
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Auf einem Schild in Okaukuejo saß dieser Weißscheitelwürger - danke, Konni ::)
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und ein Elefant labte sich am Wasserloch
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Auf dem Weg hinaus aus dem Park sahen wir noch diese beiden Elefanten
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Wir freuten uns über unsere Sichtungen in der kurzen Zeit 🙂 . Das war schon mehr, als wir erwartet hatten. 😁

Zurück in der Lodge schauten wir von der Terrasse auf das kleine Wasserloch und weit über das Land.
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Mit einem Paar, das wir schon in der Red Dunes Lodge gesehen hatten, tauschten wir einige unserer Erlebnisse aus und sahen bei einem Gin Tonic die Sonne untergehen.
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Anschließend beteiligten wir uns am „Kampf“ um das Büffet.
Nach der Exklusivität des Camp Kipwe herrschte hier bei den Mahlzeiten ein ganz schönes Gewusel, an das wir uns nicht so recht gewöhnen konnten. 🤩
Teil 1708. Nov. 2016
Dienstag, 20.09.2016

Gegen 7:00 Uhr fuhren wir nach einem schönen Sonnenaufgang los
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und trafen vor der Ausfahrt der Lodge wieder auf die „Hausgiraffe“
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Am Wasserloch im Okaukuejo gab es nur einen Springbock und einige Namaqua-Tauben(?).
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Dann flog uns ein Gelbschnabeltoko vor die Linse
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und ich war begeistert, ihn so nah "erwischen" zu können 🙂

Am Wasserloch Nebrowni sahen wir Springböcke, Strauße, eine Riesentrappe und ein Oryx.
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Die Wasserlöcher Kapupuhedi und Odongab waren ausgetrocknet und wir fuhren weiter nach Aus. Dort sahen wir Kudus und Impalas.
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Im Olifantsbad tummelten sich Red Haartebeest, Zebras, Kudus und Oryx
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In Gemsbokvlakte stillten Elefanten, Impalas, Gnus und Oryx ihren Durst.
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Mittags legten wir in Okaukuejo eine Pause ein und aßen einen Salat.
Danach saßen wir eine ganze Weile am dortigen Wasserloch und beobachteten das Treiben.
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Danach fuhren wir nochmals zum Wasserloch Nebrowni. Stellenweise sah es im Park aus wie in einer verschneiten Winterlandschaft.
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Am Wasserloch sahen wir wieder Elefanten, Zebras, Springböcke, Strauße
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Auf dem Weg zurück zu Lodge begegneten wir noch einer Giraffe und einem einzelnen Elefanten.
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Es war ein sehr schöner Tag und wir waren überwältigt davon, wie viele Tiere wir gesehen hatten. 😁
Nun hofften wir darauf, vielleicht am nächsten Tag auch einen Löwen oder ein Nashorn aufzuspüren. 😗

Fortsetzung folgt
Teil 1811. Nov. 2016
Mittwoch, 21.09.2016

Nach einem gemütlichen Frühstück waren wir gegen 9:00 Uhr am Wasserloch Ombika und trafen dort Gnus, Kudus, Springböcke und einen Schakal an.
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Unterwegs nach Okaukuejo wünschte uns diese Giraffe einen schönen Morgen
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Am Wasserloch im Rastlager war Baden und Trinken angesagt
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Unterwegs sahen wir wieder Schatten suchende Springböcke, eine Riesentrappe und Gnus
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Am Wasserloch Okondeka hielten sich Giraffen, Oryx, Springböcke und viele Zebras auf
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Plötzlich ging eine Aufregung durch alle Tiere 🤩 und dann sahen wir den Grund: zwei Löwen kamen in Richtung Straße gelaufen! 😮
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Sie überquerten die Straße gleich vor unserem Auto und verkrochen sich dann unter einen Baum
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Juchhu 😁 , wir hatten zwei Löwen gesehen und konnten es kaum glauben 🙂 🙂 🙂 .

Am Wasserloch ging man beruhigt wieder zur Tagesordnung über
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und auch wir beruhigten uns nach einer Weile und machten uns auf den Weg nach Okaukuejo. Unterwegs entdeckten wir junge Oryx
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und diese beiden Kapkrähen (Dank an Bele), die allerdings nicht so richtig posen wollten
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Am Wegesrand hockten Erdhörnchen
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und in Okaukuejo erwischte ich diesen Glanzstar
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In Okaukuejo machten wir eine längere Pause und aktualisierten unser Tagebuch.
Nachdem das geschafft war, zog es uns noch einmal zum Wasserloch Nebrowni. Dort sah es ähnlich aus wie am Nachmittag zuvor: Elefanten, Springböcke, Strauße und Oryx
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Solange die Elefanten tranken, mussten die anderen Tiere warten – und die Elefanten tranken immer seeehr lange 🙂 . Und obwohl meistens genug Platz da war, verscheuchten sie die, die sich zum Wasser vortrauen wollten.
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Am Wasserloch Gemsbokvlakte fand eine Giraffenversammlung statt.
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Und plötzlich tauchte ein Nashorn auf 😮 🙄
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Das Nashorn spazierte ins Wasser hinein und die Giraffen hielten erst einmal gebührenden Abstand!
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Nach einer Weile trauten sie sich dann, ebenfalls wieder zu trinken
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und traten dann ab.
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Als ein Elefant auftauchte, verzog sich das Nashorn allmählich.
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Wir konnten es kaum fassen: was waren wir doch für Glückspilze 🙂 ! Das was wir uns für heute gewünscht hatten, Löwen und ein Nashorn, war beides in Erfüllung gegangen. 🙂 🙂 🙂

Aber uns stand noch ein tolles Erlebnis bevor:

Auf dem Weg zum Anderson Gate lief plötzlich neben uns eine Elefantenherde entlang und überquerte direkt vor uns die Straße
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Unsere Begeisterung ließ sich kaum in Worte fassen und so ging wieder ein toller Tag zu Ende. 🙂

Für den kommenden Tag stand die Durchquerung des Etosha in Richtung Osten zu unserem nächsten Quartier, dem Onguma Bush Camp, auf dem Programm.
Teil 1915. Nov. 2016
Donnerstag, den 22.09.2016

Um 7:45 Uhr hatten wir gefrühstückt und ausgecheckt und fuhren als erstes Nebrowni an.
Auf dem Parkplatz standen viele Autos – ein Zeichen dafür, dass dort schon etwas Besonderes zu sehen sein musste 🤩 . Und tatsächlich: 2 Löwinnen waren am Wasser.
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Ein Schakal und einige Springböcke hielten Abstand und waren wachsam. Aber die Löwinnen schienen sich nicht für die anderen Tiere zu interessieren.
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Auf dem Weg zum Wasserloch Sueda sahen wir zwei Hyänen, ein Steinböckchen und einen Weißbürzel-Singhabicht (?)
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Das Wasserloch Sueda fanden wir ausgetrocknet vor.
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Kurz vor Salvadora sahen wir diese Riesentrappe
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Am Wasserloch waren viele Zebras, Gnus und Springböcke zu sehen.
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In Rietfontein hielten sich ein paar Kudus, Zebras und Springböcke auf.
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Und dann stand uns noch etwas Besonderes bevor!

Fortsetzung folgt
Teil 2015. Nov. 2016
Fortsetzung Donnerstag, 22.09.2016

Wir fuhren weiter in Richtung Osten, als uns ein entgegenkommender Autofahrer anhielt mit den Worten „Over there there’s a leopard on the left hand side “. Und wir sahen ein Stück weiter auch schon ein paar Autos am Wegesrand stehen. Der Leopard hatte sich unter einem Baum verkrochen und das Aufhebens um ihn schien ihm nicht zu gefallen 😠
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Er stand auf,
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versteckte sich im Tunnel unter dem Weg und ließ sich leider nicht mehr blicken. 🙁
Schade! 🙁 Aber immerhin, wir hatten einen Leoparden gesehen 🤩 😁 – wenn auch nur kurz.

In Halali
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machten wir kurz Halt, um zu tanken. In Okaukuejo hatte es nämlich weder am Vortag noch am Morgen Diesel gegeben.

Auf der Weiterfahrt sahen wir viele Gnus
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einen Sekretär
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und einen einsamen Elefanten, der sich so eingesaut hatte, dass er kaum noch aus den Augen schauen konnte.
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Am Wasserloch Kalkheuwel (danke, Bele) waren jede Menge Elefanten
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und es kamen immer mehr dazu
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Bei 50 hörten wir auf, sie zu zählen.

Impalas, Kudus und Zebras warteten geduldig an der Seite.
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Erst als die Elefanten ihren Durst gestillt hatten, durften auch sie endlich ans Wasser.

Nach einem kurzen Abstecher nach Namutoni
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verließen wir den Etosha durchs von-Lindequist-Gate und checkten im Onguma Bush Camp ein.
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Am und im schönen Pool
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verbrachten wir den Rest des Nachmittags mit Blick auf den Garten
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und diesen Graulärmvogel (Danke, Logi 🙂 )
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und auf das Wasserloch, das sogar von einem Elefanten besucht wurde.
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Abends ließen wir uns das sehr gute Dinner schmecken und schwärmten von unseren Erlebnissen der letzten Tage. Und schnell war der Entschluss gefasst, am nächsten Vormittag noch einmal in den Etosha zu fahren – wir konnten davon nicht genug bekommen. 🙂 🤩 🙂

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