Wüstenpferde in Garub

153 Antworten · 38,6k Aufrufe · gestartet 04. Okt. 2016 von solitaire
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Themenstarter1'942 Beiträge · seit 201122. März 2017 · #21
Danke Christian für die Info.

Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2017 · #23
Spende für die Wilden Pferde

ohne Login:
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:6dQrlgrb5-8J:https://www.az.com.na/nachrichten/spende-fr-die-wilden-pferde-/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Aufgrund einer großzügigen Spende von Seiten des österreichischen Honorarkonsuls in Namibia, Josef Vitus Schubert, ist das Überleben der Wilden Pferde für die kommenden Wochen gesichert. Dies teilte die Namibia Wild Horses Foundation (NWHF) in einer Pressemeldung mit. Der Honorarkonsul ließ der nichtstaatlichen Hilfsorganisation 800 Ballen hochwertiges Heu für die Wilden Pferde zukommen. Derzeit kämpfen 41 Stuten und 74 Hengste in den Ebenen von Garub ums Überleben. Aus diesem Grund sind weitere Spenden willkommen.

Überleben vorerst gesichert

ohne Login
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:YXwbiky12D8J:https://www.az.com.na/nachrichten/berleben-vorerst-gesichert+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de

Das Überleben der Wilden Pferde der Namib ist für die kommenden Wochen gesichert, denn die Namibia Wild Horses Foundation (NWHF) hat in der vergangenen Woche 800 Ballen Heu von dem österreichischen Honorarkonsul in Namibia, Josef Vitus Schubert erhalten.

Nach fünf Jahren mit sehr geringen Niederschlägen gibt es in ihrem Lebensraum in der Nähe von Aus kaum noch Weide. Zum Überleben sind sie daher auf Zufutter angewiesen.

Seit die Stiftung vor 20 Monaten mit dem Zufüttern der Wilden Pferde begann, sind sie in einem mäßigen bis schlechten Zustand. Nachdem es 2017 in einigen Landesteilen geregnet hat, ist wieder qualitativ hochwertiges Heu für die Pferde verfügbar sowie Zwerghirse (Eragrostis teff), die den Pferden besser zu bekommen scheint. Die NWHF hat deshalb ihre Bemühungen verstärkt, mehr Teff-Gras für die Pferde aufzubringen. Derzeit kämpfen 41 Stuten und 74 Hengste in den Ebenen von Garub ums Überleben.

Eine ihrer größten Bedrohungen sind Hyänen. Deshalb hat die NWHF vor drei Monaten in Absprache mit dem Umweltministerium damit begonnen, die Hyänen mit zusätzlichem Futter zu versorgen. Seitdem haben die Beutezüge auf die Wilden Pferde bedeutend abgenommen. Es handelt sich jedoch lediglich um eine Notlösung. Die NWHF ist derzeit in Verhandlungen mit verschiedenen Interessengruppen darum bemüht, eine langfristige Lösung zu finden.


LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200622. Aug. 2017 · #26
Hi Sasa,
Hallo Christian, ich komme damit nur zu den Gondwana Lodges.
hmm, da machst Du was falsch 😉
Ich sehe das nachstehende...

Viele Grüße
Christian

FireShotCapture54-GondwanaCollection_GroßzügigeSpende_-http___www.gondwana-collection.com.png
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200611. Okt. 2017 · #27
Update von heute.

Viele Grüße
Christian
📎 Presseerklärung_NamibwildePferde2017-10-11.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
778 Beiträge · seit 200611. Okt. 2017 · #28
Gerne poste ich nochmal meine Meldung von vor ein paar Monaten die immer noch Gültigkeit hat und es wirklich einfach macht zu spenden:

Man kann über die Seite der Wild Horses Foundation ziemlich unkompliziert und ohne Verluste durch hohe Überweisungsgebühren mit Exchange4free Geld für Futter spenden:

www.wild-horses-namibia.com/
exchange4free.com/index.php

Es funktioniert 🙂

LG
Tanja
zuletzt bearbeitet 11. Okt. 2017
16,9k Beiträge · seit 201203. Nov. 2017 · #29
Menschen wollen Wilde Pferde erhalten:

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:4dsvNUFqoowJ:https://www.az.com.na/nachrichten/menschen-wollen-wilde-pferde-erhalten2017-11-03/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Der Bestand der Wilden Pferde im Süden des Landes hat sich in den vergangenen Jahren drastisch reduziert. So berichtete die Lodge-Gruppe Gondwana Collection vor gut drei Wochen, dass in den rauen Ebenen um Garub mittlerweile nur noch 40 Stuten und 70 Hengste zu Hause sind, die einen harten Kampf ums Überleben führen (AZ berichtete). Anhand der daran anschließenden Umfrage der AZ wurde deutlich, dass diese Tiere den meisten Menschen jedoch am Herzen liegen – so stimmten 88 Prozent der Teilnehmer für die Unterstützung der Pferde durch den Menschen und nur zwölf Prozent wollten diesbezüglich der Natur ihren freien Lauf lassen. Nun heißt es also Handeln. Denn seit 2013 hat kein Fohlen mehr überlebt und beeindruckende Bilder wie dieses könnten sonst der unwiderbringbaren Vergangenheit angehören.

LG
Logi
2 Beiträge · seit 201606. Nov. 2017 · #30
Liebes Forum,

zwar habe ich erst nach unserem ersten Namibiaurlaub (Kleingruppenreise) vor einem reichlichen Jahr dieses tolle und rege Forum gefunden, aber seitdem lese ich mit großer Freude die interessanten Beiträge und Berichte mit und möchte mich bei Allen bedanken.

Nun habe ich auch mal bei der Deutsch-Namibischen Gesellschaft https://www.dngev.de
reingeschaut und unter
https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/d46e7122-9ccb-4427-9c22-8191a03b573f
den Aufruf zur Hilfsaktion für die Wüstenpferde gefunden.
Vielleicht hat noch jemand Lust, sich daran zu beteiligen, der Aufwand ist minimal.

Schöne Grüße
Ralph
2 Beiträge · seit 201608. Nov. 2017 · #32
Die Hilfsaktion zur Unterstützung der bedrohten Wilden Pferde der Namib war erfolgreich.
Genaueres ist unter
https://www.dngev.de/index.php/46-startseite/nachrichten/727-gewonnen-1000-euro-fuer-die-wilden-pferde-der-namibz
zu finden.

Wer mit einer eigenen Spende für eine Hilfsaktion zur Rettung der Namibs beitragen möchte, kann dies über obigen Link auf dem Naturschutzkonto der Deutsch-Namibischen Gesellschaft tun.
Das Geld wird an die Namib Horses Foundation weitergeleitet.
Die Spende ist von der Steuer absetzbar.

Schöne Grüße
Ralph
33,1k Beiträge · seit 200611. Jan. 2018 · #33
Viele Grüße
Christian

Quelle: https://economist.com.na/31853/environment/namib-wild-horses-future-looks-gloomy-84-wild-horses-left/

The future of Namibia’s wild horses looks bleak as there are only 84 horses left in the desert near the Garub water hole. As a result of the protracted drought spanning more than two years, all the last surviving horses are struggling to stay alive.

According to the statement issued this week, concerned parties which include the Namibia Wild Horses Foundation,the Aus-Lüderitz Tourism and Business Action Group and the Ministry of Environment and Tourism will take up discussions again soon to find a solution to safeguard the future of Namibia’s wild horses.

The parties said that the worst drought to sweep through south-western Namibia in the last three decades continues relentlessly, offering no respite for the Namib’s wild horses.

According to them statistics show that numbers have plummeted to the lowest level ever recorded, even dropping below the figure from the severe drought of 1998.

“The surviving 84 horses are battling to survive against all odds, and there are serious concerns that they will not make it. Unlike the previous drought, this one has brought with it an additional adversary: a pack of spotted hyenas that has moved into the Garub area in the Namib Naukluft Park and is targeting the horses. Not one foal has survived since 2013,” they added.

Furthermore horse numbers according to them are declining despite the provision of supplementary feed funded by generous donations from the public.

“It is likely that the predation will continue,regardless of the rain, rendering the population extinct in the very near future,” they added.

Meanwhile, the Namibia Wild Horses Foundation has proposed the relocation of the horses to private farmland in the vicinity to prevent further predation, while those in the Aus-Lüderitz Tourism and Business Action Group have appealed for intervention to manage the hyenas.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201212. Jan. 2018 · #35
Heute gibt es zum Thema auch einen Artikel in der AZ:

Wildpferde vorm Aussterben bedroht

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:wR9OMI1r5qcJ:https://www.az.com.na/nachrichten/wildpferde-vorm-aussterben-bedroht2018-01-12/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

....
Durch die anhaltende Trockenheit hat sich der normale Beutebestand der Tüpfelhyäne in dieser Gegend stark reduziert, weshalb sich die Hyänen jetzt an die Pferde, einer einfachen Beute, halten. Laut einer gemeinsam von Römer und Piet Siegers erstellten Mitteilung, sehen sich die letzten 86 Pferde (35 Stuten und 51 Hengste) verstärkt den Angriffen von Hyänen ausgesetzt, obwohl diese mit Rinder-, Pferde- und Oryx-Kadavern gefüttert werden. Römer und Swiegers befürchten einen entstehenden „genetischen Engpass“ aufgrund der Tatsache, dass bereits seit fünf Jahren kein Fohlen mehr überlebt hat.

Die beiden Aktivisten zählen die Garub-Wildpferde „zu einer der zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten Namibias, das daher als nationales Erbe eingestuft werden sollte, bevor es unwiederbringlich verloren ist.“ Sie vertreten die Meinung, dass die Wildpferde der Namib wesentlich zum Tourismus beitragen würden. Das Aussterben der Tiere würde sich demnach bestimmt nachteilig auf die Wirtschaft des gesamten Südens auswirken. Sie befürchten einen massiven Einkommensverlust, der die Beschäftigung der lokalen Bewohner Namibias in Gefahr stellen kann.

Man habe dem MET zwei Lösungen vorgeschlagen erklären die Aktivisten ferner: Entweder werden die Hyänen gefangen und weiter südlich ausgesetzt, wobei der Nachzug neuer Hyänen besser kontrolliert werden könne und die Pferde eine Chance bekämen sich zu erholen, oder man erlaube der NWHF als vorläufige Treuhänder, die Pferde auf benachbarte Farmen zu treiben, wo die Pferde sich erholen und nach verbesserter Umweltlage und Kondition zurück auf die Garub-Fläche getrieben werden können.

Das Argument des MET, dass die Pferde keine einheimischen Tiere seien, lässt Römer nach mehr als 100 Jahren nicht gelten, denn es sei verkehrt, diese jetzt noch als „exotische Eindringlinge“ einzustufen. Die Pferde hätten sich früher selbst behaupten können, bis die Tüpfelhyäne aufgrund der staatlichen Wasserstellen in die Garub-Fläche gezogen seien.

In dem Schreiben teilen Römer und Swiegers mit, dass das Tourismus-Direktorat des MET mittlerweile die Bedeutung der Pferde als Tourismus-Magnet verstehe, doch scheiterten die Vorschläge der Interessenträger an einem MET, das sich ziere eine Entscheidung zu treffen und sich stattdessen zum Nachteil der Pferde - denen die Zeit davonrennt - mit Paragrafenreiterei beschäftige.


LG
Logi


Persönliche Anmerkung:
Wir haben uns vor gut 2 Wochen mit Piet über die aktuelle Situation lange unterhalten. Er sieht die Situation der Hyänen als sehr problematisch an, da deren Population stetig wächst und irgendwann die Beute aus anderen Ressourcen kommen muss. Dann werden die Hyänen nämlich in Richtung Aus ziehen und sich dort an den Nutztieren vergreifen, was wiederum zu neuen Mensch-Tier-Konflikten führt und an deren Ende der Abschuss der Hyänen stünde.
16,9k Beiträge · seit 201219. Jan. 2018 · #36
Die AZ hat heute 2 Leserbriefe zu dem Thema abgedruckt:

Ohne Pferde wird es uninteressant
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:0wjOcS-nctUJ:https://www.az.com.na/nachrichten/ohne-pferde-wird-es-uninteressant2018-01-19+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Es ist schon erstaunlich und traurig, wenn nur „einheimische“ Tiere geschützt werden, was ja auch so in Namibia nicht der Fall ist. Wenn ein Tier sich 100 Jahre in der Unwirklichkeit behauptet, ist es nicht nur heimisch, sondern absolut des Schutzes würdig. Ohne die Pferde ist eine Reise nach Aus usw. fast uninteressant. Anders ausgedrückt: Durch die Pferde wird eine Reise dorthin viel, viel wichtiger. Dem MET bricht kein Zacken aus der Krone, wenn der NWHF als vorläufige Treuhänder die Pferde auf benachbarte Farmen treibt, wo diese sich erholen können. Die Idee ist nahezu genial und müsste eigentlich auch Bürokraten in den Kopf gehen, es sei denn, man will die Pferde aus ideologischen Gründen gar nicht. Das bedeutet aber weniger Einkommen für die Bewohner dort. Kann ja eigentlich auch nicht gewollt sein. Vielleicht hilft eine persönliche Vorsprache der NWHF beim Präsidenten.

Jeder Tag zählt
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:SP6zVrAOETUJ:https://www.az.com.na/nachrichten/jeder-tag-zhlt2018-01-19+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de


Ganz offensichtlich sind die wilden Pferde wirklich ernsthaft bedroht. Seit Jahren schon. Und ganz offensichtlich sind den dafür zuständigen Angestellten des verantwortlichen Ministeriums diese Pferde egal. Es tut schwer, den „Hintern“ vom doch so bequemen Bürostuhl zu heben und konsequent eine vernünftige und schnell machbare Lösung mit Hilfe der Personen zu finden, die sich seit Jahren schon um die Pferde sorgen, sich kümmern und deren Bedürfnisse kennen. Man bekommt ja sein gutes Gehalt – warum also sich um ein paar Pferde kümmern? Privatpersonen reissen sich ein Bein aus, allen Namibiern und Touristen von überall aus der Welt diese Pferde zu erhalten. Es ist einfach herrlich zu beobachten, wie diese Pferde ihr natürliches Verhalten in den weiten Flächen ausleben können. Die Behauptung die Pferde seien die Eindringlinge wird als bequeme Ausrede genutzt, nichts zu tun. Den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen wird unweigerlich in kurzer Zeit zum Aussterben dieser wunderbaren Tiere führen. Und dann? Einfach nur die Schultern hochziehen? Nach mehr als 100 Jahren Dasein in diesem Gebiet gelten für mich die Ausreden nicht mehr, die Pferde als nicht einheimische Spezies dieses Gebietes zu sehen. Sie gehören mittlerweile dort hin. Bei nur noch 35 Stuten gehören diese herrlichen Tiere in Namibia ganz oben mit an die Liste bedrohter Tierarten. Die Hyänen waren auch nicht immer da, sondern sind nachweislich dem Wild hinterher in dieses Gebiet gezogen. Ich wäre sehr dafür, die Hyänen schnellstmöglich einzufangen und wiederum dem Wild hinterher weiter südlich auszusetzen, um den Pferden eine Chance zum Überleben zu geben. Jeder Tag zählt. Irgendwann sind die noch vorhandenen Stuten zu alt Fohlen zu gebären und dann können auch wir Menschen nichts mehr machen und der Süden Namibias ist um eine weltweit bekannte Attraktion und wichtige Einnahmen einbringende Möglichkeit ärmer. Schade.


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201219. Jan. 2018 · #38
Sasa schrieb:Danke, Logi.
Ich glaube aber nicht mehr an eine Rettung. Du hast doch kürzlich mit Piet und Christine gesprochen. Was sagen die?
Piet & Christine setzen alles daran, um die Pferde zu retten. Auf Klein-Aus Vista liegen Berge an Rundballen (Heu & Stroh), das mehrmals die Woche rüber nach Garub geschafft wird. Das größte Problem sind aktuell die Hyänen. Piet meint, dass da die Regierung so lange schläft, bis die ersten Nutztiere bei Aus gerissen werden. Dann ist das Geschrei nämlich wieder groß und die Hyänen werden am Ende abgeschossen.

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200625. Jan. 2018 · #39
Zur Info.

Viele Grüße
Christian

WildHorses-page-001.jpg
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201226. Jan. 2018 · #40
Wildpferde treten auf der Stelle: Gerüchte über Teillösung zugunsten der Garub-Pferde sind unwahr

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:HSNA7hsiyfwJ:https://www.az.com.na/nachrichten/wildpferde-treten-auf-der-stelle2018-01-26/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Die Wildpferde der Namib halten sich seit 100 Jahren in der Garub-Fläche unweit der Ortschaft Aus auf. Jetzt werden sie ernsthaft von der Dürre und Hyänen bedroht.

Unlängst hatten die Handelskammern von Aus und Lüderitz in einem dringenden Plädoyer unter dem Namen „Aus-Lüderitz Business & Action Group“ (ALBAG) zum Schutz dieser einzigartigen Pferde in der Namib aufgerufen (AZ berichtete).

Die Existenz der Wilden Pferde im Süden Namibias sei bedroht, nachdem die Zahl infolge der Dürre sowie unter dem Bestand wütender Hyänen binnen zwei Jahren um 60% geschrumpft ist. Die Lodge-Gruppe Gondwana zeigte sich ebenso besorgt und hoffte, dass sich die Organisationen „Namibia Wild Horses Foundation” (NWHF) und ALBAG mit dem Umweltministerium (MET) treffen könnten.

Diese Tage kursierten Berichte in den Print- sowie elektronischen Medien, laut denen die MET erlaubt habe, zumindest einen Teil der Tiere umzusiedeln, doch „fehle es jetzt an Weidegebiet.“

In einem Gespräch mit einem der Beteiligten, Bernd Roemer, verneinte dieser irgendeinen Fortschritt: „Das ist alles Blödsinn. Das MET hat sich noch gar nicht entschieden und was Weide anbetrifft, haben wir Alternativen, worunter die 20000 ha, die zur Ortschaft Aus gehören. Aber noch ist nichts passiert!“


LG
Logi