Da wir ja mit etwa 6-8 Leuten unterwegs sein werden, brauchen wir für unsere Namibia-Reise einen Minibus. Weiß jemand zufällig, ob man Minibusse mieten kann, bei denen sich alle Fenster öffnen lassen? So dass also (fast) alle Mitfahrer während der Safari im Etosha ein eigenes und offenes Fenster haben? Wenn sich nur die vorderen Fenster öffnen ließen, wäre das für die hinten sitzenden Mitreisenden schon doof.
Game Drive Etosha
travelNAMIBIA schrieb:Moin zusammen,Danke für den tollen Beitrag, Christian! Nach genau solchen Empfehlungen habe ich gesucht. Ich werde mir die Vreugde Guestfarm mal genauer ansehen! Und danach kann man ja immer noch mal für zwei oder drei Tage als Selbstfahrer in den Etosha.
ich bin auch ein absoluter Verfechter von Selbstfahren in Etosha. Es gibt dennoch viele Dinge, die man als ungeschulter Selbstfahrer eben nicht zu Gesicht bekommt.
Wenn es um Zeit für Fotografieren geht und Experten die einem alles zeigen können (fast 100% Sichtungserfolg auf praktisch alles außer Leopard an einem Tag), dann geht meine Empfehlung ganz klar Richtung Vreugde Guestfarm. Danie (studierter Wildtiermanager) und seine Frau Rachel (Dr. der Zoologie - Schwerpunkt Giraffen in Etosha) haben jahrelang in Etosha gearbeitet und geforscht. Die kennen wirklich alles und jeden. Ich glaube ein Auto alleine zu mieten schlägt so mit +-2200 N$ für einen ganzen Tag (Sonnenauf- bis untergang) zu Buche. Wenn die beiden nicht vor Ort sind oder können, dann fährt Theophelis, ein Hai||om (ehemaliges Siedlungsgebiet in Etosha), der noch das "traditionelle Auge" für wirklich jedes Tier hat.
Ich könnte mir sowas für (Hobby)fotografen als perfekte Lösung vorstellen.
Viele Grüße aus dem warmen Windhoek
Christian
Hi Civilized,
Siehe dazu auch:
- http://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/287835-vw-multivan-caravelle.html
- und eine genaue BEschreibung des Quantum hier: http://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/290342-reisen-als-gruppe-im-toyota-quantum-minibus.html
Es gibt wohl auch ein Safariunternehmen, das seine Fahrzeuge in absoluter Nebensaison auch an Selbstfahrer vermietet und eben "fotografierfreundliche" im Angebot hat. (Name findest Du hier irgendwo im Forum - wurde schon mehrmals erwähnt... aber mein Kopf 😉
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Da wir ja mit etwa 6-8 Leuten unterwegs sein werden, brauchen wir für unsere Namibia-Reise einen Minibus. Weiß jemand zufällig, ob man Minibusse mieten kann, bei denen sich alle Fenster öffnen lassen? So dass also (fast) alle Mitfahrer während der Safari im Etosha ein eigenes und offenes Fenster haben? Wenn sich nur die vorderen Fenster öffnen ließen, wäre das für die hinten sitzenden Mitreisenden schon doof.nicht bei den "normalen" Vermietern. Da bekommst Du einen VW-Bus (nicht zu empfehlen) oder ein Quantum. Selbst in der zweiten Reihe nur ein zu öffnendes Fenster, hinten keines.
Siehe dazu auch:
- http://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/287835-vw-multivan-caravelle.html
- und eine genaue BEschreibung des Quantum hier: http://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/290342-reisen-als-gruppe-im-toyota-quantum-minibus.html
Es gibt wohl auch ein Safariunternehmen, das seine Fahrzeuge in absoluter Nebensaison auch an Selbstfahrer vermietet und eben "fotografierfreundliche" im Angebot hat. (Name findest Du hier irgendwo im Forum - wurde schon mehrmals erwähnt... aber mein Kopf 😉
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo
Tragen eigentlich alle Löwen Halsbänder? Oder sind die Halsbänder (bei männlichen Löwen) hinter der Mähne gut versteckt, so daß sie auf den Fotos nicht sichtbar sind?Nein es tragen nicht alle Löwen Halsbänder (siehe Bild 🙂 ), soweit ich weiss jeweils ein oder 2 pro Gruppe. Das kann aber von Reserve zu Reserve unterschiedlich sein.
travelNAMIBIA schrieb:nicht bei den "normalen" Vermietern. Da bekommst Du einen VW-Bus (nicht zu empfehlen) oder ein Quantum. Selbst in der zweiten Reihe nur ein zu öffnendes Fenster, hinten keines.Vielen Dank, Christian!
Hmm das ist ja blöd, dann ist die Selbstfahrer-Variante in unserem Fall vielleicht nicht so optimal...
Hallo,
wir haben bisher nur eine geführte Pirschfahrt im Etosha unternommen und zwar von Halali aus. Generell ist es uns auch lieber, allein zu fahren und selbst zu bestimmen wo wir wie lange halten. Aber wir hatten Lust, uns auch noch mal den Wind ohne Windschutzscheibe um die Nasen wehen zu lassen und haben die Buchung damals keineswegs bereut. Von Halali aus scheinen die Pirschfahrten nicht so stark auf Masse ausgelegt zu sein wie von Okaukuejo aus (wobei wir diese nur aus Erzählungen kennen). Jedenfalls war damals (Oktover 2013) die Nachfrage recht klein.
Der Guide, dessen Namen ich nicht mehr weiß, war sehr nett und bemüht. Es stimmt: Man fährt nur die Wege, die man auch allein fahren kann, aber der Guide wusste eben schon besser als wir, wo sich welche Tiere bevorzugt aufhalten. Vielleicht hatten wir einfach nur Glück, aber auf dem Morningdrive sahen wir Tüpfelhyänen, einen Schakal am Springbockriss, eine Gepardin mit Jungtieren, zwei Breitmaulnashörner und ein Spitzmaulnashorn, Elefanten und natürlich die üblicheren Verdächtigen. Für uns war die Fahrt also eine schöne Bereicherung.
wir haben bisher nur eine geführte Pirschfahrt im Etosha unternommen und zwar von Halali aus. Generell ist es uns auch lieber, allein zu fahren und selbst zu bestimmen wo wir wie lange halten. Aber wir hatten Lust, uns auch noch mal den Wind ohne Windschutzscheibe um die Nasen wehen zu lassen und haben die Buchung damals keineswegs bereut. Von Halali aus scheinen die Pirschfahrten nicht so stark auf Masse ausgelegt zu sein wie von Okaukuejo aus (wobei wir diese nur aus Erzählungen kennen). Jedenfalls war damals (Oktover 2013) die Nachfrage recht klein.
Der Guide, dessen Namen ich nicht mehr weiß, war sehr nett und bemüht. Es stimmt: Man fährt nur die Wege, die man auch allein fahren kann, aber der Guide wusste eben schon besser als wir, wo sich welche Tiere bevorzugt aufhalten. Vielleicht hatten wir einfach nur Glück, aber auf dem Morningdrive sahen wir Tüpfelhyänen, einen Schakal am Springbockriss, eine Gepardin mit Jungtieren, zwei Breitmaulnashörner und ein Spitzmaulnashorn, Elefanten und natürlich die üblicheren Verdächtigen. Für uns war die Fahrt also eine schöne Bereicherung.
Website: www.picturesgonewild.de
SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025
Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Civilized schrieb:
Kann man bei den Wasserlöchern theoretisch auch aussteigen?
... dass es verboten ist, hast Du nun schon gehört.
Ich habe es damals für ein Foto trotzdem mal gemacht und würde es nicht wieder tun.
Damals wollte ich ein paar Zebras neben unserem Uralt-Landrover fotografieren. Die Zebras sind Autos gewöhnt und bleiben entspannt. Als ich aber ausstieg und plötzlich als Mensch in Erscheinung trat, gerieten die Zebras in Panik und galoppierten davon. Dadurch verbrauchen sie unnötig Energie, die vielleicht kurz später fehlt, um z.B. einem Löwenangriff zu entkommen. Außerdem galoppieren sie vielleicht einem anderen Touristen direkt ins Auto.
Jetzt war ich nun schon mal ausgestiegen, hatte die Zebras verscheucht und dachte, dann mache ich das Foto halt ohne Zebras. Ich bin noch 20 Meter die Piste entlang und was ich nicht sehen konnte, war eine Röhre unter der Piste, die bei starken Regenfällen das Wasser ableiten soll. Ich war noch ca. 15 Meter entfernt, als sich eine dort dösende Hyäne gestört fühlte und heraus kroch und zum Glück weglief.
Dass man keine gefährlichen Tiere sieht, heißt nicht, dass keine da sind.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA schrieb:Moin zusammen,Hallo Christian!
ich bin auch ein absoluter Verfechter von Selbstfahren in Etosha. Es gibt dennoch viele Dinge, die man als ungeschulter Selbstfahrer eben nicht zu Gesicht bekommt.
Wenn es um Zeit für Fotografieren geht und Experten die einem alles zeigen können (fast 100% Sichtungserfolg auf praktisch alles außer Leopard an einem Tag), dann geht meine Empfehlung ganz klar Richtung Vreugde Guestfarm. Danie (studierter Wildtiermanager) und seine Frau Rachel (Dr. der Zoologie - Schwerpunkt Giraffen in Etosha) haben jahrelang in Etosha gearbeitet und geforscht. Die kennen wirklich alles und jeden. Ich glaube ein Auto alleine zu mieten schlägt so mit +-2200 N$ für einen ganzen Tag (Sonnenauf- bis untergang) zu Buche. Wenn die beiden nicht vor Ort sind oder können, dann fährt Theophelis, ein Hai||om (ehemaliges Siedlungsgebiet in Etosha), der noch das "traditionelle Auge" für wirklich jedes Tier hat.
Ich könnte mir sowas für (Hobby)fotografen als perfekte Lösung vorstellen.
Viele Grüße aus dem warmen Windhoek
Christian
Heute muß (darf) ich Dir schon zum zweiten mal zustimmen. Ich wollte auch schon Vreugde vorschlagen! Wir waren vor zwei Jahren mit Danie sen alleine in Etosha unterwegs, es war sensationell und in jedem Fall empfehlenswert. Wir haben dann auch in diesem Jahr wieder auf Vreugde 4 Nächte gebucht und haben von dort aus Etosha besucht, und beim nächsten Mal (12/17 - 01/18) machen wir das wieder so.
LG Marcus
Danke! Aber der Nachteil der Vreugde-Farm ist, dass man ca. 30min bis zum Etosha-Eingangstor benötigt...Oder ist das nicht so schlimm?
Hallo Civilized,
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Aber der Nachteil der Vreugde-Farm ist, dass man ca. 30min bis zum Etosha-Eingangstor benötigt...Oder ist das nicht so schlimm?ich sehe da keinen Nactteil. Musst eben, wenn Du unbedingt zu Sonnenaufgang in der - derzeitig fast immer auftretenden - Schlange am Eingangstor stehen willst, eben 30 Minuten früher aufstehen 🙂
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo
Ich würde an der Stelle 3sachen bedenken: 1. Früh morgens hat man zwar (glaube ich) die besten Chancen Tiere zu sehen, aber wenn jemand weiß wo die Tiere sind, sind die Chancen noch viel höher. 2. Bei Sonnenaufgang gehen alle Tore auf, also ist die entfernung nur eine frage des aufstehzeitpunktes. 3. man muss sich ja nicht alles auf eine Karte setzen man kann ja nen Tag so und nen Tag so machen und hat damit die Vorteile beider Vorgehensweisen haben.
Ich würde an der Stelle 3sachen bedenken: 1. Früh morgens hat man zwar (glaube ich) die besten Chancen Tiere zu sehen, aber wenn jemand weiß wo die Tiere sind, sind die Chancen noch viel höher. 2. Bei Sonnenaufgang gehen alle Tore auf, also ist die entfernung nur eine frage des aufstehzeitpunktes. 3. man muss sich ja nicht alles auf eine Karte setzen man kann ja nen Tag so und nen Tag so machen und hat damit die Vorteile beider Vorgehensweisen haben.
Das Für und Wieder einer geführten Tour wurde schon ausführlich beschrieben. Selbstfahren würde ich den Etosha Guides vorziehen.
Guides der Lodges ausserhalb sind deutlich besser ausgebildet.
Wir haben uns das letzte Mal in Okaukuejo für einen Night-Game-Drive angemeldet und es nicht bereut. Nachdem erstmal wenig los war, haben wir dann (weit neben der offiziellen Straße) Löwen (2 junge Männchen, 3 Babies und die Mutter) und eine braune Hyäne beim Ombika Wasserloch gesehen. Abgesehen von den Geräuschen der Nacht ein sehr beeindruckendes Erlebnis.
Hier war es so, dass zwei Autos gefahren sind, eines mit einer Reisegruppe, und die "Kleingruppen" im andern Fahrzeug.
Guides der Lodges ausserhalb sind deutlich besser ausgebildet.
Wir haben uns das letzte Mal in Okaukuejo für einen Night-Game-Drive angemeldet und es nicht bereut. Nachdem erstmal wenig los war, haben wir dann (weit neben der offiziellen Straße) Löwen (2 junge Männchen, 3 Babies und die Mutter) und eine braune Hyäne beim Ombika Wasserloch gesehen. Abgesehen von den Geräuschen der Nacht ein sehr beeindruckendes Erlebnis.
Hier war es so, dass zwei Autos gefahren sind, eines mit einer Reisegruppe, und die "Kleingruppen" im andern Fahrzeug.
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP
Reiseberichte von uns
Guten Abend,
ich schiebe mal den alten Thread aus und stelle die gleiche Frage noch mal noch 🙂
Im Vergleich zur 2016 (letzter Eintrag) ist die mehrheitliche Meinung beim Gamedrive "Selbs fahren" oder "geführte Game Drive" der Lodge?
Hat sich im Vergleich zur 2016 die Situation geändert?
In meinem Fall bin ich 2 Nächte in der "Okutala Lodge" und drei Nächte in dem "Onguma the Fort"
Beide habe Game Drive nach Etosha im Programm.
Soll ich die in Anspruch nehmen, oder doch selbst fahren?
Danke!
ich schiebe mal den alten Thread aus und stelle die gleiche Frage noch mal noch 🙂
Im Vergleich zur 2016 (letzter Eintrag) ist die mehrheitliche Meinung beim Gamedrive "Selbs fahren" oder "geführte Game Drive" der Lodge?
Hat sich im Vergleich zur 2016 die Situation geändert?
In meinem Fall bin ich 2 Nächte in der "Okutala Lodge" und drei Nächte in dem "Onguma the Fort"
Beide habe Game Drive nach Etosha im Programm.
Soll ich die in Anspruch nehmen, oder doch selbst fahren?
Danke!
Wir haben dieses Jahr einen Gamedrive in Okutala gebucht. Am Vorabend kommt der Guide zu den Teilnehmern und stellt sich vor und erzählt etwas über den Gamedrive.
Der Gamedrive an sich war für uns jetzt etwas enttäuschend, da der Guide seine Runde abgespult hat, nachdem wir mit einer vermeintlichen Löwensichrung keinen Erfolg hatten.
Die Mittagspause wurde uns ein wenig in Halali aufgezwungen, was wir jetzt auch nicht so doll fanden.
Wir waren auch einmal selbst im Park mit dem Mietwagen.
Wir haben uns für allen für einen Gamedrive über die Lodge entschieden, da wir einfach mal einen Tag lang nicht selbst fahren wollten.
Hängt dann wahrscheinlich vom persönlichen Geschmack ab und wie erfolgreich die Tiersichtungen dann sind;)
Der Gamedrive an sich war für uns jetzt etwas enttäuschend, da der Guide seine Runde abgespult hat, nachdem wir mit einer vermeintlichen Löwensichrung keinen Erfolg hatten.
Die Mittagspause wurde uns ein wenig in Halali aufgezwungen, was wir jetzt auch nicht so doll fanden.
Wir waren auch einmal selbst im Park mit dem Mietwagen.
Wir haben uns für allen für einen Gamedrive über die Lodge entschieden, da wir einfach mal einen Tag lang nicht selbst fahren wollten.
Hängt dann wahrscheinlich vom persönlichen Geschmack ab und wie erfolgreich die Tiersichtungen dann sind;)
Wir finden beides gut. Selbst fahren macht unglaublich Spaß und wir hatten letztes Jahr auch echt tolle Sichtungen. Dazu ist man halt flexibel und kann so lange fahren oder Pause machen, wie man möchte.
Wir haben aber auch mal einen Nachmittags-Drive von Mushara aus gemacht. Toll fanden wir, dass keiner fahren muss und dass sich unser Guide natürlich auch mit anderen Guides zwecks Sichtungen ausgetauscht hat. Unser Glück war, dass niemand anderes bei der Tour dabei war, wir deshalb unseren Guide und das Fahrzeug ganz für uns alleine hatten.
Dieses Jahr werden wir wieder sehr viel selbst fahren, vielleicht gönnen wir uns aber auch mal einen geführten Drive. Aber nur für ein paar Stunden, nicht für den ganzen Tag!
Wir haben aber auch mal einen Nachmittags-Drive von Mushara aus gemacht. Toll fanden wir, dass keiner fahren muss und dass sich unser Guide natürlich auch mit anderen Guides zwecks Sichtungen ausgetauscht hat. Unser Glück war, dass niemand anderes bei der Tour dabei war, wir deshalb unseren Guide und das Fahrzeug ganz für uns alleine hatten.
Dieses Jahr werden wir wieder sehr viel selbst fahren, vielleicht gönnen wir uns aber auch mal einen geführten Drive. Aber nur für ein paar Stunden, nicht für den ganzen Tag!
Wir fahren in Etosha immer selbst. Da kannst du selbst bestimmen, wo du hinfährst und worauf du den Fokus legst. Dazu musst du dich natürlich ein bisschen auskennen. Wenn du z.B. eine halbwegs gute Chance auf Löwen willst, musst du direkt bei Gateöffnung in den Park einfahren und hast dann ca. eine Dreiviertelstunde um die Wasserlöcher abzuchecken. Das muss man halt wissen.
Ein weiterer Vorteil beim Selbstfahren ist morgens die Autoheizung. Du sitzt im Warmen. 😉
Wenn du das erste mal da bist, hast du bei einem guten Game Drive den Vorteil, dass die das B-Programm abspulen, falls es wenig Tiere zu sehen gibt. Dann erfährst du einiges zur sonstigen Natur, Markierungsstellen etc. Durch die höhere Sitzposition kannst du im Moment in einigen Situationen etwas besser sehen, da das Gras relativ hoch ist. Zieh dich sehr warm an, wenn du morgens einen Game Drive machst. Es ist in den offenen Wagen morgens wirklich kalt. Die Onguma-Gamedrives waren vor ca. einer Woche relativ wenig gebucht. Da hättest du den Safariwagen quasi für dich gehabt. Das ist natürlich super.
Ein weiterer Game-Drive Vorteil ist aktuell, dass du den Sprit nicht im Auge behalten musst. Da es in ganz Etosha keinen Sprit mehr gibt, musst du sonst das Tanken vor den Gates mit einplanen. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber halt nervig.
Weil etwas weiter oben das Stichwort Nightdrive viel... Die gibt es in Etosha nur von den NWR-Lodges und sind natürlich ein Alleinstellungsmerkmal. Manche Tiere kann man nur da sehen. Onguma hatte das früher auf dem eigenen Gelände auch mal, aber die bieten das seit 10 Jahren nicht mehr an. Wenn du dich jetzt aber nicht gerade für Springhares, Gennets, Camelions, Cape Fox, Bat Eared Fox interessiert, sondern für die klassischen Safari-Tiere, dann ist das Fehlen eines Nightdrives kein Problem.
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Ein weiterer Vorteil beim Selbstfahren ist morgens die Autoheizung. Du sitzt im Warmen. 😉
Wenn du das erste mal da bist, hast du bei einem guten Game Drive den Vorteil, dass die das B-Programm abspulen, falls es wenig Tiere zu sehen gibt. Dann erfährst du einiges zur sonstigen Natur, Markierungsstellen etc. Durch die höhere Sitzposition kannst du im Moment in einigen Situationen etwas besser sehen, da das Gras relativ hoch ist. Zieh dich sehr warm an, wenn du morgens einen Game Drive machst. Es ist in den offenen Wagen morgens wirklich kalt. Die Onguma-Gamedrives waren vor ca. einer Woche relativ wenig gebucht. Da hättest du den Safariwagen quasi für dich gehabt. Das ist natürlich super.
Ein weiterer Game-Drive Vorteil ist aktuell, dass du den Sprit nicht im Auge behalten musst. Da es in ganz Etosha keinen Sprit mehr gibt, musst du sonst das Tanken vor den Gates mit einplanen. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber halt nervig.
Weil etwas weiter oben das Stichwort Nightdrive viel... Die gibt es in Etosha nur von den NWR-Lodges und sind natürlich ein Alleinstellungsmerkmal. Manche Tiere kann man nur da sehen. Onguma hatte das früher auf dem eigenen Gelände auch mal, aber die bieten das seit 10 Jahren nicht mehr an. Wenn du dich jetzt aber nicht gerade für Springhares, Gennets, Camelions, Cape Fox, Bat Eared Fox interessiert, sondern für die klassischen Safari-Tiere, dann ist das Fehlen eines Nightdrives kein Problem.
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Waleke schrieb:...und drei Nächte in dem "Onguma the Fort"In Onguma lohnt es sich übrigens auch bei der Ein- und Ausfahrt auf dem Gelände die Augen offen zu halten. Da hab ich auf der Zufahrt schon tolle Löwen und Gepardensichtungen gehabt. Das ist natürlich Zufall und in keinster Weise voraussehbar.
AdamAngst schrieb:Wir haben dieses Jahr einen Gamedrive in Okutala gebucht. Am Vorabend kommt der Guide zu den Teilnehmern und stellt sich vor und erzählt etwas über den Gamedrive.Danke!
Der Gamedrive an sich war für uns jetzt etwas enttäuschend, da der Guide seine Runde abgespult hat, nachdem wir mit einer vermeintlichen Löwensichrung keinen Erfolg hatten.
Die Mittagspause wurde uns ein wenig in Halali aufgezwungen, was wir jetzt auch nicht so doll fanden.
Wir waren auch einmal selbst im Park mit dem Mietwagen.
Wir haben uns für allen für einen Gamedrive über die Lodge entschieden, da wir einfach mal einen Tag lang nicht selbst fahren wollten.
Hängt dann wahrscheinlich vom persönlichen Geschmack ab und wie erfolgreich die Tiersichtungen dann sind;)
Okutala bietet auch die Game drives auf eigenem Gelände,
Habt ihr das auch gemacht?
Wie lange hat es gedauert bis ihr in Etosha wart ?
Melanie1982 schrieb:Wir finden beides gut. Selbst fahren macht unglaublich Spaß und wir hatten letztes Jahr auch echt tolle Sichtungen. Dazu ist man halt flexibel und kann so lange fahren oder Pause machen, wie man möchte.Danke!
Wir haben aber auch mal einen Nachmittags-Drive von Mushara aus gemacht. Toll fanden wir, dass keiner fahren muss und dass sich unser Guide natürlich auch mit anderen Guides zwecks Sichtungen ausgetauscht hat. Unser Glück war, dass niemand anderes bei der Tour dabei war, wir deshalb unseren Guide und das Fahrzeug ganz für uns alleine hatten.
Dieses Jahr werden wir wieder sehr viel selbst fahren, vielleicht gönnen wir uns aber auch mal einen geführten Drive. Aber nur für ein paar Stunden, nicht für den ganzen Tag!
Das eben das “Lotto”, wenn man Glück hat, hat man das Auto nur für sich )
Gruß
XynxNet schrieb:Wir fahren in Etosha immer selbst. Da kannst du selbst bestimmen, wo du hinfährst und worauf du den Fokus legst. Dazu musst du dich natürlich ein bisschen auskennen. Wenn du z.B. eine halbwegs gute Chance auf Löwen willst, musst du direkt bei Gateöffnung in den Park einfahren und hast dann ca. eine Dreiviertelstunde um die Wasserlöcher abzuchecken. Das muss man halt wissen.Danke für die Ausführliche Antwort.
Ein weiterer Vorteil beim Selbstfahren ist morgens die Autoheizung. Du sitzt im Warmen. 😉
Wenn du das erste mal da bist, hast du bei einem guten Game Drive den Vorteil, dass die das B-Programm abspulen, falls es wenig Tiere zu sehen gibt. Dann erfährst du einiges zur sonstigen Natur, Markierungsstellen etc. Durch die höhere Sitzposition kannst du im Moment in einigen Situationen etwas besser sehen, da das Gras relativ hoch ist. Zieh dich sehr warm an, wenn du morgens einen Game Drive machst. Es ist in den offenen Wagen morgens wirklich kalt. Die Onguma-Gamedrives waren vor ca. einer Woche relativ wenig gebucht. Da hättest du den Safariwagen quasi für dich gehabt. Das ist natürlich super.
Ein weiterer Game-Drive Vorteil ist aktuell, dass du den Sprit nicht im Auge behalten musst. Da es in ganz Etosha keinen Sprit mehr gibt, musst du sonst das Tanken vor den Gates mit einplanen. Das ist jetzt nicht so das Problem, aber halt nervig.
Weil etwas weiter oben das Stichwort Nightdrive viel... Die gibt es in Etosha nur von den NWR-Lodges und sind natürlich ein Alleinstellungsmerkmal. Manche Tiere kann man nur da sehen. Onguma hatte das früher auf dem eigenen Gelände auch mal, aber die bieten das seit 10 Jahren nicht mehr an. Wenn du dich jetzt aber nicht gerade für Springhares, Gennets, Camelions, Cape Fox, Bat Eared Fox interessiert, sondern für die klassischen Safari-Tiere, dann ist das Fehlen eines Nightdrives kein Problem.
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.Waleke schrieb:...und drei Nächte in dem "Onguma the Fort"In Onguma lohnt es sich übrigens auch bei der Ein- und Ausfahrt auf dem Gelände die Augen offen zu halten. Da hab ich auf der Zufahrt schon tolle Löwen und Gepardensichtungen gehabt. Das ist natürlich Zufall und in keinster Weise voraussehbar.
Du hast einige Aspekte adressiert über die ich auch nachdenke die zu Gunsten “selbst fahren” sprechen.
Wir sind Ende August , Anfang September im Park, in der Früh wird kalt, und Vorteil vom eigenem Auto ist nicht zu unterschätzen eben wegen der Kälte.
Des weiteren ist Sprit auch ein Thema, zwar nicht entscheidend, aber Thema )
Onguma bietet auch Game drives auf eigenem Gelände und das soll im Hinblick auf die Katzen sogar interessanter sein als Etosha .
Ich wollte bei Okutala eine Private game drive nur für uns buchen, machen die aber nicht, hat mich gewundert .
Night Drive ist nice to have, aber kein must have 🙂
Gruß,
Waleke schrieb:Die Fahrt müsste so ca 45 Min gedauert haben. Strecke ist komplett asphaltiert, sobald man vom Gelände von Okutala runter ist. Alles sehr entspannt.AdamAngst schrieb:Wir haben dieses Jahr einen Gamedrive in Okutala gebucht. Am Vorabend kommt der Guide zu den Teilnehmern und stellt sich vor und erzählt etwas über den Gamedrive.Danke!
Der Gamedrive an sich war für uns jetzt etwas enttäuschend, da der Guide seine Runde abgespult hat, nachdem wir mit einer vermeintlichen Löwensichrung keinen Erfolg hatten.
Die Mittagspause wurde uns ein wenig in Halali aufgezwungen, was wir jetzt auch nicht so doll fanden.
Wir waren auch einmal selbst im Park mit dem Mietwagen.
Wir haben uns für allen für einen Gamedrive über die Lodge entschieden, da wir einfach mal einen Tag lang nicht selbst fahren wollten.
Hängt dann wahrscheinlich vom persönlichen Geschmack ab und wie erfolgreich die Tiersichtungen dann sind;)
Okutala bietet auch die Game drives auf eigenem Gelände,
Habt ihr das auch gemacht?
Wie lange hat es gedauert bis ihr in Etosha wart ?
Tanken kann man auch noch problemlos am Trading Post, vielleicht 10 Minuten vorm Gate.
Wir haben keinen Gamdrive auf Okutala gemacht. Die Uhrzeiten, zu denen wohl Nashorn-/Elefantensichtungen wahrscheinlicher sein sollen, kollidierten glaube ich mit unseren Fahrten nach Etosha bzw wir hatten keine Lust auf einen Night-Gamedrive.
Als wir da waren gab es aber wohl einen Angriff eines Elefantenbullens auf ein Fahrzeug während eines Gamedrives. Der Chef kam da hektisch zu uns an um nachzufragen, ob wir diejenigen gewesen wären....scheint aber nichts weiters passiert zu sein.
Wir haben in Okutala übrigens dicke Ponchos bekommen, so dass es uns nicht zu kalt wurde morgens. Das war soweit auch recht hilfreich.
Ansonsten wurden ja wahrscheinlich mittlerweile alle Vor- und Nachteile genannt.
Da ihr ja mehrere Gelegenheiten habt in den Park zu fahren, gibt es ja prinzipiell ja kein "entweder-oder".
Wenn ihr von Okutala aus reinfahrt, ist die Hauptstraße im Park ja derzeit gesperrt und ihr müsst dann eben über Nebenpisten fahren, die zumindest als wir da waren, in einem katastrophalen Zustand waren. Als Fahrer musste ich mich zu einem Großteil darauf konzentrieren den ganzen Schlaglöchern auszuweichen und konnte mich eher nicht so auf Tiersichtungen konzentrieren. War recht nervig zu fahren, wenn man sowas dann auch zum ersten Mal macht.
Der Gamedrive in Okutala kostet ja ca 80 Euro. Das ist sicherlich bei einem ganztätigen Ausflug natürlich nicht zu teuer, allerdings ist da bis auf 4 kleine Flaschen Wasser nichts weiter inkludiert. Das noch als Hinweis;-)