Löwen-Babys für Fotografen

21 Antworten · 4'175 Aufrufe · gestartet 05. Sept. 2016 von desertstar
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Themenstarter49 Beiträge · seit 201605. Sept. 2016 · #1
Hallo Miteinander,
Ich möchte noch einige schöne Tierfotos und bin gerade besonders auf ein paar süsse Fotos von Löwenbabys (Raubtiere & ihre Babys) scharf. Ich habe gehört, dass man die im März im Krüger Park ganz gut sehen können soll?! Ausserdem würde ich gerne noch ein Living Museum besuchen. Landschaftlich bin ich ausser für Nachtaufnahmen eher wenig zu begeistern.

Ich würde dabei gerne für ca 3-4 Wochen mit einem Camper wie dem Maui M2B fahren, da ich das sehr angenehm in den Nationalparks finde, kochen und andere Bedürfnisse direkt vor Ort erfüllen zu können. Der Comfort des Campers find ich vollkommen ausreichend, sprich ich werde wohl meistens in Restcamps übernachten. Allerdings würde ich gerne meine Chancen auf tolle Bilder maximieren, so dass ich ein paar Private Game Reservs einbauen würde (Bilderqualität/Preis sollte stimmen). Insgesammt darf die Reise bis max. 6k€ Kosten.

In Absprache mit dem Diamir -Reisebüro (hat jemand Erfahrung mit denen?) kam folgender Arbeitsvorschlag raus:
Flug, Fahrzeugübernahme in Johannesburg, einkaufen, 1. Übernachtung (muss noch eingebaut werden:-) )
01.3.2017 ==>Graskop (Panorama View Camping/ 1 Nacht)
02.3.2017 ==>Satara Restcamp (Krüger/ 2 Nächte)
04.3.2017 ==> Lower Sabi Restcamp (Krüger/ 3 Nächte)
07.3.2017 ==>Umkumbe Safari Lodge (Sabi Sand/ 3 Nächte)
10.3.2017==> Hlane Royal NationalPark (2Nächte)
12.3.2017==>Mkuze Game Reserve (3Nächte)
15.3.2017==>Hilltop Resort (Hluhluwe/ 2Nächte)
17.3.2017==>Isimangaliso (2 Nächte)
19.3.2017==>Durban (Fahrzeugabgabe)

-Wie findet ihr allgemein die Reise (oder sollte ich lieber Krüger->Transfrontier machen/ geht das mit nem Camper/in der Zeit?)
-2011 musste man im Isimangaliso, wenn man im Park übernachtete, nicht bei Sonnenuntergang im Camp sein sondern erst ne Stunde später, ist das noch so?
-Da ist jetzt leider noch kein Living Museum dabei. Habt ihr Vorschläge.
-Ich war schon mal im Hilltop Resort und hab dort nicht wirklich etwas gesehen (ausser Gebüsch), war das Pech oder ist es allgemein nicht so prickelnd erst recht für den Preis. Ist Imfolozi interessanter?
-Kann man im Sabi Sand selber rumfahren oder ist es ratsam da Touren zu buchen?
-Ich habe gehört, dass für einen Ambitionierten Fotografen Zimanga ein teures aber toller Mehrwert ist. Hat jemand da Erfahrung ist es zu empfehlen?
-Die Einwegmiete spart mir sicher einen (2?) Tag(e), aber ist die nicht sehr teuer (wird der Flug dadurch nicht teurer)?

Vielen lieben Dank schon im vorraus für die Hilfe!
Manu
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2016
7'272 Beiträge · seit 200605. Sept. 2016 · #2
desertstar schrieb:gerne eine Aufzuchtstation oder so was (sprich wo man richtig nahe an die Tiere ran kommt).
Hallo Manu

Hast Du dir mal Gedanken damit gemacht, was mit den Löwenbabys aus so einer Aufzuchtstation wird? Die sind eine zeitlang richtig hübsch und knudelig. Da geht man mit denen spazieren und macht tolle Bilder. Dann werden sie zu gross und zu gefährlich. Sie werden für ein paar Jahre weggeschlossen. Anschliessend werden sie an Farmen verkauft die Canned Hunting anbieten.
http://www.vier-pfoten.at/kampagnen/wildtiere/canned-hunting/realtrophy-setzen-sie-mit-der-neuen-vier-pfoten-kampagne-ein-zeichen-gegen-canned-lion-hunting/

Möchtest Du das wirklich? Schau Dir die Tier in Freiheit an. Auch da kannst Du tolle Bilder machen. Es braucht mehr Zeit aber diese ist dann auch sinnvoll eingesetzt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter49 Beiträge · seit 201606. Sept. 2016 · #3
Hallo,
ehrlich gesagt hatte ich eher an so was gedacht wie Lionpark was (so wie ich das lese) sich dem Naturschutz verschrieben hat (wobei wenn ich das noch mal lese,...) . Sorry wusste nicht dass "Aufzuchtstation" das entsprechende zur Hähnchenmastbetrieb ist.
Herzliche Grüße
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2016
1'680 Beiträge · seit 200706. Sept. 2016 · #4
*autsch* gerade der Lion Park ist dafür bekannt Löwen ins Canned Hunting zu verscherbeln (der Hinweis zu Kevin Richardson auf der Bwana Tucke Seite zum Lion Park ist schlichtweg falsch!! )

Bei YouTube ansehen ↗

ich kann mich da Chrigu nur anschliessen, anstatt in irgendwelche zwielichtigen Einrichtungen zu gehen, nimm dir lieber mehr Zeit und entdecke die Löwen in freier Wildbahn.... z.B. im Kruger... mein Vorschlag: anstatt die Tour bis nach Durban zu machen: bleib im Kruger und nimm dir wirklich die Zeit!
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2016
Themenstarter49 Beiträge · seit 201606. Sept. 2016 · #5
Hallo,
Danke für die Hinweise mit dem Lion Park.... dann ist das schon mal gestrichen ....
4'451 Beiträge · seit 200806. Sept. 2016 · #6
M@rie schreibt :

ich kann mich da Chrigu nur anschliessen, anstatt in irgendwelche zwielichtigen Einrichtungen zu gehen, nimm dir lieber mehr Zeit und entdecke die Löwen in freier Wildbahn.... z.B. im Kruger... mein Vorschlag: anstatt die Tour bis nach Durban zu machen: bleib im Kruger und nimm dir wirklich die Zeit!

Hi Manu,
da kann ich M@ries Post absolut so bestätigen !!!

SATARA die S100, Crocodile Bridge die S25 ,S 28 sind fast jedesmal wenn wir dort sind Löwen zu finden.
Dieses sind aber unsere Erffahrungen und keine Garantie. 😉

Zu Deine Flüge wir fliegen von Johannesburg nach Nelspruit, auch gibt es die Möglichkeit nach Skukuza direkt im KNP zu fliegen.
Schau mal bei" Latest sightings", da poste auch die Leute die im KNP sind ihre Sichtungen,ich finde das eine super Sache. 🙂

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2016
391 Beiträge · seit 201506. Sept. 2016 · #7
Hi Manu,

Nebst den Einwänden, denen ich vollkommen zustimme, möchte ich noch ein paar weitere organisatorische Inputs geben:
- Wie schon erwähnt, die Region um Satara (S100) und Lower Sabie (S25, S28) ist ausgezeichnet für Löwen, auch um Skukuza (S1) hat es viele Löwensichtungen. Garantiert ist das natürlich nie, Löwenbabies schon gar nicht, aber wenn man sich ein wenig umhört und vor Ort nachfragt, dann kommt man meistens recht gut zum Ziel. Löwen sind häufig faul und bewegen sich v.A. mit Jungen kaum weit weg. Eine andere Variante Löwen zu finden, ist den Büffelherden zu folgen (Ende der Herde beobachten). Vor allem morgens und abends beim Weg zur Wasserstelle.
- Im Sabi Sands kannst du nicht selber fahren, du wirst gefahren. Das hat den Vorteil, dass ihr häufig fast zu den Tieren direkt hingeführt werdet, denn Dank lokalen Kenntnissen, täglichen Drives und Funk lassen sich Tiere viel viel schneller finden. Zum Fotografieren sind solche private Game Reserves manchmal besser (idR näher dran, bessere Ausbeute), haben aber auch Nachteile (evtl. andere Gäste, nicht selber am Steuer, Zeitplanabhängig, häufig sehr BigFive-orientiert).
- Wenn du was spezifisches möchtest und erwartest von einer privaten Game Lodge im Sinne von bestimmten Tieren, dann informier dich im voraus gut über die Lodge. Es gibt zwei entscheidende Faktoren: a) Lage und b) Traversing Rights.
Die Lage ist für praktisch alle Sabi Sand Lodges ideal. Weniger Löwengebiet sind die Lodges im Timbavati und weitere im Norden.
Wichtig sind dafür noch die Traversing Rights, d.h. in welchen Gebieten dürfen die Guides überhaupt fahren? Je grösser das Gebiet, desto wahrscheinlicher, dass sich darin Löwen befinden, logisch. Häufig haben die teuren Lodges halt eben auch die grossen Gebiete und sind somit viel flexibler.
Deine vorgeschlagene Lodge - Umkumbe - liegt zwar gut, hat aber ein winziges Fahrgebiet von rund 750 ha. Andere Lodges in der Nähe (Kirkmans, Nottens, Mala Mala, Sabi Sabi Lion Sands etc.) haben zwischen 3500 und über 10'000 ha. Das sind himmelweite Unterschiede. Leider auch im Preis. Trotzdem: Drei Tage würde ich da nicht verbringen.

Empfehlen würde ich dir - falls es "günstig" (= 250-400€) sein soll, z.B. Nottens im Süden oder eine der günstigeren im Norden (Cheetah Plains, Elephant Plains, Arathusa). Falls es teurer (400€ aufwärts) sein darf: Lion Sands, Mala Mala. Oder sonst schau nach einer Lodge, in der du ein privates Fahrzeug kriegst (evtl. gegen Aufpreis).

Zimanga kenne ich nicht, habe aber schon von den speziellen Hides gehört. Sicher etwas für Fotografen. Mehr/andere Tiere wird man da aber auch nicht sehen.

Weiter:
- In den KTP kommst du mit dem Camper nicht.
- Restcamps = Camping für dich?
- Hast du schon geschaut, ob für deine Tage überhaupt noch Platz ist (z.B. Camping in Lower Sabie ist beliebt)?

PS: Und die Bilderqualität hängt in allererster Linie von dir ab...
173 Beiträge · seit 201406. Sept. 2016 · #8
Hallo,

mir persönlich wäre die Tour wohl etwas zu Safari-lastig. Aber das möchtest du ja scheinbar genau so. Von daher passt mMn schon ganz gut so. Ggf. könntest du versuchen an der Panoramaroute noch ne Nacht mehr einzubauen, sonst hast du da nicht viel Zeit. Und es ist schon ne schöne Gegend. Gerade den Blyde River Canyon fanden wir sehr beeindruckend.

Zu den privaten Parks kann ich nichts sagen.
Bestätigen kann ich aber, dass vor allem die Gegend um Satara sehr Löwen-reich ist. Wir haben dort (bei 2 Nächten) recht viele gesehen und auch die Ranger sagten, dass dies Löwengebiet sei. Aber auch um Lower Sabie und in der Nähe von Berg en Daal haben wir welche gesehen.

Das Mkuze Game Reserve ist auch ganz schön. Besonders die Hides - also Beobachtungshütten - dort sind wirklich toll. Dort sieht man auch mit Abstand die meisten Tiere. An einem Hide, recht zentral im Park, (leider weiß ich den Namen nicht mehr) kommen wohl recht häufig morgens mehrere Löwen zum trinken ans Wasserloch (wir haben sie bei unserem Besuch knapp verpasst). Leider waren bei unserem Besuch im April einige Hides und auch Straßen "under construction", aber das kann ja nächstes Jahr besser sein. Bei Game Drives halten sich die Sichtungen dagegen eher in Grenzen, da der Park insgesamt auch nicht so eine hohe Tierdichte hat, wie z.B. der Krüger oder der Hluhluwe/Imfolozi. 3 Nächte finde ich daher fast als ein bissl viel, denn der Park ist auch nicht übermäßig groß. Uns haben die 2 Nächte, die wir dort waren, gereicht. Die meiste Zeit davon haben wir in den Hides verbracht.
173 Beiträge · seit 201406. Sept. 2016 · #9
Wir haben im Imfolozi-Teil mehr Tiere gesehen als im Hluhluwe, dafür gefiel es uns im Hluhluwe landschaftlich besser.
Wenn du schon mal im Hill Top warst und es dir nicht sooo gut gefallen hat und dir Tiere wichtiger sind als Landschaft, dann probier doch einfach das Mpila Camp im Imfolozi. Wir waren dort und es hat uns ganz gut gefallen.
Löwen- bzw generell Raubkatzensichtungen sind aber im gesamten Park deutlich seltener als im Krüger. Wir haben zwar nachts Löwengebrüll gehört, gesehen haben wir aber keine. Dafür aber umso mehr Nashörner 🙂.
1'059 Beiträge · seit 200606. Sept. 2016 · #10
Hallo Manu

Die genaue Route habe ich mir jetzt nicht angeschaut, ich kenne diese Gegend nicht wirklich gut und weiss daher nicht, wie viel Herumfahrerei da jetzt mit dabei ist, um von Game Reserve zu Game Reserve zu kommen.

Für meinen Geschmack sind da aber zu viele Ortswechsel dabei. Denn ernsthafte Tierfotografie braucht sehr viel Zeit und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eigentlich nichts bringt, ständig unterwegs zu sein und auf ein besseres Bild zu hoffen.

Gerade Löwen sind, wie andere auch schon erwähnt haben, oft längere Zeit »ortsansässig«. Daher könnte es sich lohnen, auch einmal für längere Zeit an einem Ort, sprich, einem Game Reserve/ Nationalpark zu bleiben und auf »Jagd« auf gute Bilder zu gehen. Wir sind Anfang des Jahres 12 Nächte im Nossob Camp im KTP geblieben und haben das dort ansässige Löwenrudel fast täglich vor die Linse bekommen (allerdings hatten sie keinen frischen Wurf).

Dies nur als Anregung.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2016
Themenstarter49 Beiträge · seit 201607. Sept. 2016 · #11
Hallo
Vielen Dank für die vielen Tipps!
-Die Tipps wo man gut Löwen sieht!!! DANKE
-"Last Sighting" hab ich jetzt runter geladen.
-Werde mich noch mal über die "Traversal-Area" Informieren... guter Tipp!!! das war vorher ne "blackbox" für mich!
- "Restcamps = Camping für dich"==>in einem Camper wie dem Maui M2B in einem Lager im Park übernachten... ist das nicht Restcamps, oder wie benennt man das correct?

- "Hast du schon geschaut, ob für deine Tage überhaupt noch Platz ist"==> Ich gehe davon aus, dass das Reisebüro das gemacht hat.
-"Und die Bilderqualität hängt in allererster Linie von dir ab... "==>Ganz stimm ich dem nicht zu. Ohne Löwen, oder Löwen in 200m Entfernung kann ich so gut sein wie ich will, da kommt nichts raus. Du hast aber sicher recht, dass man sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Qualität einer Chance beeinflussen kann und was man daraus macht hängt auch von einem ab. Ich denke in ersterem muss ich noch viel lernen, in letzterem bin ich wenigstens kein kompletter Anfänger mehr 🙂 (sieh z.B. Profilbild).
-Hluhluwe/Imfolozi werd ich denk ich durch Isimangaliso ersetzen um vielleicht noch mal Delfine oder Hippos zu sehen (Nashörner sind nicht so meins) und Mkuze wohl auf 2 Nächte reduzieren.

Kurz gesagt ich werde versuchen Eure Tipps einzubauen
VIELEN DANK!!!!!
391 Beiträge · seit 201508. Sept. 2016 · #12
- Die Last Sighting App mag ich persönlich nicht und empfinde das als schlechte Entwicklung aber naja, was solls.
- Traversing Rights ist vor allem in Krüger-angrenzenden Reserves entscheidend bzw. in diesen Gebieten, in denen es verschiedenste Lodges gibt.
- Unter "Restcamps" versteht man grundsätzlich einfach die (öffentlichen, staatlichen) Camps in den Nationalparks. Camping gibt es nicht überall, damit kann auch ein Safari-Zelt, ein Cottage oder Bungalow gemeint sein. Passt aber schon 😉
- Platz: Das kann ich nicht beurteilen ob das dein Reisebüro gemacht hat, ich wollte nur darauf hinweisen
- Bildqualität: Naja okay, das stimmt, ein 200m Löwe sieht auch beim besten Fotografen halt immernoch nur wie ein Löwe in 200m aus. Nur kannst du bei weitem nicht in jedem Reserve überall durchfahren wo du möchtest. Und selbst dann, wenn du 5-10m daneben bist, heisst das noch lange nicht, dass ein geniales Bild dabei herauskommt. Letztes Jahr waren wir auf einem Game Drive unterwegs und durften eine Leopardenmutter mit ihrem Jungen von recht nah beobachten über einen längeren Zeitraum. Ich war gut ausgerüstet mit einem bereits tendenziell überdurchschnittlichen Equipment (damals D7100+150-600), in der Reihe vor uns war ein symphatischer Engländer mit einer noch deutlich teureren Ausrüstung mit der er - meiner Meinung nach - überhaupt nicht umgehen konnte. Er hatte sie extra für den Urlaub gekauft. Nach dem Frühstück haben wir dann ein wenig die Fotos ausgetauscht, verglichen und er tat mir richtig Leid, als ich sein Gesicht immer mehr verzogen hat, weil ihm halt einfach nicht das gelungen ist was er wollte (von falsch belichtet und verwackelt über Bewegungsunschärfe, Fehlfokus bis zu abgeschnittenem Kopf, schiefen Ausschnitten und verpassten Momenten, alles möglich halt). Aber ich gehe jetzt deshalb davon aus, dass du weisst was du machst.
Themenstarter49 Beiträge · seit 201608. Sept. 2016 · #13
Hallo Master
Die Last Sighting App mag ich persönlich nicht und empfinde das als schlechte Entwicklung aber naja, was solls.
gibt es eine bessere?
- Platz: Das kann ich nicht beurteilen ob das dein Reisebüro gemacht hat, ich wollte nur darauf hinweisen
Danke! Sicher wichtig!
- Bildqualität: ... Und selbst dann, wenn du 5-10m daneben bist, heisst das noch lange nicht, dass ein geniales Bild dabei herauskommt. .... in der Reihe vor uns war ein symphatischer Engländer mit einer noch deutlich teureren Ausrüstung mit der er - meiner Meinung nach - überhaupt nicht umgehen konnte.
Damit hast Du sicher recht, ein schlechter Fotograf macht mit dem besten Equip höchstens zufällig gute Bilder (siehe der Affe mit dem Selfie) aber ein toller Fotograf bekommt selbst mit dem schlechtesten Equip noch brauchbare Bilder hin. Ich bin irgendwo in der Mitte 🙂, ambitionierter Amateur halt. Ich hatte letztens bei einem Hundesportevent jemand der sich Fotograf nannte (und sogar etwas Geld bekam) der mit ner Nikon D5 und Equip von sicher 10k€ kaum ein scharfes Bild hinbekam (von Bildgestaltung,... ganz zu schweigen). Da dachte ich auch nur ich Kauf ihm ne Kompakte mit er im Vollautomatikmodus sicher bessere Bilder macht und nehm dafür die D5 🙂 ... Ok ich glaube darüber könnte ich nen ganzen Thread füllen 😉 und andere regen sich sicher über mich auf, das ich nicht das beste aus meinem Equip raushohle 😄 .
1'680 Beiträge · seit 200708. Sept. 2016 · #14
desertstar schrieb:Hallo Master
Die Last Sighting App mag ich persönlich nicht und empfinde das als schlechte Entwicklung aber naja, was solls.
gibt es eine bessere?
ja, die nennt sich schlichtweg Zeit .... gerade wenn du ambitionierter Fotograf bist solltest du das wissen 😉 - mein Tipp ist immer noch... nimm dir Zeit im Kruger und hake den nicht innerhalb weniger Nächte innerhalb einer Rundreise ab.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Themenstarter49 Beiträge · seit 201608. Sept. 2016 · #15
Hallo Marie,
Du hast sicher recht das Zeit und Geduld wichtig sind, allerdings hilft es durchaus sich auszutauschen wo Tiere gesehen werden. Wie ich das verstanden hatte hilft die App dabei. Alternativ kann man natürlich auch "altmodisch"/zusätzlich im Camp rumfragen. Das hat beides nichts damit zu tun ob man sich Zeit nimmt oder nicht. Auch finde ich 8 von 17 Tagen nicht wenig. Aber Du hast recht das es auch noch ausbaufähig ist 🙂.
Herzliche Grüße
Themenstarter49 Beiträge · seit 201608. Sept. 2016 · #16
Hallo,
Ich wollte nur noch hinzufügen, dass ich natürlich über Zimanga berichte, falls es damit klappen sollte.
Herzliche Grüße
1'680 Beiträge · seit 200708. Sept. 2016 · #17
ich kann nur sagen wie ich das mache bzw machen würde, denn ich bin ebenfalls ambitionierter Hobbyfotograf.... vorallem wenn es hauptsächlich darum geht, gute Löwen- bzw Katzenbilder zu machen.... ich persönlich bin dann länger in dem Bereich, in dem es Löwen/Katzen realtiv sicher gibt und vorallem fahre ich allein, damit ich mir meine Zeit und Route komplett nach meinem Gusto einteilen kann. Konkret für den Kruger heisst das für mich Satara und Lower Sabie, da beide Gebiete relativ katzensicher sind, zeitlich hiesse das für mich min 5 Ü pro Camp, damit ich mir eben auch die benötigte Zeit nehmen kann - ich habe aber auch kein Problem damit je eine Woche (und mehr) in den entsprechenden Camps zu bleiben, denn nur so habe ich wirklich die Möglichkeit die Gegend auch zu erkunden. In den Camps gibt es an den Rezeptionen jeweils Sightingboards, diese schaue ich mir mind. 1x am Tag an und kann so ggf eben mit genügend Zeit auch "Zug-Bewegungen" beobachten - 2 Nächte vor Ort heisst letztlich "nur" einen vollen Tag im jeweiligen Gebiet zu haben... je mehr Zeit vor Ort, je mehr Chancen das Begehrte gut zu erwischen.

Nicht in Frage käme dann für mich eine Private Lodge aufzusuchen, denn da wäre mein Tagesablauf viel zu festgeschrieben - es sei denn, ich hätte die Knete und hätte einen Wagen nebst Guide und Tracker für mich alleine - nicht, dass es Missverständnisse gibt, ich mag Private Lodges sehr, aber eben nicht, wenn es darum geht vornehmlich zu fotografieren.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
2'845 Beiträge · seit 201109. Sept. 2016 · #18
Hallo Desertstar,

keine Sichtungs-App - dafür ein ganz altmodisches, aber wirkungsvolles Brett, neben dem jeweiligen Office im KNP:

<OhneTitel>-2.jpg


VG Strelitzie
Themenstarter49 Beiträge · seit 201609. Sept. 2016 · #19
Hallo,
Ich glaube die app ist sogar Bandbreiten sparend 😄 😄 😄 .
Herzliche Grüsse
2'664 Beiträge · seit 201209. Sept. 2016 · #20
Hier mal mehrere Filme hintereinander (BBC)

http://bbc.in/2cKFl2S