Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201621. Juli 2016 · #1
Hallo zusammen, ein Erstbesuch in Afrika/Namibia ist für 2017 geplant! Was meint Ihr, sind 3 Wochen on Tour fürs erste Mal „happig“ oder gut “durchzustehen”? Gravel- oder “real rough road”-Erfahrung bringen wir von 3 Australienbesuchen mit. In Australien zurück in der Zivilisation, ist der Lebensstandard dem unsrigen sehr ähnlich, will heissen recht hoch, was in Namibia sicher anders ist. Ob ich für die gedachte Route einen Camper brauche oder obs auch ohne geht, da lasse ich mich gerne von Euch beraten. Auch mit Camper wäre vermutlich ab und an ein Aufenthalt in einer Lodge willkommen. Vorlieben: Tiere, rote Sanddünen, Natur/Landschaft und einheimischen Kontakt (nur wenn noch nicht verkommerzialisiert, sonst kein Interesse).
Meine Vorstellung der Route: (Ist Ende Mai Anfang Juni ideal um nicht in eine Ferienzeit zu gelangen und um Tiere beobachten zu können?) ‒ Zürich-Windhuk ‒ Auto (Camper?) in Empfangnehmen und irgendwo übernachten (Vorschläge?) ‒ Fish River Canyon ‒ Sesriem Canyon (Sossusvlei) ‒ Namib Desert (rote Dünen, evtl. eine Tour wenn möglich?) ‒ Welwitschia Plains (Scenic drive, Swakopmund) ‒ Spitzkoppe ‒ Cheetah Conservation Fund ‒ Otjiwarongo (Sehenswert?) ‒ Etosha N. P. ‒ Okaukuejo waterhole ‒ Waterberg Dankbar wäre ich auch für Übernachtungstipps auf unserer Route, egal ob Lodge oder Campingplatz. Auf Internet-Bewertungen nach Punkten z. B. für Lodges gebe ich nicht viel, da sind mir selber gemachte Erfahrungen aus einem Forum schon lieber! Ebenfalls hilfreich ist es zu wissen, ob und wann man Lodge/Campingplatz reservieren muss.
Zum Voraus herzlichen Dank für Eure Unterstützung!
Die klassische Route, die travelnamibia vorgeschlagen hat, ist sehr schön. Ich war nun schon 5x in Namibia und noch nie am Fish River, irgendwie fiel er immer dem Rotstift zum Opfer, weil er doch sehr abgelegen ist. Wenn du Ende Mai reisen willst, bedenke, dass die Tage kürzer werden und es auch kalt werden kann. Auf jeden Fall solltet ihr dann im Süden beginnen. Bezüglich Unterkünften kannst bei namibian.org schauen, da kann man schön stöbern. Auf jeden Fall nicht versgessen, eine Gästefarm einzubauen!
Gruß Boris
BarbaraZ133 Beiträge · seit 201321. Juli 2016 · #3
Willkommen im Forum. Suche mal nach dem Thread "Ersttätertouren - so sehen sie aus". Da bekommst du viele Ideen.
der Lebensstandard dem unsrigen sehr ähnlich, will heissen recht hoch, was in Namibia sicher anders ist.
wie kommst du darauf? Für die, die es sich leisten können, ist der Lebensstandard sehe hoch.
Beste Grüße aus Windhoek Christian
P.S. Barbara war schneller 🙂
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
swisschees1'715 Beiträge · seit 200621. Juli 2016 · #5
Hallo Traveler
Zwei Begriff in Deinem Post verstehe ich nich ganz.
1. Lebensstandard Meinst Du damit Die Lebenskosten, resp. Preise?
2. Camper Ist das für dich ein Mobilehome, oder ein 4x4 Fahrzeug mit Dach- oder Bodenzelt?
Dann müsstest Du auch noch angeben wie viele Tage Du reisen willst.
Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201621. Juli 2016 · #6
Vielen Dank für den Tipp mit den Ersttätertouren, bin halt noch nicht so Forumserprobt 😗
@boris namibian.org sieht gut aus! Kannst Du aus eigener Erfahrung was empfehlen?
@travelNAMIBIA das ist nur eine Vermutung, ich war ja noch nie dort. Dass es in jedem Land Leute gibt welchen es gut geht, ist natürlich unbestritten. Ich denke aber in Australien ist dies ähnlich wie bei uns hier in CH, dem Grossteil geht es recht gut.
@swisschees - unter Lebensstandard verstehe ich das Leben im Allgemeinen. Ich behaupte jetzt mal dass die Mittelschicht in Australien ebenso "gross" ist wie hier bei uns. Will heissen die Unterschicht (oft Aborigines) sind in der Minderheit, was vermutlich in Namibia nicht so ist. Aber vielleicht liege ich ja auch ganz falsch, ich war ja noch nie dort! - Unter einem Camper verstehe ich dann schon einen 4x4. Ein Dachzelt ist mir eigentlich lieber, da es (für Ungeübte) vermutlich einfacher auf- und abzubauen ist. Ich lasse mich aber gerne von was anderem überzeugen. - Die Dauer von 2 oder 3 Wochen hängt jetzt von dem ab, was ich unter "Ersttättertour" so alles finde 🙂
LG Dani
LG
Dani
Burschi4'140 Beiträge · seit 200921. Juli 2016 · #7
Hallo Dani, willkommen im Forum. Mai ist für eine "Ersttätertour" schon o.k. Ich würde allerdings den Fishriver weglassen und dafür das Damaraland (Twyfelfontein etc.) in das Programm aufnehmen. Drei Wochen solltest du schon machen, sonst wird es etwas knapp. Plane mal 4x Etoscha, 3x Swakopmund, 3x Damaraland und 2x Sossusvlei ein, dann hat du noch genügend Zeit, um jeweils in Ruhe von einem Ort zum anderen zu kommen. Ein 4x4 mit Dachzelt ist zweckmäßig, in Swakopmund und Windhoek solltest du dir aber feste Unterkünfte gönnen. Zum "Lebensstandard" kann ich nur segen (15x in Namibia!), dass er sehr hoch ist. Es gibt zwar einige Townships, wie z.B. Katutura in Windhoek und Mondesa DRC in Swakopmund, aber die liegen nicht unbedingt auf der Route eines Erstbesuchers. Du hast in den großen Städten Supermärkte mit allem, was du dir vorstellen kannst. Das ist absolut europäisches Niveau. Die Campsites sind allesamt sehr sauber und ordentlich, viele besser als in Europa. Das Wasser kann man nahezu überall im Land trinken und viele Lodges sind mit einem Niveau von **** vergleichbar, aber eben halt in afrikanischem Stil. Otjiwarongo ist nur dann für eine Übernachtung interessant, wenn du den CCF besuchst, ansonsten gibt es dort nicht viel Aufsehenerregendes. Was konkrete Vorschläge betrifft, so sind die natürlich immer individuell beeinflusst. Surfe mal einfach ein wenig im Forum, lese Reiseberichte und klicke mal die Lodges mit den Campsites an und entscheide dann selbst. Lass dich überraschen. ich wünsche dir viel Spaß dabei: Burschi
Chrigu7'271 Beiträge · seit 200621. Juli 2016 · #8
Traveller_01 schrieb: - Die Dauer von 2 oder 3 Wochen hängt jetzt von dem ab, was ich unter "Ersttättertour" so alles finde 🙂
Hallo Dani
Es geht natürlich beides. Wenn es geht, würde ich aber drei Wochen machen. Das ist eine sehr schöne Dauer für eine erste Tour. Mai passt auch gut.
Wir sind typische Camper und lieben es an einem Ort zu sein wo noch keine Lodge gebaut wurde. Trotzdem geniessen wir ab und zu auch mal den Aufenthalt einer Lodge. Wenn Du beides hast, kannst Du beides auch richtig wertschätzen.
Du kannst Dich in ganz Namibia gut bis sehr gut versorgen. Die Geschäfte sind vielerorts top.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Ob ich für die gedachte Route einen Camper brauche oder obs auch ohne geht, da lasse ich mich gerne von Euch beraten. Auch mit Camper wäre vermutlich ab und an ein Aufenthalt in einer Lodge willkommen.
es geht alles auch ohne Camper, genauso gut geht auch alles nur mit Camper. Eine Kombination aus Beidem ist natürlich die teurere Variante, da Du ein relativ teures Auto mieten wusst, was Du während Übernachtungen in festen Unterkünften natürlich nicht so nutzt.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201622. Juli 2016 · #10
Hey Leute, vielen Dank für den Input und entschuldigt wenn ich Namibia falsch eingeschätzt habe. Da machte ich mir wohl komplett falsche Vorstellungen und bin jetzt natürlich noch mehr gespannt was mich dort erwartet! Jetzt muss ich nur noch Zeit finden um die Route und die "Schlaflager" festzulegen und wenn noch Fragen auftauchen sollten melde ich mich wieder. Spätestens aber wenn die Route steht 😎
LG
Dani
Chrigu7'271 Beiträge · seit 200622. Juli 2016 · #11
Hallo Dani
Noch zwei Tipps für eine schöne Reise:
1) Wir haben im Forum sehr viele Reiseberichte. Lies da einfach mal und lasse dich davon inspirieren.
2) Der grösste Fehler den viele zu Anfang machen, ist dass Sie zu viel sehen wollen und dadurch zu weit fahren und zu lange im Auto sitzen. Das meiste sind Schotter Strassen. Da helfen Dir Kilometerangaben nur bedingt. Unter Karten haben wir einige Karten aus dem südlichen Afrika bei denen neben der Distanz auch die Zeit angegeben ist.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201622. Juli 2016 · #12
Hoi Chrigu, danke, die Karten hätte ich fast vergessen. Ich habe für mein Garmin folgendes runtergeladen, ich hoffe das hilft etwas: africa expedition
LG
Dani
Chrigu7'271 Beiträge · seit 200622. Juli 2016 · #13
Hallo Dani
Als Händler von Tracks4Africa bin ich natürlich etwas voreingenommen und kann wenig zu anderen Karten sagen. Ich vermute Mal, dass die von Dir genannte Karte auf Open Street Map basiert. Das ist nicht schlecht aber auch nicht top. Leider funktioniert aber die entsprechende Webseite auch nicht. Deshalb kann ich auch nicht nachlesen um was es dabei geht.
Kaufe Dir auf jeden Fall eine gute Papierkarte. Das Navi ist für die Details perfekt. Für das grosse Ganze ziehe ich aber immer die Papierkarte vor.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201622. Juli 2016 · #14
Hoi Chrigu,
schade das die Webseite bei Dir nicht funzt, aber ich denke schon das auf Open Street Maps basiert. Bei mir ist es die tracks4africa-Seite die nicht will (siehe Anhang)! Du hast natürlich recht, auch mit Navi geht ohne Karte nix, das habe ich bei Töfftouren oft genug erlebt, Ich werde also sicher noch eine Namibiakarte kaufen.
LG
Dani
Chrigu7'271 Beiträge · seit 200622. Juli 2016 · #15
Hallo Dani
Weisst Du von welchem Programm, dass diese Meldung kommt? Ich möchte dem gerne nachgehen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201622. Juli 2016 · #16
Hoi Chrigu, also ich arbeite mit Chrome. Habe mir übrigens über Mittag eine Karte besorgt 😗 War zwar nicht ganz billig (natürlich Orell Füssli), aber vielleicht habe ich etwas mitgeholfen Deinen Arbeitsplatz zu sichern;)
LG
Dani
swisschees1'715 Beiträge · seit 200622. Juli 2016 · #17
Hallo Dani
Chrigu verkauft T4A Karten und nicht Orell Füssli. 🙂 "Seine" Karte von Namibia ist übrigens super, kann ich sehr empfehlen für die Routeplanung.
Traveller_01Themenstarter17 Beiträge · seit 201622. Juli 2016 · #18
Auch mit Explorer tut sich bei mir nichts?
LG
Dani
fiedlix548 Beiträge · seit 201622. Juli 2016 · #19
Ein freundliches Hallo in die Runde (einen Vorstellungsthread habe ich jetzt nicht gefunden)
Wir sind auch Namibianeulinge und ich hänge mich hier jetzt dran, da wir im selben Zeitraum planen Namibia zu besuchen wie der Threadersteller. Ich hoffe, das ist okay
Bin gerade dabei die Route zu planen, leider haben wir nur 18 Tage Zeit Namibia zu bereisen. Seit Tagen lese ich mich hier quer durchs Forum und mir schwirrt der Kopf 🙄
Wie es scheint macht es Sinn, die Unterkünfte vorzubuchen. Dafür muss ich natürlich erstmal genau wissen welche Route wir nehmen. Da wir ja zum erstenmal nach Namibia kommen, trauen wir uns einen Bushcamper nicht zu, sondern würden lieber in Lodges und Gästefarmen übernachten.
Etwas verunsichert hat mich gestern das Lesen eines Threads hier, wonach ein dort lebender Guide letztes Jahr erstochen wurde.
Nun denn, ich lese hier weiter und traue mich dann einfach Fragen zu stellen wenn sich welche auftun 🙂
viele Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200922. Juli 2016 · #20
Hallo Elke, erst mal willkommen im Forum. Es wäre allerdings besser gewesen, einen eigenen Thread aufzumachen, dann wird dein Anliegen eher gelesen. Ich schlage folgendes Vorgehen vor: Lese noch einige Reiseberichte und kauf dir einen Reiseführer, dann stellst du dir eine Route zusammen und stellst sie hier mit konkreten Fragen bei Unsicherheiten ein. Dann kann man dir gezielt weiter helfen. Es ist richtig, dass im letzten jahr ein Guide ermordet wurde. Aber: In dieser Woche hat ein Terrorist bei Würzburg mit Axt und Messer in der Bahn gewütet. Fährst du deshalb nie mehr mit der Bahn? Jedes Jahr kommen Abertausende von Touristen nach Namibia. Wenn es Todesfälle gibt, dann meist, weil sie auf den Gravelroads zu schnell gefahren sind. Namibia ist nicht gefährlicher als USA, Spanien, Frankreich oder sonstwo. Du kannst immer zur falschen Zeit am falschen Ort sein, aber deshalb würde ich mir bei einer Reise nach Namibia keine Sorgen machen, sonst ist es besser, du bleibst grundsätzlich immer zu Hause und wartest darauf, dass du beim Vorhänge aufhängen von der Leiter fällst. 😉 😛 Also, bereite schon mal deine Reise vor. Wenn du im April nächsten Jahres fliegen willst, dann solltest du in finanziellem Interesse langsam anfangen, die Flüge zu buchen. Dann das Auto und dann evtl. einige Unterkünfte. Dabei wird dir dann gerne geholfen. Viele Grüße: Burschi