Anfängerfrage / Camper

21 Antworten · 5'100 Aufrufe · gestartet 03. Juli 2016 von Karma
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #1
Hallo,

ich bin neu hier, habe schon viele Stunden geschmökert und jetzt Ernst gemacht:
Flug ist gebucht (02.04.-01.05.2017)
Wir sind ein Paar im besten Alter (55+65J) reiseerfahren, haben auch schon Wohnmobilerfahrung (USA, Australien, Neuseeland), sind aber noch Neulinge in Bezug auf Allrad Camper in Namibia.
Wir hätten gern ein etwas "komfortabeles" Modell - unbedingt mit WC (darf auch notfalls ein Portapottie sein - und ein bequemes Bett (sind beide schlank 1,75 und 1,85cm groß)
Ich habe nach langer Suche diese Modelle in Erwägung gezogen
-Discoverer Fun X2 (gibt es wohl nur bei Bobo?)
-Britz-Nissan Single Cab Navi , da finde ich aber kaum Bilder, ist der neu? Kennt den jemand?
http://billiger-camper.info/#/campers/NAM02/NAV?from=WDH&to=WDH&country=NAM&fromdate=2017-04-03&todate=2017-05-01&miles=9999&person=2
Was meinen denn hier die Experten dazu?
Ich möchte den Camper bald buchen, die Routenplanung folgt dann....

Viele Grüße und Danke!

Karin
911 Beiträge · seit 200703. Juli 2016 · #2
Hallo Karin,

als mögliche Alternative schau Dir mal den Bushcamper bei ASCO an ASCO Bushcamper oder den bei Savanna Savanna Bushcamper. Heißen gleich, sind aber ganz verschieden.

Beide Vermieter sind sehr professionell und zu empfehlen.

Viel Spaß beim Planen und Grüße

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
Themenstarter25 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #3
Hallo,
ich kann mir gar nicht vorstellen, wie da das "Innenleben" ausschaut...?
Haben die denn auch ein WC an Bord?
Die sehen sooo klein aus, kann man sich denn bei denen auch mal innen aufhalten?
Viele Anfängerfragen 😊 aber - wie gesagt - noch alles Neuland für mich. Das kleinste, was wir bisher hatten, war ein Apollo Bushcamper in Australien, so etwas in der Art schwebt mir vor.
VG Karin
33,1k Beiträge · seit 200603. Juli 2016 · #4
Hi Karin,

es gibt auch in Namibia normale Wohnmobile z.B. http://www.bobocampers.com/DEU/campers%20DEU.htm)... es muss ja kein Camper sein. Allrad braucht ihr auf den normalen Ersttäter-Touristenpfaden eh nicht. Ansonsten gibt es eine ganz einfache Alternative: nicht campen!
Die sehen sooo klein aus, kann man sich denn bei denen auch mal innen aufhalten?
ja, zum schlafen 😉 Ansonsten hält man sich hier, zumal ihr im Frühherbst fahrt, wo es überall (Ausnahme Küste) warm ist, eh nicht innen auf.

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter25 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #5
noch eine Anfängerfrage: hat man denn bei einem "normalen" Womo auf den Pads Versicherungsschutz? Ich weiß nur, dass das in den USA und Australien nicht erlaubt ist....??
Deshalb - und weil die allermeisten, von denen ich Reiseberichte gelesen habe, auch einen hatten - habe ich an einen Allrad Camper gedacht, lasse mich aber gern aufklären 😉
104 Beiträge · seit 201103. Juli 2016 · #6
Hallo,

der Asco Bushcamper ist ein sehr bequemes Auto. Bilder gibt es einige im Netz und vor allem auch in diesem Forum. Auch ein Porta Potti ist dabei. Allerdings darf man ihn inzwischen nur noch auf Teerstraßen und Schotterstraßen fahren. Ein weiteres Problem könnte eure Größe sein. Die Fußklappe (für größere Menschen) ist inzwischen zugeklebt. Diese Informationen findet ihr bei Asco , bei Südafrika Wohnmobile und Camper gibt es auch Bilder.
Gruß
Jutta
235 Beiträge · seit 201603. Juli 2016 · #7
Ich habs an anderer Stelle ja schon geschrieben- die 2 WD Modelle von BoBo dürfen in Namibia auf D-Strassen NICHT fahren. Damit scheidet, wie ich bei BoBo auch explizit gefragt habe, die weiter Zufahrt ab Canyon Road House / Canyon Lodge zum Fish River ebenso aus wie der Kgalagadi NP, Sesriem / Sossusvlei Campsites, Spitzkoppe und Twyfelfontein, um mal so die bekannten Ziele aufzuzählen. Warum auch immer, wird Etosha nicht ausgeschlossen und hier ist das fahren auf "guten Sandwegen und Schotterwegen erlaubt". Wir sind mit dem Discovery 4 berth in Südafrika damit auch Gravel im Krüger gefahren, die Wellblechpiste zu den Echo Caves und im Hluhluwe auf absolut holperigen und löcherigen Schotterwegen. Das ist merkwürdigerweise nicht ausgenommen, muß man nicht verstehen.

Den Bobo Fun X2 hatte ich vor Jahren schon mal. Innen ist der, glaub ich, um 5 m lang (gefühlt weniger) , hat eine eingebaute Toilette im eigenen Raum. Das Bett hat eine Liegefläche von knapp 1,30 Breite lt. Bobo, wir haben nicht nachgemessen aber das war schon sehr eng. Wir hatten den Camper, weil ich nach diversen Bandscheibenvorfällen und einem Unfall wo ich mir die Hüfte demoliert habe nicht in ein Dachzelt oder ein Aufstelldach hochgekommen wäre. beim Bett, muß der jenige der an der Wand liegt mühsam halb über den nebenliegenden herausklettern, kein Vergnügen nachts. Wer mit dieser Einschtänkung leben kann, für den ist es ein gutes Fahrzeug.
https://www.drivesouthafrica.co.za/4x4-hire/model/2-berth-4x4-camper-bobo/
https://www.youtube.com/watch?v=sX83j4OAwY4

Wenn ihr in Australien einen Bushcamper hattet, dann vermutlich ein Modell, in dem man im Pop up Dach schläft ? So etwas gibts bei Britz und KEA auch.
https://www.youtube.com/watch?v=VlzjRnt0G40
Wo da noch ein Porta Potti hin soll ?- man kanns bei Nachfrage evtl. dazu mieten oder man kauft eines 🙂

Bei den Bushcampern mit dem seitlich herausklappbaren Zelt ist die Liegefläche mit ca. 180 relativ kurz, ausreichend breit mit 140 bis 150 sind sie. Der Innenraum ist aber auch hier beengt.

Wie heisst es doch so schön... Komfort kann man zuhause haben....insbesondere wenn man von diesen sauteuren Expeditionsmobilen überholt wird, deren Innenausstattung dann dem Hilton gleicht 😵

Zum Britz kann ich nix sagen, der ist wohl neu und bei Britz selber gibts auch keine Info und keine Bilder.

Wenn ich meine Mam noch für Namibia breit schlagen kann, wird ein Onduzo ! http://www.nature-trekking.de/4x4_Det_Onduzo.shtml

auch nett : http://www.avisvanrental.co.za/avis-safari-rental/cars/ford-ranger-luxury-safari-camper.aspx
Themenstarter25 Beiträge · seit 201605. Juli 2016 · #8
Nach Betrachtung aller Vor- und Nachteile, wird es wohl wahrscheinlich der Discoverer Fun X2, denn lieber das Bett ein wenig zu schmal als zu kurz, und WC muss einfach sein.
Ich habe auch mal Britz angeschrieben, um mehr Infos auch bzgl Bettgröße und Fotos vom Inneren des (wohl neuen?) Britz
Nissan Single Cab Navi zu bekommen - mal schauen....

VG Karin
7'296 Beiträge · seit 200605. Juli 2016 · #9
camperfan schrieb:
Den Bobo Fun X2 hatte ich vor Jahren schon mal. Innen ist der, glaub ich, um 5 m lang (gefühlt weniger)
... wie soll so ein Auto eine Innenlänge von 5 Metern haben?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter25 Beiträge · seit 201608. Juli 2016 · #10
Hallo zusammen,

Umentscheidung, wir haben jetzt nähere Infos zum o.g. neuen Britz, der ist für uns ideal.
Bett groß genug 1,91 x1,48 , WC mit Waschbecken an Bord, Außendusche, Außen- und Innenküche, Sitzecke mit Tisch innen...
das passt!

VG Karin
235 Beiträge · seit 201612. Juli 2016 · #11
Bike Africa- der Teufel liegt im Detail- ich meinte ein anderes Fahrzeug 🙂 der X 2 ist deutlich kürzer innen als 5 m....

@karma- habt ihr Bilder vom neuen Britz ? Sonst schreibe ich die ebenfalls mal an, auf der Website haben die ja noch nichts an Infos. Und wißt ihr was der kosten soll ?
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2016
39 Beiträge · seit 201312. Juli 2016 · #13
@Karma
wäre auch an Info's zum neuen Britz interessiert, vor allem wie der innen aufgeteilt ist.

@chica
welches Modell soll es denn sein? Komme aus der Vielzahl der Modelle nicht ganz klar.

Grüße

Karl
Themenstarter25 Beiträge · seit 201613. Juli 2016 · #15
Hallo,

ich habe von TMC ein pdf mit Fotos von der Fertigung bekommen, da kann man sich schon ein Bild machen. Wir werden für 27 Miettage bei TMC 1702€ zahlen, das ist der Standard Preis .
Es gibt dort aber auch ein "AI" Angebot (ich glaube es wäre 2234€)

VG Karin
📎 NEWBRITZnavi-1.pdf
39 Beiträge · seit 201313. Juli 2016 · #16
@karma
hallo Karin, kannst Du bitte den Link zu diesem Angebot publizieren. Habe TMC als Camper-Anbieter nicht gefunden. Ist ja ein super Preis den Du da hast. Wenn ich für September/Oktober nächstes Jahr auf Camperbörse nachfrage bekomme ich für 29 Miettage einen Preis von über 3300 €. Und das auch noch nur mit Basisversicherung. Und bei anderen Vermietern habe ich das Fahrzeug noch nicht gesehen.

Hat jemand Info's darüber wieviele Ersatzreifen bei diesem neuen Britz dabei sind? Ich vermute mal nur einer, der unter dem Auto angebracht ist. Wie in verschiedenen Threads diskutiert wurde, könnte dies bei der Fahrt auf vielen D-Straßen eventuell zu wenig sein.

VG
Karl
235 Beiträge · seit 201614. Juli 2016 · #18
Danke ! Der sieht ja schon mal ganz gut aus. es wäre schön, wenn ihr dann über Eure Erfahrungen mit dem Camper schreiben könnt ! - vor allem auch, wie die Betten aufgebaut sind, Längs- oder Querschläfer.
Zwischenzeitlich habe ich von KEA, die Antwort, das ich in Namibia ÜBERALL mit dem Wohnmobil fahren dürfte, natürlich keine 4x4 Strassen. Ich bin aber noch unentschlossen. KEA erlaubt auch den KTP, zumindest die Einfahrt in die Camps Mata Mata und Twee Rivieren.
Etwas Kopfschmerzen macht mir aber, ob man mit so einem Ding dann auch die Farmzufahrten sinnvoll fahren kann, was nützt mir ein Stecken bleiben im Sand und ein Aufsetzen wegen mangelnder Bodenfreiheit; dazu ist ja sicher nicht jede Campsite auch fürs Wohnmobil geeignet. Die Stellplätze die ich kenne würde ich nicht unbedingt mit Wohnmobil anfahren außer Sesriem Campsite.
KEA schreibt mir lediglich, das Windschutzscheibe und Reifen nicht versichert seien.
Außerdem frage ich mich, wie ich als Frau bei einem WoMo ggf Reifen wechseln soll 🙁
131 Beiträge · seit 201514. Juli 2016 · #19
camperfan schrieb:
1. Etwas Kopfschmerzen macht mir aber, ob man mit so einem Ding dann auch die Farmzufahrten sinnvoll fahren kann, was nützt mir ein Stecken bleiben im Sand und ein Aufsetzen wegen mangelnder Bodenfreiheit

2. Außerdem frage ich mich, wie ich als Frau bei einem WoMo ggf Reifen wechseln soll 🙁
1. Mit einem "normalen" richtigen Wohnmobil kannst du alles was etwas sandiger, schlammiger usw. wird vergessen, die können wirklich nicht viel im "Gelände". Mein Fiat Ducato (2 WD Frontantrieb 180 PS Diesel) hier in Europa kann trotz elektr. Diffsperre gar nichts, der ist schon auf flachem nassem Gras mit leichter Steigung überfordert. Ergo auf Gravel bleiben!
Ein Toyota Hilux (oder ähnliches) mit Camper Aufbau selbst mit nur 2 Rad Antrieb ist da schon eine ganz andere Nummer.
Farmzufahrten und Campingplätze generell kein Problem!

2. Da mach Dir mal keinen Kopf. Erstens sind die Reifen kleiner und leichter als bei einem echten Off Roader und zweitens gibts einen ganz einfachen Trick. Das KFZ nur soweit anheben, dass du das Rad aufstecken kannst und NICHT anheben musst.
Dann noch unten mittig den Hebel vom Wagenheber unter den Reifen in den Sand stecken und das Rad raufhebeln. Und auf den Radmutternschlüssel hüpfst du drauf! Alles klar! Oder IMMER auf Hebelkraft und dein Gewicht (ja, da reichen auch 50 kg!) setzen, nicht auf Kraft! 😛
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2016
235 Beiträge · seit 201615. Juli 2016 · #20
OT 🙂
Gravelroad mit Wohnmobil kenne ich zur Genüge 🙂 aus Island. Da es dort gerne mal regnet, kenne ich auch das Fahrverhalten der Dinger auf Matsch / Schlamm und - von Finnland- auch Schnee. 🙂 Danke für die Radwechselanleitung 🙂.
Ich denke halt eher an die Bodenfreiheit. Angedachte Strecke wäre Standort in den Camps Twee Rivieren / Mata Mata- ob ich innerhalb des Parks fahren dürfte wäre abzuklären, die "Hauptstrassen" sind ja für 2 WD zugelassen da sollte es kein Problem mit dem WoMo sein. Evtl. könnte auch Augrabies in Frage kommen, sonst - da 2 WD- wohl "nur" Aus/ Lüderitz / Kolmanskop, dann D 707, ÜN wenn mit WoMo möglich in Koiimasis und dann Sesriem. Bobo erlaubt ja die D-Strassen generell nicht.

Mal sehen, ob ich Muttern mit dem neuen Britz locken kann 🙂. Im Mom stehen die Aktien eher für Gardenroute / Südafrika. Sicher auch nett 🙂 .

@karma- ist ja noch ne Weile hin, aber über einen Erfahrungsbericht würde ich mich sehr freuen !!!! Und gerne auch Fotos ! Wenn ich das richtig lese, wird Britz die Trax Modelle dann ausmustern (replaces Trax Models), vielleicht ziehen dann andere Anbieter mit ähnlichen Modellen nach.
Wir hatten auf Island schon einfache Pick Up Camper fürs Hochland, die Matrazen waren dort immer arg dünn. Und besonders viel Platz ist da auch nicht drin.
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2016