BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #1
Hallo Fomis, das soll kein eigentlicher Reisebericht werden, dazu stehen schon viele im Forum, auch keine Anleitung zu einer ausgefeilten Reiseroute, auch keine Fotos von Duschkabinen und Klodeckeln und auch keine Bilder von fröhlichen Sundownern. Dies war meine 15. Reise in Namibia und mein 13. Besuch in der Etoscha und ich möchte einfach nur ein paar Beobachtungen und Tipps weitergeben, die ich in diesen drei Wochen erlebt habe. Persönliche Dinge, die auch Bestandteil der Reise waren, lasse ich weg. Ich werde ein paar Gedanken zu einzelnen Stationen der Reise wiedergeben. 1. WINDHOEK Ich habe mein Stammquartier gewechselt, weil ich mit Service, Betriebsklima und Leistung nach etlichen Aufenthalten hier nicht mehr zufrieden war. Es ist ein häufig empfohlenes Quartier, Namen will ich nicht nennen. Stattdessen habe ich erstmals in der "Pension Sonneneck" in der Eros Road übernachtet: Sehr netter Empfang und Service, große saubere Zimmer, die vor allem sehr ruhig gelegen sind, sichere Abstellung des Fahrzeuges, ordentliches Frühstück, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich kann es nur weiter empfehlen und werde das nächste Mal wieder hier wohnen. Auch in der Pension Uhland habe ich eine Nacht am schluss verbracht. Hier gilt Gleiches wie für die Pension Sonneneck. Auch die würde ich weiter empfehlen. Von der deutschen leitung habe ich zwar niemanden gesehen, aber auh alle Angestellten haben ihren Job ordentlich erledigt. Vorteil hier: Man bekommt auch am Abend noch ein kleines Abendessen, wenn man Joes Beerhouse nicht mehr sehen kann und mag. Auch ist der Fußweg in die Stadt noch akzeptabel. Weniger Erfeuliches gibt es vom "Gourmet" (ehemals Kaiserkrone) zu berichten. Der Besitzer hat mal wieder gewechselt. das Speisenangebot ist deutlich geringer, die Qualität leider auch schlechter geworden. Die afrikanischen Speisen sind von der Karte verschwunden. Leider keine Empfehlung mehr wert. Keine Alternative ist meiner Meinung nach das "Street Cafe´" in der Independence Av. "Linefish" (??) mit Pommes ist Massenprodukt. Ansonsten weiß ich von Windhoek nichts Positives zu berichten. Hier wird gebaut, als wolle man ins Guiness-Buch für Bauweltrekord. Jeder Vizeminister bekommt wohl sein eigenen Hochhaus. Dass man sowohl beim Bau, als auch dann beim Betrieb jede Menge Wasser braucht, hat man hier scheinbar vergessen, Windhoek steht schon sowieso knapp vor dem Wasserkollaps. Aber das interessiert die Bauunternehmen - übrigens viele chinesische Firmen! - eher wenig. Und was den Verkehr betrifft: Da kann ich nur sagen: Windhoek sehen und möglichst schnell wieder verschwinden! Was war das doch im Jahr 1998 bei meinem ersten Besuch hier noch für ein beschauliches nettes Städtchen! 2. OTJIWARONGO Hier war ich bei Bekannten auf einer Farm. Wie immer gelebte nette namibische Gstfreundschaft. Die Gespräche beim Braai am Abend aber bedrückten mich ein wenig. ich gebe nur die Quintessenz als Warnung wieder: Der Bereich und den Superspar - eine eigentlich Top-Einkaufsmöglichkeit auf der Fahrt nach Norden - ist ein Kriminalitätszenttrum. Fast täglich finden hier Taschendiebstähle und Taschenraub statt. Einheimische gehen mit Pfefferspray am Handgelenk bewaffnet in den Laden! Aufklärungsquote gleich Null. Hier ist extreme Vorsicht beim Abstellen und beim Beladen der Autos geboten. Schade, ich war eigentlich immer gerne hier. 🙁 3. GOOTFONTEIN Auch hier war ich bei Bekannten auf einer Farm. Leider auch hier Thema: Kriminalität, jedoch in anderer Form: Viehdiebstahl. es wird Vieh gewildert und gestohlen wie noch nie in Namibia. Manche Farmer verlieren so viel Vieh dadurch im jahr, dass sich die Viehzucht nicht mehr rentiert. So auch bei meinen Bekannten. Durch Generationswechsel ändert sich nun auch die Struktur der Farm. Aus einer Rinderfarm wird eine Jagd- und Gästefarm. Dies geschieht leider an vielen Orten im Land. ich halte das auf Dauer gesehen für eine schlechte Entwicklung. 4. ETOSCHA Hier gibt es gute und schlechte Nachrichten: Die gute zuerst: ich habe noch nie so viele Tiere Ende April in der Etoscha gesehen wie bei diesem Besuch. Meine Empfehlung hier im Forum für September / Oktober muss ich wohl revidieren und jetzt den April empfehlen. 🙂 😉 ich habe in vier Tagen 20 Rhinos an unterschiedlichsten Orten, fast 200 Elefanten und viele viele andere Tiere gesehen. Dabei waren auch täglich Löwen an den verschiedensten Wasserlöchern. Dazu mal ein paar Bilder:
Zu den Orten, an denen ich die Nashörner gesehen habe, schreibe ich absichtlich nichts. Aber wer zur rechten Zeit am rechten Ort ist, kann Gottseidank noch viele in der Etoscha sehen. Dann mache ich nun erst mal eine kleine Pause bis zur "schlechten" Nachricht. Viele Grüße: Burschi
hallo Burschi zuerst danke für deine info. Ich bin seit 3 Wochen von meiner 1 Monat 16 Afrika Reise davon 8x Namibia zurück. Auch ich habe leider festgestellt das die Kriminalität zunimmt, leider. Ich hat ab dem 16 Tag einen einheimischen fahre von Epupa über Marineflusstal bis WDH er hat mir einiges erzählt und auch Er hat angst von der wachsenden Kriminalität.
Find ich gut das du den Ort wo du die Rinos gesichtet hast nicht bekannt machst. Ich habe noch nie so viel Asiatische Touristen gesehen wie dieses mal, mei fahre meint, das sie heraus finden wo die Rinos sind und dies dann ihren Leuten bekannt geben... 😠
Ist ja der Hammer.... 20 Rhinos und an die 200 Elis und dazu noch Löwen 🤩 🤩 🤩 .... Was hattest du für ein Glück!!! Wir waren im März da, hatten auch immerhin um die 10-12 Elis, aber Rhinos und Löwen waren Mangelware 🙁 .
Hallo Burschi, was für ein Glück hattest Du in Etoscha. 🤩 🤩 Das freut mich sehr, wir haben auch einige Male in April den Etosha besucht und zwar nicht soviel aber dennoch auch viele verschiedene Tiere beobachten können. Deswegen Namibia OHNE Etoscha, wäre ein NO GO für uns . 😄 😄
Schrecklich Deine Erfahrung was die Kriminalität angeht, dennoch vielen Dank das Du es uns hier im Forum so weiter gibst. 🙂
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
.......schätze Deine nüchterne Betrachtungsweise und Deine über die Jahre gesammelten Erfahrungen.....
Sie zeigen eine Entwicklung, die der "Neuling" logischerweise (ist nicht abschätzend gemeint) gar nicht
bewerten kann.......
lg, BMW
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #6
Hallo, da bin ich wieder, danke für die Rückmeldungen. Die vielen Tiersichtungen aber haben ihren Grund. ich denke noch an meinen ersten Etoscha-Besuch, wo ich nur einen einzigen Löwen aus der Ferne gesehen habe und auch nur wenige Elefanten. Dieses Mal waren allein bei Olifantsbad zur Mittagszeit 80 Eles und an jedem zweiten Wasserloch ein Löwenrudel. Aber jetzt kommt ja die schlechte Nachricht aus Etoscha. Was den Touristen freut - viele Tiere zu ungewohnter Zeit an den Wasserlöchern - ist ein großes Problem für die Tiere. Wohlgemerkt, es war Ende April, also am Ende der großen Regenzeit, aber es hat zum wiederholten Male viel zu wenig geregnet. Es gab kein einziges natürliches Wasserloch mehr, sodass die Tiere sich auf die angebotenen Wasserlöcher konzentrierten. Ähnlich schlecht steht es mit der Weide. Zwischen Andersen gate und Okaukuejo und zwischen Okaukuejo und Charlse marai Dam (1 Std. Fahrzeit!) steht kaum mehr ein Grashalm! Und jetzt kommen noch mindestens 5 Monate ohne Niederschlag! Die Tiere konzentrieren sich daher schon jetzt um die Wasserstellen. Dort liegen die Löwen faul herum, warten darauf, dass ihnen ein Zebra ins maul springt. Was für die einen schlecht, ist hat für die anderen gut.
Die beiden Löwinnen waren viel zu vollgefressen, um noch Interesse an den anderen Zebras zu haben.
Beim letzten Bild muss ich mich für die Qualität entschuldigen, aber die Löwenjungen waren im Schatten in etwa 300m Entfernung. Aber es ging ihnen sichtlich gut. Nicht gut ging es mir in Okaukuejo. das angebotene Frühstück - was anderes esse ich sowieso hier nicht mehr - war unterirdisch! Die gute Bourewurst wurde in heißem Fett gebadet, der Frischwurstaufschnitt schwamm im Wasser, es war eingfach eklig. Das schlechteste Essen mit Abstand, was ich in Namibia serviert bekam. Dazu bereits um 5.30 Uhr zwei Busladungen Pauschaltouristen, die sich um eine (!) Kanne Kaffee gestritten haben. Der Service - mit Ausnahmen! - von einer Herzlichkeit, dass man glauben konnte, dass das Camp ein Straflager ist. Gut, das Zimmer war sauber und es hat ausnahmsweise mal alles funktioniert, aber sonst! Ich hatte natürlich auch das Pech in der Woche dort zu sein, als in Namibia 3 Feiertage in einer Woche waren. Dementsprechend laut und übervölkert war es im Camp. Aber eben das Essen!!! Wer das drei Tage ohne Probleme und Nebenwirkungen übersteht wird wohl demnächst den namibischen Tapferkeitsorden erhalten. Dann aber doch noch mein persönliches Highlight: Ein neues schwarzes Zebra-Fohlen. (siehe dazu den eigenen Thread!)
Und, fast hätte ich es vergessen, seit langem mal wieder ein Bergzebra in der Etoscha bei Ombika! Im Bild Bergzebra rechts, Steppenzebra links.
Reich an Beobachtungen aber etwas hungrig verließ ich nach 4 Tagen die Etoscha wieder. 5. Vreugde Guestfarm Mit Recht verweist Christian hier im Forum immer wieder auf die Guestfarm. Welch ein Kontrast zu Okaukuejo: Herzlicher netter Empfang, schöner großer schattiger Garten, in dem sich viele Schmetterlinge und Vögel tummeln, sauberer Pool, sehr großes zweckmäßig eingerichtetes Zimmer, Kaffee und Kuchen am Nachmittag frei, sehr gutes Essen am Abend mit vielen netten Gesprächen mit den Gastgebern Rachel und Danie! Vielen Dank an die beiden! Ihr seht, ich kann nicht nur meckern, sondern auch loben! 🙂 🙂 Burschi
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #7
So, ich mach dann mal gleich weiter: Von Vreugde Guestfarm ging es zur 6. Grootberg Lodge Der Weg zur Lodge ist ja eigentlich schon das Ziel. wer nichtmit Vollgas über die Gravelroad hetzt, kann sich auch an der vielfältigen und interessanten Landschaft erfreuen. Nur ein Beispiel:
Die Lage der Lodge ist natürlich einmalig.
Von jedem Häuschen hat man einen grandiosen Ausblick auf das Tal, das sich vor einem auftut. Die Chalets sind nett eingerichtet, man sieht vom Bett aus die Landschaft und in der Nacht den Sternenhimmel. Einziges Manko, man kann keine Geräte im Zimmer aufladen, sondern muss sie an der Reception hinterlegen. Das Essen war ordentlich, es gibt am Abend einheitliches Menü, keine Wahlmöglichkeiten. das Personal ist sehr freundlich und immer hilfsbereit. Die Lodge ist auch zur Nebensaison immer ausgebucht. Ich hatte das "Special" (2 Tage zahlen, 3 Tage bleiben) gebucht und konnte den Aufenthalt entspannt angehen. Um die Häuschen in den Felsen gibt es viele Tiere zu beobachten: Felsenagamen, Klippschliefer, viele Vögel, z.B. den nicht allzu häufigen Monteirotoko oder den Verreaux Eagle, der jeden Nachmittag seine Kreise dreht.
Aber: Für einen Alleinfahrer wie mich herrscht nicht immer die gewünschte Ruhe: Wie gesagt, die Lodge ist immer ausgebucht und scheint sich zu einem Hotspot in Namibia zu entwickeln. Für 2016 sind nach Auskunft schon keine Plätze mehr frei und 2017 ist auch schon gut gebucht. Das hat natürlich auch zur Folge, dass nicht immer das Klientel anwesen ist, das man sich gerne wünscht. Manche planschen halt lieber lauthals am Pool, belegen die Liegen mit den Handtüchern den ganzen Tag (Ist man ja von Malle so gewohnt!) und sind dementsprechend auch beim Abendessen laut. Manchmal muss man sich auch für seine Mitbürger schämen. Von der Lodge werden diverse Touren angeboten. Die Abend- und Morgenwanderung zu Fuß fiel leider aus, weil sich in unmittelbarer Nähe der Lodge eine Löwin mit Jungen herumgetrieben hat. Jeden Morgen fanden wir auf dem Hauptweg ins Tag neue Spuren. Außerdem werden Rhino-Tracking, Elefant-Tracking und eine Himbatour angeboten. Rhinos hatte ich ja in der Etoscha zur Genüge gesehen, also wollte ich gerne mal wieder die Wüstenelefanten sehen. Das war dann mein "6er Tag": Es war 6. Mai, wir haben 6 Stunden nach den Elefanten gesehen, bis wir 6 Eles entdeckt haben, die wir 6 Minuten lang beobachten konnten und von denen ich 6 Bilder geschossen habe. 🙂 😄 😉 Eines davon hier:
"Ele wink einmal!" Am nächsten Tag dann die Himba-Tour. Ich muss vielleicht vorausschicken, dass ich schon etliche Himba-Dörfer besucht habe und mit einigen ein wenig befreundet bin. Ich wollte aber mal sehen, wie das hier von einer lokalen Conservancy gemacht wird. Über Stock und viel Stein ging es in ein in einem schönen Tal gelegenes Himba-Dorf. Was ich allerdings hier erlebte, war Himba-Touri-Show der schlechtesten Art. 🙁 🙁 🙁 Erst stellte man uns zwei Frauen ins Licht, damit wir Fotos von diesen machen können. Ich bemängelte, dass die eine davon ihrem Stand und der Tradition entsprechend nicht mal richtig angezogen war. Sie hat dann den Rest der Dekoration aus der Hütte nachgeholt. Dann wurde noch ein junges Mädchen dazugestellt, die dem Fass den Boden ausgeschlagen hat. Sie war noch nicht verheiratet, trug aber das Ziegenkrönchen. Im Gesicht baumelte billiger Plastik-Modeschmuck und unter dem Ziegenschurz trug sie ein leuchtend blaues Minifaltenröckchen, das jedem Tanzmariechen zur Ehre gereicht hätte. Dann wurde uns noch die rote Paste der Frauen vorgeführt. Gemahlener Ocker vermischt mit Butterfett. Da habe ich wieder reklamiert und behauptet, dass längst kein Butterfett mehr verwendet wird, sondern Vaseline aus der Dose. das gestand man dann auch zu. Bei meinem allerersten Besuch bei den Himba vor etlichen Jahren dufteten die Damen auch wirklich nach Butterfett. Heute ist davon keine Spur mehr zu riechen. Vielleicht angenehmer für die Touristen. Dann versammelten sich alle Himba in einem großen Kreis und boten Souvenirs an. Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass alle Kinder und auch die Männer abgetragene europäische Kleidung trugen. Von dem traditionellen unterschiedlichen Haarschmuck war nichts zu sehen. Die Souvenirs waren billigster schlecht gemachter Touristenschrott, der nichts mit den Himba zu tun hatte, zu weit überhöhten Preisen. (Ein kleiner ca 5cm großer Holzelefant aus leichtem weißen Holz zu 300 N$!) Da brauch ich überhaupt nicht mehr zu handeln. Als sie uns dann fagten, ob sie noch einen Tanz aufführen sollten, für den wir extra löhnen sollten (Der Preis der Himbatour war bereits 1270 N$!!!), lehnten wir dankend ab. Die Himba waren sauer und unser Guide musste weitere "Geschenke" Vaseline (!) und Tabak - hier maulten sie, dass es nicht der richtige sei! - rausrücken. Ernüchtert holperten wir den Weg wieder zurück. So etwas hatte ich bei den Himba noch nicht erlebt. In dieses Dorf kommen wöchentlich oft 4 Touristenautos und dementsprechend "verdienen" die auch. Welche Auswirkungen solch ein Pauschaltourismus hat, konnte ich hier erleben. Dass alles nur noch eine Show ist, ist mir schon lange bewusst. Aber auch eine Show kann man gut machen. Diese war es leider nicht. Bilder erspare ich euch hier. Leider hat dieses Erlebnis meinen guten Eindruck von der Grootberg Lodge ein wenig geschmälert. Gruß: Burschi
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201325. Mai 2016 · #8
Burschi schrieb: Stattdessen habe ich erstmals in der "Pension Sonneneck" in der Eros Road übernachtet: Sehr netter Empfang und Service, große saubere Zimmer, die vor allem sehr ruhig gelegen sind, sichere Abstellung des Fahrzeuges, ordentliches Frühstück, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich kann es nur weiter empfehlen und werde das nächste Mal wieder hier wohnen.
Hallo, auch wir waren schon zweimal im Haus Sonneneck und können alles bestätigen mit Einschränkung des Wörtchens "nett" 😉 Die Chefin war unserm Fahrer gegenüber unhöflich sowie unflexibel mit der Uhrzeit des Frühstücks. Wir waren die einzigen Gäste, wollten nur ein einfaches Frühstück, weil wir gerne zeitig losgefahren wären - das war nicht möglich. Beim zweiten Mal empfing uns eine andere Dame, die war tatsächlich sehr nett.
Allerdings würde mich die gemachte Erfahrung nicht abhalten, wieder einmal dort zu nächtigen.
Burschi schrieb:Weniger Erfeuliches gibt es vom "Gourmet" (ehemals Kaiserkrone) zu berichten. Der Besitzer hat mal wieder gewechselt. das Speisenangebot ist deutlich geringer, die Qualität leider auch schlechter geworden. Die afrikanischen Speisen sind von der Karte verschwunden. Leider keine Empfehlung mehr wert.
Sehr, sehr schade - das war für uns immer eine Anlaufstelle in Windhoek. 🙁 Es scheint also, man sollte die Stadt möglichst meiden, so man sie schon kennt.
Etosha haben wir schon im Juni 2015 sehr trocken erlebt, vor allem den Osten.
Danke für deine Beobachtungen!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Hallo Burschi, mach ruhig weiter so-mir gefällt dein ungeschminkter Bericht, der nichts beschönigt oder verklärt. Dann haben Neulinge auch keine falschen Vorstellungen. Ja, man merkt über die Jahre die oft negativen Veränderungen dieses schönen Landes, was vor allem denen sehr weh tut, die da Land schon seit zig-Jahren kennengelernt haben. Und deine Fotos sind sehr schön ausgewählt und prägnant! Grootberg besuchen wir auch (Campingplatz). Wir hatten aber nie vor ein Himbadorf dort aufzusuchen, weil wir genau das erwarteten, was du geschildert hast. Solche Dörfer sollten wr besser meiden - aber wenn zu viele Besucher kommen....! Und die früher vielgepriesene Unterkunft in Windhuk - ich hätte da gerne mehr erfahren, sind wir doch in 4 Monaten ev. auch dort? Was die Krimininalität betrifft, so sollten wir alle es den Dieben nicht zu leicht machen und generell alles wegstecken od. wegschließen, so weit es möglich ist. Mit dem Pfefferspray einkaufen - was für eine Vorstellung! Das würde ich lieber auf ein Steak sprühen! Gruß, Gerd
danke für Deine bisherigen Berichte und schönen Fotos. Deine Ausführungen zur Himba Tour sind ja sehr ernüchternd. Wir haben 2015 die Grootberg Lodge besucht, waren von dieser Lodge begeistert. Für April 2017 haben wir wieder 2 Nächte gebucht und wollten eigentlich dann auch die Himba Tour machen. Die wird auf der homepage zwar nicht mehr angeboten, aber scheint ja doch noch stattzufinden. Aber nach Deinem Bericht werden wir sie von der Lodge aus wohl nicht mehr machen. Ich möchte Deinen Tread nicht mißbrauchen und werde zum Thema Himba Tour nochmal einen neuen Tread aufmachen, vielleicht gibt es ja in der Gegend noch andere Möglichkeiten.
Einen schönen Abend Gruß aus Ostholstein
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201325. Mai 2016 · #11
Dass die Menschen in den Villages nicht mehr alle so leben wie vor Hunderten von Jahren, ist ja klar, aber dann sollte man es gleich als Living Museum ausgeben, da weiß man, dass die Menschen es nur nachstellen und in Wirklichkeit nebenan wohnen wie im Damara Living Museum.
Wir haben mit Marius Steiner vom Camp Aussicht zwei Himba-Dörfer besucht. Da waren alle jüngeren Männer europäisch gekleidet, die älteren teilweise noch traditionell, die Frauen alle entweder traditionell oder in Herero-Tracht. So weit ich mich informiert hatte, waren die Details, die getragen wurden, authentisch, allerdings hatten einige Frauen statt der Lederhaube einen Plastikfetzen auf dem Kopf, eine sogar eine Verpackung eines Schokoriegels o.ä.. 🤢
Allerdings war uns hier nicht vorgetäuscht worden, wir würden absolut traditionelles Leben sehen, sondern wir besuchten mit Marius die Dörfer, um die er sich kümmert, so wie sie eben heute sind; entsprechend waren auch die Erklärungen von Marius dazu. Wir bekamen keine "Vorführung", sondern gingen von Hütte zu Hütte, von Feuerstelle zu Feuerstelle. Marius sprach mit den Leuten, und wir erlebten deren tatsächliches heutiges Leben, das noch weitgehend so war wie früher, aber eben auch moderne Dinge integriert wie Plastikkanister, Blechlöffel, westliche Kleidungsstücke, ...
Bezahlt haben wir Marius als Guide, er brachte davon den Menschen Lebensmittel mit, es gab kein Gemaule. Außerdem war auch in beiden Dörfern Souvenirverkauf; Marius sagte uns jedoch ausdrücklich, dass wir nicht verpflichtet seien, etwas zu nehmen, aber es gab wirklich schöne Stücke, die weder nach Holzmarkt noch nach Chinaware aussahen; so erwarben wir z. B. einen Buben-Gürtel, der uns vorher vorgeführt wurde, wie er getragen wird. Das war meiner Meinung nach nicht so touristisch ausgerichtet. Allerdings kommen dort auch keine Busse hin, die Anzahl der Touris wird sich in Grenzen halten, und Marius hat (noch) die Hand drauf.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
auch von mir herzlichen Dank für Deinen infomativen Bericht. Deine Fotos sind "Super". Da es bei uns nächste Woche los geht, kann ich von Deinen Ausführungen profitieren. Wir waren zwar erst zweimal in Namibia, haben aber in OTJIWARONGO auch immer beim Superspar angehalten, um uns auf den Weg zum Etosha mit nötigen zu versorgen. Ich denke, diesesmal werden wir uns nach einer anderen Möglichkeit umschauen. LG Hilde
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt.
Paulo Coelho
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Unsere Fern-Reisen im Laufe der Zeit
Thailand von Nord nach Süd, Bali, Philppinen, Malaysia, Singapur, Mexico, USA-Florida, Indien, 4x Namibia.
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #13
Hallo Burschi, interessiert verfolge ich deinen Bericht: sehr informativ und sicher auch nachdenklich.
Ich kopiere mal meine Unterkunftsbewertung zur Grotberg Lodge vom April 2010 und der damaligen Himba Tour hierein (die Lodge war damals, so meine ich, erst ca. 1/2 Jahr eröffnet). Damals war die Himba-Tour total authentisch, ohne jeglichen Schnickschnack. Die Himbas überaus zurückhaltend und schüchtern. Sehr gerne erinnern wir uns an dieses eindrückliche Erlebnis zurück.
Lotusblume schrieb: Grootberg Lodge (90 km bis Kamanjab-Damaraland)- Zufahrt nur mit Allradfahrzeug (man wird am Parkplatz abgeholt): Die Lodge mit dem traumhaftesten Ausblick, das war echt der Hammer! Ganz cooler Pool an der Kante vom Hochplateau zum Tal. Bungalows sehr schlicht, aber mit traumhafter Sicht und sauber. Kein Kühlschrank, Kaffee/Teezubereitung möglich. Dusche/WC im Raum. Viele schöne Pferde warten auf Ausritte. Das Personal überaus nett, sehr freundlich. Das Essen als 3Gang-Menü war sehr lecker, auch das Frühstück. Haben hier eine Himbatour gebucht und auf den Weg dahin nebenbei noch die Wüstenelefanten „getroffen“. Da blieb mir kurzzeitig der Atem stocken. Unser Führer Moses war super lieb und nett. Die Himba Tour war sehr informativ und empfehlenswert. Anderen Gästen denen wir am Abend unsere Erlebnisse berichteten, war traurig diese Tour nicht mitgemacht zu haben – aber so waren wir wenigstens alleine. Bei der Abreise wartete ein gewaschenes Auto auf uns. Fazit: Immer wieder gerne! Die Lodge mit der besten Aussicht. Preis-Leistung stimmt.
so............ Himba-Tour total authentisch, ohne jeglichen Schnickschnack. Die Himbas überaus zurückhaltend und schüchtern.
So habe ich mir das auch vorgestellt. Ich habe mal geleesen irgendwo, daß dieses Dorf nicht mehr angefahren werden kann, weil die Bewohner weitergezogen sind.
Gruß Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200625. Mai 2016 · #15
Burschi schrieb: Auch in der Pension Uhland habe ich eine Nacht am schluss verbracht. Hier gilt Gleiches wie für die Pension Sonneneck. Auch die würde ich weiter empfehlen. Von der deutschen leitung habe ich zwar niemanden gesehen, aber auh alle Angestellten haben ihren Job ordentlich erledigt. Vorteil hier: Man bekommt auch am Abend noch ein kleines Abendessen, wenn man Joes Beerhouse nicht mehr sehen kann und mag.
... ich gehe dann gerne mal ins La Marmite - von der Pension Uhland den Berg runter unter immer geradeaus zur Independence Ave. Ein paar Meter nach links oder rechts auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt das Lokal. Es gehört einem Kameruner und es gibt ein paar Dinge wie Mopanewürmer, die man in Windhoek nicht an jeder Ecke bekommt, aber auch ganz "normale" Dinge.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #16
Hallo liebe Fomis, danke euch allen für die aufmunternden Worte. Es war ja nicht alles schlecht, was ich erlebt habe, aber ich sehe halt vieles beim 15. Mal nicht mehr verklärt und habe vielleicht einen etwas kritischeren Blick, weil ich vieles schon anders erlebt habe. Andererseits hat es natürlich seinen Grund, warum ich schon fast 20x in Afrka war. Übrigens, auf der Elefantentour war ich keineswegs enttäuscht, denn wir haben viele bergzebras und auch etliche große Gruppen von Giraffen gesehen. Die Zebras mal hier anbei:
Über die habe ich mich mehr gefreut als über die Elefanten. Und die nächste Reise ist übrigens schon wieder gebucht! 😉 🙂 Nun will ich aber den Rest noch schnell erzählen: 7. Petrified Forest Auf dem Weg zur Spitzkoppe musste ich mal eine Pause einlegen, denn die Strecke vom Grootberg bis Spitzkoppe ist ausschließlich Gravel und das zieht sich, besonders wenn man allein im Auto sitzt. Also habe ich am Petrified Forest mal eine Pause eingelegt. Auch hier hat sich viel verändert. Ich war das letzte Mal vor 15 Jahren hier. Die Baumstämme sind noch die selben und auch die Welwitschias sind nicht wesentlich gewachsen. 😉 Aber das Ambiente ist doch professioneller und touristischer geworden. der Eintrittspreis ist o.k., schön ist, dass man sein Auto im Schatten abstellen kann. Der Führer hat die Tour auch ordentlich begleitet, hatte gute Kenntnisse und ich war zufrieden mit der Unterbrechung. Hier mal ein Weibchen und ein Männchen der Welwitschias:
Dann weiter zur 8.Spitzkoppe Warum ich nicht schon viel früher mal da war, weiß ich eigentlich nicht, aber ich gestehe, es war das erste Mal. Ich hätte aber früher, als ich noch mit Dachzelt unterwegs war, hier mal campen sollen, denn es gibt wunderschöne Campsites hier. Die Campsite Nr. 5 z.B. ist ein echter Traum. Nun aber bin ich ja Lodge-Hopper und so habe ich ein "Chalet" hier gebucht. Von der Buchung wusste an der Reception niemand was, aber meinem ausgedruckten Beleg konnten sie entnehmen, dass ich tatsächlich vorgebucht hatte. Ich bekam "Chalet Nr. 3". Also, die ursprüngliche Bedeutung des schweizerischen Chalets ist ja eine andere. Von außen sah das Hüttchen ja auch recht einladend aus, aber im Innern war es doch sehr mit der Holzhacke gezimmert. Dazu hatten die Wände noch Risse und Löcher und am Reetdach haben sich schon kräftig die Vögel bedient, aber es hat ja auch nicht geregnet. Toilette und Waschgelegenheit sind außerhalb, die Dusche 50m und die Toilette 30 m entfernt. Alles keine unüberbrückbaren Distanzen. 🙂 Es gibt auch ein "Restaurant" in dem man am Abend nach Voranmeldung essen kann. Ich habe mich für Curry-Hackfleisch mit Reis entschieden. Zwar im Blechteller serviert, aber eine große Portion und geschmacklich 1a! Dazu ein kühles Bier, was will man mehr! Am meisten aber hat mich natürlich die Kulisse interessiert. erst bin ich mal mit einem Führer an die Stellen, die man sonst mit dem Auto nicht anfahren darf. "Buschman´s Paradise" z.B. Der Führer - Preis für die Führung war mit 50 N$ angemessen - war wieder gut geschult, hat mich dann auch auf einer Fahrt um die gesamte Spitzkoppe begleitet. Dabei konnte wir auch die Baustelle auf der Rückseite besichtigen, wo im Augenblick eine Edellodge gebaut wird, die noch in diesem Jahr fertig werden soll. 😕 Abends und morgens war ich dann noch allein unterwegs, um einige nette Aufnahmen von den in Rot leuchtenden Granitfelsen machen zu können.
Resümee: Die Leute hier sind recht nett und geben sich Mühe, manchmal sollten sie sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen und die Anlage etwas besser in Schuss halten. Bald geht es weiter zum Schluss! Burschi
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200925. Mai 2016 · #17
So, nun die letzte Station, in 9. Swakopmund Hier habe ich im Prinzessin Rupprecht Hotel übernachtet. Es ist zwar kein First Class Hotel, aber ich finde es sehr gut, dass aus dem ehemaligen Rotkreuzheim ein Hotel gemacht wurde, das mit dem Erlös ein Altenheim finanziert. Dies möchte ich unterstützen. Die Zimmer sind recht groß und mit allem ausgestattet, was man braucht (Kühlschrank, Kaffeekocher, Ladevorrichtungen usw.) Das Zimmer hatte sogar Heizung, was in Swakopmund gar nicht so schlecht ist. Das Frühstück ist ordentlich, der Service nett und freundlich. Der Aufenthalt war weitgehend privat, ich hatte eine Lesung im Museum, die sehr gut besucht war und war bei einem Sozialprojekt in Mondesa DRC. Auch hier gibt es wieder afrikanischen Fortschritt zu bewundern. DRC liegt ja mitten in der Wüste und besteht nahezu ausschließlich aus Pappe-Holz-Blechhütten. Katutura ist da ein Villenviertel dagegen. Der Staat hat nun in einem Bereich Häuschen gebaut, eine regelrechte Siedlung. Aber: Die stehen alle leer, weil die Bewohner von DRC zu 80% arbeitslos sind und sich den Erwerb oder die Miete eines solchen Häuschens nicht leisten können. Afrika pur!! 🤩 Ca 5000 Menschen leben hier unter Verhältnissen, die man sich in Namibia eigentlich nicht vorstellen kann. Touristen würde ich allerdings nicht raten hier allein hinzufahren. In Mondesa selbst gibt es "Townshiptouren", die aber nicht in die Außenviertel von DRC gehen. Interessant sind ja für Forums-leser auch die Erfahrungen mit der Gastronomie. Das TUG - man muss immer vorreservieren, auch einen Einzelpatz! - war gut wie immer. Im Europahof habe ich auch sehr guten Fisch gegessen und die Auswahl an Fischgerichten ist noch größer als im TUG. Dann habe ich die kleinen Lokale an der Mole beim Strandhotel ausprobiert: "Butcher und Brewer" hat ein modernes Ambiente, die Speisekarte ist aber recht eingeschränkt, kein Fisch (logisch!), viele Steaks in allen Größen, selbstgebrautes Bier gar nicht so schlecht (Ist von einem Franken ein Lob!), ich hatte eine "Carnivoren-Pizza", die mich kalorienmäßig überfordert hat. 🙂 😉 😛 "Delis Farmhouse" ist nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt ein Hit. Lamb Stew habe ich woanders schon besserc gegessen. "Museum Cafe", mit altem Brauerei-Ambiente war das schlechteste in der Lage, der Fisch war Iglu-Auftaukost, nicht mal ordentlich gebacken. Im neuen Gondwana-Hotel gibt es kein Essen, leider nur B&B. So, zum Schluss noch mal gemeckert. 😛 Da ich schon mehr als 10x in Swakopmund war gibt es für mich nicht mehr viel Neues, die Touren zu den Delfinen und in die Wüste habe ich alle schon 4x gemacht. Der Ort selbst explodiert in die Wüste hinein, auch hier wird gebaut wie die Weltmeister. Ich hoffe, ich habe euch nicht vergrault mit meiner Kritik, das Land hat ja auch so viel Schönes, man muss nur ein wenig mehr suchen als früher. "Das Land der großen Weite", "Das Land der roten Stille" wird aber bald nach anderen Schlagwörtern suchen müssen. Viele liebe Grüße und schöne Feiertage oder Restferien wünscht: Burschi
Hallo Burschi, danke für Deinen sehr sachlichen und konstruktiven Bericht. Ich denke, auch hier in Deutschland wird die Kriminalität für Normalbürger immer präsenter und man muß halt auf der Hut sein. Trotzdem reizt Dein Bericht wieder sehr, nach Namibia zu fahren und da wir nächstes Jahr Ende April fahren, habe ich mich sehr über Deine tollen Sichtungen gefreut (natürlich würde ich dem Land auch gern mehr Regen gönnen und hoffe einfach, die Tiere gehen ihrer Routine nach). Liebe Grüße, Yawa
crockydile172 Beiträge · seit 200726. Mai 2016 · #19
Hallo Burschi, als ebenfalls oft alleinreisender frequent Namtraveller kann ich vieles sehr gut nachvollziehen. Klar wird man mit zunehmender Erfahrung und mehr Vergleichmöglichkeiten auch kritikfähiger 😉 Und das Land ändert sich wirklich rasant und nicht auf allen Gebieten zum Guten. Dennoch überwiegt auch bei mir immer wieder unstillbares und beglückendes Fernweh. Bin auch gerade am Kofferpacken f. eine ungeplante SpontanSafari - die Pad ist das Ziel. Hoffentlich wirds nicht zu frostig. Danke f.d. ein oder anderen Tipp.
Beste Gruesse
Piet
"Alles ist gut! Solange du wild bist!"
BurschiThemenstarter4'140 Beiträge · seit 200926. Mai 2016 · #20
Da habe ich doch glatt den wichtigsten Tipp vergessen! 🤩 Für alle Sundowner-Freunde - und die Gemende wird ja groß sein! - es gibt ein neues Savanna!!! 🙂 🙂 Nach Savanna dry und Savanna light gibt es Savanna dark! Einfach mal ausprobieren! 🙂 🙂 😄
Na denn Prost! Dann kann es ja mit Freude zur nächsten Safari losgehen. Aber nicht schon bei Sonnenaufgang! Und auch nicht während der Fahrt! 😄
Vielleicht sehen wir uns ja am Afrika-Festival an diesem Wochenende in Würzburg! Viele grüße und schöne Wochenende: Burschi