eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200913. Mai 2016 · #1
Liebe Fomis
Nach fünf Jahren Pause haben wir im Oktober 2016 wieder mal Namibia im Visier. Dazu habe im angehängten PDF erst mal eine mögliche Route zusammengestellt.
Zwar wäre es unser dritter Besuch in Namibia und auch sonst waren wir schon mehrere Male im südlichen Afrika unterwegs. Zudem habe ich mich hier und in anderen Foren so weit wie möglich schlau gemacht. Aber wer einmal im südlichen Afrika war, wird mir zustimmen: Der Kontinent ändert sich sehr schnell und was gestern noch galt ist heute komplett falsch.
Für etwas Unterstützung und gute Tipps von Namibia-erfahrenen Leuten und/oder Leuten, die kürzlich in Namibia waren, wäre ich deshalb sehr dankbar.
Und wenn die Reise klappt, versuche ich mich den Winter durch an einem Video und komme wieder mal nach Kronau...
Ganz herzlichen Dank zum Voraus und ein schönes Pfingstwochenende!
Thomas
PS: Chrigu, ein dickes Kompliment zum schönen Relaunch der Seite: Gefällt mir sehr gut!
PS2: Nachdem ich jetzt noch etwas weitergeplant habe, muss ich wohl noch einmal über die Bücher: Kürzere Routen und KTP weglassen (ist wohl zuviel 🙁 ). Aber Vorschläge nehme ich trotzdem gerne entgegen 😎
Africat: für uns gerne immer wieder. Ich bereue keinen Cent! 🙂
Epupa Falls: bin zwar keine Camperin, konnte mir aber die Plätze im Omarunga Camp und Epupa Camp anschauen. Mir würde es im Epupa Camp von der Lage her besser gefallen.... 😎
King Nehale Gate Etosha ist seit 2003 offen. 😁
Eines verstehe ich nicht. Du kommst in Windhoek an und übernachtest zuerst in der Immanuel Wilderness Lodge. Verstehe ich denn am nächsten morgen fährst du ja weiter nach Okonjima. Wieso willst du am letzten Tag von der Anib Lodge aus, die ganze Stadt Windhoek passieren und dort noch einmal übernachten? Ist ja nicht Richtung Flughafen.....oder habe ich da etwas verpasst? 😗
eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200914. Mai 2016 · #3
Salut Annick
Danke schon mal für deine Antworten. Immanuel Wilderness Lodge gleich zweimal, weil es uns dort so gut gefällt und Stefan Hock so lecker kocht - Grappa, äh, Nappa inbegriffen. Und nach dem Essen am Feuer Geschichten erzählt. 2011 war das zumindest noch so.
Abgesehen davon ist sie nicht weit von der Stadt weg.
hallo Tom, ja ohne Afrika bzw. Namibia geht es einfach nicht. Zu deiner Route der Anfang gefällt mir gut, bis dann nach Kunene River Lodge , ich habe es zwar nicht ausgerechnet aber ist die Fahrt über Namutoni nach Rundu kürzer als wenn Du über Oshakati die B 10 über Eenhana, Okongo fahren würdest - auf dieser Strecke gibt es dann vor Rundu die Taranga Safari Lodge direkt am Okavango schau mal nach ob die Campsite haben www.taranganamibia.com , auf der Strecke am Caprivi kann ich Dir die Mobola Lodge empfehlen, super tolle Campsite auch direkt am Okavango - ebenso hat die Riverdance Lodge auch Campsite - liegen beide ca. 45 km vor dem Mahango Park - Drotzkys Cabin ist völlig o.k. aber die gleichen Eigentümer betreiben auch die XARO Lodge, sie liegt auf einer Insel nördlich des Deltas und ist nur mit dem Boot von Drotzky zu erreichen, es gibt schöne Zelte , vielleicht wäre das auch eine alternative. Wir hatten vor 2 Jahren das Thakadu Camp gebucht , leider war es unter Wasser , wir sind aber hingefahren und haben es uns angesehen, ich finde es liegt schön , es ist einfach aber die Leute waren sehr nett. Nun zu diesem Teil der Strecke kann ich Dir nicht helfen, aber persönlich finde ich diesen Schlenker über den KTI viel Fahrerei und Nossob nur für einen Tag lohnt sich nicht, auch die Fahrt von Nossob zum Red Dune Camp - das schafft man nicht, Dumusst ja von Nossob über Dibbaardskolk - dann Eland Kamqua, Richtung Urikarus Mata Mata fahren über Bitterpan geht nur wenn Du dort übernachtest, den KTP für nur 1 Ü finde ich persönlich da lohnt nicht, denke für diesen Teil von Afrika solltest Du nochmals eine extra Tour planen. Fahre doch von Ghanzi Richtung Windhuk , z.B. zur Kalahari Bush Break - dann Immanuel Wilderness zum Abschluss, plane die Tage mehr im Caprivi ein dann ist es sicher entspannter, Du musst ja auch nicht alles vorbuchen, sodass Du auch beweglicher bist. Onkonjima lohnt sich immer aber das ist immer rein persönlich, jeder hat einen anderen Geschmack. Viel Spass beim weiteren Planen und schöne Pfingsten wünscht Dir Hanne Vorbuchen Okonjima und wenn KTP dann dort schon Monate vorher. Hab grad mal die Fahrzeiten im Park gefunden: Nossob- Mata-Mata über Kumqua 3,5 Stunden 161 km jetzt müsstest Du noch die Strecke bis Red Dune dazurechnen, das sind allerdings reine Fahrzeiten ohne Stops , und auf dieser Strecke sind einige Wasserlöcher und mit Sicherheit auch Tierbeobachtungen. Alternativ könntest Du auf die Mata Mata Campsite oder aber ausserhalb des Parks ca. 40 km schöne Campsite bei der Terra Rouge und von diesen beiden wäre es bis zur Anib Lodge zu schaffen.
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200914. Mai 2016 · #5
Hallo Tom,
ich denke ähnlich wie Hanne, den KTP nur mit der einen Nacht Nossob einzubauen lohnt nicht wirklich, da würde ich eine eigene Reise draus machen, der Süden Namibias gibt ja noch andere lohnenswerte Ziele her die sich gut damit kombinieren lassen (obwohl ich mich gefreut hätte wenn wir uns in Nossob getroffen hätten, aber wer weiss wo sich unsere Wege das nächste Mal kreuzen).
lg sasowewi
eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200914. Mai 2016 · #6
Liebe Hanne, lieber Sasowewi
ganz herzlichen Dank für die ausführlichen Infos; ich werde ihnen über das Pfingstwochenende nachgehen. Dass der KTP zuviel des Guten ist, habe ich inzwischen selber gemerkt; dies auch deshalb, weil wir ja gezwungenermassen über Twee Rivieren fahren müssten (Immigration - s. dazu mein Tagebuch von 2009!). Kommt dazu, dass wir uns ursprünglich primär den Norden vorgenommen hatten und ich irgendwie in Euphorie verfallen bin 🙄
Und da wir schon zweimal im KTP waren, können wir das dritte Mal gut aufschieben. Dass wir da evtl. Freunde verpassen, werden wir hoffentlich verschmerzen - abgesehen davon, dass Freunde auch in Bern immer willkommen sind und ein Bett zur Verfügung steht 🙂
Schönes Pfingstwochenende euch beiden (natürlich inkl. Anhang) und wahrscheinlich bis nächste Woche! Thomas
Abgesehen davon ist sie nicht weit von der Stadt weg.
mit der Dauer-Großbaustelle der B1 in dem Gebiet kann die Anfahrt ab Windhoek schonmal 30+ Minuten dauern. Nur als Hinweis.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Thomas In würde dir in Epupa das Epupa Falls Campsite empfehlen... sehr schön und sauber gibt aber auch Chalets auf stelzen auch sehr schön und direkt am Wasser. ich war vor 3 Wochen dort. Auch das Essen auf der Terrasse direkt über den Fällen super lecker!!!!
LG Irene
peter 081'927 Beiträge · seit 200816. Mai 2016 · #9
Hallo Tom,
eine gute Entscheidung, auf den KTP zu verzichten, das wird in 20 Tagen einfach zu viel. Ich würde von der Kunene River Lodge den Fluss entlang bis Ruacana und dann nach Süden fahren. Über das neue Westgate in die Etosha bis Olifantsrus, ein neues Camp mit Aussichtsturm am Wasserloch.
Entspannt quer durch die Etosha und von dort über Roys Rest Camp einige Tage in das Caprivi, darüber hat Hanne ja schon geschrieben.
Gruß Peter
eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200916. Mai 2016 · #10
Hallo Peter
ich habe schon in dieser Richtung geplant, aber mit Dolomite; Olifantsrus habe ich bisher nicht gekannt, ist aber genau die Lösung.
eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200918. Mai 2016 · #11
Liebe Fomis
Pfingsten ist vorbei und mein Reiseplan ist ziemlich über den Haufen geworfen: KTP raus, Etosha rein. Vielen Dank für die guten Tipps 😄 Allerdings habe ich auch gemerkt, dass Namibia im Oktober offenbar voller Lodge-Touristen ist: Sehr viel ist ausgebucht. Oder weiss jemand, wo man noch buchen könnte, wenn nightsbridge.co.za, bookings.com, ab-in-den-urlaub und wie sie alle heissen für eine bestimmte Unterkunft nichts mehr haben? Mail direkt an die Lodge?
Ich habe meinen revidierten Plan wieder als PDF angehängt 📎 Reiseplan2.pdf und bin für gute Ratschläge nach wie vor empfänglich. Ein paar konkrete Fragen habe ich sogar:
Sehe ich das richtig, dass das Galton Gate inzwischen für alle offen ist (auch ohne Buchung in Dolomite?)
Übernachtungsvorschläge vor/nach Mahango (Camping oder Lodge)?
Im Caprivi habe ich einen Reservetag: Wer hat dafür eine Idee (kann auch anderswo sein; auf dem Weg zwischen Ghanzi und Windhoek liesse sich z.B. gut noch ein Tag einplanen - muss ja nicht Harnas sein...)
Irgendwo habe ich gelesen, Marius Steiner von Camp Aussicht sei inzwischen verheiratet. Weiss jemand Genaueres?
Herzlichen Dank einmal mehr für die guten Tipps hier im Forum - wenn man sie etwas leichter finden würde (vielleicht ja auch: wenn ICH sie etwas leichter finden würde), müsste ich nicht soviel fragen 🙁
Thomas
PS: Für diejenigen, die's interessiert: Der Abflug ist auf den 14.10. geplant, kann aber auch noch einen oder zwei Tage schieben.
diese Tour liest sich schon mal entspannter. Erstmals zu Deinen Fragen: Galton Gate kann man durchfahren, ohne Buchungen im Park. Vor dem Mahango kann ich Mobola Campsite wärmstens empfehlen, dort kannst Du auch super Fleisch kaufen, Gemüse usw. Maja hat immer alles da, die Campsite liegt direkt am Okavango. Ich kann Dir Kalahri Bush Break empfehlen, haben auch Campsite, die Unterkünfte und die ganze Anlage sehr sehr gepflegt, die Eigentümer sehr herzlich und hilfsbereit. Marius ist verheiratet, war seither nicht mehr da. Zur deiner Tour : Camp Aussicht buchen , Opuwo streichen, dort steht man dicht beeinander und es ist oftmals nicht so sicher. Es sind von Camp Aussicht ca. 80 km mehr bis Epupa. Ein Tipp anstelle Roy Restcamp wäre die Farm Wildacker www.wildacker-namibia.com liegt ca. 110 nordwestlich Grootfontein. Die Camper können an allen Aktivitäten und Essen teilnehmen, da wären 2 Ü besser um alles zu geniessen, ich war noch nicht dort, aber Freunde von mir waren begeistert. Von dort müsstest Du garnicht in Rundu übernachten, sondern kannst sehr gut bis Mobola durchfahren. Jetzt verstehe ich die Planung von Tag 16-19 nicht, 16. Drostzkys Cabins - dann wieder am 19 Tag. Wolltest Du noch weiter im Caprivi fahren z.B. bis Kongola ? und dann wieder zurück, dazu rate ich Dir nicht ist nur fahrerei. Hier im Forum sehr das Gästehaus Voigtland gelobt www.voigt-land.com, das wäre eine alternative zu Ondekaremba Möchtest Du am Anfang direkt in Widnhuk wohnen oder etwas ausserhalb, wenn Du morgens ankommst, das Auto übernimmst dann einkaufen würde ich richtung Norden fahren, ist ja Dein Weg, zur Immanuel Wilderness. Ich denke Du kennst die Halali Campsite oder nicht ? Klar Okaukuejo ist fast genauso , aber das drumherum ist besser. Vielleicht kannst Du den einen oder anderen Tipp verwenden, wenn noch Fragen, melde Dich. Einen schönen Tag wünscht Dir Hannne
hab grad auf der Internetseite gesehen, dass die Campsite nicht aufgeführt wird, sie war 2015 im Bau, frage einfach per mail an. Ich buche die Unterkünfte immer direkt.
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
seit wann hat Wildacker eine Camp Site? Ich habe die Eigentümer im Februar noch gesprochen, da ging es darum die Gästefarm rollstuhlfreundlicher zu gestalten, aber von Camp Sites war da keine Rede.
LG Logi
Als unsdere Freunde ende 2015 dort waren, haben die Eigentümer davon gesprochen, dass sie eine Campsite einrichten, ob diese Pläne verwirklicht wurden. weiss ich nicht, aber in Trummis Liste wird erwähnt im Bau, Camper können an allen Aktivitäten usw. teilnehmen. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200918. Mai 2016 · #16
Hallo Hanne
einmal mehr herzlichen Dank für deine Tipps; ich habe sie ein Stück weit eingebaut. Insbesondere Wildacker und Mobola scheinen gut in unsere Planung zu passen. Kalahari Bush Breaks hatte ich auch im Blick, habe aber auch die Einschränkung (Strassenlärm) gesehen. Und Voigtland sieht als Alternative zu Ondekaremba auch gut aus - falls wir die letzten Tage nicht doch in Windhoek verbringen wollen. Wir werden sehen... Und ob wir dann in Wildacker campieren können, oder nicht, ist eigentlich irrelevant; zwischendurch ein weiches Bett ist auch schön 🙂
Camp Aussicht hatte ich eigentlich immer im Visier, aber wir waren schon 2009 da. Alternativen hat man allerdings wohl wenige...
Hanne schrieb:Jetzt verstehe ich die Planung von Tag 16-19 nicht, 16. Drostzkys Cabins - dann wieder am 19 Tag. Wolltest Du noch weiter im Caprivi fahren z.B. bis Kongola ? und dann wieder zurück, dazu rate ich Dir nicht ist nur fahrerei.
Das sieht etwas missverständlich aus: Die Idee war, ein bis zwei Tage zwischen Rundu und Shakawe zu verbringen und dann zu Drotzky's zu fahren als Basis für Tsodilo Hills. Die Campingplätze direkt an der Anlage sollen ja nicht gerade berauschend sein.
Ich denke Du kennst die Halali Campsite oder nicht ? Klar Okaukuejo ist fast genauso , aber das drumherum ist besser.
Weiss ich; ich war schon zweimal in der Etosha. Aber Halali hat das schönere (und einsamere) Wasserloch 😉
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201318. Mai 2016 · #17
Hallo Thomas, zu deiner Frage: Ob Marius verheiratet ist, weiß ich nicht, aber voriges Jahr war Lotti die Hausfrau, sehr herzlicher Empfang, nett dekorierte Zimmer, lekkere Hausmannskost - ich weiß allerdings nicht, wie es vorher war.
An der Auffahrt hatte Marius ein Schild "Suche ein Frau" aufgehängt, danach ein weiteres "Habe eine gefunden". 😉 Ich kann ihm nur wünschen, dass Lotti bleibt!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
eggitomThemenstarter1'247 Beiträge · seit 200918. Mai 2016 · #18
Hallo Gabriele herzlichen Dank; das ist schon mal eine etwas genauere Auskunft. Da müsste man ja direkt hingehen und nachschauen 😉