Reisebericht

… und das Beste kommt zum Schluss!

von Applegreen · begonnen 23. März 2016 · 24 Teile

Teil 123. März 2016
Wer den Bericht ohne Kommentare lesen möchte - bitte auf die Sonne oben rechts klicken!
… und das Beste kommt zum Schluss!


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Liebe Fomis,

wie der Titel meines diesjährigen Reiseberichtes schon erwarten lässt, ist ein wenig Geduld erforderlich, um uns auf unserer diesjährigen Reise entlang der Gardenroute bis hin zu unseren persönlichen Highlights zu begleiten 😉 .

Gerade sind ja wieder ein paar wirklich außergewöhnlich lesens- und sehenswerte Reiseberichte im Forum am Start, dennoch werde ich gerne auch von unserer eher gemütlichen und unspektakulären Reise berichten. Einen Reisebericht schreibt man ja immer nicht ganz uneigennützig – man selbst erlebt die Reise im Rückblick nochmals und erinnert sich so nochmals an winzige Details, die sonst leichter in Vergessenheit geraten würden.

Auch wir sind als sogenannte „Lodge-Hopper“ unterwegs und gönnen uns in unserem knapp bemessenen und wohlverdienten Urlaub gerne etwas Luxus 😛 .

Daher erwartet Euch kein Bericht gespickt mit Highlights wie abenteuerlichen Off-Roadfahrten oder spektakulären Tiersichtungen 🤨 . Aber ich kann jetzt schon verraten: uns ist auch außerhalb der Reservate und Gamedrives die ein oder andere Spezies quasi „über den Weg“ gelaufen und auch sonst waren wir überrascht, was uns - insbesondere im Amakhala Reserve - doch so vor die Linse gekommen ist 🤩 .

Allerdings hatten auch wir auf unserer Reise die ein oder andere Situation außerhalb der „Komfortzone“, die wir dann aber glücklicherweise schnell wieder in den Griff bekommen haben 😕 🙁 .

Warum unsere Wahl für unsere diesjährige Reise auf eine Tour entlang der Garderoute gefallen ist?

Die Frage ist leicht beantwortet: Wie einige von Euch vielleicht wissen, war unser Sohn 2014/2015 für ein Jahr in Windhuk, um einen Freiwilligendienst zu leisten und hatte in dieser Zeit auch die Gelegenheit 6 Wochen in Südafrika zu verbringen.

Er war so sehr begeistert von der für ihn schönsten Stadt der Welt: Kapstadt! Und er schwärmt noch heute von seinem Lieblingsbackpacker im Tsitsikamma, so dass auch wir diesen uns noch unbekannten Teil Afrikas unbedingt entdecken wollten. Das nach der ganz persönlichen Meinung unseres Sohnes „wirkliche Afrika“ hat für ihn zwar erst an der Sunshine Coast und Wild Coast begonnen und gleichermaßen begeistert - wir aber wollten uns zunächst einmal auf einer der touristischen Standardrouten an Südafrika herantasten - zumal mein lieber Ehemann sich einen weniger fahrintensiven und einen mit ein „bisschen mehr Meer“ bestückten Urlaub gewünscht hat 😎 !

Ich war mit dieser Entscheidung mehr als zufrieden - Hauptsache wieder AFRIKA 🤪 !

Inspiriert durch das Lesen einiger Reiseberichte und die wie immer wertvollen Tipps einiger Fomis - aber auch angelehnt an die Standardrouten einschlägiger Afrika-Reiseveranstalter - habe ich alle Unterkünfte selbst ausgesucht und auch die (etwas eigenwillige 😗 ) Streckenführung überwiegend selbst geplant.

Ein ganz besonders großes Dankeschön an Emanuel „swisschees“, der mir mit einigen Detailstrecken ganz arg geholfen hat!

Flüge sowie Auto und Unterkünfte haben wir diesmal komplett über Iwanowski gebucht.

Hier unsere Stationen im Überblick:

10.02.2016: Abflug mit SAA nach Johannesburg

11.02.2016 : 4x Übernachtungen Camps Bay: „Diamond House“

15.02.2016: 1x Übernachtung Franschhoek: „ Maison Chablis"

16.02.2016: 2x Übernachtungen Cape Agulhas: „Agulhas Country Lodge“

18.02.2016: 2x Übernachtungen Wilderness: „Ocean View Guesthouse“

20.02.2016: 2x Übernachtungen Oudtshoorn: „De Zeekoe Guestfarm“

22.02.2016: 2x Übernachtungen Plettenberg Bay: „Periwinkle Lodge“

24.02.2016: 2x Übernachtungen Tzitzikamma: „The Fernery Lodge & Chalets"

26.02.2016: 2x Übernachtungen Addo: “Woodall Country House”

28.02.2016: 2x Übernachtungen Amakhala: “Woodbury Tented Camp”

01.03.2016: Rückflug mit SAA von PLZ über JBO nach Hause

Wir haben versucht, einige Straßen etwas abseits der Standardroutenführung (N2) zu fahren und haben dafür auch gerne den ein oder anderen „Umweg“ in Kauf genommen - schließlich ist der Weg das Ziel 😛 !

Einige Pässe haben wir „erfahren“ und konnten entlang unserer Route die häufig wechselnden Landschaften bestaunen: Küste, Ozeane, Dünen, Berge, Seen, Lagunen, Halbwüstenlandschaften, dunkelgrüne Wälder und Fynbos-Vegetation gab es für uns zu sehen.

Wir haben den ein oder anderen - wenn auch nicht allzu anspruchsvollen - Spaziergang (das Wort „Wanderung“ wäre hier übertrieben 😵 ) unternommen. Wir wären gerne noch etwas „aktiver“ unterwegs gewesen, allerdings hat uns da teilweise nicht nur das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht 😠 😈 .

Apropos Wetter: Wenn Bele die Regenmacherin für Namibia ist, dann bekomme ich diesen Job in Südafrika 😗 !

Für die wenigen halbwegs vernünftigen Aufnahmen von einigen Vögelchen bin ich wieder einmal auf die Bestimmungshilfen seitens unserer Experten im Forum angewiesen. Leider ist mir selten eine gute Aufnahme gelungen, da die Piepmätze einfach nicht still halten oder für meine kleine Bridge-Kamera viieel zu weit weg waren 😣 .

Kurz noch ein Wort zu unseren „geplanten“ Aktivitiäten:

- Erdmännchentour in Oudtshoorn

- „Exclusive Elephant Walk“ in Knysna

- Gamedrives im Addo und im Amakhala Reserve

So - nun aber genug des Vorgeplänkels – wer gerne mag ist herzlich eingeladen zunächst in unserem VW-Polo Platz zu nehmen und uns auf unserer eher unspektakulären und gemütlichen Reise entlang der Gardenroute zu begleiten.

Mit dem Sichten der Fotos habe ich gerade erst begonnen – und es könnte aufgrund beruflicher Hochsaison und einiger ehrenamtlicher Aufgaben vielleicht nicht ganz so zügig und ausführlich wie bei meinen letzten beiden RB’s vorangehen. Aber der Anfang ist gemacht und jetzt kann es dann auch bald losgehen 😉

Liebe Grüße
Sabine
Teil 224. März 2016
10.02.2016 Es geht endlich los in Richtung Afrika!

Unser Flug geht erst am späten Abend, so dass ich meinen ersten Urlaubstag mit Packen, Aufräumen, Putzen und letzten organisatorischen Dingen für die Daheimgebliebenen verbringe. Mein Mann muss leider noch arbeiten, schlägt aber schon sehr zeitig am Nachmittag zu Hause auf.

Wir haben zum ersten Mal einen Parkplatz auf dem Holiday Parking der Fraport reserviert und können daher ganz entspannt mit dem eigenen Wagen gegen 18.00 Uhr Richtung Flughafen starten.

Am Parkplatz angekommen steht der Shuttle zum Terminal schon bereit. Am Schalter checken wir sehr zügig ein und auch die Sicherheitskontrolle haben wir in ohne Wartezeiten hinter uns gebracht. Nix los am FRA Airport 🙂 !

Unser Flieger SA261 von Frankfurt nach Johannesburg ist pünktlich zum Boarden bereit und wir nehmen Platz auf 62 A/C. Die Maschine ist rappelvoll! Bezüglich der Flüge mit SAA haben wir im Vorfeld schon ein wenig gezittert - die finanzielle Lage der Airline ist angespannt und wir hatten wirklich Bedenken, dass die Flüge in letzter Minute gecancelt werden 🙄 .

Aber diese Sorge war unbegründet. Pünktlich um 20:45 Uhr heben wir ab Richtung Afrika! Die Kabine unseres Fliegers macht schon einen recht vernachlässigten Eindruck, die Monitore funktionieren zum Teil eher schlecht als recht und ein Teil der Sitzverkleidungen wurde provisorisch mit Klebeband „repariert“. Um mit Annicks Worten zu sprechen: „T.I.A.“ 😉 !

Wir genehmigen uns als Einstimmung auf unsere Reise einen GT vor dem Abendessen und schlummern direkt im Anschluss mehr oder weniger gut in und durch die Nacht.

11.02.2016 Anreisetag und Ankunft am Fuße des Tafelbergs

Pünktlich um 08:30 Uhr landen wir am nächsten Morgen in JBO.

In Johannesburg bleibt uns nicht wirklich viel Zeit, es gilt einen längeren Weg kreuz und quer durch die Terminals zu durchwandern - das Gepäck wird nicht durchgecheckt - denn wir müssen hier Einreisen und durch den Zoll. Die Passkontrolle funktioniert recht fix und das Gepäck haben wir auch schnell wieder aufgegabelt. Direkt hinter dem Zoll befindet sich das Re-Check-In für das Gepäck. Ich bin echt froh, dass alles gut geklappt hat – auch ohne Flughafenguide.

Vor der Sicherheitskontrolle für den Inlandsflug gehen wir dann erst mal vor die Tür und genießen für einen kurzen Augenblick die afrikanische Sonne und Wärme. Endlich wieder in Afrika 😎 !

Um 11.00 Uhr starten wir wiederum pünktlich mit der SA327 von Johannesburg Richtung Kapstadt. Unser Gebot für ein Upgrade über Step-Up für diese Strecke wurde nicht akzeptiert (obwohl wir das höchstmögliche Gebot abgegeben haben) - ist aber auch nicht weiter tragisch bei 2 Stunden Flugzeit 😗 .

Es herrscht eine gute Sicht während des ganzen Fluges und ich wundere mich über die riesigen, wie mit dem Zirkel kreisförmig angelegten Parzellen, die von hier oben gut zu erkennen sind. Ich glaube kürzlich gab es hier im Forum die Erklärung dafür. Es sind keine Hinweise auf Außerirdische sondern Felder, die aus irgendeinem bestimmten Grund in dieser Kreisform angelegt werden. Vielleicht kann jemand diese Form der landwirtschaftlichen Flächen nochmals erläutern 🤨

Und schon bald beginnen wir den Landeanflug auf Kapstadt:

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Überpünktlich noch vor 13.00 Uhr verlassen wir den Flieger, sammeln unser Gepäck ein und machen uns auf den wiederum recht langen Weg Richtung Avis-Autovermietung.

Die Schlange, die wir am Avis -Schalter erblicken verheißt nichts Gutes 🤩 . Wir sind jetzt schon schlagskaputt und stellen uns auf eine sehr lange Wartezeit ein. Unmengen von Menschen wollen just zu diesem Zeitpunkt ein Auto abholen. Bei einigen Kandidaten scheint es eine halbe Ewigkeit zu dauern: Verträge werden studiert, es wird diskutiert, verhandelt … Es geht kein Stück weiter 😈 😈 !

Irgendwann erscheint der Stationsleiter und zaubert weiteres Personal aus den Hinterzimmern. Nun geht es etwas zügiger voran und schon bald kommen auch wir an die Reihe.

Wir haben einen Polo reserviert, der ist aber angeblich nicht verfügbar und man will uns irgendein kleineres Modell andrehen 😐 . Ich probiere es mal und bestehe auf dem Polo. Und siehe da: es gibt doch noch einen 😛 !

Trotz Reservierung und Bezahlung vorab durch unser Reisebüro geht auch der Papierkram für die Autoübergabe nicht gerade zügig voran und wir sind heilfroh, nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mit unserem Polo aus dem Flughafengelände Richtung Camps Bay zu rollen.

Wir überlassen Frau Navi die Routenwahl und sie macht ihren Job wirklich gut und recht fix erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten Tage - das „Diamond House“ in Camps Bay - bei strahlendem Sonnenschein und einem Himmel ohne Wölkchen.

Sehr freundlich werden wir von Jordan empfangen und schon bald beziehen wir die „Dolphin Suite“ mit einem herrlichen Blick auf das Meer. Leider haben aber auch diejenigen, die sich auf der Terrasse und am Pool aufhalten einen wunderbaren Blick direkt in unser Reich 😐 😵 . Und es gibt keinen eigenen Balkon, was ich persönlich immer sehr gerne habe. Aber ansonsten ist es hier ausgesprochen hübsch:

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Es ist noch früh am Nachmittag und herrliches Wetter, daher beschließen wir das Auspacken auf den Abend zu verlegen. Wir machen es uns am Pool gemütlich und genießen die ersten Sonnenstrahlen und das erste Savanna in diesem Jahr mit einem bombastischem Blick auf den Tafelberg, die Zwölf Apostel und den Lions’s Head.


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Sogar die Gondel der Table Mountain Cableway kann man von hier aus sehen 🙂 :

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Jordan versucht in der Zwischenzeit, für uns im Codfather einen Tisch zu ergattern, jedoch erfolglos 🤢 .

Wir beschließen dennoch hinunter nach Camps Bay zu fahren und es auf gut Glück zu versuchen. Uns haben Bekannte empfohlen, an der Bar nach einem Platz zu fragen, da klappt es häufig auch ohne Reservierung.

Am Abend geht es also den Berg hinunter und zum Parkplatz vor dem Codfather. Dort fällt uns sofort ein super netter Parkwächter auf mit dem wir auch gleich ins Gespräch kommen. Es ist Erik aus dem Kongo und wir plaudern eine ganze Weile.

Im Codfather fragen wir also nach einem Platz an der Bar – und welch‘ Wunder : wir bekommen sogar einen „richtigen“ Tisch 😁.

Das Codfather ist mit Sicherheit eine absolute Empfehlung! MiamMiam! Hier gibt es eine Fischtheke, prall gefüllt mit fangfrischem Fisch und anderen Meeresfrüchten! Man sucht sich direkt an der Theke aus, was man gerne essen möchte und erfährt auch direkt, welcher Preis (nach Gewicht) zu zahlen ist. Und einen Sushi-Circle gibt es auch 😉

Schon wenig später kommen die Köstlichkeiten dann frisch zubereitet an den Tisch inkl. Beilagen nach Wahl sowie spezieller Saucen.

Für mich gibt es heute Kingprawns und Kinglip, mein Mann wählt Bluenose und Calamari-Tuben. Sehr, sehr lecker!

Übrigens gibt’s nur selten Fotos von den leckeren Köstlichkeiten, die wir auf dieser Reise durch das Schlaraffenland für Feinschmecker und Weinliebhaber genießen durften. Ihr könnt also ohne Bedenken auch hungrig und durstig mitlesen 😉 😎

Da wir wirklich todmüde sind, beschließen wir auch bald wieder den Weg Richtung Guesthouse einzuschlagen und fallen in unser Bett.

Morgen werden wir uns erst einmal grob orientieren. Es geht an die V&A Waterfront, wir besuchen den Kirstenbosch Botanical Garden an und es geht weiter über Constantia, Houtbay wieder zurück Richtung Tafelberg.
Teil 325. März 2016
12.03.2016 Erste Orientierung in Capetown

Unser Tag startet wieder mit strahlendem Sonnenschein und einem sehr reichhaltigen und liebevoll angerichteten Frühstück im Frühstückszimmer mit Blick auf den Ozean. Jordan und andere Gäste berichten von einer lautstarken Party mit Gesangseinlagen einer irischen Reisegruppe – wir haben allerdings kaum etwas davon mitbekommen 🤨

Gut gestärkt und bester Dinge machen wir uns auf den Weg Richtung V&A Waterfront.

Wir nehmen die Strecke immer entlang der Küste (M6)über Clifton und Sea Point. Wir staunen nicht schlecht über die unzähligen Jogger und Fahrradfahrer, die uns an diesem Morgen begegnen. Hier in Kapstadt scheinen enorm viele Sportbegeisterte zu leben 🤪 .

Angekommen an der Waterfront findet Frau Navi auch direkt ein nahegelegenes Parkhaus und wir sind recht schnell mitten im Geschehen.

Wir wollen noch ein paar Kleinigkeiten besorgen, die wir von Deutschland nicht mitschleppen wollten und bummeln zunächst durch die recht große Mall.

Die Victoria & Alfred Waterfront war früher ein verwahrlostes Werftviertel und ist heute eine der großen Touristenattraktionen. Sie besteht aus dem restaurierten Werft- und Hafenviertel rund um die beiden historischen Becken des Hafens und ist ansprechend gestaltet:

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Dieses Foto hat glaube ich fast jeder 😎 :

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Blick auf den Tafelberg :

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Clock Tower District:

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Zum Lunch besorgen wir uns erst einmal sehr leckere Pies im V&A Foodmarket und beobachten gemütlich in der Sonne sitzend das bunte Treiben.

Im Anschluss bestaunen wir noch die Werke von lokalen Künstlern im Watershed. Hier findet man Kuriositäten, wie Gitarren aus Ölkanistern aber auch ausgefallene Keramik, Malereien, Textilien und Möbel sowie Kleidung und Schmuck.

Direkt am hinteren Ausgang des Watershed beginnen die Hopp-On/Hopp-Off-Touren mit den offenen Doppeldeckerbussen. Die rote Tour hält an 17 verschiedenen Sehenswürdigkeiten und fährt bis zum Tafelberg entlang Clifton und Camps Bay. Die Blaue Linie bewegt sich auf der „Mini Peninsula Tour“ mit 13 Haltestellen.

Es werden geführte Touren per Pedes angeboten und wie ich irgendwo gelesen habe auch mit E-Bikes. Den Kontakt für die E-Bike Tour konnten wir aber nicht mehr ausfindig machen und auch an der Tourist-Info konnte uns diesbezüglich leider niemand weiterhelfen.

Grundsätzlich gibt es für Unternehmungslustige unzählige Aktivitäten und Ausflüge im Angebot: von Katamaran-Kreuzfahrten, einer Bootsfahrt zur historische Gefängnisinsel Robben Island über Helikopterflüge ist so ziemlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Wir beschließen jedoch auf eigene Faust etwas zu unternehmen. Am Nachmittag wollen wir den Kirstenbosch Botanical Garden besuchen.

Auf dem Weg dorthin gibt es einen ordentlichen Stau und wir brauchen eine ganze Weile bis zur Ankunft am Ziel 🤢 .

Der Kirstenbosch Botanical Garden wurde 1913 gegründet, um die einheimische Flora des südlichen Afrika zu bewahren. Er schmiegt sich an die östlichen Hänge des Tafelbergs und erstreckt sich über 528 ha. Der angelegte Garten (36 ha) zeigt in kleineren Teilgärten thematische Schwerpunkte, wie z.B. der Fynbosweg, der Blindenpfad, der Duftgarten und vieles, vieles mehr. Außerdem gibt es eine Gärtnerei und eine hübsche Teestube.

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Eine der absoluten Attraktionen des Parks ist „The Boomslang“ - die Baumschlange - ein 130 Meter langer Pfad, der sich in zwölf Metern Höhe über und zwischen den Bäumen hindurchschlängelt:

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Bei unserem Spaziergang entdecken wir vereinzelt noch blühende Pflanzen:

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Riesige Bäume:

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Nilgänse sieht man fast überall:

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Diesen hier habe ich als Hadeda Ibis identifiziert (??):

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Wir fanden den Ausflug sehr lohnenswert und der Botanische Garten ist nicht nur für Botaniker ein interessantes Ziel.

Über Constantia und Houtbay fahren wir wieder zurück Richtung Tafelberg. Die Strecke führt durch Wälder und Alleen, hin und wieder entdeckt man Weingüter im kapholländischen Baustil.

Wir halten unterwegs allerdings nicht an, denn wir wollen heute eigentlich noch auf den Tafelberg 😊 . Eigentlich - denn als wir am Parkplatz zur Seilbahn ankommen vergeht uns schnell die Lust – eine riesige Menschenmenge steht für eine Fahrt auf den Berg an 😵. Außerdem liebäugele ich immer noch mit einer Wanderung auf den Tafelberg 😗 .

Alternativ machen wir uns auf den kurzen Weg zum benachbarten Signal Hill. Hier ist kaum etwas los und die Aussicht auf Kapstadt und den Tafelberg inklusive Lion's Head von hier ist wunderbar:

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Twelve Apostel:

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Auch auf das Fußballstadion hat man von hier einen guten Blick:

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Table Bay:

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Auf dem Rückweg halten wir an der Strandpromenade in Camps Bay - hier ist heute Abend richtig was los! Die Lokale sind voll besetzt und am Strand wird musiziert, getanzt und gesungen.

Da uns hier direkt kein freies Plätzchen anspringt machen wir uns auf den Weg zum „The Bungalow“ in Clifton: http://www.thebungalow.co.za/

„The Bungalow“ ist über die Zufahrt zum Glen Country Club erreichbar und hier wird erst mal eine Parkgebühr fällig.

Uns erwartet eine chillige Location mit Lounge-Musik direkt am Meer. Hier draußen sitzt man gemütlich und kann den Sonnenuntergang genießen. Ideal für einen Sundowner. Auch hier ist richtig was los und es scheint eine angesagte Adresse für die Einheimischen und auch eher jüngere Klientel zu sein 😉 .

Bei einem Gin Tonic und leckeren Tuna- und Beef-Burgern lässt es sich hier gut aushalten!

Morgen erwartet uns eine Tour zum Kap der Guten Hoffnung inklusive Affentheater, Pinguine in Boulders, ein rätselhafter Schlangenfund sowie eine Stippvisite in Houtbay
Teil 426. März 2016
13.02.2016 Affentheater am Kap der Guten Hoffnung

Heute Nacht haben unsere sehr lustigen irischen Mitbewohner im Guesthouse ihren letzten Abend nochmal so richtig gefeiert 🤩 . Es ging hoch her bis in die späte Nacht: Irische Gesänge und klirrende Gläser haben uns bis spät in die Nacht begleitet 🤩.

Am Morgen ist Jordan sichtlich entnervt und froh dass die Truppe heute abgereist ist. Es ist wohl einiges zu Bruch gegangen 🤢 !

Wir fanden die lustigen Gesänge eher amüsant und es hat uns nicht weiter gestört.

Das Frühstück ist wieder ausgezeichnet, die Ladies in der Küche verwöhnen uns sehr! Heute steht für uns das Kap der Guten Hoffnung auf dem Plan.

Die Kaphalbinsel ist ein „Must see“ für jeden Erstbesucher und auch die Fahrt dorthin über den Chapman’s Peak ist ein Erlebnis!

Wir nehmen die M6 vorbei an Llandudno, Houtbay den direkten Weg zum Chapman’s Peak Mauttor.

Morgenstimmung in Houtbay:

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Auf beiden Seiten des Passes sind Mauttore aufgestellt und eine Gebühr von ZAR 40.00 pro Auto werden fällig. Diese wirklich spektakuläre Straße wurde durch italienische Gefangene in den Fels gesprengt. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1915 und erst sieben Jahre später wurde die Straße für den Verkehr freigegeben.

Bis zum Jahre 2000 galt die Strecke als extrem gefährlich, weil immer wieder Felsbrocken herabfielen und Menschen zu Tode kamen. Autos prallten gegen die Felsen oder stürzten ins Meer. Im Januar 2000 wurden 30% der Strecke verschüttet und die Straße nicht mehr befahrbar. Ein privates Unternehmen sanierte die Strecke und seit 2003 ist der Chapman’s Peak in der heutigen Form wieder befahrbar.

114 Kurven unmittelbar zwischen dem Ozean und steilen Felswänden führen über den Chapman’s Peak.

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Auch hier begegnen und außergewöhnliche viele Radfahrer (obgleich der Pass eigentlich für Radfahrer gesperrt ist 😐 ). Dieser Umstand erfordert eine umsichtige Fahrweise.

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Wir erfahren später, dass die alljährliche „Cape Town Cycle Tour“ bevorsteht und für das Training in dieser Zeit auch der Chapman’s Peak geöffnet ist. Im vergangenen Jahr sind wohl über 37 000 Radler gestartet und es ist somit das größte Jedermann-Rennen der Welt, welches immer Anfang März startet. Auch internationale Teilnehmer können sich einschreiben.

Am anderen Ende des Chapman’s Peak Drives angekommen erspähen wir schon den Traumstrand von Noordhoek:

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Den wollen wir uns definitiv nochmal genauer anschauen!

Kurz hinter Sunnydale wechseln wir auf die M65 Richtung Scarborough. In Kommentjie kaufen wir noch etwas Picknickproviant für den Tag ein. Hier gibt es übrigens den höchsten Leuchtturm an der südafrikanischen Küste - das „Slangkop Lighthouse“ - zu sehen, den wir aber nicht ansteuern.

Weiter geht es Richtung Witsand Bay vorbei an den Misty Cliffs und den Swartkopbergen zum Entrance Gate des Nationalparks. So früh am Morgen ist noch nix los wir zahlen fix den Eintritt von ZAR 125.00 pro Person und es geht ohne Wartezeit weiter in den Nationalpark .

Das Naturreservat am Kap der Guten Hoffnung beeindruckt mit einer großartigen Küstenlandschaft, Stränden, üppiger Flora und Fauna, alten Schiffswracks (die wir irgendwie nicht gesehen haben 🙄 ) und gewaltigen Bergen. Die Brandung vor der Küste ist tückisch, daher ist es nicht schwer nachzuvollziehen, warum hier so viele Schiffwracks liegen.

Die San lebten hier seit vielen Jahrhunderten - lange bevor die Europäer kamen.

Diese Schildkröte (Angulate Tortoise - auch bestimmt von Matthias 😉 ) rette ich vorsichtshalber vor dem Überfahren und befördere sie auf die angestrebte Straßenseite:

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Am Platboombay laufen wir ein Stückchen und genießen die Meeresbrandung:

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Zurück auf der „Haupstraße“ gibt es derzeit eine Baustelle und der Verkehr wird einspurig geführt. Dadurch entsteht eine Warteschlange und wir entdecken im Gebüsch die ersten Baboons, die ungeniert das Treiben in der Baustelle beobachten (ich habe leider just in diesem Moment die Kamera nicht griffbereit). Überall sieht man diese Schilder (Beispielfoto aus dem freien WWW):

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Kurz nach der Baustelle biegen wir ab zum Cape of Good Hope.

Hier leben Paviane, Böckchen und Wildkatzen, sowie eine Fülle unterschiedlichster Vogelarten, wie beispielsweise Strauße und Flamingos. Wir sehen nur diesen hier:

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Unser Sohn hat auf seinem FUßMARSCH 🤩 vom Entrance Gate zum Lighthouse damals eine Eland-Antilope entdeckt. Also auch hier gibt es durchaus die Möglichkeit, einige Tiere zu entdecken.

Außerdem findet man hier hunderte verschiedener Arten von Blumen und Pflanzen, von denen einige einzigartig auf der Welt sind.

Am Cape of Good Hope tummeln sich natürlich die Touristen, eine Schlange für’s berühmte Foto hat sich gebildet und natürlich dürfen auch die Reisebusse nicht fehlen 😗 .

Wir schälen uns aus dem Auto und ziehen die Wanderschuhe an. Wir wollen von hier aus hinüber zum Lighthouse wandern - eine Empfehlung unseres Sohnes.

Zunächst geht es ziemlich steil nach oben und man muss schon ein wenig kraxeln. Dafür wird man mit einer herrlichen Aussicht belohnt . Dies ist ein phantastischer Ort, um über die Klippen, Felsen und das unendlich scheinende Meer zu blicken:

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Das Geräusch, der Geruch und der Anblick der riesigen Wellen, die an die Felswände donnern, sind sensationell.

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Wir folgen dem Holzsteg und sehen schon bald den wunderschönen „Dias Beach“, den man nur über eine sehr steile Holztreppe mit vielen Stufen erreicht:

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Uns begegnet diese schöne Agame, die sich in der Sonne wärmt und wie ich gelesen habe, nur in dieser Region zu finden ist:

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Es beginnt zu nieseln und wir haben noch ein gutes Stück bis zum Lighthouse vor uns. Natürlich haben wir keine Regenjacken mitgenommen 🤨 . Da wir den ganzen Weg ja auch wieder zurück müssen, beschließen wir kurz vor dem Ziel umzudrehen.

Wieder am Parkplatz angekommen ist schon deutlich weniger los, der Regen hat aufgehört und auch wir posieren für das obligatorische Foto:

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Auf dem vorgelagerten Felsen tummeln sich Robben und Cape Cormorants (Danke Matthias):

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Da die Funicular Bahn ohnehin derzeit außer Betrieb ist, beschließen wir nicht mehr zum Lighthouse zu fahren, sondern machen uns direkt auf den Weg zur Buffles Bay.

Als wir dort ankommen erwartet uns ein Spektakel der besonderen Art.

Ein Baboon wird von einer Horde Touristen schreiend und mittels Steinschleuderbeschuss verfolgt 🤩 🤩 ! Ein Ranger ist auch mit von der Partie – ein Mädchen ist völlig außer sich – hat der Bösewicht doch ihren Rucksack samt Handy geklaut 🤩 😈

Wir können gerade noch sehen, wie er sich mit seiner Beute aus dem Staub macht:

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Kurzer Check, ob es sich auch gelohnt hat 😉 :

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Ansonsten ist es hier idyllisch und der gemeine Dieb ist nicht mehr zu sehen:

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Am Strand wir ein weiterer potentieller Bösewicht gejagt und macht sich schleunigst vom Acker – selbst der Ranger kommt nicht hinterher 🤪 :

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Ich muss jetzt aber mal ganz dringend auf Toilette und wen entdecke ich da 🤩 ? Der Gauner hat es sich samt Diebesgut auf dem Klohäuschen gemütlich gemacht 😄 😄 :

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Ich traue mich etwas näher heran – er bemerkt mich (noch) nicht und lacht sich eins ins Fäustchen 😄 :

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Es folgt eine kurze Analyse der Gesamtlage 😗 :

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Die Beute scheint zu schmecken 😄 :

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Offensichtlich sehr lecker 😛 :

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Es dauert nicht lange und ich bleibe nicht unentdeckt – das passt dem Burschen gar nicht und er macht den Abgang – ich allerdings trete lieber auch vorsichtig den Rückzug an 🤩 :

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Wäre er doch besser auf dem Klohäuschen geblieben! Mittlerweile haben auch die anderen Verfolger den Banditen entdeckt und alsbald er den Boden mit den Füssen berührt, beginnen alle wie wild zu klatschen und zu rufen – der Ärmste wird nun von allen Seiten eingekesselt, so dass ihm nur die Flucht in Richtung Meer gelingt 🤩 . Das Diebesgut immer noch im Schlepptau, lässt er den Rucksack aber nach Einschätzung der nun hoffnungslosen Lage ziemlich weit draußen dann doch lieber fallen!

Das Mädel ist überglücklich - ob das Handy nach der Aktion allerdings noch im Rucksack war erfahren wir nicht mehr.

Ich kann endlich zum Toilettenhäuschen und hoffe, dass sich kein Baboon nähert und luge vor Verlassen desselben erst mal vorsichtig um die Ecke und aufs Dach 😮 .

Nach diesem Affentheater geht es für uns auch schon wieder weiter. Wir wollen heute noch Richtung Boulders, also geht es zurück zum Gate, wo sich zur Einfahrt in den Park mittlerweile eine riesige Schlange gebildet hat.

Entlang der M4 machen wir uns auf den Weg Richtung Richtung Simon’s Town. Am Boulder Visitor Center ist gut was los, es ist Samstag und auch die Einheimischen scheinen dieses Ausflugsziel zu mögen. Außerdem findet hier heute ein kleinerer, jedoch sehr touristischer Markt statt.

Hier ist eine Jackass Pinguin-Kolonie beheimatet und der Strandabschnitt ist Teil dieses Nationalparks. Wir bleiben außerhalb auf dem „Willis Walk“ oberhalb der eigentlichen Attraktion.

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Von hier aus sieht man schon einige der putzigen Gesellen zu Land und auch zu Wasser:

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Dieser Rock Dassie läuft uns fast über die Füße:

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Ist er nicht putzig?

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Besondere Aufmerksamkeit genießt diese definitiv nicht mehr lebendige Schlange, die offensichtlich Selbstmord begangen hat 🤩 :

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Wir sprechen mit einer südafrikanischen Familie, sie identifizieren das Exemplar als eine Kap Kobra. Da bin ich mir aber gar nicht sicher – vielleicht kann ein Experte hierzu mehr sagen???

Insbesondere beschäftigt mich auch die Frage, wie die Schlange überhaupt in diese Situation gekommen sein kann?!? 🤩

Nach diesem kleinen Fußmarsch fahren wir weiter entlang der M4 Richtung Fish Hoek, Kalk Bay und Muizenberg. Hier wollten wir eigentlich auf einen Snack irgendwo Rast machen, allerdings quälen sich heute Unmengen von Autos und Menschen entlang dieser Strecke und uns persönlich gefällt es hier auch irgendwie nicht besonders 😕 .

Also nehmen wir über Bergvliet die M41 zurück nach Hout Bay, dem Zentrum des Hummer- und Snoek-Fangs. Große Fischfangflotten und -industrie findet man hier.

Am Wochenende findet hier ein Hafen-Markt statt, aber leider sind wir etwas spät und die Händler packen bei unserer Ankunft schon ein.

Dafür entdecken wir diese Lady, die eine zahme Robbe füttert:

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Wir haben auch richtig Hunger aber die große touristische Wharf mit der Massenabfertigung gefällt uns so gar nicht 😠 . Also laufen wir noch ein Stückchen weiter und entdecken ziemlich abseits eine kleine Bude (habe den Namen leider vergessen). Hier bestellen wir Hake&Chips und lassen es uns schmecken!

Es beginnt schon wieder zu regnen, so dass wir zügig zu unserem Polo marschieren. Ich frage noch nach dem verfallenen Haus – das vom Sand ähnlich zugeweht wurde, wie die Häuser in Kolmanskop. Leider kann mir niemand weiterhelfen, aber ein Anwohner meint, das Haus wurde zwischenzeitlich abgerissen.

Auf der M6 geht es nun zurück nach Camps Bay. Heute Abend werden wir wieder im Codfather schlemmen.

Am Parkplatz treffen wir wieder Erik aus dem Kongo, der uns einen sensationellen Parkplatz anweist und dem wir gerne unseren Polo in Obhut geben.

Auch heute bekommen wir einen Tisch ganz ohne Reservierung:

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Extremst lecker 🙂 🙂 !

Wieder zurück am Auto plaudern wir noch ein wenig mit Erik und er bekommt von uns einen ordentlichen Obulus.

Morgen wollen wir eigentlich hinauf zum Tafelberg! Und es ist „Valentines Day“!
Teil 528. März 2016
14.02.2016 Alternativprogramm "On the Beach" am Valentines Day

Heute morgen regnet es in Strömen 🤢 😈 !

Also wird es heute definitv nix mit einer Wanderung hoch auf den Tafelberg! Mit der Seilbahn fahren wollen wir bei dem Wetter auch nicht - ein Alternativprogramm muss also her!

Wir sind zunächst ein bisschen ratlos und beschließen nach längerem Überlegen noch einmal in die Stadt zu fahren.

Woodstock und „The Old Biscuit Mill“ hätten wir gerne besucht - jedoch ist heute Sonntag - das habe ich irgendwie völlig verpeilt 😮 😗.

In der Stadt angekommen, kommt es immer noch recht feucht von oben, daher bummeln wir ein zweites Mal durch den Watershed.

Hier spielt gerade ein Straßenmusiker , dem wir eine ganze Weile zuhören und uns am Ende seiner Darbietung noch kurz mit ihm unterhalten. Seine neue CD ist ein schönes Mitbringsel für unseren Sohn. Wer sich für Musik von jungen unbekannten Musikern interessiert, hier mal der Link: http://wildlettuce.bandcamp.com/

Inzwischen ist es Mittag - beim Tunesier im V&A Foodmarket holen wir uns leckere Kleinigkeiten.

Zwischenzeitlich hat der Regen auch aufgehört, so können wir uns ein wenig im Bo-Kaap-Viertel umschauen:

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Da uns der Strand in Noordhoek im Vorbeifahren so gut gefallen hat, beschließen wir dorthin zu fahren, um einen schönen Strandspaziergang zu unternehmen. Aber wir sind ja auch im Urlaub und nicht auf der Flucht 😛. Spätestens jetzt wird uns allerdings bewusst, dass wir viel zu wenig Zeit für Kapstadt eingeplant haben 😐 😵 .

Wir fahren also über die N2/M3 und M64 durch das Silvermine Nature Reserve über die Ou Kaapse Road nach Noordhoek an den Strand. Auf dem Weg hat man eine schöne Aussicht Richtung Muizenberg und Umgebung:

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Am Strand von Noordhoek sind heute einige Hundespaziergänger und auch Reiter unterwegs. Wir genießen diesen wirklich schönen und riesigen Strand bei einem ausgedehnten Strandspaziergang.

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Wir testen die Wassertemperatur - eher sehr frisch 😮 ! Zudem wird am Strandzugang vor den gefährlichen Strömungen („Rip currents” - Brandungsrückströmen) aber auch Haien gewarnt.

Also nix für uns Schisserle 😎 ! Für mich maximal die Füße ins Wasser 🤪 !

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Dem Spiel der Wellen könnte ich stundenlang zusehen:

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Wir verbringen hier gute zwei Stunden und langsam wird es auch schon Zeit wieder aufzubrechen – ein letztes Foto von oben:

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Direkt oberhalb des Strandes befindet sich das „Monkey Valley Beach Nature Resort“. Es ist nicht ganz einfach zu finden und liegt am Ende einer Straße inmitten von Milkwoods. Hier mal der Link: http://monkeyvalleyresort.com/

Das Resort an sich wirkt zwar schon etwas abgerockt 😉 , aber die Terrasse des Thorfynn's Restaurants ist ein herrliches Plätzchen 🙂 .

Leider bekommen wir heute keinen Tisch mehr für das Abendessen – es ist doch Valentines Day 😘 –- das haben wir so gar nicht auf dem Schirm 😗 🤪 ! Aber bis 19.00 Uhr können wir es uns hier noch gemütlich machen:

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Hier scheinen eher weniger Touristen unterwegs zu sein, aber das Restaurant ist dennoch gut besucht.

Besonders fasziniert mich eine Südafrikanische "dreadgelockte" Familie mit einem allzu süßen Sohnemann, der mich an Klein -Tarzan erinnert 😁 , und immerzu in den Bäumen herumturnt. Am liebsten hätte ich ein Foto gemacht – wäre es für mich nicht ein absolutes No-Go fremde Menschen einfach so ohne Erlaubnis zu fotografieren. Er war so goldig der Kleine 😘 !

Das Ambiente hier ist sehr relaxed und wir finden es wirklich schade, dass wir nicht zum Dinner bleiben können.

Die Rückfahrt führt uns wieder über den Chapman's Peak Drive – diesmal nur aus der anderen Richtung kommend.

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Viele Pärchen haben sich zum Valentines Day an den schönsten Aussichtspunkten zum romantischen Picknick oder Braai eingefunden. Fast jede Möglichkeit zum Parken ist belegt und am Chapman's Peak ist richtig was lost!

Wir persönlich nehmen diesen Tag ehrlich gesagt zu Hause überhaupt nicht wahr - gäbe es im Vorfeld nicht die vielen Werbekampagnen, die uns daran erinnern 😐 .

Auch wir beschließen, uns ein hübsches Plätzchen zu suchen und genießen die Abendstimmung mit herrlichem Blick auf Houtbay und den Chapman's Peak Drive:

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Wir haben noch ein bisschen Proviant dabei und wollen es heute Abend dann auch bei einem Picknick belassen. Kaum ein Restaurant kann eine so schöne Kulisse bieten.

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Unser kurzentschlossenes Picknick war im Nachhinein eine sehr weise Entscheidung, denn auf unserem Weg Richtung Camps Bay staut sich der Verkehr schon weit vor dem Ortseingang. Hier hätten wir heute Abend ohne Reservierung definitiv keine Chance gehabt 😈 🤩 .

Und so genießen wir den restlichen Abend alleine auf der Terrasse in unserem Guesthouse am Fuße des Tafelbergs mit einem guten Glas Wein 🙂 .

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Morgen heißt unser Endziel Franschhoek. Unser etwas ungewöhnlicher Weg dorthin führt uns vorbei am Kogelberg Nature Reserve zuerst nach Stony Point, dann weiter über den Houhoek-Pass und vorbei am Theewaterskloof Dam. In Franschhoek haben wir dann ein für diesen Ort nicht ganz übliches Programm.
Teil 629. März 2016
15.2.2016 Stony Point und Franschhoek mal anders

Heute heißt es für uns schon Abschied nehmen von Kapstadt und unsere Tour entlang der Gardenroute beginnt.

Für die eigentlich sehr kurze Fahrt nach Franschhoek habe ich mir eine etwas eigenwillige Routenführung überlegt, weil ich unbedingt die Pinguinkolonie bei Stony Point und den Clarence Drive südlich des Kogelberg Nature Reserve irgendwie in unserer Route unterbringen wollte 😗 . Der Clarence Drive gilt als weitere Traumstraße an der Gardenroute und eine der schönsten Panoramastraßen Südafrikas.

Das Wetter sieht heute Morgen allerdings alles andere als vielversprechend aus 😈 :

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Zunächst begeben wir uns auf der N2 in Richtung Somerset West bis zum Abzweig auf die R44 und hier beginnt der Clarence Drive für uns. Die Strecke ist landschaftlich wirklich extrem reizvoll, allerdings gibt es auf unserer Seite kaum eine Möglichkeit anzuhalten.

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Schon bald erreichen wir den Parkplatz der Pinguin-Kolonie in Betty’s Bay. Ganz im Gegensatz zu Boulders ist hier so gut wie nichts los.

Schon an der Bootsrampe außerhalb des eigentlichen Reservates erwarten uns die ersten Pinguine:

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Auch hier führt ein Holzsteg durch die Kolonie und man kommt recht nah an die niedlichen Frackträger heran, ohne sie wirklich zu stören. Die Pinguine sind völlig unbeeindruckt von den Besuchern:

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Baby-Pinguin 😘 😘 :

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Zwischen 1912 und 1930 war hier eine Walfangstation angesiedelt. Die Ruine des Aussichtsturms ist noch ein Relikt aus dieser Zeit:

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Auch hier wieder ein Cape Cormorant::

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Es wird gebrütet:

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Ich finde die Farben der Nilgänse wunderschön:

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Und noch ein paar Pinguine 😎 :

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Etwas gerupft 😛 :

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Danke Matthias für die Berstimmung des Intermediate Egret 😉

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Wir müssen langsam weiter, denn vor uns liegen noch einige Kilometer. In Betty's Bay kaufen wir ein wenig Proviant für die Weiterfahrt.

Von der R44 geht es weiter auf der R43 bis Botrivier dann die N2 über den Houhoek Pass. Bei Elgin biegen wir ab auf die R321 und schon sehr bald tauchen wir in eine völlig andere Landschaft ein:

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Am Theewaters Kloof Dam bietet sich uns dieses Bild. Der Wasserstand scheint bedenklich tief:

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Nach dem Abzweig auf die R45 liegt schon bald der Franschhoek Pass vor uns. Überall sehen wir Obstplantagen, auf denen derzeit die Apfelpflücke stattfindet. Auch die Traubenernte scheint in vollem Gang.

Direkt vor uns eine LKW-Ladung voll köstlicher Reben:

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Am Franschhoek-Pass quälen sich die Lastwagen die Steigung nach oben:

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Nun dauert es nicht mehr lange, bis wir unser Ziel erreichen. Unser Gästehaus liegt im Herzen des historischen Stadtkerns umgeben von uralten Eichenbäumen.

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Der Eigentümer James und sein Jackrussel erwarten uns schon und wir werden mehr als herzlich und freundschaftlich begrüßt. Da wir nur eine Nacht bleiben werden zeigt uns James das Zimmer 1, welches wohl das kleinste im Haus ist:

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Für uns ist das prima und wir packen auch gar nicht großartig aus. James macht für uns gerne eine Reservierung im Kalfi's klar und gibt uns Empfehlungen, wie wir den heutigen Nachmittag verbringen können.

Beliebte Ausflüge sind hier eine Fahrt mit der Wine Tram oder ein Besuch der unzähligen Weingüter. Wir sind allerdings weder Weinkenner noch leidenschaftliche Weintrinker 😛 😗 .

Ich hatte ja ohnehin schon einen Plan speziell für meinen Mann in petto 😗. Lustigerweise empfiehlt James auch genau die Location, die ich insgeheim auf dem Zettel hatte 😛 . Wir werden heute das Franschhoek Motor Museum besuchen, denn mein lieber Mann liebt Oldtimer!

James rät uns zur Eile, da das Museum wohl sehr zeitig schließt. Also machen wir uns ohne Umschweife direkt auf den Weg - es liegt etwas außerhalb und wir haben noch gute 15 Minuten Fahrtstrecke vor uns.

Schon die Anfahrt verrät, dass dieses Gut inklusive Rennpferdezucht einer eher wohlhabenden Klientel gehört. Wie wir von James später erfahren, ist der Eigentümer ein Spross der Familie Rothschild.

Riesige Koppeln und eine gigantische Einfahrt säumen den Weg zum Parkplatz des Museums. Der Eintritt beträgt ZAR 60,-- pro Person.

Mein Mann ist ja eher skeptisch und vermutet höchstens eine Handvoll Mobile in einer kleinen Ecke des Anwesens 😊 .
Doch er wird schnell eines Besseren belehrt - in jeder dieser vier ehemaligen Stallungen verbergen sich jeweils 20 Raritäten, die jedes Oldtimer- Liebhaberherz höher schlagen lassen:

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Beim Betreten jeder Halle höre ich nur noch begeisterte „Aahs“ und „Oohs“ 🤪 . Es scheint sich in der Tat um einige sehr wertvolle und ganz besondere Einzelstücke zu handeln. Laut eigenen Angaben befindet sich hier eine der exklusivsten und wertvollsten Sammlungen an Automobilen in der ganzen Welt! Wer hätte das gedacht?

Nachfolgend eine winzige Auswahl :

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Bei weiterem Interesse gibt es auch hier mehr Infos: http://www.fmm.co.za/

Nach unserer Rundtour begeben wir uns zurück zum Hauptgebäude - dort gibt es einen netten Shop inklusive Restaurant:

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Bei leckeren Käsebroten und einer Tasse Kaffee genießen wir das nette Ambiente, bevor es zurück nach Franschhoek geht.

Das kleine Dörfchen Franschhoek wurde offensichtlich mit allen Schönheiten dieser Welt beschenkt und ist reich an historischer Geschichte. Im Jahre 1688 flohen 200 französische Familien aus Frankreich und siedelten sich hier an. Die meisten Franzosen waren Weinbauer und brachten ihre Erfahrungen, Kulturen und auch Kochkünste aus Frankreich mit in diese Region.

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Ein Blümelein am Wegesrand 🙂
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Auch für Nicht-Weinliebhaber wie uns gäbe es hier viel zu entdecken – dies ist eine wunderschöne Gegend auch zum Wandern und Radfahren und wir bedauern es sehr nur eine Nacht eingeplant zu haben 🤢 .

Zum Dinner ist für uns im Kalfi's auf der Terrasse reserviert. Wir entscheiden uns für ausgezeichnete Steaks. Zum Nachtisch genießen wir einen köstlichen Malvapudding.

Das Kalfi's ist auf jeden Fall eine klare Empfehlung!

Morgen geht es wieder zurück Richtung Küste. Wir machen uns auf zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt in Afrika!
Teil 730. März 2016
16.02.2016 Regnerische Fahrt zum Kap Aghulas „Where the Oceans meet“

Nach einem sehr guten Frühstück wird es Zeit aufzubrechen. Direkt vor unserem Zimmer entdecke ich noch diesen hübschen Malachite Sunbird (Danke Matthias 🙂 ) :

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Wir machen uns wieder auf den Weg über den Franschhoek-Pass

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Ab dem Pass werden wir für einen Großteil der Strecke von tief hängenden dunklen Wolken und Regen begleitet 😈 😵

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Heute nehmen wir die R45 und dann die R321 bis Villiersdoorp. Danach geht es weiter auf der R43. Hier müssen wir aufgrund eines Roadblocks längere Zeit warten. Für einen Filmdreh ist diese Strecke gesperrt 🤪.

Nach dieser unfreiwilligen Pause führt unser Weg weiter durch riesige landwirtschaftliche Flächen. Dies scheint eine der Kornkammern in Südafrika zu sein. Überwiegend wird Getreide angebaut.

Auf der N2 fahren wir ein kurzes Stück Richtung Botrivier, dann weiter die R43 Richtung Fisherhaven, vorbei an Hermanus, Stanford und De Kelders bis Gaansbai.

In Gaansbaai legen wir in der „Lighthouse Tavern“ eine kurze Rast ein (http://lighthousetavern.co.za/).

Das Wetter ist immer noch frustrierend! 🤢

Auf der Weiterfahrt halten wir in „Die Dam“, um uns den wunderschönen einsamen Strandabschnitt hinter den strahlend weißen Dünen anzusehen.

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Wir freuen uns sehr, dass der Regen zwischenzeitlich aufgehört hat 😎 😁

Ab hier fahren wir unsere erste Gravelroad 🙂 auf dieser Reise Richtung Voelvlei vorbei an vielen Rinder- und Schaffarmen immer entlang dem Aghulas NP.

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Unser Polo marschiert ohne Probleme, die Strecke ist aber auch gut präpariert. Am Kap Aghulas angekommen liegt unsere Lodge direkt an der wenig befahrenen Straße.

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Die Lodge wurde aus hiesigem Sandstein 1997 an den Hang gebaut. Beim Bau wurden alte Fenster und Türen aus der Versteigerung der mittlerweile völlig verlassenen Minenstadt Koegas in der Kalahari verwendet. Teilweise stammt das Fensterglas aus dem Gefängnis von Koegas und auch der Bartresen stammt aus der Bank dieser Stadt. Die Türen in der Zigarrenlounge stammen aus dem Billiard-Zimmer eines Hotels in Draghoender. Und so entstand eine wie wir finden gelungene Kombination von Alt und Neu.

Wir werden schnell eingecheckt und Peter zeigt uns unser Zimmer Nummer 1 mit herrlichem Blick aus dem Bett direkt auf den Ozean 😎

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Erbauer und Besitzer der Lodge sind Sue und Phil Fenwick. Phil war Helikopter-Pilot der South African Airforce. Er wurde mit mehreren Medaillen für besondere Verdienste auch in der Seenotrettung ausgezeichnet. Außerdem hat er Rettungseinsätze im Angola-Krieg geflogen. Die Bar der Lodge im oberen Stockwerk ist mit Fotos und Erinnerungen an diese Zeit dekoriert.

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Im Speisesaal und in den Zimmern findet man Zeichnungen der am Kap havarierten Schiffe.

Das bereits eingedeckte Esszimmer sieht vielversprechend aus 🙂 ! Wir haben uns auch direkt für das Abendessen angemeldet!

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Peter fragt uns nach unseren Plänen für den Nachmittag. Er schlägt eine Runde Schwimmen vor – wir hätten die Wahl: „with or without sharks“ 🤩 😮 !

Zum Schwimmen ist es uns aber definitiv zu frisch und wir entscheiden uns lieber für einen Strandspaziergang in Struisbaai.

Wir parken direkt Hafen und halten Ausschau nach „Parrie“ dem Stachelrochen 😮

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Leider entdecken wir ihn heute nicht und so beginnen wir unseren Spaziergang am Strand von Struisbaai, welches der längste durchgehende Strandabschnitt in ganz Afrika ist.

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Hier beobachten wir einen sehr mutigen und wohl kälteresistenten Kite-Surfer 😮

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Außerdem einen Strandbuggyfahrer 🤪

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Angler gehören zum alltäglichen Bild an Südafrikas Stränden.

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Zurück in der Lodge erwartet uns ein sensationelles Dinner 😁 !

Unsere Vorspeise ist ein Seafood Trio bestehend aus einem Rote-Beete-Käsekuchen mit geräuchertem Lachs, Baby-Calamari-Salat sowie einem Krabbencocktail mit hausgemachter Mayonnaise.

Als Hauptgang wählen wir das Filet vom Roastbeef angerichtet an Kartoffeln in Entenfett ausgebacken und saisonalem Gemüse. Ein Hochgenuss!

Zum Abschluss eine Haselnusscreme in Schokomantel mit frischen Früchten - wieder mal mit Foto 😎

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Wir sind die einzigen Gäste an diesem Abend und schon bald ziehen wir uns auf unser Zimmer zurück. Die erste Nacht am südlichsten Punkt von Afrika!

Morgen erleben wir einen in jeglicher Hinsicht stürmischen Tag am „Kap der Nadeln“.
Teil 831. März 2016
17.2.2016 Stürmische Zeiten am „Kap der Nadeln“

Am Morgen rüttelt bereits ein gewaltiger Sturm an Fenstern und Türen 😮 .

Nach einem sehr leckeren Frühstück machen wir uns auf Richtung Leuchtturm, dieser gehört zu den zweitältesten, immer noch in Betrieb stehenden Leuchttürmen in Südafrika. Auch das Lighthouse-Museum soll einen Besuch wert sein – das ist aber derzeit geschlossen.

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Am Parkplatz sortieren wir noch unsere Siebensachen und ich höre meinen Mann fluchen: „Das hat mir grade noch gefehlt – wir haben einen Platten!“ 🤩 🤢

Wir haben diesmal bei der Autoübernahme nicht mal gecheckt, ob wir überhaupt ein Ersatzrad im Kofferraum haben – aber es ist glücklicherweise einer vorhanden 😗 .

Dumm gelaufen, aber besser hier als irgendwo mitten im Nirgendwo 🤪 . So können wir vorsichtig das kurze Stück zur Lodge zurück fahren, um den Reifen zu wechseln.

Da ich auf Nummer sicher gehen möchte rufe ich von der Rezeption aus bei unserem Reisebüro an und melde auch gleich die Panne.

Wir wollen auf jeden Fall bei der nächsten Gelegenheit einen neuen Ersatzreifen abholen, da wir planen immerhin noch einige Pässe und Gravelroads zu fahren. Innerhalb weniger Minuten erhalte ich die Rückmeldung, dass wir morgen auf dem Weg nach Wilderness in George bei Avis einen neuen Ersatzreifen abholen können 🙂 . Alles gut!

Während ich telefoniere hat mein Mann bereits gemeinsam gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Lodge ratzfatz den Reifen auf dem Parkplatz des Hotels gewechselt. Ist beim Polo ja auch nicht sooo das Ding 😎 ! Übeltäter war übrigens eine Schraube, die sich in den Pneu gebohrt hat 😈 .

Wenig später sind wir dann endlich an der Stelle „where the two oceans meet“ 🙂 :

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Portugiesische Seefahrer haben diesen Ort als „Kap der Nadeln“ bezeichnet, denn hier hätte ihr Kompass ohne jede Abweichung genau nach Norden gezeigt. Mit „Nadeln“ könnten aber auch die scharfen Riffe gemeint sein.

Die Landschaft des Agulhas Nationalparks ist gekennzeichnet durch zerrissene Küstenabschnitte und einen stetigen Wind.
An dieser Küste sind etliche Schiffe havariert, deren Wracks man bei weniger starkem Seegang eventuell auch sehen kann.

Der Wind pfeift uns mächtig um die Ohren und die Wellen kommen mit einer gewaltigen Wucht an den Felsen an:

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Hier spürt man die Naturgewalten 🤩 ! Wir laufen den angelegten Holzsteg bis zum Ende und dann noch ein Stückchen weiter immer entlang eines steinigen Wegs.

Ich erlaube mir - wie schon häufiger in diesem Urlaub - meinen Mann zu erinnern, dass wir schon darauf achten müssen, wo wir so hintreten 😗 !

Ihr wisst schon, wegen Schlangen und so 😣 😗 ! Er kann es schon nicht mehr hören und brebelt leicht genervt etwas von „hysterisch“ 😠 .

Keine fünf Minuten später sehe ich aus dem Augenwinkel eine ungewöhnliche Farbschattierung auf dem Boden 🤩 🤩 . Ich kann meinen Mann gerade noch am Pulli zurückziehen und festhalten 🙁 . Ich flüstere ganz leise: „Achtung Schlange“! 😮 😮

Wie zu zwei Salzsäulen erstarrt, wagen wir es nicht uns irgendwie zu bewegen 😵 😵 . Mir wird schon ein bisschen mulmig zumute – wir sind ganz alleine und so nah ist uns zu Fuß noch nie eine Schlange begegnet!

Wir verharren regungslos und finden es sehr merkwürdig, dass sich das Tier überhaupt nicht regt 😕 😐 .

Extrem vorsichtig hebe ich meine Kamera und luge durch das Objektiv.

Sie bleibt weiterhin bewegungslos – ich will schauen, ob sie überhaupt noch lebt?! Sie lebt – ganz eindeutig!

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Ich drücke schnell auf den Auslöser und dann laufen wir auf Fußspitzen die Schlange immer im Auge gaaanz vorsichtig weiter 🙄. 😕

Noch wissen wir nicht, ob es sich um ein eventuell giftiges Exemplar handelt – daher sitzt der Schreck erst mal tief und mein Mann schaut seitdem SEHR genau, wohin er tritt 😉 !

Erst am Ende unserer Reise wird das Exemplar von unseren Guides im Amakhala als „Gefleckter Schafstecher“ (Rhomben-Schafstecher/ Psammophylax rhombeatus) und für Menschen nicht gefährlich identifiziert 🙂 .

Der Sturm wird immer stärker. Eigentlich kann man von hier aus recht viele Ausflüge machen, wie zum Beispiel ein Besuch der Waenhuiskrans Höhle (jedoch nur bei Niedrigwasser zugänglich) oder auch Wanderungen im De Mond NR.

Allerdings alles eine ziemliche Fahrerei und es ist noch nicht abzusehen, wie der Sturm sich entwickeln wird 🤨 .

Wir wollen lieber nochmal schauen, ob sich „Perrie“ heute vielleicht zeigen möchte. Leider wieder Fehlanzeige 🙁 !

Aber die Boote im Hafen sind ja auch hübsch anzuschauen:

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Als einziges „tierisches“ Motiv muss diese Möwe herhalten:

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Ein Angler am äußersten Zipfel des geschützten Hafenbeckens:

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Wir beobachten noch wie dieses Boot zu Wasser gelassen wird. Die Aktion gestaltet sich allerdings nicht ganz einfach 🤪 :

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Nach einigen Anläufen ist es dann aber vollbracht 🙂 :

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Trotz des immer stärker werdenden Sturms wollen wir dennoch ein wenig die nähere Umgebung erkunden. Auf der Straße Richtung Bredarsdorp gibt es einen sehr schmalen und ruppigen Weg entlang von strahlend weißen Sanddünen. Ganz am Ende gibt es einen Zugang zum Strand.

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Der Wind wirbelt den feinen puderzuckerweißen Sand wild durch die Luft. Am Strandzugang angekommen versuchen wir aus dem Polo auszusteigen – das ist fast unmöglich 🤩 😈 !

Sofort beim Öffnen der Autotüren bläst der Wind eimerweise Sand ins Auto und in Sekunden sieht der Innenraum aus, als wäre ein Sack Puderzucker geplatzt 🤢 🤢 !

Ich versuche dennoch wenigstens ein paar Aufnahmen aus dem Windschatten des Autos heraus zu machen.Binnen Sekunden bin auch ich gut paniert 🤪 . Meine Kamera muss ich nach dieser Aktion ebenfalls gründlich reinigen!

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Mal ein paar Blümelein am Wegesrand 😉 :

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Auf dem Rückweg fahren wir durch die außerhalb der Saison verlassenen Ferienhaus-Wohngebiete von Struisbaai. Hier hat fast jedes Haus auch ein Boot vor der Tür.

Wieder am Hafen angelangt, halten wir nochmals nach „Parrie“ Ausschau 😣 .

In der Hafenkneipe trinken wir erst einmal gemütlich einen Kaffee und beobachten einen älteren Mann, der bis zur Hüfte im Wasser stehend mit Fischresten versucht „Parrie“ anzulocken. Aber der hält sich derzeit wahrscheinlich in ruhigeren Gefilden auf 😎 .

Noch ein kurzer Spaziergang entlang des Holzstegs – der Wind ist so arg, dass wir beschließen zur Lodge zurück zu fahren.

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Auch heute dinieren wir wieder in der Lodge in dem herrlichen Ambiente bei Kerzenschein, Kristallgläsern und Tafelsilber 😛 .

Das Essen war gestern so fantastisch, dass wir schon sehr gespannt sind, was die Küche heute Abend zaubern wird 😉 .

Mein Mann wählt als Vorspeise einen Salat mit Streifen vom Springbockfilet und hausgemachter Fruchtsalsa - ich entscheide mich für ein Räucherlachs Soufflé‘ mit Senfsauce.

Zum Hauptgang freuen wir uns nach zwei Tagen Fleisch auf den Line Fish: Yellow Tail Nicoise mit schwarzen Oliven und Wachteleiern. Das ganze serviert auf Kartoffelstampf und einer Martini Sauce.

Ein absoluter Hochgenuss! Von diesen kulinarischen Köstlichkeiten schwärmen wir noch heute!

Als Dessert gibt es einen hausgemachten extrem leckeren Käsekuchen mit frischen Sommerbeeren sowie eine Schokomousse mit Mangosalsa.

Der Sturm tobt draußen unvermindert weiter - die Fenster und Türen klappern wie wild – ich fühle mich fast wie letztes Jahr auf der Fish River Lodge 🤩 .

Und schon geht unser letzter Abend am südlichsten Punkt von Afrika für uns zu Ende!

Morgen erwartet uns eine gänzlich langweilige und unspektakuläre Fahrt inklusive einem blöden Abstecher zu Avis über George nach Wilderness.
Teil 904. Apr. 2016
18.2.2016 Fahrt über George nach Wilderness zu unserem Guesthouse mit Ocean View

Leider kann ich Euch diesen zunächst etwas mühseligen und langweiligen Tag nicht ersparen 😠 Und wie Ihr an den Fotos unschwer erkennen könnt, war uns das Wetter an diesem Tag leider auch nicht wohlgesonnen 🤢

In dieser Nacht tobt über uns ein gewaltiges Gewitter!

Der Blick am nächsten Morgen aus unserem Fenster gefällt uns eher weniger 😠 .

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Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom südlichsten Punkt in Afrika. Die Fahrt auf der R319 Richtung Swellendam und dann weiter auf der N2 Richtung George verläuft unspektakulär, langweilig und schnurgeradeaus.

Hier wähnen wir uns fast in heimatlichen Gefilden, aber so schnell wollen wir noch nicht wieder nach Hause 😛 :

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In George angekommen führt uns Frau Navi brav zur Adresse der Avis Autovermietung, die wir gestern von unserer Agentur per Mail erhalten haben. Als wir dort ankommen stehen wir allerdings vor einem leeren Ladengeschäft 🤢 .

Wir gucken glaube ich ziemlich belämmert 🙄 🙄 . Auf der Fahrt durch George haben wir in einem vorgelagerten Industriegebiet ein riesiges Avis Schild gesehen und beschließen, zunächst mal dort unser Glück zu versuchen.

Hier angekommen teilt man uns wiederum mit, dass wir zum Airport George müssen 😣 . Die Mitarbeiterin ist aber so freundlich, uns dort schon mal anzukündigen. Also geht es quasi wieder in die Richtung zurück, aus der wir gerade gekommen sind 😣 😣 .

Was für eine Zeitverschwendung 😈 ! Langsam werde ich echt ungeduldig 😈 !

Von den Avis Mitarbeitern am kleinen Flughafen von George werden wir allerdings schon erwartet.

Einen Ersatzreifen gibt es hier nicht – es werden nur ganze Autos getauscht!!

Das ist mir jetzt ein wenig unangenehm - unser Polo sieht im Innenraum nach dem gestrigen Sandsturm doch leicht schmuddelig aus 🤨 .

Schon auf dem Parkplatz wird uns wieder ein Polo zugewiesen und wir verladen erst einmal unser Gepäck. Jetzt nur noch schnell den Papierkram erledigen und dann nix wie weiter.

Am Avis-Schalter teilt man uns allerdings mit, dass wir doch einen anderen Austauschwagen bekommen, da der Ersatz- Polo nicht vollgetankt ist 😣 😣 . Also bekommen wir quasi ein Upgrade auf einen Hyundai Accent. Uns soll’s recht sein - wenn wir nur endlich wieder starten können! Erst aber nochmal Gepäck umladen!

Endlich rollen wir wieder vom Hof und erreichen nach einer kurzen Fahrt Wilderness 🙂 .

Perfekt gelegen zwischen Bergen und Stränden und umgeben von ruhigen Seen hat Wilderness eine einzigartige Schönheit. Der Ort liegt in einem Nationalpark und ist sehr idyllisch, geteilt in zwei Hälften: ein kleiner Teil liegt direkt am Strand auf den Dünen, der andere Teil reiht sich auf der Landseite auf beiden Seiten der Lagune entlang.

Von hier aus bieten sich unzählige Ausflüge an - das Outeniqua Railway Museum, das Featherbed Naturreservat, Wanderungen und Kanufahrten im Wilderness Nationalpark, Segeltouren und vieles mehr.

Unser Guesthouse liegt direkt auf einer Düne oberhalb des langen feinsandigen Strandes von Wilderness mit atemberaubender Sicht direkt auf den Ozean. Was für ein Luxusschuppen 🤩 🤩 !

Wir werden von der Managerin Diane herzlich empfangen. Zeitgleich mit uns ist ein weiteres Paar aus Deutschland eingetroffen.

Noch bevor wir unser Zimmer beziehen können, möchte Diane die Reservierungen für das Abendessen klar machen.
Ich frage nach dem Serendipity oder Girls. Das Serendiptiy ist für die nächsten WOCHEN ausgebucht und im Girls ist auch erst für morgen Abend ein Tisch frei. Diane schlägt daher das Salinas vor, welches zu Fuß vom Strand aus gut zu erreichen ist.

Nach einer Führung durch das hochmoderne gläserne Haus checken wir ein in Room 5 – hier erwartet uns ein sehr großzügig und mit allem Schnickschnack ausgestattetes Zimmer. Der Kleiderschrank ist größer als der zu Hause und auch sonst fehlt es an rein gar nichts 🙂 .

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Alleine die Sanitärabteilung ist so groß wie die Studentenbude unseres Sohnes 😄 😄

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Das Duschzimmer 😗

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Insgesamt gibt es auch hier nur 6 luxuriös eingerichtete Zimmer sowie eine Penthouse. Ursprünglich wurde das Haus von einem Ehepaar zur privaten Nutzung gebaut. Noch während der Bauphase trennte sich das Paar und seither wird die Immobilie als Guesthouse genutzt. Diane und ihr Mann Georgios (ein aus Köln „geflüchteter“ Deutscher 😎 mit griechischen Wurzeln) wohnen ebenfalls im Ocean View und sind so als Ansprechpartner immer vor Ort.

Das Interieur ist sehr modern und einige Details lassen bei genauerer Betrachtung auf die Herkunft des Besitzers schließen 😎 :

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Da steht kein Pferd sondern eine Kuh auf’m Flur 😛 :

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Bei unserem nachmittäglichen Strandspaziergang in Richtung Mündung des Touws River treffen wir Petra und Mike wieder, die gleichzeitig mit uns angekommen sind. Wir verstehen uns auf Anhieb richtig gut und beschließen, gemeinsam zum Salinas zum Abendessen zu gehen.

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Also treffen wir uns gegen 19.00 Uhr am hauseigenen Strandzugang und laufen barfuß am Strand in den Sonnenuntergang .

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Nach einem ausgesprochen netten Abend im Salinas spazieren wir am Strand wieder zurück zum Guesthouse und lassen den Abend bei einem Absacker in "unserem" Wohnzimmer ausklingen.

Bei geöffneter Tür schlafen wir mit den Klängen des Meeresrauschens ein.

Morgen werden wir endlich mal aktiv!
Wir spazieren den Half Collared Kingfischer Trail entlang dem Touws River durch schattige Wälder bis zum Wasserfall! Treffen mit Waldbewohnern eingeschlossen 😉
Teil 1005. Apr. 2016
19.2.2016 Wandertag in Wilderness - Half Collared Kingfisher Trail und Stelldichein mit Waldbewohnern

Zum Frühstück trifft man sich in der großzügigen Küche mit Blick auf das Meer. Drei Ladies haben ein wunderbares Frühstück gezaubert und extra für uns werden sogar leckere Pancakes gebacken 🙂 .

Gut gestärkt können wir so in den Tag starten. Heute lacht die Sonne und am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen 😎 .

Wir fahren zunächst zum Wilderness Ebb & Flow Camp und entrichten dort den Eintritt von ZAR 100,- pro Person. Hier hätte man auch die Möglichkeit ein Kanu anzumieten und den ersten Teil der Strecke zum Wasserfall zu paddeln. Wir aber wollen lieber zu Fuß gehen.

Der Half Collared Kingfisher Trail ist ein Weg von ca. 3,8 km einfacher Strecke. Der Trail folgt dem westlichen Flussufer des Touws River und führt durch schattige Wälder mit zahlreichen Erika-Arten, Farnen, Milkwood-Bäumen, Orchideen und Proteen.

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Unsere Wanderung beginnt direkt mit einem recht sumpfigen, matschigen und verwurzelten Weg. Schon nach wenigen Minuten sind wir ganz alleine mitten im Busch und es sind nur noch die Vogelstimmen hoch in den Baumwipfeln und das leise Plätschern des Flusses zu hören.

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Am Wegesrand entdecken wir riesige Farne und vereinzelt noch blühende Büsche und Sträucher.

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Wenn sich das Dickicht des Waldes ab und zu lichtet, hat man wunderschöne Ausblicke auf ein grünes Paradies.

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Ein kleines Highlight ist die Flussquerung mit diesem Ponton.

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Auf der anderen Seite angekommen wird der Weg noch schmaler und dichter bewachsen. Auch hier sieht man noch die ein oder andere hübsche Blüte:

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Während des ganzen Fußmarsches ist uns bislang keine Menschenseele begegnet.

Immer wieder hören wir die Stimmen der Vögel - sehen sie aber nicht 😵 ! Alle verstecken sich gut getarnt hoch oben im dichten Blätterwerk der Baumwipfel.

Direkt neben uns hören wir plötzlich knacksende Geräusche im Gebüsch. Hoffentlich kommt da jetzt kein Buschpig aus dem Gestrüpp auf uns zu geflitzt 🤩 🤪

Aber die freundlichen zartbraunen „Reh“-Äugelein, die uns da entgegenblinzeln lassen uns aufatmen 🙂

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Die Buschbockdame ist überhaupt nicht scheu und lässt sich von uns in keinster Weise stören. Im Gegenteil - sie beäugt uns durchaus interessiert und kommt uns so nah, dass wir sie hätten berühren können 😘 .

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So können wir die Kleine eine ganze Weile ungestört beobachten.

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Erst nach einer ganzen Weile verschwindet sie wieder im Gebüsch.

Wer hätte das gedacht, dass man auch hier den Wildtieren so nahe kommen kann 😁 ?

Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Aussichten.

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Dieses schöne Plätzchen scheint uns perfekt geeignet für eine kurze Rast.

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Der weitere Weg führt uns nun wieder durch dichtes Blätterwerk, welches herrlich kühlen Schatten spendet. So langsam wird es schon recht warm.

Hoch oben in einem Baum entdecke ich diesen perfekt getarnten Knysna Lourie. Auch über diese Sichtung freuen wir uns sehr! Leider ist das Foto nicht das allerbeste 🤢 .

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Nach einer kurzen Wegestrecke kruschpelt es schon wieder im Gebüsch 🤩 🤪 .

Das Blaudducker-Pärchen ist allerdings sehr scheu und schreckhaft und blitzschnell wieder im dichten Geäst verschwunden 🤪

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Wir sind total aus dem Häuschen 🤩 🤩 – diese unverhofften „Reh“-Begegnungen empfinden wir als ein ganz besonderes Erlebnis 🙂 .

Inzwischen begegnen uns weitere Wanderer, denn auf etwa dieser Höhe befindet sich die Anlagestelle der Kanufahrer, die das letzte Stück zum Wasserfall laufen.

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Und schon bald sind auch wir am Ziel angelangt.

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Ist das nicht ein herrliches Plätzchen? Noch sind recht wenige Besucher hier oben und wir genießen die Ruhe und den Anblick dieser Idylle

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Etwas später um die Mittagszeit wird es schon etwas rummelig - nun ist es vorbei mit der Idylle und wir begeben uns auf den Rückweg, der allerdings ohne weitere erwähnenswerte Begegnungen oder Sichtungen verläuft.

Insgesamt waren wir auf dem Trail ca. 4 Stunden inklusive ausgiebiger Pausen unterwegs.

Auf der Rückfahrt zum Guesthouse machen wir in Wilderness einen kurzen Stopp, um das Örtchen etwas genauer zu erkunden. Es ist hier sehr beschaulich im Vergleich zu den größeren Küstenorten und gefällt uns sehr gut.

Zurück am Guesthouse treffen wir Petra und Mike am Pool und verbringen den restlichen Tag bei einem Sonnenbad und plaudernd auf der schönen Sonnenterrasse 😎 . Das schöne Wetter muss man ja schließlich ausnutzen 😎 😛

Die beiden waren heute übrigens bei dem berühmten „Caveman“ Clifford Brandon, über den auch schon einige Fernsehsender berichtet haben. Er lebt gemeinsam mit einigen Gleichgesinnten „Alt-Hippies“ in einer skurrilen Höhle, die man über eine kurze Wanderung entlang der stillgelegten Bahnlinie Richtung Victoria Bay gelangt.

Heute Abend haben wir eine Reservierung gemeinsam mit Petra und Mike im „Girls“. Unser Shuttle-Taxi erwartet uns pünktlich vor der Tür, um uns direkt dorthin zu fahren.

Wir alle entscheiden uns für die „Seafood Platter for two“. Dies ist wahrlich eine „Seafood Sensation“ 🤩 ! Als Linefish gibt es heute Hake und Yellowtail, dazu gegrillte Tintenfischstreifen sowie Riesengarnelen in dreierlei Marinaden. Als Beilage wird Reis und Gemüse serviert.

Pappsatt und mehr als zufrieden fallen wir zurück im Guesthouse in unsere Betten.

Auch in dieser Nacht beginnt es heftig zu regnen!

Ich habe schon die allergrößten Befürchtungen das Wetter betreffend. Die Erdmännchen lassen sich bei Regen nämlich nicht blicken 😐 🤢 . Und bei unserem Glück regnet es auch an unserem morgigen Ziel – Oudtshoorn 🤨 !

Unser morgiger Tag führt uns über den Montagu Pass in die Kleine Karoo !
Teil 1106. Apr. 2016
20.2.2016 Fahrt über den Montagu in die Kleine Karoo

Heute heißt es Abschied nehmen von Petra und Mike, die wir aber auf dem Rückflug nach Frankfurt in Johannesburg wieder treffen werden. Mit Diane und Georgios verquasseln wir uns auch noch eine ganze Weile und langsam müssen wir uns sputen, denn wir wollen heute über den Montagu Pass in die Kleine Karoo.

Noch ein letzter Blick auf Wilderness:

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Wegen einer Veranstaltung in der Innenstadt von George nehmen wir zunächst die R404 über George Airport und kurz nach „Blanco“ führt uns der Abzweig auf den Montagu Pass.

Der erste Abschnitt des Passes ist an einigen Stellen sehr eng und ausgewaschen, dass ist mit einem normalen PKW nicht wirklich ein Vergnügen – bei entsprechend vorsichtiger Fahrweise aber durchaus machbar. Außerdem ist es hier oben heute Morgen richtig kalt 🙄

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Hier mal unser „Neuer“ auf dem Pass:

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Während der ganzen Fahrt begegnet uns kein einziges Auto:

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Kurz hinter dem Örtchen „Herold“ geht es weiter auf der geteerten N9 und dann weiter auf die N12 Richtung Oudtshoorn.

Schlagartig ändert sich die Landschaft.

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Auf der De Zeekoe Guestfarm kommen wir sehr frühzeitig an. Auch hier scheint es gestern Nacht ordentlich geregnet zu haben 🤢 . Die großen Pfützen sind noch nicht abgetrocknet und auch hier ist es eher kühl. Hoffentlich bleibt es trocken, sonst wird es morgen früh nix mit Erdmännchen 😕.

Beim Einchecken bekommen wir erste Informationen zu den Angeboten der Guestfarm und einige Hinweise bezüglich der für morgen gebuchten Erdmännchen-Tour. Wir werden auch darauf hingewiesen, dass die Tour nicht stattfindet, wenn es direkt nach dem Aufstehen gegen 5.00 Uhr regnen sollte 😮 Dann hoffen wir mal auf trockene Witterungsverhältnisse 😗.

Die De Zeekoe Guest Farm liegt auf einer über 2000 Hektar großen, privaten Farm am Ufer des Olifants River, im Herzen der Kleinen Karoo. Im Restaurant werden überwiegend von der Farm selbst hergestellte und frische Produkte verwendet. Der Name De Zeekoe ist eine Abwandlung des ursprünglichen Namens der Farm „Zeekoegat“, was frei übersetzt "Hippo Waterhole" bedeutet. Vor über einem Jahrhundert waren am Ufer des Olifants River noch Hippos beheimatet.

Das Gästehaus ist im Kolonialstil eingerichtet und von einem schönen Garten und offenen Veranden umgeben. Insgesamt gibt es 21 Zimmer unterschiedlichster Kategorien. Hier mal unseres:

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Von der gemütlichen Veranda unseres Zimmers aus haben wir einen herrlichen Blick direkt auf den zugeschilften Olifants River und die herrliche weite Landschaft im Hintergrund.

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Nach eigenen Angaben können hier über 152 verschiedene Vogelarten gesichtet werden - also ein Paradies für Birder! Da auch eine Birding-Tour mit Guide angeboten wird und ich mich diesbezüglich ja gerne etwas weiterbilden möchte frage ich an der Rezeption nach dieser Tour. Leider ist der Guide heute in George – schade, diese Tour hätte uns sehr interessiert 🤨!

Also beschließen wir uns ohne Guide zu einer Wanderung entlang des Wanderwegs am Olifants River entlang aufzumachen. Ich hoffe sehr auf ein paar Birds.

Zunächst müssen wir allerdings durch ein Farmgatter an diesen hier vorbei 😛

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Während unseres Spaziergangs entdecken wir ganze zwei Vogelarten, von denen es aufgrund der großen Entfernungen jedoch nur sehr unscharfe Fotos gibt 😣 . Und benamsen kann ich sie trotz aller Bemühungen meinerseits leider auch nicht 😗.

Auf dem „Wanderweg“ finden wir allerdings sehr viele Stacheln von Porcupines.

Der Blick in die Landschaft entschädigt uns für die fehlenden Piepmätze 😉

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Hier gefällt es uns sehr gut – zum ersten Mal auf dieser Reise haben wir wieder das Gefühl von Weite 🙂

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Die Guestfarm vom Olifants River aus gesehen:

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Der Weg endet leider direkt an der Landstraße, der wir ein Stückchen folgen müssen, um dann wieder entlang der Gravelroad zur Guestfarm zurück zu marschieren.

Mit diesen Ungetümen werden hier übrigens die Felder beregnet 🤩

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Hier entdecken wir einen Schwarzhalsreiher – vermute ich!???

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Zurück auf unserer Veranda sucht ein Wiedehopf nach Würmern:

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Außerdem entdecke ich noch einen Bülbül und ein schwarz-weißes ziemlich „plustriges“ Vögelchen – leider ebenfalls ohne brauchbares Foto 😣.

Da es noch recht früh am Tag ist, beschließen wir noch für einen kurzen Abstecher in das Städtchen Oudtshoorn zu fahren.

Namensgeber der Stadt war der Kap-Gouverneuer Pieter Reede van Oudtshoorn. Es ist die bedeutendste Stadt der Kleinen Karoo und bis heute Weltzentrum der Straußenzucht.

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Die Architektur besteht aus einem außergewöhnlichen Maurerhandwerk, die Liebe zum Detail ist unverkennbar.

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Diese „Straußenpalaste“ wurden während des „Federbooms“ gebaut und dienen heute als Museen oder Guesthouses. Man kann sich irgendwie gut vorstellen, wie vor 100 Jahren die Gemahlinnen der Straußenbarone mit Straußenfedern geschmückt auf den Veranden Tee tranken 😉.

Auch in dieser Gegend kann man sich für mehrere Tage die Zeit gut vertreiben: Ein Besuch der Cango Caves oder der Straußenfarmen inklusive Straußenritt. In der Nähe befindet sich die Cango Wildlife Ranch, wo man glaube ich mit Geparden spazieren gehen kann und Käfigtauchen mit Krokodilen angeboten wird. Wenn man es denn möchte 😐 🤪

Uns aber gefällt die Landschaft hier ganz besonders gut, davon möchten wir noch etwas mehr sehen. Daher ist dies unser morgiges Ziel für den Nachmittag 😉

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Zum Dinner fahren wir zurück in die Lodge. Heute Abend gibt es Straußencarpacchio als Vorspeise. Zum Hauptgang haben wir die Wahl zwischen hausgemachtem Chicken-Pie oder Straußenfilet. Das Essen heute war jetzt kein besonderes Highlight aber dennoch in Ordnung. Alternativen an Restaurants gibt es in Oudtshoorn, allerdings fahren wir nicht unbedingt gerne in der Dunkelheit, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Morgen früh schauen wir dann erst mal aus dem Fenster 😗. Wenn es nicht regnet, können wir uns aufmachen zur Erdmännchen-Tour. Und am Nachmittag geht es in Richtung Swartberg Pass, sofern der Pass befahrbar und geöffnet ist 😉
Teil 1207. Apr. 2016
21.2.2016 Teil 1 - It’s Showtime: Stippvisite bei der „Suricata suricatta“-Gang

Der Wecker klingelt um 4:45 Uhr 🤩 ! Unser erster Blick geht gebannt nach draußen – NO RAIN 🙂 🙂!

Nach einem schnellen Kaffee auf der Veranda machen wir uns voller Vorfreude auf zum Treffpunkt mit unserem Guide ca. 8 Kilometer von der Farm entfernt. Dieser befindet sich direkt an der Kreuzung der R328 zur R62.

Wir sind ziemlich zeitig und außer uns noch kein Mensch vor Ort 🤨. Nach und nach trudeln am Treffpunkt ca. 25 weitere Teilnehmer ein.

Die beiden Guides sind etwas „late“ und wir folgen ihnen nun im Eiltempo nochmals für ca. 9 Kilometer zum Parkplatz auf das Gelände der Conservation Area. Eile ist angesagt, denn die Erdmännchen warten nicht 😛!

Für diese Tour zahlen Gäste der De Zeekoe Guestfarm einen ermäßigten Preis von 450,00 ZAR bei Barzahlung, die nun erst einmal eingesammelt werden. Zwischenzeitlich gibt es noch Kaffee/Tee sowie ein paar Kekse bevor wir -jeder mit einem Campingstuhl bewaffnet - in Richtung Erdmännchen-Schlafzimmer marschieren 😉.

Vorher können wir noch die Stimmung der Morgendämmerung und einen wunderschönen Sonnenaufgang bewundern!

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Erdmännchen oder auch in Afrikaans „Meerkat“ oder fachlich korrekt „Suricata suricatta“ genannt ist die kleinste Mangustenart. Sie leben in Gruppen, die als „Gang“ oder auch „Mob“ bezeichnet werden.

Jeden Abend gehen die Mitarbeiter des Meerkat-Projekts auf Pirsch und beobachten, welchen Bau die „Gang“ für diese Nacht als Schlafstätte auswählt. So kann man relativ sichergehen, dass man am nächsten Morgen auch vor dem „richtigen“ Bau sitzt aus dem die Erdmännchen dann wieder „hochploppen“.

Die Gunst der frühen Stunde muss man nutzen, da die Tiere nur kurz nach dem Aufwachen am Schlafplatz verweilen, um sich in der Sonne aufzuwärmen. Dieses Warming-Up kann schon nach wenigen Minuten vorbei sein – mit Glück dauert es etwas länger.

Tagsüber sind sie in freier Wildbahn eher schwer zu entdecken. Erdmännchen sind zwar tagaktiv; bei Nacht, aber auch an regnerischen Tagen und bei besonders extremer Mittagshitze verbergen sie sich gerne in ihrem Bau. Daher sieht man tagsüber meistens nur die Schwänze in Form von „hüpfenden goldenen Ästen“ 😉 wenn sie nach Nahrung suchen.

Am heutigen Schlafplatz angekommen platzieren wir uns im Halbkreis und nehmen in den gemütlichen Campingstühlen Platz. Um uns die Wartezeit zu verkürzen erzählt unser Guide Devey über Ernährung, Kommunikation und das Sozialverhalten der Tiere.

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Eine Gang unterhält gemeinsam einen oder mehrere Bauten. Obwohl sie selbst graben können, ersparen sie sich lieber diese Arbeit und nehmen die Bauten von Erdhörnchen in Besitz. Bei drohender Gefahr schlagen die „Wächter“ Alarm mit einem Bellen, was für die anderen das Zeichen ist, schnellstmöglich Zuflucht im Bau zu suchen. Die Aufgabe des Wächters wechselt unter den Tieren während des Tages mehrmals. Erdmännchen ernähren sich von Insekten und zu kleineren Anteilen aus Vögeln, Eidechsen, Skorpionen und Eiern.

Da die Erdmännchen lediglich schnelle Bewegungen als Gefahr wahrnehmen ist es uns möglich, die Tiere aus dieser Nähe zu beobachten ohne sie zu beunruhigen. Laute Geräusche stören sie nicht, daher können wir uns auch ohne Probleme unterhalten. Sogar vorsichtige, langsame Bewegungen lösen keinen Alarm aus. Devey erwähnt auch, dass diese Tiere normalerweise keine Beziehung zu Menschen aufbauen und auch die Erdmännchen in diesem Projekt weder gefüttert noch sonst irgendwie von den Mitarbeitern "betreut" werden. Es ist eine reines Forschungsprojekt in dem Studien über das Sozialverhalten in der Natur erfolgen. Versuche die Tiere als "Haustiere" zu halten scheitern meist, da sie im Erwachsenenalter dazu neigen zu beißen und nicht sonderlich reinlich sind.

Gespannt sitzen wir nun vor dem Erdmännchenbau – alle mit mehr oder weniger aufwändigem Fotoequipment „schussbereit“ und warten auf den ersten „Plopp“ 😎.

Nach etwa 10 Minuten werden wir für die kurze Nacht und das Warten belohnt und die Show beginnt! 🙂

Der erste „Gangster“ taucht auf

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Und schon bald zeigen sich auch weitere Mitglieder der Gang – einen schönen Guten Morgen allerseits! 😎

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Jetzt werden die Bäuche in die Sonne gestreckt

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Ob sie sich wohl streiten oder spielen?

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Die Wächter haben die Umgebung immer aufmerksam im Blick

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Was die beiden sich wohl zu erzählen haben? Scheint auf jeden Fall lustig zu sein 😄

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Eine ausgiebige Morgentoilette darf auch nicht fehlen 😎

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Der Nachwuchs gehört eher zu den Langschläfern und lässt sich erst deutlich später blicken 🤪

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Und dies ist das jüngste Mitglied der Gang – geboren im Dezember 2015 😘 😘

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Für ihn ist die Nacht wohl nicht so gut gelaufen 😛

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Kings of the Karoo 🤪

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Als hätten sie sich abgesprochen und blitzschnell macht sich die Gang nun auf in den neuen Tag und auf die Jagd nach einem guten Frühstück 🤩. Spätestens jetzt wissen wir, was Devey mit den "hüpfenden goldenen Ästen" gemeint hat. Nach einer guten halben Stunde ist alles vorbei 🙁.

Wir haben jetzt ordentlich Kohldampf und freuen uns auf unser Frühstück.

Später checken wir noch an der Rezeption, ob der Swartberg Pass heute aufgrund der Regenfälle der letzten Tage überhaupt befahrbar ist. Wir bekommen grünes Licht! 🙂

Für den zweiten Teil dieses Tages machen wir uns auf den Weg über den Swartberg Pass bis in die Große Karoo nahe Prince Albert. Über De Rust und durch die Meringspoort-Schlucht geht es am Nachmittag dann wieder zurück nach Oudtshoorn.
Teil 1309. Apr. 2016
21.2.2016 Teil 2 - Swartberg Pass und Meringspoort

Gegen 10.00 Uhr starten wir Richtung Swartberg Pass auf der R328 vorbei an den riesigen Werbeplakaten für die Cango Wildlife Ranch, dem Abzweig zu den Cango Caves aber auch vorbei an malerischen kleinen Ortschaften. Die Adventure Tour in den Cango Caves hätte uns auch sehr interessiert – allerdings entscheiden wir bei mehreren Optionen fast immer zugunsten des Naturerlebnisses vor den eher touristischen Attraktionen.

Der Swartberg Pass mit seinen 27 km Länge soll zu den schönsten Bergpässen der Welt gehören. Dieser so atemberaubende wie grandiose Pass wurde zwischen 1881 und 1886 unter Leitung von Thomas Bain erbaut. Fast alle Arbeiten wurde per Hand ausgeführt - gesprengt wurde mit Schießpulver oder man erhitzte die Felsen mit Feuer und schüttete dann kaltes Wasser darüber. 1887 wurde der 1.586 Meter hohe Pass schließlich eingeweiht. Einhundert Jahre später wurde diese spektakuläre Strecke zu einem National Monument Südafrikas erklärt.

Die Passstrecke ist nicht asphaltiert und schmal mit stellenweise sehr steilen Passagen und abenteuerlichen Haarnadelkurven. Wohnmobile und Camper sind hier nicht erlaubt und von einer Befahrung bei Regen wird ebenfalls abgeraten. Daher sollte man sich vorher unbedingt erkundigen, ob der Pass geöffnet ist.

Die imposanten Bergketten der kleinen und großen Swartberge trennen die große Karoo im Norden von der Klein Karoo. Eine Vielzahl von Flüssen, Strömen und Wasserfällen haben hier ihren Ursprung. Die Swartberge sind eines der acht Schutzgebiete des sogenannten Cape Floral Kingdom und sind seit 2004 UNESCO-Weltnaturerbe.

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Der südliche Anstieg von Oudtshoorn ist nahezu durchweg vom Tal aus zu erkennen und schmiegt sich dicht am Abhang der Swartberge.

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Während wir uns sehr langsam nach oben bewegen, haben wir wunderbare Ausblicke in das Tal 🙂

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Und ein Meer von Fynbos Proteen säumt den Wegesrand 🙂

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Aber auch andere Pflanzen sind hier zu finden.

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Und ich entdecke diesen Kaphonigfresser (Cape Sugarbird) – es kommt aber noch ein schöneres Exemplar 😣

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Mit ganz viel Glück kann man hier Baboons, dem Kap-Greisbock, Rehantilopen, Kudus, Klippspringern aber auch Leoparden und sogar Caracals und Ginsterkatzen begegnen 🤩. Auch die Vogelwelt ist mit einer großen Artenvielfalt gesegnet, die wir aber nicht zu sehen bekommen 😊

Kurz vor der Passhöhe genießen wir noch einmal den Ausblick in das südliche Tal 🙂

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Von hier sind wir gekommen:

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Schon bald sehen wir vor uns eine sehr dunkle Wolkenwand 🤢 Regen hätte uns hier oben gerade noch gefehlt 😈

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Die Wolken wirken richtig bedrohlich 🤢

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Nachdem wir ungefähr 1000 Höhenmeter zurückgelegt haben, machen wir an der Passhöhe eine kurze Rast - saukalt hier oben 🤢

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Wir fahren durch die dichten Wolken aber schon bald können wir die Abfahrt auf der Nordseite sehen:

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Hier oben entdecken wir tatsächlich eine Gruppe Baboons 🤪

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Und noch ein wunderschönes Cape Sugarbird 🙂

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In der Nähe der Passhöhe biegt eine Schotterpiste zum Gamkaskloof, eine früher beinahe unzugängliche Schlucht mit einer interessanten Geschichte. Buren haben sich 1830 auf ihrem Weg vom Kap wohl hier verirrt. Da ihre Ochsen die Schlucht nicht mehr verlassen konnten, blieben sie und nannten das Tal „Die Hel“ (Höllental) 😮. Erst im Jahr 1962 wurde eine Straße in das Tal gebaut, davor war es nur zu Fuß zu erreichen.

Auf der Nordseite durchfahren wir zunächst ein Hochplateau, weiter durch das rote Felsgestein an mehreren Hängen entlang.

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Die Abfahrt auf der Nordseite ist eine wirklich spannende Sache mit einer deutlichen Steigerung zur Auffahrt an der Südseite aber landschaftlich ein Traum. Das Wetter ist auf dieser wesentlich besser als auf der anderen Seite 😎

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Spätestens auf diesem Teil des Passes wird klar, warum Wohnmobile und LKW hier nicht erlaubt sind. Der Pass ist in der Tat ein besonderes Erlebnis 😎.

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Am Ende unserer gut zweistündigen Passüberquerung gelangen wir durch eine enge Schlucht zum „Eerste Water“. Dieser Platz ist umgeben von beeindruckenden roten Gesteinsformationen und lädt zu einer kurzen Rast ein.

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Hier kann man im Schatten verweilen, die Füße in das kühle Wasser halten und einfach nur die herrliche Natur auf sich wirken lassen.

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Schon bald brechen wir schweren Herzens auf und erreichen die R 407 auf der wir Richtung Klaarstrom abbiegen.

Die Landschaft ist traumhaft - Weite und endlos scheinende schnurgerade Straßen - wir fühlen uns ein wenig an Namibia erinnert 🙂.

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Auf dieser kerzengeraden Strecke tauchen urplötzlich und aus dem Nichts zwei wirklich große und kräftige Rock Dassies auf. Die beiden wollen offensichtlich gemeinschaftlich Selbstmord begehen 🤩 🤩

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(Nein, dies ist kein Wimmel-Suchbild - die Dassies sind auf diesem Foto nicht zu sehen - stellt Euch hier nur zwei dicke, fette Rock-Dassies vor, die direkt auf Euch zukommen 🤪 )

Sie rasen auf der Fahrbahn zielstrebig und mit einem Affenzahn direkt auf uns zu! Wir sehen sie schon von weitem auf uns zukommen und rechnen eigentlich damit, dass sie uns ausweichen. Aber falsch gedacht: Sie behalten den Kollisionskurs konsequent bei 🤩.

Glücklicherweise kommt uns auf dieser Strecke kein einziges Auto entgegen – und da wir ausreichend Reaktionszeit haben, kann mein Mann rechtzeitig jedoch erst kurz vor der Kollision das Auto zum Stillstand bringen 🤩 Die Dassies verschwinden so wie sie aufgetaucht waren..

Das war vielleicht ein Schreck 🤢!! Wir sind beide ziemlich irritiert, sind aber sicher, dass es keine Fatamorgana war. Wir rätseln noch eine ganze Weile, ob die Dassies wohl schlecht sehen 😮?!

Auf der weiteren Fahrt passieren wir die Ansammlung einiger weniger Häuser in Klaarstrom und biegen hier ab auf die N12.

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Nun durchfahren wir eine Schlucht mit steilen Gebirgswände und imposanten Felsenformationen.

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Am Meringspoort Waterfall legen wir einen Halt ein, den wir uns auch anschauen möchten, wenn wir schon mal hier sind. Am Parkplatz ist es recht viel los, denn es ist Sonntag und viele Einheimische treffen sich hier zum Braai.

Ein kurzer, jedoch recht steiniger und steiler Weg führt uns hinauf zum Wasserfall. Hier wird auf einem Schild explizit vor Schlangen gewarnt und mein Mann nimmt das seit unserer Schlangenbegegnung am Kap Aghulas sehr ernst. Feste Schuhe sind für uns Pflicht 😛

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Wir finden den Wasserfall jetzt nicht unbedingt sehenswert und außerdem geht es hier heute echt rummelig zu 😣

Also machen wir uns auch bald wieder auf in Richtung De Rust.

Auf der gesamten Strecke durch die Meringspoort überqueren wir insgesamt 25 Mal den Groot River.

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In De Rust kehren wir ganz spontan bei Ray 's Coffee Shop zu einem Quick-Lunch ein. Die Veranda und der kleine Garten machen einen sehr einladenden Eindruck.

Ray und seine Frau sind außerordentlich freundliche Gastgeber und im Angebot gibt es frisch zubereitete Snacks sowie extrem leckeren Kuchen und Kaffee. Eine klare Empfehlung, wenn man hier vorbeikommen sollte!

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Von hier aus ist es dann nur noch eine kurze Fahrt durch Oudtshoorn zurück zur Farm. Hier sehen wir heute auch die Verkäuferinnen der farbenprächtigen Staubwedel aus Straußenfedern.

Jetzt haben wir uns einen entspannten Spätnachmittag am Pool aber redlich verdient 😎.

Zum Dinner ist heute Abend die Terrasse eingedeckt, sobald die Sonne untergegangen ist wird es allerdings empfindlich kühl:

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Wir wählen zum Abendessen ein leichtes Gericht - sehr leckeren Fisch (Hake) und als Beilage nur Salat. Auf den ganzen anderen Schnickschnack verzichten wir, denn so langsam haben wir beide in diesem Urlaub das Gefühl zu platzen 🙄!

Sehr zufrieden mit unseren schönen Erlebnissen dieses Tages fallen wir todmüde ins Bett.

Morgen geht es wieder zurück an den Indischen Ozean. Und da ja bekanntlich der Weg das Ziel ist, führt unser Weg entlang der Old Knysna-George Road auch „Seven Passes Road“ genannt zu unserem nächsten Ziel Plettenberg Bay!
Teil 1411. Apr. 2016
22.2.2016 Entlang der „Seven Passes Road“ nach Plettenberg Bay

Schon relativ früh und schweren Herzens verlassen wir nach dem Frühstück die Kleine Karoo. Die Gegend hier hat uns sehr gut gefallen und wir wären gerne noch ein wenig länger geblieben.

Zunächst nehmen wir den schnellsten Weg Richtung George entlang der N12 über den Outeniqua Pass. Auf der Passhöhe hat man einen schönen Blick auf die Berge und die Küste.

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Von hier aus sieht man wie sich der Montagu Pass am Berg entlang schlängelt – auf diesem Weg sind wir vor zwei Tagen gekommen.

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In George angekommen suchen wir zunächst vergeblich die Zufahrt zur Old Seven Passes Road 🤢. Es gibt keinerlei Hinweisschilder und Frau Navi kennt weder die Strecke noch die Orte entlang der Strecke. Da gibt es eindeutig Verbesserungsbedarf 😈.

Auch meine sonst wirklich gute Papierkarte gibt keinerlei Aufschluss. An einer Tankstelle fragen wir letztendlich einen netten jungen Mann, der uns auch tatsächlich weiterhelfen kann 🙂.

Die Zufahrt erfolgt in George über die Sassfield Road, die dann direkt auf die „Old George to Knysna Road“ führt.

Nach ersten Kilometern entlang der dicht mit Wildblumen, Kräutern und Farnen bewachsenen Straße erreichen wir das erste Hinweisschild – hier sind wir richtig 😎

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Diese Straße ist die ehemalige Hauptverbindung zwischen Knysna und George - heute nur noch eine unbedeutende und in Vergessenheit geratene Nebenstraße. Sie gilt als die „wahre Garden Route“ und wird auch „Seven Passes Road“ genannt - obwohl die Pässe manchmal nur schlichte Brückenüberquerungen sind 😗. Von 1867 bis 1882 wurde sie von Thomas Bain und Adam de Smidt am Fuße der Outeniqua Mountains angelegt.

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Die 7 „Pässe“ sind im Einzelnen: Kaaimansgat Pass, Silver River Pass, Touw River Pass, Hoogekraal Pass und im letzten Abschnitt Katatara Pass, Homtini Pass und der Phantom Pass.

In früheren Zeiten war diese Straße eine bedeutende Verkehrsader mit einst wichtigen Stationen wie z.B. die Orte Rheenedal und Karatara. Heute aber scheint nicht nur auf der Hochebene die Zeit stehengeblieben zu sein - nur selten begegnet uns ein Fahrzeug - dafür treffen wir bisweilen auf Fußgänger Mitten im Nirgendwo 😎.

Der Großteil dieser wunderschönen Panoramaroute führt uns über eine stellenweise sehr schmale Gravelpad und folgt nicht der Küste, sondern führt uns oberhalb nach Knysna.

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Wir überqueren unzählige Brücken und Schluchten mit schönen Aussichten vorbei an Wäldern, Flüssen, Schluchten, Wiesen und Seen. Besonders faszinierend sind die Abschnitte, die in Flusstäler hinunterführen, denn hier herrschen noch Wald und Natur vor.

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Hoch oben auf den Plateaus - die ein wenig an unser Alpenvorland erinnern - passieren wir saftige Wiesen mit Kühen aber auch Gemüsefelder.

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Wir kommen am Abzweig zum “Woodville Big Tree” vorbei, den wir uns natürlich auch anschauen möchten.

Der Big Tree ist ein gigantischer circa 800 Jahre alter Outeniqua Yellowwood. Bei einem kurzen Fußweg vom Parkplatz zu diesem wahren Giganten verschaffen wir uns nach der Fahrerei ein wenig Bewegung und bestaunen den majestätischen Baum.

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An einem kleineren See entdecken wir einen Afrikanischen Schlangenhalsvogel, der seine Flügel im Wind trocknet:

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Kurz darauf entdecken wir noch eine Horde spielender Baboons auf einer freien Grasfläche. Als sie jedoch unseren Wagen bemerken flüchten sie direkt in den angrenzenden Wald 🤪

Die Strecke schlängelt sich durch den Wald und ab und zu bieten sich immer neue Ausblicke - uns wird nicht langweilig:

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Zum Abschluss führt uns der Phantom Pass hinab ins Tal direkt zur Knysna Lagoon, wo wir schon bald wieder der N2 folgen.

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In Knysna bleibt meinem Mann an der Hauptstraße eine Oldtimer- und Harley-Davidson Dealer nicht verborgen - natürlich muss hier unbedingt ein Stopp eingelegt werden 😠

Nach einer kurzen Besichtigung der Objekte der Begierde geht es immer entlang der stark befahrenen N2 bis nach Plettenberg Bay.

Unsere nächste Unterkunft, die Periwinkle Lodge, liegt direkt am Robberg Beach und bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Robberg-Halbinsel 🙂

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Auf dem Parkplatz bereits begrüßt uns Rosie, die hier für Schönheits- und Wellnessbehandlungen zuständig ist, und immer zu Scherzen aufgelegt scheint 🤪. Sie führt uns zum etwas versteckten Eingang direkt zu Matt, der uns ebenfalls sehr freundlich und herzlich empfängt.

Auch hier gibt es nur 6 Zimmer - für uns ist die Nummer 1 mit einem herrlichen Blick auf den Ozean vorgesehen. Matt zeigt uns zunächst unser Zimmer und im Anschluss folgt eine Führung durch die Gemeinschaftsräume des Hauses, die den Gästen zur Verfügung stehen.

Unser Zimmer hat einen sensationellen Blick über das Meer, allerdings ein wirklich kleines Badezimmer. Aber wir wollen ja nicht in den Krümelchen suchen - alles ist hübsch und liebevoll dekoriert. Auch hier fehlt es an rein gar nichts, sogar eine Strandtasche mit Handtüchern steht für uns bereit.

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Zum Nachmittagskaffe gibt es einen ausgesprochen leckeren, frisch gebackenen Kuchen und wir entspannen zunächst am kleinen aber feinen Pool mit direktem Blick auf den Ozean:

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Etwas später machen wir uns auf zu einem Spaziergang am Strand.

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Matt hat uns bei unserer Ankunft erzählt, dass heute Vormittag Wale und Delfine in der Bucht gesichtet wurden 🤩! Klingt für mich zwar unwahrscheinlich um diese Jahreszeit – aber er wird uns schon keinen Quatsch erzählen 😕. Daher schweift mein Blick häufiger angestrengt auf das Meer 😗

Außer der für Surfer sicherlich perfekten Welle gibt es da draußen aber leider nix zu sehen, wäre ja auch zu schön gewesen 😣

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Auch am Strand findet sich dennoch das ein oder andere Motiv, wie zum Beispiel diese Möwe, die mit Ihrem Abendessen kämpft 😄

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Paniert schmeckt‘s offensichtlich besser 😛

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Es herrscht eine schöne Abendstimmung, mittlerweile sind wir fast ganz alleine am Strand.

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Später werden wir von einer sehr netten Taxifahrerin am Guesthouse abgeholt. Matt hat bereits alles nach unseren Wünschen organisiert. Für uns ist heute im „Med“ reserviert - alle anderen Restaurants sind heute Abend offensichtlich ausgebucht oder geschlossen 😵.

Wir wundern uns über die vielen unbewohnten Luxus-Villen und unsere Fahrerin erzählt, dass hier während der Ferienzeiten wohl der Bär steppt, danach die Häuser allerdings für den Rest des Jahres leer stehen. Was für eine Verschwendung!! Plettenberg wird übrigens auch als die „Millionärs-Meile“ von Südafrika bezeichnet - überwiegend gehören die Luxusschuppen wohl den Reichen aus Johannesburg und Pretoria.

Uns hat es in Wilderness wesentlich besser gefallen!

Im „Med“ gibt es eine ganz nette Terrasse, auf der es uns heute Abend allerdings zu frisch ist. Das Restaurant selbst hat für uns keinen besonderen Charme, die Seafood Platte mit Riesengarnelen war schmackhaft, allerdings keine kulinarische Offenbarung 😮.

Für die Rückfahrt zum Guesthouse werden wir wieder von „unserer“ Taxifahrerin abgeholt und wir machen mit ihr direkt die Abholzeit für den nächsten Abend aus.

Morgen sind wir zunächst einmal „On the Beach“ inklusive einer Wanderung zum Arch Rock und erleben dann noch einen Hauch von „Wild Spirit“!
Teil 1513. Apr. 2016
23.2.2016 Ein Vormittag „On the Beach“ und ein Hauch von „Wild Spirit“

Nach dem Frühstück besprechen wir zunächst mit Pascalette der Managerin des Guesthouses, unsere Wunschaktivitäten für den heutigen Tag.

Eigentlich würden wir sehr gerne eine Wanderung um die Robberg-Halbinsel unternehmen. Die Wanderungen um das komplette Naturreservat sind allerdings wohl von recht anspruchsvollem Schwierigkeitsgrad bei denen auch steile Kletterpassagen bewältigt werden müssen. Pascalette ist selbst erfahrene Hikerin und rät uns von dieser Wanderung ab, da wir NULL Klettererfahrung haben 😮

Also keine Option für uns, zumal sich mein Mann heute nicht so ganz fit fühlt 🤢

Dann fragen wir noch nach dem persönlichen Sehnsuchtsort unseres Sohnes, der hier in der Nähe irgendwo in den Bergen liegt. Dort würden wir eventuell gerne mal vorbeischauen und eine kleine Wanderung zu einem „geheimen“ Wasserfall unternehmen 😛. Pascalette ist allerdings nicht sicher, ob die Wanderung dort ausschließlich für Gäste möglich ist 🙁 .

Wir entscheiden uns für ihren Vorschlag am Keurboomstrand einen Spaziergang zum Felsenbogen zu unternehmen 🙂.

In Plett gibt es natürlich noch unzählige andere Optionen wie zum Beispiel das Monkeyland, Birds of Eden, ein Spaziergang mit Cheetahs an der Leine im Tenikwa Wildlife Awareness Centre und einiges mehr.

Nach einer kurzen Fahrt kommen wir am Beach an. Hier fällt unser erster Blick auf das Restaurant „Enricos“ mit einer wunderschönen Terrasse direkt am Strand 🙂

Am Strand entlang laufen wir gleich in Richtung des Felsenbogens – denn der Fußmarsch dorthin ist nur bei Ebbe möglich 🤩.

Am Strand sehen wir Muschelsucher, die gerade die Meeresfrüchte putzen und eine Kochstelle am Strand vorbereitet haben.
Hier ist es wunderschön, im Vordergrund der Ozean und im Hintergrund der beginnende Urwald des Tsitsikamma 🙂

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Während unseres Strandspaziergangs beobachten wir fasziniert die tosende Brandung, die sich an den Felsen bricht 🤩

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Wir beobachten zwei Klippen-Austernfischer, die sich zum Brunch einfinden B):

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Der Arch Rock ist eine sehenswerte, bogenförmige Felsformation die das Ende der Sandstrände von Plettenberg Bay markiert. Hier fängt die felsige Küste des Tsitsikamma Natur Reservates an, die sich für über 80 km weiter nach Osten zieht.

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Nach einer kurzen Rast am Felsenbogen machen wir uns bald wieder auf den Rückweg, denn das Wasser läuft auch schon wieder auf und wir haben noch gute 2 Kilometer zu laufen 😮

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Überall findet man diese kleinen Strandschnecken (Plough Snail /Finger Plough Shell). Sie sind die Hygienepolizei am Strand und fressen zum Beispiel wie hier an Land geschwemmte Quallen oder Fische.

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Auf dem Rückweg entdecken wir weitere vorgelagerte Felsen und Felsenformationen – es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Wucht die Wellen hier ankommen 🤩

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Wieder am Ausgangspunkt angekommen suchen wir uns ein nettes Plätzchen und packen erst mal die Badehose und die Strandhandtücher aus 😎

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Das Schwimmen scheint hier safe zu sein - einige Strandbesucher wagen sich tatsächlich in die Fluten 🤩

Nach anfänglichem Zögern traue ich mich auch – allerdings nur kurz – denn auch hier sind die Rückströmungen recht heftig und das Wasser ist doch recht kühl 😮

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Am späteren Mittag suchen wir uns ein schönes Plätzchen im „Enricos“ und bestellen eine Kleinigkeit zum Lunch.

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Eine ganze Weile genießen wir die schöne Aussicht von hier oben, warten allerdings eine Ewigkeit bis unsere Focacchia endlich bei uns ankommen – eine davon auch noch mit falschem Belag 😣 😣!

Also die Lobeshymnen auf dieses Restaurant können wir nicht so ganz nachvollziehen – der Service ist träge und wenig aufmerksam, die Tische verklebt und unser Snack war jetzt auch nichts Besonderes - die Aussicht allerdings schon :P:

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Aber wir lassen uns die Laune nicht verderben und wollen uns am Nachmittag noch ein wenig am Nature’s Valley umsehen.

Auf der R102 in Richtung Nature’s Valley entdecke ich ein kleines Hinweisschild zur Wild Spirit Lodge 🤩 ! Da muss er sein – der „Wild Spirit Backpacker“ 🤩!

Wir fahren ein kurzes Stück Gravel und entdecken bald eine kleine Ansammlung von Häusern und ein Farmgebäude -
Hier sind wir goldrichtig! 😘

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Und dies ist nun die Auflösung, warum ich dieses Foto im ersten Eintrag des Reiseberichts eingestellt habe: Unser Sohn liebt diesen Backpacker! Aufgrund der Erzählungen von seiner Tour von Kapstadt entlang der Küste bis hoch nach Lesotho und seiner Begeisterung insbesondere für diesen Ort haben wir eben diese unsere Reise gebucht!

Hier wurde in der Tat ein kleines Paradies geschaffen 🙂

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An der „Rezeption“ fragen wir erst mal nach, ob wir uns ein wenig umsehen dürfen. Kein Problem - wir dürfen gerne und werden sogar auf einen Kaffee eingeladen 🤪. Wir fragen auch nach dem "geheimen" Wasserfall, die Wanderung nimmt allerdings einige Zeit in Anspruch und mein Mann fühlt sich heute irgendwie schlapp 🤢 . Also nehmen wir die Einladung auf einen Kaffee gerne an!

Hier herrscht eine entspannte Atmosphäre, sogar der Haushund wirkt extrem „relaxed“ 😜:

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Eine junge Frau ist mit einer Lederhandarbeit beschäftigt, andere sind in ein Buch vertieft oder genießen einfach die grandiose Aussicht:

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Umgeben von Wäldern und Fynbos und dem atemberaubenden Blick vom Holzdeck auf den höchsten Berg der Tsitikamma Berge - den Peak Formosa - strahlt dieser Ort tatsächlich einen „Spirit“ aus, den man gar nicht so richtig erklären kann 😉 😛.

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Wir nehmen Platz auf der in Stein gemeißelten Bank und genießen einfach den Ausblick 🙂

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An dieser überdachten Feuerstelle werden abends Trommelsessions und –workshops aber auch Konzerte veranstaltet 😏

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Recht schnell kommen wir ins Gespräch mit zwei jungen Männern aus Deutschland, die für ein Projekt in Südafrika gearbeitet haben und vor dem Heimflug entlang der Garden Route noch ein wenig Urlaub machen. Auch sie sind auf Empfehlung an diesem Ort gelandet und total begeistert. Mit den beiden sitzen wir eine ganze Weile zusammen und plaudern sehr angeregt.

Der Wild Spirit Backpacker wird übrigens als eine Art autonome Community geführt und nachhaltig umweltfreundlich bewirtschaftet. So gibt es einen eigenen biologischen Anbau von Obst und Gemüse und ein paar Hühner und andere Tiere. Auf der angeschlossenen Farm gibt es mehrere Projekte, die auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden, nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt, z.B. wird die Energie für den Eigenbedarf überwiegend selbst produziert.

Hier lässt es sich wirklich gut aushalten und wir können unseren Sohn jetzt besser verstehen, wenn er bei dem Gedanken an diesen Ort ins Schwärmen gerät 🤩. Auch auf uns ist der Funke übergesprungen und beim nächsten Mal würden wir hier ein oder zwei Nächte einplanen. Neben den klassischen „Dorms“ gibt es auch ganz hübsche Doppelzimmer 🤪 😗.

Es wird langsam Zeit aufzubrechen - es ist schon spät! Nature's Valley muss dann bis morgen warten 😉

Zurück in unserem Guesthouse machen wir es uns noch am Pool gemütlich bis die Sonne untergeht. Später werden wir wieder von „unserer“ Taxi-Fahrerin abgeholt. Heute ist für uns im „Nguni“ reserviert. Das Restaurant scheint eine angesagte Location zu sein und es ist rappelvoll. Am Nachbartisch feiert ein chinesischer Familienklan Geburtstag 🤢 😈.

Wir beide nehmen das Nguni Steak Fillet mit Kartoffelecken und einer Grünen Pfeffer-/Brandysauce. Alles gut – aber wir haben in diesem Urlaub schon bessere Steaks gegessen 😗.

Morgen früh heißt es wieder sehr früh aufstehen! Wir haben einen Early Morning Walk im Knysna Elephant Park gebucht und die Weiterfahrt zur Fernery Lodge im Forest Ferns Estate tief in den Wäldern des Tsitsikamma wird etwas abenteuerlich 🤩 Leider steht der morgige Tag allerdings unter keinem so guten Stern 🤢
Teil 1615. Apr. 2016
24.02.2016 Early Morning Walk mit Sally und über den Bloukrans Pass in die Wälder des Tsitsikamma

Unser Wecker klingelt um 5.45 Uhr 😣.

In dieser Nacht ging es meinem Mann richtig schlecht und er fühlt sich hundselend 😕 🤨.
Ausgerechnet für diesen Morgen habe ich bereits vor Wochen den Exclusive Walk im Knysna Elephant Park gebucht 😵.

Nun ist guter Rat teuer 😐 – Armin will auf keinen Fall absagen und hofft, dass es ihm schon bald wieder besser geht.

Also schleppen wir gemeinsam das Gepäck ins Auto und machen uns auf den sehr kurzen Weg zum Knysna Elephant Park, der von der Stadt Knysna übrigens weiter entfernt ist als von Plettenberg Bay.

Nach einer kurzen Fahrt kommen wir am Gate an und sind zu dieser frühen Stunde natürlich die ersten Gäste. Unser Guide Geoffrey erwartet uns bereits. Er ist im Park ein Mitarbeiter der ersten Stunde - seit 23 Jahren arbeitet er schon mit den Elefanten.

Armin geht es eher schlechter als besser und Geoffrey hat auch direkt eine Lösung parat: Er wird nicht laufen sondern von einem der Elis getragen 😗. Geoffrey ist fest davon überzeugt, dass alleine der Kontakt mit den Elefanten eine heilende Wirkung haben wird 🤨

Während die Elefanten noch frühstücken erfahren wir von Geoffrey und anhand einer Filmvorführung einiges Wissenswertes über den Park und die Elefanten.

Der Knysna Elephant Park ist ein Shelter für Waisenelefanten wie Keisha oder ausgediente Zirkuselefanten wie Clyde. Die ersten beiden Elefanten - Harry und Sally - wurden von den Gründern Lisette und Ian Withers 1994 aus einer Culling-Aktion gerettet und aufgenommen. Dem Ehepaar Withers ist es letztlich zu verdanken, dass es heute wieder eine „halbwild“- lebende Elefantenherde in Knysna gibt.

Bis die ersten Einwanderer kamen lebten in den Wäldern um Knysna riesige Elefantenherden, die perfekt an das Klima und den dichten Urwald angepasst waren und den Wald durchstreiften. Doch innerhalb zweier Jahrzehnte wurden die Tiere aufgrund der exzessiven Elefantenjagd im 19. Jahrhundert in dieser Gegend fast vollständig ausgelöscht. 1879 schätzte man die Zahl noch auf 400 Tiere und bis zum Jahr 1920 war der Bestand der Tiere auf 16 gesunken 🤢

Lange glaubte man, die Knysna Waldelefanten wären ausgestorben. Inzwischen ist man jedoch sicher, dass zumindest ein Elefant noch durch die Wälder streift und es wird angenommen, dass noch eine kleine Gruppe tief versteckt in den Wäldern lebt. Viele Geschichten und Mythen umgeben diese Tiere.

Die tägliche Routine im Park besteht aus dem frühmorgendlichen Training, dem Füttern und natürlich auch der wissenschaftlichen Forschung. Die Forschungen fokussieren sich auf die in ihrer natürlichen Umgebung, aber dennoch in Gefangenschaft lebenden Elefanten. Nicht nur ihr natürliches, sondern auch das durch den Kontakt zu Menschen veränderte Verhalten wird erforscht.

Es geht los! Die Elefanten haben gefrühstückt und wir werden zunächst in die große Boma der Elefanten geführt. Von hier aus sieht man das im ersten Stock gelegene „Elefanten-Zimmer“ der im Park integrierten Lodge.

Endlich kommen auch die Dickhäuter gemeinsam mit ihren Pflegern und einem Haufen Volontäre im Schlepptau. Mit Klemmbrett, Kuli und Stoppuhr ausgestattet folgen die Freiwilligen der Herde und protokollieren jede Aktivität der einzelnen Herdenmitglieder. Auch der Dung wird zur Auswertung in einem Labor gesammelt.

Geoffrey stellt mir SALLY, die Matriarchin der Herde und ihren Elefantenführer vor. Sie wird meine Begleiterin auf unserem Spaziergang sein 🙂

Mein Mann nimmt Platz auf Shungu – auf einem Foto sieht man ihn sogar lächelnd 😉 Ich hoffe inständig, dass Geoffrey Recht behalten wird und es ihm bald besser geht 😕

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Die Fotos wurden übrigens alle von einem Mitarbeiter des Parks aufgenommen, so dass man sich voll und ganz auf den Kontakt mit den Tieren konzentrieren kann.

Ich freunde mich zwischenzeitlich vorsichtig mit Sally an.

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Nach den ersten zaghaften Berührungen habe ich Vertrauen zu Sally gefasst und wir marschieren in Richtung Wald.

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Auf den meisten Fotos sieht man Sallys Pfleger und mich tief ins Gespräch vertieft - ich habe viele Fragen und er beantwortet diese auch sehr gerne und ausführlich.

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Mittlerweile begleiten uns nicht nur die Elefanten, sondern auch ein leichter Nieselregen 😣

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Sallys Herde besteht aus Nandi und ihrer Tochter Thandi. Außerdem sind da Keisha, die als mutterloses Baby zahlreiche Verletzungen erhielt und an den Löchern in ihren Ohren leicht zu erkennen ist, sowie die kleine Thato und die beiden Jungs Shungu und Mashudu.

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Die Tiere können sich hier im Park frei bewegen und den ganzen Tag über tun und lassen, was sie wollen. Einzige Ausnahme sind die Early Morning- und Sundowner-Tour. Und natürlich die Fütterungen, wenn Besucher da sind!

Elefanten nehmen täglich fünf Prozent ihres Körpergewichts zu sich - da sind fünf Prozent mal ganz schnell 300 Kilogramm am Tag! Interessant finde ich auch, dass die Elefanten Ihre Pfleger aussuchen und nicht umgekehrt 😛

Sally ist eine vorsichtige und umsichtige Begleiterin – ich habe immer das Gefühl, sie passt auf mich auf 🙂

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An einem Waldstück angekommen machen wir eine kurze Pause und dann geht es den gleichen Weg wieder zurück.


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Wieder zurück am Haupthaus verabschieden wir uns zunächst von den Elis und ihren Pflegern. Bevor es mit der Fütterung weitergeht, wartet im Restaurant der Lodge ein Frühstück auf uns. Und meinem Mann geht es nicht besser 🤢! Obwohl das Frühstück wirklich toll aussieht bekomme ich aus Solidarität kaum einen Bissen runter 🤢

Wir überlegen nun, ob wir nicht besser auf die Fütterung verzichten 😕 Aber mein Mann möchte, dass ich alleine gehe, während er sich bei einem Tee auf der Veranda ausruht.

Über die Überlegungen und Unsicherheit, ob sich mein Mann nicht doch etwas Ernsthaftes eingefangen hat, vergesse ich zur Fütterung meine Kamera mitzunehmen 😣 Daher gibt es leider keine Fotos.

Zunächst geht es per Traktor auf einem Anhänger wieder in Richtung Wald. Dort warten die Elis schon auf die ersehnten Leckerbissen.

Jeder Besucher darf einen kleinen Eimer voller Äpfel, Süßkartoffeln, Kürbis und Karotten verfüttern. Auch bei den Elefanten gilt die Regel: „No food, no friendship“! 😛

Ich habe das Privileg gleich mit zwei Eimern bestückt mir neue Freunde zu machen 🙂

Sally ist bei der Fütterung immer die Erste - sie ist aber auch die Größte mit dem längsten Rüssel und die Hungrigste! Sie verteidigt erfolgreich ihre „Pole-Position“. Daher gehen die Jüngsten, Shungu, Thato und Mashudu wohl häufiger leer aus.
Mir gelingt es dennoch mit einigen Ablenkungsmanövern den Inhalt der beiden Eimer mehr oder weniger gerecht zu verteilen 😉
Sobald die letzten Bissen verschlungen und alle Eimer geleert sind, machen sich die Elis auf direktem Weg auf Richtung Wald, denn die Elefanten verbringen den größten Teil des Tages mit der Nahrungsaufnahme. Wir folgen ihnen und können ihnen beim Fressen von Gras und Wurzeln aus nächster Nähe zusehen.

Insgesamt herrscht eine sehr friedliche Stimmung und ich könnte den Elis noch stundenlang zusehen. Allerdings bin ich etwas nervös und ich ehrlich gesagt ganz froh, als es nach gut einer halben Stunde wieder Richtung Haupthaus zurückgeht.

Zurück im Restaurant finde ich ein Häufchen Elend vor 🤢 🤢 Wir verabschieden uns herzlich von Geoffrey, der uns zum Abschied noch eine Urkunde und ein kleines Buch über die Knysna Elefanten überreicht. Geoffrey ist sichtlich besorgt um den Zustand meines Mannes und rät uns dringend eine Apotheke oder einen Arzt aufzusuchen!

Heute übernehme ich das Steuer und möchte tatsächlich gerne Geoffreys Rat befolgen – mein Gatte hält davon allerdings gar nichts! Also machen wir uns nun auf den Weg Richtung Ttsitzikamma.

Auch auf den Schlenker zum Nature’s Valley möchte Armin allerdings trotz allem nicht verzichten. Also biege ich bei The Crags auf die R102. Dies ist eine landschaftlich sehr schöne Strecke. Am Nature’s Valley angekommen machen wir allerdings nur einen ganz kurzen Halt.

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Weiter geht es in zurück in Richtung N2, der wir nun auf schnellstem und direktem Weg folgen wollen. Am Abzweig angekommen verpeile ich allerdings die Auffahrt und wir bleiben auf der R102 😣 😣

Im Vorbeifahren sehe ich aus dem Augenwinkel ein Schild, auf dem ich meine das Wort „CLOSED“ erkannt zu haben 🤩 Aber das kann ja gar nicht sein!! Die R102 ist als ganz normale Straße auf meiner Karte eingezeichnet und soll landschaftlich deutlich schöner sein als die N2. Ein riesen Umweg ist es auch nicht, also fahre ich unbeirrt weiter 🤪

Schon sehr bald werde ich eines Besseren belehrt 🤩

Wir befinden uns auf dem legendären und tatsächlich offiziell gesperrten Bloukrans Pass. Diese Straße wird seit Jahren nicht mehr Instand gehalten und führt in engen Kurven und Serpentinen durch dichten Urwaldbestand. Hier ist äußerste Vorsicht geboten 🤩 🤩!

Herabgestürzten Felsbrocken und Bäume versperren teilweise die Fahrbahn. An einer Stelle hat der Regen eine Fahrbahnseite komplett weggespült. Die Natur holt sich langsam aber sicher alles zurück!

Da ich unter den gegebenen Umständen definitiv weder anhalten noch Fotos machen konnte und wollte füge ich hier mal den Link zu einem Youtube-Video ein, auf dem der schlechte Zustand aber auch die Schönheit des Passes gut zu erkennen ist:

Bei YouTube ansehen ↗



(Ich hoffe, dass ich mit der Verlinkung keine Urheberrechte verletze – ab ca. Minute 2 geht’s los)

Das Video ist im Dezember 2015 entstanden – zwischenzeitlich hat sich der Zustand der Strecke noch deutlich verschlechtert. Wer diesen Pass in nächster Zeit noch fahren möchte, sollte es bei nächster Gelegenheit tun. Irgendwann wird er sicherlich nicht mehr befahrbar sein.

Stellenweise bekomme ich leichte Beklemmungen und hoffe inständig, dass wir aus der Schlucht wieder heil herauskommen und keine weiteren Felsen herunterbröckeln 🤩

Nach einer gefühlten Ewigkeit und sichtlich angespannt kommen wir endlich am Ende des Passes an! Aus dieser Richtung kommend ist die Zufahrt tatsächlich mit einem Betonblock gesperrt und die Ausfahrt nur über einen sehr schmalen Spalt möglich 😗 😗

Zurück auf der N2 sehen wir kurz nach der Storms River Bridge bereits das Hinweisschild zu unserer Lodge und nach weiteren 6 Kilometern Gravel durch einen dichten Wald haben wir es geschafft 😎

In der Fernery Lodge checken wir zügig in der „Aquarius“-Suite ein 😎 Sehr schön hier!

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Mein Patient fällt sofort in einen tiefen Schlaf und ich mache es mir auf dem privaten Sonnendeck gemütlich. Von hier aus hat mein einen wunderbaren Blick auf die Schlucht in Richtung Ozean.

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Auch ich nicke für einen kurzen Moment ein und werde plötzlich von lautem Gekreische direkt vor unserer Veranda geweckt 😐

Ich entdecke eine Horde Baboons, die ganz offensichtlich Zoff haben! Die Affen rasen wortwörtlich durch den Wald 😛 Mir gelingt noch ein Schnappschuss einer der Ruhestörer 🤪

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Mein armer Mann bekommt von all dem nichts mit – er schläft tief und fest!

Auf unserem Zimmer gibt es Obst und kleinere Snacks und auch ich beschließe, das Dinner ausfallen zu lassen und sehr früh ins Bett zu gehen.

Was für ein Tag 😮

Morgen geht es meinem Mann glücklicherweise wieder viel besser. Allerdings regnet es den ganzen Tag in Strömen 😣 😈 Dennoch wagen wir uns bei Schietwetter zum Storms River Mouth 🙄
Teil 1717. Apr. 2016
25.02.2016 Tsitsikamma - "Place of abundant or sparkling water“

Heute Morgen geht es meinem Mann sichtlich besser 🙂! Allerdings regnet es aus Eimern 😈 😈 😈!
Der Tsitsikamma wird seinem Namen mehr als gerecht!

Eigentlich wollten wir heute Morgen erst einmal die Umgebung der Lodge erkunden und uns später auf einen der Wanderwege am Storms River Mouth begeben. Aber bei diesem Wetter ist daran definitiv nicht zu denken 🤢 😈

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Unsere Lodge liegt übrigens auf einem 109ha großen Grundstück an der Grenze zum Ttitsikamma NP. Es gibt 4 Gästesuiten und 2 Gartensuiten. Alle sind nahe zum Hauptgebäude und zum Teil oberhalb einer Schlucht angelegt.

Das Haupthaus mit Restaurant, Bar und Sonnendeck sowie einiger gemütlicher Sitzgelegenheiten mit Blick in die Schlucht überzeugt uns allerdings nicht so recht 😮. Alles ist wohl frisch renoviert, wirkt aber irgendwie „zusammengewürfelt“ 🤨. Allerdings gibt es einen wirklich schönen und weitläufig angelegten Garten mit Wanderwegen inmitten von einheimischen Farnen 🙂

Die angeschlossene Gärtnerei exportiert verschiede Farne und Laub an Blumenmärkte weltweit. Die Gärtnerei und die Packanlage können auf Wunsch besichtigt werden.

Weitere Aktivitäten in dieser Gegend sind zum Beispiel die Bloukrans Brückenwanderung oder ein Bungy Sprung von der Bloukrans Bridge. Sehr schön sollen auch die Canopy Tour, Tubing auf dem Storms River oder die Woodcutters Journey von Storms River Adventures sein – Alles Aktivitäten an die wetterbedingt heute nicht zu denken ist 🙁 😵

In der Hoffnung, dass der Wettergott es vielleicht später doch noch besser mit uns meint, machen wir uns auf den Weg zum Storms River Mouth.

Dort angekommen hat sich der Regen eher verstärkt. Trotzdem machen uns auf den ungemütlichen Weg zur berühmten Storms River Mouth Suspension Bridge. Die Kamera packen wir hier gar nicht erst aus – Handybilder müssen reichen 😛

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Bei schönem Wetter ist es hier bestimmt herrlich – bei dem Schietwetter allerdings „absolvieren“ wir den kurzen Fußmarsch zur Suspension Bridge eher in Eile - wir werden Pitsche… Patsche….NASS 🤩 🤩!

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Nach dieser Exkursion bleibt uns nichts anderes übrig, als zur Lodge zurück zu fahren. Dort angekommen trocknen und wärmen wir uns erst einmal bei einer schönen Tasse Tee.

Dabei überlegen wir, was wir mit dem Rest des Tages bei diesem extrem blöden Wetter noch anstellen könnten. Ziemlich naiv kommen wir auf die Idee, es könnte an der Küste vielleicht besser sein 🤪

Tsitsikamma bedeutet schließlich nicht umsonst übersetzt „der Platz an dem viel Wasser fließt" – hier regnet es bekanntermaßen viel und oft!!

Also machen wir uns auf den Weg nach Jeffreys Bay 🤪

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Wir fahren zunächst über die eigentlich schönere R102 - aber bei diesem Wetter ist es wirklich egal. Heute sieht irgendwie alles trist und grau aus!

In Jeffreys Bay angekommen müssen wir leider feststellen, dass es heute wohl im Umkreis von mindestens 100 Kilometern überall regnet 😈 🤢

Am Strand angekommen können wir dennoch einige Surfschüler im Wasser beobachten 🤨

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Das Surfer-Städtchen wirkt auf uns etwas heruntergekommen. Sicherlich liegt das aber einfach an dem trüben und ungemütlichen Tag 🙁 Vielleicht für einige interessant – es gibt hier zahlreiche Outlets namhafter Hersteller von Surfbekleidung und –zubehör.

Schon bald treten wir wieder ziemlich frustriert den Rückweg an.

In der Lodge angekommen hat der Regen zwischenzeitlich aufgehört und wir nutzen die Regenpause direkt für einen Spaziergang auf dem Gelände hinunter zu den „Otter Pools“.

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Der Garten ist wunderschön mit Riesenfarnen angelegt

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...und ich entdecke zu meiner Freude und zum Abschluss des Tages große Halsbandnektarvögel 🙂 Danke Matthias 🙂
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Zum Abendessen gibt es auch hier ein Menu mit mehreren Gängen. Es gibt zum Hauptgang heute Rinderfilet und Risotto, den Rest habe ich ehrlich gesagt vergessen 😐

Vor uns liegen nun schon die letzten 4 ½ Tage unserer Reise und wir nähern uns so langsam unseren persönlichen Highlights, die allerdings unterschiedlicher nicht sein könnten!

Der morgige Tag führt uns in das Sunday River Valley und unserem ersten Game Drive in den Addo Elephant Park 🙂
Teil 1818. Apr. 2016
26.02.2016 Vormittag - Fahrt ins Sunday River Valley und Ankunft im Garten Eden

Der heutige morgen startet sonnig und freundlich – wir können sogar auf der Veranda frühstücken 🙂. Dabei haben wir einen herrlichen Blick in die Schlucht bei allerbestem Wetter 😎

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Kurz vor der Abfahrt entdecke ich noch diesen hübschen Green-banded Swallowtail:

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Und schon bald lassen wir die Wälder des Tsitsikamma hinter uns:

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Der N2 folgen wir bis Witteklip und dann der R 334 bis Uitenhage. Einige Kilometer hinter Uitenhage lotst uns Frau Navi auf eine Gravel ohne Namen (es müsste die Grasrug Addo Road gewesen sein) vorbei am Reserve der Charihandra Game Lodge.
Diese Routenabweichung von unserer ursprünglichen Planung erweist sich als echter Glücksfall. Wir folgen einer schönen Gravelpad auf der wir links und rechts bereits die ersten Zebras und andere Tiere – allerdings in weiter Entfernung – entdecken können.

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Ich helfe mal wieder einer Schildkröte auf ihrem beschwerlichen Weg über die Straße 😉

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Von hier kommend landen wir schließlich auf der R335 und in Addo geht es noch ein letztes Stückchen auf der R336 Richtung Sunland. Die ersten Zitronenplantagen und riesige Feigenkakteen bestimmen hier das Bild.

Für das letzte Stück unseres Weges lautet das Motto – blos nicht zweifeln oder umkehren 🤩 🤩!! Die Zufahrt zu unserer Unterkunft ist eine richtig üble Gravel und auf den letzten Metern muss eine für einen Sedan fast zu mächtige Bodenwelle überwunden werden 😵 Mir schwant ehrlich gesagt nichts Gutes 😗!

Hat man allerdings diese Hindernisse überwunden, die Klingel gefunden und die Pforte passiert, gelangt man in ein kleines Paradies!!

Das Woodall Country House liegt in der Tat sehr versteckt im Herzen des Sunday River Valley direkt neben dem Addo Elephant Park und in der Nähe der Wildreservate Shamwari und Schotia.

Das um 1900 erbaute Gästehaus war in früheren Zeiten das Farmhaus der heute noch bewirtschafteten Zitronenfarm und ist umringt von wunderbaren Rosen und einem prächtigen Garten. Von der Straße kommend ist dieses Kleinod nicht zu erkennen.

Am Parkplatz angekommen werden wir bereits von einem sehr freundlichen Mitarbeiter mit gekühlten, nach Zitrone duftenden Tüchern empfangen 🙂 Dann werden wir durch den sehr gepflegten und liebevoll angelegten Garten auf die wunderschöne direkt an einem Teich gelegene Veranda geführt.

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Ein herrliches Ambiente – wir sind schon jetzt mehr als begeistert!

Auf dem Sundowner Deck erhalten wir bei einem erfrischenden Zitronensorbet Informationen bezüglich der Angebote des Hauses und eine Führung durch die Räumlichkeiten und den Garten.

Vom reetgedeckten Speisesaal gelangt man über das Sundowner Deck in eine offene Lounge mit Kamin und Bibliothek. Von hier aus kann man wunderbar die Vögel am Teich beobachten. Außerdem gibt es einen einladenden Pool mit Blick auf den herrlichen Rosengarten und einen sehr ansprechend aussehenden Wellnessbereich.

Im Anschluss werden wir zu unserer Suite geführt, die etwas abseits des Gartens und der Hauptgebäude liegt. Als sich die Tür zu unserem Reich für die nächsten beiden Tage öffnet staunen wir nicht schlecht 😮 🤪 Unsere Agentur hat aus welchen Gründen auch immer eine Familiensuite mit zwei getrennten Schlafzimmern für uns reserviert 😛

Uns verschlägt es zunächst einmal die Sprache 😮!

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Unser Badezimmer:

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Es gibt sogar eine herrliche Außendusche und einen kleinen privaten Pool 🤩

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Die Verbindungstür zum zweiten Zimmer lassen wir direkt schließen - wir werden nur den Masterbedroom nutzen 😉 😛

Sehr beachtenswert finden wir die kleinen, liebevollen Details und wir freuen uns natürlich auch über den gekühlten Champagner und den reichhaltig bestückten Obstkorb mit allerlei anderen Leckereien:

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Da wir sehr früh angekommen sind, können wir in aller Ruhe auspacken und schon kurze Zeit später stehen die ersten Besucher vor unserer Tür 😮

Ich stelle mal kurz vor: Der Ridgeback hört auf den Namen „Merlot“ und „Bubbles“ ist der kleine Jack Russels. Sie sind hier die sehr wohlerzogenen Haus- und Hofhunde 😘

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Das ungleiche Paar checkt direkt mit uns ein und folgt uns in den nächsten Tagen auf Schritt und Tritt 😎

Für den Nachmittag melden wir uns für den Gamedrive im Addo an – bis dahin ist allerdings noch reichlich Zeit und wir können in Ruhe auspacken und noch ein wenig an „unserem“ Pool entspannen.

Um 15.00 Uhr ist dann die Abfahrt zu unserem ersten Gamedrive auf dieser Reise in den Addo Elephant Park!

26.02.2016 Nachmittag - Addo Elephant Park - Erster Gamedrive in Südafrika

Nach der Siesta machen wir uns startklar für unseren ersten Gamedrive in diesem Jahr 🤩

Am Parkplatz werden wir von „Ichna“ bereits am nigelnagelneuen Landrover erwartet. Ichna ist unser weiblicher Nature Guide – sie arbeitet als Freelancer und ist uns auf Anhieb sympathisch.

Wenig später kommen noch Rob und Irmi aus Holland dazu. Nun sind wir auch schon komplett und es kann losgehen!

1931 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt, um die Elefanten vor der Ausrottung zu bewahren. Der Addo Elephant Park beherbergt über 200 Elefanten und mittlerweile sind hier auch die „Big 5“ zu Hause. Wale und der weiße Hai sind in der „Marine Protected Area“ beheimatet – also kann man hier mit Glück die sogenannten „Big Seven“ sehen! Der größte Teil des Addo-Gesamtareals ist allerdings nicht für Besucher geöffnet.

Die Fahrt zum Maingate dauert ca. 15 Minuten und bereits entlang der Straße sehen wir Sable-Antilopen auf dem Gelände einer Farm.

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Während wir das Gate passieren lenkt Ichna unsere Aufmerksamkeit auf diesen Dung Beetle:

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Der Pillendreher Käfer ist übrigens flugunfähig und diese Insekten rollen aus dem Elefantenmist Bälle von beachtlicher Größe 🤪

Da es extrem windig ist, macht uns Ichna heute allerdings keine große Hoffnung überhaupt Elefanten geschweige denn die großen Herden zu sehen 🙁 Bei starkem Wind halten sich auch die Elefanten gerne im windgeschützten Dickicht auf 😣

Ein Großteil des Parks ist relativ zugebuscht. Deshalb wurde dieses Gebiet in früheren Zeiten von den Großwildjägern auch „Hunters Hell“ genannt. Das Buschwerk ist hoch, sehr dicht und schwer zu durchdringen. Selbst die größten Elefanten sind daher nur schwer und häufig im letzten Moment zu entdecken.

Etwas befremdlich finden wir, dass viele Straßen im Park geteert sind und auch die großen Reisebusse einfahren dürfen 😣.

Schon sehr bald treffen wir auf eine Kudu-Dame:

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Dicht gefolgt von einer relativ großen Schildkröte:

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Und einem Schwarzhalsreiher:

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Kudus im Doppelpack 😛

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Ichna hat diesen Greifvogel als einen Bussard identifiziert. Danke Konnie für die exakte Bestimmung des Felsenbussards:

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Entgegen aller Unkenrufe, dass sich die Elis heute nicht zeigen – Törööö! 😛!
Direkt an der Gravelroad treffen wir auf diesen Bullen 🙂

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Mit ihm verbringen wir recht viel Zeit. Ichna ist nach wie vor überzeugt, dass er aufgrund des Windes der einzige Eli für diesen Gamedrive sein wird.

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Wir sind mehr als erstaunt, dass Ichna extrem nah an den Elefantenbullen heranfährt 😮. Sie erklärt uns, dass die Elefanten im Addo allesamt sehr „relaxed“ sind. Die Elis haben mit dicht anfahrenden Autos wohl überhaupt kein Problem.

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Wir beobachten, wie er mit Hilfe seiner Füße die Wurzeln zerkleinert, um sie dann zu fressen:

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Unsere Begleiter Bob und Irma sind übrigens zum allerersten Mal in Afrika und dies ist ihr erster Game Drive. Sie sind beide auf eine rührende Art völlig beeindruckt von den ersten Tierbegegnungen und es macht uns große Freude mit den beiden unterwegs zu sein 😘

Ichna beschließt, dass es langsam Zeit für unseren Sundowner wird. Auf der Fahrt zu einem besonders schönen Plätzchen hält sie plötzlich an und zeigt auf einen Hügel 🙄. Wir sehen nix 🙄! Gar nix 🙄!

Da liegen tatsächlich Löwen 🤩! Ganz ehrlich – ich hätte sie NIEMALS entdeckt! Sie sind sehr weit weg und tatsächlich erkennt man nur ein paar helle Flecken am Boden.

Wir warten sehr geduldig aber sie bewegen sich keinen Zentimeter 😠 Nur ab und zu heben sie leicht den Kopf – es sind zwei Mädchen. Für vernünftige Fotos mit meiner Kamera allerdings sind sie viel zu weit weg 😈

In der Hoffnung, dass die Löwen doch noch ein wenig aktiver werden, beschließen wir unseren Sundowner an dieser Stelle auf ein wenig Action wartend im Wagen zu uns zu nehmen.

Unser geduldiges Warten wird schlussendlich nach guten weiteren 45 Minuten belohnt 🤩 🤩 Es bewegt sich doch noch etwas auf dem Hügel. Die Mädels bleiben zwar regungslos aber zwei junge Mähnenlöwen erwachen aus ihrem Verdauungsschläfchen 🤪 Mir gelingen trotz der sehr großen Entfernung ein paar halbwegs akzeptable Fotos.

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Wir genießen die beiden in vollen Zügen: 😛 - Mit Löwenglück sind wir sonst eher nicht so gesegnet 😛

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Da die Sonne zwischenzeitlich untergegangen und es mittlerweile empfindlich kalt geworden ist, treten wir mehr als zufrieden die Rückfahrt an.

Auf dem Rückweg entdecken wir noch eine Zebraherde mit Nachwuchs 😘

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Und eine Kuhantilope kreuzt noch unseren Weg:

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Im Gebüsch hat sich ein Schakal zusammengekuschelt:

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In der Dämmerung entdecken wir tatsächlich doch noch eine kleine Elefantenherde an einem Wasserloch 😎

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Bei YouTube ansehen ↗



Auf dem nächsten Video kann man gut erkennen, wie nah die Tiere an den Autos vorbeiziehen – ich hätte schon längst den Rückwärtsgang eingelegt 🤩

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Jetzt müssen wir uns aber wirklich sputen – das Gate schließt in wenigen Minuten 🤢

Wir passieren auf dem Rückweg das Main Camp des Parks. Mensch hier ist richtig was los – wie auf dem Rummelplatz und Hummeldumm 😣!! Ein Reisebus neben dem anderen 😣!

Zwischenzeitlich ist es wirklich empfindlich kalt und wir mummeln uns in unsere wärmenden Decken. Als wir zu Hause ankommen ist es bereits dunkel und wir frieren mächtig!

Wir verabschieden uns von Ichna - Der Gamedrive mit ihr hat uns wirklich Spaß gemacht! Rob und Irmi werden wir später beim Abendessen wieder treffen.

Nach einer himmlisch heißen Dusche sind wir dann auch richtig hungrig!

Unser Menu des Abends 😎

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Sowohl das Dinner als auch der Service sind ein Freude 🙂

Zurück auf dem Zimmer erwarten uns Kerzenschein, aufgedeckte Betten und ein handgeschriebener Gruß für die Nacht 😘

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Wir wähnen uns im Siebten Himmel und schlafen mehr als zufrieden ein 🙂 🙂

Morgen lassen wir es uns einfach nur gut gehen! Wir gönnen uns einen Tag „Urlaub vom Urlaub“ und ich versuche mehr oder weniger erfolgreich ein paar Vögelchen vor die Linse zu bekommen.
Teil 1922. Apr. 2016
27.2.2016 „Off-Tag“ im Paradies

An diesem Morgen lassen wir es ganz gemütlich angehen. Merlot und Bubbles schauen schon vor dem Frühstück bei uns vorbei und wir beschließen, heute die Seele baumeln zu lassen 🙂.

Da wir die nächsten Tage noch ausreichend Game Drives erleben werden, wollen wir das Ambiente hier einfach nur genießen.
Schon das Frühstück ist ein Highlight – wir beginnen den Tag gemütlich am Teich sitzend und von Vogelgezwitscher umgeben.
Es gibt eine riesige Auswahl an hausgemachte Marmeladen und leckeres frisches Obst.

Dieser Ort lädt förmlich zum "Chillen" ein und auch Merlot scheint hier ein entspanntes Hundeleben zu haben 😛

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Gleich nach dem Frühstück frage ich nach einem Termin für eine „African Wood Massage“, glücklicherweise ist noch ein Termin frei.
Schon beim Betreten des Spa-Bereiches fällt man unweigerlich in den Entspannungsmodus 🤪

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Der Behandlungsraum ist herrlich stimmungsvoll beleuchtet und ein Duft von Aromen liegt in der Luft. Bei der African Wood Massage werden die Rythmen Afrikanischer Tänze verbunden mit einer stretchenden Massagetechnik, bei der neben warmem Ölivenöl und Shea Butter auch afrikanische Holzinstrumente eine Rolle spielen. Einfach nur Himmlisch!

Nach dieser herrlichen Massage leiste ich meinem Mann, Rob und Irma am Pool Gesellschaft:

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Um die Mittagszeit machen wir es uns zunächst in unserem privaten Garten gemütlich und naschen von unserem Obstkorb. Am Nachmittag suche ich mir dann ein schönes Plätzchen am Teich, in der Hoffnung ein paar Piepmätze zu entdecken.

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Alle meine Entchen sind schon am Teich versammelt 🙂

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Gelbschnabelente

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Knob-billed Ducks-Höckerenten (letztes Foto im Hintergrund eine weibliche Southern Pochard-Rotaugenente) - Danke wieder einmal an Matthias!

Die Nicht-Schwimmer haben sich irgendwie alle in den Bäumen und dem dichten Schilf versteckt 😗. Leider kann ich deshalb nicht viele entdecken.

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Trauerdrongo

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Bully Canary-Schwefelgirlitz

Von diesen farbenprächtigen Oryx -Webern (Southern Red Bishop) gibt es hier sehr viele . Leider gelingt mir kein gutes Foto, da sie kaum stillhalten 😣

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Und zum Schluss noch ein Täubchen (Cape Turtle):
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Später spaziere ich noch ein wenig durch den in allen Farben blühenden Garten:

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Auch dieser Tag geht viel zu schnell vorüber und es wird schon bald Zeit für das Dinner 🙁

Unser Menu des heutigen Abends ist wie auch am Vorabend wieder ein Gedicht! Freunde der Kulinarik kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten. Die Kompositionen sind eine wahrer Gaumenschmaus 😎
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Das schöne Speisezimmer liegt direkt am Teich und Abends kann man das herrliche Ambiente bei geöffneten Türen und Kerzenschein genießen.

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Später genehmigen wir uns auf der schönen Veranda noch einen Absacker und auf unserem Zimmer erwartet uns wieder ein aufgedecktes Bett, Kerzenlicht und ein Gruß für die Nacht 🙂

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Hier könnten wir es gut und gerne noch ein paar Tage aushalten! Wir bedauern es sehr, dass wir schon wieder weiter müssen und wir kommen sicher eines Tages wieder!

Morgen fahren wir nur wenige Kilometer weiter zur letzten Station unserer Reise.
In den kommenden Tagen erwarten uns Buschfeeling pur sowie interessante Begegnungen mit Mensch und Tier!
Teil 2027. Apr. 2016
28.2.2016 Ankunft im Busch - Amakhala Woodbury Tented Camp

Heute heißt es Abschied nehmen von diesem kleinen Paradies. Wir genießen ein letztes Mal das sehr leckere Frühstück und das ausnehmend schöne Ambiente.

Unsere sehr kurze Fahrt führt uns zunächst mitten durch den Addo und ab und zu sehen wir linker Hand Elefanten und Giraffen. Wir nehmen zunächst die R335 quasi quer durch den Addo und dann die R342 in Richtung Paterson. Diese Gravelroad führt uns entlang des Shamwari Game Reserves und auch hier sind in weiter Ferne einige Tiere zu erkennen.

Begegnung am Straßenrand:

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Auf der N2 angekommen wissen wir nicht so richtig ob links oder rechts, da Frau Navi die Unterkunft nicht kennt und auch die Wegbeschreibung unserer Agentur auf einer anderen Streckenführung beruht 😕. Grobe Richtung soll wohl Grahamstown sein. Wirklich sicher sind wir allerdings nicht, denn die Zufahrt müsste eigentlich hier irgendwo sein 🤨. Daher irren wir zunächst auf der N2 in beide Richtungen, bis wir dann glücklicherweise irgendwann die richtige Zufahrt finden 🙂.

Wir passieren das Gate des Reserves und auch hier erwartet uns eine kurze aber richtig üble Pad zum Tented Camp 😈.

Das Amakhala Reservat am Bushman’s River gelegen trägt den Yhosa-Namen für Aloen. Es wurde 1999 als ein gemeinsames Naturschutzgebiet gegründet. Das Tented Camp liegt zwar relativ nah an der N2 – man hat allerdings das Gefühl mitten im Busch gelandet zu sein. Hier haben wir – zum ersten Mal auf dieser Reise – wirklich das Gefühl in AFRIKA zu sein 🙂!

Sehr herzlich werden wir von Nikki empfangen. Unter Akazienbäumen im Mittelpunkt des Camps befindet sich ein offener Aufenthalts– und Essbereich, wo man sich entspannen und mit Glück Wild direkt vom Deck aus beobachten kann. Auf dem schönen Aussichtsdeck mit herrlichem Blick in die offene Grassavanne nehmen wir bei einem kühlen Begrüßungsgetränk zunächst einmal Platz.

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Nikki erläutert den Tagesablauf im Camp und gibt uns einige Informationen zur Geschichte des Reservates.
Das Reserve wurde im Jahr 1999 von Giles und Richard Gush zusammen mit vier weiteren Nachfahren der frühen Siedlerfamilien aus dem Jahre 1820 in diesem Gebiet gegründet. Das Farmland wurde zusammengelegt, so dass zusammenhängende 7500 ha entstanden und wieder in den wilden Ursprungszustand rekultiviert. Seit dieser Zeit entwickelt sich Fauna und Flora wieder natürlich. Nun sind hier auch wieder Elefanten, Rhinos, Springböckchen, Schakale und Caracals aber auch Geparden auf dem Land zu finden, das sie bereits durchstreiften, bevor die Siedler um 1700 hier ankommen sind.

Im Jahre 2002 haben die Besitzer begonnen ein kleines, aber eher unübliches Lodgekonzept zu verwirklichen. Man nutzte die Planenwagen aus dem 19. Jahrhundert als Schlafzimmer und schon wenig später stellte sich heraus, dass diese Idee zwar romantisch aber wenig praktikabel war. Nicht umsonst waren die frühen Pioniere sehr darauf bedacht, schnellstmöglich feste Unterkünfte zu bauen. Also wurden kurz darauf die Lodge und das Tented Camp Reserve installiert. Heute wird die Arbeit des Managements von umliegenden Universitäten unterstützt und die Forschungsarbeiten der Amakhala Foundation werden von Dr. Jennifer Gush geleitet.

Man merkt sofort, dass hier eine komplett andere Atmosphäre als in den Luxusunterkünften herrscht. Das gefällt uns auf Anhieb 🙂! Die Mahlzeiten werden gemeinsam in großer Runde eingenommen und man bekommt so unweigerlich Kontakt zu den anderen Gästen. Während unseres Aufenthaltes hatten wir durchweg interessante und nette Begegnungen.

Zwischenzeitlich werden wir von Nikki abgeholt und zu unserem Zelt geführt. Ist das nicht herrlich!?

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Unser Bad 😎

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Auch hier fehlt es an rein gar nichts! Es gibt insgesamt 7 Safari-Zelte, die alle in großem Abstand voneinander angeordnet sind. Leider liegt unser Zelt nicht mit Blick in die offene Savanne, sondern mitten im Busch, was aber nicht weiter dramatisch ist - wir gucken dafür auf blühende Büsche 😎

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Einzig wirklich problematisch ist für mich die Toilette außerhalb des Zelts. Da hoffe ich in der Dunkelheit auf keine ungebetenen Gäste 🤩!

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Inmitten des Camps befindet sich ein kleiner, herrlich erfrischender Pool. Wir machen es uns aber zunächst wieder auf dem Aussichtsdeck gemütlich.

In den privaten Game Reserves bucht man üblicherweise ein Rundum-Sorglos-Paket. So erwarten uns in den nächsten Tagen nicht nur volle Verpflegung, sondern auch zwei geführte Pirschfahrten am Tag 😉.

Schon bald wird es Zeit für unser Lunch, das alle Gäste gemeinsam auf dem Aussichtsdeck einnehmen. Die Auswahl ist reichlich und sehr lecker. Es gibt kleinere Gerichte wie Salate, Geflügel, Pasta und ein ausgezeichnetes von Mama Cikiswa selbst gebackenes Brot.
Zum Lunch lernen wir auch die anderen Gäste kennen - ein englisches und ein irisches Ehepaar sowie eine Gruppe junger Leute aus Schweden.

Sehr schnell kommen alle ins Gespräch und wir bemerken zunächst gar nicht, dass das Mittagessen wohl auch einen weiteren Gast angelockt hat.

Von uns völlig unbemerkt hat sich ein Eli herangeschlichen:

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Von Elefantenbesuch in Camps habe ich bislang immer nur im Forum gelesen – und jetzt sind wir tatsachlich live und in Farbe dabei 🤩!

Um 15.00 Uhr geht es dann endlich los zur ersten Pirschfahrt im Reserve

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