Reisebericht

Botswana und Namib im April/Mai 2015

von aos · begonnen 28. Feb. 2016 · 23 Teile

Teil 128. Feb. 2016
Hallo liebes Forum,

nach dem ich für meine Reisen in südliche Afrika viele nützliche Tipps im Forum gefunden habe und selber regelmäßig Reiseberichte lese, habe mich entschlossen, auch über unsere Reise im April/Mai 2015 einen kleinen Bericht zu verfassen.
Ursprünglich hatte ich geplant, die Reise alleine zu unternehmen. Dann entschloss sich ein Freund von mir mitzukommen, sodass ich von meiner geplanten Route abweichen "musste", denn er war noch in Namibia oder Botswana. So haben wir Ziele untergebracht, die ich schon kannte und diese Reise eigentlich nicht ansteuern wollte - allerdings meiner Meinung nach nicht ausgelassen werden sollten (Namib, Victoria Falls). Anderseits gab es auch Ziele, die ich unbedingt sehen wollte (Mabuasehube und Kubu Island). Anderes musste dafür gestrichen werden (z.B. die Hunters Road). Dies führte natrülich zu so manchen Fahrtag.

27.04. Abflug Frankfurt nach Windhoek
Tagflug mit Condor. Kann ich nur empfehlen. Man kommt an und fühlt sich nicht wie gerädert. Leider wird es die Tagflüge nicht mehr geben. Erwähenswert war noch der Feueralarm, die wir kurz nach erreichen des Flughafenbahnhofs hatten. Alle Fluchtwege führten nur ins Parkhaus. Und im Parkhaus alle weiteren Wege auf das Parkhausdach. So sind wir eine gefühlte Ewigkeit durchs auf der für Autos vorgesehenden Fahrbahn gelaufen bis wir endlich raus waren. Da es den Tag sehr schwül war, waren wir schön klatsch nass geschwitzt. Hätte es nicht wirklich ein wenig verkokerlt gerochen, wären wir nicht den Fluchtweg ins Parkhaus gefolgt. Allerdings scheint nicht wirklich was passiert zu sein, jedenfalls hatte man in den Medien nichts vernehmen können.
Geld ziehen am Flughafen, Transfer zur Airport Lodge klappte auch alles. Nach zwei Bieren an der Bar ging es dann ins Bett, da es am nächsten Morgen um 7:00 die Wagenübernahme war. Die Airport Lodge war für eine Nacht OK. Allerdings entsprachen die Chalets nicht mehr den akteullen Standard (renovierungsbedüftig).

28.04. Kalahari Rest bei Kang
Wagenübnahme bei Kalahari Car Hire ging flott von statten. Ich hatte bereits 2,5 Jahre zuvor bei Herr Hesters gemietet. Wir bekommen sogar eine Fahrzeugkategorie besser, da das für uns vorgesehende Fahrzeug im Graben gelandet war. An der Tanke von Olympia haben wir die letzten Liter Diesel erhalten, allerdings reichten die nur für den halben Tank. Gut, dann tanken wir eben in Klein Windhoek. Großeinkauf beim Merua Superspar und zur Puma Tankstelle in Klein Windhoek. Nach dem Tanken wurden wir leider durch eine Demonstation und einen Schwerlasttransport aufgehalten. Nach langer Wartezeit und Umfahrung haben wir erst 10:45 Uhr Windhoek verlassen und wir hatten noch ca 680 km Teer vor uns. Im Kalahari Rest kamen wir zur Dunkelheit an.


Demo in Windhoek. Es ging wohl um ein Afrika. Die Stimmung war eher ausgelassen.

Bei YouTube ansehen ↗

Als dann Demo und Schwerlastranporter aufeinandertrafen, ging gar nichts mehr
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Teil 228. Feb. 2016
29.04. Kaa Gate KTP
Geplant waren 5-6 Nächte im KTP. Leider könnte ich im Nossob-Tal nur eine Nacht Nossob ergattern. Die botswanischen Camps Polentswa und Rooiputs waren ausgebucht. Im Mabuasehube-Teil konnte ich auch nur zwei Nächte bekommen. In Mabusehube stellte sich heraus, dass viele Campsites nicht belegt waren, sodass ein längerer Aufenthalt möglich gewesen wäre. Ein kleines Zwischenfazit vorweg: für vier Nächte ist die Anreise und Abreise von jeweils einen Tag ganz schön lang.

Gespannt ging es Richtung Hukuntsi und Zutswha. Wir haben uns bewusst für diese Anreise entschieden (anstelle von Mata Mata), da es laut verschiedenen Reisefürern zu den schönsten Nationaparkzufahren im südlichen Afrika zählen soll. Was leider keiner erwähnt ist, dass diese schöne offene Baumsavanne nur 15 km der Zufahrt ausmacht.

Unser Stellplatz Kalahari Rest
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Gegen 10:00 treffen wir in Zutswha ein. Offensichtlich hat es hier ordentlich geregnet. Denn die Pfanne ist voller Wasser. Von hier aus sind es noch ca. 70 km zum Gate.
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Und tatsächlich. Hinter Zutswha fing die in den Reisführern beschriebene Kalaharilandschaft an. Statt Nutzvieh sahen wir jetzt auch das erste Mal Wildtiere.
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Springbok
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Riesentrappe
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Gnus
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Nach ca. 15 km treffen wir auf die Name Pan. Hier sahen wir die meisten Tiere auf unserer Fahrt zum Kaa Gate. Leider waren die Tiere haupsächlich auf der anderen Seite der Pfanne.
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Die Landschaft wurde nun wieder buschiger. Bis zum Gate kamen noch zwei Pfannen. Tiere sahen wir keine mehr. Es war allerdings schon Mittag und mit 30 °C relativ heiß. An der letzten Pfanne sahen wir das hier:
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Der Helikopter und das Leichtflugzeug dahinter kamen uns irgendwie unwiklich vor - hier mitten im Nichts. Offensichtlich wird hier was erforscht. Gegen 13:30 Uhr treffen wir am Kaa Gate an. Insgesamt sind uns fünf Fahrzeuge in drei Gruppen begegnet - mehr als erwartet.
Der Ranger ist sehr freundlich und erklärt uns alles. Er erlaubte uns, am Kaa Gate zu übernachten. Gebucht hatten wir Sizatswe. Wir bekamen die Kaa 2, Kaa 1 schon belegt war.
Nun bauten wir unsere Zelte auf, duschten und warfen den Gaskocher (Oryx-Fillet) an.
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Mangels Pisten verzichteten wir auf eine abendliche Pirschfahrt und genossen die Sonnenuntergang von unserem leicht erhöhten Stellplatz.
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Teil 328. Feb. 2016
30.04. Nossob
Kurz nach Sonnenaufgang machen wir uns auf dem Weg über Kannaguass-Kaa-Road ins Nossob-Tal. Zunächst fahren wir durch dichten Busch. Plötzlich sehe ich sich etwas im hohen Gras bewegen.
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Eine braune Hyäne. Hätten wir nicht mit gerechent. Sie quert hinter uns die Piste und trottet durch hohes Gras davon.
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Kurz darauf sehen wir noch eine Kuhantilope, einen Schakal und Erdmännchen. Leider sind die Erdmänchen sehr scheu und lassen sich kaum blicken. Ein paar Meter weiter unsere ersten Oryxe.
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Wir passieren ein paar Pfannen und die Vegetation wird zusehends lichter. Tiere sehen wir keine mehr.
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In der Ferne ist schon das Nossob-Tal zu erkennen.
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Gegen 10:00 Uhr erreichen wir den Nossob. Begegnet ist uns kein Fahrzeug. Weiter zum Nossob Camp kamen uns auch nur drei weitere Fahrzeuge entgegen.
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Im Flusstal sehen wir die üblichen Verdächtigen sowie ein paar Strauße.
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Unsere Brotzeit nehmen wir and der Polentswa Pan ein, wo uns ein zutraulicher Schakal Gesellschaft leistet. Devor es ins Nossob Camp geht, fahren wir noch zum Aussichtpunkt.
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Im Camp wimmelt es nur von Erhörnchen.
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Nachmittags ging auf Pirschfahrt in südliche Richtung ohne große Vorkommnisse.
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Abends am beleuchteten Wasserloch gab es jede Menge "Action". Leider spiele sich die Action nicht an der beleuchteten, künstlichen Wasserstelle ab, sondern weiter hinten. Glücklicherweise hatte ein Südarikaner einen lichtstarken Scheinwerfer dabei. Um es kurz zu machen: Es gab einen Leoparden, drei Löwinnen und eine braune Hyäne, die von einer Löwin verjagt wurde und das alles innerhalb von 20 Minuten. Der Leopard konnte wirklich nur mit dem Fernglas gesehen werden. Hier sind die Beweisfotos (der Leo befindet sich übrigens links neben dem Baum):
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Teil 428. Feb. 2016
01.05. Mabusehube

Die Nacht war kalt, geschätzt 2°C. Wir einschlossen uns, gleich nach Toröffnung auf die sogenannte "through road" zu begeben, um den Vorteil des noch festen Sandes zu nutzen. Die Dünen gingen auch alle ohne Probleme - aufgrund der Beschreibungen im Reiseführer hatte ich mir das schlimmer vorgestellt. Ich musste nur 2-3 mal die Untersetzung zuschalten. Auf Matopi 1 nahmen wir unser Frühstück ein. Es wehte noch ein kühler Wind, daher aßen wir im Auto. Bis zur Bosobogolo Pan waren es noch ca. 70 km übles Wellblech. Fahrzeit von Nossob bis hier hin ca. 5,5 Stunden. Tiere sahen wir einen Schakal am Anfang und eine Herde Springböcke mittendrin, aber auch immer wieder scheue Steinböcke (unmöglich zu fotografieren.)

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Dort machten wir erstmal Brotzeit und genossen eine eiskalte Cola und die Aussicht auf die Pfanne, bevor wir uns auf dem Weg zur Mabuasehube Pan machten. Unterwegs fuhren wir an der Mypaya Pfanne vorbei. Hier entdecken wir "nur" Oryxe. Ca. 14:30 Uhr waren wir dann auf unserer Campsite (Nr. 4). Auf eine abendliche Pirschfahrt verzichteten wir, da wir den Tag schon genug im Auto gesessen hatten. In der Mitte der Pfanne stand noch Wasser, an Tieren gab's zwei Gnus zu beobachten.

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Teil 528. Feb. 2016
02.05. Mabuasehube Teil 1

Kurz nach dem wir gestern in unsere Zelte gegangen waren, hörten wir einen Löwen brüllen. Das Gebrüll war sehr nah und dauerte bis zum Morgengrauen an. Das war eine der beiden Nächte, in denen ich mich in meinem kleinen, gelben Zelt ein wenig unwohl fühlte. Ich traute mich nicht, beim Einschlafen mich zu drehen, da ich das Gefühl hatte, dass der Löwe direkt neben mir war. Kurz vor Sonnenaufgang fuhren wir um die Pfanne und hielten Ausschau nach Löwen.

Bevor es los ging, kontrollierte ich noch meine Wildkamara. Leider keine Löwenbilder - aber eine Braune Hyäne. Die Bilder waren (und alle weiteren auf der Reise) nicht besonders hell. Ich wusste nicht, dass bei schwachen Batteriestatus die Wildkamera einfach dunklere Bilder machte. Am Kaa Gate hatte ich die Batterien schon ziemlich in die Knie gezwungen, als ich die Kamera versehentlich bereits am Nachmittag einschaltete und hunderte Fotos und Videos von uns auf der campsite aufzeichnete.
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Wir drehten eine Runde gegen den Uhrzeigersinn. Als wir auf Höhe der Campsite 1 waren und keine Löwen entdeckt hatten, waren wir schon fast ein wenig enttäuscht. Auf der Pfanne selbst standen einige Gnus. Mitten auf der Pfanne nahm ich ein sich bewegendes Tier war. Ein Blick durch mein Kameraobjektiv lies mich positiv stimmen - es war ein Löwe, der sich allerdings von uns entfernte. Wir erreichten rechtzeitig das andere Ende der Pfanne, sodass uns der Löwe direkt entgegen lief. Über unseren Stellplatz verschwand er dann, so plötzlich wir er aufgetaucht war, im Busch.
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Wir fuhren weiter zum Wasserloch der Mpaya Pan. Hier war nichts los. Auf und an der Pfanne standen bzw. ästen viele Antilopen. Wir kundschafteten die Gegend der beiden Campingplätze intensiv aus. Denn hier soll es oft Löwen geben. Da wir nichts entdeckten, fuhren wir weiter zur Khiding Pfanne, die leider tierlos war. Unterwegs sahen wir einen Gaukler im Baum. Wir fuhren zurück zu Mpaya Pfanne. An der einzig wasserführenden Dusche im Mabuasehube-Teil duschten wir mit eiskaltem Wasser.
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Weiter ging es zum Wasserloch, wo wir eine ganze Weile Schwärme von Burchells-Flughühner beobachteten. Immer wieder ließen sie sich für ein bis zwei Sekunden am Wasserloch nieder, um zu trinken. Als wir unsere Kameras weggelegt hatten, wurde uns auch klar, warum sie nur so kurz am Boden aufhielten. Ein Greifvogel schnappte sich ein trinkendes Flughuhn und machte sich davon. Das ging so schnell, dass wir nicht erkennen konnten, was für ein Greifvogel es war.

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Teil 629. Feb. 2016
@Bele: Das schmeichelt mir zwar. Aber es war wohl mehr Glück. Das Foto davor und danach sind jeweils ohne Sonne.


02.05. Mabuasehube Teil 2

Gegen 10:00 Uhr kehrten wir auf unsere campsite zurück. Die Zeit bis zur Abendpirschfahrt verbrachten wir mit Dösen, Lesen, Musikhören und Essen. Auf unseren Platz tummelten sich jede Menge Erdhörchen und Perlhühner. Weit weg mitten in der Pfanne saßen drei Geier - die einzigen, die wir diese Reise in der Wildnis sehen.
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Kurz nach 16:00 brachen wir zur Lesoloago Pfanne auf. Auf der Verbindungpiste entdeckten wir einen Habicht. Erst beim Fotografieren merkte ich, dass sich im Baum daneben eine Schlange befand, die allerdings schnell verschwand.
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Kurz bevor wir die Pfanne erreichten, sahen wir eine Herde Eland-Antilopen in der Pfanne. Als wir an der Pfanne ankamen, nahm die Herde soforf reisaus. Sonst gab es noch einen Toko und sechs Gaukler, teils auf dem Baum teils neben der künstlichen Wasserstelle. Den Geparden, die sich hier aufhalten soll, entdeckten wir leider nicht. Zum Sonnenuntergang fuhren wir zurück zur Mabusehube Pfanne.
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Teil 706. Apr. 2017
So, nun will endlich zu Ende bringen, was ich vor über einen Jahr begonnen habe.

03.05.2015: Ghanzi Thakadu Bush Camp

Die Tiere an der Mabua und Maypa Pfannen ließen sich nicht blicken, so machten wir uns schnell auf dem Weg Richtung Parkausgang - nicht ohne die Monamodi Pan zu umrunden. Dies brachte auch nur Kratzer ein (sehr verbuscht). Es gab kein einziges Tier.
Entlang der Cutline und dem Weg nach Hukuntsi sahen wir ein Schkal, einige Steinböckchen und zwei Kampfadler, welche allesamt schnell im Busch verschwanden.

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04.05.2015 Moremi South Gate

Über Maun (Einkauf, Buchung South Gate und Magotho, Mittagessen Wimpy) ging es für sieben Nächte in die Wildnis, bevor es weiter nach Kasane ging. Hinter dem Vetrenärzaun sahen wir auch das erste Wild - hauptsächlich Elefanten.

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Am Abend fahren wir nur zum 5 km entfernten Wasserloch und beobachten das Hippo sowie die herumtollenden Impalaböcke.

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Ineressant ist, wie sich dieses Wasserloch in Abhängigkeit von Regen und Jahreszeit präsentiert:

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Teil 806. Apr. 2017
05.05.2015 Xakanaxa

Bevor es los ging, checkte ich noch meine Wildkamera, da die Geräuschkulisse vielversprechend war: Löwengebrüll, Schakalgejaul, Hyänengekicher und ein Knacken in den Bäumen und Büschen neben unseren Zelten. Leider haben es "nur" Hyänen vor die Linse geschafft. Über die Xini Lagune (wenig wild) ging es über Third Brdige (Brotzeit) nach Xakanaxa.


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Tiere an der Xini Lagune
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Hinter Frist Bridge
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Hinter Secound Bridge
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Auf dem Weg nach Xakanaxa
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Am Abend wollten wir Richtung Jessi's Pools (westliche Route vorbei an den Lodge). Bei den Lodges gab es einige Wasserdruchfahrten. Dahinter war die Wege so ausgefahren, sodass selbst Schritttempo zu schnell war. Daher versuchten wir es über die östliche Route - aber auch war der Abzweig von Hauptpiste und die Wege im Wald ziemlich bucklig mit großen Furchen und somit nicht gut zu fahren (Offensichtlich sind rund um Xakanaxa nur die Paradise Pools gut zu fahren). Unterwegs gab es wenig wild, am Pool ein Hippo, welches sich nur gegen die Sonne positionierte. Auf der Rückfahrt durch den Wald haben wir uns ein wenig verfranzt, haben dann aber doch noch auf die Hauptpiste zurückgefunden. Am Campingplatz trafen wir noch auf ein Hippo an Land (zu dunkel zum Fotografieren).

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Teil 909. Apr. 2017
06.05.2015 Xakanaxa

Heute war Pirschtag angesagt. Wie jeden morgen, checke ich die Wildkamera, welche Hyäne(n) festgehalten hat. Interessanterweise hatte ich im Moremi-Gebiet und Savuti jede Nacht Hyänen vor der Linse. Bei Tageslicht sind wir leider keiner begegnet . Wegen des schlechten Wegenetzes um Xakanaka ging es nach 3rd Bridge und danach an die Paradise Pools. Besondere Sichtungen blieben uns leider verwehrt.

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Paradise Pools
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Nach einer ausgibigen Mittagspause ging es am Abend nochmals zu den Paradise Pools. Als wiir wiederkamen begrüßte uns ein Hippo auf der Nachbarcampsite.

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Teil 1009. Apr. 2017
07.05.2015 Magotho (Khwai Community Camp)

Heute verließen wir den Moremi mit den kleinen Abstecher zum Dombo Hippo Pool. Dort sahen wir auch die meisten Tiere. Entlang der Hauptpiste zum Northgate sahen wir nur einen Elefant und Impalas.
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Zunächst fuhren wir entlang dr neuen Transit Road. Um die Wasserdurchfahrt nördlich des Dorfes zu umgehen, fuhren wir über die neue Holzbrücke und verfranzten uns danach, aber nach ca. 30 Minuten waren wir wieder auf der Transit Road. Von der Betonbrücke hatte man folgendes Panorama:
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Gegenüber des Abzweigs nach Seronga bogen wir auf die Piste Richtung Khwai ein. Dort sahen wir dann wesentlich mehr Wild als zuvor im Moremi. Am Fluß gab es jede Menge Elefantenbullen. Mein favorisierter Platz Nr 1 war leider schon belegt, so wurde es Nr. 2 - zwar ein wenig weiter weg vom Fluß, aber dennoch schön gelegen.

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Ein "paar" Elefantenfotos
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Abends unternahmen wir noch eine Pirschfahrt entlagn des Khwai. Am Morgen wurden hier Löwen gesichtet. Diese könnten wir leider nicht sehen. Lange beobateten wir eine Elefantenherde:

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Zu Magotho: So schön wie die Plätze am Khwai liegen, ist das Preis-Leistungsverhältnis bei 300 Pula ppn nicht mehr gegeben. Zumal es inzwischen besser augestattete (mit Sanitärnalgen) Campsite am Khwai für ca. 220 Pula gibt (2016 ging es dann auch nach Thsaa). Hier der Grund (Rückblick Nov 2012), warum ich mich nochmals für Magotho enschieden hatte:
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Teil 1109. Apr. 2017
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Ohne große Sichtung am Khwai fuhren wir zum Mababe Gate.
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Dort empfahl man uns auf Nachfrage, die Sandrige Road zu nehmen, da es auf der Marsh Road sehr "bumpy" sein sollte. Der Empfehlung sind wir auch gefolgt. Allerdings ließ sich die Sandrige Road wegen der Senken auch nicht gut fahren. Mir kam es auch so vor, also ob die Sandrige Road entschärft wurde, was den Teifsand betrifft (Vergleich zu Nov 2012). Denn es ließ sich ohne Untersetzung fahren und wir setzten auch nicht auf den Mittelhügel der Spur auf. Das erste Wild sahen wir erst auf höhe des Leopard und Bushman Hill. Überrascht war ich, wie grün es doch im Vergleich zu 2012 war. 2012 konnte außerhalb der Marsch so gut wie kein Grashalm sehen. Allerdings führte jetzt der Savuti Chanel wesentlich weniger Wasser. Wie fuhren zum Baobab und dann statten wir den Felszeichungen einen Besuch ab.
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Vor dem Campingplatz wurden wir von der Anti-Poaching-Einheit kontrolliert. Dabei wurde allerdings nicht das gesamte Fahrzeug durchsucht, sondern nur die Taschen, die wir selbst aus dem Wagen geholt hatten (was bei weiten nicht alle waren). Ob das der richtige Standort für eine Kontrolle ist, sei mal dahin gestellt (Denn auf den Campingplatz und die Lodgen werden wohl die wenigsten Wilderer nächtigen). Vielmehr wäre zu kritisieren, dass nur das kontrolliert wurde, was wir vorgezeigt haben und nicht die gesamte Ladefläche. Interessant war auch, dass wir nochmals kontrolliert werden sollten, als wir von der Abendpirsch wieder kamen. Als ich sagte, dass wir schon am Mittag einer Kontrolle unterzogen wurden, durften wir ohne Kontrolle weiterfahren.
Wir hatten Campsite 7, welche leider nicht direkt am Kanal liegt und wenig Schatten bot, da der größere Baum umgestrüzt war.
Unser Ziel am Abend war der Quarry Hill. Dort wollten wir hoch, um die Aussicht zu genießen. Allerdings haben wir die Auffahrt verfehlt, obwohl wir den Hügel einmal umrundet hatten. Auf den Weg dorthin statteten wir zur Havey's Pan einen Besuch ab, welche aufgrund der späten Regenfälle im April mit Wasser gefüllt war. Dieses nutzten zwei Elefantenbullen für ein ausgibiges Bad. Wir fuhren Danach Richtung Leopard Hill, da dort eine Leopardin mit ihren zwei Jungen gesehen wurde. Die beiden Jungen konnten wir entdecken (auch nur, wiel dort andere Fahrzeuge standen) - von der Mutter war keine Spur. Unterhalb der Sandrige gab es Zebras und eine Büffelherde - allerdings gegen das Licht und auch ein wenig entfernt.
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Teil 1215. Apr. 2017
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Heute Morgen brachen wir östlich des Savuti zur Pirsch auf. Unser Ziel war Jackal Island. Leider begeneten uns an Säugetieren bis kurz vor Jakal Island nur ein Warzenschwein, sodass wir noch vor Jakal Island kehrt machten, um über Motsibi Island und die Top Marsh Road zu den Hügeln zu gelagnen.
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Bei Motsibi Island tauchte urplötzlich eine Löwin aus dem Gras auf und verschwand auch wieder ähnlich plötzlich im Busch ... schade

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Hier noch ein paar Bilder von der sonst tierlosen Marsch:
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Auch bei den "Hügeln" sahen wir kaum Tiere. Bevor wir uns auf die Linyanti Road begaben, stießen noch auf ein paar Büffel, die aber sofort Reißaus nahmen. Unser Platz in Linyanti lag schön an einer Lagune. Am Abend unternahmen wir eine Pirschfahrt entlang der Hauptpiste sowie die beiden Schleifen "am" Fluß. Die Flußpisten führten durch dicken Busch und brachten nicht mehr als Kratzer ein. Leider gab es zur unser Reisezeit wenig Tiere, da es im April noch gute Regenfälle gab und somit überall noch Wasser zur Verfügung war. So hatte kein Tier das Bedürfnis zum Linyanti zu kommen.
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Teil 1315. Apr. 2017
10.05.2015 Linyanti

So schlecht wie diese Nacht habe ich keine andere Nacht geschlafen. Die Hippos grunzten wirklich ununterbrochen die ganze Nacht durch - da halfen auch keine Ohrenstöpsel. Ein wenig mulmig war mir beim "Einschlafen" auch, weil neben meinem Zelt ein Hippo graste und ich jeden Biss hörte.
Morgens und abends gingen wir wieder auf Pirsch und fuhren das gesamte - zugegeben sehr beschränkte - Wegenetz des Gebietes ab. Wir sahen leider nicht viel. Wir begaben uns auch in Ermangelung von Tieren und Wegen im NP auf die Transit Road des benachbarten Konzessionsgebietes. Dies bot auch nur Tiefsand und nachdem wir uns festfuhren, sind wir auch kurze Zeit später umgekehrt. Zu mindest konnten wir mal die Differenzialsperre einsetzen 😎
Hätten wir in Voraus gewusst, dass uns hier so wenige Tiere erwarten, wären wir lieber zwei Nächte in Savuti geblieben. Nach der Morgenpirsch überlege ich schon, ob wir nicht schon nach Kasane aufbrechen sollten. Allerdings hatten wir US$ 50 pppn bezahlt - also blieben wir.
Hier die Eindrücke des Tages:

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Teil 1417. Apr. 2017
11.05.2015 Senyati Teil 1

Wir brachen bereits sehr früh (6:15?) auf, jedenfalls vor Sonnenaufgang. Unsere südafrikanischen Nachbarn haben uns "gewarnt", weil sie sich mehrere Male festgefahren hatten (lag vielleicht auch am indischen Geländewagen?) und sechs Stunden von Kasane brauchten. Daher wollten wir die Kühle des Morgens (fester Sand) nutzen. Zudem wollten wir noch eine Fahrt auf dem Chobe buchen. Die Strecke war halb so wild und auch wesentlich schneller zu fahren. Ein paar mal musste mit Untersetzung gefahren werden, aber eingegraben haben wir uns nichts. Tiere sahen wir keine, zumindest habe ich keine Fotos gemacht.
Kurz vor der Chobe Safari Lodge, ging es auf den Hügel für die Aussicht.
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Dann buchten wir bei der Nkwe Booking Agency eine Bootsfahrt für den Abend (kleines Boot). Wir ließen uns bei Chobe Safari Lodge abholen. Noramlerweise wird hinter dem Sparmarkt gestartet. Danach kauften wir im Spar ein und aßen bei KFC zu Mittag. Nach Senyati fuhren wir die Hunters Road durch das Leshoma Valley nach Senyati. Das Tal wirkte nicht mehr so schön wir noch 2012. Offensichtlich hatte man die Grenzschneise auf Kosten des Baumbestandes verbreitert. Hier ein Bild von Nov. 2012:
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Am späten Nachmittag fuhren wir dann zur Chobe Safari Lodge. Gefühlt steht das Auto auf dem Parkplatz der Chobe Safari Lodge sicherer als beim Sparmarkt und wir konnten bereits einen Presundowner auf der Terasse einnehmen bis das Boot kam.
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Bereits kurz hinter dem Steg des DWNP ging dann die Elefantenschau los. Wir sind auch nicht wirklich Tief in den Park gefahren, was auch nicht nötig war. Wir durfen zusehen, wie zwei Herden durch den Fluß schwammen. Hier nun die Bilder.

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Teil 1517. Apr. 2017
11.05.2015 Senyati Teil 2

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Dann fuhren wir wohl zum oblegatorischen Sonnenuntergangspunkt (es waren dort noch einige andere Boote):
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Trotz des delikat aussehenden Buffets des CSL enschtieden wir uns, unser Abendenessen selbst zu zubereiten.
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Auf den Weg nach Senyati sahen wie dann noch einen Elefanten im "Stadt"gebiet von Kazungula (kein Foto, weil zu dunkel). Auf dem Deck von Senyati nahmen wir noch ein oder zwei Bier ein, bevor es dann ins Zelt ging. Am Wasserloch ließ sich auch eine Herde Elefanten blicken. Allerdings bewegten die zu viel für Fotos.
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Teil 1617. Apr. 2017
12.05.2015 Senyati

Den Ausflug zu den Vikoriafällen hatte ich bereits mit der Buchung von Senyati mitgebucht. Bisher kannte ich die Fälle nur von der sambischen Seite. Pünklich wurden wir morgens abgeholt. Unser Fahrer und Fahrzeug wechselte auch nicht an der Grenze.
Interessant war, dass die Visumsgebühr von der Nationalität abhing, sodass die beiden Kanadier, die mit uns in der Gruppe waren, US$ 75 pro Nase zahlen mussten. Staatsangehörige von Btoswana zahlen nichts. Man konnte Visumsgebühr und Pareintritt in Euro zahlen. US$30 bzw 25 EUR für die Fälle empfand ich auch reichlich hoch. Aber da ist Samibia auch nicht besser, aber dennoch günstiger. Dort verlang man inzwischen auch schon US$ 20 (2012). Vor ein paar Jahren waren es dort nur $10 (2009). Als EU-Staatsbürger zahlt man in Sambia quasi doppelt. Die Infrastruktur an den Fällen wurde aus EU-Mitteln finanziert und dann darf man $20 Eintritt zahlen, um zu sehen, wie die Infrastruktur wieder zerfällt ... 😎
Hier ein paar Impressionen
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Danach war wir noch in einem Restaurant essen und mussten feststellen, dass das Preisniveau in Simbabwe wesentlich höher war als in Botswana und Namibia. Dannach ging es noch ins Victoria Falls Hotel - auch schön.
Fazit Vikoriafälle Simbabwe: Ich bin - so glaube ich - einer der wenigen, den die Fälle auf der Samibiaseite besser gefallen haben. Zum einem kann man dort direkt an den Sambesi (schon klar, dass dies in Sim nicht geht, da dort immer der Haupfluss fließt) und zum anderen ist die Überquerung der Metallbrücke schon ein kleines Abenteuer. Generell hatte ich das Gefühl, dass man nicht viel Bewegungsfreiheit hatte, da man sich nur auf den fest vorgeschriebenen Wegen bewegen durfte, die weiter entfernt vom Abgrund liegen als auf der Sambiaseite. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Fälle beim dritten Besuch nicht mehr so spektakulär wirkten. Ich muss auch zugeben - auch wenn nicht vergleichbar -, dass mir die Epupafälle in Namibia besser gefallen.
Hier ein paar Bilder aus Samibia zum Vergleich (April 2012):
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Es ging am späten Nachmittag zurück nach Senyati. Hier noch ein paar Bilder vom dortigen Wasserloch:
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Teil 1717. Apr. 2017
13.05.2015 Kubu Island

Wie immer ging es früh los. Im Vorfeld hatte ich überlegt, ob wir nicht die Hunters Road bis Pandamantenga nehmen sollten, habe es aber dann verworfen, da wir sonst statt 8 Stunden über 10 unterwegs gewesen wären. Bis kurz vor Nata sahen wir immer wieder Elefanten am Straßenrand.
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Wir bestatteten Elephant Sands einen kurzen Besuch ab und ich muss sagen, dass diese Unterkunft nicht mein Ding ist. Folgende Landschaft bot sich auf der Piste hinter Nata nach Kubu Island (ist aber eher eine Halbinsel):
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Bevor wir beim verfallenen Gebäude des Comunntiy Camps eincheckten, warfen wir schon mal einen Blick auf die Pfanne.
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Für 260 Pula pppn bekommt man nicht viel geboten: einen lichten "Schatten"baum sowie ein Plumsklo (ein wenig heruntergekommen).
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Am Abend fuhren wir ein wenig auf der Pfanne bei der Halbinsel und bestiegen diese dann zum Sonnenuntergang.
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Teil 1822. Apr. 2017
14.05.2015 Camp Thakadu Ghanzi

Pünklich zum Sonnenaufgang waren auf der Pfanne
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Wir verließen dann Kubu Island in südlicher Richtung, sodass wir nur wenige Kilometer am Rand der Pfanne fuhren. Von unseren bayrischen Campnachbarn haben wir erfahren, dass die Piste über die Pfanne nach Gweta befahrbar sein soll. Dies hätte jedoch mindestens 1-1,5 Stunden mehr Fahrzeit bedeutet. Bei unserem heutigen Etappenziel war das aboslut nicht drin.

Um Kubu Island sahen wir übrigens ein Kudu, ein Springbock und ein größeren Greifvogel weit entfernt. Laut Reiseführer sollen Hyänen und in der Regelzeit sogar Elefanten zugegen sein.
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Unterwegs sahen wir bei Rakops diese Geier am Straßenrand:
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Erst gegen 16:30 Uhr trafen wir in Ghanzi ein. Nach den vielen Nächten im Zelt wollten wir uns eine feste Unterkunft gönnen. Beim Kalahri Arms Hotel sowie be der Tutona (?) Lodge hieß es "fully booked". Also ging es wieder zum Thakadu Bush Camp. Dort waren an festen Unterkünften nur noch die Budget tents verfügbar - auch OK.

15.05.2015 Spreethoogte Camp site
Auch Fahrtag Nr. 2 zog sich bis kurz vor Windhoek - also nicht ganz schlimm wie am Vortag. Nach so vielen Tagen Flachland taten der Anblick der Bergen des Khomas Hochlandes richtig gut.
Ein amüsantes Erlebnis hatten wir noch an der Grenze. Nachdem wir die Ausreiseforamiläten für Boswana erledigt hatten, rollten wir mit dem Hilux über die Grenze zum namibianischen Abfertigungsgebäude. Mein Kumpel schnallte sich für die paar Meter an. Darüber machte ich mich ein wenig lustig. An der Grenze sprach mich dann eine Polizisten an, warum ich nicht angeschnallt sei und ich dies doch bitte tun sollte... 😣 Schnallte mich ohne Dikussion an zur Freude meines Beifahrers
In Windhoek frischten wir im Superpar unsere Vorräte auf und dann ging es auf der c26 Richtung Kupferbergpass. Hier war erstmal Brotzeit angesagt.
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Geplant war eine Übernachtung auf Namibgrens, aber auch hier hieß es "fully booked". Also ging es weiter, ca. 16:45 standen wir am Spreethoogte Pass.
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Etwas unterhalb befindet sich die camp site mit drei Stellplätzen und schönen Ausblick.
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Teil 1930. Apr. 2017
16.05.2015 Sesriem camp site Teil 1

Vor Sonnenaufgang waren wir bereits am Pass. Es wehte und so war es ohne Sonne doch relativ ungemütlich. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis die Sonne über die Berge kam. Irgendwann fuhren wir dann den Pass herunter - auch wenn die Sonne die Ebene noch nicht ausleuchtete.
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Unterhalb des Passes sahen wir einige Oryx in schöner Landschaft.
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In Solitaire aßen wir den obligatorischen Apfelkuchen. Ich war erstaunt, wie groß Solitair geworden war bzw sich sei seit 2007 verändert hat. Ebenfalls erstaunt war über das üppige Biersortiment im Laden, welches umfangreicher war als in den meistern Bottlestores.
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Noch vor Mittag erreichten wir die Sesriem camp site. Zuvor tankten wir bei der neuen Tankstelle, welche auch irgendwo in Europa stehen könnte und daher auf mich irgendwo unwirklich wirkte. Das Thermometer an der Tankstelle zeigte 33° an - mir kam es nicht so warm vor.
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Die Mittagszeit verbrachten wir mit einem Springbok am Pool, bevor wir ins Sosousvlei fuhren.
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Dort machten wir eine ausgiebige Brotzeit und es kam mir wesentlich heißer vor als in Sesriem. Erstaunlicherweise waren hier keine anderen Touristen (mehr).
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Teil 2030. Apr. 2017
16.05.2015 Sesriem camp site Teil 2

Am Parkplatz des Deadvlei standen ein paar Fahrzeuge. Als wir dann gegen 15:00 im Vlei ankamen, waren wir dort unarwartet ganz allein. Nach ca 40 min. traf eine ganze "Armada" von Fotografen ein und wir machten uns auf den Rückweg.
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Den Sonnentergang wollten wir auf Düne 45 verbringen, wo 16:30 Uhr ankmanen. Im Gegensatz zum Morgen stand hier nur ein weiteres Fahrzeug.
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Diese Spezialität hatten wir in Solitaire erworben
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