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Da stellt sich eher die Frage, ob das Aldi Nord weiß ??? Oder sind die "eingetütet" in Paarl ZA , wäre ja möglich ?
Googlemaps da kommt immer Paarl in ZA
LG Cécile 😁
MEMellie1248 Beiträge · seit 201530. Jan. 2016 · #5
Ich nehme mal an der Expediteur sitzt in Paarl 🙂
LG, Mellie
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200630. Jan. 2016 · #6
... und jeder Tourist weiß aufgrund der zahlreichen gesichteten Weinberge entlang des Kuiseb, Hoanib und Co., dass in Namibia soviel Weintrauben wachsen, dass damit eine Lebensmittelkette wie Aldi, die in Deutschland alle 10 km eine Filiale unterhält, problemlos die deutsche Bevölkerung damit versorgen kann.
Ok, Deutschland ist ja auch Exportweltmeister für Schneebälle nach Grönland. Alles ist möglich. Man muss nur dran glauben.
Gruß Wolfgang
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200930. Jan. 2016 · #7
@ Wolfgang,
du musst schon weiter südlich als am Kuiseb schauen, ich war ziemlich erstaunt wie groß das Anbaugebiet rund um Aussenkehr mittlerweile ist, ich bin da letztens vorbeigefahren, was die da aus dem Boden stampfen und bewässern ist schon sehenswert, von daher denke ich dass die Angabe stimmt. Da wird massiv investiert, das Projekt ist allerdings nicht ganz unumstritten.
lg sasowewi
APApplegreen1'796 Beiträge · seit 201430. Jan. 2016 · #8
Hallo,
anhand der auf dem Etikett aufgedruckten GGN-Nummer kann man in der GlobalGAP-Datenbank nach dem Erzeuger suchen.
Es ist: Orange River Vineyards Investments (U0170) - PO Box 737, Aussenkehr Farms.
Also sind die Trauben definitiv aus Namibia - ich vermute auch, dass der Abpacker bzw. Händler in Paarl sitzt.
de ganzen Aussenkehr-Tafeltrauben wurden bisehr, wie auch im aktuellen ALDI-Nord-Fall, über Südafrika nach Europa exportiert. Das ändert sich aber seit Kurzem. Erstmals wurden im Dezember Tafeltrauben (für die Niederlande) direkt über den Hafen Lüderitz exportiert. Das soll in Zukunft mit allen namibischen Tafeltrauben passieren.
SWSwakop19522'664 Beiträge · seit 201231. Jan. 2016 · #12
travelNAMIBIA schrieb:Moin zusammen,
de ganzen Aussenkehr-Tafeltrauben wurden bisehr, wie auch im aktuellen ALDI-Nord-Fall, über Südafrika nach Europa exportiert. Das ändert sich aber seit Kurzem. Erstmals wurden im Dezember Tafeltrauben (für die Niederlande) direkt über den Hafen Lüderitz exportiert. Das soll in Zukunft mit allen namibischen Tafeltrauben passieren.
Lieber Christian, it´s a TRIAL ! Und hinterher geht´s per Küstenfrachter wieder nach Kapstadt und wird dort umgeladen. Namibia hat nicht das Potential für große Frachtmengen, die Voraussetzung für einen kostengünstigen Transport sind. Dasselbe ist der gigantische Hafen von Walvis Bay, den Namibia bezahlt und den die Chinesen als Umschlagplatz für ihre eigenen Waren verwenden werden. Für den Rest ein weißer Elefant, wie auch der neue Flughafen für Windhoek. Gruß H.
LOLogi16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #13
Der Fischereiminister und SWAPO-Vorsitzende der Karas-Region, Bernhard Esau, ist über die Wohnungszustände in der Siedlung Aussenkehr (Foto) empört, wie die namibische Presseagentur Nampa berichtet...
Wer in den letzten Jahren in Aussenkehr und Umgebung Orange River war und gesehen hat, was da vorgeht, wird hoffentlich nie mehr Trauben von dort in unserem Winter kaufen, sondern warten, bis sie in Europa wieder reifen und angeboten werden. Abgesehen davon, dass man an Plätzen wie Richterveld bald im Orange kein Wasser mehr zum Schwimmen findet, geschweige denn die ansässigen Ziegenbauern Wasser für ihre Tiere haben werden . Allein das üppige Giftgrün an den Rebstöcken lässt vermuten, dass Monsanto und andere sich pausenlos die Hände reiben... Nachdenklich grüßt Marga
Der Fischereiminister und SWAPO-Vorsitzende der Karas-Region, Bernhard Esau, ist über die Wohnungszustände in der Siedlung Aussenkehr (Foto) empört, wie die namibische Presseagentur Nampa berichtet...
Subjektiv betrachtet sehen die Schilfhütten in jedem Fall einladender als eine Blechhütte aus... Aber es stimmt schon, dass zumindest die paar permanenten Arbeiter in Aussenkehr ordentliche Unterkünfte haben sollten, so wie es seit Jahren für alle Farmarbeiter vorgeschrieben ist (Sanitäranlagen + Wasser). Ob es für 20.000 Zeitarbeiter "nötig" bzw. machbar ist, weiß ich nicht. Es gibt zumindest überall Strom, Wasser und Toiletten, wenn auch teilweise gemeinschaftlich. Aber Aussenkehr ist da das kleinste Probleme was "Slums" im Land betrifft. MmN müssen zuerst die informatl settlements angegangen werden. Danach dann die formal settlements.
Hi Marga,
Abgesehen davon, dass man an Plätzen wie Richterveld bald im Orange kein Wasser mehr zum Schwimmen findet, geschweige denn die ansässigen Ziegenbauern Wasser für ihre Tiere haben werden .
na ja, überall auf der Welt brauchen Tafeltrauben Wasser... und to be honest, die Tafeltraubenwirtschaft ist etwas vorrangiger tu betrachten (Arbeitsplätze etc) als Dein Wunsch nach "Schwimmen im Oranje" 😉
Viele Grüße Christian
LOLogi16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #16
buma schrieb:Wer in den letzten Jahren in Aussenkehr und Umgebung Orange River war und gesehen hat, was da vorgeht, wird hoffentlich nie mehr Trauben von dort in unserem Winter kaufen, sondern warten, bis sie in Europa wieder reifen und angeboten werden.
Bemerkenswert fanden wir, dass die Lebensbedingungen der Arbeiter auf der südafrikanischen Seite deutlich besser sind, als auf der namibischen Seite. Das war jetzt nicht nur unser Eindruck, sondern wurde uns auch so in etlichen Gesprächen mit Farmern bestätigt.
Und der Herr SWAPO-Minister ist hier ein wenig scheinheilig, denn das Gelände (auf dem die Siedlung steht) ist der Regierung damals überlassen worden - nur gemacht hat sie wie immer nix....
Bemerkenswert fanden wir, dass die Lebensbedingungen der Arbeiter auf der südafrikanischen Seite deutlich besser sind, als auf der namibischen Seite. Das war jetzt nicht nur unser Eindruck, sondern wurde uns auch so in etlichen Gesprächen mit Farmern bestätigt.
interessant, denn auf der südafrikanischen Seite gibt es keinen Tafeltraubenanbau, denn dort ist der Nationalpark 🙂
Und der Herr SWAPO-Minister ist hier ein wenig scheinheilig, denn das Gelände (auf dem die Siedlung steht) ist der Regierung damals überlassen worden - nur gemacht hat sie wie immer nix....
ist dem echt so? Ich dachte es wäre eine private Ansiedlung (wie z.B. Oranjemund es lange war), zumindest hat Aussenkehr keinen offiziellen Status (Siedlung, Dorf, Stadt, Gemeinde) und solange kann rechtlich vom Staat gar keine Entwicklung stattfinden. Und genau das ist das Problem, wie hier im ausführlichen Artikel steht: http://www.lelamobile.com/content/79003/Esau-shocked-by-reed-houses-at-Aussenkehr/
Viele Grüße Christian
LOLogi16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #18
travelNAMIBIA schrieb:
Bemerkenswert fanden wir, dass die Lebensbedingungen der Arbeiter auf der südafrikanischen Seite deutlich besser sind, als auf der namibischen Seite. Das war jetzt nicht nur unser Eindruck, sondern wurde uns auch so in etlichen Gesprächen mit Farmern bestätigt.
interessant, denn auf der südafrikanischen Seite gibt es keinen Tafeltraubenanbau, denn dort ist der Nationalpark 🙂
Und der Herr SWAPO-Minister ist hier ein wenig scheinheilig, denn das Gelände (auf dem die Siedlung steht) ist der Regierung damals überlassen worden - nur gemacht hat sie wie immer nix....
ist dem echt so? Ich dachte es wäre eine private Ansiedlung (wie z.B. Oranjemund es lange war),
Ja, das ist so. Das Siedlungs-Gelände wurde dem Staat Namibia schon vor Jahren übertragen.
Ja, das ist so. Das Siedlungs-Gelände wurde dem Staat Namibia schon vor Jahren übertragen.
dann gilt was ich schrieb. Es ist bisher nicht proklamiert und deshalb kann keine Entwicklung stattfinden. Warum es bisher nicht proklamiert wurde, ist natürlich eine Frage...
Viele Grüße Christian
LOLogi16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #20
travelNAMIBIA schrieb:Es gibt zumindest überall Strom, Wasser und Toiletten, wenn auch teilweise gemeinschaftlich