Heute bei Aldi Nord ...

27 Antworten · 7'244 Aufrufe · gestartet 30. Jan. 2016 von chrigu
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Themenstarter7'224 Beiträge · seit 200630. Jan. 2016 · #1
🤩 Lecker

h2a2dc00.jpg
960 Beiträge · seit 201330. Jan. 2016 · #2
Hi Chrigu
Paarl liegt in Namibia? 🤩

LG
Silvio
50 Beiträge · seit 201330. Jan. 2016 · #3
Hallo Chrigu,

schon gekauft, sind sehr lecker

LG Gerd
4'451 Beiträge · seit 200830. Jan. 2016 · #4
chrigu schrieb:🤩 Lecker

h2a2dc00.jpg
Da stellt sich eher die Frage, ob das Aldi Nord weiß ???
Oder sind die "eingetütet" in Paarl ZA , wäre ja möglich ?

Googlemaps da kommt immer Paarl in ZA

LG
Cécile 😁
Zitierenzuletzt bearbeitet 30. Jan. 2016Original ↗
248 Beiträge · seit 201530. Jan. 2016 · #5
Ich nehme mal an der Expediteur sitzt in Paarl 🙂

LG, Mellie
7'275 Beiträge · seit 200630. Jan. 2016 · #6
... und jeder Tourist weiß aufgrund der zahlreichen gesichteten Weinberge entlang des Kuiseb, Hoanib und Co., dass in Namibia soviel Weintrauben wachsen, dass damit eine Lebensmittelkette wie Aldi, die in Deutschland alle 10 km eine Filiale unterhält, problemlos die deutsche Bevölkerung damit versorgen kann.

Ok, Deutschland ist ja auch Exportweltmeister für Schneebälle nach Grönland.
Alles ist möglich. Man muss nur dran glauben.

Gruß
Wolfgang
3'080 Beiträge · seit 200930. Jan. 2016 · #7
@ Wolfgang,

du musst schon weiter südlich als am Kuiseb schauen, ich war ziemlich erstaunt wie groß das Anbaugebiet rund um Aussenkehr mittlerweile ist, ich bin da letztens vorbeigefahren, was die da aus dem Boden stampfen und bewässern ist schon sehenswert, von daher denke ich dass die Angabe stimmt. Da wird massiv investiert, das Projekt ist allerdings nicht ganz unumstritten.

lg sasowewi
1'796 Beiträge · seit 201430. Jan. 2016 · #8
Hallo,

anhand der auf dem Etikett aufgedruckten GGN-Nummer kann man in der GlobalGAP-Datenbank nach dem Erzeuger suchen.

Es ist: Orange River Vineyards Investments (U0170) - PO Box 737, Aussenkehr Farms.

Also sind die Trauben definitiv aus Namibia - ich vermute auch, dass der Abpacker bzw. Händler in Paarl sitzt.

Liebe Grüße
Sabine
Zitierenzuletzt bearbeitet 30. Jan. 2016Original ↗
156 Beiträge · seit 200830. Jan. 2016 · #9
Bei Rewe gibt's die Weißen

h4aa116b.jpg


- auch sehr lecker. 🙂

Grüße
Jogo
3'080 Beiträge · seit 200930. Jan. 2016 · #10
Und hinter Delecta www.delecta.co.za versteckt sich der Exporteur, damit sollten alle Fragen geklärt sein....

lg sasowewi
33,0k Beiträge · seit 200631. Jan. 2016 · #11
Moin zusammen,

de ganzen Aussenkehr-Tafeltrauben wurden bisehr, wie auch im aktuellen ALDI-Nord-Fall, über Südafrika nach Europa exportiert. Das ändert sich aber seit Kurzem. Erstmals wurden im Dezember Tafeltrauben (für die Niederlande) direkt über den Hafen Lüderitz exportiert. Das soll in Zukunft mit allen namibischen Tafeltrauben passieren.

https://www.newera.com.na/2015/12/18/namibian-grapes-shipped-netherlands/

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
2'664 Beiträge · seit 201231. Jan. 2016 · #12
travelNAMIBIA schrieb:Moin zusammen,

de ganzen Aussenkehr-Tafeltrauben wurden bisehr, wie auch im aktuellen ALDI-Nord-Fall, über Südafrika nach Europa exportiert. Das ändert sich aber seit Kurzem. Erstmals wurden im Dezember Tafeltrauben (für die Niederlande) direkt über den Hafen Lüderitz exportiert. Das soll in Zukunft mit allen namibischen Tafeltrauben passieren.

https://www.newera.com.na/2015/12/18/namibian-grapes-shipped-netherlands/

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Lieber Christian,
it´s a TRIAL !
Und hinterher geht´s per Küstenfrachter wieder nach Kapstadt und wird dort umgeladen.
Namibia hat nicht das Potential für große Frachtmengen, die Voraussetzung für einen kostengünstigen Transport sind.
Dasselbe ist der gigantische Hafen von Walvis Bay, den Namibia bezahlt und den die Chinesen als Umschlagplatz für ihre eigenen Waren verwenden werden. Für den Rest ein weißer Elefant, wie auch der neue Flughafen für Windhoek.
Gruß
H.
831 Beiträge · seit 200901. März 2019 · #14
Wer in den letzten Jahren in Aussenkehr und Umgebung Orange River war und gesehen hat, was da vorgeht, wird hoffentlich nie mehr Trauben von dort in unserem Winter kaufen, sondern warten, bis sie in Europa wieder reifen und angeboten werden.
Abgesehen davon, dass man an Plätzen wie Richterveld bald im Orange kein Wasser mehr zum Schwimmen findet, geschweige denn die ansässigen Ziegenbauern Wasser für ihre Tiere haben werden .
Allein das üppige Giftgrün an den Rebstöcken lässt vermuten, dass Monsanto und andere sich pausenlos die Hände reiben...
Nachdenklich grüßt
Marga
33,0k Beiträge · seit 200601. März 2019 · #15
Der Fischereiminister und SWAPO-Vorsitzende der Karas-Region, Bernhard Esau, ist über die Wohnungszustände in der Siedlung Aussenkehr (Foto) empört, wie die namibische Presseagentur Nampa berichtet...
Subjektiv betrachtet sehen die Schilfhütten in jedem Fall einladender als eine Blechhütte aus...
Aber es stimmt schon, dass zumindest die paar permanenten Arbeiter in Aussenkehr ordentliche Unterkünfte haben sollten, so wie es seit Jahren für alle Farmarbeiter vorgeschrieben ist (Sanitäranlagen + Wasser). Ob es für 20.000 Zeitarbeiter "nötig" bzw. machbar ist, weiß ich nicht. Es gibt zumindest überall Strom, Wasser und Toiletten, wenn auch teilweise gemeinschaftlich. Aber Aussenkehr ist da das kleinste Probleme was "Slums" im Land betrifft. MmN müssen zuerst die informatl settlements angegangen werden. Danach dann die formal settlements.

Hi Marga,
Abgesehen davon, dass man an Plätzen wie Richterveld bald im Orange kein Wasser mehr zum Schwimmen findet, geschweige denn die ansässigen Ziegenbauern Wasser für ihre Tiere haben werden .
na ja, überall auf der Welt brauchen Tafeltrauben Wasser... und to be honest, die Tafeltraubenwirtschaft ist etwas vorrangiger tu betrachten (Arbeitsplätze etc) als Dein Wunsch nach "Schwimmen im Oranje" 😉

Viele Grüße
Christian
Zitierenzuletzt bearbeitet 01. März 2019Original ↗
16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #16
buma schrieb:Wer in den letzten Jahren in Aussenkehr und Umgebung Orange River war und gesehen hat, was da vorgeht, wird hoffentlich nie mehr Trauben von dort in unserem Winter kaufen, sondern warten, bis sie in Europa wieder reifen und angeboten werden.
Bemerkenswert fanden wir, dass die Lebensbedingungen der Arbeiter auf der südafrikanischen Seite deutlich besser sind, als auf der namibischen Seite. Das war jetzt nicht nur unser Eindruck, sondern wurde uns auch so in etlichen Gesprächen mit Farmern bestätigt.

Und der Herr SWAPO-Minister ist hier ein wenig scheinheilig, denn das Gelände (auf dem die Siedlung steht) ist der Regierung damals überlassen worden - nur gemacht hat sie wie immer nix....

LG
Logi
33,0k Beiträge · seit 200601. März 2019 · #17
Bemerkenswert fanden wir, dass die Lebensbedingungen der Arbeiter auf der südafrikanischen Seite deutlich besser sind, als auf der namibischen Seite. Das war jetzt nicht nur unser Eindruck, sondern wurde uns auch so in etlichen Gesprächen mit Farmern bestätigt.
interessant, denn auf der südafrikanischen Seite gibt es keinen Tafeltraubenanbau, denn dort ist der Nationalpark 🙂
Und der Herr SWAPO-Minister ist hier ein wenig scheinheilig, denn das Gelände (auf dem die Siedlung steht) ist der Regierung damals überlassen worden - nur gemacht hat sie wie immer nix....
ist dem echt so? Ich dachte es wäre eine private Ansiedlung (wie z.B. Oranjemund es lange war), zumindest hat Aussenkehr keinen offiziellen Status (Siedlung, Dorf, Stadt, Gemeinde) und solange kann rechtlich vom Staat gar keine Entwicklung stattfinden. Und genau das ist das Problem, wie hier im ausführlichen Artikel steht: http://www.lelamobile.com/content/79003/Esau-shocked-by-reed-houses-at-Aussenkehr/

Viele Grüße
Christian
Zitierenzuletzt bearbeitet 01. März 2019Original ↗
16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #18
travelNAMIBIA schrieb:
Bemerkenswert fanden wir, dass die Lebensbedingungen der Arbeiter auf der südafrikanischen Seite deutlich besser sind, als auf der namibischen Seite. Das war jetzt nicht nur unser Eindruck, sondern wurde uns auch so in etlichen Gesprächen mit Farmern bestätigt.
interessant, denn auf der südafrikanischen Seite gibt es keinen Tafeltraubenanbau, denn dort ist der Nationalpark 🙂
Und der Herr SWAPO-Minister ist hier ein wenig scheinheilig, denn das Gelände (auf dem die Siedlung steht) ist der Regierung damals überlassen worden - nur gemacht hat sie wie immer nix....
ist dem echt so? Ich dachte es wäre eine private Ansiedlung (wie z.B. Oranjemund es lange war),
Ja, das ist so. Das Siedlungs-Gelände wurde dem Staat Namibia schon vor Jahren übertragen.

LG
Logi
33,0k Beiträge · seit 200601. März 2019 · #19
Ja, das ist so. Das Siedlungs-Gelände wurde dem Staat Namibia schon vor Jahren übertragen.
dann gilt was ich schrieb. Es ist bisher nicht proklamiert und deshalb kann keine Entwicklung stattfinden. Warum es bisher nicht proklamiert wurde, ist natürlich eine Frage...

Viele Grüße
Christian
16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #20
travelNAMIBIA schrieb:Es gibt zumindest überall Strom, Wasser und Toiletten, wenn auch teilweise gemeinschaftlich
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Logi
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