ich kenne sie vom anschauen. Was möchtest Du wissen (was nicht auf deren Website steht?)?
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ALMThemenstarter2'319 Beiträge · seit 201118. Jan. 2016 · #4
@Christian
Eigentlich alles 😉 Wie schon bereits an anderer Stelle angedeutet, suche ich eine Campsite im Naukluft Cluster (ehemals Naukluft Mountain Zebra Park). Auf der NWR Internetseite habe ich eine Campsite gefunden, aber die Beschreibung der NWR Campsites ist mehr als spärlich und so bin ich auf der Suche nach einer Alternative.
@Tom
Wie hat Dir die Campsite gefallen? Wie viele Nächte warst Du dort?
www.buellsport.com/de/3/camping-auf-buellsport/ hast Du Dir aber angeschaut. Die wenigen Plätze sind schön angelegt, alles sauber, kein Strom und Du darfst an allem was die Gästefarm bietet teilnehmen (nett Fragen).
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Ich fand den Campingplatz sehr schön abgelegen und ruhig. Es gab Affen, einen überdachten Platz und man konnte schöne Ausfahrten (wir haben die auf eigene Faust gemacht) machen und sehr schön wandern. Wir waren zwei Nächte dort und 2 Nächte in Naukluft.
Mit anderen, besonders liebevoll gestalteten Campsites kann Büllsport aus meiner Sicht nicht mithalten, aber es gab Toilette, Dusche und Abwasch- und Kleiderwaschbecken und alles funktionierte...
Mein Favorit bleibt der Campingplatz im Mountain Zebra NP. 😁
Grüße tom
norbert_m276 Beiträge · seit 201118. Jan. 2016 · #7
Hallo
Habe schon 2x in der Campsite im Nationalpark, wird von der lokalen Community betrieben, übernachtet. Man fährt einfach durch das unbewachte Parkeingangstor bis man zur Rangerstation kommt, dort ist auch die lokale Community angesiedelt. Im Rangergebäude bezahlt man und kriegt auch Infos zu den Hiking Trails. Verkaufen auch Getränke dort. Dann fährt man weiter zum Campground am Zusammenfluß von 2 Bächen. Etliche Campsites unter schattigen Bäumen, auch am Ufer. Ein Gebäude mit WCs und warmen Duschen, wurde immer sauber gehalten, auch die Sites wurden gepflegt. Abfallkübel, kein Stromanschluß, Tische auf einigen Sites Tiere: gelegentlich lästige Paviane, die in den Uferbäumen Gummibaumfeigen pflücken, abends möglicher Besuch einer wenig scheuen Ginsterkatze, Fische und Krebse im Wasser. Ein langer Rundtrail geht direkt vom Camp weg, folgt man ihn in einer der beiden Richtungen, dann gelangt man nach einiger Zeit zu Rockpools, die zum Baden einladen. Viel grüne Natur, aber man muss ein Stück in den Park hineinfahren und es gibt dort fast nichts zu kaufen, selberkochen ist angesagt.
Genau das wäre auch mein nächstes Thema gewesen 😄 Was mir an der Campsite gefällt: Scheinbar kann man von dort direkt viele, auch kleinere, Wanderungen machen. Wir wollen an einem Tag den Olive Trail machen. Haben dann am Ankunfts und Abreisetag je noch einige Stunden Zeit und könnten dann direkt kleine Wanderungen von dort aus machen. Oder gibt es auch noch andere Farmen/Pensionen/Camps bei denen das geht? Bin da grade auf der Suche...
sowohl auf Büllsport als auch vom Campsite im Nationalpark gibt es schöne Wanderungen. Gerade von der Campsite aus, kann man aber auch sehr schön (grob dem Waterkloof Trail folgend) schöne Spaziergänge machen.
Waterkloof und Olive Trail sind richtige Wanderungen, für die man wirklich genug Zeit einplanen und auf denen man entsprechend viel Wasser mitnehmen muss. Den Olive Trail sind wir von 08:00 Uhr bis knapp 13:00 Uhr gelaufen und haben nicht getrödelt, da wir noch nach Swakopmund fahren wollten.
Auf Büllsport diese Wanderung durch das Tal mit dem Fluss dort war aber auch sehr schön.
Ansonsten bieten auch unglaublich viele andere Pensionen, Camps oder Lodges eine Vielzahl von Wanderwegen an. Zum Beispiel haben uns die Spaziergänge auf Koiimasis oder von der Desert Horse Campsite aus sehr gut gefallen.
Viel Spaß!!! 🙂
tom
norbert_m276 Beiträge · seit 201119. Jan. 2016 · #10
Hallo Lilly
Der Olive Trail (7,9km lang) ist doch im Naukluft Park und nicht auf der Büllsport Range oder gibt dort auch einen solchen Trail?
Grüße Norbert
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200919. Jan. 2016 · #11
Hallo Norbert, bin zwar nicht Lilly, aber ich habe die Antwort.
Der Olive Trail beginnt ca. 15-20 km von BüllsPort und ist ein Rundweg. Der Parkeingang (Naukluft) ist ca. 5-8 km von BüllsPort einfernt.
Ja, sorry, ich meinte wir wollen den Olive Trail an einem vollen Tag im NP machen und dachten am An- und Abreisetag kann man jeweils noch eine der kleineren Wanderungen auf der Farm machen 🙂
Es gibt einfach zuviele Optionen 🤩 Ich kann mich nicht entscheiden!!!
norbert_m276 Beiträge · seit 201119. Jan. 2016 · #18
Hallo
Wenn ich mich recht erinnere, dann muss man für den Park + Auto Eintrittsgebühr bezahlen. Wenn man jetzt nur schnell hinein zum Parkplatz fährt, um den Olive Trail zu gehen, dann ist das illegal. Da das Tor nicht besetzt ist, muss man bis zur Rangerstation fahren um zu bezahlen und dann wieder zurück zum Trailparkplatz. Frühmorgems loszustarten wird dann nicht möglich sein, denn da hat die Rangerstation noch nicht offen. Bei unserem Besuch im November war es jedenfalls viel zu heiß, um den Trail erst am Vormittag zu beginnen.
Mit der Hitze stimme ich Norbert auf jeden Fall zu. Ende August/Anfang September wäre es uns jeweils viel zu heiß gewesen, die Wanderung auf dem Olive Trail im Laufe des Vormittags zu beginnen. Und im Nachhinein sind wir froh, den Aufstieg nicht bei Hitze und in der prallen Sonne gemacht zu haben. Schon der Abstieg war trotz reichlich Wasser eine wahre "Durststrecke" 😉
Grüße! tom
norbert_m276 Beiträge · seit 201120. Jan. 2016 · #20
Hallo Tom
Da hast du noch "Glück" gehabt, denn im Nov. ist es in der Regel noch heißer dort. Prinzipiell sollte man auch an weniger heißen Tagen früh starten, da wenig bis kein Schatten.
Da es hier anscheinend Interesse an den Trails im Naukluft gibt, ein paar Tipps:
Olive Trail: 7,9km, haben mit Jausenpause etwas über 4 Std. gebraucht, ungeübtere Wanderer müssen 1-2 Std dazugeben, kein Wasser im Nov. Ratschlag Rundweg im Uhrzeigersinn gehen, Aufstieg über Pfad an schattenlosem Berghang, Abstieg durch Nachbartal, verengt sich zu Canyon, aber vormittags noch Schattenstellen an den Felswänden zum Rasten, große Felsblöcke zum Überklettern, Achtung: Ende des Canyons ist nur über eine an der Felswand gespannte Kette (siehe Bild) möglich, nicht jedermanns/frau Sache Wer, wie wir von der Campsite zu Fuß zum Olive Trail Parkplatz gehen muss, muss noch 2x 5,5km dazugeben. Sind um 6:30 von der Campsite abmaschiert und waren kurz nach 12 am Parkplatz und es war schon sauheiß. Die Jugendgruppe kurz vor uns vom Parkplatz losmaschiert hat die Schwierigkeit toal unterschätzt. Wir alten haben sie um Stunden abgehngt. Unser Glück, denn wie der Busfahrer, der sie um 12 abholen sollte, dass sie noch etwa 2 Stunden brauchen werden ist er zu einem Schwätzchen zum Rangergebäude gefahren und hat uns mitgenommen. Also bitte auch den kürzeren Weg nicht unterschätzen.
Waterkloof Trail: 16,1km Rundweg, geht von der Campsite weg, beide Seiten folgen anfangs baumbestandenem Flußlauf, der auch noch im Nov. Wasser führt, das allerdings dann plötzlich versiegt. Viele, auch tiefe Rockpools laden zum Schwimmen ein, oberer Teil dann baum- und schattenlos. Wir sind um 6:00 los und waren um 15:00 zurück incl. Jausenpause und 2x ausgiebig schwimmen. Tipp: Im Gegenuhrzeigersinn gehen, damit man beim Rückweg, wenn es schon heiß ist, den längeren Flußlauf nützen kann. Das Wasser quillt dann (im Nov.) plötzlich unvermittelt aus dem steinigen Flußbett empor und ist eine klare, kühle Abkühlung
Viel Spaß auf den Trails Norbert
Nachtrag zum Waterkloof Trail: Wem der komplette Weg zu lang ist, dem empfehle ich links oder rechts ein Stück hinaufzuwandern bis zum Wasserende, da hat man Baumschatten und Rockpools. Rechts gibt es mehr Schatten, gut auch für Nachmittagstrail.
Hier noch ein Bild von der ersten Bademöglichkeit im Nov. beim Rückweg, wenn man im Gegenuhrzeigersinn geht, gleich nachdem das Wasser an die Oberfläche kommt.