NAM-Tour im Sept/Okt. 2016

103 Antworten · 8'719 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2016 von Meleah
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Themenstarter89 Beiträge · seit 201302. Jan. 2016 · #1
Hallo liebe Namibia-Fans,

zunächst wünsche ich Euch allen ein gesundes und tolles 2016.

Ich bin im Forum schon seit Ende 2013 angemeldet und habe damals (mit Hilfe von einigen von Euch) unsere erste NAM-Reise für 2014 geplant, welche wir dann doch erstmal wieder eingestampft haben und aus unterschiedlichen Gründen eine USA-Nord-Ost-Tour daraus wurde.

Dennoch ist für uns nun endlich mal wieder Zeit für das südliche Afrika und Namibia geht nicht aus meinem Kopf und der Reise-Bucket-List.

Somit haben wir vor im September / Oktober nach Namibia zu reisen und ich wäre Euch dankbar für eine Einschätzung der geplanten Route (derzeitiger Stand, Unterkünfte sind Wünsche, noch nichts gebucht):

ANKUNFT in Windhoek früh morgens
1 ÜN Windhoek / Villa Violet (nach dem Flug ankommen, einkaufen ...)
2 ÜN Sossusvlei / Desert Quiver Camp .... Sossusvlei, Dead Vlei & Sesriem Canyon
2 ÜN Aus / Desert Horse Inn ... Kolmanskop, Wildpferde
1 ÜN Tiras Berge / Ranch Koiimasis ... als Strecken"brecher"
1 ÜN Namib / Namib Desert Lodge ... Urdünen und ebenfalls als "Streckenbrecher"
3 ÜN Swakopmund / Sea Breeze Guest House ... Living Desert Tour, Welwitchia Drive, Katamarantour
2 ÜN Damaraland / Damara Mopane Lodge ... Damara Living Museum, petrified forest, Vingerklip, Wüstenelefanten
4 ÜN Etosha (2ÜN Etosha Safari Lodge + 2 ÜN Halali) oder je nach Verfügbarkeit (2 ÜN Okaukuejo + 2 ÜN Halali)
1 ÜN Waterberg, Otjiwarongo / Bush Pillow Guest House ... Cheetah Projekt?
1 ÜN Windhoek / Villa Violet ... und von hier zum Flughafen

Das sind 18 Nächte. Wir hätten allerdings 20 Nächte zur Verfügung.
Wo würden sich die 2 weiteren Nächte gut einfügen?

Freue mich auf Eure Meinungen.
Lieben Dank, Mel
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2016
2'610 Beiträge · seit 200702. Jan. 2016 · #2
Hallo Mel,

von Windhoek würde ich nach Mariental und Keetmanshoop (Köcherbaumwald), dann weiter nach Aus und weiter wie geplant bis Koiimasis (2N wären angebrachter). Nach Koiimasis dann Sossousvlei (2N). Etosha: 2 N Dolomite und 2 N Okaukuejo. Waterberg würde ich mir schenken, aber das sieht jeder anders.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
58 Beiträge · seit 201502. Jan. 2016 · #3
Hallo Mel,
ich würde Euch im Etosha auf jeden Fall noch den Westteil mit dem Dolomite Camp empfehlen, da die Landschaft anders ist, als im Rest des Parks. Wir waren in diesem Jahr 1 ÜN Dolomite, 2 ÜN Okaukuejo und 1 ÜN im Onguma Bushcamp- für uns hat es super gepasst.

Viele Grüße und viel Spaß bei der weiteren Planung

Ramona
Mit 3 Fahrzeugen 3500 km durch Namibia als Ersttäter
Themenstarter89 Beiträge · seit 201303. Jan. 2016 · #4
Hallo Jambotessy und Fledermaus,

vielen Dank Euch beiden für Eure Anmerkungen.

Ich habe in der Tat die zwei übrigen Nächte noch in Kalahari sowie Köcherbäume & Fossilien investiert und somit die Route wie folgt umgestrickt:

ANKUNFT in Windhoek früh morgens
1 ÜN Windhoek / Villa Violet... ankommen & einkaufen
1 ÜN Kalahari / Kalahari Anib Lodge ... Sundowner Dünen
1 ÜN Mesosaurus Fossil Camp ... (bei Anfahrt Giants Playground und Köcherbäume + Fossilien)
2 ÜN Aus / Desert Horse Inn ... Kolmanskop, Wildpferde
1 ÜN Tiras Berge / Ranch Koiimasis ... als Strecken"brecher"
2 ÜN Sossusvlei / Desert Quiver Camp .... Sossusvlei, Dead Vlei & Sesriem Canyon
3 ÜN Swakopmund / Cornerstone Guesthouse ... Living Desert Tour, Welwitchia Drive, (Katamarantour)
2 ÜN Damaraland / Damara Mopane Lodge ... Damara Living Museum, petrified forest, Vingerklip, Wüstenelefanten
4 ÜN Etosha (2ÜN Okaukuejo Camp + 2 ÜN Halali Camp)
1 ÜN Waterberg, Otjiwarongo / Bush Pillow Guest House
1 ÜN Windhoek / Villa Violet ... und von hier zum Flughafen
  • Die Namtib-Farm entfällt somit und die Tour ist irgendwie "runder".
  • In Swakopmund musste ich eine Alternative für das Sea Breeze Guesthouse zu dem Termin finden, da leider schon ausgebucht 😮 🙁
  • Für Etosha ist die Etosha Safari Lodge vor den Toren des NP ebenfalls schon ausgebucht 😐 ... deshalb würde ich hier auf Okaukuejo und Halali ausweichen. Dolomite wollte ich eigentlich nicht mit einbeziehen.
  • Waterberg lass ich drin, da ich nicht gern durchfahren möchte bis Windhoek.
Von der Ranch Koiimasis zum Sossusvlei Desert Quiver Camp habe ich jetzt mal mit google maps "gepuzzelt" und käme da auf ca. 240 km / 4h ... könnt ihr mir sagen, ob das realistisch eingeschätzt ist? Ist die Strecke schonmal jemand hier gefahren?

Zudem frage ich mich, ob 3 Nächte Swakopmund nicht eine zuviel sind?

Freue mich auf Eure Meinungen.
LG, Mel
zuletzt bearbeitet 03. Jan. 2016
2'610 Beiträge · seit 200703. Jan. 2016 · #5
Hallo Mel,

jetzt ist deine Tour schon viel runder 🙂 .

Wir sind die Strecke Koiimasis-Sesriem im Oktober gefahren. Tolle Landschaft, gute Gravel - obwohl wir einen Landcruiser gesehen haben, den der Fahrer einem kleinen Sandstück festgefahren hat. (wir mussten nicht aushelfen, denn das 2. Fahrzeug schleppte ihn gerade aus dem Sand). Wenn die Strecke nicht durch Regen leidet, wirst du nicht länger benötigen (von Koiimasis zurück auf die D707 benötigst du ca. 30 Min).

Swakopmund: ich mag es nicht und fahre deshalb nicht mehr hin (jetzt bekomme ich sicher Schelte 🙂 . Es kommt darauf an, was du dort unternehmen willst (Bootsfahrt, Little Five...) da benötigst du schon deine 3 Nächte.

Grüße
Jambotessy
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5'538 Beiträge · seit 200803. Jan. 2016 · #6
Hallo Mel,

ja, die Strecke ist jetzt rund. Was mir aber nicht gefällt: Viel zu viele Aufenthalte mit nur einer Nacht. Und dort, wo Du 2 Nächte eingeplant hast wie z. B. in Aus, wird der "Ruhe"-Tag vollgepflaster mit Unternehmungen wie Kolmannskuppe etc. In Aus solltest Du nicht im Desert Horse Inn schlafen, sondern im Eagles Nest und dann die nähere Umgebung erlaufen und maximal für ein oder zwei Stunden zu den Wildpferden fahren. Man muss nicht alles "mitnehmen", was auf dem Weg liegt, sondern auch mal zugunsten des Körpers und der Seele auf das eine oder andere verzichten.

Ich würde Mesosaurus, Aus oder Koiimasis und den Waterberg rauslassen und lieber mal längere Fahrtage in Kauf nehmen. Anib - Aus ist locker an einem Tag zu schaffen (alles Teer) und man kann dabei noch die Köcherbäume sehen. Zwar nicht im Köcherbaumwald oder bei Mesosaurus, sondern auf einer Farm kurz vor Keetmanshoop (ich habe immer Probleme, mir den Namen zu merken), aber man kann sie - da an der Hauptstraße liegend - eigentlich nicht übersehen. Auch die Strecke Aus - Sesriem schafft man genau so locker an einem Tag und man kann dabei noch viele Fotostopps machen und ihn Betta eine Mittagspause einlegen.

Und von Okaukuejo bis Windhoek ist überhaupt kein Problem.

Die so gewonnenen Tage würde ich in Aus oder in Koiimasis (zum Wandern und Erkunden der tollen Landschaft) und Swakopmund und in der Etoscha anhängen.

Anmerkung an Jambotessy: Was kennst Du von Swakop und seiner Umgebung. Man kann sich tagelang außerhalb der Stadt "verlustieren", ob im Swakop Rivier, in den Dünen oder bei einer Wanderung auf den Rössing. Dafür muss man die Stadt nicht mögen, denn das ist die Natur rund um die Stadt, die von den Besuchern viel zu sehr vernachlässigt wird. Frage mal Bele (Champagner) nach ihren Eindrücken von der Wüstentour mit Peter. Aber dafür braucht man Zeit.

Sorry, Meleah, wenn ich mich erst jetzt mit soviel Kritik einmische. Wie schon ganz am Anfang gesagt - die Tour ist wunderbar rund, wenn man mehr Zeit hat.

Liebe Grüße
Gerd
2'610 Beiträge · seit 200703. Jan. 2016 · #7
Hallo Gerd,

es ist so, dass ich Swakopmund nicht mag, als Stadt (wenn ich deutsch haben will, dann bleibe ich in D) und auch das direkte Drumherum ist nicht mein Geschmack. Da bleibe ich lieber etwas weiter weg. Bei unseren anfänglichen Namibia Besuchen haben wir uns intensiv umgeschaut und festgestellt: nicht unser Ding! Aber wie schön, dass halt nicht jeder alles gleich gut/interessant findet!

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
5'538 Beiträge · seit 200804. Jan. 2016 · #8
OFF TOPICS

Danke, für Deine Antwort, Jambotessy,

aber ich habe da doch noch einige Fragen:
Warst Du jemals in der Oase Goanikontes und hast dort unter Palmen Deinen Kuchen gegessen?
Bist Du jemals auf den Rössing gestiegen?
Hast Du jemals eine Geführte Tour ins Swakop Rivier gemacht?
Oder hast Du jemals eine Wanderung durch die Dünen gemacht?
Das ist Swakop und noch viel, viel mehr. Nicht nur die deutsche Stadt, nicht nur Café Anton, nicht nur die Living Desert Tour und schon gar nicht die importierten Himba-Damen, wenn sie barbusig mit Handy und Einkaufswagen durch den SPAR-Markt laufen.

Ich würde mich freuen, wenn ich bei Deinem nächsten Besuch in Swakop die Gelegenheit hätte, Dir einige andere Dinge zu zeigen. Allerdings bin ich ja nur noch wenige Wochen im Jahr in Namibia, weil meine blöde Gesundheit das nicht mehr anders zulässt.

Liebe Grüße
Gerd

PS: Vielleicht können wir die Diskussion, wenn Du willst, per pn oder in einem eigenem Thread weiterführen, denn der hier gehört Meleah.
938 Beiträge · seit 201304. Jan. 2016 · #9
Meleah schrieb:
2 ÜN Aus / Desert Horse Inn ... Kolmanskop, Wildpferde
Wie Gerd schon geschrieben hat, never ever ins Inn (der Trubel da reicht schon zum Essen) immer ins Eagles Nest. Ist ruhig dort (ok die Mäuse im Blechdach können nervig sein) aber besser als ein Omnibus voll Hummeldums ist es allemals.
Meleah schrieb:
4 ÜN Etosha (2ÜN Okaukuejo Camp + 2 ÜN Halali Camp)
LG, Mel
Wir waren schon zweimal im Etosha. Beides mal fand ich Halali zum schnell wieder wegfahren. Wir haben beides mal ausserhalb des Parks in Unterkünften der Mushara Collection gewohnt. Es gibt aber auch noch andere schöne und gute Lodges da. Würde ich immer wieder so machen.
Dolomite ist wirklich schön und ganz anders als der Rest, nur das Personal war für uns nicht so ganz der Hit, darum werden wir so schnell dort nicht mehr hin gehen. Wir haben dort z.B. 2,5h ganz allein an einem Wasserloch das Kommen und Gehen der Tiere in völliger Ruhe geniessen können. Das geht im Westteil niemals.
Wenn ich mal das Personal vom Dolomite weg lasse, würde ich das nächste mal 2Ü Dolomite, 1Ü Okaukuejo (unbedingt eine Nachtsafari mitmachen), 2Ü Mushara Bush Camp machen.

LG Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
Themenstarter89 Beiträge · seit 201305. Jan. 2016 · #10
Danke, Ihr Lieben.

Das Eagles Nest habe ich mir jetzt mit vorgemerkt .... das schaut wirklich herrlich aus.

Bzgl. Streckenzusammenlegung muss ich nochmal genauer schauen. Natürlich hätte ich auch lieber noch einen 2-Nacht-Stopp statt Einzelnächte.

Bzgl. Swakopmund .... das mit der Oase Goanikontes und Kuchen unter Palmen essen klingt verlockend .... da muss ich mich nochmal schlau drüber machen.

Melde mich wieder 😛
LG, Mel
Themenstarter89 Beiträge · seit 201305. Jan. 2016 · #11
Sooo, wie schon "angedroht" ... da bin ich wieder.

Ich versuche grad aus den 1ÜN-Stopps längere Fahrtstrecken zu machen um dann die gewonnenen Tage anderweitig zu verplanen.

Dabei habe ich am Ende nun ein Großes Fragezeichen über'm Kopf.
Wenn ich den Waterberg auslassen würde wollen, bräuchte ich eine schöne Unterkunft auf dem Weg vom Anderson Gate nach Windhoek. Denkbar wäre so ca. 1-2h vom Flughafen entfernt, dann würde ich die letzte Nacht in Windhoek komplett streichen, den Waterberg auch, durchfahren und dann von "vor den Toren Windhoeks" am Abreisetag zum Flughafen fahren.
Nur egal was ich mir grad anschaue .... ich finde keine passende Unterkunft. Habt ihr einen Tipp für mich?

Dann könnte die umgestrickte Strecke wie folgt aussehen:

41 km / 35 min --- 1 ÜN Windhoek (Villa Violet)
205 km / 2,75h --- 2 ÜN Kalahari (da liebäugeln wir gerade mit der Kalahari Red Dunes Lodge)
336 km / 5 h --- 1 ÜN Mesosaurus Camp
254 km / 3,5h --- 2 ÜN Aus (Eagles Nest oder Desert Horse Inn)
346 km / 5 h ---- 2 ÜN Sossusvlei (Desert Quiver Camp oder Desert Camp)
343 km / 5 h --- 3 ÜN Swakopmund (Cornerstone GH)
313 km / 4,75 h ---2 ÜN Damaraland (Damara Mopane Lodge)
218 km / 3,25 h ---2 ÜN Etosha (Etosha Safari Camp oder Okaukuejo Camp)
75 km / 2 h --- 2 ÜN Etosha Halali Camp
??? / --- 2 ÜN auf der Strecke nach Windhoek (oder nur 1 ÜN und die andere noch wo anders dranhängen)

Oh man, ich würfel grad schon wieder alles durcheinander .... aber, GUt Ding will Weile haben 😊

Was meint ihr jetzt dazu? Sind die Strecken jetzt zu lang? Sind die raugefundenen Entfernungen relativ korrekt (google maps)?
LG von der Mel mit rauchendem Kopf. 😊

Tante Edith sagt: Ich habe übrigens die Ranch Koiimasis rausgenommen und somit eine längere Fahrtstrecke zwischen Aus und Sossusvlei und einen "neuen" Tag geschaffen und diesen in die Kalahari investiert.
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2016
938 Beiträge · seit 201306. Jan. 2016 · #12
Hallo Mel
Meleah schrieb:
??? / --- 2 ÜN auf der Strecke nach Windhoek (oder nur 1 ÜN und die andere noch wo anders dranhängen)
Da gibt es bei Otjiwarongo eine Organisation, die nennt sich AfriCat und die haben in Okonjima eine großartige Unterkunft mit toller Anlage, da kann man dann noch eine Rundfahrt am Abend mitmachen und z.B. Geparden oder Leoparden tracken. Das kann dann so kurz vor dem Sundowner aussehen:
h00bd438.jpg

(Der Herr mit dem breiten Rücken bin ich, links im Bild zwei der drei anwesenden Geparden, der dritte "lehnt" an meiner Schulter)

Hier dann noch der Superkitschige Sonnenuntergang mit Gepard:

h24fd00f.jpg


Allerdings würde ich dann trotzdem noch eine Nacht in Windhoek zubringen, da es relativ weit noch bis zum Flughafen ist. Wir haben schon zweimal die letzte Nacht in der River Crossing Lodge verbracht. Da gibts einen preiswerten Car-Wash und gutes Essen. Zum Flughafen ist es dann nicht mehr weit.

Gruß
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2016
5'538 Beiträge · seit 200806. Jan. 2016 · #13
Hallo Mel,

die Kilometer und die Fahrzeiten, die Du für die jeweiligen Tagesetappen ermittelt hast, kommen ganz gut hin. Das lässt Dir in jedem Fall Zeit, in Ruhe am Ankunftstag Dein Camp bzw. dessen nähere Umgebung zu erkunden. Für die letzte Teiletappe kannst Du entweder Okonjima nehmen. Das lohnt m. E. aber nur, wenn Du 2 Nächte dort bleibst, denn es ist sehr wünschenswert, wenn Ihr einen vollen Tag auf die Leopardensuch verwenden könnt. Wir haben am ersten Tag - wie viele andere - keinen Leo gesehen. Alternativ zur Okonjima, die ja sehr teuer ist, empfehle ich Dir die Elegant Farmstead (oder so ähnlich) fast direkt am Von Bach Dam und damit vor den Toren Windhoeks. Ihr könnt hier dann in wundervoller Atmosphäre den Urlaub ausklingen lassen. Was Ihr dann unbedingt machen solltet, ist eine Bootsfahrt auf dem Stausee. Die sollte mindestens 3 - 4 Stunden dauern und bis zum Ende des Sees gehe. Ich weiß leider nicht, ob die vom Von Bach Resort noch angeboten wird oder ob inzwischen auch das Elegant Farmstead etwas ähnliches anbietet. Ich habe die Tour einige Male gemacht, allerdings nur 2 x mit dem Boot des Resorts und 3 - 4 x mit einem privaten Boot, und es war jedes Mal ein tolles Erlebnis, vom Boot aus die Tiere bei Saufen zu beobachten.

Jetzt solltest Du allmählich ans Buchen denken, denn die ausgesuchten Quartiere sind sehr gefragt und ich drück Dir die Namen, dass Ihr jetzt noch die von Euch gewünschte Unterkunft bekommt. Sept./Okt. ist Hochsaison in den Lodgen. Wenn Ihr campt, dürfte es etwas einfacher sein.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter89 Beiträge · seit 201306. Jan. 2016 · #14
Vielen Dank Euch beiden!

@Gerd: Freut mich sehr zu lesen, dass die Streckenplanung realistisch ist. 🙂

Ich trage mich gerade mit der Frage, was denn eigentlich dagegen spricht vom Bush Pillow Guesthouse in Otjiwarongo zum Flughafen zu fahren. Das sind lt. google maps gute 3h - lass es mal 3,5h sein. Auschecken ist ja eh Vormittags .... da wäre man doch ca. 13:30 / 14:00 Uhr locker am Flughafen.
Der Rückflug ginge eh erst spät am Abend ... um 21:35 Uhr. Da gilt es eh nochmal Zeit "totzuschlagen".

Was meinst Du dazu?
The Elegant Farmstead wäre ansonsten in der Tat eine Alternative.

LG, Mel
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2016
173 Beiträge · seit 201406. Jan. 2016 · #15
Hallo Mel,

das mit der Fahrt von Otjiwarongo zum Flughafen ist wohl Geschmackssache. Möglich ist das sicherlich... Wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt. Auch auf der letzten Etappe kann einem ja ein Unfall oder einfach nur eine Panne passieren. Und dann kann's eben auch schnell mal knapp werden. Wenn man am Abflugtag schon in oder bei Windhoek ist, ist man da halt auf der sicheren Seite. Das wäre zumindest für mich der Gedanke, worüber man nachdenken könnte.

Gruß
Peter
Themenstarter89 Beiträge · seit 201306. Jan. 2016 · #16
Strubi, lieben Dank! Da hast Du doch sehr Recht! Wenn ich mir das recht überlege soll es doch eine Unterkunft vor den Toren Windhoeks werden. 1-2h zum Flughafen finde ich ok .... mehr Entfernung birgt auch mehr "Gefahr". Manchmal muss man einfach nochmal ne weitere Meinung hören.
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2016
5'538 Beiträge · seit 200807. Jan. 2016 · #17
Hallo Mel,

was gefällt Dir an Otjiwarongo denn so gut. Tanken und evtl. im SPAR einkaufen und dann nix wie weg. Deshalb auch mein Vorschlage Elegant Farmstead. Außerdem gehe ich auch gerne auf Nummer sicher und möchte nicht am letzten Tag noch ein paar Kilometer fahren müssen.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter89 Beiträge · seit 201307. Jan. 2016 · #18
Moin Gerd,
ja, genau das isses! Das Elegant Farmstead wirds wohl werden!
Ich fürchte nur ich komm vor dem WE nicht ans buchen .... bin grad zu sehr eingespannt im Büro 🙁
(komisch, das Tapatalk schneidet das Ende meiner Texte ab 🙄 )

Vielen lieben Dank für Deine Unterstützung, Gerd! 🙂
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2016
Themenstarter89 Beiträge · seit 201307. Jan. 2016 · #19
It's me again.

Ich habe noch ein klitzekleines bisschen umgestellt:

41 km / 35 min --- 1 ÜN Windhoek (Villa Violet)
205 km / 2,75h --- 2 ÜN Kalahari (da liebäugeln wir gerade mit der Kalahari Red Dunes Lodge)
336 km / 5 h --- 1 ÜN Mesosaurus Camp
254 km / 3,5h --- 2 ÜN Aus (Eagles Nest oder Desert Horse Inn)
346 km / 5 h ---- 2 ÜN Sossusvlei (Desert Quiver Camp oder Desert Camp)
343 km / 5 h --- 3 ÜN Swakopmund (Cornerstone GH)
313 km / 4,75 h ---2 ÜN Damaraland (Damara Mopane Lodge)
218 km / 3,25 h + 2h im Etosha (also 5,25) --- 2 ÜN Halali
85 km / 2,5 h --- 3 ÜN Etosha Safari Lodge
360 km / 4,5h --- 1 ÜN The Elegant Farmstead

von dort zum Flughafen

Die fett markierten sind geändert und hierzu nun meine Fragen:

1) Entfernung Damara Mopane zum Halali Camp so realistisch und machbar? Ich denke, wenn wir 10:00 Uhr losfahren würden, wären wir allerspätestens 16:00 Uhr am Camp. Wie lange kann man dort einchecken? Passt das .. das macht mir etwas Sorge.

2) Kommt die Entfernung und Fahrtzeit von der Etosha Safari Lodge zum Elegant Farmstead hin? Beim Elegant Farmstead musste ich anhand der google maps auf deren Seite schätzen.

Sehr gern höre ich nochmal Eure Meinung und sage schonmal vielen Dank!

LG, Mel
663 Beiträge · seit 201507. Jan. 2016 · #20
Etosha Safari Lodge runter nach Windhoek ist durchgehend asphaltiert, da kommt man sehr gut voran. Die 4,5 Stunden sollten stressfrei passen.