Neue Unterkünfte - Namibia

395 Antworten · 109k Aufrufe · gestartet 06. Nov. 2015 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200626. Juli 2017 · #22
Hi zusammen,

Omatendeke Lodge (Hoanib) steht kurz vor der Eröffnung. Sie gehört wie auch die bereits geöffnete Sorris Sorris Lodge und die im Bau befindlichen Xaudum Lodge und Sheya Shuushona Lodge zu Namibia Exclusive. Die Preise dürften also ähnlich wie bei Sorris Sorris gelagert sein, d.h. etwa N$ 10.000 pppn.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200615. Aug. 2017 · #23
Hallo zusammen,

nur zur Info, hier der aktuelle (mir bekannter) Stand neuer/geplanter Unterkünfte in Namibia:

2016/17 eröffnet
- Bay View Resort Hotel (Langstrand)
- Caprivi Mutoya Lodge (Ost-Caprivi)
- Cheetah View Lodge (Otjiwarongo)
- iKon Luxury Self Catering Apartments (Windhoek)
- Spitzkoppen Lodge (Spitzkoppe)
- Tsubes Rest Camp (Twyfelfontein)

Im Bau
- Am Weinberg Boutique Hotel ***** (Windhoek)
- Atrium Hotel Swakopmund ****
- Hilton Garden Inn **** (Windhoek)
- Oshikuku Lodge (Oshikuku)
- Omankete Lodge (Outapi)
- Omatendeka Lodge (Erongo)
- Sheya Shuushona Lodge (Etosha)
- Shipwreck Lodge ***** (Skeleton Coast)
- Town Lodge Windhoek ***
- Xaudum Lodge (Khaudum NP)
- Zambezi Mubala Lodge (Katima Mulilo)
- Zanier Omaanda **** (Windhoek)
- Zanier Sonop **** (Sossusvlei)

Geplant
- Tsogo Sun Windhoek ****
- Airport Hotel *** (Internat. Airport Windhoek)
- Namib Desert Lodge #2 (Sossusvlei)

Geschlossen
- Bay View Hotel, Lüderitz

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200621. Aug. 2017 · #24
Hi zusammen,

die beliebte Pension A la Mer in Swakopmund hat sich zu einem Hotel gemausert. Am 1. September werden die 25 neuen Luxuszimmer in drei neuen Gebäuden, jeweils mit Fußbodenheizung, Balkon und Meerblick, eröffnet. Es gibt eine Sundowner-Dachterrase mit Bar - für Jedermann.

Bildliche Eindrücke (kein Login notwendig!): https://www.facebook.com/hotelalamer/posts/1892043524404475

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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4 Beiträge · seit 201728. Aug. 2017 · #25
Nicht ganz richtig ! Es gibt 28 neue Zimmer in einem Gebäude, mit TV/Internet/Safe/Fön im Bad/Unterboden Heizung und Aufzug. Und vom Sonnendeck hat man eine Tolle Aussicht aufs Meer,Wüste und Stadt.
Wer Direkt Bucht ( alamer@iway.na oder 00264 64 404130 ) bekommt 5 % Rabat !! Fragt nach "Martina"
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200628. Aug. 2017 · #26
Hi Swakop99,
Nicht ganz richtig ! Es gibt 28 neue Zimmer in einem Gebäude,
ein Gebäude, drei Flügel 🙂

Viele Grüße
Christian
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16,9k Beiträge · seit 201203. Sept. 2017 · #27
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zuletzt bearbeitet 16. März 2018
38 Beiträge · seit 201203. Okt. 2017 · #28
Zum Thema Fußbodenheizung:
Schön wär's......wir waren vor 2 Wochen im neuen Flügel, Zimmer 29. Die Betonwände sind grauslig kalt, die Heizung funktionierte nicht, weder im Bad noch im Schlafraum. Nach 2 Nächten sind wir durchgefroren abgereist.
Schöne Grüße
Rheinländerin
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200605. Okt. 2017 · #29
Hi zusammen,

die The Elegent Collection hat ihr Portfolio erweitert. Neben dem Elegant Guesthouse (Windhoek), dem Elegant Farmstead (Okahandja) und der Elegant Desert Lodge (Sesriem) gibt es ab sofort das Elegant Desert Eco Camp (Sesriem). Fotos dazu auf Facebook (ohne Login sichtbar): https://www.facebook.com/elegantdesertlodge/posts/1563227370366126

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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1'933 Beiträge · seit 200906. Okt. 2017 · #30
Hallo,
ist zwar keine "neue" Unterkunft wird aber neu aufgebaut:

Desert Camp (Sesriem) von der Taleni Gruppe.
Nach Rückfrage wird das alte Zeltcamp im Januar/Februar 2018 abgerissen. Es wird neu aufgebaut. Die Zimmer (keine Zelte mehr) haben Klimaanlage und en-suite Bad. Die Renovierung/Neuaufbau soll Ende Mai abgeschlossen sein.

Ich hatte gehofft, dass es wieder ein Zeltcamp wird und deshalb nicht das gegenüberliegende Desert Quiver Camp gebucht...Vielleicht buche ich nun auf das Elegant Desert Eco Camp um (obwohl es 45 km vom Sesriem entfernt ist).

Nachtrag: jedes Zimmer hat einen privaten Grillplatz mit ausreichend Privatsphäre und es wird ähnlich wie das Desert Quiver Camp sein.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2017
385 Beiträge · seit 201506. Okt. 2017 · #31
Danke Lotusblume, ich hatte auch auf ein Zeltcamp gehofft. Nun weiß ich gar nicht mehr, wo ich buchen werde

Das Eco Camp gefällt mir auch sehr gut, da stört mich aber die Anfahrt
Schöne Grüße Sandra
1'933 Beiträge · seit 200913. Okt. 2017 · #32
Hi,
habe das Elegant Eco Camp angefragt und folgende Infos erhalten:

10 Zelte insgesamt
20 Gäste insgesamt
Jede Einheit wird mit einem extra langen King Doppelbett ausgestattet
Jede Einheit hat En-Suite Badezimmer und Dusche
Jede Einheit verfügt über warmes und kaltes Wasser mittels Solar Geysiren
Jede Einheit verfügt über eine Außendusche mit Warm- und Kaltwasseranschluss
Jede Einheit wird 24 Stunden mit Solarstrom betrieben
Jedes Einheit verfügt über 2 x Steckdosen zum Aufladen von Telefonen, Laptops und anderen Geräten
Jede Einheit kann die Betten auf den 3 Meter breiten und 11 Meter langen Balkon schieben
Jede Einheit wird mit einer Kaffee-, Tee- und Flaschenwasserstation ausgestattet
Ein zentraler Poolbereich mit Terrasse steht dem Gast zur Verfügung
Parkplätze im Elegant Desert Eco Camp
Jedes Zelt hat eine Mini Bar
Im Elegant Desert Eco Camp werden keine Mahlzeiten serviert
Alle Mahlzeiten werden nur in der Main Lodge (The Elegant Desert Lodge) angeboten.

Rates per room/night mit Frühstück 01.10.17-30.06.18 = 2300,00 $N,
01.07.18-30.06.19 = 2500,00 $N
Dinner = 305,00 $N pP
2 Std. Sundowner Tour = 415,00 $N
2 Std. Quad Bike = 550 $N
1,5 Std. Quad Bike mit Frühstück = 440,00 $N
1/2 Tag Sossusvlei mit Frühstück = 900,00 $N
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #33
Neue Unterkunft in Sesfontein:
www.sesfontein-guesthouse.com

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
6 Beiträge · seit 201723. Okt. 2017 · #34
Hallo allerseits,

2004 und 2006 waren wir schon mal in Namibia und hätten nach 10 Jahren mal wieder Lust auf Namibia. Ich falle nur gerade vom Stuhl, wenn ich die Preise sehe. Flüge und Eintritte scheinen sich nicht groß geändert zu haben, aber Preise für Lodges und Hotels haben sich in 10 Jahren anscheinend vervierfacht? Gucke ich falsch, gibt es einen Trick oder ist das so?

Und dann habe ich bei dem Thema hier gedacht: Vielleicht haben ja neue Unterkünfte wie dieses Sesfontein Guesthouse wenigstens günstige Angebote. Die wollen für einfache Unterkünfte ohne Pool, ohne Aussicht, ohne Wildtiere drumherum, ohne inkludierte Aktivitäten, ohne Dinner, (ohne Klimaanlage?) tatsächlich 1.500 Namibia-Dollar haben? Ernsthaft? Die Zimmer haben nicht mal ein eigenes Bad sondern Gemeinschaftsklos und -duschen? Das ist 1-Sterne-Kategorie. In Ländern wie Thailand, Indonesien, Malaysia, die wir die letzten Jahre bereist haben und wo die Löhne auf vergleichbarem Niveau liegen, bekommt man so etwas für 20 Euro. In Namibia wollen die ernsthaft 100 Euro?

Es geht gar nicht um Geiz oder das wir uns das nicht leisten können. Wir sind keine Backpacker und keine Camper und zahlen auch 200 Euro und mehr für eine Nacht. Aber wir können schon vergleichen, das Geld wächst nicht auf den Bäumen und ein bisschen Gegenwert sollte schon da sein.

Sind das alles nur noch Pro-Forma-Listenpreise und in der Praxis gibt es überall große Rabatte oder ist das wirklich alles so überteuert geworden?

Grüße

Christina
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #35
Hallo Christina,
Gucke ich falsch, gibt es einen Trick oder ist das so?
dazu gibt es einen ganz aktuellen Thread: https://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/293806-sind-die-noch-zu-retten.html
alles so überteuert geworden
Überteuert ist ja relativ. Angebot und Nachfrage eben. Subjektiv würde ich sagen, dass über die Jahre das Preis-Leistungsverhältnis (bei steigenden Preisen und steigender Leistung) eher besser als schlechter geworden ist. Aber das ist rein subjektiv natürlich und nicht pauschal auf jede Unterkunft anwendbar.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017
6 Beiträge · seit 201723. Okt. 2017 · #36
Hallo Christian,
Angebot und Nachfrage eben.
Naja, ich würde eher sagen, das so ein Angebot die Nachfrage abwürgt. Es ist mir im Moment unerklärlich, wie man auf solche Preise kommt? Tourismus ist doch eigentlich weltweit total wettbewerbsintensiv. Zufällig bin ich aus der Immobilienbranche. Die bauen in Namibia nicht nach deutschen Standards mit 3fach verglasten Fenstern, hoch gedämmten Wänden und teuren Öko-Heizungsanlagen. Die niedrigen Löhne in Namibia halten die Baukosten niedrig. Etwas mit diesem Standard sollte in Namibia für maximal 400 €/qm baubar sein. Ein 20qm-Zimmer (=8000 Euro) ist dann plus Baunebenkosten, Möblierung und Kapitalkosten bei 50% Auslastung mit ca. 8 Euro die Nacht abbezahlt. Dazu kommen dann noch Frühstück, Betriebskosten, Marketing, Steuern/Gebühren, Profit. Die werden da kein Frühstück wie in einem 5-Sterne-Shangri-La auffahren. Reinigung/Instandhaltung kann angesichts der minimalen Löhne auch nicht viel kosten. Wie schon gesagt: In Asien kann man das für um die 20 EUR auch. Löhne und Baustandards sind da ähnlich und das ist da kein Zuschussgeschäft. Irgendwas läuft da in Namibia verkehrt.

Ich habe noch ein bisschen recherchiert. Das scheint normal zu sein, dass in Namibia die Preise jedes Jahr um 10-20 Prozent erhöht werden. Wenn man jedes Jahr im Durchschnitt um 15 Prozent erhöht, dann haben sich durch den Zinseszinseffekt die Preise nach 10 Jahren vervierfacht. Bei jährlich 20% Erhöhung versechsfachen sich die Preise innerhalb von 10 Jahren. So ist es wohl gelaufen. Ein bisschen macht der bessere Wechselkurs wieder wett, aber am Ende sind es wohl 3-4 mal so teure Preise wie damals. Wenn wir noch nie da gewesen wären, dann würden wir das vielleicht bezahlen, aber so ist es uns das einfach nicht wert.

Grüße

Christiane
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200623. Okt. 2017 · #37
Hi Christiane,
Naja, ich würde eher sagen, das so ein Angebot die Nachfrage abwürgt.
die Nachfrage nach Namibia ist ja seit 2 Jahren stark steigend. Beliebte Unterkünfte sind 9-12 Monate im Voraus ausgebucht. Die versuchen natürlich jetzt ein bisschen dies "auszunutzen".
Die bauen in Namibia nicht nach deutschen Standards mit 3fach verglasten Fenstern, hoch gedämmten Wänden und teuren Öko-Heizungsanlagen. Die niedrigen Löhne in Namibia halten die Baukosten niedrig. Etwas mit diesem Standard sollte in Namibia für maximal 400 €/qm baubar sein.
das sind Deine und auch meine Wunschträume. Lowcost Housing wird derzeit mit N$ 6000 m² bezahlt, d.h. etwa 400 Euro/m². Wenn Du was ordentliches nach namibischem Standard willst, dann zahlst Du 10.000-15.000 pro m². Niedrige Löhne stimmen, aber das kann man nicht so alleine sehen. Wichtig ist, was für die niedrigen Löhne getan wird. Beispiel Restaurant: In Deutschland 3 Kellner mit 15 Euro/Stunde für 12 Tische. In Namibia sind für 12 Tische mind. 8 Kellner angestellt die jeweils 4 Euro/Stunde bekommen. Da ist der Unterschied für den Restaurantbetreiber eben nicht mehr so groß. Viele Leute für wenig Geld ist nicht viel anders als wenig Leute für viel Geld 🙁 Abgesehen davon ist der Mindestlohn auf dem Bau in Namibia im Vergleich zu anderen Mindestlöhnen (z.B. Sicherheitsgewerbe) sehr hoch. Trotz der Bauflaute seit etwa 18 Monaten und der Pleite von 80 % (!) aller Baufirmen tut sich an den Baupreisen wenig bis gar nichts. Vieles wird eben importiert.

Aber unabhängig davon hängt der Preis einer Unterkunft wohl am wenigsten vom Baupreis ab, denke ich. Neben Personal und Essen ist es v.a. die Logistik die relativ viel kosten kann (nicht bei einem Hotel in Windhoek, aber eben bei einer Lodge im Damaraland). Auch die Infrastruktur (Wasser, Strom etc) ist teuer. Soll aber nicht heißen, dass ich den Anstieg der Preise jenseits der Inflationsrate als gut empfinde. Bisher hatte man sich in den meisten Jahren um die 10% (d.h. Inflationsrate + einen kleinen Aufschlag) bewegt. Problem ist aber eben auch, dass nur eine handvoll Menschen hier sich überhaupt mit dem wirtschaftlichen Betrieb eines Hotels, Lodge etc auskennt. Die meisten haben es als "Hobby" angefangen oder "sind da so reingerutscht" und darum fehlt es auch an klaren Preiskalkulationen etc. Je nach Umrechnungskurs z.B. zum z.B. Euro gab es auch Jahre, in denen auf einmal die Unterkünfte für Euro-Touristen 10 Prozent preiswerter als im Vorjahr waren.

Es gibt aber eben noch viele Unterkünfte, wie ich bereits in dem verlinkten Thread erwähnte, die sich moderat mit den Preisen verhalten. Das sind nur meist nicht die "von allen gewünschten" bzw. die, die besonders nah an z.B. dem Sossusvlei sind.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017
6 Beiträge · seit 201723. Okt. 2017 · #38
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:das sind Deine und auch meine Wunschträume. Lowcost Housing wird derzeit mit N$ 6000 m² bezahlt, d.h. etwa 400 Euro/m².
Na, dann sind wir uns doch einig. Das was bei dem Low Cost Housing für 400 Euro/qm gebaut wird, sind offenbar freistehenden Häuser mit Küche, Bad, Sanitärinstallation, Ziegeldach uvm. (kurz gegoogelt). Die Zimmer des Sesfontein Guesthouse sind nicht freistehend, ohne Küche, billiges Blechdach, nur Gemeinschaftsbad und dürften deshalb bei den Baukosten noch unter dem Low Cost Housing liegen.
travelNAMIBIA schrieb:Aber unabhängig davon hängt der Preis einer Unterkunft wohl am wenigsten vom Baupreis ab, denke ich.
Das kommt drauf an. Bei einem luxuriösen Hotel machen die Ausstattung, Verköstigung und all die bereit gehaltenen Services den größten Teil der Kosten aus. Aber so etwas wie das Sesfontein Guesthouse hat keine 24/7-Rezeption, 24/7-Zimmerservice, Swimmingpool, Spa, Telefon, Fernsehen, Gym, aufwändige Grünanlagen, Valet-Parking etc. pp. Da sind auch keine Aktivitäten inklusive. Da kommt zu den Immobilienkosten viel weniger dazu, als bei einer luxuriösen Unterkunft. Die verlangen aber trotzdem einen 4-Sterne-Preis für eine 1-Stern-Hütte knapp über Hostelstandard.

Aber ich will mich jetzt auch nicht in das Sesfontein Guesthouse verbeißen. Ist mir letztlich egal. Das war nur ein Beispiel, wo ich die den Preis nicht fassen konnte.

Christiane
2'391 Beiträge · seit 201623. Okt. 2017 · #39
Hallo Christiane, wie in dem von Christian verlinkten Thread bereits erwähnt, geht es auch sehr viel günstiger in Namibia. Es gibt auch Zimmer für 20€,z.B.Maori Camp allerdings selfcatering. 50€ HP geht ohne Probleme. Aber nicht 10 Meter vor einer Hauptattraktion des Landes wie dem Sossusvlei. Du bekommst aber auch am Mount Everest kein Zimmer dafür, obwohl Nepal ein Entwicklungsland ist.
Wenn Du nicht direkt an dem High Lights wohnen möchtest und ein bischen suchst gibt es günstige schöne Farmen oder auch Lodges. Übrigens, hast du mal geschaut was Kenia, Tansania oder Botswana kostet?
Angebot und Nachfrage. Es gibt scheinbar genug due das bezahlen.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
4'984 Beiträge · seit 201624. Okt. 2017 · #40
Guten Morgen Christiane,

kann mich da der Meinung von Sasa und Christian nur anschließen;
auch ich denke nicht, dass der Unterkunftspreis mit den Errichtungskosten zu tun hat.

Als gutes Bsp dafür nehmen wir doch einfach mal die campsites in Linyanti/Chobe/BOTS her:
US$ 50 pro Person und Nacht...also etwa € 43,00
Was du dafür bekommst:
eine staubige campsite in einem der angesagtesten Gebiete
einen Schattenbaum
einen gemauerten Grill (ohne Öko-Heizung 😉 )
eine Wasserentnahmestelle (elefantensicher)
einen verschließbaren Müllbehälter aus Drahtgeflecht
gemeinschaftlich zu nutzende sanitäre Anlagen (ohne 3-fach Verglasung und Wärmeschutzfassade)

Abschreckend? Nein, ausgebucht ein Jahr im Voraus!
Gruß Gina