dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201011. Okt. 2015 · #1Liebe Forumsgemeinde,
nach längerer Namibia- und Forumsabstinenz sind wir endlich wieder da - man kommt ja einfach nicht los, weder vom Forum, noch von Namibia. 😄 😊
Nachdem wir bisher immer Ende Dezember/ Anfang Januar im südlichen Afrika als typische Lodgehopper unterwegs waren, haben wir uns jetzt mal den Mai rausgesucht. So wollen wir im Mai 2016 für 26 Nächte den Nordwesten Namibias erkunden und wären für einige Detailinfos Eurerseits sehr dankbar.
Es wird übrigens das erste Mal Camping für uns.
Mietwagen wollen wir bei Bushlore anmieten: Landcruiser der Kategorie CruCam, das ist der mit dem Hubdach.
Folgend die geplante Route:
1. Tag
Ankunft Windhoek am 30.04.2016, Flug mit SAA.
Übernahme Mietwagen und einkaufen.
Danach Fahrt zu Hochland Nest
Frage:
Wie ist der Campingplatz hier?
2. Tag
Fahrt ins Erongo-Gebirge
2 Nächte Farm Eileen.
4. Tag
Fahrt zum Brandberg
1 Nacht Brandberg White Lady.
Weitere 2 Tage wollen wir den Messum Krater, Cape Cross und den Doros Krater anschauen. Hier können wir vielleicht schon den ersten 4x4 Spaß haben (ohne Spaß kein Fun, Ihr wisst schon 😄 ) und uns an den 4,2l Toyota Diesel gewöhnen - so der Plan.
Weitere Übernachtungen könnten Mile 108 und das Rhino Camp sein.
Diese drei Nächte halten wir aber flexibel und lassen uns einfach treiben.
Falls aber jemand Ideen hat... 😗
7. Tag
Fahrt zum Mowani Mountain Camp. 3 Nächte Relaxen und das Leben genießen. Kein Camping.
10. Tag
Fahrt zur Khowarib Lodge und nochmal 3 Nächte chillen.
13. Tag
Fahrt über Sesfontein, D3707, nach Puros. Hier wieder Camping.
Fragen:
Ist die D3707 einigermaßen befahrbar? Die Reiseberichte und Infos im Forum sind sehr zwiegespalten. Oder sollten wir eher durch den Ganamub und Hoanib fahren?
Hat jemand einen Tipp für einen schönen Campground?
Und wie würdet Ihr es mit dem Auffüllen der Vorräte organisieren? Denn vorher sind wir ja 6 Nächte in festen Unterkünften gewesen.
14. Tag
Fahrt über die D3707 nach Orupempe und weiter über die D3703 nach Etanga.
Fragen:
Ist es Eurer Meinung nach besser über die D-Pads oder vielleicht sogar durch das Hoarusib riverbed?
Wie sind Eure Erfahrungen mit Etanga?
15. Tag
Fahrt über die D3703 nach Opuwo, 1 Nacht in der Epuwo Country Lodge (Camping).
--
Bei den Tagen 13, 14 und 15 sind wir uns noch nicht ganz im Klaren, was hier die beste Lösung ist. Wir haben uns besonders vom Reisebericht von Clax "Eine "fast" normale Tour" inspirieren lassen, deren Route in dieser Region uns sehr gut gefallen hat, kommen aber noch nicht so richtig klar. Falls hier also jemand Ideen hat, wären wir sehr dankbar!! Unter anderem Topobär und LaLeona kennen sich in der Region ja auch gut aus... 😗
--
16. Tag
Fahrt über die D3705 (C43?) zu den Epupa Falls.
Frage:
Ist die Epupa Fall Campsite empfehlenswert? Alternativen?
17. Tag
Weiterfahrt über D3705 (C43?) und D3701 zur Kunene River Lodge. 2 Nächte. Auch Camping.
19. Tag
Über die D3700 und die C35 zum Dolomite Camp. 2 Nächte.
21. Tag
Okaukuejo Campsite
22. Tag
Halali Campsite
23. Tag
Mushara Outpost: Hier gönnen wir uns nochmal zwei Nächte Luxus.
25. Tag
Hotel The Elegant Farmstead Okahandja, 2 Nächte.
Frage:
Wie sind Eure Erfahrungen mit dieser Unterkunft und hat vielleicht noch jemand eine Alternative?
27. Tag
Rückflug am 26.05.2016 um 15:10 Uhr mit SAA via Jo'burg nach MUC.
Vorab vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung!
Schöne Grüße aus dem Süden Deutschlands
Dirk & Mandy
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boris1'816 Beiträge · seit 200811. Okt. 2015 · #2Hallo Dirk und Mandy,
ich war vor 3 Wochen in The Elegant Farmstead und mir hat es sehr gefallen, genau das Richtige um Schluss. Schöne Zimmer, nette Außenanlage, netter GameDrive abends, wenngleich die Viecher eine ziemlich hohe Fluchtdistanz haben. Morgens der Drive war sehr pflanzenbezogen, das hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, ist aber Ansichtssache. Die haben dort Blessböcke, hatte ich auch noch nie gesehen.
Es kommen allerdings auch kleine Reisegruppen hin, die waren aber o.k.
Nach Windhoek sind es etwas 1 1/2 Stunden.
Farm Eileen war ich auch schon, wollt ihr da zelten oder in die Zimmer, die sind einfach, aber sauber und groß und völlig ausreichend. Tolle Farmrundfahrt. Der Besitzer ist ein wenig "deutsch-südwest", auch wenn er kein Deutscher ist. Das Ehepaar wollte den Gästebetrieb eigentlich aufgeben, weil sie keinen Nachfolger haben, offensichtlich gibt des die Gästefarm aber noch.
Gruß Boris
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201011. Okt. 2015 · #3Hallo Boris,
danke für die Infos zu The Elegant Farmstead und Farm Eileen!! Das bestärkt uns darin, dass diese beiden Stationen schon mal safe sind. Und die Reisegruppen... so groß können die ja eh nicht sein. Eine Reisegruppe in Namibia ist ja zum Glück auch was anderes als eine Reisegruppe in der Lüneburger Heide. 😛
Schöne Grüße
Dirk
P.S.: Hoffe, dass der ein oder andere vielleicht noch ein paar weitere Fragen beantworten kann. 😎
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chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201112. Okt. 2015 · #4Hallo Dirk,
nur so ein paar Gedanken zu Eurer Tour:
Eine sehr gute Idee, ins Kaokovelt zu fahren, wir sind gerade seit 30. September wieder zurück und haben es sehr genossen.
Wenn Ihr ein oder zwei Eurer "Faulenzertage" weglasst, könntet Ihr von Orupembe aus (Marble Camping ok, Etambura Camp wohl ein Erlebis) noch an den Kunene zum Camp Syncro, dort kann man campen oder ein Häuschen mieten, eines unserer Highlights. Dann wieder zurück zum Marble- oder Etamburacamp und am nächsten Tag nach Opuwo.
In Etanga ist kein Campingplatz mehr und in Dorfnähe übernachte ich persönlich ungern wild.
So kämt Ihr "richtig" hoch ins Kaokovelt und das Marienflusstal ist wunderschön. Die Strecke hoch ab Marble, bzw. Etambura ist steinig und teils steil, sollte aber mit Eurem Fahrzeug gut machbar sein. Wir hatten einen Hilux 3 Liter in Offroadversion und der hat uuns brav überall lang gebracht, der Landcruiser ist ja eher noch besser. Für uns haben die zwei Tage im Camp Syncro sehr gelohnt.
Noch so nebenbei: Brandberg White Lady hat einen netten Campground. Opuwo Country Lodge geht für eine Nacht, länger würde ich da nicht bleiben, man darf allerdings den Pool benutzen und kann zu Abend essen in Buffetform (lecker).
Das Dolomite Camp gefiel und vor zwei Jahren gut, inzwischen habe ich auch schon negative Kritiken gelesen. Nahe bei ist das recht neue Olifantsrus Camping, da waren wir dieses Jahr, alles neu, Leute sehr freundlich, nur Schattenbäume sind halt noch zu klein, schönes Wasserloch. Wir werden hier nächstes Jahr nur eine Nacht bleiben, denn wenn man zeitig in den Park einfährt, hat man den Tag ja auch schon im Westteil und das geht, wenn man vorher im Roadside Halt direkt beim Galton Gate übernachtet. Hier gibt´s auch einen kleinen Hide mit Wasserloch, wir hatten dort abends sogar Löwen. So hat man dann auch in Opuwo morgens noch Zeit satt, die Vorräte wieder aufzufüllen.
Viel Spass beim Planen
Karin
Nachtrag: Sorry, Ihr fahrt ja gar nicht ab Opuwo Richtung Etosha, aber kommt Ihr nicht dort vorbei auf dem Weg? Im Etosha kann man meiner Meinung nach nämlich nicht so toll einkaufen.
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201312. Okt. 2015 · #5Hallo,
zum Camping kann ich nichts beitragen, aber im Dolomite waren wir heuer im Mai. Die Aussicht von den Chalets ist überwältigend - wenn man Weite, Leere, das Nichts liebt. Die Zelthäuser stehen auf den zwei Flanken eines Hügels. Man schaut entweder auf ein sehr gut frequentiertes Wasserloch - das man auch mit dem Fahrzeug anfahren kann, wir haben dort ein Nashorn gesehen, viele Elefanten, Giraffen, ... nachts brüllten Löwen. Die anderen Chalets schauen in den Nationalpark Richtung Pfanne, in die unendliche Buschebene, ein für uns atemberaubender Anblick! Nur rechts und links in weiter Ferne die bläulichen Schatten von Bergzügen.
Das Essen war sehr gut, der Service auch, wir konnten nichts meckern. 😉
P. S.: Die Khowarib Lodge hat uns recht gut gefallen, die Lage in der Schlucht über dem Flüsslein ist etwas Besonderes, wenn auch ohne Fernsicht. Die offene Nasszelle fanden wir toll, Blick zum Sternenhimmel vom Thron aus! Das Essen war ok, der Service gut. Wir unternahmen von dort aus eine geführte Tour "Elephant Tracking" mit Ruan, die uns ausnehmend gut gefiel. Man kann etliche Aktivitäten dort machen.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Okt. 2015 · #6Moin,
für die Zeit zwischen Brandberg und Mowani hätte ich folgende Vorschläge. Erste Nacht bei der Spitzkoppe verbringen. Tolle Landschaft traumhafte Campsites (sehr basic) und nette kurze Wanderungen. Am nächsten Tag dann zum Cape Cross zum Robben schauen. Von dort dann weiter zum Ugab und in einem Seitental (Zebra-Canyon) wild campen.
Ich würde weder nach Purros noch von Purros die D3707 nehmen. Da gibt es nicht viel zu sehen. Nach Purros auf jeden Fall durch den Hoanib. Dabei könnt Ihr Euch überlegen, ob Ihr noch einen extra Schlenker durch Ganamub und Obias mitmacht. Von Purros nach Orupembe würde ich auf jeden Fall die Strecke durch Hoarusib und Khumib wählen.
Mit Einkaufsmöglichkeiten sieht es auf Eurer Strecke schlecht aus. Zwischen Henties Bay und Opuwo gibt es da nix mehr. Nachdem Ihr in Mowani und Khowarib noch das leckere Lodgeessen genießen könnt, sind danach wohl Konserven und andere haltbare Lebensmittel angesagt.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201312. Okt. 2015 · #7Liebe Grüße von Gabriele
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chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201112. Okt. 2015 · #8Hallo,
den Tip mit dem "Umweg" nach Purros, den Topobär vorschlägt, haben wir auch von ihm bekommen und sind so gefahren, der beste Tip ever, 🤩 einfach traumschön, zwischendurch kann man gut eine Nacht wild campen.
Als Verpflegung ging bei uns auch prima eingeschweißtes Fleisch im Cooler und Kartoffeln und Gemsquash oder Butternut dazu, Gurken und Tomaten für Salat halten gekühlt auch ziemlich lange. So sind wir ca. 10 Tage ohne Einkauf über die Runden gekommen ohne eine Dose. Für´s Frühstück haben wir uns in Windhoek mit Graubrot und Schwarzbrot (in Scheiben, abgepackt) reichlich eingedeckt, braucht ja nicht gekühlt werden und so haben wir vermieden, das weiße Pappbrot essen zu müssen.
@Berg-Eule
Es freut mich, dass Ihr das Dolomite Camp dieses Jahr schön erlebt habt. Ich war schon ganz traurig über die auftauchenden Negativberichte, da wir uns dort 2013 auch sehr wohl gefühlt hatten.
Was schägst Du aus dem Orupembe Shop vor? Omo in Oel ausfrittiert? Dazu ein kühles Bier? Aber die "Verkäuferin" ist echt eine Augenweide.
Liebe Grüße
Karin
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201312. Okt. 2015 · #9Hallo Karin,
chamäleon2011 schrieb:
@Berg-Eule
Es freut mich, dass Ihr das Dolomite Camp dieses Jahr schön erlebt habt. Ich war schon ganz traurig über die auftauchenden Negativberichte, da wir uns dort 2013 auch sehr wohl gefühlt hatten.
Die hatte ich teilweise auch gelesen und war gespannt, was uns erwarten würde, aber wie gesagt, nur Positives. Lediglich eine Kleinigkeit hätten wir beanstanden können: Die Menükarte war handgeschrieben oder besser gesagt geschmiert und kopiert - passte nicht zum Stil der Lodge. Aber was soll's, wichitg ist, dass Unterkunft und Essen in Ordnung sind.
chamäleon2011 schrieb:
Was schägst Du aus dem Orupembe Shop vor? Omo in Oel ausfrittiert? Dazu ein kühles Bier? Aber die "Verkäuferin" ist echt eine Augenweide.
Ich glaube, kühle Getränke gibt es dort auch nicht. Unser Guide sagte, er habe dort einmal Zigaretten gekauft und sei davon high geworden, er würde nie mehr dort einkaufen. Wir sind nicht hingefahren - vielleicht haben wir was versäumt???
Liebe Grüße von Gabriele
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dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201012. Okt. 2015 · #10Hallo zusammen und vielen, vielen Dank für die Infos bisher!!
Als Zwischenstand sieht die Route mit Euren Infos und Tipps nun wie folgt aus.
Aber es gibt noch ein Problem, das ich Euch beichten muss, auch wenn Ihr mir bei dieser Routenplanung jetzt bestimmt den Kopf abreißt: Eigentlich habe ich kaum echte Offroad-Erfahrung (nur Motorrad und Traktor, lacht nicht..). Den Sossusvlei 4x4 Parkplatz empfand ich aber bspw. nie als Herausforderung. Und wir denken uns: Irgendwann muss man ja mal echte Erfahrung sammeln.
Bitte seid ganz offen, ob wir die Route unter diesen Umständen überhaupt angehen sollten. Wie gesagt, ich glaube, dass wir das mit ausreichend Zeit und guter Planung durchaus machen können. Wenn etwas zu heftig wird, suchen wir uns halt eine Alternative. Haben ja Zeit.
Und: Haltet Ihr den Landcruiser 78 Bushcamper von Bushlore (siehe Bild hier bzw. der vorletzte von unten hier) für die Tour für geeignet? - Windhoek, Hochland Nest
- Erongo, Farm Eileen
- Brandberg, Messum Crater, Cape Cross, durch das Ugab riverbed (alleine sinnvoll??) und am Doros Crater vorbei weiter zur Mowani Mountain Lodge.
- Weiter zur Khowarib Lodge, hier ggf. nur zwei Nächte (es gibt aber ein "bleib 3, zahle 2"-Angebot...).
- Etambura Camp -- wie wie viel Zeit würdet Ihr von Khowarib durch den Hoarusib und Khumib zum dorthin einplanen? An einem Tag ist das doch viel zu viel. Einfach eine Nacht wild campen? Und ist das alleine so sinnvoll?
- Camp Syncro -- vermutlich über den Rooidrom Pass und weiter gen gen Norden. Alleine machbar?
- Epupa Falls -- wie fahren wir hier am besten? Den Van Zyl's Pass wollte ich mir nun wirklich nicht geben...! Wieder zurück nach Orupembe?
- Opuwo (v.a. zum Vorräte auffüllen)
- Dolomite oder Olifantsrus, vermutlich nur eine Nacht
- Okaukuejo
- Halali
- Mushara
- Okahandja, The Elegant Farmstead
Vielleicht lassen wir aber auch Halali und Mushara weg und bleiben noch ein paar Nächte bei Bekannten in Outjo (Sophienhof Lodge) und fahren von dort aus nach Okahandja.
Was haltet Ihr von der Route und meint Ihr, dass wir uns das zutrauen können?
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Dirk & Mandy
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chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201112. Okt. 2015 · #11Hallo Dirk,
ich kann nur sagen, wie wir es gemacht haben, das hat gut geklappt: Khowarib - Purros (außen rum wie von Topobär vorgeschlagen, eine Nacht wild campen, da sonst zu lang) - Etambura - Syncro - Etambura - Opuwo.
Es gibt Leute, die vom Syncro bis Opuwo fahren, wir haben allerdings von Orupembe bis Opuwo schon einen dreiviertel Tag gebraucht, hätten es also nicht geschafft. Purros würde ich nicht weglassen, weil´s sonst erstens zu weit ist und zweitens ist es schön dort. Wir haben zum Beispiel für die letzten 43 km zum Marble Camp (bei Orupembe) 2 Stunden gebraucht, absolut nicht schwierig zu fahren, nur halt langwierig. Vom Syncro bis Epupa halten wir für (fast) unmöglich, man muss zurück bis Orupembe oder über den (verbotenen) Van Zyls Pass, oben am Kunene lang geht wohl auch nicht.
Den Van Zyls Pass darf man mit Mietwagen nicht fahren, ich kenne keinen Vermieter, der das erlaubt und das hat seinen Grund.
Ich denke, auch als nicht super erfahrener Offroader geht die Tour, man sollte sich halt nur ausreichend Zeit nehmen. Das Auto sieht auf dem Foto super aus. Zusätzlich empfehle ich tracks4africa auf dem Navi für alle Fälle (wir hatten im Mariental Nebel mit wenig Sicht).
Für Notfälle hatten wir ein Satphone mit, da dort kein Handyempfang ist, halte ich, wenn kein zweites Fahrzeug da ist, für unabdingbar. Jeder gute Vermieter hat die im Angebot. Ansonsten sollte man einen Reifen wechseln können, genug Wasser und Diesel (Doppeltank!!) dabeihaben und nicht völlig unbeholfen sein, dann geht´s bestimmt.
Liebe Grüße
Karin
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Tinochika1'651 Beiträge · seit 201412. Okt. 2015 · #12Hi,
Camp Syncro -- vermutlich über den Rooidrom Pass und weiter gen gen Norden. Alleine machbar?
Ist ohne Probleme möglich. Für eine Strecke ab Etambura benötigt man ca fünf Stunden. Der anspruchsvolle Teil ist "nur" der Rooidroom-Pass bis zur roten Tonne. Danach eine Sandstraße bis zum Camp Syncro, die sich sehr gut fahren läßt.
LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201013. Okt. 2015 · #13Hallo Karin, Gabriele und Hartwig - und alle 😉
nochmals vielen Dank, Ihr seid echt spitze.
Dann werden wir einfach mal sehen, ob wir von Camp Syncro wieder nach Orupembe und noch zu den Epupa Falls fahren, um dann wieder runter zum Etosha, oder ob wir Epupa sogar weg lassen. Auf jeden Fall wissen wir jetzt, welche Möglichkeiten wir ins Auge fassen können und sind darin bestärkt, die Tour anzugehen.
Zu helfen wissen wir uns, Reifenwechseln etc. ist natürlich auch kein Problem. Wer ein paar mal im südlichen Afrika unterwegs war, lernt ohnehin schnell dazu. T4A werden wir natürlich dabei haben und ein Satphone ordern wir bei Bushlore sowieso.
Thema Wildcampen:
Dass bspw. zu beachten ist, nicht direkt im Flussbett zu campen, sondern ehe eine Anhöhe zu suchen, ist klar. Die üblichen Tipps kennen wir. Habt Ihr vielleicht noch Hinweise, wie und wo wir es besonders schön gestalten können oder sind spezielle Dinge zu beachten?
Das wird ne coole Tour ..... Wenn ich mir die ganzen Reiseberichte zum Kaokoveld ansehe (ja, auch Deine, Hartwig), würd ich am liebsten gleich losfahren!! Und auf das kühle Bier im Orupembe Shot Nr. 1 freuen wir uns auch schon. 😎
LG, Dirk
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200913. Okt. 2015 · #14Moin,
fahrtechnisch würde ich mir da keine Sorgen machen. In Sachen Sand werdet Ihr auf der ganzen Strecke nichts finden, was schwieriger als die Strecke im Sossusvlei ist. Wenns felsig wird, einfach langsam mit guter Traktion fahren. Die Reifen dürfen nie durchdrehen. Wenn Du mit dem Motorrad Erfahrung im Gelände hast, hilft es Dir auch im Auto. Du hast dann einfach ein besseres Gefühl für den Untergrund. Schlamm oder Wasser vorher zu Fuß abgehen.
Für die Frage, ob der Wagen geeignet ist kann ich nur sagen, dass es meiner Ansicht nach keinen besseren gibt, um die Strecke zu fahren.
Von Khowarib bis Etambura würde ich eine Zwischenübernachtung einplanen. Zeitlich geht es wahrscheinlich am besten auf, wenn Ihr wild campt. Ich würde mir eine nette Ecke kurz nach verlassen des Hoanib bei Amsport suchen. Dort fahrt Ihr zunächst durch ein weites Tal. Dort verlassen immer wieder Spuren den Haupttrack, die zu schönen Campingmöglichkeiten unterhalb der Talhänge führen. Möglichst keine neuen Spuren legen.
Das wichtigste beim wild campen ist, keine Spuren zu hinterlassen. Nach Möglichkeit Plätze aufsuchen, die bereits andere zum campen genutzt haben. Sorgsam mit Feuer umgehen. Klopapier nicht vergraben sondern verbrennen.
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201013. Okt. 2015 · #15Hallo Topobär,
gut zu wissen, dass auch Du das Fahrzeug für geeignet hältst. Bin mir auch sehr sicher, dass der Land Cruiser viel Spaß bringen wird.
Deine Tipps zum Wildcampen sind Gold wert. Vielen Dank. Wobei wir vermutlich intuitiv an den entsprechenden Stellen nach bereits vorhandenen Spuren geschaut hätten, statt uns irgendwo frisch durchzugraben.
Sehr schön, kann nur wiederholen: Wir freuen uns total auf die Tour - irgendwie sogar mehr als auf die bisherigen Touren, die immer aus durchgeplanten festen Unterkünften und sehr einfachen Routen bestanden.
Danach werden wir sicher berichten!! (Falls vorher doch noch Fragen auftauchen, melden wir uns sicher nochmal... 😉 )
Nochmals Danke!
LG, Dirk
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Polar Bear16 Beiträge · seit 201517. Nov. 2015 · #16chamäleon2011 schrieb:
ich kann nur sagen, wie wir es gemacht haben, das hat gut geklappt: Khowarib - Purros (außen rum wie von Topobär vorgeschlagen, eine Nacht wild campen, da sonst zu lang) - Etambura - Syncro - Etambura - Opuwo.
Hallo alle zusammen, bin derzeit dabei unsere Route für Sep 2016 zu planen und überlegen ebenfalls ins Kaokoveld zu fahren. Bin mal so frei und klinke mich hier in die Diskussion ein.
Hallo Karin,
mich würde interessieren wie viele Tage ihr für die Strecke benötigt habt bzw. wie viele Tage mindestens eingeplant werden sollten?
Gruß Michael
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201118. Nov. 2015 · #17Hallo Dirk,
nur noch so am Rande: wir hatten Camp Syncro vorgebucht, es wäre aber nicht nötig gewesen, weil nicht voll. Auf meine Frage, ob bei ihnen auch schon mal mehr Leute wären, sagte Ryan uns, ab Übermorgen seien sie ausgebucht und dann müssen sie Leute ohne Anmeldung zum nahen Community Camp schicken. Man steht dann zwar nicht ohne Platz da, hat aber eben auch nicht das Gewünschte. Ich würde vielleicht dort reservieren.
Hallo Michael,
Wieviel Zeit man mindestens braucht: 1 x Khowarib, 1 x wild unterwegs (oder je nach Route Purros), 1 x Orupembe, 1 x Syncro, 1 x Orupembe, 1 x Opuwo = 6 Nächte.
Wir waren eine Nacht im Hoarusib (wild) auf dem Weg nach Purros, eine Nacht in Purros, zwei Nächte im Syncro (Seele baumeln lassen, spazieren gehen, mit Sarah und Ryan quatschen) = 8 Nächte.
Für uns war das gut so, es gibt auch Leute, die vom Camp Syncro bis Opuwo durchfahren via Orupembe, wir hätten das zeitlich nicht im Hellen geschafft, sind aber auch eher gemächlich unterwegs. Die Strecken waren alle fahrbar, aber teilweise sehr wellblechmäßig und dadurch anstrengend.
Wir waren im September dort und ich würde die Tour wieder so machen, es hat gut geklappt, mitnehmen würde ich wieder ein Satphone für alle Fälle (wir haben es nicht benötigt, aber besser ist besser), viel Wasser und Maismehl, Oel, Zucker zum verschenken an die Himba, man kommt immer wieder an Dörfern vorbei und man freut sich dort über alles.
Viel Spass beim Planen
Karin
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dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201006. Jan. 2016 · #18Hallo zusammen,
beim Feintuning der Route mit Basecamp und der T4A-Karte sind mir jetzt doch noch einige Fragen gekommen. Würdet Ihr bitte mal einen Blick auf die geplante Route werfen und mir sagen, ob das grundsätzlich so passt?
Wir fahren von der Khowarib Lodge mit gemütlichen Zwischenstopps
--> Tipps für schöne Plätze zum Wildcampen? Ist die gelbe Route korrekt?
zum Etambura Camp und von dort weiter ins Camp Syncro. Von dort wieder zurück
--> ist es sinnvoll, auf dem Rückweg die östliche Gabelung zu wählen?
ins Etambura Camp. Dann weiter nach Opuwo
--> Wo dort übernachten?
--> ist die markierte Route nach Opuwo so korrekt?und von da zu den Epupa Falls und/ oder, je nach Zeit, noch zur Kunene River Lodge. Dann weiter Richtung Etosha...
Folgend die Screenshots aus Basecamp:
Danke Euch herzlich im Voraus für Eure Hinweise!!
Schöne Grüße
Dirk
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Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200606. Jan. 2016 · #19Hallo Dirk,
ihr habt euch eine sehr schöne Strecke ausgesucht. Die Landschaft ist ein Traum.
Ein schöner Übernachtungsplatz entlang eurer Route befindet sich in den Giribes Plains am Signal Hill (der mit dem Telefon auf der Tonne).
Wenn ihr bei Amspoort nach Norden abgebogen seid, könnt ihr nach ein paar Kilometern ins Flussbett des Tsuxub einbiegen und dort am Rand campen. Haben wir letztes Jahr auch gemacht und war sehr schön.
Um zwischendurch mal eine ordentliche Dusche zu genießen, würde ich auch in Puros im Community-Camp übernachten.
Als wir 2010 zum Camp Synchro gefahren sind, haben wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg die östliche Route genommen.
In Opuwo würde ich in der Opuwo Country Lodge übernachten. Dort gibt es einen Campingplatz (evtl. reservieren) und ein leckeres Büffet zum Abendessen. Die Aussicht vom Berg ist toll.
Die Route von Etambura nach Opuwo sind wir letztes Jahr genauso gefahren. Ist zwischendurch etwas holprig, manche Berge muss man mit Untersetzung fahren, aber alles zu machen.
Am Ende unseres aktuellen Reiseberichts werdet ihr (in ein paar Wochen) einige Abschnitte eurer geplanten Route schon mal in der Vorschau sehen können.
Viel Spaß bei der weiteren Planung
Uwe
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201007. Jan. 2016 · #20Hallo Uwe,
danke für die Infos - Deine Empfehlungen werden wir aufgreifen.
Wir sind schon auf die Fortsetzung Eures wie immer sehr schönen Berichts gespannt. 🙂
LG, Dirk
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