Welche Camps im Ruaha

43 Antworten · 6'476 Aufrufe · gestartet 08. Sept. 2015 von Matia
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Themenstarter48 Beiträge · seit 201208. Sept. 2015 · #1
Hallo zusammen

Wir sind am intensiven Planen einer Südtansania Reise im nächsten Sommer.
Wir würden gerne neu 9 Nächte im Ruaha bleiben. Unterwegs sind wir mit Faher/Guide und eigenem Auto. Sollte es sich irgendwo für 3 Tage lohnen, das Auto stehen zu lassen und mit der Lodge die Aktivitäten unternehmen sind wir auch nicht abgeneigt. Mehr wird dann wohl zu teuer.

3 Nächte davon sollen im Tandala Tented Camp sein, da nicht zu teuer und gut mit vielen Empfehlungen.
Für die restlichen Nächte sind wir nun auf der Suche nach 2 weiteren Lodges und wir können uns nur schlecht entscheiden. Die Lodges sollten natürlich nicht alle in der Nähe des Eingangs sein, da dort ja schon Tandala steht.

Folgende stehen zur Auswahl. Die Kategorie noch teurer ist dann definitv zu teuer.
- Kwihala Camp
- Mwagusi Camp
- Flycatcher Camp
- Old Mdonya River Camp
- Ruaha River Lodge

Prinzipiell sind wir offen, folgende Überlegungen haben wir.
Von Old Mdonya wurde uns aufgrund der Lage schon abgeraten. Dazu viele Tsetse in der Nähe. Dafür günstiger als die beiden teureren und mit viel Tierbesuch direkt im Camp.
Ruaha River Lodge ist relativ gross und von der Lage her ähnlich wie Tandala.
Flycatcher ist auf der anderen Seite des Ruahas (etwa Höhe Headquarter) und ich habe keine Ahnung, wie es dort mit Tieren aussieht.
Mwagusi und Kwihala: Eines der beiden wird es wohl werden, vorallem aufgrund der Lage. Beide wären zu teuer. Nur, welches der beiden?

Für Hilfe bin ich dankbar. Wer kennt die entsprechenden Camps?

Liebe Grüsse
Stefan
2'396 Beiträge · seit 201108. Sept. 2015 · #2
Hallo Stefan,
Ruaha River Lodge ist relativ gross und von der Lage her ähnlich wie Tandala.
Ich kann die RRL sehr empfehlen. Es ist richtig, dass sie relativ groß ist, aber davon bekommt man nicht viel mit. Die Chalets sind so angelegt, dass man von den Nachbarn wenig sieht. Und wieso bist Du der Meinung, dass die Lage ähnlich ist wie Tandala? Die RRL liegt direkt am Fluss, Tandala mitten im Busch. Lies mal in meinem RB nach (unten in der Signatur: Südtanzania 2013). Old Mdonya würde ich Dir nicht empfehlen (ohne es zu kennen), allein weil sie zur gleichen Gruppe gehört wie das Selous Lake Manze Tented Camp, in dem es uns nicht gefallen hatte.

LG aus dem locker bewölkten HH,

Karsten
Zitierenzuletzt bearbeitet 08. Sept. 2015Original ↗
1'287 Beiträge · seit 200808. Sept. 2015 · #3
Hallo,

wir haben zwar keine der Lodges besucht, können aber bestätigen, dass eine Lage am Fluss auf jeden Falls sehr zu empfehlen ist. Wir standen im Februar 2015 einige Tage auf einer "offiziellen" Campsite direkt am Flussufer und haben uns, ob der Tiervielfalt fast komplett die Gamedrives geschenkt. Statt dessen haben wir uns einfach morgens und abends vor unserem Wohnwagen auf die Stühle gesetzt und die Tiere "kommen" lassen.

Gruß
Carl
Themenstarter48 Beiträge · seit 201208. Sept. 2015 · #4
Hallo Karsten
Ich kann die RRL sehr empfehlen. Es ist richtig, dass sie relativ groß ist, aber davon bekommt man nicht viel mit. Die Chalets sind so angelegt, dass man von den Nachbarn wenig sieht. Und wieso bist Du der Meinung, dass die Lage ähnlich ist wie Tandala? Die RRL liegt direkt am Fluss, Tandala mitten im Busch. Lies mal in meinem RB nach (unten in der Signatur: Südtanzania 2013). Old Mdonya würde ich Dir nicht empfehlen (ohne es zu kennen), allein weil sie zur gleichen Gruppe gehört wie das Selous Lake Manze Tented Camp, in dem es uns nicht gefallen hatte
Die Formulierung war wohl etwas unglücklich. Die Lage beziehe ich mehr auf die Gamedrives, welche wohl beide in der Nähe des Eingangs auf der Westseite des Ruaha stattfinden werden.

Für mich wäre es mehr eine Alternative zum Tandala, aber einiges teurer. Das soll aber keine Aussage zu Preis/Leistung sein.

Deinen Reisebericht habe ich gelesen, wie alle, die ich zu Südtansania gefunden habe.


Zum Flycatcher Camp liest man sehr wenig. Kennt das jemand?

LG, Stefan
2'396 Beiträge · seit 201108. Sept. 2015 · #5
Hallo Carl,
Statt dessen haben wir uns einfach (...) auf die Stühle gesetzt und die Tiere "kommen" lassen.
So haben wir es in der RRL auch gemacht 😎 !

LG,

Karsten
3'700 Beiträge · seit 200908. Sept. 2015 · #6
Hallo Matia,

im Juni/Juli/August ist die Flusslage ein nicht zu unterschätzender Faktor. Es kann gut sein, dass alle Nebenflüsse des Ruaha schon ausgetrocknet sind.

Meine Wahl würde neben Tandala auf das Mwagusi Safari Camp (liegt direkt am Mwagusi River) fallen. Warum? Wenn ihr von dort morgens zum Game Drive am Ruaha River aufbrecht (war eindeutig im Juni, Juli die tierreichste Region) habt ihr die Sonne im Rücken! Vom Mwagusi Safari Camp seid ihr bei eurem langen Aufenthalt im Park auch in der Lage ohne Stress das Gebiet nördlich des Mwagusi in Richtung Lunda zu erkunden! Dort hat es ja noch einige Tierarten, die im südlichen Teils des Parks nicht vorkommen und Touristenmassen findest du dort auf keinen Fall. Die Guides vom Mwagusi Safari Camp gelten als sehr, sehr gut und informiert!

Das Flycatcher Camp wäre für mich keine Alternative, weil es außerhalb des Parks liegt (etwa auf Höhe der Public Campsites auf der gegenüberliegenden Seite des Ruaha Rivers) und die Anfahrt zum Gate und nachfolgend in die tierreichen Gegenden recht weit ist. Flycatcher vielleicht nur am Schluss, wenn man eh satt ist und von der Veranda aus Tiere beobachten möchte.

Tandala musst du auf jeden Fall vorbuchen. Sichere dir eines der schönen Zelte mit Ausblick auf das Wasserloch. Dann würde ich ggfs von Tandala aus mal bei der Ruaha River Lodge vorfahren und dir bei Gefallen eine Special Offer unterbreiten lassen (dort bekommst du immer ein Bett). Hinsichtlich Mwagusi würde ich vermutlich auch vorbuchen. Dann könnte dein Aufenthalt so aussehen:

3 Nächte Tandala
3 Nächte Mwagusi
3 Nächte Ruaha RL

Tandala liegt außerhalb des Parks unweit des Main Gates. Es fällt dort also keine Parkgebühr an. Aber durch das Einschecken und die Fahrt zum Fluss geht Minimum immer eine halbe bis dreiviertel Stunde verloren.

Mit herzlichen Grüße
Marina
Zitierenzuletzt bearbeitet 08. Sept. 2015Original ↗
Themenstarter48 Beiträge · seit 201208. Sept. 2015 · #7
Hallo Marina

Vielen Dank, dass du dir nochmals Zeit nimmst. Wir werden sicherlich alles vorbuchen.

Das Gefühl bezüglich des Flycatcher Camps hatte ich auch. Es ist wohl noch im NP selbst, allerdings auf der falschen Seite des Flusses.

Mal schauen. Vieleicht auch 4-5 Nächte Mwagusi wegen der anderen Region und der Rest Tandala / Ruaha River Lodge.
383 Beiträge · seit 201318. Sept. 2015 · #8
Hallo Stefan,
Wir sitzen gerade im Zug und kommen zurück von einer Süd Tanzania Tour. Wir waren auch drei Nächte in der Ruha River Lodge. Einfach super! Vielleicht komme ich nächste Woche schon dazu ein kleinen Bericht und Bilder zu senden. Ein Bier oder ein Glas Wein kostet 4€ dort, das kann ich schon verraten.

Holger
8'049 Beiträge · seit 200818. Sept. 2015 · #9
Hallo Holger,

Ich würde mich sehr freuen wenn du über den Ruaha Park berichten könntest! 🙂

Werde in Dezember den Park besuchen. 😎

Besten Dank im voraus
Annick
Themenstarter48 Beiträge · seit 201219. Sept. 2015 · #10
Ich freue mich natürlich auch über jegliche Berichte über den Süden.

Der Stand bei unserer Planung ist nun folgender:
3 Nächte Selous
1 Nacht Mikumi
8 Nächte Ruaha
2 Nächte Mikumi

Beim Ruaha werden wir 3 Nächte in Mdonya River Camp. bleiben. Danach bleiben wir 5 Nächte in Mwagusi.

Die 2 Tage im Mdonya Camp ist geplant, mehrheitlich in der Lodge zu bleiben, nach den zwei langen Fahrtagen. War ein Wunsch meiner Frau und passt für mich auch.
Der Ausschlag für Mdonya haben die vielen Tierbesuche und das gemeinsame Abendessen gegeben. Über die Lodge selber ist auch nichts negatives zu lesen.

Beim zweiten Mikumi Aufenthalt entscheiden wir spontan über Gamedrives oder den Besuch des Udzungwa NP.

Gebucht ist noch nichts defintiv, aber bald. Vielen Dank an alle, die zu Entscheidungsfindung beigetragen haben.

Liebe Grüsse
Stefan
1'794 Beiträge · seit 201319. Sept. 2015 · #11
Hallo Stefan, ich war noch nie in Tansania (vielleicht klappt es ja bald mal 😉 ) und bin somit Land unerfahren!

Gibt es einen speziellen Grund für 8Nächte Ruaha-finde ich sehr viel, auch im Vergleich zu Selous?

Lohnt sich Ruaha mehr als Selous?

LG NOGRILA
Zitierenzuletzt bearbeitet 19. Sept. 2015Original ↗
2'396 Beiträge · seit 201119. Sept. 2015 · #12
Hallo Stefan,
Matia schrieb:
Der Ausschlag für Mdonya haben die vielen Tierbesuche und das gemeinsame Abendessen gegeben.
Tierbesuche wirst Du in allen nicht eingezäunten Camps haben, egal, ob im oder außerhalb des Parks.Und ob es mehr oder weniger sind, hängt - außer von der Lage (Fluß, See und Wasserloch sind wichtig) - nur vom Zufall ab. Als Antwort hier habe ich keine Empfehlung für Mdonya gelesen. Finde ich merkwürdig, dass Du Dich dann für Mdonya entscheidest. Oder ist das gemeinsame Abendessen für Dich wichtig? 40 Personen an einer langen Tafel - man wird platziert! Für mich seit meinen Erfahrungen mit Lake Manze ein No-Go!

LG aus dem heißen Loutro,

Karsten
Zitierenzuletzt bearbeitet 19. Sept. 2015Original ↗
3'700 Beiträge · seit 200919. Sept. 2015 · #13
Hallo Nogrila,

du fragst:
Gibt es einen speziellen Grund für 8Nächte Ruaha-finde ich sehr viel, auch im Vergleich zu Selous?
Lohnt sich Ruaha mehr als Selous?
In der Tat lohnt der Ruaha NP eher für längere Aufenthalte wie das Selous GR. Die Tierwelt im Selous ist im Vergleich zum Ruaha extrem scheu (Wilderei im großen Stil). Nicht zu vergessen die ebenfalls sehr unterschiedlichen Nationalparkgebühren und das Klima. Auch landschaftlich finde ich den Ruaha sehr viel schöner und abwechselungsreicher mit dem wunderbaren, schattenspendenden Galeriewäldern. Im Selous hat´s am Rufiji River dagegen viel Miombo und damit Tsetses.

Wenn du magst, findest du weitere Informationen dazu in meinem Kurzbericht Tansania Süd vom Juli 2014.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
383 Beiträge · seit 201319. Sept. 2015 · #14
Hallo,
wie bereits geschrieben bin ich gestern von einer unglaublichen Reise durch die drei Parks (Selous, Ruaha und Katavi) im Süden Tansanias zurück gekommen.
Ich lecke jetzt meine Wunden die ich mir im Katavi zugezogen habe. Meine beiden Unterschenkel sind total durch Tsetses Fliegen oder wie auch immer die Scheiß Viecher heißen zerstochen. Die Beine sind total geschwollen, behandele mit Jod und Wasserstoffperoxid 🙁 !!!. alle chemischen Mittel, qualmender Elefantendunk und selbst durch T-Shirts haben die Viecher durch gestochen. Meine Frau hat mich von hinten mit einer Peische bearbeitet. Im offenen Jeep keine Changse sich die Viecher vom Leib zu halten.
Dafür war es bisher die schönste aller Reisen (nicht nur in Afrika) die wie jemals gemacht haben.
Wir haben unglaubliche Tieraufnahmen und Erlebnisse gehabt.
Ich werde einen Bericht schreiben, mit ganz bestimmt schönen Fotos.
Nur soviel vorne weg zu diesem Thema hier.
Ich kann wenn gewünscht, Fotos von der Selous Rufiji River Camp und vom Ruaha River Camp hier einstellen.
Im Selous bei drei Tagen Game Drive nicht einen Elefanten gesehen, obwohl es welche gibt, jedenfalls ihre Hinterlassenschaften. Von scheuen Tieren kann ich aus der Gegend des oben genannten Camps nicht berichten.
Landschaftlich hat es uns im Ruaha am besten gefallen.
All unsere Strecken haben wir mit GPS aufgezeichnet, werde ich auch später in meinem Bericht zeigen.
Die über 4000 Fotos müssen erst entwickelt werden, alle in RAW aufgenommen.
Dazu kommt, das meine Frau den Flur tapeziert haben möchte 🙁
Die Foxes Camps haben uns außerordentlich gut gefallen, im Katavi hatten wir das Camp für uns alleine!
Aber ihr wisst, wir sind keine Selbstfahrer und haben kein Problem damit, mit anderen gleichgesinnten in einem Camp zu leben.
Wir haben um ehrlich zu sein in den 9 Tagen keinen Selbstfahrer getroffen.
Alles andere dann in meinem eigenen Bericht.
Was Karsten zu Tierbesuchen in den Camps schreibt, kann ich aus unseren Camps bestätigen, im Ruaha und Katavi sogar mit Fotos belegen. Im Selous hatten wir nur nachts Besuch, bzw. waren Tags über nicht da.
Und eines habe wir auf dieser Reise auch gelernt, nicht mit "Erwartungen" nach Afrika reisen, was Tiersichtungen angeht.

Also für ein paar Bilder von den Unterkünften lasse ich mich hier im Vorab hinreisen, wenn von Stefan gewünscht, bzw. beantworte spezielle Fragen soweit ich kann.

Holger
1'734 Beiträge · seit 201019. Sept. 2015 · #15
Dafür war es bisher die schönste aller Reisen (nicht nur in Afrika) die wie jemals gemacht haben.
Hallo Holger

Das hört sich ja super gut an und freut mich für Euch.
Ich kann es nur bestätigen. Jeder Tag länger, den man im Ruaha hat, ist keiner zu viel. Es macht einfach süchtig und man will nur noch so bald als möglich zurück. Ich freu mich auf Euren Bericht.

LG
Christa
Themenstarter48 Beiträge · seit 201219. Sept. 2015 · #16
Hallo zusammen und insbesondere Hallo Karsten

Ja, bis jetzt habe ich das gemeinsame Abendessen jeweils sehr geschätzt. Es waren bisher aber auch noch nie 40 Leute.

Richtig, hier hat keiner Mdonya empfohlen, allerdings scheint auch niemand dort gewesen zu sein. Ich habe viele Berichte, auch englische, gelesen und alle die dort waren haben jeweils geschwärmt. Dazu scheint meine Reiseagentur geradezu begeistert von Mdonya.
Ich habe aber auch nichts negatives von Ruaha River Camp gelesen. Der Ausschlag hat wirklich die Grösse und das Abendessen gegeben. Das Mwagusicamp scheint sowieso unbestritten zu sein.

Bezüglich 8 Tage zu 3 Tage. Ich habe keinen Bericht gelesen in welchem der Selous besser als der Ruaha abgeschnitten hat. Dazu erhoffe ich mir dort etwas weniger Touristen (wenn auch der Selous sicherlich nicht überloffen ist) und eine bessere Chance auf Chance auf Geparden.

@Holger vielen Dank für dein Angebot aber noch mehr Bilder dürften die Entscheidung nicht ändern. Aber ich freue mich auf deinen Bericht!
Zitierenzuletzt bearbeitet 19. Sept. 2015Original ↗
3'700 Beiträge · seit 200919. Sept. 2015 · #17
Hallo Holger,

herzlich willkommen zurück.

Du schreibst:
wie bereits geschrieben bin ich gestern von einer unglaublichen Reise durch die drei Parks (Selous, Ruaha und Katavi) im Süden Tansanias zurück gekommen.
Das freut mich besonders!
Die Beine sind total geschwollen, behandele mit Jod und Wasserstoffperoxid.
🤢 🤢 🤢
Vermutlich handelt es sich um die gleiche allergische Reaktion auf die Stiche, die mir die Elefantenbeine beschert haben. Sehr lindernd, wenn die Schwellung bei hohen Temperaturen zu „puckern“ anfängt (vor allem raubt es einem nachts den Schlaf) ist Eisspray und zur Behandlung Fucicort (Wirkstoff Fusidinsäure + Betamethason). Ansonsten braucht es einfach zwei, drei Wochen Geduld. Weiteres dazu gerne per PM.

Ähm, bevor deine Stichwunden nicht vollständig ausgeheilt sind, kannst du eh nicht tapezieren… 😗
In gespannter Erwartung auf deinen Bericht und

Mit herzlichen Grüßen
Marina
8'049 Beiträge · seit 200819. Sept. 2015 · #18
Hallo Holger,
Hallo Marina,

Da bekomme ich gerade Angst wenn ich euere Tsé Tsé Stories höre! 😎

Bis jetzt wurde ich noch nicht gestochen..... 🙂

Reagiere aber schon wahnsinnig bei Moskitos....... 😗

Sind die Tsé Tsé Fliegen im Ruaha besonders? Im norden von Tansania und in Uganda/Ruanda konnte ich Ihnen entfliehen... 😎

LG
Annick
1'450 Beiträge · seit 200619. Sept. 2015 · #19
Holger_W schrieb:Meine beiden Unterschenkel sind total durch Tsetses Fliegen oder wie auch immer die Scheiß Viecher heißen zerstochen. Die Beine sind total geschwollen, behandele mit Jod und Wasserstoffperoxid 🙁 !!!. alle chemischen Mittel, qualmender Elefantendunk und selbst durch T-Shirts haben die Viecher durch gestochen.
Ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Mir ging es beide male in Tansania (Tarangire NP) genau so.
Ich hatte an jedem Bein mehr als 100 Bisse (nachgezählt) und jeder einzelne war entzündet.

Letztes Jahr war es so schlimm, mir ist der rechte Arm dick angeschwollen, dass wir in Wasso ins Krankenhaus gingen, weil ich befürchtete, ich hätte eine Sepsis.

LG
Beate
3'700 Beiträge · seit 200919. Sept. 2015 · #20
Hallo Annik,
Sind die Tsé Tsé Fliegen im Ruaha besonders?
Im Juli hat es jahreszeitlich im Ruaha wenige gegeben. Aber auch dort gab es Gebiete, in den sie sehr zahlreich auftraten. Die haben wir gut meiden können, bzw. wussten nach mehreren Tagen Aufenthalt, wann wir Fenster und Hubdach zu schließen hatten. Die Tierwelt hat es uns gleichgetan und sich netterweise überwiegend in den Tsetse-freien Gebieten aufgehalten. Hochsaison für Tsetses ist November bis März/April (Regenzeit). Erinnerst du dich, dass wir im Juli/August in der Mara auch keine Tsetses vorfanden? Im Februar haben sie mich dann in der benachbarten Serengeti um Seronera aufgefressen!

Herzliche Grüße
Marina
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