Human Wildlife Conflict

19 Antworten · 4'497 Aufrufe · gestartet 17. Aug. 2015 von Butterblume
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Themenstarter3'700 Beiträge · seit 200917. Aug. 2015 · #1
Hallo,

in Mutiusinazita/Buhera District, ca. 200 km südöstlich von Harare wurden 25 Hyänen von Rangern des Department of Parks and Wildlife getötet, weil sie über einen Zeitraum von zwei Jahren mehrere Dorfbewohner angegriffen und Vieh getötet haben sollen.

In zwei weiteren Bezirken soll möglicherweise ebenso verfahren werden.

Quelle und ausführlicher Artikel: africageographic.com

Grüße
Marina
16,9k Beiträge · seit 201224. Apr. 2022 · #3
Crocodile hunting quotas coming https://www.namibian.com.na/111934/read/Crocodile-hunting-quotas-coming

THE Ministry of Environment, Forestry and Tourism says it is currently developing a crocodile management plan involving hunting quotas and population management. This was announced by ministry spokesperson Romeo Muyunda this week, following recent crocodile attacks in the Kavango East and Kavango West regions. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201218. Nov. 2022 · #4
STUDIE ZWECKS DER ART UND HÄUFIGKEIT DES MENSCH-TIER-KONFLIKTS https://www.az.com.na/umwelt/studie-zwecks-der-art-und-haufigkeit-des-mensch-tier-konflikts2022-11-18

... Zwischen 2001 und 2019 wurden demnach in 79 Naturschutz- und Hegegebieten insgesamt 1 415 „Problemtiere“ getötet oder eingefangen. Weniger als 1% der gemeldeten Vorfälle betrafen Angriffe auf Menschen. Interessanterweise wurden Hyänen (19%), Schakale (13%), Geparden (10%) und Leoparden (8%) häufiger mit Mensch-Wildtier-Konflikten in Verbindung gebracht als Löwen (4%). Löwen wurden jedoch am häufigsten vom Umweltministerium als Problemtiere gemeldet (22% von 708 Berichten) und sei von Farmern die meist erlegte Art (23% von 583 Berichten). ...

LG
Logi
409 Beiträge · seit 202211. Feb. 2023 · #6
Nachfolgende Nachricht braucht nicht unbedingt für Panik zu sorgen, ist m.E. ein Ergebnis der Ausrottung von Wild durch die Einheimischen. Die Raubtiere werden zur Gefahr für Menschen weil die Menschen alles Wild, d.h. deren Lebensgrundlage, ausrotten.
https://conservationnamibia.com/blog/b2021-brandberg-lion-attack.php?fbclid=IwAR1Q762BeGq7nCdeOIDt5mXuNvNWwINhVPtB_DWqfenybs2eQl_7liwcxMA
Zitierenzuletzt bearbeitet 11. Feb. 2023Original ↗
409 Beiträge · seit 202211. Feb. 2023 · #7
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Zitierenzuletzt bearbeitet 11. Feb. 2023Original ↗
2'513 Beiträge · seit 200712. Feb. 2023 · #8
Hi,
danke für den Bericht. Es stimmt mich insofern ein wenig nachdenklich, dass der "Grundsatz": "Löwen greifen nie geschlossene Zelte an" so nicht mehr zutreffend ist. Ist schon klar, dass das ein extrem seltenes Ereignis ist, aber ich hatte derartiges bis dato noch nicht vernommen. Vielleicht habe ich da aber auch noch nicht alles mitbekommen.
LG Wolfgang
1'108 Beiträge · seit 202212. Feb. 2023 · #9
Hajo52 schrieb:Nachfolgende Nachricht braucht nicht unbedingt für Panik zu sorgen, ist m.E. ein Ergebnis der Ausrottung von Wild durch die Einheimischen. Die Raubtiere werden zur Gefahr für Menschen weil die Menschen alles Wild, d.h. deren Lebensgrundlage, ausrotten.
https://conservationnamibia.com/blog/b2021-brandberg-lion-attack.php?fbclid=IwAR1Q762BeGq7nCdeOIDt5mXuNvNWwINhVPtB_DWqfenybs2eQl_7liwcxMA
Danke Hajo52 für den interessanten Artikel, der auf alle Aspekte des Themas eingeht. Folgende Faktoren für Zunahme von HWC habe ich herausgelesen:
Historische Zunahme der Löwen-und Abnahme der Beutetierpopulation (durch PS: Dürre und Jagd) bei gleichzeitiger Zunahme der Menschenpopulation und ihrer Nutztiere, bei und durch gleichzeitig mehrere Dürreperioden. Gewöhnungs- und Lerneffekte durch häufigere Kontakte mit Einheimischen und jetzt auch durch Tourismus, inklusive Anfüttern für die garantierte „Wüstenlöwensichtung“.
Zitierenzuletzt bearbeitet 12. Feb. 2023Original ↗
2'048 Beiträge · seit 200712. Feb. 2023 · #10
Hajo 52 schrieb:
ist m.E. ein Ergebnis der Ausrottung von Wild durch die Einheimischen. Die Raubtiere werden zur Gefahr für Menschen weil die Menschen alles Wild, d.h. deren Lebensgrundlage, ausrotten.
Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Das Gebiet war eigentlich sehr wildreich, es leben auch viele Menschen dort, aber meist um die Lodges etc. Die Dürre hat natürlich hier auch Folgen gehabt, aber die lRegenzeit 2021 brachte ausreichend Regen. Es dauert dann natürlich noch bis das Wild zurückkehrt.
Die Jagd als Einzelgänger ist schwieriger als in der Gruppe und manche Löwen lernen eben die einfache Beute (Weidevieh) zu schätzen oder bekommen sogar Fleisch von Touristen. Die Rechnung zahlt das Tier, das mit einer Betäubung und dem Verlust an Freiheit ja noch gut weggekommen ist.
Bezüglich des Angriffes auf das Zelt ist festzustellen, dass das Tier ja auch einen geschlossenen Stall attackiert hat. Er hat offensichtlich gelernt, dass in den Objekten Futter steckt. Das ist aber weiterhin die Ausnahme und erfolgt nur, wenn aus der Box gefüttert wird - also dort noch mehr ist....

Viele Grüße

jaw
Gast12. Feb. 2023 · #11
jaw schrieb:Hajo 52 schrieb:
ist m.E. ein Ergebnis der Ausrottung von Wild durch die Einheimischen. Die Raubtiere werden zur Gefahr für Menschen weil die Menschen alles Wild, d.h. deren Lebensgrundlage, ausrotten.
Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Das Gebiet war eigentlich sehr wildreich, es leben auch viele Menschen dort, aber meist um die Lodges etc. Die Dürre hat natürlich hier auch Folgen gehabt, aber die lRegenzeit 2021 brachte ausreichend Regen. Es dauert dann natürlich noch bis das Wild zurückkehrt.
So ganz Unsinn ist es nicht. Es ist nur nicht die einzige Ursache. Es gibt reihenweise Artikel und fachkundige Äußerungen dazu, dass Damaraland und Kaokoveld schon vor der letzten mehrjährigen Dürreperiode weitgehend leer geschossen waren. Es waren nicht lokal Ansässige, die typische Löwen-Beute wie Zebra, Oryx, ... zum Eigenverzehr geschossen haben. Es waren auch nicht Trophäenjäger, die da alles niedergemäht haben. Sondern die Tiere wurden reihenweise zur Fleischgewinnung "geerntet".

Auf Basis überhöhter Bestandszahl-Meldungen in Conservancies wurden Abschussquoten genehmigt, die überhöht und somit nicht nachhaltig waren. Die Einhaltung der überhöhten Abschusquoten wurde nicht kontrolliert, so dass reale Abschussquoten wohl noch mal höher ausfielen. "Shoot-and-Sell-Policy" hieß das damals. Einzelne haben dabei wohl einen schönen Reibach gemacht. Wie so oft zahlt die Gesellschaft die Rechnung für die Geschäftemacherei. Und Löwen zahlen mit ihrem Leben dafür.

Hier nur mal ein Artikel dazu aus 2015 und weitgehend vor der Dürrephase:
End of the game for Namibia

Grüße, Thorsten
Zitierenzuletzt bearbeitet 12. Feb. 2023Original ↗
16,9k Beiträge · seit 201225. Juli 2025 · #12
Ich stelle es ml hier mit dazu, denn auch in einem PGR bleibt ein Wildtier ein Wildtier:

Gondwana trauert um den tragischen Verlust seines „visionären“ CEO

Das private Wildreservat Gondwana im Westkap hat seine tiefe Bestürzung über den tragischen Verlust seines CEO und Miteigentümers FC Conradie zum Ausdruck gebracht , der am Morgen des Dienstag, 23. Juli, von einem Elefanten zu Tode getrampelt wurde.
Die Vertriebsleiterin des Reservats, Priscilla Taylor, bestätigte den Tod von Conradie (39), dessen Vision und Führung dazu beitrugen, Gondwana als eines der führenden privaten Wildreservate Südafrikas zu etablieren. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201231. Aug. 2025 · #13
Another hyena attack at Cape Vidal camp site in KZN

Ein junges Opfer wird derzeit einer rekonstruktiven Operation unterzogen, nachdem es von einer Hyäne angegriffen wurde.
Auf dem Campingplatz Cape Vidal im iSimangaliso Wetland Park in KZN kam es zu einem weiteren Hyänenangriff. Der Zululand Observer berichtet , dass ein junger Mann ins Netcare The Bay Hospital gebracht wurde, nachdem es letzte Nacht von zwei Hyänen angefallen worden war. ...

Der Vorfall folgte einem ähnlichen vor drei Wochen, als ein Mann aus Johannesburg in die Nase gebissen wurde, während er in einem Zelt schlief.

Aggressive Hyänen haben den Campingplatz von Cape Vidal mittlerweile praktisch übernommen und eine der beiden, die am Wochenende gesichtet wurden, wurde als „riesig“ beschrieben.
Der Kommunikationsmanager von Ezemvelo KZN Wildlife bestätigte den Vorfall und sagte, dass man sich darum kümmern werde.


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201203. Sept. 2025 · #14
Search on for hyenas after Cape Vidal campsite attack

Suche nach Hyänen nach Angriff auf Campingplatz in Cape Vidal geht weiter ...
Ezemvelo KZN Wildlife und die iSimangaliso Wetland Park Authority haben Maßnahmen ergriffen, um Hyänen einzufangen und umzusiedeln, die vermutlich für einen Angriff auf den Campingplatz Cape Vidal am Wochenende verantwortlich sind. ...
„In den letzten 15 Jahren wurden am Cape Vidal nur drei Hyänenangriffe gemeldet. Dies unterstreicht, dass Konflikte zwischen Mensch und Tier tendenziell zunehmen, wenn Sicherheitsprotokolle ignoriert werden“, heißt es in der Erklärung. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2025 · #16
Kruger Park employee wins court bid after toddler killed by leopard

Mitarbeiter des Krüger-Nationalparks gewinnt vor Gericht, nachdem Kleinkind von Leopard getötet wurde:
Trotz der Einwände von SANParks kann ein Mitarbeiter des Krüger-Nationalparks eine Zivilklage einreichen, nachdem sein Kleinkind in der Personalunterkunft von einem Leoparden getötet wurde.

Der tödliche Vorfall ereignete sich am 5. Juni 2019 im Personaldorf des Malalane Rest Camps, wo der Vater des Kindes, IN (35), unter der Woche wohnt. An den Wochenenden besuchten ihn das Kleinkind, C, und seine Mutter, CT (34).
Gerichtsdokumenten zufolge versammelten sich Familie und Freunde an diesem Abend um ein Feuer, während C in der Nähe spielte.
Einmal ging IN kurz hinein. Augenblicke später hörte er Rufe und rannte hinaus, nur um zu sehen, wie ein Leopard mit dem Kleinkind im Maul davonlief.
Das Tier versuchte, einen zwei Meter hohen Zaun um das Lager zu erklimmen, blieb jedoch hängen und ließ das schwer verletzte Kind fallen. Die Familie brachte den Jungen schnell ins Shongwe-Krankenhaus, doch er starb noch vor der Ankunft in den Armen seines Vaters. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201226. Sept. 2025 · #17
Logi schrieb:Man dies after being gored by elephant at Hoedspruit sanctuary

Mann stirbt, nachdem er im Hoedspruit-Schutzgebiet von einem Elefanten aufgespießt wurde
Ein erfahrener Elefantenpfleger kam bei einem unerwarteten Angriff im Herd-Schutzgebiet in Hoedspruit ums Leben. ...
In diesem Zusammenhang:

Elephant euthanised after fatal attack on HERD carer

Elefant nach tödlichem Angriff auf HERD-Pfleger eingeschläfert:
...
In den Tagen nach dem Vorfall berichteten Pfleger von zunehmender Besorgnis über Limpopos Verhalten. HERD plante zunächst, sie zusammen mit sechs anderen Tieren in ein sicheres 35 Hektar großes Gehege im Hoedspruit Endangered Species Centre umzusiedeln, bis ein Ort für die langfristige Wiederauswilderung gefunden werden konnte.
Während des Umzugs am 19. September wurden die Elefanten jedoch unruhig und Limpopo zeigte erneut aggressives Verhalten gegenüber den leitenden Angestellten.
HERD sagte, dies habe ihre Anwesenheit „unvorhersehbar und unsicher“ gemacht und den Trust zu der „verheerenden, aber unvermeidlichen Entscheidung“ gezwungen, sie einzuschläfern.

Die Entscheidung fiel nach ausführlicher Beratung mit dem Elefantenverhaltensexperten Brett Mitchell, der Limpopos plötzlichen Temperamentswandel untersuchte. Die Organisation erklärte, die Entscheidung zur Euthanasie des Elefanten sei aus ethischen und humanitären Gründen getroffen worden, um die Sicherheit des Personals und die verantwortungsvolle Führung der Herde zu gewährleisten.
Die verbleibende Herde zeigt Berichten zufolge keine Aggressionen und ist weiterhin ruhig und ausgeglichen. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201229. Sept. 2025 · #18
Tourists flee as elephant topples canoe in Okavango Delta

Touristen fliehen, als Elefant im Okavango-Delta ein Kanu umkippt:

Touristen, die am Samstag den Welttourismustag im Okavangodelta in Botswana feierten, machten ein erschütterndes Erlebnis, als ein Elefant ihr Kanu angriff und es im seichten Wasser zum Kentern brachte.
Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen panische Schreie, als das Tier loslegte. Einige Besucher filmten und fotografierten trotz des Chaos weiter. Das Kanu kenterte und schleuderte seine Insassen ins Wasser. Laut Namibia Daily News gab es jedoch keine ernsthaften Verletzungen. ...


LG
Logi
155 Beiträge · seit 202029. Sept. 2025 · #19
Logi schrieb:Tourists flee as elephant topples canoe in Okavango Delta

Touristen fliehen, als Elefant im Okavango-Delta ein Kanu umkippt:

Touristen, die am Samstag den Welttourismustag im Okavangodelta in Botswana feierten, machten ein erschütterndes Erlebnis, als ein Elefant ihr Kanu angriff und es im seichten Wasser zum Kentern brachte.
Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen panische Schreie, als das Tier loslegte. Einige Besucher filmten und fotografierten trotz des Chaos weiter. Das Kanu kenterte und schleuderte seine Insassen ins Wasser. Laut Namibia Daily News gab es jedoch keine ernsthaften Verletzungen. ...


LG
Logi
Da ist noch ein Artikel dazu. Obwohl ich denke, dass es kein Bull war sondern die Matriarchin. Aber ich kann mich natürlich auch irren.
https://www.dailymail.co.uk/news/article-15143703/Terrifying-moment-British-US-couples-cheat-death-rampaging-elephant-flips-safari-canoes-smashing-one-women-trunk.html
16,9k Beiträge · seit 201209. Apr. 2026 · #20
Reports of 6 lions near Mbombela under investigation

mit Video: Berichte über 6 Löwen in der Nähe von Mbombela werden untersucht
Nur einen Tag nachdem Elefanten beim Grasen in der Nähe der N4 an der Grenze bei Lebombo gesichtet wurden, tauchten Berichte über mindestens sechs Löwen auf, die durch die Wohngebiete von Pienaar streiften, berichtet Lowvelder.

In einem am Dienstag aufgenommenen Video, das den Kadaver einer Kuh zeigt, die vermutlich getötet und teilweise aufgefressen wurde, ist ein Anwohner zu hören, der die Menschen – insbesondere diejenigen, die auf den nahegelegenen Straßen spazieren gehen – vor einem Löwenrudel in der Gegend warnt. ...


Lions on the loose: Pienaar residents cautioned after cow killed

mit VIDEO: Löwen auf freiem Fuß:
Die Tourismus- und Parkbehörde von Mpumalanga entsandte ein Team, um Berichte über sechs Löwen zu untersuchen, die in den Wohngebieten von Pienaar umherstreifen. ...



Elephants feast at Lebombo Border Post

Elefanten schlemmen am Grenzposten Lebombo:
Zwei Elefanten wurden beim Grasen neben der N4-Straße gesichtet.
Autofahrer, die zum Grenzübergang Lebombo unterwegs waren, konnten zwei Elefanten beobachten, die in dichtem Buschland neben der N4-Straße grasten. ...



LG
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