So Ihr Lieben, es geht mal wieder weiter, leider etwas schleppend 😕 dafür wird's heute echt Bild/Tierlastig 😗
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11. Mai 2015
Etosha - Westteil bis Okaukuejo
Zeitig sind wir auf den Beinen, denn heute geht’s durch den Westteil des Etosha NP 🤩
Bevor wir losfahren, gucken wir uns noch den fast fertigen Sani/Küchenblock an und auch der Pool wird noch bald fertig gestellt. Auf meine Frage ‘wann‘ heißt es “wenn Ihr das nächste Mal hier seid“ 🤪
Die Anfahrt zum Galton Gate ist kurz, die Formalitäten schnell erledigt und nen Tip bekommen wir auch noch, denn ca. 40 Kilometer von hier liegen 3 Löwen auf dem Pad. Dass die längst weg sind, bis wir dort sind braucht wohl nicht erwähnt werden. Es dauert ja auch ein bisschen, wir sind ja nicht auf der Autobahn und werden außerdem direkt von einigen Giraffen empfangen 😄
Die Landschaft hier ist so ganz anders, als im Ostteil des Parks. Hügelig und dicht bewachsen. Die Hügel werden seichter und nach ca. 1 Stunde erreichen wir unser 1. Wasserloch...
ich hab die Haare schön 😄
Renostervlei – und staunen nicht schlecht. Zwar ist von den Löwen nichts mehr zu sehen, aber die Anzahl der Geier lässt darauf schließen, dass sie erfolgreich waren. Noch nie haben wir so viele Geier an einem Riss gesehen. Was es ist, sehen wir erst, als mal Bewegung rein kommt und das Opfer preisgegeben wird.
Ein Zebra, bzw. dass was davon übrig ist.
Am Wasserloch selber herrscht reges Treiben, aber dennoch fahren wir nach einer knappen halben Stunde weiter.
Keine 10 Minuten später, gibt’s ne Vollbremsung für einen Sekretär, der durch sein wildes Trampeln auffällt. Bis wir uns in Position gebracht haben, können wir auch sein Opfer sehen – eine Schlange. Die verschlingt er nun, obwohl sie sich noch wehrt, mit Haut und Haar.
Wir fahren weiter, sehen Singhabicht, Zebras, Steinböckchen, Giraffen & Co. Nächster Stopp für uns: Jakkalswater, dort hat’s ziemlich viele Giraffen, ein paar Elis ziehen gerade ab, Zebras sind auch vor Ort und ein paar Oryx toben sich hier aus.
Wir fahren weiter und biegen in den Pad zum Duikerdrink ab, drehen aber ziemlich schnell wieder, da die Zufahrt endlos scheint (ist sie auch). Wieder auf dem Hauptpad sehen wir zunächst (eher zufällig) rechts ein paar Elefanten stehen. Direkt dahinter geht’s zum Wasserloch Okawao und schon bei der Anfahrt merken wir, die Elis haben in der Warteschlange gestanden – hier wimmelt es vor Elis 🤩 wir postieren uns, schalten den Motor ab und rühren uns für die nächste 3/4 Stunde nicht vom Fleck. Müßig zu erwähnen, dass in der Zeit unzählbar viele Bilder im Kasten sind.
** ACHTUNG ** Bilderflut 😮 😄
und es gibt noch nen Nachschlag 😗
Als wir weiter fahren, kommt uns kurz vor Olifantsrus ein AHA-Canopy entgegen. Das sind doch Birgit und Gregor, die beiden, die wir am Anfang unserer Tour auf Bagatelle kennen gelernt haben 🤩 Wir glauben es kaum und freuen uns riesig. Wir werden uns auf jeden Fall später noch mal treffen. Wir wollen zunächst ins Olifantsrus Camp, wo wir eine Etosha-Karte erwerben möchten (am Gate hatten sie leider keine) Mir platzt fast der Kragen 😠 als es heißt, ihr dürft nur rein, wenn ihr den Preis für Tagesbesucher zahlt… jaja, das werden wir ja sehen 😈 Also, rein ins eingezäunte Camp und ins Office, dort hören wir das gleiche, auch die Toiletten dürfen wir nicht benutzen (sag mal, geht’s noch). Als ich dann aber etwas energischer werde, bekommen wir wenigstens unsere Karte und können das Camp wenig später (ohne Zahlung des Tages-Fees) wieder verlassen 😛
zur Abwechslung gibt's mal ein paar Zebras
Während wir im Camp waren, haben wir auch erfahren, dass das Camp in Okaukuejo ‘fully booked‘ ist und da wir mal wieder ohne Vorbuchung im Park unterwegs sind 😗 nicht sooo gut 😵
Die Idee kommt am nächsten Wasserloch, als wir Birgit und Gregor wieder treffen. Die haben gebucht und so überhaupt kein Problem damit, uns im Notfall mit auf ihre Campsite zu nehmen – super! 😘
Gemeinsam beschließen wir, uns zunächst auf einem der Picknickplätze zu treffen und so steuern wir den kurze Zeit später an. Birgit öffnet das Gate und lässt beide Autos durch. Kaum, dass wir durch sind, verändert sich die Luft, ganz bizarr 😮 Ich bekomm nur noch im Augenwinkel mit, wie Birgit sich an unser Auto drückt, wir einen Moment lang gar nichts mehr sehen und dann ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Was war das denn 🙄 Eine Windhose! Wow, aber außer dass die arme Birgit den Rest des Tages wahrscheinlich Sand zwischen den Zähnen hat 😣 ist nichts weiter passiert.
Nachdem wir dann ausgiebig gequatscht und uns ausgetauscht haben, setzten wir unsere Fahrt fort. Da wir für heute Abend auf der Campsite von Okaukuejo verabredet sind, kann auch jeder nach seinem Gusto weiter fahren…
tschööö Ihr Beiden, bis nachher 😉
Und so steuern wir nacheinander Bitterwater; Duiwelsvuur, Sonderkop, Ozonjutji m’Bari an, bevor wir durch den Märchenwald (Moringa Forest) fahren. Den Abstecher nach Adamax kneifen wir uns und fahren stattdessen noch Wolfsnes an. Wir sehen allerhand aber nichts spektakuläres, einfach schön und gemütlich.
Gegen 16.30h stehen wir vor dem Tor in Okaukuejo, fahren aber noch mal ein Stück raus, Richtung Nebrowni. Aber nach fast 20 Minuten warten ohne besondere Vorkommnisse, beschließen wir dann doch zurück zum Camp zu Fahren.
Am Damm liegt in einiger Entfernung träge eine Hyäne, leider viel zu weit weg und viel zu faul. Und so fahren wir auch hier nach knapp 10 Minuten weiter. So langsam verschwindet auch die Sonne und wir müssen uns ja noch um einen Platz kümmern.
Und so stehen wir pünktlich zum Sonnenuntergang im Office und… bekommen problemlos nen Platz. 😉 Na geht doch. Schnell stellen wir den Wagen ab und flitzen im letzten Licht zum Wasserloch.
Anschließend sorgen wir ein bisschen für unser leibliches Wohl (in abgespeckter Version, oder aber Etosha-Style 😉 ), bevor wir uns zu einem verspäteten Sundowner bei Birgit und Gregor einfinden. Wir stellen fest, dass wir von hier aus eigentlich die gleiche Wegstrecke zurück nach Windhoek haben, ob wir uns da noch mal über den Weg laufen… wer weiß 😄 Ganz sicher wird aber sein, dass wir am kommenden Samstag in der gleichen Maschine sitzen werden 😎 Natürlich gehen wir zu späterer Stunde noch mal zum Wasserloch und lassen uns ein wenig von den Rhinos entertainen, bevor wir dann irgendwann in den Federn verschwinden.
Morgen geht's weiter, gen Osten Richtung Halali und Namutoni...
seid dabei, ich würde mich freuen schönen Feiertag Claudia
Teil 2211. Okt. 2015
schleppend geht's weiter... 😗
12. Mai 2015
Etosha – sonst nix
bereits in der Nacht haben wir eine Wachphase 😣 die hier allgegenwärtigen Schakale haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Müllcontainer zu entern. Einer von den listigen kleinen Gesellen, schaukelt so lange auf der 240l großen Mülltonne rum, bis diese kippt und schon ist die ganze Bande da und zerfleddert alles 🙄 😛 Da besteht noch ein bisschen Verbesserungsbedarf. In der Dämmerung sind wir dann auf den Beinen, genehmigen uns eine Katzenwäsche und sind pünktlich zur Toresöffnung am Start. Wir fahren zunächst über Nebroni und Gemsbokvlatke nach Olifantsbad, aber um die Zeit herrscht hier noch kein reges Treiben. Wir nutzen die gemütliche Ruhe für nen ersten Kaffee und ein paar Rusks 😎
Wir fahren weiter über Aus und nen Abstecher nach Ondogab bis zum Homob Wasserloch. Aber auch hier ist nicht wirklich viel los, so dass wir nach einer gute viertel Stunde weiter fahren.
🙄 die zwei nutzen die Ruhe am Morgen 😗
Sueda – nichts und davon gaaanz viel
Dann fahren wir weiter nach Charitsaub, dort sehen wir schon von weitem ein paar Autos stehen, da muss also was sein 🤩 ist es auch – zwei Löwinnen mit einem Cub, leider nicht ganz so serviceorientiert 😐 aber Etosha und Katzen ist ja bei uns immer so ein Thema 😗 Eine der Löwinnen startet einen kleinen Versuchsangriff auf ein vorbeikommendes Gnu (sag mal 🙄 ist das Vieh eigentlich wirklich so blöde und hat die Löwen nicht gesehen) aber dann passiert auch nicht mehr wirklich viel, so dass wir nach ner halben Stunde wieder Fahrt aufnehmen.
Um Salvadora rum stehen ein paar Zebras und Springböcke und so fahren wir weiter nach Rietfontein.
hier ist auch ziemlich tote Hose aber es reicht für ein Vergleichsfoto… erst zuhause sieht man den Unterschied (das 2. Foto ist aus dem Jahr 2010 – fast zur gleichen Jahreszeit)
so sah es hier 2010 aus 🙄
So langsam ist mal Zeit für eine Pause und so steuern wir Halali an. Wir fahren zunächst bis auf die Campsite und holen die ausgelassene Morgentoilette nach. Danach gibt’s ein verspätetes Frühstück, bevor wir zum Wasserloch laufen. Ein einzelner Eli entertaint ein bisschen, bevor ganz schüchtern ein paar Kudus vorbei schauen.
Wir machen uns bald dann wieder auf den Weg. Die Entscheidung ist gefallen, wir bleiben die Nacht nicht hier, sondern fahren bis Namutoni durch…
Ich kürze hier an dieser Stelle mal ein bisschen ab, denn wir haben auf dem Weg dorthin auch alle Wasserlöcher mitgenommen 😗 natürlich auch den Etosha-Lookout und mein Lieblings-Wasserloch: Chudop 😘
Hier die Impressionen des Weges
wieder ganz viel nichts 😄
doch... ein bisschen was 😎
Du riechst so gut 🙄
intelligent sieht anders aus, oder 😄
Road-Block 😉
Pumba-Bad in Kalkheuwel
Impressionen - Chudop 😘
Zeit für nen Sundowner-light 😉
🤢 er zeigt, was er von uns hält 😄
Also fahren wir weiter zum letzten Wasserloch des Tages - Klein Namutoni
Als die Sonne schwindet, fahren wir ins Fort Namutoni. Da wir uns hier ja auskennen, nehmen wir zunächst den Abstecher zur Campsite, müssen aber feststellen, dass dieser Weg nicht mehr existiert 😣 und so gehen wir erst mal ins Office und checken die Lage. Einen Platz hier zu bekommen war noch nie wirklich schwierig so auch diesmal 😎 Wir suchen uns ein schönes Fleckchen auf dem Rasen und lassen den Rest des Abends ausklingen. Camping hier in Namutoni gefällt uns immer noch am besten, das Fort hingegen macht leider einen sehr verwahrlosten Eindruck. Schade eigentlich (Bilder davon gibt's im nächsten Kapitel)
Für uns ist das Thema Etosha nach zwei Tagen durch, waren wir ja auch nicht zum 1. Mal hier 😉 Natürlich werden wir morgen noch einen Morning Drive machen, aber dann heißt es zurück gen Süden. Und was machen wir mit dem gewonnenen Tag? Lasst Euch überraschen 😄
So Ihr Lieben, vermutlich geht's aber erst nächstes Wochenende hier weiter, sorry 😊
Liebe Grüße Claudia
Teil 2318. Okt. 2015
ein bisschen was geht noch 😗
13. Mai 2015
Stopover am Waterberg
Zeitig sind wir auf den Beinen, können wir uns doch nen Morning-Drive nicht verkneifen 😉 und so rumpeln wir um 6.15h aus dem Fort Namutoni. Wir fahren zunächst Richtung Fischer’s Pan, kneifen uns aber die Runde darum. Die Sonne zeigt sich bereits und so fahren wir ein paar der umliegenden Wasserlöcher an.
Da es am Morgen nicht wirklich spektakulär ist, sind wir bereits um 8.00h zurück im Fort. Wir nutzen die Zeit und das Licht, um uns ein Bild zu machen. Es ist schon enttäuschend, wie sehr das ganze hier verwahrlost.
Auf das Aussichtsdeck kann man auch nur auf eigene Gefahr, und Gefahr wird hier echt groß geschrieben 🤢 Die Planken sind so marode, dass man droht durch zu brechen. Der Pool hingegen sieht ganz einladend aus, ist aber um die Zeit logischer weise nicht besucht.
Wir fahren zurück zum Platz und gönnen uns bei strahlendem Wetter ein ausgiebiges Frühstück. Das tolle daran… der Platz ist mittlerweile so gut, wie leer und so genießen wir die Zeit, bevor wir zusammen packen.
Klar, dass auch wieder die Zebramangusten vorbei schauen. Die sog. Campsite Police 🤩
Gegen 9.00h brechen wir auf. Fahren aber noch mal nach Klein-Namutoni und werden mit nem Eli und nem Rhino belohnt. Ein schöner Abschluss und so verlassen wir dann endgültig den Etosha NP.
Tschöööö 😘
Am Gate werden wir noch mal auf unerlaubte Mitbringsel untersucht 🙄 dürfen aber zügig unsere Fahrt fortsetzen. Wir steuern zunächst Grootfontein an und plündern dort den Supermarkt, bevor wir gegen 12.30h auf die D2804 abbiegen und dann die 2512 ‘hinten rum‘ zum Waterberg nehmen.
Unser Ziel: die Waterberg Wilderness Lodge, bzw. deren Campsite. Nachdem wir bei unserer 1. Reise 2010 bereits hier waren, schien es uns als Zwischenstopp bestens geeignet. Auf dem Weg dorthin gilt es aber wieder einige Gatter zu öffnen und zu schließen. Auch ein provisorisch eingerichteter Vet-Fence befindet sich auf der 2512, ob dies in Zukunft immer dort sein wird, erschließt sich uns im Augenblick aber nicht…
Gegen 14.30h kommen wir auf der Waterberg Wilderness Lodge an und beziehen wenig später die Campsite No. 5. Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet haben, testen wir den Pool (brrrrr, wie immer)
Den späteren Sonnenuntergang genießen wir auf der Terrasse der neuen Waterberg Valley Lodge. Hier hat man auch als Camper die Möglichkeit, nach vorheriger Reservierung, zum Dinner (merken)
Nachdem die Sonne endgültig hinter dem Waterberg verschwunden ist, geht’s zurück zur Campsite. Wir braaien nicht nur, nein, ich versuche mich noch mal im Brotbacken... aber ich muss gestehen, so richtige Freunde werden wir wohl nie 😵 dafür lieben wir aber auch zu sehr das Pansche-WeißBrot 😗
Während des Abends überwinden wir mal unsere Faulheit und probieren ein paar Sternenbilder, aber mit nur mäßigem Erfolg.
Gerade als wir mit dem Essen fertig sind, raschelt es in den Büschen und kaum, dass ich den Kopf drehe, blicke ich in die Augen – oder muss ich sagen in die Stacheln – eines Porcupines. Neee wat niedlich 😘 Alle Stacheln aufgestellt, verschwindet es wieder (jenseits von lautlos 😄 ) im Gebüsch. Aber nur, um wenig später mit Verstärkung zurück zu kommen. Jetzt wissen wir auch, warum der Mülleimer hier mit Draht eingezäunt wurde 😗
Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen und verschwinden irgendwann im Dach.
Morgen geht’s zurück, Richtung Windhoek. Nein, gar nicht, wir machen noch einen Schlenker 🤩 haben wir doch einen Tag gewonnen, so wollen wir diesen noch im wunderschönen Erongo verbringen. Wo wir landen und ob es uns dort gefällt, erfahrt Ihr im nächsten Kapitel.
Hallo Ihr Lieben 😘 es ist mal wieder Wochenende - also Zeit für ein längst überfälliges Kapitel 😊 **************************** 14. Mai 2015
ein bisschen Waterberg und Erongo
Wir frühstücken gemütlich mit dem selbst gebackenen Brot, bevor wir uns für eine kleine Waterberg-Wanderung aufmachen, denn so ganz ohne, wollen wir hier auch nicht weg 😉
sieht doch so schlecht gar nicht aus 😗 O.K. ne Fußballmannschaft bekommst du damit nicht satt
Wir entscheiden uns für eine kleine Runde über den Andersson Trail bis zum gleichnamigen Camp der Lodge.
Dort angekommen treffen wir tatsächlich ein Pärchen wieder, die wir am Anfang der Reise auf Namtib kennen gelernt haben. Dabei erfahren wir erfreulicherweise, dass ein paar unserer damaligen Tipps umgesetzt wurden. Für die beiden geht’s heute schon zurück nach Windhoek und so wünschen wir eine gute Heimreise und verabschieden uns. Über den Hauptweg laufen wir zurück zu unserer Campsite und packen so langsam auch zusammen.
Gegen 10.30h machen wir uns auf den Weg. Zunächst bis Otjiwarongo. Dort tanken wir unseren Boliden und wollen noch ein bisschen Gin nachtanken. Hmmm, der Liquor Store ist aber geschlossen. Na, egal, wir haben ja noch was… 😎 Eine ganze Weile später erst, auf dem Weg nach Omaruru dämmert es uns… es ist Feiertag 😣 völlig vergessen (wir haben ja auch Urlaub 😄 ) und das erklärt auch, dass die Straßen dort nicht nur ordentlich, sondern auch relativ leer sind.
auf dem Weg nach Omaruru
Hinter Omaruru biegen wir auf die D2315 ab und wenig später zieht uns das Erongo Gebirge wieder in seinen Bann. Mann ist das schön hier 😘
Gegen 14.30h stehen wir vor dem Tor von Omandumba und nur wenig später werden wir von Deike freundlich begrüßt. Ich kläre schnell, dass wir keine Reservierung haben, dennoch aber vor unserer Reise in Kontakt standen, da wir ursprünglich über den 1. Mai herkommen wollten. “Aaahhhh, schön, kein Problem. Wollt Ihr ‘The Cave‘ beziehen?“ werden wir gefragt “Ein bisschen weit draußen, aber seeehr schön“ 🤩 Na, da brauchen wir nicht lange überlegen 😉 während ich mit Deike den Schlüssel für unsere Unterkunft besorge und bezahle, trifft Axel draußen im Hof auf Gebhard 😄 das ist ja ein nettes Wiedersehen, denn ihn und seine Frau haben wir im letzten Jahr auf Wüstenquell kennen gelernt. Nachdem wir uns ein wenig unterhalten haben, machen wir uns auf den Weg zu unserer heutigen Übernachtungsstelle. Wir haben keine Ahnung, was uns genau erwartet…
Die Anfahrt dauert ca. 20 Minuten und ist einfach klasse. Wir müssen noch auf/über ein Felsplateau und dann sind wir da.
Wow, wir sind sofort hin und weg von diesem Platz 😘
Blick von der oberen Terrasse
mit Außendusche 😉
The Cave bietet die Möglichkeit, alles was man braucht, in die obere Etage zu schleppen und dort zu übernachten. Unserer Faulheit geschuldet, machen wir das nicht, aber zu wissen, dass man es könnte… 🤩
Nachdem wir alles ausgiebig inspiziert haben, genießen wir nen Kaffee auf unserer Aussichtsterrasse.
Anschließend umrunden wir unseren Steinhaufen in der untergehenden Sonne.
da geht's zu unseren Nachbarn 😎
Wir sind so froh, dass wir den Abstecher hierher noch gemacht haben, auch wenn es nur für eine Nacht ist. Aber an diesem Ort waren wir nicht zum letzten Mal.
Wieder zurück werfen wir das Feuer an (etwas windig heute) und genießen bei schönstem Sternenhimmel den Abend. In weiter Entfernung sehen wir den Schein eines weiteren Feuers, das müssen unsere Nachbarn bei den “3 Elefanten“ sein.
Morgen früh wollen wir noch mal ein Stückchen laufen. Mal sehen, ob wir die Spitzkoppe sehen können. Und dann geht's nach Teufelsbach. Darauf freuen wir uns schon sehr 😘
Aber erst im nächsten Kapitel 😉
gefahrene Kilometer: 290 km in gut 4 Stunden Omandumba
Teil 2515. Nov. 2015
Es ist Wochenende... gefühlt eine Ewigkeit seit meinem letzen Kapitel, aber ich möchte, dass es weiter geht 😊 und zwar JETZT ****************** 15. Mai 2015
Teufelsbach, wir kommen
Wir genießen den Morgen bei der tollen Aussicht in vollen Zügen. Man könnte fast sagen, wir zögern raus, was geht 😗
Irgendwann räumen wir dann aber doch zusammen und machen uns auf den Weg. Aber nur ein kleines Stückchen, dann parken wir den Wagen noch mal im Schatten und laufen ein Stück in Richtung der Stelle, die dann die Sicht auf die Spitzkoppe freigeben wird.
Und tatsächlich, weit im Dunst kann man sie gut erkennen. Wir sind uns einig, da möchten wir auch noch mal hin…
Gegen 10.30h machen wir uns dann aber auf den Weg. Zunächst bis zum Farmhaus.
Dort werden wir heute von Harald in Empfang genommen und nach einem sehr netten, wenn auch kurzem Plausch, verabschieden wir uns, mit dem Versprechen, auf jeden Fall noch mal wieder zu kommen... dann aber länger 😉
Und so rumpeln wir den Pad Richtung Omaruru zurück. Über die C33/C36 kommen wir dann auf die B2 und fahren nach Okahandja. Jaaa, das muss schon sein 😊 Wir stellen gegen 13.30h den Wagen gegenüber dem nördlichen Holzmarkt ab und trödeln ein bisschen durch die Buden. Natürlich kaufen wir auch das ein oder andere Mitbringsel 😘 und hören die Stimme unseres Gewissens “Hey, kauft nicht so viel“ 🙄 Nein, es sind Birgit und Gregor, die auch auf ihrem Rückweg nach Windhoek sind 🤩 Wir freuen uns, die beiden noch mal vor unserem gemeinsamen Rückflug zu treffen. Und so verabschieden wir uns wenig später nur für kurz, sitzen wir ja morgen Abend im selben Flieger.
Bevor wir dann weiter fahren, lassen wir noch ein paar Klamotten hier und auch die obligatorische Makalani-Nuss möchte in meine Tasche wandern…
Nur 30 Minuten später stehen wir vor dem Farmhaus von Bruno und Irmela. Begrüßt werden wir von der kläffenden Meute (so was von gefährlich) aber sonst ist weit und breit niemand zu sehen… hmmm, und jetzt? 🙄 einfach zum Camp runter fahren (wir kennen den Weg ja) 😊 Nee, das bringen wir nicht, daher kramen wir mal das Sat-Phone raus und rufen bei Bruno an. Aaahhh, er ist noch in der Stadt und Irmela mit einer Freundin unterwegs. Wir kennen doch den Weg und können es uns gemütlich machen, alles kein Problem. Sie werden uns dann nachher einen Besuch abstatten. Prima und so fahren wir runter zum Camp, richten uns für den letzten Abend gemütlich ein genießen einfach den Nachmittag.
Gerade als Axel das Feuer anwerfen will, kommt ein Wagen durch’s Flussbett. Es sind unsere Gastgeber und es freut uns riesig, dass wir wie gute Freunde begrüßt und geherzt werden. Schnell ist der Sundowner und was zu knabbern auf dem Tisch und dann wird geschwatzt, was das Zeug hält.
Viel zu schnell vergeht die Zeit und wieder mal kommt bei uns der Wunsch auf, auch hier eine weitere Nacht einzuplanen.
Den Rest des Abends genießen wir gemütlich am Feuer. Zu essen gibt’s was aus der Resteküche.
Morgen können wir noch mal richtig trödeln, geht unser Flieger ja erst am Abend zurück.
Stay tuned - es geht gleich weiter
Liebe Grüße Claudia
gefahrene Kilometer: ca. 220km in ca. 3 ½ Stunden Teufelsbach Farm
Teil 2615. Nov. 2015
16. Mai 2015
vom Blitz getroffen und unsere Rückreise
Und wieder haben wir ganz viel Zeit und die genießen wir mit unserem letzten Frühstück. Bevor wir hier die Zelte abbrechen, laufen wir noch ein Stückchen das Flussbett runter. Dem Tipp von Irmela folgend, biegen wir ab und laufen auf einen Baum zu, der relativ unscheinbar in der Gegend steht.
So unschuldig wie er tut (der Baum), ist er allerdings nicht, denn als vor ein paar Wochen bei einem Gewitter der Blitz einschlug, haben die beiden Pferde, die unter ihm Schutz suchten, keine wirkliche Chance gehabt. Mir fällt sofort ein “wow, voll aus den Schuhen gehauen“ (sorry)
sieht eigentlich ganz harmlos aus 😣
Wir laufen noch ein ganzes Stück weiter, bevor wir dann drehen und wieder zurück laufen.
Zurück am Camp geht’s ans Packen und da kommt ganz schön was zusammen.
wo kommen nur die ganzen Klamotten her 🙄
Ich bin mal wieder happy, die Zutaten für’s ‘Schokoladenwettessen‘ nicht gebraucht zu haben, aber ohne fahre ich nicht.
Nach ner finalen Dusche gibt’s noch mal ein Lunch mit den Resten, bevor wir uns dann so gaanz langsam Richtung Farmhaus aufmachen. Dort verabschieden wir uns von Bruno, Irmela und ihrer Freundin Maud 😘 bedanken uns für die nette und kurzweilige Zeit hier und lassen ein paar unserer Leftovers zurück.
Gegen 14.30h verlassen wir dann Teufelsbach... ja, auch diesmal mit Taschenkontrolle und dem Versprechen, wieder zu kommen 😄
Zurück in Windhoek sind wir schnell, es ist auch nicht allzuviel los, da langes Wochenende ist.
Großbaustelle auf der B1
Im Superspar Maerua Mall decken wir uns noch mit ein paar Kleinigkeiten ein, dann cruisen wir noch durch den Ort und sind, wie verabredet, gegen 16.00h bei Savanna.
Die Fahrzeugrückgabe verläuft wieder völlig problemlos und nur wenig später sind wir auf dem Weg zum Flughafen. Ein bisschen Zeit gilt es jetzt zu überbrücken, da der Flieger erst nach 21.00h startet.
Wie checken erst mal ein und genießen dann draußen das letzte Savanna und ein bisschen was vom Sonnenuntergang (nicht wirklich romantisch) dazu mümmeln wir die zuvor besorgten Sandwiches.
Wieder drinnen treffen wir Birgit und Gregor und der Vergleich unserer Bording Pässe macht schnell klar, wir sitzen zusammen 🤩
Mit den beiden vergeht die Wartezeit so schnell, dass unsere Sorge völlig unbegründet war.
Der Rückflug selber verläuft völlig entspannt und so landen wir in den frühen Morgenstunden in Frankfurt. Back home… naja, noch nicht ganz, wir müssen ja erst noch mit dem ICE zurück und im Gegensatz zur Anreise (wir erinnern uns – Streik 😈) läuft es diesmal und so sind wir dann am späten Vormittag wieder zu Hause.
Gute 3 Wochen waren wir unterwegs. Viel gesehen haben wir, viel erlebt, obwohl es unterm Strich eher eine ruhige Tour war. Aber im Nachhinein finden wir, dass gerade die entspannten, unaufgeregten Momente die wirklich wertvollen Augenblicke sind. Diese gilt es so lange wie möglich zu konservieren. Denn Stress, Hektik und unvorhersehbare Tragödien kommen leider viel schneller, als einem lieb ist.
Ob wir was in Planung haben? Hmmm, noch nicht, wir müssen uns erst mal neu sortieren. Aber wir sind ganz zuversichtlich, dass wir das südliche Afrika so bald wie möglich wiedersehen werden.
Und bis dahin werde ich mich mit den vielen, wirklich guten Reiseberichten von Euch über Wasser halten.
Ich drück Euch und es war schön, noch mal mit Euch zusammen auf Pad gewesen zu sein 😘 gerne wieder