Berg-Eule schrieb:
Da man herausgefunden hat, dass Elefanten den Geruch von Chili nicht ausstehen können, flicht man die Schoten in die Zäune. (Diese Erkenntnis wenden auch Lodges an, um die Dickhäuter von ihrem Gelände fernzuhalten).
... als Ergänzung:
In Indien hat man eine Chilisorte (Bhut Jolokia) gezüchtet, die auch für diesen Zweck eingesetzt wird, denn essen kann die kaum noch jemand.
Sie hat eine Schärfe von 1 Million Scoville-Einheiten.
Selbst in der scharfen indischen Küche reicht eine einzige Chilischote aus, um das Essen für 10-12 Personen in scharf zu verwandeln.
Zum Vergleich:
Tabasco-Sauce liegt bei 2.500-5.000 Scoville, Jalapenos bei ca. 7.000, Habaneros (je nach Sorte) bei 100.000 bis 500.000 und frei verkäufliches Pfefferspray bei bis zu 300.000.
Wenn man so eine Chili schneidet und sich zwei Tage später die Augen reibt, bringt das beim Schneiden mit der Haut in Kontakt gekommene Capsaicin immer noch die Augen zum Brennen (und das nicht zu knapp). Ist mir mal passiert ... 😉
Ich gehe mal davon aus, dass das Zeug für einen Elefantenrüssel ebenfalls sehr schmerzhaft ist und die Tiere es deshalb meiden.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...