Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201402. Apr. 2015 · #21
Hmm, dann hätten wir wohl doch nochmal weitergehen sollen.... Sind diesem Zeichen ein Stückchen gefolgt, haben nirgends Wasser entdeckt und sind halt wieder umgekehrt, da wir auch nicht genau wussten, was uns denn überhaupt erwartet - oder auch nicht erwartet... Schlangen... Das wär ja mal was gewesen. Davon haben wir nicht ein Exemplar während unserer Reise gesehen.
Ääh, ich glaub, wir waren dann etwas verpeilt bzgl. Sossusvlei. Habe mir gerade nochmal einen Parkplan angeschaut und scheinbar gibt es zwei Parkplätze (??). Dann wurden wir wohl bei dem am Dead Vlei rausgelassen und sind von dem auch gleich wieder zurück gefahren. Sossusvlei wäre noch ein Stück weiter gewesen, oder? Hmm... habe immer gedacht, Sossusvlei heißt einfach die Gegend da 🤪... Was hätte uns denn da noch erwartet?
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201402. Apr. 2015 · #24
Tag 5:
Heute soll’s in die Nähe von Swakopmund gehen. Aber vorher wollen wir noch auf den Aussichtsturm der Sossusvlei Lodge, den wir, warum auch immer, bisher nicht wahr genommen haben 😗 .
Von dort oben wollen wir den Sonnenaufgang erleben. Aber…. – der Himmel ist ziemlich bewölkt und es sieht nach Regen aus. Egal – erstmal rauf da. Von oben hat man zumindest eine gute Aussicht aufs Camp…
…man sieht mal das Wasserloch, was allabendlich zig Tiere anzieht…
…und man kann die Kolonne beobachten, die durchs Gate Richtung Sossusvlei fährt.
Das war’s dann aber auch schon, mit Sonnenaufgang ist heute nichts… Also auf geht’s, um 08:30 Uhr starten wir.
Sofort entdecken wir die ersten Tiere, die uns aber deutlich zeigen, was sie von uns halten, bevor sie sich aus dem Staub machen.
In Solitaire wird nochmal getankt. Dabei entdecken wir die Regenfall-Tabelle. Ist bisher noch nicht viel runtergekommen in diesem Jahr…
Die Landschaft wird laaaangsam wieder grüner. Zumindest ein ganz bisschen…
Dann geht’s kurvenreich Richtung Kuiseb.
Hier im Forum habe ich vor unserer Reise gelesen, dass die Strecke direkt nach der Abzweigung zur D1998 toll sein soll und dass dort zwei Wasserlöcher (Ganab und Hotsas) liegen. Wir also rein da…
Lange lange kommt gar nichts, ausser die hier...
Das erste Wasserloch, welches auf der rechten Seite liegen soll, übersehen wir irgendwie. Im Nachhinein schätze ich mal, dass es hinterm Campingplatz gelegen hätte. Egal… weiter geht’s zum anderen, das gut ausgeschildert auf der linken Seite liegt.
Ausser drei Strauße ist hier weit und breit keine Menschen- bzw. Tierseele.
Doch… ein Adler (kann ihn vielleicht jm. genauer bestimmen?) sitzt erst im Baum
und fliegt, als wir näher kommen, davon…
Dieses ist die erste von insgesamt zwei Streckenabschnitten, wo ich nur denk „Bitte lass das Auto halten… bitte keine Panne oder gar Motorschaden…“. Aber es geht alles gut und wir landen auf der C28 und fahren diese bis Swakopmund und von da auf die B2. Nach ca. 12 km auf dieser erreichen wir das Sophia Dale Base Camp (auf ein Tipp hier im Forum) gegen 15:45 Uhr. Wir sind auf dieses Camp gestoßen, da wir irgendwas etwas ausserhalb von Swakop gesucht haben. Die Lage dieses Camps ist perfekt.
Wir bekommen für zwei Nächte ein Rondavel mit eigener Kochnische.
Hinter dem Rondavel ist aber eine tolle „Grillhütte“, die wir an beiden Abenden nutzen.
Dabei bekommen wir auch stets Besuch von einigen Nachbarshunden.
Heute ist der erste Abend, an dem man sich abends mal eine lange Hose anziehen muss. Ist hier doch deutlich kühler als in den Dünen…
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201407. Apr. 2015 · #27
Tag 6:
Heute wird mal etwas länger geschlafen, da wir kein volles Tagesprogramm haben. Wir frühstücken gegen halb neun und machen uns anschließend auf den Weg nach Swakopmund, uns die Stadt anschauen.
Es ist eine nette Küstenstadt,
aber so richtig vom Hocker haut sie uns nicht. Wir schlendern ein bisschen am Strand entlang,
wechseln nochmal Geld (was fast eine dreiviertel Stunde dauert…), shoppen 1-2 Kleidungstücke und machen uns um die Mittagszeit auf ins Swakopmunder Brauhaus, um dort eine Kleinigkeit zu essen.
Es ist echt ein nettes Lokal und wir hätten noch länger sitzen können, haben uns aber auch noch in den Kopf gesetzt, nach Walvis Bay zu fahren. Wir wollen doch unbedingt ein paar Flamingos sehen…
Auf dem Weg zurück zum Auto bestaunen wir die Blumenpracht
und die Perlhühner, die drum herum laufen.
Über den Schnitzermarkt geht es auch nochmal kurz, um dort eine schöne Schale mit Salatbesteck zu erstehen.
Anschließend fahren wir die B2 Richtung Walvis Bay. Die Flamingos sind auch nicht zu übersehen.
Man musste zwischendurch sogar echt aufpassen, dass die Vögel einen nicht den Weg im Flug kreuzen.
Im Großen und Ganzen ist es ein eher unspektakulärer Tag, aber viel erwartet haben wir von dieser Gegend irgendwie sowieso nicht. Viele von euch werden jetzt sicherlich sagen, wir hätten die Living Desert-Tour oder die Mola Mola-Tour mit machen müssen. Aber irgendwie haben uns beide nicht recht begeistert und da wir sowieso nur diesen einen Tag hatten, bummelten wir lieber etwas durch Swakop. Wenn man nochmal für ein paar Tage länger in der Gegend ist, könnte man sicherlich nochmal auf die Touren zurückgreifen…
Abends grillen wir nochmal in „unserer“ tollen Grillhütte. Dieses Mal gibt’s Gnu. Und auch die Haushunde sind wieder mit dabei…
Seit es den Dorob NP gibt, ist das Liliental nicht mehr auf den Kartenwerken vermerkt (oder täusche ich mich da?). Das Schauspiel der am frühen Morgen aus dem Sand hervorstrebenden Blumen und deren Verwelken, wenn der Nebel abgezogen ist und die Sonne so richtig brennt. Am Nachmittag ist nichts mehr zu sehen. Spektakuläres Naturschauspiel, finde ich! Kann man auf dem Weg von der Salzstrasse zur Spitzkoppe mitnehmen. So man will... Die etwas lange Fahrt durch das restricted field (permit required), auch Mondlandschaft genannt, wird dann durch die erst zaghaft, später vermehrt auftretenden Welwitschia mirabilis gekrönt, besonders die uralte Tante, die nun hinter Gitter geschützt ist, finde ich sehenswert. Auf dem Rückweg bietet sich natürlich die D1991 an, zudem der Besuch der Oase Goanikontes. Die Gegend gibt somit schon etwas her. - für den Einen mehr, für den Anderen weniger. Cheers, Battli
aus Somerset West/RSA
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201408. Apr. 2015 · #29
Sorry schon mal vorweg: heute kommen viele, viele Fotos 🤩 ….
Tag 7:
Nach einer frischen angenehmen Nacht geht es gegen 8.00 Uhr zurück auf Namibias Straßen Richtung Damaraland.
Heutiges Ziel ist die Vingerklip Lodge. Diese Lodge war (warum auch immer) unsere erste Wahl von allen Unterkünften, die wir letztendlich gebucht haben. Dementsprechend neugierig waren wir, ob Bewertungen und Bilder wirklich das boten, was sie versprachen – und ich kann euch jetzt schon verraten, dass wir vollkommen zufrieden waren und hier sofort wieder herkommen würden.
Zuerst geht es auf die C34, direkt an der Küste entlang. In Henties Bay tanken wir unser Auto noch schnell auf, immerhin liegen heute ein paar mehr Kilometer vor uns. Wieviele es tatsächlich noch werden sollen, ahnen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht…
Ursprünglich wollen wir die C35 fahren, da es aber noch früh am Tag ist, entschließen wir uns einen „Schlenker“ nach Cape Cross zu den Robben zu machen. ABER 🤨 …. Bitte nicht hauen oder uns für total doof abstempeln (obwohl… das sind wir wahrscheinlich sogar 😵 😗 …) – wir sehen nicht eine Robbe 😕 !!! Wir sehen weder irgendwo ein Schild (falls es ein solches überhaupt gibt), fahren zwischendurch mal an den Strand (über diese komischen Angler-Sandpisten), aber bis auf ein paar wenige tote Robben und Möwen ist weit und breit nichts zu sehen. Zweifel echt schon an meinem Verstand…. Kann uns vielleicht jemand aufklären, was hier falsch läuft??? Meines Wissens nach, sollen die Robben doch das ganze Jahr über da sein…
Naja, nun sind wir so gefrustet, dass wir keine Lust mehr haben, die C34 ein Stückchen wieder zurück zu fahren. Also entschließen wir uns den „kleinen“ Umweg über die D2303 und dann die D2342 runter am Brandberg zu fahren. Das es einige Kilometer mehr sind, ist uns bewusst – aber das die Straße soooo schlecht ist, haben wir unterschätzt. Dieser kleine Umweg soll uns locker 3 Std. kosten… Man kommt die ganze Zeit eigentlich nicht schneller als mit 20 – 40 km/h voran. Und zu sehen gibt’s auch nicht wirklich was…. Totes Land!
Ab und zu mal hier und da ein paar Strauße…
zum Ende hin sieht man mal wieder ein Kudu o. ä.
Und zwischendrin ganz viele Welwitschias…
(Wann blühen diese Pflanzen eigentlich? Sahen nur so tote Dinger, hab aber bei anderen RB diese schon in toller Blütenpracht gesehen...)
Was sind wir froh, als wir irgendwann die C35 Richtung Khorixas erreichen.
Und erst Recht die C39 🤪 😄 ...
Es wird auch wieder grüner...
Die Elefantenschilder zwischendurch stimmen uns wieder etwas freundlicher (auch wenn wir keine Elefanten mehr sehen sollten) und so erreichen wir gegen 17.15 Uhr, zusammen mit Gewittergrollen, die Vingerklip Lodge.
Was für eine Tour 😐 … Würde ich so kein zweites Mal fahren und im Nachhinein, denke ich, war es auch etwas leichtsinnig. Auf dieser ganzen Strecke (die 3 Std. Umweg) kam uns nur ein Auto entgegen und Handyempfang hatte man auch nicht wirklich. Ruckzuck wird das eigene Auto zur Lebensversicherung!
Naja, angekommen sind wir ja und nach einem kühlen Willkommens-Drink und Zimmer beziehen,...
( Und da ich in anderen RB ja immer so gut aufpasse 😄 , weiß ich nun, dass dieses hier eine sog. Felsenratte ist:
Den hier kann ich leider nicht genauer zuordnen:
)
...machen wir uns auch gleich an den Aufstieg zum Restaurant „Eagles Nest“.
Aufgrund der wenigen Gäste wurde das Abendessen komplett nach „oben“ verlegt (sonst ist dieses nur mit Reservierung möglich).
...da geht's hoch...
Der Anstieg ist gut machbar und oben hat man einen grandiosen Ausblick.
...das "Heaven's Gate" (Suite)
Und dort entdecken wir auch unsere erste Giraffe (die Giraffe lief natürlich unten 😛 )…
Nach einem tollen Sonnenuntergang...
geht’s ins Restaurant,
wo es á la Buffet vier verschiedene Fleischsorten (Huhn, Lamm, Impala und Oryx) sowie Reis und Gemüse gibt. Das Essen ist 0815, hier zählt glaub ich mehr der Ausblick, den man während des Essens genießen kann. Während des Essens fängt es an zu regnen, aber als wir gegen 20.00 Uhr fertig sind, ist alles wieder staubtrocken. Nach einem (fast) dunklen Abstieg,
genießen wir noch 1-2 kühle Bier und gehen früh schlafen. Die Tour hat uns heute irgendwie geschafft…
Tolle Fotos von der Landschaft. Man könnte meinen, es sieht ein bisschen aus wie im Monument Valley 😉 Habe gestern erst einen Tisch im Eagles Nest reserviert 🙂
Gruß Jürgen
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201408. Apr. 2015 · #32
Freut euch drauf, da hat man echt eine super Aussicht von da oben. Bleibt ihr länger in der Vingerklip?
Jaspar061103 schrieb:Freut euch drauf, da hat man echt eine super Aussicht von da oben. Bleibt ihr länger in der Vingerklip?
...haben leider auch nur eine Übernachtung. Denke wir können aber nachmittags eine kleine Wanderung vor Ort unternehmen, da wir von der Ai Aiba Lodge anreisen.
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201409. Apr. 2015 · #34
Zu den gestrigen vielen Fotos, gibt’s heute leider das Gegenstück: ein paar wenige von der Lodge und Umzu, da wir mal einen faulen Pooltag eingelegt haben.
Tag 8:
Heute schlafen wir mal etwas aus, frühstücken lecker, erkunden ausgiebig die Lodge mit all ihren versteckten Wegen und Sitzecken...
und machen uns auf zu einem der beiden Pools.
(wir haben nur diesen getestet, da es hier etwas ruhig war)
(dieser lag direkt hinter der Bar und man fühlte sich irgendwie immer beobachtet)
Die Poollandschaft ist echt superschön angelegt, wir gammeln den ganzen Tag bis ca. 16 Uhr vor uns hin. Zwischendurch kühlen wir uns immer wieder ab und gehen mit Fernglas auf die Suche nach versteckten Tierchen zwischen all dem Grün.
Gegen 16 Uhr zieht plötzlich ein richtig heftiges Gewitter über uns rüber.
Das war’s dann mit schwimmen. Ab aufs Zimmer und die Zeit nutzen, um schon mal ein paar Sachen wieder einzupacken, morgen geht’s schließlich weiter. Aber erst noch den Sonnenuntergang mitnehmen...
Unser Abendessen gibt’s heute „unten“. Ist zwar nicht in einer so tollen Atmosphäre wie „oben“,
dafür um einiges leckerer. Es gab Hecht und Eland mit Reis, Kürbis und Mais. Super lecker!!!
Dieses ist "Ingrid's Blick" (keine Ahnung, warum das so heißt?), die mit die höchstgelegene Sitzecke ist, wovon man einen super Blick auf das Wasserloch hat, welches nicht weit von der Lodge entfernt liegt.
Abends beobachten wir noch eine Zeitlang die Tiere am Wasserloch, , ...
bevor es wieder ins heiße Schlafzimmer geht.
Dieses ist die erste Unterkunft, wo man vor Hitze kaum schlafen konnte. Der Deckenventilator ist sowas von laut, selbst auf Stufe 1 kann man es nicht aushalten. Man muss auch die ganze Zeit Angst haben, dass er bei Bewegung gleich aus der Verankerung reist. Also bleibt er aus… und wir schwitzen… und schlafen irgendwann doch ein.
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201410. Apr. 2015 · #35
Tag 9:
Heute geht’s in den Etosha NP 🤩 ….
Die Strecke ist nicht allzu weit heute, daher stressen wir uns morgens nicht so sehr, frühstücken in Ruhe und machen uns gegen 08:30 Uhr auf den Weg gen Norden.
Der Weg dorthin ist nicht allzu spannend. Wir tanken in Kamanjab nochmal auf, füllen unsere Wasservorräte auf und weiter geht’s…
Überall sehen wir riesige Termitenhügel.
Und ein Esel versperrt uns kurze Zeit den Weg.
Dann erscheinen wieder die ersten Elefantenschilder und wir werden wieder ganz aufgeregt, in der Hoffnung einen Elefanten zu entdecken….
Passiert natürlich leider nicht! Dafür begutachten uns diese Giraffen...
Und dann ist es da, das Galton Gate… Schnell das Permit für zwei Tage bezahlt, eine letzte Zigarettenpause für meinen Mann, und auf geht’s…
Wir sehen überwiegend Zebras, ein paar Giraffen, Strauße und ein Haufen Geier:
hier gähnende Leere:
ein plüschiges Baby-Zebra:
Gegen 14.30 Uhr erreichen wir uns heutiges Quartier, das Dolomite Camp.
Hatten uns vorweg viel von diesem Camp versprochen, aber ich muss sagen: es ist zwar alles schön angelegt, toller Pool, tolle Zimmer, suuuper Ausblick vom Balkon,
aber dafür null Service. Solch einen schlechten Service haben wir bisher noch nicht gehabt. Die Rezeption ist noch besetzt… Bei der Bar wird’s schon schlechter. Wenn man Glück hat, erwischt man dort jemanden, aber die meiste Zeit ist sie nicht besetzt. Grund: Die Frau, die die Rezeption macht, macht auch gleichzeitig die Bar. Springt quasi ständig hin und her… Der Service beim Frühstück ist auch sehr wünschenswert, aber dazu am nächsten Tag mehr…
Nachdem wir noch kurz in den Pool hüpfen,
kommt auch kurz danach gleich wieder ein Gewitter. Bleiben noch etwas auf den Liegen liegen, da es nicht zu regnen beginnt, aber schwimmen mag jetzt so keiner mehr richtig…
Anschließend gehen wir die steile Wege hoch zu unserem Zimmer
und sitzen noch etwas auf dem Balkon und beobachten die Tiere draussen:
Abends gibt es zum Abendessen Springbock oder Rind zur Auswahl, welches aber sehr zäh ist. Im Anschluss bekommen wir mit Müh und Not noch ein Bier, bevor ruckzuck die Bar geschlossen wird und wir zurück auf unsere Hütte gehen.
Wir sind uns schnell einig, sollten wir in dieser Gegend nochmal übernachten wollen, dann lieber ausserhalb der Etosha oder durchfahren bis Okaukuejo. Hier aber nicht nochmal…
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201413. Apr. 2015 · #36
Tag 10:
Nach einer ruhigen Nacht geht’s früh hoch. Uns erwartet ein traumhafter Sonnenaufgang…
Dann geht’s den Hang runter zum Frühstück. Dort angekommen, wird einem lustlos der Tisch gedeckt und erklärt, dass wir uns am „Buffet“ bedienen können (welches sehr übersichtlich ist). Dann verschwindet die Servicekraft auch schon wieder und kommt erst zurück, wenn man schon fast fertig mit dem Frühstück ist und fragt dann, ob man auch Spiegeleier/Rühreier etc. haben möchte. Hat man dieses dann bestellt, kann man locker nochmal 10 – 15 Minuten warten, bis die Eier dann kommen.
So früh, wie eigentlich geplant, kommen wir also doch nicht los… Es ist mittlerweile 8:30 Uhr als wir auschecken können. Vorher müssen wir nämlich auch noch auf den Kofferfahrer warten, der mit seinem kleinen Mini-Auto die Koffer den Berg zum Auto hinunterfährt… Also im Großen und Ganzen ist das Dolomite Camp eine einzige Enttäuschung und wir sind froh, dass wir keine zweite Nacht dort gebucht haben.
Aber jetzt zu den Tieren 🤪 …
Unten am Parkplatz entdecken wir diese riesigen Tausendfüßler (oder haben sie noch einen anderen Namen?):
Mit den Gedanken noch nicht voll auf der Straße und bei den Tieren, die Zebras und Springböcke nur nebenbei beachtend,
springt uns auf einmal hinter einem Busch ein Nashorn auf die Straße 🤩 . Ein Schreck am Morgen. Spätestens jetzt sind wir hellwach und voll aufnahmebereit. Bin froh, dass ich geistesgegenwärtig noch schnell dieses eine Foto hinbekommen habe:
Kurz danach sehen wir einen Minivan am Straßenrand stehen und halten auch mal. Irgendetwas muss es da ja zu sehen geben. Und siehe da, eine Hyäne:
Irgendwas scheint im hohen Gras noch zu lauern und irgendwas versucht sie zu verteidigen. Auf jeden Fall rennt sie immer ganz aufgeregt auf und ab, mehr ist aber leider nicht zu erkennen. Hätte das andere Auto nicht am Straßenrand gehalten, wären wir wahrscheinlich so an ihr vorbeigefahren… Glück gehabt 😗 !
Danach kommen die üblichen Verdächtigen:
...mal kein Tier...
Hier ganz versteckt eine Riesentrappe:
Und diese süße Antilopenart mit großen Ohren entdecken wir auch noch:
(weiß jm., wie sie heißt?)
Dann noch ein Rätsel (zumindest für uns):
Wie heißen diese Tiere? Eland haben wir ausgeschlossen, dann dachten wir „Aah, Impalas“… glauben wir mittlerweile aber auch nicht mehr…. Was sind sie denn???
Auf dem Weg zum Wasserloch Wolfnes entdecken wir diese Schakalhorde, die die Reste eines (wir vermuten mal) Oryx abknabbern.
Noch kurz direkt an die Pfanne…
…einen Sekretär knipsen…
… und gegen 14.15 Uhr erreichen wir bereits das Okaukuejo Camp. Von diesem Camp haben wir, im Gegensatz zum Dolomite Camp, aufgrund diverser gelesener Bewertungen nicht viel erwartet. Aber – es gefällt uns!!!
Wir haben ein Waterwhole Chalet,
beziehen dieses schnell und machen uns gleich auf den Weg zum Wasserloch. Gähnende Leere…
Na gut, es ist auch mitten am Tag. Aber dann weist uns eine nette Dame darauf hin, dass sich im Grünen doch was tut. Ein Waran… Hätten wir glatt übersehen.
Nachdem dieser ausgiebig begutachtet wurde, verdrücken wir uns an den Pool und kühlen uns etwas ab.
Nach einem Abendessen, welches eigentlich ganz ok war (haben viel Schlechtes gelesen…), geht’s bei Anbruch der Dunkelheit natürlich ans Wasserloch. Und die ersten Tiere lassen auch nicht lange auf sich warten… Ein Nashorn kühlt sich ab,…
…zwei weitere folgen kurz danach…
Total auf die drei fixiert, bemerken wir gar nicht, wie er hier…
…sich aus der Dunkelheit schält. Sind total platt… drei Nashörner und ein Elefant… und das an meinem Geburtstag 😘 ...
Nach einer guten Stunde (wo der Elefant echt fast nur getrunken hat), verschwindet der Eli wieder. Anstelle seiner kommt ein viertes Nashorn hinzu.
Das soll’s dann aber gewesen sein… Keine Giraffen, keine Zebras, keine Springböcke,… dieser eher „normalen“ Tiere lassen sich nicht blicken. Nur von diesen Käfern schwirren einige herum:
Weiß einer, wie die heißen? Man man man, so viele unbekannte Tiere heute 😐 ...
Sind noch bis ca. ein Uhr am Wasserloch,
bevor’s dann endlich mal ins Bett geht. Am nächsten Tag soll’s schließlich wieder früh hoch gehen…
danke für den schönen Reisebericht. Ich kann so unsere erste Namibiareise noch einmal erleben, auch wenn wir komplett andere Unterkünfte hatten. Deine Bilder vom Wasserloch in Okaukuejo sind toll. Da würde ich jetzt gerne sitzen. 🙂 Hast Du eigentlich inzwischen die Frage mit der Robbenkolonie klären können?
LG
JuRo
Jaspar061103Themenstarter655 Beiträge · seit 201413. Apr. 2015 · #40
Was genau meinst du? Was wir falsch gemacht haben, warum wir keine gesehen haben??? Ich weiß es nicht... wahrscheinlich waren wir einfach blind, zu blöd, unsere Nase war zu,... ich weiß es nicht 😐 . Aber irgendwann werden wir sicherlich nochmal nach Namibia reisen und dann.... 😄