ALAlica7810 Beiträge · seit 201521. Apr. 2015 · #4
Hallo,
das klingt total spannend! Gibt es auch noch andere Termine als Mai? Wieviel kostet die Reise denn? Wo wäre die Unterkunft? Welcher Anbieter? Habe da jede Menge Fragen und großes Interesse 🙂
BEBert2Themenstarter15 Beiträge · seit 201527. Apr. 2015 · #5
Hallo,
ja, der Nyiragongo wird bestiegen und es läuft nicht über die Mikeno Lodge. Für Ende Mai/Anfang Juni 2015 ist alles fest gebucht. Wer sich mit der Gegend beschäftigt hat, weiß, dass so was sündhaft teuer und alles andere als billig ist.
wüstenfee749 Beiträge · seit 200627. Apr. 2015 · #7
hallo Bert,
ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg .................. und hoffe, dass die Situation in der Region ruhig ist.
ich habe den Nyiragongo 1993 bestiegen. wir haben damals oben am Kraterrand übernachtet. Gigantisch !!!! war so der Einstieg für die Ruwenzori -Besteigung ................ Damals hieß es noch Zaire. Die Gorillas haben wir im Kahuzi Biega NP gesehen. Ob's den überhaupt noch gibt ?
Geben tut es Ihn, mit Flachland-Gorillas zum Tracking, wie ich gesehen habe. Hoffentlich beruhigt sich die Lage in der Region einmal dauerhaft.
LG Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
wüstenfee749 Beiträge · seit 200628. Apr. 2015 · #9
hallo Christa,
danke für die Info ................ aber gibt's auch noch Gorillas ?? oder hat der Krieg die alle vertrieben ??
ich habe leider nicht die Hoffnung, dass sich die Situation bald und dauerhaft stabilisiert. es ist so schade ...................
lg wüstenfee
BEBert2Themenstarter15 Beiträge · seit 201507. Juni 2015 · #10
Hallo,
die Reise verlief absolut problemos, die Lage im Ostkongo ist derzeit soweit stabil, dass man kann ohne Schwierigkeiten hinreisen kann. Wir hatten nicht ein einziges Mal Angst oder irgendwelche Bedenken. Auf Halbwissen/-wahrheiten, dubiose Internetberichte von Besserwissern/Schlaubergern kann man wie immer nichts geben und das sollte man auch nicht.
Der Lavasee des Nyiragongo ist bestens zu sehen und es wurden direkt am Kraterrand 8 neue Hütten gebaut. Allerdings sind sie bereits undicht und es regnet hinein. Deshalb wurden feste Zelte hineingestellt, damit man im Trockenen schlafen kann.
Den Kahuzi Biega Nationalpark mit den Flachlandgorillas (die Tiere werden von auf jeden Fall gefunden, genau so wie die Berggorillas im Virunga) gibt es noch und er ist von Bukavu aus mit dem Geländewagen einfach zu erreichen. Außerhalb des Parks können vertriebene Pygmäen besucht werden, die unter übelsten Bedingungen leben.
Alles aber insgesamt sündhaft teuer.
Gruß
Bert
Bloke1'920 Beiträge · seit 200807. Juni 2015 · #11
Hi Bert
Danke für die Info.
Ich würde mich freun, wenn du ein paar Bilder postest.
Lg Bloke
marimari2'240 Beiträge · seit 201107. Juni 2015 · #12
Hallo Bert, auch ich würde mich auf einen kleinen bebilderten Bericht freuen 😉 LG M.
picco6'369 Beiträge · seit 201108. Juni 2015 · #14
Hoi Bert
Bert2 schrieb:die Reise verlief absolut problemos, die Lage im Ostkongo ist derzeit soweit stabil, dass man kann ohne Schwierigkeiten hinreisen kann.
Schön, freut mich das zu lesen! 🙂
Bert2 schrieb:Auf Halbwissen/-wahrheiten, dubiose Internetberichte von Besserwissern/Schlaubergern kann man wie immer nichts geben und das sollte man auch nicht.
Na ja, die Wortwahl lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Ich nehm mal an Du spielst auf meinen Hinweis zum Grenzkonflikt Ruanda/DRC an, bei dem ruandische Soldaten 900m in die DRC eingedrungen sind. Bei solchen Situationen weiss niemand wie sich das entwickelt. Ist auch keine Garantie Probleme zu bekommen, genausowenig ist eine problemlose Reise eine Garantie dass es nun ungefährlich ist.
Aber ich freue mich für Dich dass es geklappt hat und würde mich noch mehr freuen wenn Du einen möglichst bebilderten Reisebericht einstellen würdest, je mehr Infos zu Reisen in die DRC kommen umso eher kann man die Situation beurteilen! 🙂
BEBert2Themenstarter15 Beiträge · seit 201508. Juni 2015 · #15
Hallo,
das Bild ist nichts Besonderes und kann von jedem so aufgenommen werden, der die ~1500 Höhenmeter schafft. Am Kraterrand sind Sitzbänke, wo man stundenlang alles bestens beobachten, foto- videografieren kann. Aufnahmen vom Lavasee gibt es massenweise im Internet und von Reiseveranstaltern, die noch teurer sind, als sie Sache ohnehin schon kostet. Also einfach irgendwie hinkommen, hochlaufen und Bilder machen, ist alles unproblematisch und zwischenzeitlich touristisch durchorganisiert. Wer eine gute, zuverlässige, seriöse und einigermaßen bezahlbare Adresse für alles will, bei mir melden.
Es ist nicht zielführend, über angebliche Gefahren, Internetberichte, ... öffentlich Leute/Interessenten/Reisende scheu zu machen, wenn man nicht dort war und keine Ahnung von den Gegebenheiten vorort hat. So was ist kontraproduktiv für alle Beteiligten. Die Lage in Goma, Virunga und Bukavu ist sicherlich nicht so befriedet wie bei uns. Aber sie ist unter Kontrolle und das reicht für einen Urlaub dort völlig aus. Ich weiß, wovon ich rede und es liegt mir fern, jemand in wirklich gefährliche Situationen zu bringen!
Gruß
Bert
picco6'369 Beiträge · seit 201108. Juni 2015 · #16
wüstenfee749 Beiträge · seit 200608. Juni 2015 · #17
hallo Bert,
es freut mich zu hören, dass Ihr einen problemlosen Urlaub hattet.
ein Reisebericht und ein paar Fotos wären toll !!!!!!!!!!!
danke schon mal ..................
lg wüstenfee
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200808. Juni 2015 · #18
Hallo Bert,
Welch eine erfreuliche Nachricht! 😎
Habe extra einige Puffertage aufgehoben im Fall es möglich wäre doch die Virungas zu besuchen. 🙂
Wir kapitulieren auch nicht so schnell und werden an Ort und Stelle entscheiden. Ich hatte schon Angst die Lage in Burundi würde sich verschlechtern und Rwanda in ein Chaos stürzen würde.... 😗
TOtoumtoum319 Beiträge · seit 201208. Juni 2015 · #19
Hallo Bert, ich gebe dir Recht, daß die Situation im Vergleich zu den Vorjahren "relativ" stabil ist. Deswegen war ich im Januar auch dort mit dem Rad unterwegs. Allerdings den Plan in Richtung Beni zu radeln, habe ich verworfen, weil dort immer wieder Kämpfe aufflammen (mit mehreren hundert Toten). Bei der Besteigung vom Vulkan habe ich eine entfernte Explosion mitbekommen - soll angeblich, lut Führer, in Rwanda gewesen sein (habe da eine andere Meinung). Kurz nach meiner Weiterfahrt nach Bukavu mit dem Rad, kam es in Goma zu etwas gewalttätigen Demonstrationen wegen Neuigkeiten zu den bevorstehenden Wahlen. - naja, sollchen Sachen kann man áus dem Weg gehen. Aber die Situation kann jederzeit kippen. Überrascht war ich, daß am 2.6. der Flughafen von Goma von Rebellen angegriffen wurde (4 Soldaten und 3 Angreifer tot). Also meiner Meinung nach sollte man in der Lage sein, schnell umzuplanen. Ich habe mich allerdings nie unsicher gefühlt, kann aber auch mit brenzligen Situationen umgehen.
Die Begegnungen mit den Kongolesen waren aber sehr nachhaltig und die Strecke am Kivusee einfach nur toll. Die Kongolesen sind auch der ständigen Unsicherheit müde. Allerdings habe ich Bedenken, ob in absehbarer Zeit eine wirkliche Befriedung eintreten wird.
toumtoum
BEBert2Themenstarter15 Beiträge · seit 201508. Juni 2015 · #20
Hallo Annick,
die Vorfälle in Burundi hatten/haben keine negativen Einflüsse auf Ruanda und DRC. Du brauchst ein sehr teures, 14-tägiges Visum (100 $/USD) für die DRC, was im Vorhinein beantragt werden muss. Besuch die Berggorillas im Virunga/DRC, siehst sie besser als in Ruanda/Uganda und wenn es zeitlich geht, natürlich auch den Nyiragongo.