Da es im Forum zur Zeit einige Fragen zum Bushcamper gibt, werden wir das Hochladen des Anfangs unseres Reiseberichts etwas vorziehen und unsere Eindrücke vom Bushcamper zum Besten geben, wir können aber nicht versprechen, dass es immer schnell weitergeht mit der Beschreibung unserer Unterkünfte und Erlebnisse - schließlich will ja auch die KTP-Tour für März vorbereitet sein...... 😗
Nach unserer ersten Selbstfahrertour in Namibia im November 2013 - nachzulesen im Forum unter dem Titel "Gerüttelt, nicht geführt….“ - stand für uns bald fest, dass uns die nächste Namibiatour in den Nordosten des Landes, in die Region Sambezi führen würde. Als Gefährt(en) hatten wir einen Toyota Bushcamper 3.0 von Asco auserkoren - geradezu ein Möbelwagen im Vergleich zum Suzuki Jimny von unserer ersten Tour.
Die Experten im Forum wissen natürlich, dass mit den Four Rivers die Flüsse Okavango, Kwando, Sambesi und Chobe gemeint sind, die ganzjährig Wasser führen. Daher unterscheidet sich die Region Zambezi sehr vom Rest Namibias: Wir haben ein sehr grünes, wasserreiches - fast amphibisches - und relativ dicht besiedeltes Gebiet Namibias kennengelernt.
Wer ein paar Bilder von dieser Region sehen und die Beschreibung unserer Unterkünfte und Campsites lesen möchte - unser Möbelwagen bietet viel Platz zum Mitreisen. Also:
Flug und Ankunft
Wie schon bei unserer letzten Namibiareise haben wir uns für einen Flug mit SAA von Bremen über München und Johannesburg nach Windhoek entschieden. Alle Flieger waren bis auf den letzten Platz besetzt….leider, denn speziell auf meinen Gangnachbarn im Flugzeug von München nach Johannesburg hätte ich gerne verzichtet. Immer wieder hat er seine Beine soweit in den Gang gestellt, dass jeder Vorbeikommende sich an mir oder meiner Rückenlehne festhalten musste, um nicht ins Stolpern zu geraten. Noch nicht erlebt habe ich bisher auch, dass jemand bereits während des Essens vom Schlaf übermannt worden ist. Erst als dem Schläfer das volle Glas Rotwein auf die Hose gefallen ist, wurde er kurzzeitig wach. Geringer war der Schaden als ihm beim nächsten Nickerchen die Brille ins Essen fiel. Allerdings waren alle verfügbaren Taschentücher schon zur wenig erfolgreichen Beseitigung der Rotweinflecken verbraucht. In dieser Situation versucht man den Gedanken zu verdrängen, dass dieser Mitreisende sich möglicherweise gleich nach der Ankunft ans Steuer eines Mietwagens setzt, um eine größere Strecke zurückzulegen 😮 .
Eine weitere Überraschung bot sich uns nach unserer Ankunft in Windhoek. Bevor wir uns in der Ankunftshalle den üblichen Immigrationsformalitäten unterziehen durften, musste jeder Passagier eine Fiebermessung über sich ergehen lassen, um Ebola- Verdächtigen die Einreise zu verwehren. Die „Messung“ erfolgte mit einem kleinen Gerät mehr oder weniger im Vorbeigehen und auf eine Entfernung von 1 bis 2 Metern. Ich bin überzeugt, dass auch ein kochender Wasserkessel die Überprüfung anstandslos überstanden hätte.
Wir werden bereits vom Fahrer erwartet und direkt zur Station und in die Halle gebracht, wo sämtliche Mietfahrzeuge bereit stehen, die an diesem Tage abgeholt werden. Um welche Fahrzeuge es sich im Einzelnen handelt, um welche Uhrzeit sie von wem und für wie lange abgeholt werden und welche Extras bereit gestellt sind, ist auf einer großen Tafel, für alle Mitarbeiter ständig sichtbar, angeschrieben und trägt offensichtlich zu einer pünktlichen und zuverlässigen Abwicklung der Übergabe bei.
Die Einweisung in den Bushcamper - oh Schreck, so groß hatten wir ihn gar nicht in Erinnerung 😕 - ist gewohnt professionell und detailliert und ohne Zeitdruck - jede Frage wird beantwortet, jede Beule, Schramme und Macke am Auto wird dokumentiert (es werden im Laufe unserer Tour noch so einige Schrammen dazukommen - alle auf der linken Seite 😛 ). Das Dach wird mehrmals auf- und zugeklappt und die Markise wird ausgefahren - juchhu, wir haben einen Camper, bei dem die Markise tatsächlich über der Tür angebracht ist und nicht auf der falschen Seite. Als wir das ganz begeistert feststellen, lacht sich der Asco-Angestellte schlapp über diese pingeligen Europäer.
Unser Gefährt(e)
Sorry, dieser Abschnitt beschäftigt sich jetzt etwas ausführlicher mit dem Bushcamper und ist vielleicht nur für diejenigen von Interesse, die vorhaben sich ebenfalls mit diesem Gefährt auf Pad zu begeben.
Schon bei der Rückgabe unseres Suzuki Jimny nach der ersten Tour hatten wir uns bei Asco in den Bushcamper verguckt, auch wenn uns die Grösse dieses Gefährts ziemlich eingeschüchtert hat.
Sowohl den Bushcamper als auch den Suzuki Jimny für unsere erste Selbstfahrertour hatten wir zuverlässig und günstig über Christian Rink bei Asco gebucht. Wir können die Erfahrung anderer Fomis bestätigen, dass eine Direktbuchung bei Asco teurer ist als über einen Vermittler.
Unser Bushcamper hatte 60.000 Kilometer auf dem Buckel, war aber technisch in hervorragendem Zustand. Die Reifen, auch die der beiden Ersatzräder, waren fast neuwertig (und nicht nur schwarz "lackiert"), ebenso wie die 2. Batterie, die insbesondere den Kühlschrank mit ausreichend Strom versorgen muss, selbst wenn der Wagen einmal einen Tag nicht bewegt wird.
Wir hatten unsere Kleidung in Plastikbeuteln und Leinentaschen verpackt und das technische Equipment und einige Küchenutensilien in Plastikboxen, so konnten wir alles schnell aus den Koffern räumen und im Bushcamper verstauen. Zuerst standen wir zwar etwas ratlos mit unseren Armen voll Krempel im Bushcamper, aber bald waren alle Fächer, Klappen und Türen entdeckt und gefüllt. Die leeren Koffer haben wir bei Asco gelassen.
Oberhalb des Bettes gibt es reichliche Ablagemöglichkeiten,
Weitere Unterbringungsmöglichkeiten gibt es unterhalb des Bettes, das mit einer Länge von 1,90 Metern und einer Breite von 1,50 Metern sehr bequem ist - Kingsize für Camper 🙂 . Für lange Menschen gibt es noch eine ausklappbare Bettverlängerung.
Weiterer Stauraum findet sich in den Schränken gegenüber dem Bett, hier ist auch der Kühlschrank untergebracht - bei dem sich übrigens der Deckel richtig öffnen lässt und einem deshalb nicht dauernd auf den Kopf knallt, wenn man darin auf der Suche nach dem Gin Tonic herumkramt.
Links neben den Schränken verfügt der Bushcamper über eine Chemietoilette. Wir haben sie nicht benutzt und fragen uns immer noch, wieso wir sie nicht einfach bei Asco gelassen haben, um mehr Stauraum zu haben.
Zum Laden von Akkus oder für sonstige Elektrogeräte stehen ausreichend Steckdosen zur Verfügung.
Ein ausreichend langes Kabel für eine externe Stromversorgung ist selbstverständlich vorhanden.
Camping Tisch und Stühle, 2 Gasflaschen, Küchenkiste, Stromkabel, Spaten und Werkzeuge sind durch abschließbare Klappen von außen zugänglich.
Es gibt insgesamt 4 Außenklappen - einschließlich dem Fach für die Chemietoilette, und am Anfang sind wir immer mehrmals um das Auto herumgelaufen, bis wir die Sachen aus den Fächern zusammengesucht oder wieder verstaut hatten.
Es gibt einen hochklappbaren Tisch, so dass man bei schlechtem Wetter oder hohem Insektenaufkommen (das war tatsächlich auch einmal notwendig) 😠 notfalls im Camper essen kann.
Wir hatten befürchtet, dass es im Camper nachts stickig sein könnte, das war aber überhaupt nicht der Fall. Durch das hochklappbare Dach hat man eine bequeme Stehhöhe, und durch die großen Fliegenfenster im Canvas bei aufgeklapptem Dach und die Schiebefenster in der Kabine war es im Camper immer luftig. Außerdem war das Innere des Camper immer nahezu staubfrei.
Durch den häufigen Gebrauch waren die Verbindungen zwischen Canvas und Dach teilweise etwas löchrig und boten Insekten Zugang in das Innere des Campers. Mit Panzertape haben wir diese Löcher erfolgreich abgedichtet.
Der Bushcamper sieht zwar sehr schwer und unbeweglich aus, die 3.0l Maschine hat ihn aber mühelos durch Tiefsand gebracht. Matsch- und Wasserdurchfahrten hatten wir zum Glück nicht.
Die einzige Schwachstelle eines für uns ansonsten perfekten Campers sind die Außenspiegel. Da der Aufbau des Wagens wesentlich breiter ist als die Fahrerkabine hätte es einer Umgestaltung der Spiegel bedurft. Zwar ist eine Verbreiterung der Spiegelhalterung erfolgt, diese ist aber so gering ausgefallen, dass die Sicht nach hinten absolut unbefriedigend ist. Dazu gibt es später noch eine Geschichte 😮
Wir fanden den Bushcamper sehr zuverlässig, kuschelig und bequem und würden ihn immer wieder nehmen.
Fotoausrüstung
Ach ja, da gibt es noch eine Sache……., dir wir vielleicht gleich zu Beginn unseres Berichtes gestehen sollten…..vielleicht ersparen wir damit dem einen oder anderen Forumsmitglied das Weiterlesen. Angesichts der vielen tollen, extrem scharfen, kontrastreichen und perfekt belichteten Fotos in vielen Reiseberichten haben wir ernsthaft über einen Wechsel der „Fotoausrüstung“ nachgedacht, ….dem von der Lumix FZ 48 zu einer Spiegelreflexkamera. Einer Canon, oder besser einer Nicon? Das Canon 100 – 400, das von vielen als sensationell bezeichnet wird. Oder doch das Tamron 150 – 600, das angeblich optimale Objektiv für Namibia. Letztlich waren zwei Dinge entscheidend, auf eine schwerwiegende, nein, richtiger schwer wiegende Neuanschaffung zu verzichten: Wir fahren nach Namibia, in erster Linie, um Tiere zu beobachten und Landschaften zu betrachten, und nur in zweiter Linie, um sie zu fotografieren. Das endgültige Aus für die Neuanschaffung haben wir schließlich Champagner zu verdanken, deren Fotos uns immer wieder begeistert haben und die all diese herrlichen Fotos mit einer Kompaktkamera von Canon geschossen hat. An dieser Stelle herzlichen Dank an Bele für die Entscheidungshilfe. 😄 Wir wollen an dieser Stelle keine Diskussion über die perfekte Kamera und die unverzichtbaren 5 bis 10 Objektive auslösen, und schieben die manchmal fehlende Brillianz unserer Fotos auf die Jahreszeit und den oft wolkenverhangenen Himmel 😗
Unsere Route
Obwohl im Forum von dem einen oder anderen Teilnehmer geäußert wurde, dass ein Besuch des Caprivi bzw. der Sambesi Region eher langweilig und unspektakulär sei, hat uns diese Region sehr gut gefallen. Die Campsites haben wir nach dem Studium vieler Reiseberichte hier im Forum ausgewählt und die Buchung von den Magic Vibes vornehmen lassen, die diese Aufgabe sehr kompetent und günstig ausgeführt haben. Wir haben für jede Campsite einen Travel Voucher erhalten, in dem neben den Daten und der Buchungsnummer auch die Person mit aktueller Telefonnummer namentlich benannt wurde, bei der die Buchung abgeschlossen wurde. Unseren Voucher brauchten wir in der Regel gar nicht vorzulegen, weil die jeweiligen Campbetreiber vorab schon eine Kopie davon erhalten hatten.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Ute und Volker 🙂 .
Unterkünfte
11.11. Ankunft
10.11. - 11.11. Ombo Restcamp
11.11. - 12.11. Potjie Camp
12.11. - 13.11. Kaisosi River Lodge Campsite
13.11. - 15.11. Mahangu Safari Lodge Campsite
15.11. - 17.11. Nambwa Campsite
17.11. - 19.11. Kalizo Lodge Campsite
19.11. - 22.11. Senyati Camp
22.11. - 25.11. Mavunje Camp
25.11. - 27.11. Mobola Lodge Campsite
27.11. - 28.11. Roy`s Restcamp
28.11. - 29.11 Weaver`s Rock
29.11. - 30.11. Pension Steiner
30.11. Rückflug
Wir sehen uns demnächst im Ombo Restcamp.
Nach unserer ersten Selbstfahrertour in Namibia im November 2013 - nachzulesen im Forum unter dem Titel "Gerüttelt, nicht geführt….“ - stand für uns bald fest, dass uns die nächste Namibiatour in den Nordosten des Landes, in die Region Sambezi führen würde. Als Gefährt(en) hatten wir einen Toyota Bushcamper 3.0 von Asco auserkoren - geradezu ein Möbelwagen im Vergleich zum Suzuki Jimny von unserer ersten Tour.
Die Experten im Forum wissen natürlich, dass mit den Four Rivers die Flüsse Okavango, Kwando, Sambesi und Chobe gemeint sind, die ganzjährig Wasser führen. Daher unterscheidet sich die Region Zambezi sehr vom Rest Namibias: Wir haben ein sehr grünes, wasserreiches - fast amphibisches - und relativ dicht besiedeltes Gebiet Namibias kennengelernt.
Wer ein paar Bilder von dieser Region sehen und die Beschreibung unserer Unterkünfte und Campsites lesen möchte - unser Möbelwagen bietet viel Platz zum Mitreisen. Also:
Wie schon bei unserer letzten Namibiareise haben wir uns für einen Flug mit SAA von Bremen über München und Johannesburg nach Windhoek entschieden. Alle Flieger waren bis auf den letzten Platz besetzt….leider, denn speziell auf meinen Gangnachbarn im Flugzeug von München nach Johannesburg hätte ich gerne verzichtet. Immer wieder hat er seine Beine soweit in den Gang gestellt, dass jeder Vorbeikommende sich an mir oder meiner Rückenlehne festhalten musste, um nicht ins Stolpern zu geraten. Noch nicht erlebt habe ich bisher auch, dass jemand bereits während des Essens vom Schlaf übermannt worden ist. Erst als dem Schläfer das volle Glas Rotwein auf die Hose gefallen ist, wurde er kurzzeitig wach. Geringer war der Schaden als ihm beim nächsten Nickerchen die Brille ins Essen fiel. Allerdings waren alle verfügbaren Taschentücher schon zur wenig erfolgreichen Beseitigung der Rotweinflecken verbraucht. In dieser Situation versucht man den Gedanken zu verdrängen, dass dieser Mitreisende sich möglicherweise gleich nach der Ankunft ans Steuer eines Mietwagens setzt, um eine größere Strecke zurückzulegen 😮 .
Eine weitere Überraschung bot sich uns nach unserer Ankunft in Windhoek. Bevor wir uns in der Ankunftshalle den üblichen Immigrationsformalitäten unterziehen durften, musste jeder Passagier eine Fiebermessung über sich ergehen lassen, um Ebola- Verdächtigen die Einreise zu verwehren. Die „Messung“ erfolgte mit einem kleinen Gerät mehr oder weniger im Vorbeigehen und auf eine Entfernung von 1 bis 2 Metern. Ich bin überzeugt, dass auch ein kochender Wasserkessel die Überprüfung anstandslos überstanden hätte.
Wir werden bereits vom Fahrer erwartet und direkt zur Station und in die Halle gebracht, wo sämtliche Mietfahrzeuge bereit stehen, die an diesem Tage abgeholt werden. Um welche Fahrzeuge es sich im Einzelnen handelt, um welche Uhrzeit sie von wem und für wie lange abgeholt werden und welche Extras bereit gestellt sind, ist auf einer großen Tafel, für alle Mitarbeiter ständig sichtbar, angeschrieben und trägt offensichtlich zu einer pünktlichen und zuverlässigen Abwicklung der Übergabe bei.
Unser Gefährt(e)
Sorry, dieser Abschnitt beschäftigt sich jetzt etwas ausführlicher mit dem Bushcamper und ist vielleicht nur für diejenigen von Interesse, die vorhaben sich ebenfalls mit diesem Gefährt auf Pad zu begeben.
Schon bei der Rückgabe unseres Suzuki Jimny nach der ersten Tour hatten wir uns bei Asco in den Bushcamper verguckt, auch wenn uns die Grösse dieses Gefährts ziemlich eingeschüchtert hat.
Unser Bushcamper hatte 60.000 Kilometer auf dem Buckel, war aber technisch in hervorragendem Zustand. Die Reifen, auch die der beiden Ersatzräder, waren fast neuwertig (und nicht nur schwarz "lackiert"), ebenso wie die 2. Batterie, die insbesondere den Kühlschrank mit ausreichend Strom versorgen muss, selbst wenn der Wagen einmal einen Tag nicht bewegt wird.
Wir hatten unsere Kleidung in Plastikbeuteln und Leinentaschen verpackt und das technische Equipment und einige Küchenutensilien in Plastikboxen, so konnten wir alles schnell aus den Koffern räumen und im Bushcamper verstauen. Zuerst standen wir zwar etwas ratlos mit unseren Armen voll Krempel im Bushcamper, aber bald waren alle Fächer, Klappen und Türen entdeckt und gefüllt. Die leeren Koffer haben wir bei Asco gelassen.
Oberhalb des Bettes gibt es reichliche Ablagemöglichkeiten,
Zum Laden von Akkus oder für sonstige Elektrogeräte stehen ausreichend Steckdosen zur Verfügung.
Camping Tisch und Stühle, 2 Gasflaschen, Küchenkiste, Stromkabel, Spaten und Werkzeuge sind durch abschließbare Klappen von außen zugänglich.
Es gibt insgesamt 4 Außenklappen - einschließlich dem Fach für die Chemietoilette, und am Anfang sind wir immer mehrmals um das Auto herumgelaufen, bis wir die Sachen aus den Fächern zusammengesucht oder wieder verstaut hatten.
Es gibt einen hochklappbaren Tisch, so dass man bei schlechtem Wetter oder hohem Insektenaufkommen (das war tatsächlich auch einmal notwendig) 😠 notfalls im Camper essen kann.
Durch den häufigen Gebrauch waren die Verbindungen zwischen Canvas und Dach teilweise etwas löchrig und boten Insekten Zugang in das Innere des Campers. Mit Panzertape haben wir diese Löcher erfolgreich abgedichtet.
Die einzige Schwachstelle eines für uns ansonsten perfekten Campers sind die Außenspiegel. Da der Aufbau des Wagens wesentlich breiter ist als die Fahrerkabine hätte es einer Umgestaltung der Spiegel bedurft. Zwar ist eine Verbreiterung der Spiegelhalterung erfolgt, diese ist aber so gering ausgefallen, dass die Sicht nach hinten absolut unbefriedigend ist. Dazu gibt es später noch eine Geschichte 😮
Fotoausrüstung
Ach ja, da gibt es noch eine Sache……., dir wir vielleicht gleich zu Beginn unseres Berichtes gestehen sollten…..vielleicht ersparen wir damit dem einen oder anderen Forumsmitglied das Weiterlesen. Angesichts der vielen tollen, extrem scharfen, kontrastreichen und perfekt belichteten Fotos in vielen Reiseberichten haben wir ernsthaft über einen Wechsel der „Fotoausrüstung“ nachgedacht, ….dem von der Lumix FZ 48 zu einer Spiegelreflexkamera. Einer Canon, oder besser einer Nicon? Das Canon 100 – 400, das von vielen als sensationell bezeichnet wird. Oder doch das Tamron 150 – 600, das angeblich optimale Objektiv für Namibia. Letztlich waren zwei Dinge entscheidend, auf eine schwerwiegende, nein, richtiger schwer wiegende Neuanschaffung zu verzichten: Wir fahren nach Namibia, in erster Linie, um Tiere zu beobachten und Landschaften zu betrachten, und nur in zweiter Linie, um sie zu fotografieren. Das endgültige Aus für die Neuanschaffung haben wir schließlich Champagner zu verdanken, deren Fotos uns immer wieder begeistert haben und die all diese herrlichen Fotos mit einer Kompaktkamera von Canon geschossen hat. An dieser Stelle herzlichen Dank an Bele für die Entscheidungshilfe. 😄 Wir wollen an dieser Stelle keine Diskussion über die perfekte Kamera und die unverzichtbaren 5 bis 10 Objektive auslösen, und schieben die manchmal fehlende Brillianz unserer Fotos auf die Jahreszeit und den oft wolkenverhangenen Himmel 😗
Unsere Route
Obwohl im Forum von dem einen oder anderen Teilnehmer geäußert wurde, dass ein Besuch des Caprivi bzw. der Sambesi Region eher langweilig und unspektakulär sei, hat uns diese Region sehr gut gefallen. Die Campsites haben wir nach dem Studium vieler Reiseberichte hier im Forum ausgewählt und die Buchung von den Magic Vibes vornehmen lassen, die diese Aufgabe sehr kompetent und günstig ausgeführt haben. Wir haben für jede Campsite einen Travel Voucher erhalten, in dem neben den Daten und der Buchungsnummer auch die Person mit aktueller Telefonnummer namentlich benannt wurde, bei der die Buchung abgeschlossen wurde. Unseren Voucher brauchten wir in der Regel gar nicht vorzulegen, weil die jeweiligen Campbetreiber vorab schon eine Kopie davon erhalten hatten.
Unterkünfte
11.11. Ankunft
10.11. - 11.11. Ombo Restcamp
11.11. - 12.11. Potjie Camp
12.11. - 13.11. Kaisosi River Lodge Campsite
13.11. - 15.11. Mahangu Safari Lodge Campsite
15.11. - 17.11. Nambwa Campsite
17.11. - 19.11. Kalizo Lodge Campsite
19.11. - 22.11. Senyati Camp
22.11. - 25.11. Mavunje Camp
25.11. - 27.11. Mobola Lodge Campsite
27.11. - 28.11. Roy`s Restcamp
28.11. - 29.11 Weaver`s Rock
29.11. - 30.11. Pension Steiner
30.11. Rückflug
Wir sehen uns demnächst im Ombo Restcamp.
